Vom ICE in die Psychiatrie

24-Jähriger greift Bundespolizisten an

 

Dortmund. Nachdem ein 24-jähriger Pole einem
Bahnmitarbeiter an die „Kehle“ ging, griff er später auch
Einsatzkräfte der Bundespolizei an. Weil er sich anschließend selbst
verletzen wollte, musste er später in eine Klinik eingeliefert
werden.

Sonntagmorgen (29. Oktober) gegen 02:00 Uhr, forderte ein
Bahnmitarbeiter den 24-Jährigen auf, einen ICE im Dortmunder
Hauptbahnhof zu verlassen. Der polnische Staatsangehörige hatte
keinen Fahrausweis für den Zug. Weil er der mehrmaligen Aufforderung
nicht nachkam, informierte der Zugbegleiter die Bundespolizei.
Daraufhin soll der Schwarzfahrer den 45-jährigen Bahnmitarbeiter an
die Kehle gefasst und versucht haben, ihm das Smartphone zu
entreißen. Als ihm dies nicht gelang, flüchtete vom Bahnsteig, direkt
in die „Arme“ von Einsatzkräften der Bundespolizei.

Als Bundespolizisten ihn kontrollieren wollten, griff er auch
diese an. Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Weil er dort
mehrfach versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde er später mit
einem Rettungswagen in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren
wegen Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.

Philip Kühne und Torben Nass gewinnen auch im Doppel bei den German Open

(ktr) Zwei Titel gab es bei den 14. German Open zu vergeben. Beide Titel gingen überraschend nicht an die favorisierten Teams aus Hongkong, China oder Ungarn, sondern an Flying Feet Haspe. Nach dem Triumph im Mannschaftswettbewerb siegten Torben Nass und Philip Kühne auch im Doppel, während Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen als Vierte knapp den Sprung auf das Treppchen verpassten. Wie schon im Mannschaftswettbewerb vermochten auch in der Doppelkonkurrenz, die im K.o.-System ausgetragen wurden, weder die hoch eingeschätzten Chinesen, noch die Taiwanesen und Ungarn ein ernsthaftes Wort bei der Titelvergabe mitzureden.

Philip Kühne und Torben Nass zogen durch ein 21:4, 21:8 über die Französinnen Théotime Nadot und Huong Nguyen problemlos in Runde 2 ein, wo die Taiwanesen Liang Hsueh-Wen und Kuan Yu-Ting beim 21:8, 21:16 ebenfalls kein Hindernis darstellten. Durch einen ungefährdeten 21:17, 21:14 Erfolg über Tobias Tochtrop und Philipp Graefenstein vom TV Lipperode buchten die Hasper ihren Platz im Viertelfinale. Dort leisteten die Ungarn Horvath Gergo und Farkas Balázs beim 21:17, 21:18 zwar erbitterten Widerstand, konnten aber den Halbfinaleinzug der Hasper nicht verhindern. In der Runde der besten Vier ließen Nass/Kühne nichts anbrennen, zeigten Ning Anthony und Sze Ming aus Hongkong im ersten Satz beim 21:13 klar die Grenzen auf. In Durchgang 2 waren die Hasper dann phasenweise komplett von der Rolle, lagen bereits 11:19 hinten, konnten sich aber noch auf 18:21 herankämpfen. Damit musste der dritte Durchgang die Entscheidung bringen. Nach einer schnellen 5:1 Führung kontrollierten Torben Nass und Philip Kühne die Partie und zogen durch ein ungefährdetes 21:17 in das Endspiel ein. In einem Wimpernschlagfinale zweier gleichwertiger Gegner erlaubten sich Torben Nass und Philip Kühne kaum einen Fehler und entzauberten Tang Cheuk Yiu und Chan Ho souverän 21:18, 21:18.

Stefan Blank und Christopher Zentarra vom FFC Hagen trafen in Runde 1 beim 21:11, 21:10 gegen die Ungarinnen Vivien Csák und Erzsébet Hornyák auf wenig Widerstand. Auch gegen Zsófia Ézsiás und Balázs Farkas aus Ungarn musste das Duo in Runde 2 beim 21:16, 21:13 nicht an seine Grenzen gehen. Mit 21:10, 24:22 konnten im Achtelfinale Tsai Shang-Ku und Wen Chien-Hung aus Taiwan in die Schranken gewiesen werden. Im Viertelfinale entzauberten Blankl/Zentarra dann Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe und Robert Terecskei (Ungarn) mit 21:12, 21:16. Im Halbfinale fehlte Zentarra/Blank irgendwie die Durchschlagskraft, um den Favoriten aus Hongkong mit Tang Cheuk Yiu und Chan Ho beim 13:21, 17:21 ernsthaft zu gefährden. So blieb dem FFC-Gespann lediglich das Spiel um Platz 3. In einem komplett ausgeglichenen ersten Satz hatten Ning Anthony und Sze Ming aus Hongkong knapp 21:19 die Nase vorn. Und auch im zweiten Durchgang wussten sich die Asiaten mit 21:14 behaupten, so dass Christopher Zentarra und Stefan Blank nur der undankbare vierte Platz blieb.

Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe stieß an der Seite von Robert Terecskei (Ungarn) immerhin bis ins Viertelfinale vor, wo Christopher Zentarra und Stefan Blank vom FFC Hagen beim 12:21, 16:21 Endstation waren. Daniel Nass (Flying Feet Haspe) und Pekka Marjamäki (Finnland) scheiterten im Achtelfinale mit 13:21, 13:21 an Ho Kevin und Wong Hong Ching aus Hongkong, während Florian Krick und Karsten-Thilo Raab vom FFC Hagen gegen Ning Anthony und Sze Ming aus Hongkong mit 14:21, 13:21 die Segel streichen mussten.

