GRÜNE setzen auf Zukunftsthemen

(GRÜNE Hagen) >>Auf ihrer Herbstklausur hat die grüne Fraktion ihre Marschrichtung für die zweite Hälfte der Wahlperiode festgelegt. Dabei sollen die grünen Kernthemen Luftreinhaltung, Verkehrs- und Energiewende sowie flächenschonende Stadtentwicklung im Fokus stehen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind bezahlbare Wohnquartiere mit guter Infrastruktur, zeitgemäßer öffentlicher Nahverkehr, Integration von Geflüchteten und Zugewanderten und mehr integrative Schulen. Die GRÜNEN wollen daran sowohl im Rahmen der bewährten Allianz-Kooperation arbeiten als auch mit allen politischen Kräften ins Gespräch kommen, die diese Anliegen teilen.

„Die letzten Jahre waren geprägt davon, einige zentrale Probleme in Hagen im Rahmen einer neuen interfraktionellen Zusammenarbeit zu lösen“, sagt Fraktionssprecher Joachim Riechel: „Der erste ausgeglichene Haushalt seit 25 Jahren war ein gemeinsamer Kraftakt, der uns weiterhin den Sparkommissar vom Leib hält und die Hilfsgelder aus dem Stärkungspakt sichert. Aber auch die Sanierung der ENERVIE oder der Verbleib der Müllentsorgung in rein kommunaler Hand waren Erfolge, an denen wir  GRÜNE gehörigen Anteil haben. Unsere Zwischenbilanz der bisherigen Wahlperiode zeigt, dass auch durch unsere Initiativen schon viel auf den Weg gebracht wurde. Nach langen Epochen der Beliebigkeit wurden übergreifende konzeptionelle Planungen für Hagen eingeleitet: Ein neuer Nahverkehrsplan ist ebenso in der Erstellung wie ein lange überfälliges Radverkehrskonzept und ein Handlungskonzept für die Wohnraumentwicklung. Detailplanungen für die Entwicklung  an den Ruhrseen ergänzen das ganz große Rad eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), das in einen neuen Flächennutzungsplan münden wird. Den haben wir schon seit mehreren Wahlperioden gefordert; – nun ist er auf der Schiene. Aber diese Prozesse dürfen nicht zerredet, verzögert und totgeprüft werden. Wir Grüne werden engmaschig darauf achten, dass konkrete und mit systematischer Bürgerbeteiligung entwickelte effektive Maßnahmen daraus folgen.“

„Die Zusammenarbeit in der ‚Allianz‘ mit den Fraktionen von CDU, Hagen Aktiv und FDP haben wir sehr kritisch auf den Prüfstand gestellt,“ erklärt Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer. „Für eine Fortsetzung in den kommenden Jahren brauchen wir einen neuen Aufschlag. In den letzten Monaten hat die Kommunikation etwas gehakt, und gerade für uns GRÜNE war auch manche inhaltliche Differenz schwer zu schlucken: Das Windkraftmoratorium ist dafür ein Beispiel.

Wir müssen in der weiteren Arbeit wieder vermehrt miteinander ins Gespräch kommen, werden aber auch inhaltlich stärker herausstellen, dass Hagens schwierige Finanzlage nicht das einzige Zukunftsproblem ist: Notwendige Haushaltskonsolidierung darf nicht zum Kaputtkürzen führen!  Wo durch ein Zuviel an Personalabbau die Funktionsfähigkeit der Stadtverwaltung gefährdet ist, wo durch die Stagnation im ÖPNV wirksame Luftreinhaltung behindert wird und wo Planungsmittel für zukunftsfähige Stadtentwicklung fehlen, müssen wir umsteuern und gemeinsam für Hagen neue Wege finden.“

Der Besuch von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Kämmerer Christoph Gerbersmann in der Klausurberatung ließ erkennen, dass in einer Reihe von Themen Übereinstimmungen bestehen: Lange Zeit waren GRÜNE mit der Forderung fast alleine, dass Land und Bund ihre Verantwortung für die Krise der kommunalen Haushalte endlich wahrnehmen. Heute engagiert sich Hagens Stadtführung  im Bündnis für die Würde der Städte, um Hilfe für die überschuldeten Kommunen und den Abbau der Altschulden einzufordern. In der Stadtentwicklung ist nicht nur die Entwicklung an den Ruhrseen ein Herzensanliegen, das der OB mit den GRÜNEN teilt. Auch die lange von uns GRÜNEN geforderte hintere Öffnung des Hauptbahnhofs zur besseren Erschließung der dort neu gewonnenen Gewerbe- und Verkehrsflächen hat sich die Stadtspitze auf die Fahnen geschrieben, ebenso wie die Allianz-Fraktionen. Und dass städtische Planungsprozesse seit einiger Zeit eigens von einer Stabsstelle für Bürgerbeteiligung begleitet werden, gefällt uns Basisdemokraten ebenfalls gut. Offen zeigte sich der Oberbürgermeister für die Wiedereinführung einer Baumpflegesatzung, die aktuell von den Allianz-Fraktionen erarbeitet wird und kurz vor der Einbringung steht.

„Es ist klar geworden“, zieht Joachim Riechel als Resümee, „dass bei allen politischen Unterschieden der Vorrat an Gemeinsamkeiten noch nicht aufgebraucht ist. Allerdings ist das kein Freibrief für die Stadtspitze, der wir weiter mit kritischem Blick auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihres Handelns auf die Finger sehen werden. Diese produktive Spannung tut Hagen gut.“<<

Lebensbedrohlich: Ordnungsamt rettet Hund aus überhitztem Auto

Das war knapp: Dank zweier aufmerksamer Jugendlicher und dem schnellen Einschreiten des Ordnungsamtes konnte ein Hund vor dem Hitzetod bewahrt werden. Die zwei Jugendlichen bemerkten gestern (16. Oktober) in der Osthoffstraße einen Hund im Auto, der ganz offensichtlich unter der Hitze litt und kurz vor einem Hitzschlag stand. Die von den Jugendlichen informierte Polizei aktivierte umgehend den städtischen Ordnungsdienst.

Vor Ort eingetroffen stellten die Beamten fest, dass weder ein Fenster des Fahrzeuges geöffnet war, noch das Tier ausreichend zu trinken hatte. Die städtischen Mitarbeiter ermittelten, dass der Hund bereits weit über einer Stunde im heißen Auto ausharren musste. Ohne zu zögern, wurde das Fahrzeug gewaltsam geöffnet und das Tier aus dem überhitzten Auto befreit. Die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes stellten fest, dass der Hund nicht nur überhitzt war, sondern zudem einen viel zu kleinen Maulkorb trug, der es ihm unmöglich machte, seine Körpertemperatur durchs Hecheln auszugleichen. Der Mischling wurde umgehend vom Maulkorb befreit, mit Wasser versorgt sowie auf seine Gesundheit untersucht. Um das Fahrzeug mit der eingeschlagenen Scheibe vor Fremdeinwirkung zu sichern, wurde ein Abschleppunternehmen beauftragt.

Dem Halter des Hundes erwarten nun, neben den Kosten der eingeschlagenen Scheibe und den Kosten des Abschleppunternehmens, noch eine Anzeige aufgrund des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie Geldstrafe. In dem eingeleiteten Verfahren wird zudem geprüft, ob dem Hundebesitzer ein Tierhalteverbot auferlegt wird.

Das Ordnungsamt der Stadt Hagen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Gefahr eines Hitzschlags beim Tier nicht zu unterschätzen ist. Bereits ab 20 Grad Außentemperatur kann sich das Autoinnere schnell aufheizen. Wenige Minuten reichen dann aus, um einen Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Im Gegensatz zu uns Menschen schwitzen Hunde nicht, sondern regulieren ihren Wärmehaushalt über das Hecheln. Dabei verliert der Hund viel Wasser. Wenn er dann nicht die Möglichkeit erhält zu trinken, steigt die Körpertemperatur an und es kommt zu einem Hitzschlag, weil lebenswichtige Organe nicht mehr ausreichend durchblutet werden.

