Keine Einschränkungen beim ÖPNV

Einstieg in die E-Mobilität:  Stadt- und HVG-Spitze finden einvernehmliche Lösung bei der weiteren Zuschussentwicklung. – Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann und der Geschäftsführer der HVG, Christoph Köther,  haben in den letzten Wochen in konstruktiven Gesprächen einen Ausgleich zwischen den finanziellen Notwendigkeiten des Hagener Haushaltes für die Jahre ab 2018 und den wirtschaftlichen Möglichkeiten der HVG gesucht und gefunden. Die Gespräche waren dabei von Anfang an vom Verständnis für die Notwendigkeiten und Problemlagen der jeweils anderen Seite geprägt.
Wichtig war allen Beteiligten, eine gemeinsame Lösung als Konzern Stadt Hagen zu finden. Dies ist gelungen. Die Stadt Hagen wird die Zuschüsse für die HVG auf Basis der überplanmäßigen Ergebnisse des Unternehmens in den letzten Jahren im Jahr 2018 und im Jahr 2020 um jeweils eine Millionen Euro kürzen. Für den Haushalt der Stadt konnte damit ein wichtiger Beitrag zur Schließung der Haushaltslücke in zwei problematischen Jahren gefunden werden. Für die HVG konnte der ursprünglich angedachte Beitrag reduziert und vor allem zeitlich begrenzt werden.
Mit dieser einvernehmlichen Lösung zur weiteren Zuschussentwicklung wird nicht nur sichergestellt, dass das Leistungsangebot des ÖPNV in Hagen ohne jede Abstriche uneingeschränkt aufrechterhalten wird, sondern sie eröffnet der Hagener Straßenbahn AG zusätzlich den Spielraum, mit einem Budget von zunächst rund einer Million Euro den Einstieg in die Elektromobilität voranzutreiben.

Hagener Jobcenter wird erweitert

Das Jobcenter Hagen hat das Gebäude Graf-von-Galen-Ring 18 gemietet. Dort entsteht ein Weiterbildungszentrum.
 
Ob Umschulung oder Weiterbildung, Coaching oder Bewerbungstraining: Kundinnen und Kunden des Hagener Jobcenters haben vielfältige Möglichkeiten sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Damit Interessierte das für sie passende Angebot finden, eröffnet das Jobcenter Hagen im Frühjahr 2018 „Plan B“. Am Graf-von-Galen-Ring 18 entsteht das neue Weiterbildungszentrum, in dem Fachleute des Jobcenters für Fragen rund um Qualifizierungsangebote zur Verfügung stehen.
 
Das Gebäude grenzt direkt an das Jobcenter am Berliner Platz 2 an. So haben die Kundinnen und Kunden kurze Wege ins Weiterbildungszentrum. Das Erdgeschoss der Immobilie, in der früher ein Kino für Erwachsene und anschließend ein Bildungsträger war, stand lange Zeit leer. Jetzt sind im gesamten Haus die Handwerker im Einsatz, um einladende Räume für „Plan B“ zu schaffen. 1050 Quadratmeter stehen bald auf fünf Etagen (Erdgeschoss und vier Geschosse) zur Verfügung. Denn außer dem neuen Weiterbildungszentrum zieht auch der Integration Point (IP) für Geflüchtete, der sich derzeit im Haus der Arbeitsagentur, Körnerstraße 98-100, befindet, an den Graf-von-Galen-Ring 18. Der IP erhält aber einen eigenen Eingang und eigene Räumlichkeiten. In den oberen Etagen sollen Büroräume für Mitarbeitende des Jobcenters entstehen.
 
Info: 2017 stehen Hagenern, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, rund 13 Millionen Euro für integrationsfördernde Instrumente zur Verfügung. Diese finanzielle Unterstützung ist darauf gerichtet, direkt eine Arbeit aufnehmen zu können bzw. die Integrationsaussichten durch den Erwerb neuer Qualifikationen und Kenntnisse erheblich zu verbessern Rund drei Millionen entfallen auf Maßnahmen zur beruflichen Fort- und Weiterbildung.

Ein Selfie von Deiner Weltreise

Große Foto-Würfel in der Rathaus Galerie Hagen. Jedermann schießt heutzutage mal eben ein Foto von sich selbst – dies am liebsten mit einem beneidenswerten Hintergrund. Diese beneidenswerten Hintergründe werden in der Rathaus Galerie Hagen noch bis zum 28. Oktober geboten – in Form einer Weltreise, die sich durch die Ladenstraße zieht.

