Schwerer Unfall in Hagen-Dahl

BildosemundHagen. Am Dienstag kam es gegen 14:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Osemundstraße in Hagen Dahl. Ein 19 jähriger Hagener befuhr mit seinem weißen Renault die Osemundstraße in Richtung Breckerfeld. In Höhe der Einmündung Klippe geriet der Renault aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und stürzte in einen dortigen Garten.

Hierbei überschlug sich der weiße Renault und blieb auf dem Dach liegen. Der 19 jährige wurde dadurch schwer verletzt und kam in ein Hagener Krankenhaus, wo er stationär
aufgenommen werden musste. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.
Insgesamt muss der Schaden auf beinahe 30.000 Euro geschätzt werden.
Da Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug in den nahegelegenen Bach
austraten musste durch die Hagener Feuerwehr eine Öl Sperre
ausgebracht werden. Die genaue Unfallursache wird nun durch das
Hagener Verkehrskommissariat ermittelt. (tr)

Feuerwehr rettet sechs Personen bei Brand in Mehrfamilienhaus

Wetter (Ruhr). „Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Schöntaler Straße.
Menschenleben in Gefahr!“ Mit diesem Einsatzstichwort wurden alle
drei Löschzüge der Feuerwehr Wetter um 02:00 Uhr am frühen
Dienstagmorgen in die Schöntaler Straße alarmiert.

Nachbarn hatten Brandrauch im Treppenraum festgestellt und richtig
gehandelt. Sie schlossen sofort wieder ihre Wohnungstür, dichteten
diese mit feuchten Tüchern ab und riefen die Feuerwehr.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den Feuerwehrkräften
dann folgendes Bild: Rauch drang aus mehreren Fenstern im ersten
Obergeschoss des Wohn- und Geschäftshauses. An der Rückseite des
Gebäudes machten sich in der ersten Etage der Anrufer und drei
weitere Personen bemerkbar und riefen um Hilfe. Sofort ließ der
Einsatzleiter mehrere Trupps mit Atemschutz ausrüsten und die
Drehleiter bei den gefährdeten Personen in Stellung bringen. Über die
Drehleiter konnten die vier Personen dann auch schnellstens gerettet
und dem Rettungsdienst zur Untersuchung übergeben werden.

Zeitgleich gingen die Atemschutztrupps durch den Treppenraum zur
Brandwohnung vor. Hier mussten sie die Wohnungstür gewaltsam öffnen.
Dann drangen sie unter „Nullsicht“ zur Personensuche in die Wohnung
vor. Hierbei machte sich der Einsatz von Wärmebildkameras wieder
einmal bezahlt: innerhalb kürzester Zeit konnten zwei Personen in
ihren Betten gefunden und von den Einsatzkräften gerettet werden. Die
beiden verletzten Personen wurden ebenfalls an Rettungsdienst und
Notarzt übergeben. Nach entsprechender Erstversorgung vor Ort wurden
sie mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung per Rettungswagen in ein
Krankenhaus gefahren. Auch der Brandherd wurde mittels
Wärmebildkamera lokalisiert. In einem Nebenraum brannten eine
Waschmaschine sowie Kleidung und hatten somit für die starke
Verrauchung gesorgt. Mit einem sogenannten Hohlstrahlrohr löschte der
Angriffstrupp das Feuer. Der Wasserschaden blieb auf ein Minimum
begrenzt. Anschließend wurden der Treppenraum und die betroffene
Wohnung noch von der Feuerwehr mit einem Belüftungsgerät rauchfrei
gemacht. Nachdem alles kontrolliert war, konnte die zum Glück
unverletzte Nachbarfamilie wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

Noch während des laufenden Einsatzes erreichte die Feuerwehrkräfte
eine weitere Alarmmeldung der Kreisleitstelle. In der Schillerstraße
musste zur Unterstützung des Rettungsdienstes eine Wohnungstür
geöffnet werden. Hierzu konnte vom Einsatzleiter das vor Ort für
Paralleleinsätze in Bereitstellung stehende Löschfahrzeug der
Löschgruppe Esborn sofort entsandt werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Insgesamt war die Feuerwehr mit zwölf Fahrzeugen und 60
Einsatzkräften gut drei Stunden im Einsatz. Der Rettungsdienst war
mit fünf Fahrzeugen und die Polizei mit drei Fahrzeugen während des
Einsatzes vor Ort.