Unterführung am Bodelschwinghplatz gesperrt

Aufgrund der Bauarbeiten am Bodelschwinghplatz muss die Unterführung von der Augustastraße voraussichtlich von Mittwoch, 18. Oktober, für circa drei Wochen gesperrt werden. Die Rampe auf der Seite des Platzes wird im Zuge der Arbeiten deutlich flacher als bisher ausgestaltet und in Zukunft barrierefrei sein. Dafür wird die vorhandene Rampe in voller Breite und auf mehreren Metern Länge komplett ausgekoffert und verlängert. Zeitgleich wird mit den ersten Arbeiten an der Decke in der Unterführung begonnen, um später die neue Beleuchtung in einbauen zu können. Durch die Kombination der Arbeiten soll die Sperrung so kurz wie möglich ausfallen. Da allerdings nicht alle Arbeiten parallel laufen können, ist im Laufe des Jahres mit weiteren Beeinträchtigungen zu rechnen. Diese werden aber nach Möglichkeit so ausgeführt, dass jeweils nur eine Hälfte der Unterführung betroffen ist.

„Frauen und neue Medien“

Gehr für Frauen im Internet: Noch Plätze frei

 

Wetter (Ruhr). Wir googeln, twittern, snappen, nutzen Facebook, Instagram und Tinder – Wir verschicken und veröffentlichen Texte, Bilder, Videos und damit auch jede Menge persönliche Daten.

Was sind die Chancen, die aktuellen Entwicklungen und auch die Gefahren im Netz? Wie können wir uns schützen? Worauf sollten wir achten. Beantwortet werden diese Fragen in der Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten am Mittwoch, den 18.10.17 von 19:30 – 21:00 Uhr im Bürgerhaus Wetter, Kaiserstr. 132, Wetter (Ruhr)

 

Der Referent des verständlichen Einführungsvortrags ist Marcel Gießwein. Weitere Themen können angesprochen werden.

Die Teilnahme ist gebührenfrei; Interessierte werden gebeten, sich kurzfristig bei Ursula Noll anzumelden. (Tel. 02335 840290 (Anrufbeantworter) oder per Email: ursula.noll@stadt-wetter.de

 

Sperrungen in Wetter

Wetter (Ruhr). Fahrbahneinengung in der Straße Zum KlosterW

Wegen einer Störungsbeseitigung von Unitymedia wird vor dem Grundstück Zum Kloster 1 in der Zeit vom 16.10.2017 bis zum 27.10.2017 die Fahrbahn eingeengt. 

Vollsperrung der Gustav-Vorsteher-Straße

Die Gustav-Vorsteher-Straße wird im Kreuzungsbereich Gustav-Vorsteher-Straße / Wilhelmstraße und die Gustav-Vorsteher-Str. ab der Haus-Nr. 7 bis zum Kreuzungsbereich Gustav-Vorsteher-Str. / Wilhelmstraße wegen Kanalbauarbeiten/Versorgungsarbeiten in der Zeit vom 23.10.2017 bis zum 27.10.2017 und vom 06.11.2017 bis zum 22.12.2017 voll gesperrt.

In der Zeit vom 28.10.2017 bis zum 05.11.2017 wird die Vollsperrung im Kreuzungsbereich Gustav-Vorsteher-Straße / Wilhelmstraße aufgehoben. Die Vollsperrung erfolgt dann nur ab dem Kreuzungsbereich Gustav-Vorsteher-Straße / Wilhelmstraße bis zur Wilhelmstr. 7 in diesem Zeitraum.

Die Umleitung wird über die Straße Am Gymnasium ausgeschildert. Für die Anlieger der Grundstücke Wilhelmstr. 56 bis 66 und Im Grünen Winkel wird ein Durchkommen über den Gehweg ermöglicht. Die Radfahrer müssen vor dem Kreuzungsbereich absteigen und den abgetrennten Gehweg für die Fußgänger benutzen. Die Bushaltestelle in der „Unteren Wilhelmstraße“ (ggü. Sekundarschule) kann weiterhin nicht angefahren werden. Die Ersatzhaltestelle für die Linien 553, 584 und 599 befindet sich vor dem Grundstück Friedrichstr. 30 (Seniorenresidenz).

Teilweise Sperrung des Gehweges in der Schillerstraße

Wegen einer Abtrennung von Versorgungsleitungen für das Grundstück Schillerstr. 40 wird der Gehweg vor dem Grundstück Schillerstr. 22 in der Zeit vom 16.10.2017 bis zum 27.10.2017 teilweise gesperrt.