Dafür sind hier sechs mannsgroße Würfel aufgebaut. Darauf sind insgesamt 24 großformatige Foto-Ansichten von weltberühmten Reisezielen rund um den Globus abgebildet. Die Reise beginnt in Japan vor dem Fuji, geht weiter auf der großen Mauer in China und auf dem Tian`anmen-Platz in Peking. Danach folgt ein kurzer Abstecher mitten nach Australien zum Ayers Rock, dann wieder in den Norden in den Himalaya und danach das Taj Mahal in Indien. Auf die Pyramiden von Gizeh folgt der Kilimandscharo in Tansania. Die nächsten Reiseziele sind der Rote Platz in Moskau, die Hagia Sophia in Istanbul, die Kalkterrassen von Pamukkale und die Akropolis in Athen. Nach dem Kolosseum in Rom, dem Eiffelturm in Paris und dem Westminster Palast in London geht es mit einem Zwischenschritt in Island über den Atlantik in die USA. Hier sind die Reisestationen New York, der Mount Rushmore, Las Vegas und der Grand Canyon. Nach den weiteren Stationen vor der Kukulcan-Pyramide in Mexiko, dem Machu Picchu in Peru und die Copacabana in Rio de Janeiro endet die Weltreise nach einem Schritt über den Pazifik vor den Moaiskulpturen auf den Osterinseln. So reist man in wenigen Minuten um die ganze Welt.

Wer ein Selfie von dieser Weltreise haben möchte, stellt sich einfach vor das Motiv, „shootet“ sich selbst und sendet das Bild an seine Freunde unter dem Motto „Bin mal eben über den großen Teich gejettet. Schöne Grüße aus New York“.

Bildquelle: Rathaus Galerie, Hagen

Mann randaliert auf Straße – Widerstand gegen Polizei

Am Donnerstag, 12.10.2017, riefen Anwohner der
Bebelstraße gegen 04.20 Uhr die Polizei. Sie beobachteten einen Mann,
der auf der Fahrbahn randalierte und gegen mehrere Gegenstände trat.
Als die Beamten eintrafen, öffnete der 37-Jährige die Tür und setzte
sich in den Streifenwagen. Dort trat und spuckte er nach den
Einsatzkräften. Aufgrund des vermutlichen Alkohol- oder Drogenkonsums
brachten die Polizisten den Mann in ein Krankenhaus. Die Beamten
wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Beschädigte Gegenstände fanden
die Ermittler zunächst nicht auf. Hinweise zu Beschädigungen, die im
Zusammengang mit dem Randalierer stehen, können nachträglich unter
02331 986 2066 gemeldet werden.

Dealer festgenommen

Bei der Überprüfung eines Verdächtigen in der
Bergstraße zeigte sich, dass die Zivilstreifen den richtigen Riecher
hatten. Gegen 11.40 Uhr fiel ihnen ein 42-Jähriger auf, der bei der
Kontrolle angab, zurzeit bei wechselnden Bekannten zu schlafen und
aktuell nicht über einen festen Wohnsitz zu verfügen. In seinem
Rucksack hatte er eine Feinwaage und in seinen Taschen insgesamt 19
Bubbles mit Heroin. Um seinen eigenen Konsum finanzieren zu können,
verkaufte der 42 Jahre alte Mann die Drogen. Die Polizisten stellten
das Rauschgift sicher, und nahmen den Dealer vorläufig fest, die
weiteren Ermittlungen dauern an.

Ladendieb vorläufig festgenommen

Ein Ladendieb kam am Mittwochnachmittag in
Erklärungsnöte. Eine aufmerksame Mitarbeiterin eines Discounters an
der Moltkestraße hatte den 29-Jährigen erwischt, als er mit zwei
Getränkedosen und Süßigkeiten ohne zu bezahlen die Kasse passierte.
Zusammen mit dem Geschäftsführer übergab sie den Verdächtigen der
Polizei, da der Mann sich nicht ausweisen konnte. Die Polizisten
durchsuchten ihn und fanden einen Führerschein und eine
Monatsfahrkarte auf unterschiedliche Namen. Zumindest der
Führerschein lag als gestohlen ein und die Angaben über die Herkunft
der Dokumente klangen nicht sonderlich glaubwürdig. Der 29-Jährige
musste mit zur Identitätsfeststellung und konnte danach seinen Weg
fortsetzten, die Dokumente blieben bei der Polizei, die Getränkedosen
und Süßigkeiten im Laden. Weitere Ermittlungen dauern an.