Max Duchene und die Polin Sylwia Miazga ereilte das Aus in der 2. Runde beim 11:21, 15:21 gegen die Finnen Teemu Marjamäki und Petri Väkeväinen. Ebenso war hier für Marius Stupp (FFC Hagen) und Kai Sauermann (TV Lipperode) nach einem 17:21, 6:21 gegen Daniel Nass/Pekka Marjamäki Schluss.

Adrienn Turi von Flying Feet Haspe und Arne Twer vom FFC Hagen warfen in Runde 1 überraschend die Chinesinnen Luo Peiyao und Chen Yanping mit einem 21:17, 22:20 Erfolg aus dem Rennen, scheiterten dann aber an den Lippstädtern Philipp Graefenstein und Tobias Tochtrop mit 15:21, 12:21.

Bereits in der ersten Runde wurden die Nationalspielerinen Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe beim 12:21, 8:21 gegen die Ungarinnen Barbara Györfi und Krisztina Vachal kalt erwischt und schieden aus. Ein Schicksal, das auch Thore Riepe und Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe nach einem 4:21, 2:21 gegen Kin Hang und Leung Kwan Ho aus Hongkong ereilte. Für Yvo Rüsseler und Sarah Rüsseler vom FFC Hagen endete das Turnier ebenfalls schon nach einem Spiel. Gegen die Taiwanesen Liang Hsueh-Wen und Kuan Yu-Ting setzte es eine 17:21, 18:21 Niederlage.

Derweil scheiterten Nina Twer und Thomas Lam vom FFC Hagen nach einem 15:21, 6:21 gegen die Ungarn Kovacs/Stacsko schon in der Vorausscheidung. Auch Andre Lange und Kathrin Schlomm vom FFC Hagen mussten sich in der 1. Runde nach einem knappen 19:219, 21:23 gegen die Franzosen Firmin Caubert und Soloh Ramananarivo vorzeitig verabschieden. Gleiches gilt für Lukas Krick an der Seite des Franzosen Danny Doan nach einem 18:21, 16:21 gegen Thore Riepe und Franziska Schönfeld.

Mehrere Einsätze für Feuerwehr Wetter

Wetter (Ruhr). Mehrere kleinere Einsätze musste die Freiwillige Feuerwehr Wetter
(Ruhr) ab dem Wochenende bewältigen.

Los ging es am Sonntagmorgen um 07:48 Uhr. Vermutlich aufgrund des
starken Windes war ein ca. 15m langer Baum über die Albringhauser
Straße gestürzt. Die Löschgruppe Esborn rückte mit einem Gerätewagen
und dem Löschfahrzeug aus. Vor Ort wurde der Baum dann mittels
Motorsäge zerkleinert und die Teile am Straßenrand abgelegt.
Anschließend wurde die Fahrbahn noch grob gereinigt. Gut eine Stunde
waren die Einsatzkräfte mit dieser technischen Hilfeleistung
beschäftigt.

Der zweite Alarm an diesem Sonntag erreichte den Löschzug
Alt-Wetter um 18:21 Uhr. In der Harkortstraße konnte eine Bewohnerin
wegen eines medizinischen Notfalls die Wohnungstür nicht mehr
selbstständig öffnen. Die Feuerwehr öffnete die Tür mit einem
Spezialwerkzeug und der Rettungsdienst konnte die Patientin
versorgen. Die Polizei begleitete den Einsatz. Nach dreißig Minuten
konnten die acht ehrenamtlichen Kräfte dann wieder einrücken.

Am Montagmorgen gegen 08:30 Uhr musste wiederum der Löschzug
Alt-Wetter einen PKW-Brand bekämpfen. In der Ruhrstraße hatte ein
Kleintransporter auf einem Firmengelände Feuer gefangen. Ein zufällig
anwesender Feuerwehrmann nahm mit zwei Pulverlöschern einen ersten
Löschangriff vor und verhinderte so ein Übergreifen des Brandes auf
in der Nähe abgestellte Verkaufswagen. Ein Angriffstrupp unter
Atemschutz löschte die Flammen im Motorraum des Fahrzeugs mit einem
C-Strahlrohr ab. Eine gute Stunde war die Feuerwehr hier vor Ort.

Um 15:02 schrillten die Funkmelder des Löschzuges dann erneut. Vor
der Sparkasse in der Kaiserstraße brannte der Inhalt eines
Papierkorbes. Der Einsatz war aber schnell bewältigt. Ein
Feuerwehrmann löschte das Brandgut mit 5 Litern Wasser. Nach sieben
Minuten konnte er bereits wieder zum Gerätehaus einrücken.

