Verkehrsunfall – PKW prallte gegen Straßenbahn und weitere Fahrzeuge

Dortmund. Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls kam es am
27.10.2017 zu einem Verkehrsunfall auf dem Wickeder Hellweg in
Dortmund. Ein PKW prallte gegen eine Straßenbahn und weitere geparkte
Autos, der Fahrer musste in der Folge im Krankenhaus behandelt
werden.

Gegen 10.55 Uhr fuhr ein 66-jähriger Mann aus Lünen auf dem
Wickeder Hellweg mit seinem Opel Corsa in östlicher Richtung.
Vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls verlor er die
Kontrolle über seinen Wagen und prallte zunächst gegen eine
Straßenbahn, die an der Haltestelle „Eichwaldstraße“ stand.

Von dort geriet er weiter über die Gegenfahrbahn, stieß auf dem
Gehweg gegen einen geparkten VW Golf und anschließend noch gegen
einen in westlicher Richtung fahrenden Nissan Qashqai.

Der 66-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Leichte Verletzungen erlitt die Fahrerin des Nissan, eine 50 Jahre
alte Dortmunderin. Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die
Polizei den Wickeder Hellweg in beide Richtungen, der Sachschaden
wird auf rund 6500 Euro geschätzt.

Vater verletzt eigenen Sohn mit Luftgewehr

Dortmund. Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Alles andere als alltäglich war das Geschehen, welches  Polizeibeamte am 27.10.2017 in Dortmund zur Kenntnis bekamen. Anlass war ein Einsatz am Knappschaftskrankenhaus gegen 21.30 Uhr, bei dem  es um einen durch einen Schuss verletzten 13-jährigen Jungen aus
Dortmund ging.

Die Beamten trafen in den Abendstunden in der Notfallambulanz auf
den 13-Jährigen und seinen Vater. Der Junge hatte eine
Schussverletzung im Bein und befand sich bei Eintreffen der Polizei
bereits in ärztlicher Behandlung.

Was war passiert?

Unter Tränen gab der Vater an, er habe morgens in seiner Wohnung
gemeinsam mit seinem Sohn einen Western gesehen. Nicht unüblich in
Familien ist bei solchen Freizeitaktivitäten dann das
„Cowboy-und-Indianer-Spiel“ von Vater und Sohn. Eher unüblich ist
jedoch, dass der Vater im Verlauf dieses Spiels mit einem
Luftdruckgewehr auf seinen Sohn zielt, schießt und diesen mit einem
Diabolo im Bein trifft und nicht unerheblich verletzt.

Der Vater teilte den Beamten mit, ihm wäre nicht bewusst gewesen,
dass das Gewehr geladen war.

Auch unüblich: Man versorgte die Wunde oberflächlich, anschließend
ging der 13-Jährige zum Sport (!). Als die Wunde dann abends doch
stärker schmerzte als erwartet (?), entschloss sich der Vater,
gemeinsam mit seinem Sohn in ein Krankenhaus zu fahren. Dort wurde
der Junge operiert und verblieb stationär in einem Krankenhaus.

Ach so, auch nicht so üblich: Die abendliche Fahrt mit dem Wagen
ins Krankenhaus trat der Vater dann unter Alkoholeinfluss an. Die
Polizeibeamten bemerkten den Alkoholgeruch, ordneten eine Blutprobe
an und stellten den Führerschein des Vaters sicher.

Die Polizei beschlagnahmte natürlich auch das Luftgewehr und
ermittelt gegen den Vater wegen gefährlicher Körperverletzung.

 

Geistlichen Donnerstag in der Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 2. November Prof. DDr. Bernd Irlenborn aus Paderborn in die Marienkirche in der Hagener City. Bernd Irlenborn ist Professor der Philosophiegeschichte und der Theologischen Propädeutik.

Das Thema am Allerseelentag lautet: „Was ist der Tod: ein Übel oder ein Gut?“

Die Messfeier mit der Predigt von Professor Irlenborn beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht das Requiem in Es-Dur von Josef Gabriel Rheinberger für Chor a cappella.

