Röspel: Inklusion auch bei Freiwilligendiensten nötig

Vor der Sommerpause der gerade zu Ende gegangenen Wahlperiode hatte die Große Koalition auf Initiative der SPD einen Antrag beschlossen, der die Bundesregierung auffordert, die UN-Behindertenkonvention auch bei den Freiwilligen Diensten umzusetzen und die beschriebene Lücke zu schließen. Das teilt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel zu unserem Bericht „Der Fall Nils: Vom Gesetz vergessen“ vom 30. September mit. Darüber werde der neue Bundestag zu entscheiden haben.
„Eine Neuregelung, bei der auch die Übernahme der Transportkosten vorgesehen ist, wird für Nils und seine Familie voraussichtlich zu spät kommen“, bedauert Röspel. Er hat auch die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele auf die Dringlichkeit des Problems hingewiesen. Bentele ist in die Überarbeitung des Bundesfreiwilligendienstgesetzes eingebunden.
Bei der Einführung des Gesetzes sei davon ausgegangen worden, dass Transportkosten für Menschen mit Behinderung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales auch für die Freiwilligendienste bezahlt werden. Dies treffe aber nicht zu, erfuhr Röspel aus dem Ministerium. Deshalb sei eine „inklusive Ausgestaltung“ des BFD dringend erforderlich.
René Röspel weist darauf hin, dass er regelmäßig Bürgersprechstunden in seinem Wahlkreisbüro in der Elberfelder Straße 57 anbietet: „Dort können gerade solche Probleme ausführlich und direkt besprochen und oft auch schneller bearbeitet werden.“

Azubis der Diakonie Mark – Ruhr im Austausch

Weit mehr als 200 Auszubildende zählt die Diakonie Mark-Ruhr
in ihren verschiedenen Arbeitsfeldern, „unser Ziel ist ein gegenseitiger
Austausch, um so Informationen über die unterschiedlichen Aufgabenfelder in unserem Unternehmen zu vermitteln“, sagt die Ausbildungskoordinatorin der Zentralen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr, Nicole Kuhlmann.
In jedem Jahr bildet schließlich auch der Verwaltungsbereich der Diakonie aus. Neu hinzugekommen sind in Hagen in diesem Jahr Vanessa Leumann (Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen), Anandh Razeeb, Francesca Contino und Gerrit Reymann (alle Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Büromanagement). Sie haben sich am Montag (9. Oktober) gemeinsam mit den Auszubildenden des letzten
Jahrgangs und der Iserlohner Werkstätten getroffen. Neben dem Austausch untereinander galt es auch Erfahrungen in verschiedenen Angeboten und Einrichtungen in Hagen zu sammeln. So standen Besuche bei der Kinderschutzambulanz, der Zuwanderungsberatung, dem Beratungszentrum der Pflegedienste , sowie von Luthers Waschsalon und derBahnhofsmission Hagen auf der Agenda.
Bildquelle: iakonie Mark-Ruhr

Herbstferien im Kinderschutzbund : Zirkus macht stark

„Manege frei“ heißt es in der zweiten Herbstferienwoche im Kinderschutzbund! Von Montag, 23. Oktober – Freitag, 27. Oktober 2017 öffnet sich im Kinderschutzbund der Vorhang und es wird 5 Tage lang von 10.00 – 16.00 Uhr jongliert, balanciert, geturnt und gelacht. Die Ferienwoche kostet 40,00 Euro inklusive eines gesunden Mittagessens. Eltern in schwierigen finanziellen Situationen (z.B. ALG II) wird eine Preisermäßigung gewährt. Für diese Aktion sind noch vereinzelt Plätze frei, daher empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung. Die Zirkuswoche findet statt im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes in Hagen, Potthofstraße 20. Information und Anmeldung ab sofort unter Telefon 02331/3860890.