Fahrbahneinengung in den Straßen Deipenbecker Weg und Drosselweg

Für die Durchführung einer Netzerweiterung für die Telekom wird im Deipenbecker Weg gegenüber der Haus-Nr. 12 und 14, im Deipenbecker Weg Ecke Höltkenstraße und im Drosselweg Ecke Finkenweg in der Zeit vom 16.10.2017 bis zum 03.11.2017 die Fahrbahn eingeengt.

Vollsperrung der Königstraße

Wegen Kanalbauarbeiten (2. Bauabschnitt) wird die Fahrbahn im Kreuzungsbereich Königstraße / Harkortstraße ab der Zufahrt zu dem Parkplatz des Grundstücks Königstr. 3 bis zur Königstr. 9 in der Zeit vom 23.10.2017 bis zum 06.11.2017 voll gesperrt.

Die Umleitung wird über die Wilhelmstraße ausgeschildert.

Die Bushaltestelle in der „Oberen Königstraße“ (Königstr. 2) kann in diesem Zeitraum nicht angefahren werden. Die Ersatzhaltestelle für die Linie 595 befindet sich weiterhin in der Wilhelmstr. gegenüber dem Grundstück Wilhelmstr. 22 (Apotheke) und die Ersatzhaltestelle für den Bürgerbus vor dem Grundstück Gartenstr. 1.

Die Geschäfte in der „Oberen Königstraße“ (Blumenladen, Bäckerei, Friseur etc.) sind bis zur Baustelle über die Wilhelmstraße erreichbar.

 

Unterschriften an den Bürgermeister übergeben

Weern rgerprotest gegen Sperrung der AB-Auffahrt Volmarstein

Wetter (Ruhr). Es muss eine Lösung gefunden werden, die Sperrung zu umgehen.“ So lautet die Forderung auf den Unterschriftenlisten, die Rüdiger Michael Salzwedel in den letzten Tagen an der Total-Tankstelle Vogelsanger Straße sowie im benachbarten Rewe-Getränkemarkt ausgelegt hatte. In kurzer Zeit unterschrieben 352 Bürgerinnen und Bürger diese Liste. Am Freitag überreichte Salzwedel die Unterschriftenliste gemeinsam mit einem Offenen Brief an Bürgermeister Frank Hasenberg. „Ich nutze diese Auffahrt täglich, um in angemessener Zeit meinen Arbeitsplatz in Dortmund zu erreichen“, so Salzwedel, der durch die geplante Sperrung „ein dauerhaftes Verkehrschaos“ in Wetter und insbesondere in Volmarstein befürchtet. In seinem Offenen Brief erläutert er diese Sorgen und bittet Bürgermeister Hasenberg, „diese Listen im Namen aller Unterzeichner an die zuständige Stelle weiter zu leiten.“

Hasenberg zeigte sich erfreut über diese Aktion: „Vielen Dank für Ihr Engagement! Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf diese Weise ihre Sorgen kundtun können. Damit gibt die Bürgerschaft ein deutlich vernehmbares Signal gegen die geplante Sperrung der Autobahnauffahrt ab.“ Hasenberg versicherte Salzwedel, den Offenen Brief an den Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel zu schicken und noch einmal mit Nachdruck zu fordern, dass die Bezirksregierung Arnsberg als Genehmigungsbehörde alles Erdenkliche dafür tun solle, sich für Erleichterungen und positive Alternativen einzusetzen.

Übrigens: Die Unterschriftenlisten liegen weiter aus, in den nächsten Tagen dann auch in der Adler-Apotheke und in den Filialen der Homann-Bäckereien.

Süßlich duftende Rollerkontrolle

Iserlohn. Montagmittag bemerkten Polizeibeamte einen
Rollerfahrer, der an der Kampstraße mit seinem Fahrzeug über den
Gehweg fuhr. Die Einladung zur Verkehrskontrolle nahmen die Beamten
an. Und diese sollte ein Sammelsurium an Verkehrsverstößen zu Tage
fördern.