Raubüberfall auf Geldinstitut

Wetter. Am Montag um 15:13 Uhr betrat eine unbekannte
männliche Person die Filiale eines Geldinstituts an der Osthausstraße
in Wetter-Volmarstein. Im Schalterbereich holte der Täter eine kleine
schwarze Schusswaffe heraus und bedrohte hiermit die
Bankangestellten, welchen es unbemerkt gelang, den Überfallalarm
auszulösen. Der Täter forderte die Herausgabe von Bargeld, stopfte
dieses in einen mitgeführten schmuddeligen Stoffbeutel mit Aufdruck
und flüchtete anschließend. Im unmittelbaren zeitlichen
Tatzusammenhang wurde von Zeugen ein Motorroller mit
Versicherungskennzeichen beobachtet, welcher sich von der Filiale in
Richtung Hauptstraße entfernte und dem Täter als Fluchtmittel gedient
haben könnte.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, auch im überörtlichen
Bereich, blieben zunächst ohne erkennbaren Erfolg.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 180 cm groß,
normale Statur, sprach dialekt- und akzentfrei Deutsch; er war
bekleidet mit dicker schwarzer Jacke und Jeanshose; er trug schwarze
Handschuhe, einen schwarzen Motorradhelm, darunter eine Sonnenbrille
und einen rot-weiß karierten Schal oder Ähnliches um den Hals sowie
vor dem Mund. Er hatte eine kleine schwarze Schusswaffe und einen
schmuddeligen, bedruckten Stoffbeutel bei sich. Was genau auf dem
Stoffbeutel zu sehen war, kann nicht gesagt werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf
weitere Erkenntnisse aus verdächtigen Beobachtungen, welche
unbeteiligte Kunden der Bank oder weitere Bürgerinnen und Bürger zur
Tatzeit gemacht haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der
02335/9166-7000 erbeten.

Kleinbrand im Flur

Menden. Ein ausgelöster Rauchmelder machte die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Steinhauser Weg rechtzeitig auf einen Brand im Erdgeschoss aufmerksam. Die Bewohner verließen umgehend das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr Menden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren eine leichte Rauchentwicklung und Brandgeruch wahrnehmbar. Während ein Atemschutztrupp die Räumlichkeiten nach Personen durchsuchte, bekämpfte ein weiterer Trupp unter Atemschutz den Kleinbrand im Flur. Bereits nach kurzer Zeit konnte „Feuer aus!“ gemeldet werden. Verletzt wurde niemand. Auch Feuer und Rauch richteten keinen größeren Schaden an, sodass das Gebäude nach den Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr weiter bewohnbar war.

In Oberrödinghausen waren der Löschzug der Feuerwache sowie die Löschgruppen Lendringsen mit insgesamt acht Fahrzeugen im Einsatz.

René Röspel fordert Laumann zur Entfristung der Schulsozialarbeit auf

 

„Die Entscheidung der Landesregierung, die Finanzierung von Schulsozialarbeit bis 2021 fortzusetzen, ist richtig, aber bei weitem nicht ausreichend“, sagt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Er freue sich, dass Landesozialminister Laumann offenbar dazugelernt habe, denn jetzt fordere er eine Mitfinanzierung durch den Bund, die CDU und CSU noch 2013 energisch abgelehnt und verhindert hätten.
Schulsozialarbeit sei vor allem in bestimmten Stadtteilen unverzichtbar, um den Unterricht vernünftig gestalten und darüber hinaus Kinder in schwierigen Situationen helfen zu können. Deshalb habe die SPD-Bundestagsfraktion 2010 aus der Opposition zusammen mit den SPD-geführten Länder-Regierungen im Vermittlungsausschuss zum Bildungs- und Teilhabe-Paket die Finanzierung von Schulsozialarbeit mit einem Bundesprogramm von 2011 bis 2013 durchgesetzt, erinnert Röspel: „Wir wollten das ohne zeitliche Begrenzung machen, aber CDU und CSU haben sich ausdrücklich für die Begrenzung bis Ende 2013 eingesetzt.“ Deshalb habe das Land NRW ab 2014 einspringen müssen, um nicht die auch von Lehrern und Eltern als sinnvoll und notwendig erkannten Strukturen wieder zu verlieren.
„Bei den Koalitionsverhandlungen zur Großen Koalition 2013 zum Thema Bildung und Wissenschaft habe ich drei Mal die Bereitschaft der SPD erklärt, Schulsozialarbeit durch den Bund zu finanzieren und bin jedes Mal auf brüske Ablehnung bei CDU und CSU gestoßen“, sagt Röspel. Spitzenverhandler der NRW-CDU waren damals Armin Laschet und Karl-Josef Laumann. „Das, was Laumann jetzt einfordert, hätten wir also schon 2013 haben können“, ärgert sich Röspel.
Auch wenn die Entscheidung der Landesregierung „vollkommen richtig“ sei, reiche sie nicht aus. Deshalb fordert Röspel, Laumann solle sich „nach der ersten positiven Kehrtwende“ jetzt auch dafür einsetzen, dass die Befristung der Schulsozialarbeit endlich aufgehoben wird. „Meine Unterstützung im Bundestag hätte er dafür“, verspricht Röspel.

Federfußball: Haspe gewinnt sensationell die German Open

(ktr) Zwei Drittel der nunmehr 14. German Open im Federfußball mit insgesamt mehr als 180 Teilnehmern aus elf Nationen – Indien konnte aufgrund von Visaproblemen nicht anreisen – sind rum. Nach knapp 230 Spielen in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle steht der Sieger im Mannschaftswettbewerb fest. Rund 200 Zuschauer sowie Etliche, die die Finalpaarungen über den Facebook-Livestream des Vereins verfolgten, zeigten sich angesichts der hochklassigen Partien begeistert. In einem sensationellen Endspiel entzauberte Flying Feet Haspe um Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel den turmhohen Favoriten Hongkong 6 mit 21:18, 21:19 und sicherte sich den Sieg bei den 14. German Open. Die Bronzemedaille erkämpfte die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Cronenberger BC um Christopher Zentarra, Stefan Blank und Noah Wilke. Die Damenwertung gewann Justine Crapanzano (Frankreich), Reka Kunics (Ungarn), Victoria Bagos (Slowakei) und Eszter Balogh (Ungarn) vor Hongkong und Újszász (Ungarn).