Blind – Kindersoldaten, zum Töten gezwungen

Beitragsbild: © Wilhelm Eugen Mayr, DeBehr Verlag

Lesung mit musikalischer Begleitung
Fr. 20. Oktober, 19:30 Uhr

LeseLust 2017
Wilhelm Eugen Mayr:
Blind – Kindersoldaten, zum Töten gezwungen

Lektoren: Wilhelm Eugen Mayr, Co-Lektor: Jörn Meyer
Gitarre: Dr.Stefan Hiller
Gesang: Steffi Meyer-Diekena
Piano: Wilhelm Eugen Mayr

Bei dieser Lesung mit musikalischer Begleitung im Rahmen des LeseLust Festivals 2017 stellt Wilhelm Eugen Mayr mit seinem 2. Buch „Zum Töten gezwungen“ das brutale Geschäft mit Kindern und Jugendlichen an den Pranger, indem er versucht, auf das Leid der Kinder-soldaten und ihre Traumatisierung aufmerksam zu machen. Die ganze Brutalität, mit der Kinder gezwungen werden, das schmutzige Kriegshandwerk zu erlernen und durchzuführen bzw. als Mädchen die Zwangsverheiratung oder die Zwangsprostitution zu erdulden, wird unverblümt erzählt. Die Lesung selbst wird wie ein Event gestaltet: Zwei Lektoren tragen Textauszüge aus dem Roman vor, zwei Filmeinspielungen zu dem Thema eröffnen jeweils den ersten und den zweiten Teil der Lesung, und live vorgetragene Musik sorgt für Pausen zum Durchatmen.

Diese Lesung erfolgt in Zusammenarbeit mit der „terres des hommes“ Arbeitsgruppe Hagen, die an diesem Abend parallel über die Problematik der Kindersoldaten informieren und auch gern Spenden entgegen nehmen wird. Die Hälfte der Einkünfte aus den Bücherverkäufen kommen einem Projekt zugute, das „terres des hommes“ im Nordirak betreut, wo ehemalige Kindersoldaten und zwangsprostituierte Mädchen, aber auch Kinder, die im Syrienkrieg alles verloren haben, aufgefangen und betreut werden.
Geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren
Eintritt: 4 EUR Vorverkauf ab 9. Okt. im AllerWeltHaus

Zum Buch und zum Autor
Die Geschwister Fred und Safira überlebendamit: Fred wird vom Befehlshaber der Soldateska gezwungen sie obendrein auch noch zu vergewaltigen. Anschließend blendet man sie aus Rache für ihre Gegenwehr – sie soll langsam ihren schweren Verletzungen erliegen. Der Roman verfolgt nun sowohl die Geschichte der beiden Geschwister Fred und Safira, ihr furchtbares Leben als Kindersoldaten bis hin zu ihrer abenteuerlichen Flucht in den Tschad und schließlich nach Deutschland, als auch die Geschichte der blinden Laura. Zwar konnte deren Leben gerettet werden, nicht aber das Augenlicht. Auch sie wird nach Deutschland ausgeflogen. Als sie von einer neuen Mitschülerin nach Hause eingeladen wird, meint sie dort die Stimme Freds wiederzuerkennen. Ihr Trauma geht weiter – die furchtbare Vergangenheit holt sie in Deutschland wieder ein…

Auch in seinem zweiten Roman beschäftigt sich der Autor Wilhelm Eugen Mayr wieder mit dem Schicksal Jugendlicher. Dieses Mal stellt er überaus realistisch das brutale Geschäft mit Kindern und Jugendlichen an den Pranger, indem er versucht auf das Leid der Kindersoldaten, die ja bekanntermaßen über keinerlei Lobby verfügen, und auf ihre Traumatisierung aufmerksam zu machen. Das Thema ist unangenehm, unbequem – man möchte sich am liebsten damit gar nicht erst auseinandersetzen. Bewusst wird nichts beschönigt. Die ganze Brutalität, mit der Kinder gezwungen werden, das schmutzige Kriegshandwerk zu erlernen und durchzuführen bzw. als Mädchen die Zwangsverheiratung oder die Zwangsprostitution zu erdulden, wird unverblümt erzählt. Dass das alles zudem noch im Namen einer Religion geschieht, die eigentlich nirgendwo diese Grausamkeiten vorsieht, macht das Ganze noch schlimmer, da hierdurch automatisch ein Bild vermittelt wird, das einen tiefen Keil zwischen die einzelnen Religionen treibt und eine Annäherung zwischen ihnen und den verschiedenen Kulturen erschwert, wenn nicht gar verhindert. Dass zudem eine ganze Rüstungsindustrie hieran verdient, offenbar mit Duldung europäischer Regierungen, dass bewusst immer leichtere, kleinere Waffen konstruiert werden, die sich bestens für Kinderhände eignen – auch das wird in diesem Roman nicht ausgespart.