Da wäre zunächst das unzulässige Fahren auf einem Gehweg (1.
Verstoß). Die Frage nach dem Führerschein führte zügig zu der
Erkenntnis, dass diese gar nicht erst vorhanden war (2. Verstoß).
Nicht zu vergessen, dass auch Versicherungen ihre Daseinsberechtigung
haben. In diesem Fall ebenso nicht vorhanden (3. Verstoß). Ein Blick
in die Augen des Mannes endete schließlich in einer Blutprobe wegen
Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss (Marihuana, 4. Verstoß).

Wie sich nun noch zeigen sollte haben nicht nur unsere Diensthunde
einen hervorragenden Geruchssinn. So entging den Beamten nicht der
typisch süßliche Duft von Marihuana. Auf Nachfrage drückte der
Rollerfahrer den Beamten ein kleines Päckchen der verbotenen Substanz
in die Hand. Die anschließende Durchsuchung des Mannes und seines
Rollers führte im Helmfach ein weiteres und größeres Päckchen zu Tage
(5. Verstoß).

Dass der 38-jährige Iserlohner bei seiner Fahrt keinen Helm trug
(6. Verstoß) sei hier nur am Rande erwähnt. Die Betäubungsmittel
wurden sichergestellt.

Im Ergebnis ein eindrückliches Beispiel dafür wie man es nicht
macht.

Hose runter in der Eurobahn

Dortmund. Da denkt man, man hätte schon alles erlebt und
dann kommt das:

Bundespolizisten wurden gestern Nachmittag (16. Oktober) zu einer
Eurobahn im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Vor Ort angekommen,
erklärte die 40-jährige Zugbegleiterin, dass in dem Zug ein Mann mit
heruntergelassenen Hosen sitzen und onanieren würde. Zudem hätte der
Mann in ein Abteil uriniert.

Im Zug trafen die Bundespolizisten dann auch auf den Mann ohne
Hose, bei dem es sich um einen 21-Jährigen Dortmunder handelte.
Höflich, aber bestimmt forderten ihn die Beamten auf, seine sexuelle
Handlung einzustellen, die Hose anzuziehen und den Zug zu verlassen.

Zur Sachverhaltsaufnahme wurde er zur Wache gebracht. Nach einer
Überprüfung durfte er diese wieder verlassen. Gegen den bislang nicht
polizeilich in Erscheinungen getretenen Dortmunder wurde ein
Strafverfahren wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und ein
Bußgeldverfahren wegen Verunreinigung von Bahnanlagen eingeleitet.

Zwei Leichtverletzte bei Unfall am Volmeabstieg

Am Montagnachmittag ereignete sich am Volmeabstieg
ein Zusammenstoß zwischen einem Lkw und einem Pkw, die beiden
Insassen des Autos verletzten sich dabei leicht. Gegen 14.15 Uhr
wollte der 64 Jahre alte Fahrer eines Renaults nach links auf die
Autobahnauffahrt in Richtung Frankfurt einbiegen. Dabei übersah ein
25-jähriger Lkw-Fahrer den bevorrechtigten Pkw und er bog ohne
anzuhalten, von der Bahn kommend, nach links in den Volmeabstieg ein.
Er traf den Renault an der hinteren Fahrerseite und drehte ihn um 180
Grad herum. Durch den Aufprall verletzte sich die 61-jährige
Beifahrerin und ein Rettungswagen brachte sie vorsorglich ins
Krankenhaus. Der Pkw-Fahrer zog sich ebenfalls leichte Blessuren zu,
wollte aber zunächst keine medizinische Betreuung. An den beteiligten
Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5000 Euro, während
der Renault abgeschleppt werden musste, blieb die Zugmaschine
fahrbereit. Da der 25-jährige Trucker für eine internationale
Spedition unterwegs war und keinen Wohnsitz in der BRD hat, musste er
eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens zahlen,
bevor er seinen Weg fortsetzen konnte.

Unfallflucht auf der Hochstraße

Bereits am Freitag kam es auf der Hochstraße zu
einer Unfallflucht. Eine 52-jährige Autofahrerin hatte ihren grauen
Smart ForTwo um 16.00 Uhr gegenüber eines Fachhandels für Tierbedarf
zum Parken abgestellt. Als sie gegen 18.00 Uhr zu ihrem Fahrzeug
zurückkehrte, wiesen das fordere Kennzeichen und die Frontstoßstange
eine Delle auf. Der Unfallverursacher war verschwunden. Im Rahmen der
Ermittlungen wurde bekannt, dass sich eine bislang unbekannte Zeugin
in dem Fachhandel gemeldet hatte. Die Zeugin gab an, gegen 16.30 Uhr
beobachtet zu haben, wie ein weißes Auto beim Zurücksetzen mit der
Anhängerkupplung gegen den Smart gestoßen sei. Die Polizei bittet die
unbekannte Zeugin, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Gefährliche Körperverletzung – 53-Jähriger sticht mit Messer zu

Am Montag, 16.10.2017, kam es zu einerAuseinandersetzung in der Augustastraße. Vermutlich gerieten zwei Hagener gegen 10.15 Uhr in einen Streit. Während der Konfrontation stach der 53-Jährige nach bisherigen Ermittlungen auf seinen
Kontrahenten ein. Dabei verletzte er den 41-Jährigen leicht.
Anschließend lief er in Richtung Bodelschwinghplatz davon. Aufgrund
der guten Beschreibung und weiteren Zeugenhinweisen fanden die
Beamten den mutmaßlichen Täter auf einer Toilette am Berliner Platz
auf. Er wurde augenblicklich festgenommen. Das Messer, welches er
noch bei sich führte, stellten die Ermittler sicher. Die Hagener
Kripo vernahm beide Männer noch am selben Tag. Die Ermittlungen
dauern an.

Diebisches Pärchen

Als ein Pärchen am Montagnachmittag einen Discounter
in der Elberfelder Straße verließ, ertönte der Diebstahlalarm und als
Angestellte darauf aufmerksam wurden, rannten die beiden mutmaßlichen
Ladendiebe durch das Parkhaus in Richtung Augustastraße davon. Eine
Mitarbeiterin konnte noch im Parkhaus einen 29-jährigen Mann
festhalten und mit ins Büro nehmen, seine Begleiterin war deutlich
schneller und konnte entkommen. Ein Angestellter konnte noch sehen,
wie die Frau im Bereich Bergstraße auf ein Garagendach kletterte und
so letztlich entkommen konnte. Durch das Betreten der
Kunststoffbedachung entstand nicht unerheblicher Sachschaden und der
Verkäufer sah daher von der weiteren Verfolgung ab. Die Identität der
mutmaßlichen Ladendiebin ist dennoch geklärt, denn ihr Begleiter, der
nach eigenen Angaben nicht mit dem Diebstahl zu tun hatte, trug bei
seiner Überprüfung die Jacke der Frau über dem Arm. Darin befand sich
unter anderem der Ausweis der 30 Jahre alten Verdächtigen, die bei
der Polizei bereits mehrfach durch Eigentumsdelikte in Erscheinung
getreten ist. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Verwirrte Frau griff Passantin an

Eine augenscheinlich verwirrte Frau sorgte am
Montagmorgen in Haspe für einen Polizeieinsatz. Gegen 10.20 Uhr
schlug die zunächst noch Unbekannte in der Kölner Straße einer jungen
Frau grundlos und unvermittelt in den Bauch und lief dann quer über
die Straße, sodass mehrere Autofahrer bremsen mussten. Eine
alarmierte Polizeistreife traf im Nahbereich auf die Verdächtige, die
auch auf die Beamten aggressiv reagierte. Sie schlug um sich,
beleidigte die eingesetzten Polizisten und gab an, verfolgt zu
werden. Eine erste Überprüfung ergab, dass die 67-Jährige in der
Vergangenheit bereits durch unbegründete Attacken auf Passanten
aufgefallen war. Letztlich mussten ihr Handfesseln angelegt werden
und nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt kam sie zur medizinischen
Begutachtung in eine geschlossene Abteilung eines Krankenhauses.

Präsident Rolf-Erich Rehm einstimmig wiedergewählt

Schwelm. Der 35. Kreisverbandstag des Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr e.V. fand am vergangenen Freitag in Ennepetal statt. Der Präsident, Rolf-Erich Rehm, konnte 112 Delegierte aus allen kreisangehörigen Städten und zahlreiche Gäste begrüßen.

Die Bürgermeisterin der Stadt Ennepetal, Imke Heymann, begrüßte die Anwesenden. Ganz besonders bedankte sie sich bei allen ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden für das außerordentliche und flexible Engagement in der Feuerwehr. Aber auch die Partnerinnen und Partner müssen aufgrund des zeitintensiven Hobbys einiges einstecken.

Die stellv. Landrätin Sabine Kelm-Schmidt überbrachte anschließend die Grüße des Kreistages und der Kreisverwaltung. Neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Verwaltung durften auch die befreundeten Kameraden des Technischen Hilfswerks und der Hilfsorganisationen an diesem Abend nicht fehlen.

Vom Verband der Feuerwehr NRW (VdF) konnte Präsident Rolf-Erich Rehm den stellv. Vorsitzenden Bernd Schneider begrüßen. Dieser ging in seinem Grußwort auf die neue Verordnung für die Freiw. Feuerwehr und auf die Gründung von Kinderfeuerwehren ein. Im EN-Kreis verfügen die Feuerwehren Gevelsberg, Sprockhövel und Wetter über Kinderfeuerwehren.

Bei den anstehenden Wahlen wurde der Präsident Rolf-Erich Rehm einstimmig in seinem Amt bestätigt. Er ist seit 21 Jahren im Amt und beginnt nun seine 8. Amtszeit.

Schatzmeister Michael Willms (Witten) berichtete über die vielen Aktivitäten und über die Finanzlage des Verbandes: So wurde die Kreis-Jugendarbeit unterstützt, ein Leistungsnachweis, der Neujahrsempfang sowie das Treffen der Ehrenabteilungen in Sprockhövel ausgerichtet. Zudem wurden eine Heißausbildung sowie zwei Übungen am Institut der Feuerwehr durchgeführt. Die Kasse des Verbandes ist ordnungsgemäß geprüft.

Der stellv. Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Gronemeyer (Sprockhövel) berichtete anschließend über die zahlreichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Die Mitgliederzahl konnte leicht ausgebaut werden. 435 Jugendliche waren in den Jugendfeuerwehren aktiv. Im September wurde eine Leistungsspange in Sprockhövel durchgeführt und im Oktober eine Kreisübung in Breckerfeld. Ein Jugendgruppenleiterlehrgang findet noch in diesem Jahr statt.

Eine besondere Ehre wurde dem Leiter der Feuerwehr Ennepetal zuteil. Brandrat Frank Schacht wurde vom Präsident Rehm mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet. Diese Ehrung ist für herausragende, langjährige und intensive Arbeit für den Verband gedacht. So leitet der Teamplayer Frank Schacht auf Kreisebene den Arbeitskreis Funk. Aufgrund seiner hohen Fachkenntnisse und seiner Menschlichkeit ist der Ennepetaler Feuerwehrchef von vielen Kameraden im Verband geschätzt.

Vizepräsident Norbert Lohoff (Breckerfeld) bedankte sich in seinem Schlusswort bei allen Delegierten, den Gästen und dem Veranstalter für den guten Verlauf der Sitzung.

Mit fast einem Promille aus Kurve gefahren

Am Montag kam es zu einem Alleinunfall in Garenfeld. In der Straße Zur Feldlage fuhr nach bisherigen Erkenntnissen gegen 04.00 Uhr ein 41-Jähriger entlang. In einer Rechtskurve nahm er vermutlich die Kurve nicht wahr, fuhr geradeaus weiter und kam von der Straße ab. Dort prallte er gegen ein Verkehrsschild. Die Fahrt endete vor einem Baum. Als die Polizisten eintrafen, bemerkten sie schnell Alkoholgeruch in der Luft. Ein Test brachte Klarheit: knapp einen Promille hatte der Mann intus. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Am Renault und dem Baum entstand ein Gesamtschaden von 9.800 Euro. Das Auto musste abgeschleppt werden. Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