„Das war großartige Werbung für den Federfußball mit emotionalen und spektakulären Spielen“, freute sich Cheforganisator David Zentarra vom gastgebenden FFC Hagen, dass die Deutschen den hoch geschätzten Asiaten großartig Paroli liefern konnten.

Flying Feet Haspe um Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel setzte sich im Anschluss an die Vorrunde im Achtelfinale gegen die Spielgemeinschaft FFC Hagen/ Frankreich/Slowakei mit Max Duchene, Anthony Nguyen und Sebastian Költö mit 21:18, 21:14 durch. Im Viertelfinale wartete Hongkong 5. Hier musste der deutsche Meister an seine Grenzen gehen, um den Favoriten aus Asien mit 21:15, 13:21, 21:13 nieder zu kämpfen. Im Halbfinale hieß die nächste Hürde Hongkong 6. Hoch konzentriert und mit einem extrem durchschlagkräftiger Philip Kühne gelang es das Team um Hongkongs WM-Star Or Kwan Ho Kevin mit 21:19, 21:16 aus dem Rennen zu kegeln, ehe das Finale zum Triumphmarsch für Torben Nass, Philip Kühne und Marcel Scheffel wurde.

Im Achtelfinale hatte die die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Cronenberger BC um Christopher Zentarra, Stefan Blank und Noah Wilke zunächst Finnland mit einem lockeren 21:9, 21:13 in die Knie gezwungen. Im Viertelfinale gegen China zeigte sich das Team von seiner besten Seite und warf den Mitfavoriten mit einem hart umkämpften 21:16, 21:18 Erfolg aus dem Rennen. Im hart umkämpften Halbfinale zeigte sich Hongkong 4 vor rund 200 Zuschauern beim 21:17, 24:22 am Ende das entscheidende Bißchen nervenstärker. Die Partie um Platz 3 gegen Hongkong 6 wurde zum erwarteten Geduldsspiel. Mit einem hart umkämpften 21:15, 17:21, 21:19 sicherten sich Christopher Zentarra, Stefan Blank und Noah Wilke Platz 3 und damit die Bronzemedaille.

„Was wir heute an Schnelligkeit, Reflexen und Beweglichkeit gesehen haben, war ganz großer Sport“, zollte David Zentarra den knapp 180 Teilnehmern aus elf Nationen ein großes Lob.

Max Duchene vom FFC Hagen belegte gemeinsam mit dem französischen Nationalspieler Anthony Nguyen und dem slowakischen Nationalspieler Sebastian Költo den 11. Rang. Zum Abschluss konnte Finnland mit 21:17, 21:11 besiegt werden. Im Achtelfinale hatte das Trio 18:21, 14:21 gegen Haspe verloren. Dann Hongkong 3 mit 21:14, 21:9 geschlagen, ehe es gegen Nagykanisza (Ungarn) eine 21:12, 21:17 Niederlage setzte.

Die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Flying Feet Haspe mit Florian Krick, Karsten-Thilo Raab, Olaf Völzmann und Daniel Nass kämpfte nach dem knapp verpassten Einzug ins Achtelfinale in der Platzierungsrunde Hongkong 21:12, 21:19 nieder. Und behielt dann auch gegen Paris 21:13, 16:21, 21:9. Ganz knapp ging es dann gegen die Phoenix Feathers aus Sizilien zu. Nach dem 21.15 im ersten Durchgang ging Satz 2 14:21 verloren. Im dritten Satz hatte das Quartett aus Hagen mit 21:19 die Oberhand. Im hart umkämpften Spiel um Platz 17 hatten Florian Krick, Karsten-Thilo Raab, Olaf Völzmann und Daniel Nass dann mit 17:21, 21:15, 15:21 das Nachsehen und belegten somit Rang 18.

Flying Feet Haspe 3 mit Franziska Schönfeld, Wolfgang Nass und Thore Riepe setzte sich in der Platzierungsrunde zunächst gegen Újszász 4 (Ungarn) 21:23, 21:19, 21:11 durch, unterlag dann gegen Tapiobicske (Ungarn) 15:21, 14:21. Gegen Phoenix Feathers 2 (Italien) war das Trio beim 14:21, 21:19, 21:14 wieder oben auf. Nach der abschließenden 15:21, 21:17, 17:21 Niederlage gegen Tapiobicske 2 (Ungarn) blieb dem Haspe Trio Platz 36.

Die Spielgemeinschaft Fleying Feet Haspe/Polen mit Lina Marie Kurenbach, Franziska Oberlies und Sylvia Miazg musste sich Puteaux (Frankreich) 20:22, 14:21 geschlagen geben, bezwang dann Phoenix Feathers 2 (Italien) 21:19, 21:9. Im abschließenden Spiel um Platz 37 setzte es noch einmal eine 21:23, 12:21 Niederlage gegen Pusztaszer (Ungarn).

In der Platzierungsrunde bezwang der FFC Hagen 3 mit Arne Twer, Kushtrim Mekolli, Andre Lange und Kathrin Schlomm Paris 2 mit 28:26, 18:21, 21:16. Der abschließende 21:10, 21:13 Sieg bedeutete Rang 39 in der Endabrechnung.

Der FFC Hagen 4 mit Nina Twer, Thomas Lam, Lukas Krick und Detlev Stegmann unterlag gegen Puteaux (Frankreich) 12:21, 14:21 und gegen China 2 gab es eine deutliche 6:21, 6:21 Abfuhr in den Spielen um Platz 41 bis 44. Nach der abschließenden 14:21, 3:21 Abfuhr gegen Paris 3 blieb dem Quartett nur Rang 44 im Gesamtklassement.