Fahrzeugaufbrüche in Hagen Helfe

In der Nacht von Freitag (27.10.2017) auf Samstag
kam es In Hagen Helfe zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen. Im Zirkelweg
und in der Straße Winnenkamp wurden drei hochwertige Fahrzeuge
aufgebrochen und Fahrzeugteile entwendet. Während bei einem
betroffenen BMW zuvor die Seitenscheibe eingeschlagen worden war,
gelangten die unbekannten Täter bei einem weiteren BMW und einem Audi
auf noch unbekannte Weise in die Fahrzeuge. Aus den Fahrzeugen wurden
jeweils die Lenkräder und noch weiter Teile der Innenausstattung
entwendet. Die Gesamtschadenshöhe wird mit 15000 Euro beziffert. Die
Hagener Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer
02331-9862066.

Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Berliner Straße

Am Freitag (27.10.2017) ereignete sich auf der
Berliner Straße in Hagen gegen 14.45 Uhr ein Verkehrsunfall mit einer
verletzten Person. Ein 74-jähriger Fahrer fuhr mit seinem Ford vom
Fahrbahnrand an und wendete auf der Berliner Straße um seine Fahrt in
Richtung Haspe fortzusetzen. Ein 30-jähriger VW-Fahrer der die
Berliner Straße in Fahrtrichtung Hagener Innenstadt befuhr, erkannte
das Wendemanöver zu spät und konnte dem Ford nicht mehr ausweichen.
Durch den Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurden diese in einen an der
Unfallstelle abgestellten Ford Transit geschoben. Es entstand ein
Gesamtschaden von 15000 Euro. Der Fahrzeugführer des wendenden
Fahrzeuges wurde beim dem Unfall verletzt und musste einem Hagener
Krankenhaus zugeführt werden. Für den Verlauf der Unfallaufnahme
wurde die Berliner Straße für 30 Minuten gesperrt.

Verkehrsunfall mit einer Verletzten in Hagen Hohenlimburg

Im Verlauf einer Quadtour ereignete sich am Samstag
(28.10.2017) im Nimmertal in Hagen Hohenlimburg um 14.30 Uhr ein
Verkehrsunfall mit einer verletzten Quadfahrerin. Aus bisher
unbekannter Ursache kam die 44-jährige Fahrerin aus einer Gruppe
heraus von der Fahrbahn ab und prallte mit ihrem Fahrzeug gegen einen
Baum. Die Fahrzeugführerin kam nach einer Erstversorgung vor Ort in
ein Hagener Krankenhaus. An dem nicht mehr fahrbereiten Fahrzeug
entstand ein Schaden in Höhe von 1200 Euro.

Vorlesespaß mit der Geschichte von Sankt Martin

Die Geschichte „In einer kalten Winternacht“ von Uwe Natus erzählt mit Reimen und stimmungsvollen Bildern die Legende von Sankt Martin bei der Vorlesestunde am Donnerstag, 2. November, um 16 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe für alle Kinder ab drei Jahren.

„Wer reitet durch das Tor der Stadt in weißer kalter Winternacht, der keine Angst und Bange hat und Mensch und Tier bewacht? Jung Martin ist es, stark und groß, zu helfen stets bereit, und trifft er einen, schwach und bloß, teilt er mit ihm sein Leid.“ Im Anschluss an die 45-minütige Veranstaltung können die Kinder noch ein Sankt Martin-Lesezeichen basteln. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet unter www.hagen-medien.de.

Vorlesespaß und Spielerallye mit den Olchis

Zu einer Vorlesestunde und Spielerallye mit den Olchis lädt die Stadtbücherei auf der Springe alle Kinder von sechs bis zehn Jahren am Freitag, 3. November, um 11 Uhr ein.

Der blaue Olchi hat „Gefurztag“ und alle Kinder feiern mit: Zuerst liest eine Vorlesepatin die lustige Geburtstagsgeschichte der Olchis vor. Anschließend findet eine Spielerallye statt. Hier können die Teilnehmer Punkte beim „Olchi-Memory“ und „Müll-Kegeln“ sammeln sowie ihren Mut beim „Stinkerkäse-Riechspiel“ beweisen. Wer möchte, kann vom „Stinkerkuchen“ und der „Schlammbrühe“ probieren. Danach können die Kinder noch eine „Olchi-Schimpfmaschine“ basteln. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter Telefon 02331/207-3591 oder per E-Mail an stadtbuecherei@stadt-hagen.de erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hagen-medien.de.

Taschenlampenführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Zu einer exklusiven Taschenlampenführung für Familien lädt das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 4. November, um 18 Uhr ein.

Wer den Nervenkitzel liebt, ist bei dieser besonderen Führung genau richtig: Bei Einbruch der Dunkelheit öffnet das Museum exklusiv die Türen und lädt die Teilnehmer der Führung ein, die geheimnisvolle Atmosphäre im Wasserschloss Werdringen zu erleben. Die Nachbildungen von Mammut und Dinosaurier können bei Tag schon unheimlich sein, doch bei Dunkelheit wirken sie gruselig. Die einzigartige Führung geht durch das gesamte Haus und bietet einen Überblick über 470 Millionen Jahre Geschichte – von den ältesten Funden von Leben in Südwestfalen über die Steinzeit bis ins Mittelalter. Sowohl die Tiere als auch die Fossilien aus der Urzeit, die Knochen und Schädel  aus der Steinzeit sowie der Ritter mit Helm und Schwert aus dem Mittelalter erleuchten im Schein der Taschenlampe auf besondere Art und Weise.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-2740 erforderlich. Genügend Taschenlampen stehen zur Verfügung. Die Führung dauert circa eine Stunde und kostet für Kinder 1,50 Euro und für Erwachsene 3 Euro zuzüglich des Museumseintrittes von 2 Euro beziehungsweise 4 Euro. Alternativ gibt es für Familien die Möglichkeit, eine Familienkarte für 9 Euro für den Eintritt in das Museum zu erwerben.

Foto: Michael Kaub

„Redcoats“ und „Tars“ zu Gast im Museum Wasserschloss Werdringen

Wie das Leben auf einem Kriegsschiff der britischen Marine im 18. Jahrhundert war, können die Besucher am Sonntag, 5. November, von 11 bis 18 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle erleben.

Die Besatzung der „HMS Essex“ schlägt im Dienste von König Georg III. von England im Innenhof des Schlosses ihr Lager auf. Die Besucher erhalten Einblicke in das Leben einer kampferprobten Schiffsbesatzung zur Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Hartgesottene Marinesoldaten und trinkfeste Seeleute geben Auskunft über das Leben auf See und an Land. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie die „Tars“ (Seemänner) und die „Redcoats“ (die Rotröcke der britischen Armee) zusammenlebten oder wie damals die Frauen an Land für ihre Männer kochten, ist herzlich eingeladen, der Besatzung alle Fragen zu stellen.

Die „HMS Essex“ ist eine Interessengemeinschaft, die sich 2016 gegründet hat und versucht, das Leben auf einer Fregatte im 18. Jahrhundert lebendig und historisch so korrekt wie möglich darzustellen. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Bereichen des „Reenactments“ (Historische Nachstellungen) und haben mit der Darstellung eine Plattform gefunden, um dem gemeinsamen Interesse an Militär- und Alltagsgeschichte im 18. Jahrhundert einen Rahmen zu geben.

Bildquelle: Stadt Hagen

Feuer machen im Museum Wasserschloss Werdringen

Wie man Feuer ohne Streichholz und Feuerzeug macht, können alle Teilnehmer bei der Erlebnisführung am Sonntag, 5. November, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle ausprobieren. Als besondere Aktion stellt das Museum verschiedene Techniken zum Feuermachen vor und zeigt, wie ein Feuerbohrer eingesetzt wird.

Vorher gibt es eine spannende Erlebnisführung, bei der das Leben in der Steinzeit im Mittelpunkt steht. Die Teilnehmer bekommen natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier zu sehen. An verschiedenen Arbeitsstationen legen sie selber Hand an und bearbeiten Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug, mahlen Korn oder durchbohren mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil. Besonders beeindruckend sind die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Die Inszenierungen geben den Besuchern ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. Zudem bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Foto: Matthias Andres

Tipps zum Einbruchschutz bei der VHS

Unter dem Motto „Sicherheit rund um Wohnung und Haus“ lädt die Volkshochschule Hagen in Zusammenarbeit mit der Polizei Hagen zu einem Informationsabend zum Thema Einbruchsschutz am Montag, 6. November, von 19 bis 20.30 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

Der effektive Schutz der Wohnung oder des Hauses vor Einbrechern ist vielen Menschen wichtig. An dem Informationsabend erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten, sich vor Einbrechern zu schützen. Dabei geht es unter anderem um die Sicherung von Fenstern und Türen sowie um akustische und optische Warnanlagen.

Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1805 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www. vhs-hagen.de/Anmeldung.