Zusammenstoß im Begegnungsverkehr – Sattelzugfahrer flüchtet

Wetter (Ruhr). Am 16.10.2017, gegen 06.15 Uhr, kam es im
Begegnungsverkehr auf der Hagener Straße zwischen Ruhrweg und
Hauptstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Lkw Mercedes eines
50-jährigen Hageners und einem entgegenkommenden Sattelzug. Durch den
Aufprall wurde der Außenspiegel des Lkw nach innen gedrückt und traf
und verletzte den Fahrer leicht am Kopf. Der Sattelzugfahrer setzte
jedoch seine Fahrt in Richtung Wetter fort, ohne Angaben zu seiner
Person hinterlassen zu haben, die für eine Schadensregulierung
notwendig sind. Die Polizei bittet um Hinweise unter der
Telefonnummer 02335/9166-7000.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 22. Oktober, findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“ statt. Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Künstlers aus. Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Er hat schon früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln. Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés Garcia Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt. Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper , dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der auf seiner nie müder werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete.  Andrés Garcia Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés Garcia Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

VHS-Tagesausflug ins Lapplandlager Tierpark Sababurg

In Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 4. November, von 8.30 bis ca. 22 Uhr zu einer Ganztagesfahrt ein. Als Programm erwartet die Teilnehmer ein Abstecher zum romantisch-verwunschenen „Urwald Sababurg“ mit zahllosen 800 bis 1.000 Jahre alten Baumriesen und meterhohem Farn zwischen Kassel und Göttingen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es zum Wolfsgehege und darauf zum Lappland-Lager im Rentierpark mit eigener Fütterung der Rentiere und hautnahem Kontakt mit den nordischen Hirschen, Ausstellung, Lassowerfen und nordischen Geschichten am Lagerfeuer und im lappländischen Nomadenzelt. Als kleiner Imbiss zur Stärkung wird über dem offenen Feuer Brot gebacken: Der Teig der samischen Brote (Gahkoe) wird traditionell mit Rentier-Bouillon angesetzt.
Die Fahrt mit einem bequemen Reisebus beginnt um 8.30 Uhr an der Villa Post, Wehring¬hauser Straße 38. Die Teilnahmegebühr beträgt 56 Euro (Kinder bis 14 Jahren 28 Euro). Infos und Anmeldung unter der Kursnummer 1302 nimmt das Serviceteam der VHS (per E-Mail an: vhs@stadt-hagen.de oder telefonisch unter 02331-2073622) gerne entgegen.

LebensLange LeseLust

Zur nächsten Vorlesestunde im Rahmen der „LebensLangen LeseLust“ lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 19. Oktober, ein. Alle Seniorinnen und Senioren, die gern zuhören und sich mit anderen über das Gehörte austauschen möchten, sind herzlich willkommen. Die kostenlose Veranstaltung findet ab 11 Uhr statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Arme Roma – böse Zigeuner

Mit dem hochaktuellen Thema über die Zuwanderung aus Südosteuropa beschäftigt sich ein Vortrag am Mittwoch, 18. Oktober, um 19 Uhr im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14. Die Diskussionen in Hagen werden über die sozialen Medien sehr populistisch geführt, die Wucht der Vorurteile ist hier besonders heftig. Auch in der Presse und in einigen Stadtteilen ist das soziale Leben mitgeprägt durch das Thema innereuropäische Zuwanderung. Die Zuwanderung vor allem aus Rumänien und Bulgarien nach Hagen sind seit der Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU deutlich gestiegen und stellen momentan, neben der Fluchtmigration, den größten Teil der Zuwanderung dar. Laut einer Studie der Integrationsagentur und Berichten der Caritas fühlt sich eine Mehrheit der Zuwanderer den Roma zugehörig.
„Arme Roma, böse Zigeuner“ ist der provokative Titel des Buches von Norbert Mappes-Niediek, er beschreibt mit einem differenzierten Blick die Lebenssituationen und Einstellungen von „Roma“. Warum kommen die Roma in Osteuropa aus ihrem Elend nicht heraus? Sind sie arm, weil sie diskriminiert werden, oder werden sie diskriminiert, weil sie arm sind? Sind sie arbeitsscheu, kriminell und womöglich dümmer als andere? So wird oft gefragt, wenn auch meistens hinter vorgehaltener Hand. Und die Antwort kennt man natürlich: „typisch Roma“. Der langjährige Balkan-Korrespondent Norbert Mappes-Niediek unternimmt einen Faktencheck und kommt zu überraschenden Befunden. Zugleich kritisiert er die europäische Roma-Politik und zeigt alternative Wege auf.
Norbert Mappes-Niediek lebt seit 1992 als freier Korrespondent für Österreich und Südosteuropa in der Steiermark/Österreich.
Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.