Tipps der Polizei zu Halloweenstreichen und ihren Folgen

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder Halloween: Kinder ziehen von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch: „Süßes, sonst gibt`s Saures“ Geschenke oder spielen Streiche. Doch so mancher Scherz ist nicht nur #nichtlustig für die Geschädigten, sondern stellt sogar eine Straftat dar.

In den vergangenen Jahren wurde die Polizei in fast allen Kommunen des Kreises Unna in der Halloweennacht gerufen, wenn die Streiche, die die Kinder und Jugendlichen ausführten, wenn sie keine Süßigkeiten bekamen, weit über das amerikanische Motto „trick or treat“ hinaus gingen. Teilweise wurden z.B. Türschmuck und Pflanzen zerstört, Schlösser mit Kleber beschädigt, Häuser massiv mit Eiern beworfen, Glastüren eingeschlagen usw. Eine Gruppe von ca. 10 Jugendlichen drohte einem Wohnungsinhaber, man werde so lange wiederkommen, bis er Bargeld aushändigen würde. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, die für die Jugendlichen rechtliche Konsequenzen haben. Daher wendet sich die Polizei in diesem Jahr bereits im Vorfeld an die Bürger: Liebe Eltern, bitte machen Sie ihren Kindern den Unterschied zwischen harmlosen Streichen und strafbarem Verhalten klar und weisen Sie auch auf rechtliche Konsequenzen hin!

„Viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen. Diese können mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden“ betont Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wer zum Beispiel einen Briefkasten mit Feuerwerkskörpern in Brand setzt, begeht eine Straftat. Auch wer Autos oder Hausfassaden mittels Sprayfarbe `verschönert´, muss mit einer Strafe rechnen“, so Klotter weiter.

Mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe kann bestraft werden, wer eine „Gemeinschädliche Sachbeschädigung“ begeht. Dies ist der Fall, wenn jemand Sachen beschädigt oder zerstört, die der öffentlichen Nutzung dienen. Gemeint sind damit z.B. demolierte Parkbänke oder zerkratzte Scheiben in Zügen. Jedes Jahr entstehen dadurch Schäden in Millionenhöhe, die letztlich alle gemeinsam bezahlen müssen. Wenn der Täter ermittelt wird, muss er den Schaden ersetzen bzw. bezahlen. Das nennt man dann eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht, die je nach Alter und Situation auch Familienangehörige treffen kann.

Ein Halloween-Streich kann auch für diejenigen teuer werden, die nicht mitgemacht haben, sondern nur dabei waren: Junge Menschen, die auf nächtlicher Zerstörungstour mit Freunden erwischt werden, können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden. In jedem Fall bedeutet das mindestens eine Geldstrafe, hinzu kommt noch die Schadenswiedergutmachung.

Sollten Sie Zeuge oder Opfer einer Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht den Notruf 110 zu wählen.

Einer spannenden Halloween-Nacht mit viel Grusel steht nichts im Wege, wenn beim Streiche spielen gewisse „Spielregeln“ eingehalten werden, damit alle Spaß haben und niemand zu Schaden kommt.

Fast staufrei durchs Wochenende

ADAC Stauprognose für 3. bis 5. November

Wer am Wochenende auf Deutschlands Autobahnen unterwegs ist, kommt fast staufrei voran. Trotz des Endes der Herbstferien in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen erwartet der ADAC keinen nennenswerten Reiseverkehr. Auch im benachbarten Ausland halten Staus nur selten die Fahrt auf.

Die Staustrecken in Deutschland:

   - A 1 Hamburg - Bremen - Köln 
   - A 1/ A 3/ A 4 Kölner Ring 
   - A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover 
   - A 3 Passau - Nürnberg - Frankfurt 
   - A 5 Basel - Karlsruhe - Hattenbacher Dreieck 
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg 
   - A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg 
   - A 8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe 
   - A 9 München - Nürnberg 
   - A 10 Berliner Ring 
   - A 61 Ludwigshafen - Koblenz - Mönchengladbach 
   - A 81 Singen - Stuttgart 
   - A 93 Kufstein - Inntaldreieck 
   - A 95/ B 2 München - Garmisch-Partenkirchen 
   - A 99 Umfahrung München

Ersatzteilbeschaffung an Fahrzeugen

 

Hagen. Insgesamt elf Diebstähle an Fahrzeugen, vorzugsweise
der Marke Mercedes, begingen Unbekannte in der Nacht von Samstag auf
Sonntag in einem Stadtviertel. Gegen 09.00 Uhr meldete sich ein
erster Fahrzeughalter bei der Polizei und meldete den Diebstahl der
Parksensoren an seinem Auto. Im Zuge der Anzeigenaufnahme ergaben
sich zwei Tatorte in der Karl-Halle-Straße, sechs in der Goebenstraße
und drei in der Fahrenbecke. Unbekannte hatten an zehn Fahrzeugen der
Marke Mercedes Parksensoren, Mercedessterne und Außenspiegel
ausgebaut und entwendet. Lediglich an einem Volkswagen in der
Goebenstraße bauten sie Teile des Kühlergrills aus. Der Sachschaden
beläuft sich auf etliche tausend Euro und die Täter werden einige
Zeit unterwegs gewesen sein. Zeugen, die weiterführende Hinweise im
Zusammenhang mit den Diebstählen machen können, melden sich bitte
unter der 986 2066.