Wilhelm Eugen Mayr, den meisten eher bekannt unter seinem Spitznamen „Beppo“ Mayr, wurde 1947 in Delbrück (NRW) geboren, wuchs in Wiedenbrück (NRW) auf, machte 1967 in Bad Driburg sein Abitur und studierte danach in Paderborn und Münster Katholische Theologie (Abschluss: Diplom), Germanistik (Abschluss: Staatsexamen), Geschichte (Be- gleitstudium über 8 Semester) und Musikwissenschaften (Begleitstudium über 4 Semester). Während dieser Zeit erhielt er Unterricht auf den Instrumenten Klavier, Blockflöte, Violine, Kirchenorgel und Gitarre, übernahm den Aufbau und die Leitung diverser Bands und Big- Bands und in Münster und Bocholt jeweils auch die eines Kirchenchores.

1978 begann er seine ‚z.A.-Zeit’ als angehender Studienrat am Mariengymnasium in Bocholt und wechselte 1983 dann als Studienrat an die KGS in Stuhr-Brinkum, wo er die Fächer Deutsch, Religion, Werte und Normen, Geschichte, Latein und Musik unterrichtete, darüber hinaus aber auch den Theater- und Musiktheaterbereich an der Schule aufbaute und 30 Jahre lang leitete. Mit über 60 Abend füllenden Produktionen in dieser Zeit machte er die KGS weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Auch die zahlreichen Musicaltourneen im Inland und ins Ausland, musisch-kulturelle Begegnungen mit ungarischen, österreichischen, türki- schen, tunesischen und marokkanischen Jugendlichen erregten in der Öffentlichkeit viel Aufsehen.

In seinem ersten Roman – „Verschleppt in der Sahara. In der Hand von Terroristen“ – verarbeitete er sehr authentisch Eindrücke einer Musical-Tour durch den Süden Tunesiens und ließ Realität und Fiktion geschickt ineinander fließen. Den Stoff für seinen zweiten Roman „BLIND – Kindersoldaten, zum Töten gezwungen“ hatte er zuvor schon als Musical („blind…“) auf die Bühne gebracht – es ist bereits bei Theaterverlagen in der Schweiz und in Deutschland, wie übrigens fünf weitere Musicals des Autors, verlegt. Das Thema selbst hat den Autor eigentlich schon seit dem Jahr 2009 beschäftigt, als die Frankfurter Rundschau einen Bericht veröffentlichte, dem zu Folge Bundeswehrsoldaten in Somalia Kindersoldaten ausgebildet hätten. Da begannen seine Recherchen für das 2011 uraufgeführte Musical und den Roman, der im März 2016 auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen von zwei Lesungen zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Letzte Thementour „Auf den Spuren Harkorts“

Wetter (Ruhr). Am Samstag, 14. Oktober lädt der Stadtmarketing für Wetter e. V. alle Interessierten zur Sondertour „Auf den Spuren Friedrich Harkorts“ ein.

Warum ist in Wetter und Umgebung so vieles nach „Harkort“ benannt, wie z. B. unsere Harkortstadt, der Harkortsee, Harkortberg und Harkortturm?

Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten die Teilnehmer auf der Themenfahrt des Stadtmarketing von der Stadtführerin Doris Hülshoff. Sie begleitet die Gäste zu den wichtigen Stationen Friedrich Harkorts und seiner Familie und wird viel Interessantes über den Industriepionier zu berichten wissen.

Im komfortablen Bus geht es unter anderem über die Grenzen Wetters hinaus zum Haus Harkorten, dem Geburtshaus Harkorts in Haspe. Ebenfalls führt uns die Route nach Gut Schede, wo wir bei gutem Wetter auch die letzte Ruhestätte Harkorts aufsuchen. Besonders spannend wird es, wenn wir uns ein Stück entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse begeben, auf der Suche nach Überbleibseln der alten Trasse „Harkort-Schlebuscher Kohlenbahn“, um dann direkt vor Ort ein paar Fakten zur Geschichte der Eisenbahn zu erfahren.

Fester Bestandteil unserer Stadtrundfahrten und natürlich auch bei dieser Tour ist die Führung durch das über 100 Jahre alte Rathaus, mit Besichtigung des Ratssaals. Auch der Gang durch die historische Freiheit in Alt-Wetter wird nicht fehlen. Denn hier errichtete Harkort seine „Mechanischen Werkstätten“.