Tresor gefunden – Kripo sucht Zeugen

Ein Jagdausübungsberechtigter meldete am Mittwoch,
dass er einen Tresor gefunden habe und Polizeibeamte trafen sich an
der Villigster Straße mit dem Zeugen. Der hatte gegen 13.30 Uhr den
aufgeflexten Geldschrank in einem kleinen Wäldchen neben der
Landstraße gefunden und schnell stellte sich heraus, dass er mit
hoher Wahrscheinlichkeit aus einem Einbruch vom vergangenen
Wochenende stammt. Da hatten Unbekannte in der Gotenstraße in
Hohenlimburg ein Geschäft mit angegliederter Postfiliale aufgebrochen
und den etwa 300 Kilo schweren Tresor mit einer Schubkarre zum
Fluchtfahrzeug gefahren. Nach dem Aufbruch entsorgten die Täter ihre
leergeräumte Beute an dem Waldweg in einem Gebüsch. Zeugen, die
weiterführende Angaben im Zusammenhang mit dem Vorfall machen können,
melden sich bitte bei der Polizei unter der 02331-986 2066.

Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag

Freitag, der 13. Oktober ist wieder Rauchmeldertag. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages rufen die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ und die Feuerwehren Haus- und Wohnungseigentümer dazu auf, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen, selbst wenn die Übergangsfrist noch nicht abgelaufen ist. Neben der korrekten Installation ist auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder vorgeschrieben. Eigentümer sind demnach verpflichtet, die Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. Die Rauchmelderpflicht gilt für selbstgenutztes Wohneigentum ebenso wie für vermietete Immobilien.

Nur funktionierende Rauchmelder retten Leben

„Rauchmelder haben sich im Einsatz bewährt. Weil die Einsatzkräfte durch Rauchmelder früher alarmiert werden und so schneller vor Ort sind, gibt es immer weniger Brandtote und die Gebäudeschäden sind geringer“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Umso wichtiger sei es, die Geräte funktionsfähig zu halten, so Ziebs. Der Rauchmelder kann im Ernstfall nur einwandfrei funktionieren, wenn die Raucheintrittsöffnungen frei von Staub, Flusen und anderen Verschmutzungen gehalten werden und die Batterie bei niedriger Spannung nach Herstellerangaben ausgetauscht wird. Schließlich geht es um Leben und Tod: Bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde, die der Rauchmelder frühzeitig alarmiert.

„Viele Eigentümer wissen nicht, dass sie nicht nur für die Installation der Rauchmelder verantwortlich sind, sondern auch für deren regelmäßige Wartung“, ergänzt Christian Rudolph, Vorsitzender von „Rauchmelder retten Leben“ und erklärt: „Jeder Eigentümer ist verpflichtet, die einwandfreie Funktion der Rauchmelder durch regelmäßige Wartung sicherzustellen. Das gilt mietrechtlich auch gegenüber den Mietern.“

Laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes stirbt in Deutschland durchschnittlich jeden Tag ein Mensch an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent der Betroffenen ersticken an giftigen Rauchgasen. „Funktionsfähige Rauchmelder hätten ihr Leben retten können“, kommentiert Rudolph.

Tipps zur Wartung und Alarm-Beispielstöne

Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ abrufbar. Anhand der Beispieltöne lernen die Verbraucher Alarmtöne von anderen Warnsignalen wie z. B. dem Piepen einer Tiefkühltruhe, zu unterscheiden. „Wer sich die Töne anhört, kann in Zukunft einfacher beurteilen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht werden muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt“, sagt Rudolph.

Hinweise zur Rauchmelderpflege und verschiedene Beispieltöne sind verfügbar unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/installation-und-wartung

Den bundesweiten Rauchmeldertag gibt es seit 2006. Sein Motto lautet: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“. Im kommenden Jahr findet der Rauchmeldertag am 13. April und 13. Juli statt.