Unbekannter Mann raubt Handy

 

Hagen. Bereits am Freitag raubte ein bislang unbekannter
Täter einem 17-Jährigen dessen Handy. Der 17-jährige Geschädigte war
mit seinem gleichaltrigen Kumpel auf der Konkordiastraße in Richtung
Augustastraße unterwegs. Gegen 22.30 Uhr begegnete ihnen ein junger
Mann. Plötzlich packte der Mann den 17-Jährigen am Oberarm. In der
anderen Hand hatte der Räuber einen faustgroßen Stein. Er nahm eine
drohende Haltung ein und forderte sein Opfer auf, dessen Handy auf
den Boden zu legen. Der Jugendliche kam der Aufforderung nach.
Daraufhin griff der Räuber das Telefon und verschwand in Richtung
Augustastraße. Bei dem Handy handelte es sich um ein schwarzes
Samsung A 3. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Er ist ca.
22 bis 25 Jahre alt, 175 cm groß und schlank. Der Mann hat glatte
schwarze Haare. Zur Tatzeit war er mit einer blauen Jacke bekleidet.
Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Rasenden Lieferwagenfahrer mit 113km/h geblitzt

Hagen. Ein Radareinsatz auf der Eckeseyer Straße zeigte am
Sonntagnachmittag eine ernüchternde Bilanz auf. In der Zeit zwischen
11.30 bis 17.00 Uhr fuhren 312 Fahrzeugführer auf dem Weg in Richtung
Innenstadt in die Messstelle. Da stimmt es nur wenig versöhnlich,
dass lediglich 12 der Geschwindigkeitsüberschreitungen im
Anzeigenbereich lagen, zumal ein Lieferwagen mit gegen 15.30 Uhr mit
vorwerfbaren 113km/h gemessen wurde. Diesem Fahrer drohen außer dem
Bußgeld von 480 Euro zwei Punkte sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.
Geschwindigkeit bleibt auf unseren Straßen der Killer Nummer eins und
die Hagener Polizei setzt bei der Überwachung der Verstöße einen
deutlichen Schwerpunkt.

Betrunkener kam nach Sachbeschädigung in Polizeizelle

 

Hagen. Ein 19-Jähriger hatte in der Nacht zu Sonntag
reichlich dem Alkohol zugesprochen und als er gegen 04.25 Uhr in
einer Gaststätte an der Eckeseyer Straße randalierte, setzte ihn ein
Angestellter vor die Tür. Kaum draußen verschaffte er seinem Unmut
Luft, indem er eine Fensterscheibe zu der Kneipe einschlug und sich
dann in Richtung Bahnhof entfernte. Der Angestellte hatte inzwischen
die Verfolgung des 19-Jähriger aufgenommen und in der Straße Am
Hauptbahnhof machte er eine Polizeistreife auf den Vorfall
aufmerksam. Gegenüber den Polizisten zeigte sich der 19-Jährige
durchgängig aggressiv. Er beschimpfte die Beamten, versuchte mehrfach
den Anzeigenerstatter anzugreifen und musste so letztlich zur
Ausnüchterung den Rest der Nacht in einer Polizeizelle verbringen.

Angebliche Polizisten wollen ältere Menschen betrügen

Hagen. Am Sonntag erhielten mehrere vornehmlich ältere Mitbürger in den
Abendstunden Anrufe eines angeblichen Polizisten. Der „Polizist“ gab
an, man habe zwei rumänische Einbrecher festgenommen. Die Einbrecher
hätten eine Liste mit Namen mitgeführt. Auf dieser Liste würde auch
der Name des Angerufenen stehen. Der angebliche Polizist forderte die
Hagenerinnen und Hagener dann dazu auf, Wertgegenstände und Bargeld
vorrübergehend und nur zum Schutz an einen vermeintlichen Kollegen zu
übergeben. Glücklicherweise durchschauten alle Angerufenen den Trick.
Die „richtige“ Polizei wird nämlich niemals dazu auffordern,
Wertgegenstände und Geld an einen angeblichen Kollegen zu übergeben.
Wie man sich richtig verhält, ergibt sich aus dem beigefügten
Info-Blatt des LKA Nordrhein-Westfalen.

Zwei Trunkenheitsunfälle in der Innenstadt

 

Hagen.  Am Samstagabend ereigneten sich in der Innenstadt
gleich zwei Verkehrsunfälle, bei denen die Verursacher betrunken und
ohne Führerschein unterwegs waren. Gegen 19.15 Uhr war es ein 44
Jahre alter Ford-Fahrer, der am Elbersufer beim Einparken gleich zwei
abgestellte Autos beschädigte und daraufhin etwa 100 Meter entfernt
seinen Wagen abstellte. Dort konnten die eingesetzten Polizisten den
44-jährigen volltrunkenen Halter auf dem Fahrersitz antreffen. Da er
keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, musste er die Nacht
im Polizeigewahrsam verbringen, seinen Wagen stellten die Beamten
sicher und ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Der Alkoholtest zuvor
zeigte einen Wert über zwei Promille an und erste Ermittlungen
ergaben, dass der 44-Jährige keine erforderliche Fahrerlaubnis hat.
Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 5000 Euro. Etwa
zwei Stunden später nahmen Polizeibeamte in der Hochstraße einen
Verkehrsunfall auf, bei dem ein 34 Jahre alter Mercedes-Fahrer einem
45 Jahre alten Opel-Fahrer an der Kreuzung mit der Schulstraße die
Vorfahrt genommen hatte. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca.
10000 Euro, die Airbags in dem Mercedes hatten ausgelöst, neide Autos
waren nicht mehr fahrbereit. Auch hier stellte sich schnell heraus,
dass der Unfallverursacher mit einem Promille deutlich alkoholisiert
war. Seinen Führerschein hat er zwei Wochen zuvor abgeben müssen und
das Auto hatte er sich ohne Wissen seines Arbeitgebers vom
Firmengelände ausgeliehen. Auch ihm entnahm ein Arzt die Blutprobe,
die weiteren Ermittlungen dauern an.

Von Unbekanntem angegriffen

 

Hemer. Am Samstag, gegen 02:15 Uhr, wurde eine
31-jährige Frau aus Hemer auf dem Heimweg von einer unbekannten
männlichen Person angegriffen und beleidigt. Der Täter näherte sich
in Höhe der Unterführung Hauptstraße 175 von hinten, packte die junge
Frau am Hals und beleidigte diese. Die Geschädigte konnte sich
losreißen und flüchtete. An ihrer Wohnanschrift angekommen,
informierte sie die Polizei und erstattete Strafanzeige. Der Täter
wurde wie folgt beschreiben:

– ca. 35 Jahre alt; 1,80 m groß; kräftige Statur, Drei-Tage Bart;
auffälliges Muttermal unter dem linken Auge; bekleidet mit einer
Trainingsjacke in den Farben weiß/blau mit der Aufschrift
„Russia“

Trotz umgehender Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter im Nahbereich
nicht mehr angetroffen werden.

Die Geschädigte wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die
Ermittlungen der Polizei dauern noch an, sachdienliche Hinweise an
die Polizei Hemer unter 02372-9099-0.

Ärger am Werner-Jakobi-Platz

 

Iserlohn.Am Samstag, gegen 18:20 Uhr, kam es auf dem
Werner-Jakobi-Platz zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines
20-jährigen Iserlohners. Der Geschädigte hielt sich dort zum
Tatzeitpunkt mit mehreren Zeugen auf, als eine sechsköpfige Gruppe
den Platz passierte. Es kam zunächst zu einer kleinen Schubserei,
dann wurde der Geschädigte jedoch unvermittelt mit der Faust ins
Gesicht geschlagen und fiel zu Boden. Am Boden liegend wurde er dann
noch mehrfach aus der Gruppe heraus getreten. Dabei erlitt er leichte
Verletzungen. Die Streitparteien wurden beide vor Ort von der Polizei
angetroffen. Vier Personen erhielten einen Platzverweis, zwei
Minderjährige wurden an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Schlägerei auf dem Sportplatz

 

Hemer. Im Rahmen einer Sportveranstaltung an der
Teichstraße (Fußballspiel, Kreisliga B) kam es am 29.10.2017, gegen
14:20 Uhr, zu einer Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten.
Insgesamt wurden acht Personen leicht verletzt. Nach bisherigen
Erkenntnissen hatte ein 31-jähriger Mendener einem 29-jährigen
Hemeraner einen Kopfstoß gegeben. Daraus entwickelte sich eine
handfeste Auseinandersetzung. Der anwesende Schiedsrichter versuchte
die Parteien zu trennen und strafte das unsportliche Verhalten ab.
Danach eskalierte die Situation erneut. Die Polizei war mit mehreren
Streifenwagen vor Ort. Nun wird gegen mehrere Personen wegen
Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt, eine genaue
Sachverhaltsklärung steht jedoch noch aus.

Verkehrsunfall auf Peddinghausen

Breckerfeld. (cs) Am Sonntagabend wurde die Löschgruppe Zurstraße zu
einem Verkehrsunfall im Ortsteil Peddinghausen alarmiert.
Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen
Telefonmasten gefahren. Verletzt wurde dabei niemand. Der Mast wurde
gesichert und der PKW aus der Verspannung befreit. Auslaufende
Betriebsmittel wurden nicht fest gestellt.
Die Unfallstelle wurde anschließend der Polizei übergeben. Der
Einsatz endete für die eingesetzten Kräfte nach ca. 60 Minuten.

Sieben Verletzte: Brand in einem Mehrfamilienhaus

 

Siegen. Am Sonntagmorgen gegen sechs Uhr in Siegen kam es
in einem Mehrfamilienhaus in der Hans-Kruse-Straße zu einem
Wohnungsbrand. Bei Eintreffen der eingesetzten Einsatzkräfte stand
die betreffende Wohnung im ersten Obergeschoss bereits in Vollbrand.
Das Mehrfamilienhaus wird insgesamt durch sechs Mietparteien bzw.
acht Personen bewohnt. Sieben Bewohner des Hauses (drei Frauen und
vier Männer) erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden in
umliegenden Krankenhäusern versorgt. Im Zuge der Löscharbeiten zog
sich zudem ein 25-jähriger Feuerwehrmann eine leichte Brandverletzung
zu. Bei dem Feuer entstand ein geschätzter Sachschaden von über
100.000 Euro. Das Siegener Kriminalkommissariat 1 hat seine
Ermittlungen zur Bestimmung der genauen Brandursache bereits
aufgenommen.

Die Feuervögel empfangen Spitzenreiter aus Vechta

Darf man nach sechs Spieltagen schon von einem Spitzenspiel sprechen? Zumindest treffen am siebten Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProA der Tabellenführer RASTA Vechta und mit Phoenix Hagen der aktuell Dritte der Tabelle aufeinander. Sprungball ist um 17 Uhr in der Arena am Ischeland. Für beide Mannschaften lagen zwischen Spieltag sechs und sieben lediglich vier bzw. drei Tage Verschnaufzeit, ist das Team von Phoenix Hagen doch erst am frühen Samstagmorgen mit einem 60:75-Auswärtssieg von der Orange Academy aus Ulm zurückgekehrt und RASTA Vechta nahm am Samstagabend den sechsten Sieg in Folge aus Paderborn mit (60:87).