 

Spendenbetrug am Johanniskirchplatz – Opfer gesucht

Am Montag, 09.10.2017, kam es zu einem Betrug in der
Innenstadt. Gegen 15.15 Uhr beobachteten Zivilbeamte des
Eingriffstrupps einen Mann. Dieser sprach zwei ältere Frauen mit
einem Klemmbrett auf dem Johanniskirchplatz an und erhielt kurz
darauf Geld. Mit der Beute floh er in Richtung Mittelstraße, als er
die Beamten als Polizisten erkannte. In einem Geschäft konnten ihn
die Zivilkräfte aufgreifen. Dort versuchte er sich zu verstecken.
Nach ersten Ermittlungen der Kripo handelt es sich vermutlich um
einen Spendenbetrug. Die Polizei sucht jetzt nach den zwei Frauen im
Alter zwischen zirka 70 und 75 Jahren in bordeauxroten und schwarzen
Jacken. Sie wurden vermutlich von dem 18-Jährigen (schwarze
Lederjacke mit weißen Streifen an den Ellenbogen) betrogen. Hinweise
nimmt die Kripo unter 02331 986 2060 entgegen.

Falsche Polizisten scheitern an cleveren Seniorinnen und Senioren

Lüdenscheid/Hemer. Betrüger versuchen es in den  Abendstunden.
Bei zwei Anrufen in Lüdenscheid am gestrigen späten Abend (22:02
Uhr,  Glatzer Straße, 93 jährige Geschädigte und  23:30 Uhr,
Heedfelder Straße,  78 jährige Geschädigter) sowie in Hemer (22:52
Uhr, Oesestraße, 72 jährige Geschädigte sowie 23:32 Uhr,
Siemensstraße, 82 jährige Geschädigte) versuchten unbekannte Betrüger
es erneut mit der falschen Polizistenmasche. Die Anrufer gaben an,
Polizeibeamte zu sein und versuchten bei den Geschädigten persönliche
Dinge über die privaten Verhältnisse zu erfragen. In allen vier hier
bekannt gewordenen Fällen machten die Angerufenen alles richtig: Sie
gaben keine Auskunft am Telefon, legten auf und informierten die
Polizei unter der Notrufnummer 110.

Diese nahmen Kontakt mit den Geschädigten auf, konnten diese
beruhigen und fertigten Anzeigen zu den versuchten Betrügereien. Die
Ermittlungen wurden aufgenommen.

Großes Lob der Polizei für das vorbildliche Verhalten der
Seniorinnen und Senioren

Klinik – Cafeteria nach Umbau neu eröffnet

Wetter (Ruhr). Nach einer halbjährigen Planungs- und rund zweimonatigen Umbauphase erstrahlt die Cafeteria der Orthopädischen Klinik Volmarstein in neuem Design. „Wir haben das Café grundsaniert und nach einem modernen Konzept völlig neu gestaltet“, betont Projektleiter Dirk Domann. Die in die Jahre gekommene Cafeteria wurde entkernt, neue Elektro- und Wasserleitungen installiert, ein neuer Fußboden gelegt und die Wände neu gestrichen. Damit nicht genug: „Wir wollten auch den Wohlfühlcharakter der Klinikcafeteria erhöhen und haben im neuen Raum eine Schallschutzdecke und Schallschutzwände installiert.“ Versteckt hinter einer edlen Fassade in weißer Hochglanzoptik ermöglicht der Schallschutz einen Aufenthalt in ruhiger Atmosphäre. Neue Möbel in freundlichen, leicht pastelligen bunten Farben sind, neben einer geschwungenen weißen Hochglanz-Theke mit Holz-Applikation, ein zusätzlicher Hingucker des Aufenthaltsraumes geworden. Zudem lässt die Hochglanzoptik die Cafeteria dank des leichten Spiegeleffekts zusätzlich größer wirken. Der Eingang zum sanitären Bereich befindet sich nun außerhalb des Cafés und ist jederzeit zugänglich – auch außerhalb der Öffnungszeiten. Ein veränderter Küchenbereich rundet das Angebot ab. Und auch technisch befindet sich die Orthopädische Klinik Volmarstein auf modernstem Niveau: Große Monitore zeigen den täglichen Speiseplan des vielfältigen, und um viele Gerichte ergänzten, Mittagstisches genauso an, wie die Wartenummer der Patienten, die zur Aufnahme gekommen sind. „Die Investition in unseren Café – Bereich hat sich gelohnt“, freut sich  Markus Bachmann, Vorstand der ESV, „die Orthopädische Klinik ist ein Aushängeschild der Evangelischen Stiftung Volmarstein und das Café ein zentraler Treffpunkt. Ein modernes Ambiente, in dem sich unsere Patienten, Besucher und Mitarbeiter wohl fühlen, ist uns sehr wichtig.“

Bildquelle: ESV

Schwerer Unfall auf der Volmestraße – Drei Verletzte

Am Dienstag, 10.10.2017, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der
Volmestraße. Gegen 05.20 Uhr fuhr nach bisherigen Ermittlungen ein
37-jähriger Hagener mit seinem Audi die Volmestraße in Richtung Dahl
entlang. Zu dieser Zeit kamen ihm auf der Gegenfahrbahn ein
Seat-Fahrer (22) und VW-Fahrer (37) entgegen. Aus noch ungeklärter
Ursache verlor der 37-jährige Fahrer des Audi die Kontrolle über sein
Fahrzeug. Das Auto brach aus und rutschte über die beiden
Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Dabei stießen alle drei Autos
zusammen. Die Männer verletzten sich mindestens leicht.
Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser. Die Fahrzeuge wurden
jeweils mit Totalschaden (insgesamt zirka 29.000 Euro) abgeschleppt.
Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

Bildquelle: Polizei Hagen

Halbseitige Sperrung der Herdecker Straße

Auf Grund von Baustellenarbeiten an der Autobahnbrücke der Autobahn 1 kann es auf der Herdecker Straße zwischen dem Kreisverkehr in Vorhalle und der Brüninghausstraße am Donnerstag, 12. Oktober, in der Zeit von 7 bis 18 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Unter der Autobahnbrücke wird der Verkehr einseitig gesperrt, sodass dieser mit Hilfe einer Lichtsignalanlage auf eine Spur verengt wird.

Wohnungsbrand – Gefriertruhe brannte in Erdgeschosswohnung

Herdecke.  Die Freiw. Feuerwehr Herdecke musste am Montagabend um 18:07 Uhr
zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Harkortstraße ausrücken.

Bei Eintreffen des Einsatzführungsdienstes drang Brandrauch aus
der Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr führte
mehrere Bewohner durch den unverrauchten Treppenraum ins Freie.

Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur
Brandbekämpfung in die Wohnung vor. Zuvor wurde zum Treppenraum ein
mobiler Rauchverschluss gesetzt. In der Küche brannte eine
Gefriertruhe. Um Sachschaden zu verhindern, wurde die brennende Truhe
kurzerhand aus dem Fenster geworfen. Das Brandobjekt wurde dann auf
der Straße mit einem weiteren C-Rohr abgelöscht. Der Trupp in der
Wohnung bekämpfe noch abschließend einige Glutnester. Ein
Hochleistungslüfter wurde zur Entrauchung des Gebäudes vorgenommen.
Die Drehleiter wurde vor dem Gebäude in Anleiterbereitschaft
versetzt.

Es entstand in der Wohnung geringer Sachschaden. Jedoch deutlich
weniger als zunächst erwartet.

Parallel versorgte der Rettungsdienst aus Witten die 57-jährige
Bewohnerin der Wohnung. Diese musste mit leichten Verletzungen dann
in ein Wittener Krankenhaus transportiert werden.

Zwei Löschzüge waren 60 Minuten vor Ort. Die Polizei war ebenfalls
an der Einsatzstelle.

Unterstützung des Rettungsdienstes

Kurz nach dem Brandeinsatz musste der Rettungsdienst bei einer
Reanimation nach einem internistischen Notfall unterstützt werden.
Zunächst fuhr eine Einsatzkraft der Feuerwehr zum Krankenhaus um ein
Spezialmedikament zu holen. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr
unterstützte die langen Rettungsarbeiten an der Einsatzstelle. So
versorgten rettungsdienstlich geschulte Einsatzkräfte zusammen mit
dem Notarzt und dem Rettungsdienstteam den Patienten bestmöglich. Er
wurde in ein örtliches Krankenhaus transportiert.

Danach war der Abend für die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörige
noch nicht beendet. Nach den Einsätzen stand die jährliche
Belastungsübung in der Atemschutzstrecke an.

Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Herdecke

Lkw zerlegt Wartehäuschen

Eine dreiste Unfallflucht ereignete sich am Montagmittag in
Hohenlimburg. Zeugen beobachteten gegen 13.00 Uhr einen Sattelzug,
der in der Elseyer Straße in Höhe der Firma Berlet wendete und dabei
ein Wartehäuschen an der dortigen Bushaltestelle im wahrsten Sinne
des Wortes zerlegte. Da der Trucker nicht in einem Zug drehen konnte,
setzte er zurück und rammte dabei den Stahlrahmen der verglasten
Haltestelle. In dem komplett verbogenen Gestelll und den
zersplitterten Scheiben blieb lediglich ein Stück der Plane des
Aufliegers zurück, der Fahrer flüchtete zügig in Richtung
Verbandstraße. Die grauweiße Zugmaschine mit ebenfalls grauweißem
Auflieger hatte stark verschmutzte Kennzeichen, die auf die Schnelle
nicht abgelesen werden konnten. Möglicherweise befand sich die
Aufschrift „Heetkamp Trailers“ auf der Plane. Der Sachschaden beläuft
sich auf etwa 5000 Euro, Hinweise bitte an die 02331-986 2066.

Bildquelle: Polizei Hagen

Vandalen treten Autospiegel ab

Am Montagabend haben unbekannte Vandalen an drei
geparkten Autos jeweils den linken Außenspiegel abgetreten. Die
Geschädigten hatten allesamt ihre Fahrzeuge, einen Fiat, einen VW und
einen Renault hintereinander am Fahrbahnrand der Osthofstraße
abgestellt. Nach ersten Ermittlungen kamen zwischen 17.20 und 22.50
Uhr ein oder mehrere Unbekannte die Straße entlang, die jeweils den
Spiegel auf der Fahrerseite abtraten. Hinweise bitte an die 986 2066.

Handy von der Fensterbank geklaut

In der Adolfstraße hat ein bislang unbekannter Täter
am Montagabend eine günstige Gelegenheit genutzt und ein Mobiltelefon
entwendet. Eine 30-jährige Bewohnerin einer Erdgeschosswohnung hatte
bei offenen Fenster das Gerät zum Laden auf die Fensterbank gelegt.
Der Dieb griff in der Zeit zwischen 20.00 und 20.20 Uhr einmal im
Vorbeigehen kurz in die Wohnung und war bereits mit seiner Beute
verschwunden, bevor die Geschädigte den Diebstahl bemerkte.
Zeugenhinweise bitte an die 986 2066.

Einbruch in Zahnarztpraxis

Ein Anwohner überraschte am Dienstagmorgen
Einbrecher in der Eppenhauser Straße und alarmierte die Polizei.
Gegen 05.15 Uhr wurde der Zeuge durch lautes Poltern aufgeschreckt
und als er in dem Mehrfamilienhaus in den Flur ging, bemerkte er in
der ersten Etage die aufgebrochene Tür zu den Räumen einer
Zahnarztpraxis. Die Täter hatten mit brachialer Gewalt die untere
Hälfte der Etagentür eingetreten und der Zeuge konnte schemenhaft
drei Personen erkennen. Als er in seine Wohnung zurückeilte, um den
Notruf abzusetzen, flüchteten die Einbrecher in unbekannte Richtung.
Eine erste Fahndung verlief ohne Erfolg, lediglich von einem Täter
ist bekannt, dass er bei etwa 1,8 – 1,85 Metern Größe von muskulöser
Statur war und schwarze Kleidung trug. Über die Art und Höhe der
Beute konnte bislang nicht in Erfahrung gebracht werden. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Wohnungseinbrecher verscheucht

Ein Anwohner der Rheinstraße wurde am frühen
Dienstagmorgen durch ein raschelndes Geräusch wach und als er gegen
04.35 Uhr nach dem Rechten schaute, überraschte er einen Einbrecher.
Der Unbekannte hatte sich an einem auf Kipp stehenden Fenster der
Doppelhaushälfte zu schaffen gemacht und offensichtlich versucht, die
Verriegelung zu öffnen. Dadurch wurde der Geschädigte wach und kurz
bevor er das Licht einschaltete, konnte er noch schemenhaft eine
Person weglaufen sehen. Die Kripo sicherte Spuren am Tatort, eine
erste Fahndung verlief ohne Erfolg. Hinweise bitte an die 986 2066.

Herbsturlauber bestimmen das Verkehrsgeschehen

München. Am Wochenende bestimmen Herbsturlauber und Ausflügler das Verkehrsgeschehen. In Hamburg und Schleswig-Holstein beginnen die Herbstferien, in Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und im Saarland enden sie. Angesteuert werden in erster Linie die Wandergebiete der Alpen und der Mittelgebirge sowie die Küsten. Auch der Städtetourismus hat jetzt Hochkonjunktur. Besonders rund um die Ballungsräume und an den Baustellen ist mit Engpässen zu rechnen.

Die Staustrecken:

Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee

- Großraum Hamburg
   - A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg
   - A 2 Dortmund - Hannover - Braunschweig
   - A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
   - A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
   - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Hamburg - Flensburg
   - A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
   - A 9 Berlin - Nürnberg - München
   - A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 96 München - Lindau
   - A 99 Umfahrung München

In den benachbarten Alpenländern ist der Herbsturlauberverkehr ebenfalls lebhaft. Besonders zäh wird es, wenn Berufs- und Urlauberverkehr aufeinandertreffen sowie an den Baustellen.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 15. Oktober findet um 15.00 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „EMIL SCHUMACHER – PASTORALE“ statt. Die gewaltigen abstrakten Farblandschaften, die Emil Schumacher aus der spontanen Geste schuf, sind geprägt vom beständigen Ringen des Künstlers mit seinem Material. Ob mit reiner Farbe oder Fundstücken geschaffen, stets sind die Spuren des bildnerischen Prozesses Teil der Gemälde. Insbesondere im Spätwerk nahm Schumacher immer wieder auch Figuren von Mensch und Tier in seine Kompositionen auf, deren landschaftlicher Charakter so noch gesteigert ist. Damit stellt er sich zugleich der Herausforderung eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kulturgeschichte, der Pastorale. Ohne jedoch eine Handlung zu erzählen, lässt Schumacher einen größtmöglichen Spielraum für Betrachter, welche die Bilder aufgrund der eigenen Seh-Erfahrungen spontan nachempfinden und interpretieren können.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

LESUNG „SPÄTE LIEBE“

Am Samstag, den 14. Oktober interpretieren ab 16 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Dieter Gilde und Huijing Han die Begegnung von Johann Wolfgang v. Goethe mit Ulrike von Levetzow und der Pianistin Maria Szymanowska.
Kaum ein anderer Schriftsteller und Dichter erfuhr zu Lebzeiten und darüber hinaus so viel Anerkennung und Bewunderung wie Johann Wolfgang von Goethe. Er hinterließ zahlreiche Arbeiten mit wissenschaftlichem und feuilletonistischem Anspruch sowie bemerkenswerte Dichtung. Als Beispiel für letztere sei hier die „Elegie“ genannt, ein tief empfundenes Klagelied, das Goethe seiner letzten großen Liebe, der 19-jährigen Ulrike von Levetzow widmete, die den Heiratsantrag des damals 74-Jährigen ablehnte.
Einen herausragenden Platz in Goethes letzten Lebensjahren nahm die als Musikerin höchsten Grades gerühmte Maria Szymanowska (1789-1831) ein. Sie war erste Pianistin am Zarenhof. Ihre Mazurken, Menuette und Nocturnes gelten als Vorläufer der Musik von Frédéric Chopin. Es bestand ein von Zuneigung und Nähe geprägtes Verhältnis zwischen Dichter und Musikerin. Ihre reizvollen Kompositionen, die „leichten blauen Schwingen ihrer Musik“ (Robert Schumann), die Goethe zu Tränen gerührt und die europäische Musikwelt entzückt haben, ergänzen die auf historischen Belegen basierende Erzählung über das Stimmungsbild jener bewegten Tage der SPÄTEN LIEBE 1823.
Die Betrachtung von Gerd Ellenbeck/Schalksmühle entstand anlässlich der Matinee zum festlichen Abschluss des internationalen Kongresses „Goethes geistiges Europa“ im Juni 1999 im Goethe-Museum Düsseldorf. Die Lesung ist eine Kooperation des Osthaus Museums mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Hagen. Unterstützt wird die Lesung durch die VHS Hagen und der Gleichstellungsstelle Hagen. Der Eintritt ist frei.

Bildquelle: Osthaus Museum

Bahnhofsmission Hagen: Tag der offenen Tür am Freitag

Hagen. Die Bahnhofsmission Hagen lädt am Freitag, 13. Oktober, von
8.30 bis 14 Uhr, zu einem Tag der offenen Tür (Bahnsteig Gleis 8/10)
ein.

Neben Informationen über die Arbeit der Bahnhofsmission, gibt es auch
frisch gebackene Waffeln für alle Gäste. Auch möchte das Team um Leiterin
Ilona Ladwig-Henning den Tag der offenen Tür nutzen, um neue
Ehrenamtliche zu gewinnen. Denn nach wie vor sucht die Bahnhofsmission
noch ehrenamtliche Verstärkung. „Vor allem aber möchten wir auch
Danke sagen! Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Spenden in
Form von Kaffee, Tee und Gebäck erhalten, für die wir sehr dankbar
sind.“

KUNSTTREFF IM KUNSTQUARTIER – NOCH PLÄTZE FREI

Am Donnerstag, den 19. Oktober findet im Kunstquartier der Kunsttreff von 14.30 bis 16.30 Uhr statt mit dem Thema “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“. Bestimmend für das Wesen und die Entwicklung der spanischen Kunst wurde die Vielfalt ihrer Überlieferungen. Auch der spanische Künstler ANDRÉS GARCÍA IBÁŇEZ lässt sich bei seinen Werken stark von seiner Umgebung, seiner Liebe zu seiner Heimat und deren Geschichte inspirieren. Beim Kunsttreff begegnen sich kunst- und kulturinteressierte Erwachsene. Er findet regelmäßig einmal bis zweimal im Monat am Donnerstag im Kunstquartier statt und kostet 9 Euro pro Person. Nach einer Einführung steht das Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Mittelpunkt – zusammen werden die Bilder betrachtet und erforscht. Dazu sind keine Vorkenntnisse erforderlich, nur die Lust am Schauen und am gemeinsamen Gespräch. Anmeldungen für die Veranstaltung werden unter der Telefonnummer 02331 207 2740 entgegengenommen.

Foto: Tobias Roch

Kartoffelfest im Familienzentrum Helfe

Zu einem Kartoffelfest für die ganze Familie lädt das Familienzentrum „Helfer Spatzennest“, Eschenweg 36, am Freitag, 20. Oktober, von 15 bis 18 Uhr ein. Neben vielen spannenden Informationen rund um die Kartoffel gibt es sowohl für die kleinen als auch großen Gäste viele Kreativ- und Mitmachangebote sowie Geschichten vom Kartoffelkönig. An diesem Nachmittag zeichnen die Mitarbeiter des Familienzentrums die größte und schwerste Kartoffel, welche die Besucher selber mitbringen, mit einem Preis aus. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/687056.

Puppenspiel mit „Mama Muh“ in der Stadtteilbücherei Haspe

Im Rahmen des Kinder- und Jugendbuchfestivals „LeseLust“ lädt die Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, alle Kinder ab vier Jahren am Montag, 16. Oktober, um 16 Uhr zum Puppenspiel „Mama Muh“ ein. Das Mülheimer Puppenspieltheater WODO führt die Bilderbuchgeschichte „Mama Muh und die Krähe“ des „Pettersson und Findus“-Autors Sven Nordqvist auf.

„Mama Muh“ ist eine ziemlich ungewöhnliche Kuh. Sie hat keine Lust, ihre besten Tage auf der Weide oder im Stall zu verdösen. Wenn andere Kühe zufrieden kauend in die Gegend glotzen, tanzt „Mama Muh“ regelmäßig aus der Reihe. Rad fahren, schwimmen, ein Baumhaus bauen – „Mama Muh“ unternimmt ganz viel und das am liebsten mit der Krähe. Doch eigentlich möchte diese gar nichts mit „Mama Muh“ unternehmen, da ihr die Kuh unheimlich ist. Doch dank der Beharrlichkeit von „Mama Muh“ werden die beiden beste Freundinnen.

Der Eintritt ist kostenlos, aber eine Spende ist ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-4297.

Bildquelle: Stadt Hagen

Unfallflucht auf der A 2 sorgt für weitere Kollision

Dortmund. Bei einem Verkehrsunfall am Sonntag (8.10.) gegen 20.15 Uhr auf
der A 2 bei Hamm ist ein Autofahrer leicht verletzt worden. Der
mutmaßliche Verursacher flüchtete. Im Anschluss kam es kurz hinter
der Unfallstelle zu einer weiteren Kollision, bei der sich drei
Menschen verletzten.

Ersten Erkenntnissen zufolge war zunächst ein 24-jähriger
Wuppertaler mit seinem Skoda auf dem mittleren Fahrstreifen in
Richtung Oberhausen unterwegs. Kurz hinter der Anschlussstelle
Hamm-Uentrop wechselte plötzlich ein weißer SUV vom rechten
Fahrstreifen unmittelbar vor ihn auf den mittleren. Der 24-Jährige
wich nach links aus und verlor dabei offenbar die Kontrolle. Sein
Auto prallte gegen die linke Leitplanke und schleuderte dann über
alle drei Fahrstreifen zum rechten Fahrbahnrand. Hierbei überschlug
es sich.

Mit leichten Verletzungen brachte ihn ein Krankenwagen ins
Krankenhaus. Die Fahrerin oder der Fahrer des anderen Wagens – ein
weißer SUV unbekannten Herstellers – fuhr weiter, ohne sich um den
Verletzten und die Schadensregulierung zu kümmern.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 7.500
Euro.

Unmittelbar nach dieser Kollision stießen zwei Autos kurz hinter
der Unfallstelle zusammen. Eine 46-Jährige aus Kleve war mit ihrem
Skoda auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Als sie vor sich die
Unfallstelle bemerkte, bremste sie und schaltete das Warnblinklicht
ein. Die dahinter folgende Autofahrerin (48, aus Leverkusen) bremste
ihren Daimler daraufhin ab, konnte ein Auffahren auf den Skoda jedoch
nicht mehr verhindern.

Beide Fahrerinnen verletzten sich bei dem Unfall leicht. Ebenso
die Beifahrerin (75, aus Leichlingen) im Daimler, die allerdings
vorsorglich über Nacht im Krankenhaus verblieb.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000
Euro.

Zeugen, die Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug und seine Fahrerin
oder seinen Fahrer geben können, melden sich bitte bei der
Autobahnpolizei in Kamen unter 0231-132-4521.

Luther-Abend in der Markus-Kirche Luthermal und Improtheater

Passend im Jahr des 500. Reformationsjubiläums findet am Samstag, 14. Oktober, ein Luther-Abend in der Markus-Kirche an der Rheinstraße statt. Los geht es um 18 Uhr mit einem heiter-besinnlichen Beitrag mit dem Titel „Leben, Liebe, Luther“; aufgeführt vom Ensemble 1517 von und mit Uwe Melchert. Weiter steht um 19 Uhr ein „Luthermal für die Seele“ auf dem Programm. Um 19.45 Uhr präsentieren Jonas Leimann und Martin Brödemann ein Improvisationstheaterstück. Nach einer kurzen Pause gibt es dann um 20.45 Uhr den Film „Katharina von Bora“.

 

Kleiner Wassermann beim Vorlesespaß

Im Rahmen des Kinder- und Jugendbuchfestivals LeseLust liest am Donnerstag, 12. Oktober, um 16 Uhr eine Vorlesepatin in der Stadtbücherei Springe allen interessierten Kindergarten- und Vorschulkinder eine herbstliche Geschichte vom kleinen Wassermann vor: Der Herbst ist da! Genau wie die Kinder aus dem Dorf möchte auch der kleine Wassermann Herbstferien haben und verreisen. Doch rund um den Mühlenweiher sind alle damit beschäftigt, sich auf den kommenden Winter vorzubereiten. Der Karpfen Cyprinus, der Biber Borkert – nicht einmal die frechen Frösche haben Zeit. Da muss der kleine Wassermann eben allein einen Ausflug auf seinem Floß machen! Ob das gut geht?
Im Anschluss an die Geschichte können alle Kinder bunte Meereswelten auf Pappteller  basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dauer etwa 45 Minuten. Weitere Informationen unter  02331/2073591 oder online unter www.hagen-medien.de.

Stadtteilforum Eppenhausen lädt zum Treffen ein

Hagen. Das gemeinnützige Stadtteilforum Eppenhausen lädt am Mittwoch, 11.10. um 19 Uhr in die Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 zum nächsten Treffen ein. Herzlich willkommen sind Interessierte, die sich gerne über vielfältige Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement informieren möchten. Unter dem Motto „Gestalten – Erleben – Bewegen“ werden unter anderem das nächste Stadtteil-Cafe am 29.10., Kreistanz am 05.11. sowie weitere attraktive Kultur- und Freizeitangebote für alle Generationen geplant. Das Stadtteilforum Eppenhausen bietet zudem jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr ein offenes Kinder- und Jugendprogramm mit vielfältigen kostenfreien Spiel-, Sport- und Freizeitaktivitäten rund um die Grundschule Boloh. Nähere Informationen zu Mitmach-Angeboten im Stadtteil Eppenhausen gibt es auch unter www.hagen-eppenhausen.de.