Täter verliert Handy auf der Flucht nach Körperverletzung

 

Hagen. Am Mittwoch kam es zu einer
Körperverletzung in Kabel. Ein 51-jähriger Hagener verließ sein Haus
gegen 07.45 Uhr, um in den Garten zu gehen. Als er die Tür öffnete,
stürmte ihm ein Mann entgegen, der ihn direkt umstieß. Anschließend
flüchtete er über einen Zaun. Da der Unbekannte eine Tüte bei sich
trug, erwähnte der Hagener Diebesgut und dieser und nahm die
Verfolgung auf. In einem Nachbargarten kam es zu einem Gerangel, bei
dem der 51-Jährige leicht verletzt wurde. Der Täter lief anschließend
in Richtung der Bahngleise davon. Die Polizei ermittelte wenig
später, dass der Flüchtende vermutlich sein Handy beim Wegrennen
verlor und er sich in der Gartenhütte des Hageners eine Schlafstätte
eingerichtet hatte. Der Unbekannte war zirka 18-25 Jahre alt und 170
cm groß. Er trug dunkle kurze Haare und dunkle Kleidung. Die Kripo
übernahm die Ermittlungen vor Ort. Hinweise nimmt die Polizei unter
02331 986 2066 entgegen.

Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie

Ev. Krankenhaus Haspe lädt ein zum Patientenforum. Es passiert beim Tragen, Husten und sogar auf der Toilette. Und es trifft nicht nur ältere oder untrainierte Menschen. Auch ein Waschbrettbauch kann einen Bruch in der Bauchwand bekommen. Wann ein Bruch gefährlich werden kann wie er durch moderne OP-Verfahren beseitigt wird erklärt Dr. Claas Brockschmidt beim Patientenforum im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe, Brusebrinkstraße 20. Der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie startet seinen Vortrag am Dienstag, 17. Oktober, um 18.00 Uhr.

Die Chirurgische Klinik am Mops ist „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“. Jährlich werden im Evangelischen Krankenhaus Haspe rund 550 sogenannte Hernien operiert. „Ist ein Bruch aufgetreten, wird eine Operation aus Angst oder Unkenntnis über die potentielle Gefahr häufig verschleppt“, weiß Dr. Brockschmidt. „Aber das kann lebensgefährlich werden.“ Der Chefarzt und Leiter des Kompetenzzentrums am Mops erklärt: „Es gibt keine nachhaltig bessere Lösung als eine rasche und schonende Operation.“ Denn wer zu lange wartet, hat ein wachsendes Problem und lebt gefährlich: Der Bruch vergrößert sich in der Folge, die Gefahr einer Einklemmungssituation steigt. Wird eine nach außen durchgebrochene Darmschlinge abgeklemmt und mit ihr die Durchblutung, besteht sogar Lebensgefahr.

In den rund 2000 deutschen Krankenhäusern werden jedes Jahr rund 350.000 Hernien-Operationen durchgeführt. In den zertifizierten Kompetenzzentren, zu denen die Chirurgische Abteilung am Mops auch gehört, wird die Patientensicherheit und Versorgungsqualität in der Hernienchirurgie stetig kontrolliert und verbessert. Um „Kompetenzzentrum Hernienchirurgie“ zu werden, musste das Krankenhaus in Haspe hohe Voraussetzungen erfüllen: Eine hohe Anzahl von Operationen, Qualitätsmanagement, die Durchführung aller modernen OP-Verfahren, spezielle Sprechstunden, perioperatives Schmerzmanagement, hohe Kompetenz bei Ultraschalluntersuchungen und den laparoskopischen Operationen sowie geringe Gesamtkomplikationsraten.

„Nur, wenn wir unsere Qualität überprüfen, können wir die Behandlung stetig verbessern“, sagte Dr. Brockschmidt. „Für Patienten unterstreicht diese Zertifizierung den hohen Stellenwert und die herausragende Qualität der Behandlung von Brüchen in unserem Krankenhaus.“

 

Hagen-Quiz  im Mehrgenerationenhaus

Am Dienstag, 17. Oktober verbindet das Wissen über Hagen Jung und Alt am Kaffeetisch. Verschiedene Fragen zu Themen wie Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Sport werden das Wissen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf den Prüfstand stellen. Gemeinsamer Spielspaß bei einfachen und auch schwieriger zu beantwortenden Fragen ist somit garantiert. Interessierte eines jeden Alters sind herzlich willkommen. Wie jeden Dienstag gibt es Kaffee, Tee und selbstgebackenen Kuchen. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und endet um  17.00 Uhr.

Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und –helfern, Sie haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kurs absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen.

Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes,Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890.