Nachdem die „Rastafaris“ sich nach der vergangen Spielzeit aus der easyCredit-BBL verabschieden mussten, hätte der Start in der ProA nicht besser laufen können. Zwar gelang den Römerstrom GLADIATORS Trier am ersten Spieltag fast die Sensation im RASTA-Dome, letztlich setzten sich die Hausherren aber 83:80 durch. Während die Feuervögel am zweiten Spieltag gegen die PS Karlsruhe LIONS ihre bisher einzige Niederlage einstecken mussten (83:100), schickte Vechta die MLP Academics aus Heidelberg nach einem deutlich 82:62-Erfolg wieder in den Süden. Und auch die bisherigen Partien gegen die Baunach Young Pikes, das TEAM EHINGEN URSPRING und die PS Karlsruhe LIONS entschieden die starken Rastas für sich. Topwerfer der Niedersachsen war sowohl zuletzt gegen Paderborn, als auch am fünften Spieltag gegen Karlsruhe Seth Hinrichs: Der US-amerikanische Power Forward ist mit einer Trefferquote von 57.1 Prozent und ingesamt 93 erzielten Punkten seit Saisonbeginn aktuell der viertbeste Spieler der Liga. Mit Jeremy Dunbar empfängt Hagen zudem einen alten Bekannten. Bis zur Insolvenz im Dezember 2016 spielte der 29-Jährige für die Feuervögel in der ersten Bundesliga.

Phoenix-Co-Trainer Kai Schulze zollt jedoch in erster Linie der tiefen Bank des Teams von Douglas Spradley Respekt: „Vechta hat eine unheimlich tiefe Bank, deren zweite Fünf wäre woanders vielleicht sogar die Starting-Five. Mit Jannik Freese haben sie einen sehr beweglichen Big-Man, wahrscheinlich den besten der Liga. Außerdem spielt Vechta eine wirklich harte Defense und kann unglaublich schnell umschalten. Durch die große Rotation könnte es sein, dass Vechta etwas besser mit der kurzen Pause zwischen den beiden Spieltagen klarkommt, grundsätzlich sind unsere Jungs aber fit und bereit für die morgige Partie.“

Tödlicher Verkehrsunfall

Erndtebrück. In der Nacht zu Sonntag – gegen 02.20 Uhr –
erhielt die Polizei über die Rettungsleitstelle der Feuerwehr
Kenntnis über einen angefahrenen Fußgänger auf der Erndtebrücker
Landstraße zwischen den Ortschaften Womelsdorf und Birkelbach.

Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 34-jähriger Pkw-Fahrer
zu diesem Zeitpunkt mit seinem Fahrzeug die Erndtebrücker Straße von
Erndtebrück nach Birkelbach, als kurz vor einer Rechtskurve bei der
Ortschaft Womelsdorf ein 22-jähriger Fußgänger auf die Fahrbahn trat
und von dem Pkw erfasst wurde.

Der 22-Jährige verstarb trotz noch sofort eingeleiteter
Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer an der Unfallstelle.

Der PKW-Fahrer erlitt einen Schock.

Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu einer Widerstandshandlung
gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten durch einen 31-jährigen
Mann, der vor vor diesem Hintgergrund in Gewahrsam genommen werden
musste.

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 2. bis 18. November finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

02.11.2017
Am Bügel, Sonntagstraße, Schlesierstraße, Im Lindental, Gabelsberger Straße, Enneper Straße

03.11.2017
Hestertsraße, Berliner Straße, Poststraße, Volmeabstieg, Heigarenweg, Ribbertstraße

04.11.2017
Altenhagener Straße, Grundschötteler Straße, Oedenburgstraße, Dahler Straße

06.11.2017
Königsberger Straße, Cunostraße
07.11.2017
Jahnstraße, Oeger Straße, Liebigstraße, Lortzingstraße, Thünenstraße, Stadionstraße, Heidestraße, Iserlohner Straße

08.11.2017
Lützowstraße, Am Berghang, Im Weinhof, Elseyer Straße, Berliner Allee, Hasselbach, Schwelmstück, Altenhagener Straße

09.11.2017
Ergster Weg, Gotenweg, Blumenstraße, Minervastraße, Heinrichstraße, Lange Straße, Beethovenstraße, Auf dem Lölfert

10.11.2017
Funckestraße, Brahmsstraße, Alemannenweg, Herbecker Weg, Im Sonnenwinkel, Letmather Straße, Im Alten Holz, Scharnhorststraße

11.11.2017
Bergischer Ring, Schälk, Hohenlimburger Straße, Alexanderstraße

13.11.2017
Enneper Straße, Sonntagstraße, Overbergstraße, Selbecker Straße

14.11.2017
Stormstraße, Helfer Straße, Am Karweg, Harkortstraße, Gabelsberger Straße, Kölner Straße

15.11.2017
Hüttenbergstraße, Am Bügel, Buschstraße, Altenhagener Straße, Westhofener Straße, Jägerstraße, Schlesierstraße, Am Quambusch

16.11.2017
Kapellenstraße, Krambergstraße, Ährenstraße, Silscheder Straße, Hestertstraße, Voerder Straße, Birkenstraße, Schillerstraße

17.11.2017
Preußer Straße, Büddingstraße, Poststraße, Dahler Straße, Schwerter Straße, Vorhaller Straße, Höxter Straße, Berliner Straße

18.11.2017
Eckeseyer Straße, Neue Straße, Oedenburgstraße, Volmeabstieg

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Aufgrund des Umbaus des Geodatenportals sind die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen sowie die möglichen mobilen Messplätze momentan leider nicht im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.