Viele interessante Informationen über die Persönlichkeit Friedrich Harkort werden auf dieser Tour vermittelt, der nicht nur als Industrie- und Bahnpionier Entwicklungen anstoßen konnte, sondern auch als Politiker wirkte.

Treffpunkt ist der Bahnhof in Alt-Wetter, Abfahrt um 15 Uhr, Dauer der Tour ca. 3 Stunden.

Der Kostenbeitrag beträgt 13 Euro pro Person, für Familien mit Kindern 25 Euro (max. 2 Erwachsenen/2 Kinder). Es sind noch Plätze frei!

Anmeldungen, Infos und Geschenkgutscheine erhalten Sie beim Stadtmarketing für Wetter e. V., Tel. 02335 802092, E-Mailkontakt@stadtmarketing-wetter.de

Öffnungszeiten: MO, DI, MI, FR 9 – 13 Uhr sowie nachmittags MO bis MI 14 – 16 Uhr und Do. 14 – 18 Uhr. Weitere Informationen unter www.stadtmarekting-wetter.de

Unfallfahrt durch Hagen

 

Hagen. Am späten Montagabend, gegen 21:30 Uhr
erhielt die Polizei Hagen über den Notruf Kenntnis von einem
Verkehrsunfall auf der Eppenhauser Straße. Ein PKW hatte auf seiner
Fahrt bergwärts in Richtung Boloh das entgegenkommende Fahrzeug einer
66 jährigen Frau aus Hagen touchiert. Ohne sich jedoch um den Unfall
zu kümmern setzte der Fahrer seine Fahrt fort. Wenig später meldeten
Zeugen der Polizei einen Unfall in der Einmündung Feithstraße /
Bolohstraße. Dort hatte ein Fahrzeug die Verkehrsinsel gerammt und
war vor Ort liegengeblieben. Der Unfallfahrer saß noch in seinem
Fahrzeug, als die Zeugen Erste Hilfe leisten wollten. Als erstes kam
den Zeugen jedoch erheblicher Alkoholgeruch entgegen. Als der
Unfallfahrer seinen PKW verlassen hatte fiel er durch seinen
unsicheren Stand auf. Bei einem vor Ort durchgeführten
Atemalkoholtest zeigte das Testgerät schließlich einen Wert von mehr
als 2 Promille an. Der 46 jährige Mann aus Hagen musste mit zur
Polizeiwache, um dort eine Blutprobe und seinen Führerschein zu
hinterlassen. Sein Fahrzeug, ein dunkler Mitsubishi erlitt einen so
kapitalen Schaden, dass es abgeschleppt werden musste. Nun wird gegen
den Hagener wegen einer Unfallflucht und Trunkenheit im
Straßenverkehr ermittelt. Den Sachschaden schätzen die eingesetzten
Polizeibeamten auf ca. 10000 Euro. (tr)

FW-EN: 16 Gruppen beim Leitungsnachweis in Witten erfolgreich

Schwelm. Der diesjährige Leistungsnachweis des Kreisfeuerwehrverbandes
Ennepe-Ruhr fand am Wochenende in Witten statt. Dieser wurde vom
Vizepräsident des Kreisfeuerwehrwehrverbandes, Norbert Lohoff, und
vom stellv. Kreisbrandmeister Mario Rosenkranz eröffnet.

LNW_2Vier Disziplinen mussten von den Mannschaften bewältigt werden.
Bei der Einsatzübung, gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 3, musste
ein Balkonbrand gelöscht werden. Der Brand musste über eine
Steckleiter mit zwei C-Rohren bekämpft werden. Der Balkon wurde von
einem Gerüst simuliert, die das Technische Hilfswerk netterweise
aufgebaut hatte. Anschließend standen theoretische Fragen, das
Vorführen von Knoten und Stichen sowie ein Hindernisparcours an.

Alle 16 teilnehmenden Mannschaften a neun Feuerwehrangehörige
haben erfolgreich bestanden. Als beste Gruppe des Leistungsnachweises
wurde die Einheit „Ruhrhalbinsel 1“, ein Zusammenschluss der
Feuerwehren Hattingen und Essen, mit einem Ehrenteller ausgezeichnet.