 

Mobile Learning Day 2017 – jetzt anmelden

Bei der FernUni-Fachtagung am 16. November geht es um „Künstliche Intelligenz und Lernen” sowie neue Ansätze von mobilem Lernen in Unternehmen und Hochschulen. Der Eintritt ist frei.   

Was ist der nächste Schritt nach der ersten Digitalisierungswelle? Beim Mobile Learning Day an der FernUniversität in Hagen geht es in diesem Jahr um Künstliche Intelligenz und Lernen sowie neue Ansätze von Mobile Learning in der Industrie und im Hochschulumfeld. Die Veranstaltung richtet sich an die gesamte Hochschulöffentlichkeit, externe Fachleute sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In diesem Jahr findet der Mobile Learning Day bereits zum neunten Mal statt und ist Teil der Veranstaltungsreihe „Hochschulperspektiven“.

Wer am Donnerstag, 16. November, 10 bis 17.15 Uhr, am Mobile Learning Day teilnehmen möchte, kann sich kostenlos online anmelden.  

 

Die Highlights beim Mobile Learning Day 2017:

Auch in diesem Jahr lernen die Teilnehmenden technologische Entwicklungen aus der Wirtschaft kennen:

  • digitale Lehr-/Lernangebote, die in großen Unternehmen zum Einsatz kommen
  • das Lernsystem Mobile Learning Backpacks
  • digitale Assistenten zur Unterstützung des Lernens bei Bedarf und in Kontexten.

 

Neue Impulse und Forschungsergebnisse aus dem Hochschulbereich sind:

  • didaktische Merkmale zur Aktivierung und Partizipation der Studierenden
  • die App Re:flect für die Studieneingangsphase
    • E-Assessments und die kontextabhängige Integration von Diensten in intelligente Umgebungen
    • Möglichkeiten von Regulierungsansätzen und Datenschutzkompetenzen im Internet der Dinge.

     

    Parallel gibt es die Möglichkeit, im FernUni Educational Technology Laboratory (FEdTechLab) digitale, mobile Angebote der FernUniversität kennenzulernen und auszuprobieren.

     

    Weitere Informationen und Anmeldung:

    Website der Forschungsgruppe Mobile Learning: http://mlearning.fernuni-hagen.de/

    Kostenlos zum Mobile Learning Day anmelden: https://www.fernuni-hagen.de/onlineanmeldung/mlearning/mld_anmeldung.shtml

    Hashtag der Veranstaltung in Social Media: (#mld2017

    Das Programm auf einen Blick:

     

    09:00 Registrierung
    10:00 Begrüßung
      Prof. Dr. Claudia de Witt, FernUniversität in Hagen
    10:15 Keynote
      Prof. Dr. Christoph Igel, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI), Berlin Künstliche Intelligenz und Lernen – Der nächste Schritt nach der ersten Digitalisierungswelle?
    11:00 Mobile Learning Industrie – Unternehmen – Arbeit
      Matthias Teine, Robert Bosch GmbH, Stuttgart Mobile Learning bei der Robert Bosch GmbH

    Colja Tobias Müller, Elektro Technologie Zentrum (etz), Stuttgart und Alexander Piele, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart Mobile Learning Backpacks – Ein mobiles Lernsystem zur Qualifizierung von Fach- und Führungskräften im Technologiefeld der smarten Vernetzung von Energieerzeugern und Verbrauchern im häuslichen Umfeld (Smart Home)

    Thomas Jenewein, SAP Education MEE I Business Development, Walldorf Lernen bei Bedarf und in Kontexten – Unterstützung durch digitale Assistenten

    12:30 Eröffnung FEdTechLab – Fernuni Educational Technology Laboratory Moderation durch Prof. Dr. Ada Pellert, Rektorin der FernUniversität in Hagen
      Prof. Dr. Kerstin Mayrberger, Universität Hamburg Partizipation und Student Engagement als Kontextbedingung für die Gestaltung von Mobile Learning
    14:30 Alexander Knoth, Ina Müller, Universität Potsdam, und Heike Karolyi, FernUniversität in Hagen Re:flect UP und Re:flect FU – Eine App – zwei Zugänge zur Studieneingangsphase

    Bastian Küppers, RWTH Aachen E-Assessment und Bring Your Own Device im Informatikstudium

    Philipp Lehsten, Universität Rostock Kontextabhängige Integration von Diensten in intelligente Umgebungen

    16:00 FEdTechLab Pause
    16:30 Fabian Pittroff und Dr. Andreas D. Schulz, Universität Kassel Smarte Bildung in Informationskollektiven – Regulierungsansätze und Datenschutzkompetenzen im Internet der Dinge
    17:00 Fazit und Ausblick
    17:15 Ende der Veranstaltung

     

Großes Kino in der Stadtbücherei Hagen

Zu einem Filmabend mit der Komödie „Picknick mit Bären“ lädt die Stadtbücherei auf der Springe am Mittwoch, 18. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen der Themenwoche „Reisewelten“ ein.