„PEKiP“ – Spiel und Bewegung mit Babys

Schon mit sechs Wochen nach Herzenslust spielen und sich bewegen – das können Babys, bis zum Ende des ersten Lebensjahres, in einer Gruppe des Prager-Eltern-Kind-Programms. Einen neuen Kurs bietet das Evangelische Krankenhaus Hagen-Haspe ab dem 19. Oktober an.

Von Anfang an ist ein Baby in der Lage Bedürfnisse und Wünsche auf seine Art zu äußern. Wir müssen es nur verstehen lernen, um darauf angemessen reagieren zu können.

Die PEKiP-Gruppe bietet Gelegenheit, sich mit viel Ruhe dem Baby zu widmen, es zu beobachten, seine Einzigartigkeit zu entdecken und seine natürlich Entwicklung zu verfolgen.

Das Prager-Eltern-Kind-Programm vermittelt Spiel- und Bewegungsanregungen, mit denen das Baby in seiner eigenen Entwicklung begleitet wird.

Darüber hinaus bleibt in der PEKiP-Gruppe noch genügend Zeit einander kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen oder wichtige Themen zu besprechen.

Der Kurs startet am 19. Oktober um 9.00 Uhr für Babies, die Juli und August geboren sind.

Anmeldungen und  Informationen gibt es bei der PEKiP-Gruppenleiterin, Sonja Kinzel, unter 02331 / 40 33 66 (Mo-Fr ab 19 Uhr).

Bildquelle: ESV

Federfußball: German Open avancieren zum größten Turnier in Europa

Zwölf Nationen in Hagen am Start

(ktr) Die Vorbereitungen für die German Open im
Federfußball, die vom 28. bis 30. Oktober 2017, vom FFC
Hagen in der Käthe-Kollwitz-Halle in Hagen ausgetragen
werden, laufen auf Hochtouren. Nach sechsjähriger
Unterbrechung finden die internationalen deutschen
Meisterschaften erstmals wieder statt. Dabei avancieren
die 14. German Open zum größten Turnier, das jemals in
Deutschland stattgefunden hat und zum mit Abstand
größten Wettbewerb in diesem Jahr in Europa. Neben den
Topspielern aus Finnland, Ungarn, Frankreich, Polen,
Italien, der Slowakei und Österreich haben mit China,
Taiwan, Hongkong und Indien auch vier asiatische
Topnationen ihr Kommen angesagt. Wobei hinter den
Indern noch ein kleines Fragezeichen steht. Insgesamt
erwartet der FFC Hagen mehr als 180 Starter – darunter
auch gut 50 aus Deutschland. Bis auf Vietnam und Macau
sind damit Ende Oktober alle Topnationen in Hagen am
Ball.
Am 28. und 29. Oktober geht zunächst der
Mannschaftswettbewerb mit 45 Teams über die Bühne und
am 30. Oktober folgt dann die im K.o.-System
ausgetragene Doppelkonkurrenz mit mehr als 70 Startern.
„Organisatorisch und logistisch ist dies für uns eine riesige
Herausforderung“, freuen sich Uwe Walter und David
Zentarra vom FFC Hagen, dass sie auch tatkräftige
Unterstützung durch den befreundeten Lokalrivalen Flying
Feet Haspe erfahren und hoffen gleichzeitig auf zahlreiche
Zuschauer.

Geistlicher Donnerstag in der Hagener Marienkirche

am 5. Oktober

 

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 5. Oktober Propst Markus Pottbäcker aus Gelsenkirchen in die Marienkirche in der Hagener City.

Das Thema lautet: „Ihr seid in der Welt, nicht von der Welt!“

Die Messfeier mit der Predigt von Propst Pottbäcker beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht die „Missa in simplicitate“ von Jean Langlais für Chor und Orgel.

 

Tödlicher Verkehrsunfall in Marsberg

Marsberg.  Am Montagabend, gegen 18:38Uhr, befuhr ein
57-jähriger Kraftfahrer aus Bestwig mit seinem Lkw die Kasseler
Straße (B7) von Marsberg in Fahrtrichtung Westheim. Aus bislang
ungeklärter Ursache kam er nach links von der Fahrbahn ab, fuhr
anschließend eine 2,50m tiefe Böschung hinab und kam in einer Wiese
zum Stillstand. Der Kraftfahrer verstarb kurze Zeit später im
Krankenhaus.(LK)

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 8. Oktober, findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung “ Andrés Garcia Ibáñez – Poesie des Realen“ statt. Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Künstlers aus. Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Er hat schon früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln. Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés Garcia Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt. Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper , dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der auf seiner nie müder werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete. Andrés Garcia Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés Garcia Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.

Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.