Vor Beginn der Vorstellung beschreibt Andrea Steffes, Leiterin der Stadtbücherei Hagen, die Hintergründe zum Film. Dabei geht sie auf die Buchvorlage, den gleichnamigen Bestseller des Schriftstellers Bill Bryson, ein, gibt Hintergrundinformationen zu den Schauspielern und zum Making-of.

Der bekannte Reiseschriftsteller Bill Bryson möchte sich trotz seines Alters ein letztes Mal in ein Abenteuer stürzen und den Appalachian Trail, einen 3.500 Kilometer langen Wanderweg durch die USA, bezwingen. Schon bei der Suche nach einem geeigneten Wanderpartner beginnen die ersten Probleme. Der einzige, der sich mit ihm auf die Reise machen möchte, ist ausgerechnet ein alter Schulfreund und ehemaliger Alkoholiker, der neben einer schlechten Kondition auch zu viele Kilos für die Reise mitbringt. Mit dabei: Oscar-Preisträger Robert Redford, Nick Nolte und Emma Thompson, die in der Komödie im Kampf gegen die Tücken der Natur und des Alters triumphieren.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Die Karten sind im Vorverkauf und an der Abendkasse in der Stadtbücherei auf der Springe erhältlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kino Babylon statt. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder im Internet www.hagen-medien.de.

VHS-Erzählcafé mit dem Thema „Hagen rechts der Volme“

Rund um „Hagen rechts der Volme“ dreht sich der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, mit Jens Bergmann, Vorsitzender des Hagener Heimatbundes, am Freitag, 20. Oktober, um 17 Uhr.

Das Gelände zwischen dem Wasserlosen Tal und dem Tattersall gehörte einst zu Eppenhausen und wurde Unterberg und die Hagener Heide genannt. Anhand von Lichtbildern wird die Entwicklung und Veränderung in den letzten 100 Jahren veranschaulicht.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1208 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet www.vhs-hagen.de.

„Hagen örtlich“: Straßenbenennungspraxis im Nationalsozialismus

Im Rahmen der Reihe „Hagen <w>örtlich“ laden die Stadtbücherei und die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 19. Oktober, um 18 Uhr, in die Stadtbücherei auf der Springe zu einem Vortrag über die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit ein.

Während des Nationalsozialismus erhielten Straßen und Plätze in vielen deutschen Städten und Gemeinden neue Namen. Durch die zahlreichen Umbenennungen gewannen sowohl die neuen Machthaber, allen voran Hitler und Göring, als auch die neuen „Helden“ und „Erinnerungsorte“ des Nationalsozialismus zusätzliche Ehre. Der Fachreferent Dr. Marcus Weidner untersucht auf der Basis umfangreicher Recherchen in den heutigen Kommunen der Region Westfalen-Lippe die Praxis der Um- und Neubenennung und geht dabei vor allem Ursachen, Anlässen und Formen sowie der (teilweisen) Rückabwicklung in der Zeit nach 1945 nach.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS mit Angabe der Kursnummer 1001 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet www.vhs-hagen.de.

Hot & Cool – Die Party im Dorf

Sprockhövel. Am kommenden Samstag findet wieder „Die Party im Dorf“ in der Sporthalle Hiddinghausen (Jahnstraße 6) statt. Hot & Cool gehört mittlerweile zum festen Jahresprogramm im Sprockhöveler Veranstaltungskalender. Die Karten sind wie immer begrenzt. Vorverkaufsstellen sind die Bäckerei Stolte in Hiddinghausen und Siggi’s Shop an der Mittelstraße in Haßlinghausen. Geboten wird neben guter Musik und das Maximale an Feierlaune auch ein leckerer Imbiss und Infos über die Feuerwehr Sprockhövel. Einlass ist um 19 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr.