Früher Kaufhausbesitzerin, heute Integrationsbegleiterin

Nuray Tekcan hatte früher ein eigenes Geschäft. Heute unterstützt sie Frauen, sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt zurecht zu finden.

Fragt man die elegante junge Frau mit dem Kopftuch und dem langen Rock danach, was ihr Berufswunsch als Jugendliche war, braucht sie nicht lange zu überlegen.

„Fremdsprachenkorrespondentin“, sagt Nuray Tekcan und fügt direkt an, „aber dann habe ich mich für eine Pflegeausbildung entschieden.“ Also begann die heute 36-Jährige nach der Fachoberschulreife eine Ausbildung zur Krankenschwester – und brach sie irgendwann ab.

Jung heiratete sie und bekam eine Tochter. Es folgte die Trennung von ihrem Mann und eine Karriere als Besitzerin eines Kaufhauses. „Mein Geschäft war richtig bekannt in Hagen“, sagt die Hagenerin mit türkischen Wurzeln. Doch dann musste sie ihre Selbstständigkeit aus privaten Gründen aufgeben.

Unterstützt durch das Jobcenter besuchte Nuray Tekcan Weiterbildungen in Business English und Online-Marketing mit E-Commerce und erhielt entsprechende Stellenangebote. Auf ihre Bewerbungen bekam sie positive Rückmeldungen, „doch für die Stellen hätte ich in die Türkei ziehen müssen, was ich wegen meiner Tochter aber nicht wollte“, berichtet die alleinerziehende Mutter.

Stattdessen entschied sie sich, selbst nähen zu lernen. Im Frauenprojekt „Stoffwechsel“, einer Arbeitsgelegenheit des Jobcenters, zu der auch eine Second-Hand-Boutique gehört, konnte sie ihre Erfahrungen aus dem eigenen Geschäft miteinbringen. Als Nuray Tekcan dann eine interne Stellenausschreibung des Bildungsträgers alpha e.V. für eine Integrationsbegleiterin über das Programm „Soziale Teilhabe“ sah, bewarb sie sich sofort – und bekam den Job.

Ihre Aufgaben sind vielfältig und kommen ihrem Traumberuf der Fremdsprachenkorrespondentin schon recht nah: „Ich begleite die Frauen hier in der Bildungsmaßnahme und übersetze zum Beispiel bei Behördengängen“, berichtet die Hagenerin. „Ich springe aber auch in den Kursen nur ein, wenn die Frauen wirklich gar nicht weiterkommen“, betont Nuray Tekcan, die gerade einen Arabischkurs besucht, um ihre Kenntnisse in dieser Sprache zu erweitern. „Ansonsten ermutige ich die Frauen, immer mehr Deutsch zu sprechen oder deutsches Fernsehen zu  schauen. “Zudem erklärt die Integrationsbegleiterin den Frauen aus 14 Ländern scheinbar ganz einfache Dinge: „Letztens habe ich ihnen gezeigt, wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aufgebaut ist.“ Stolz ist Nuray Tekcan darauf, dass einige Migrantinnen sie als Vorbild wahrnehmen und sich beispielsweise für vertiefende Deutschkurse anmelden.

Einrichtungsleiterin Silvia Knotte, die wie ihre Mitarbeiterin erst vor Kurzem neu bei „Stoffwechsel“ gestartet ist, ist froh über diese Unterstützung: „Jetzt wissen wir, dass die Informationen, die wir den Teilnehmerinnen geben, wirklich verstanden werden.“

Schwerer Verkehrsunfall bei Sundern

 

Sundern. Am Freitag gegen 11:13 Uhr ereignete sich in
Sundern auf der B229 zwischen Hachen und Reigern ein schwerer
Verkehrsunfall. Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Pkw, der
in Richtung Reigern fuhr, in den Gegenverkehr, wo er frontal mit
einem entgegenkommenden Lkw zusammenstieß. Dabei wurden der 76jährige
Pkw-Fahrer und zwei weitere Insassen lebensgefährlich verletzt. Der
76jährige Sunderaner musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen
in eine Spezialklinik geflogen werden. Die beiden weiteren Verletzten
wurden auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Der 53jährige
Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein hinter dem Pkw fahrender Kastenwagen
wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Der Sachschaden
beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 50.000 EUR. Die
Bundesstraße musste für fünfeinhalb Stunden gesperrt werden. Durch
den Bauhof der Stadt Sundern wurde eine Umleitungsstrecke
eingerichtet. (BT)

Letzter Heimspieltag für die Mustgangs

Am Sonntag ist es soweit, der letzte Heimspieltag der Saison 2017 steht an, gegen die Rebels aus Bochum. Und da soll die Kampfbahn Boelerheide wieder beben. Also kommt vorbei und unterstützt die Sauerland Mustangs beim Projekt „Aufstieg“. Noch immer haben wir es in der Hand zum Ende der Saison aufzusteigen.

Kick Off ist zu gewohnter Zeit um 15.00U Uhr, Kampfbahn Boelerheide.

Für das Rahmenprogramm ist auch gesorgt. So werden die Spieler diesmal mit der E3
Jugendmannschaft des SSV Hagen einlaufen. Auch das Danceteam von Phönix Hagen steht uns wieder unterstützend zu Seite. Und unsere Hüpfburg darf an diesem Tag selbstverständlich auch nicht fehlen.

Im Rahmen unserer Spendenaktion werden die Mustangs wieder versuchen möglichst viele Punkte zu sammeln. Zusätzlich werden vor dem Spiel und während der ersten Halbzeit Lose verkauft, deren Erlös zu 100% dem Guten Zweck zugute kommt. In der Halbzeitpause findet dann die Verlosung statt.

An diesem Samstag findet die nächste Hagener Kulturkonferenz statt

Im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern

„Ich freue mich sehr, dass wir auf Basis des Ratsbeschlusses zum Kulturentwicklungsplan nun auch den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern fortsetzen“, sagt die Kulturbeigeordnete der Stadt Hagen, Margarita Kaufmann, mit Blick auf die nächste Kulturkonferenz am Samstag, 30. September, von 10 bis 15 Uhr im Rathaus an der Volme.

Bei dieser Konferenz soll im Vordergrund stehen, wie die vorhandenen Ressourcen und Ideen besser vernetzt sowie konkrete, spannende Projekte vereinbart werden können. Eine erneute Ressourcendiskussion wäre aus Sicht von Kaufmann kontraproduktiv, da durch den Ratsbeschluss zur Konsolidierung die zur Verfügung stehenden Mittel klar definiert wurden.

Die Konferenz gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil wird der Kulturentwicklungsprozess der Vorjahre noch einmal reflektiert. Kaufmann wird dabei vor allem auf den im Juli vom Rat der Stadt Hagen beschlossenen Kulturentwicklungsplan eingehen. Dr. Yasmine Freigang vom Landschaftsverband Westfalen Lippe wird einen Blick auf Kulturkonferenzen in Westfalen werfen und Dr. Christian Esch die NRW-Perspektive einnehmen. Abgerundet wird dieser Teil durch die Vorstellung von zwei im Rahmen des Kulturentwicklungsprozesses entstandenen Projekten unter der Überschrift „Gesagt -getan“.

Nach der Pause wird es dann konkret. An Tischen können alle, die für ihr Projekt Partner, Mitwirkende oder Unterstützer suchen, ihr Projekt vorstellen. Die Art der Präsentation wird dabei im Rahmen der technischen Möglichkeiten vom Projekt selbst bestimmt.

Abschließend wird dargestellt, wie es nach der Kulturkonferenz weiter gehen soll. „Ich gehe davon aus, dass die an den konkreten Projekten Beteiligten ihre Zusammenarbeit eigenständig gestalten und organisieren. Die Kulturkonferenz kann dann ,Marktplatz‘ für die Anbahnung neuer und die Darstellung gelungener Projekte sein“, sagt Kaufmann. Ganz besonders freut sich die Kulturbeigeordnete auf kleine künstlerische Darbietungen, die die Kulturkonferenz auflockern werden. „Mehr wird noch nicht verraten“, ergänzt Tayfun Belgin, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen, „wer neugierig ist, sollte am 30. September ins Rathaus kommen.“.

Aufsteiger Karlsruhe beim Heimauftakt von Phoenix Hagen

Mit einem echten Paukenschlag hat sich das Team von Phoenix Hagen am vergangenen Wochenende bei den RheinStars Köln aus einer zehnmonatigen Pause zurück gemeldet. Nach vierzig Minuten stand ein starker 83:69-Sieg für die Feuervögel auf der Anzeigetafel. Am Samstag, 30. September, steht nun eine weitere Hürde für das junge Team von Interimstrainer Dietmar Günther an. Um 19 Uhr sind die PS Karlsruhe LIONS zu Gast in der Arena am Ischeland. Die Gäste haben ihr Auftaktspiel bei den MLP Academics Heidelberg mit 76:92 (32:51) verloren und dürften heiß auf den ersten Saisonsieg sein.

Dem entgegenwirken wird ein komplett fitter Phoenix-Kader: „Niemand ist verletzt oder muss geschont werden, die Jungs sind alle einsatzbereit“, erklärt Interimscoach Dietmar Günther am Tag vor der Partie. Und auch am zweiten Spieltag wird Günther an den von Matthias Grothe vorgegebenen Strukturen festhalten: „Ich musste nicht viel verändern, es funktioniert so, wie Matze sich das vorgestellt hat. Kai Schulze und Alex Nolte helfen mir natürlich weiterhin, ohne die beiden wäre all das nicht möglich.“

Die PS Karlsruhe LIONS schätzt Günther jedoch stärker ein, als sie sich bisher präsentieren konnten. „Sie haben erst eine Woche vor Ligastart zwei neue Spieler verpflichtet. Ich gehe davon aus, dass sie inzwischen besser eingespielt sind als noch in Heidelberg.“ Gemeint sind Cyrus Tate, der die Positionen vier und fünf bekleiden wird, sowie Center Denis Vrsaljko. „Die Karlsruher sind als Aufsteiger Neulinge wie wir, aber dennoch kein gewöhnlicher Aufsteiger“, sagt Dietmar Günther.

Der Gäste-Guard Richie Williams ist in Hagen kein Unbekannter. Im November 2016 verließ er die Feuervögel nach der Niederlage gegen Tübingen und wechselte zu den RheinStars Köln. Seit dieser Saison gehört er zum Kader des Aufsteigers PS Karlsruhe LIONS. „Mit Richie Williams sind sie auf der Guard-Position hochklassig besetzt und auch Maurice Pluskota verleiht dem Kader hohe Qualität“, sagt Günther. Pluskota war am ersten Spieltag in Heidelberg mit 16 Punkten Topwerfer der Karlsruher, gefolgt von Orlando  Parker (15) und Cyrus Tate (14).

Um am Samstagabend einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und die Einlasszeiten zu minimieren, bitten die Verantwortlichen von Phoenix Hagen darum, keine großen Taschen (größer als übliche Handtaschen) mit in die Halle zu bringen. Es wird keine Lagerungsmöglichkeit für Rucksäcke und Co. vorhanden sein.

Ein Fehler bei der Beladung eines Betonmischers sorgte für einen Polizeieinsatz.

Iserlohn. Ein Fehler bei der Beladung eines Betonmischers
sorgte heute Morgen für einen Polizeieinsatz. Der 43-jährige Fahrer
war mit besagtem Fahrzeug auf der Mendener Straße und Seilerseestraße
unterwegs, als der Ladungsverlust auffiel. Durch die Betonmasse
wurden sowohl die Fahrbahn als auch insgesamt sechs am Fahrbahnrand
geparkte PKW stark verschmutzt. Polizeibeamte rückten an,
verständigten die Stadtbetriebe und kümmerten sich um die
Verkehrsregelung während der Fahrbahnreinigung. Darüber hinaus
stellten sie die Personalien des Verursachers fest, um eventuelle
zivilrechtliche Ansprüche zu sichern. Der Fahrer sorgte für die
Behebung des Fehlers und konnte anschließend die Fahrt fortsetzen.

Gemeinsame Erklärung von OB Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther

… zur Berichterstattung in der WP/WR-Ausgabe vom 27.9.2017 „Rotstift droht bei Bädern und Bussen“

1.      Oberbürgermeister Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther kritisieren nachdrücklich, dass interne Aufsichtsrat-Beratungsunterlagen zu einem laufenden Abstimmungsprozess offenbar aus dem Aufsichtsrat heraus widerrechtlich an die Presse weitergeleitet wurden.

2.      Mit Blick auf die entstandene öffentliche Diskussion bekräftigen Oberbürgermeister Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther  unmissverständlich, dass mit der von der Verwaltung vorgeschlagenen temporären Zuschusskürzung keine Einschnitte beim ÖPNV einhergehen. Es besteht Einigkeit darüber, dass das bestehende Angebot im öffentlichen Personennahverkehr in Hagen nicht eingeschränkt werden darf.

3.      Oberbürgermeister Erik O. Schulz und HVG-Geschäftsführer Christoph Köther befinden sich gemeinsam mit dem Kämmerer in engem Dialog über die unterschiedlichen Positionen zum städtischen Zuschuss. Diese Gespräche werden mit dem Ziel einer Verständigung geführt.  Dabei steht die Sicherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der HVG klar im Mittelpunkt.

4.      Oberbürgermeister Erik O. Schulz betont in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich die kontinuierlich hervorragende Entwicklung der HVG.

Wetter: Haushaltsplan-Entwurf 2018 eingebracht, Gewerbepark verabschiedet, A1 Resolution

Einbringung des Haushalts, Gewerbepark Schwelmer Straße und A1 – das waren die bestimmenden Themen und Beschlüsse in der Ratssitzung am Donnerstag. Mit 22 Ja-Stimmen bei 14 Nein-Stimmen beschloss der Rat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Gewerbepark Schwelmer Straße.“ Einstimmig verabschiedete der Rat auch eine Resolution an die Bezirksregierung, alles Erdenkliche zu tun, um die vollständige Sperrung der AS Volmarstein im Rahmen der Erneuerung der Talbrücke Volmarstein zu verhindern, bzw. sich für deutliche Verbesserungen einzusetzen.

Auf der Sitzung im Veranstaltungszentrum der Sparkasse stellten Bürgermeister Frank Hasenberg und Kämmerer Andreas Wagener die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfes 2018 vor. Die Kernbotschaft: „Wir legen einen genehmigungsfähigen Haushalt vor. Damit bleiben wir als Stadt vor Ort handlungsfähig und gehen gut gerüstet in die Zukunft. Das ist in Zeiten knapper Kassen keine selbstverständliche Aussage“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Die Eckdaten des Haushaltsplanentwurfs 2018: Die Erträge belaufen sich auf 63,6 Millionen Euro, das ist gegenüber dem Haushalt 2017 ein Plus von 0,7 Millionen Euro. Die Aufwendungen summieren sich auf 70,1 Millionen Euro, das ist ein leichtes Plus von 0,1 Millionen Euro gegenüber 2017. Damit ergibt sich ein Defizit von 6,5 Millionen Euro – das aus der allgemeinen Rücklage gedeckt werden kann. Der Haushaltsausgleich wird im Jahr 2022 hergestellt sein.

Die Investitionssumme liegt 2018 bei 10,2 Millionen Euro, das ist ein Plus von 4,7 Millionen Euro gegenüber 2017. „Die Liste der Investitionen ist länger als im Haushalt 2017. Das ist kein Selbstzweck. Wir investieren vielmehr nachhaltig in Bereichen, die unsere Kommune langfristig stärken und noch lebenswerter machen“, erklärte Hasenberg.

810.000 Euro investiert die Stadt Wetter (Ruhr) für die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Wengern. Ob es um einen Erweiterungsbau oder den Neubau an einem anderen Standort geht, wird allerdings noch politisch zu klären sein. „Eine der wichtigsten Zukunftsinvestitionen“ nennt Hasenberg den Umbau der naturwissenschaftlichen Räume im Geschwister Scholl Gymnasium. Hier werden (seit 2017) insgesamt 1,5 Millionen Euro investiert, für 2018 werden noch einmal 269.000 Euro für die Einrichtung und Ausstattung der Räume investiert.

500.000 Euro nimmt die Stadt für die notwendige Sanierung des Sportplatzes Köhlerwaldstraße in die Hand. Der Umbau der unteren Kaiserstraße wird im Sinne einer fortführenden Gestaltung inklusive des Umfeldes des Stadtsaals weitergeführt. Für die moderne Gestaltung des Stadtsaals – eine der zentralen Säulen des kulturellen Lebens in Wetter – werden 456.000 Euro investiert.

Für Renaturierungsmaßnahmen an der Elbsche sieht der Haushaltsplanentwurf 2018 170.000 Euro vor, für den Bypass-Kanal Schmalenbecke 200.000 Euro (Gesamtvolumen bis 2019: 500.000 Euro). Für die Neuausrichtung des Stadtmarketings sind für das Jahr 2018 75.000 Euro vorgesehen, danach 100.000 Euro. „Wir wollen mit der Professionalisierung des Stadtmarketings die Stadt als Marke voranbringen, das Marketing hochwertiger gestalten und die Qualitäten und Stärken der Harkortstadt offensiv darstellen“, so Hasenberg.

Werben mit den Stärken der Harkortstadt und der Historie: Dazu gehört natürlich auch die Freiheit in Alt-Wetter, mit der sich sowohl mittelalterliche Historie als auch die Keimzelle der westfälischen Industriegeschichte verbindet. Im Jahre 2019 jährt sich zum 200. Mal die Einrichtung der „Mechanischen Werkstätten“ in der Freiheit durch den Industriepionier Friedrich Harkort. Sie war bereits um 1825 einer der größten Industriebetriebe Westfalens.

Planungen für eine attraktive Gestaltung des Burg-Umfeldes sind in Arbeit. Für diese Planungskosten sind rund 29.000 Euro bereitgestellt. Natürlich soll das anstehende Jubiläum auch entsprechend gefeiert werden. Für ein entsprechendes Programm der Jubiläumsfeiern sind im Kulturetat je 20.000 Euro in 2018 und 2019 vorgesehen. Für den weiteren Ausbau barrierefreier Haltestellen stehen 101.000 Euro im Haushalt bereit.

Ein weiteres Thema in der Ratssitzung war der Zwischenbericht 2017 zum Aktionsplan „Menschengerechte Stadt Wetter (Ruhr)“, der unter dem Motto „Wir haben schon viel erreicht“ auf über 80 Seiten darstellt, welche Maßnahmen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft bereits realisiert wurden und an welchen Projekten derzeit gearbeitet wird. Der Rat nahm den Zwischenbericht wohlwollend zur Kenntnis. Karen Haltaufderheide sprach einem „großen Schritt“ den der Aktionsplan und der Zwischenbericht für die angestrebte menschengerechte Stadt bedeute, Kirsten Stich von der SPD lobte die „Vorreiterrolle“ Wetters und berichtete von bundesweitem Lob für die Aktionsplan-Arbeit in Wetter.

LKA-NRW: eco-Verband und Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen kooperieren

Düsseldorf. Der eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
und der networker NRW e. V. kooperieren mit dem Landeskriminalamt
Nordrhein-Westfalen. Das gaben am 29. September 2017 die drei Partner
im Rahmen der Internet Security Days bekannt. Ihr gemeinsames Ziel:
Informations- und Kommunikationstechnologien sicherer machen und
Cybercrime bekämpfen.

Die zunehmende Professionalisierung und Internationalisierung von
Cyberkriminalität und die daraus entstehenden Gefahren für Bürger und
Märkte stellen Wirtschaftsunternehmen und Ermittlungsbehörden
gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Durch die Kooperation
werden private und staatliche Institutionen enger zusammenrücken und
ihre Zusammenarbeit intensivieren, um Synergien zu schaffen und
gemeinsam das Bewusstsein für die Gefahren von Cybercrime zu erhöhen.
Ein wichtiges Feld der Zusammenarbeit bildet die Prävention. Durch
Fortbildungs- und Aufklärungsangebote werden Internetnutzer für die
Gefahren im Internet sensibilisiert und dazu befähigt sich zu
schützen. Im Rahmen dieser Maßnahmen soll auch das Dunkelfeld der
nicht angezeigten Straftaten reduziert werden, indem Nutzer über ihre
Rechte und Möglichkeiten der Strafverfolgung aufgeklärt werden.

“ Die Zusammenarbeit des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen
mit dem eco-Verband dient dazu, Internetnutzer zielgerichtet und
schnell über aktuelle Bedrohungen im Internet zu informieren und die
Anzeigebereitschaft insbesondere bei von Straftaten betroffenen
Unternehmen zu erhöhen“, erklärte heute der Leiter des Cybercrime
Kompetenzzentrums des LKA NRW, Dirk Harder, anlässlich der
Kooperationsunterzeichnung.

Weitere Schwerpunkte der Kooperation liegen im vereinfachten
Informationsaustausch und einer verbesserten Zusammenarbeit bei
Fällen von Cyberkriminalität.

„Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen intensiviert seine
Anstrengungen, das Entdeckungsrisiko für potentielle Täter im
Internet zu erhöhen. Dazu ist es wichtig, Firmen und Privatpersonen,
die Opfer von Straftaten im Internet werden, zur schnellstmöglichen
Anzeigenerstattung zu bewegen,“ führte Dirk Harder weiter aus.

Seit vielen Jahren engagiert sich eco gegen Cybercrime, so geht
die eco Beschwerdestelle gegen rechtswidrige Inhalte wie zum Beispiel
Gewaltdarstellungen im Internet vor. Im Bereich IT-Security bietet
eco mit dem Cyber Security Service Botfrei für jeden Internetnutzer
die Möglichkeit, sich über aktuelle Bedrohungen zu informieren und
sich davor zu schützen. Der networker NRW veranstalten in
Zusammenarbeit mit zahlreichen Industrie- und Handelskammern sowie
Wirtschaftsförderungen in Nordrhein-Westfalen die Roadshow
Cybercrime. Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW ist die
Schaltstelle der Polizei NRW im Kampf gegen Internetkriminalität. Die
Beamten in Düsseldorf erfüllen aber nicht nur eine koordinierende
Funktion, sondern ermitteln auch in Fällen von Cyberkriminalität.

Über eco

eco (www.eco.de) ist mit mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen der
größte Verband der Internetwirtschaft in Europa. Seit 1995 gestaltet
der eco Verband maßgeblich die Entwicklung des Internets in
Deutschland, fördert neue Technologien, Infrastrukturen und Märkte,
formt Rahmenbedingungen und vertritt die Interessen der Mitglieder
gegenüber der Politik und in internationalen Gremien. In den eco
Kompetenzgruppen sind alle wichtigen Experten und Entscheidungsträger
der Internetwirtschaft vertreten und treiben aktuelle und zukünftige
Internetthemen voran.

Mitarbeitende stehen bei Diakonie Mark-Ruhr im Fokus

Einmal mehr standen in diesen Tagen die Mitarbeitenden der Diakonie Mark-Ruhr im Fokus. Am Mittwoch (27. September) wurde bei den Mitarbeiterjubiläen eine beachtlich lange Betriebszugehörigkeit bei der Diakonie deutlich. „Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr aufs Neue Mitarbeitende auszeichnen können, die sich seit 25 Jahren und länger für die Diakonie einbringen.“ sagt Geschäftsführer Pfarrer Martin Wehn.

„Den Grundstein für diese lange Unternehmenszugehörigkeit legen wir mit unserem ‚Begrüßungstag‘, an dem die neuen Kolleginnen und Kollegen unseren diakonischen Unternehmensverbund, unsere Leitsätze und natürlich die vielfältigen Aufgabengebiete im Märkischen Kreis, Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Schwerte sowie Fröndenberg kennen lernen“, so Wehn weiter.

Rund 170 Mitarbeitende, die in den zurückliegenden Monaten beruflich neu bei der Diakonie Mark-Ruhr und ihren Tochtergesellschaften gestartet sind, wurden am Freitag (29. September) begrüßt. Martin Wehn macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass es die Diakonie bundesweit bereits zum vierten Mal in Folge in die Top 100 der beliebtesten Arbeitgeber unter Schülern (Trendence Schülerbarometer) geschafft hat (Platz 36). „Familienfreundlichkeit und Gesundheitsorientierung, faire Bezahlung und vielfältige Einstiegsmöglichkeiten für Berufsanfänger, Quereinsteiger sowie attraktive Aufstiegschancen sind die Argumente für die Arbeitgeberin Diakonie.“

 

Über ihr 25-jähriges Dienstjubiläum freuen sich:

Ingeborg Bluhm, Heidemarie Meltzer-Quaschnik, Stefanie Serio, Gudula Bartmann-Fiedler, Renate Mührmann, Patricia Theuerkauf, Susanne Rohloff, Bärbel Buchs, Regine Moskal, Mechthild Graw, Edith Mankowski, Michaela Retkowitz, Irene-Elisabeth Maier, Heike Andree, Petra

Toure, Elisabeth May, Andreas Napierala, Veronika Zawadzki, Stefanie Schafnitzel, Martina Pacyna, Christina Kickert, Ariella Guth, Gerhard Truss-Severing, Simone Oberste-Brink, Andrea Conzen, Maren Kalkuhl, Sonja Stets, Petra Hillebrand, Susanne Mette, Ute           Lehmann, Sabine Rutz, Carmen Jürß, Simone       Sickelmann-Stierand, Thomas Kuschel, Ingo Fischer und Eletta Steiner.

Auf 30 Jahre Betriebszugehörigkeit blicken:

Sigrun Felder-Heinrich, Susanne Kurzhöfer, Michaela Konowalski, Klaudia Habermann, Sabine Lange, Gabriele Joachim, Brigitte        Mueller-Schwietering, Volker Kiehl, Michael Richter, Dorothee Graf, Edgar Proske, Ulrike Neukirch, Sylvia Pahlke, Andrea Unnasch, Simone Kesten, Regina          Mehring, Elke Randelhoff, Elke Meinke und Sabine Tegeler.

Seit 35 Jahren halten der Diakonie die „Treue“:

Irena-Maria Walter, Petra Purcz, Cornelia Altmann, Monika Stachewski, Rosemarie Grun, Hans-Joachim Koester sowie Eveline Boysen-Muin.

 

Stolze 40 Jahren gehören zum Team der Diakonie:

Sylvia Piechottka, Brigitte Feiler, Dagmar Vollgold und Petra Knorr.

Bildquelle: Diakonie Mark-Ruhr

Auffahrunfall in Altenhagen

Eine 49 Jahre alte Toyota-Fahrerin sah am
Donnerstagnachmittag auf der Boeler Straße einen Jungen, der
augenscheinlich die Fahrbahn überqueren wollte. Sie ließ sie ihren
Wagen ausrollen, um ihm dies zu ermöglichen. Ein nachfolgender
Renault-Fahrer erkannte das zu spät und er prallte ins Heck des
langsamer werdenden Toyotas. Durch die Wucht des Aufpralls lösten in
dem Renault die Airbags aus, der 28 Jahre alte Fahrer trug eine
leichte Verletzung an der Hand davon. Die Toyota-Fahrerin verletzte
sich ebenfalls leicht und ein Rettungswagen brachte die beiden
Fahrzeugführer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. An den
Fahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von etwa 6000 Euro.

Diebesbande stiehlt über 100 Tafeln Schokolade

Hemer. Gestern, gegen 15:50 Uhr, entwendeten zwei Täter
mehr als einhundert Schokoladentafeln aus dem LIDL-Supermarkt an der
Mendener Straße. Angestellte beobachteten die Tat und verständigten
die Polizei. Die zwei Tatverdächtigen flüchteten mit der Beute und
drei weiteren Personen in einem PKW in Richtung Menden. Im Rahmen der
sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten Polizeibeamte das
Fahrzeug samt Insassen auf der Westtangente in Menden anhalten und
überprüfen. Hierbei fanden die Beamten neben der Schokolade auch
weiteres Diebesgut. Darunter befanden sich Schmuck, Uhren,
Kosmetikartikel sowie Kleidung. Weiterhin fanden die Beamten ein
Tütchen Cannabis. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Die fünf
rumänisch stämmigen Insassen im Alter von 15 bis 24 Jahren wurden
vorläufig festgenommen. Der Fahrer des Wagens stand unter dem
Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Vortest verlief positiv auf THC.
Eine Blutprobe war die Folge. Zwei minderjährige Tatverdächtige im
Alter von 15 und 17 Jahren wurden noch am Abend entlassen. Zwei Täter
wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen am heutigen
Mittag entlassen. Ein 21-jähriger Tatverdächtiger wird im Verlaufe
des heutigen Tages dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen
dauern an.

Lauter Knall am späten Abend schreckte Bewohner auf

Altena. Ein Zeuge meldete gestern, kurz vor Mitternacht,
eine laute Detonation sowie Rauchentwicklung an der Bahnhofstraße.
Kurz zuvor hatten sich auf Höhe des ALDI-Marktes zwei männliche
Personen aufgehalten, die wahrscheinlich mit dem Vorfall in
Verbindung stehen. Polizeibeamte rückten an und fahndeten bisher
erfolglos nach möglichen Tatverdächtigen. Nach bisherigen
Erkenntnissen zündeten die Unbekannten Pyrotechnik und lösten hiermit
den Polizeieinsatz aus, der nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes
gegen das Sprengstoffgesetz zur Folge hat.

Mögliche Zusammenhänge zu den Vorfällen um die Zwangsräumung vom
20.09.2017 werden geprüft (siehe
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65850/3740875).

   Wer hat vor oder nach der Tat Verdächtiges beobachtet?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Altena unter 02352/9199-0
entgegen.

Raub in der Körnerstraße – Täter flüchtete durch die Volme

Hagen. Gegen 18.45 Uhr wurden Zeugen auf einen Raub
aufmerksam, der sich mitten auf dem Gehweg der Körnerstraße vor der
Bushaltestelle des Arbeitsamtes ereignete. Ein Unbekannter hatte sich
einer 60 Jahre alten Frau von hinten genähert, deren Handtasche
ergriffen und damit versucht zu flüchten. Die Geschädigte hielt ihr
Eigentum mit aller Kraft fest und so schleifte sie der Täter einige
Meter mit sich. Erst als durch die Hilferufe der 60-Jährigen
Passanten auf den Überfall aufmerksam wurden, ließ der Täter los und
lief hinter das Arbeitsamtsgebäude. Während ein Rettungswagen für die
leichtverletzte Frau und Streifenwagen für die Fahndung auf dem Weg
waren, verfolgten zunächst zwei couragierte Bürger den Räuber. Der
hatte sich zunächst nur ein kurzes Stück entfernt und saß nun hinter
dem Behördenhaus auf der Treppe, die zum Flussbett der Volme führt.
Als er bemerkte, dass sich ein 24 Jahre alter Zeuge näherte, sprang
er auf, lief runter zur Volme und setzte seine Flucht durch die Volme
in Richtung Eckesey fort. Der Mann ist zwischen 20 und 25 Jahre alt
und ca. 1,80 Meter groß. Er hat kurze braune Haare, trug einen
schwarzen Kapuzenpullover und darüber eine Lederjacke. Zeugen, die
weiterführende Hinweise, vielleicht auch im Zusammenhang mit einem
durchnässten Mann im Bereich Altenhagen und Eckesey geben können,
melden sich bitte unter der 986 2066.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Ennepetal. Am Nachmittag des 28.09.2017, übersah ein
61-jähriger Skodafahrer aus Ennepetal beim Abbiegevorgang einen
57-jährigen Sprockhöveler. Der 61-Jährige bog mit seinem Fahrzeug aus
der Boesebecker Straße nach links auf die Loher Straße ab. Hierbei
übersah er den von rechts kommenden Sprockhöveler auf seinem
Motorrad. Es kam zum Zusammenstoß, wobei sich der Motorradfahrer
schwer verletzte und mit einem Krankenwagen in ein nahegelegenes
Krankenhaus gebracht werden musste.

Pkw-Fahrer rammt Lkw

Hagen. Am Donnerstagnachmittag befand sich ein 52 Jahre alter Mazda-Fahrer auf der Brünninghausstraße in Fahrtrichtung Brockhausen. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Mann nach links von der Fahrbahn ab, kurz nachdem er das Führerhaus einen entgegenkommenden Sattelzugs passiert hatte. Er prallte mit der vorderen Fahrzeugseite in den Unterfahrschutz des Aufliegers, die Airbags in seinem Wagen lösten aus und das Fahrzeug wurde um 180 Grad herumgeschleudert. Dabei trug der 52-Jährige leichte Verletzungen davon, eine ärztliche Versorgung an der Unfallstelle lehnte er allerdings ab. Der 63-jährige Lkw-Fahrer bestätigte die Version seines Kontrahenten, der Mazda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt bei 8000 Euro.

Rund 70 Herdecker Kinder bekommen keine kalten Füße

Auch in diesem Jahr steht die Sparkasse HagenHerdecke
für diese tolle Aktion des Herdecker Kinderschutzbundes
als bewährter Partner zur Seite. Ab Oktober haben Familien
mit geringem Einkommen aus Herdecke wieder die
Möglichkeit für ihre Kinder über Gutscheine neue Winterschuhe
zu erhalten. Frank Mohrherr, stellvertretendes
Vorstandsmitglied der Sparkasse HagenHerdecke, und
Sandra Berth (Abt. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
übergaben in der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes
an den ersten Vorsitzenden Peter Stachorra symbolisch
die Förderung über 3.000,00 EUR. Frank Mohrherr: „Jeder,
der Kinder hat, weiß, dass Winterschuhe nur eine Saison
halten. Dieses Geld ist daher wirklich gut investiert.“

Projektwoche für Kinder in den Herbstferien: „Circus Seilini“

Kinder die Lust haben, selbst einmal in der Manege zu stehen,
haben dazu im Rahmen des Zirkusprojekts in den Herbstferien die Möglichkeit. Der
„ Kinder-und Jugendcircus Quamboni“, der Sozialdienst für Flüchtlinge und Asylbewerber der Stadt Hagen und die Zuwanderungsberatung der Diakonie Mark
– Ruhr bieten die Zirkusprojektwoche vom 23. bis zum 27. Oktober an (auf dem Elbersgelände in der Stadtmitte).
Das „Quamboni-Team“ erarbeitet auch mit Kindern aus der Flüchtlingsunterkunft Seilerstrasse und Kindern aus anderen Unterkünften ein komplettes
Zirkusprogramm. Das Programm wird am 28. Oktober um 15 Uhr in der Karl-Adam
-Halle in Hagen-Vorhalle (Vossacker 19) für Eltern, Verwandte, Freunde und Interessierte aufgeführt.
Das Projekt ist im Rahmen der interkulturellen Arbeit für Kinder ab sechs Jahren offen.
Verbindliche Anmeldungen sind bei Ralf Korthaus unter 02331/ 207-3942
sowie bei Regina Bredehöft von der Diakonie Mark-Ruhr unter
0175/2656378 möglich.

Schwerer Unfall im Kettelbach

Bei einem Verkehrsunfall im Kettelbach ist am
Donnerstagabend ein Autofahrer schwer verletzt worden, die
Verbindungsstraße zwischen Haspe und der Ortschaft Zurstraße war für
Stunden komplett gesperrt. Gegen 21.15 Uhr kam ein 43 Jahre alter
Volkswagenfahrer auf der abschüssigen und kurvenreichen Straße etwa
50 Meter vor der Zufahrt zum Forsthaus Kurk aus noch ungeklärter
Ursache von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und kam
schwer beschädigt, von der Leitplanke gestoppt, auf den Rädern zu
stehen. Der Fahrer war allein im Wagen, konnte allerdings aufgrund
der Verformungen nicht von den Ersthelfern gerettet werden.
Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die Türen auf der Fahrerseite
rausschneiden und der 43-Jährige kam mit lebensgefährlichen
Verletzungen in ein Krankenhaus. Nach ersten Angaben der behandelnden
Ärzte konnte sein Zustand noch in der Nacht stabilisiert werden.
Gegen 00.45 Uhr wurde die Sperrung der Straße aufgehoben, das
Unfallkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zivilkräfte nehmen 38-jährigen Hagener fest

Nahezu filmreif spielte sich am Donnerstagmittag die
Festnahme eines 38 Jahre alten Hageners ab, der wegen
Körperverletzung von der Hagener Staatsanwaltschaft zur Festnahme
ausgeschrieben war. Bereits am Montag versuchten Beamte in Zivil den
Untersuchungshaftbefehl an der Wohnung des Gesuchten zu vollstrecken.
Es gab Hinweise, dass er sich in seiner Emster Wohnung aufhalten
sollte und deshalb ließen die Polizisten durch einen Schlüsseldienst
seine Etagentür öffnen. Offensichtlich hatte der 38-Jährige Lunte
gerochen und vor dem Eintreffen der Kripo das Weite gesucht. Am
Donnerstag gegen 13.45 Uhr konnte eine Zivilstreife den Mann im
Wasserlosen Tal antreffen und da er mehrfach wegen
Körperverletzungsdelikten bekannt war, observierten ihn die
Polizisten und forderten ein Unterstützungsteam an. Als er dann wenig
später aus einen Discounter an der Frankfurter Straße kam, konnten er
überwältigt und widerstandslos festgenommen werden. Nun wartet er im
Hagener Gefängnis auf den anstehenden Gerichtstermin.

Historische Bunker-Tour mit der VHS

 

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 7. Oktober, von 13 bis 16 Uhr wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt. Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.
Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. Im Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1052. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2073622.

UPDATE | TELE BIG BAND an zwei Tagen im Kulturhof

Der Erfolg gibt ihnen Recht: gleich zweimal wird die TeleBigBand im Oktober den Emster AWO-Kulturhof füllen. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen spielt das Ensemble um den Hagener Leiter Joe Bretzing die Hymnen der Musikgeschichte im stimmgewaltigen Bigbandsound. Anschließend fragt man sich – wer war eigentlich nochmal Hansi Last!? Resttickets für beide Auftritte am Freitag, 13.10.2017 (19:30 h) unnd Samstag, 14.10.2017 (18:00 h) gibt es für 8,50 Euro nur noch unter der Rufnummer 02331 870101 und mit viel Glück noch an der Abendkasse.

Sven Söhnchen

Päd. Mitarbeiter

AWO Begegnungsstätten

Arbeiterwohlfahrt UB Hagen-Märkischer Kreis 

Böhmerstraße 11  *        

58095 Hagen

Telefon: 0162 231 7273

Festnetz Böhmerstrasse: 02331 38110

Festnetz Kulturhof : 02331 54490

Fax:        02331 38121

Email: sven.soehnchen@awo-ha-mk.de / kulturhof-emst@soehnchen.eu

 

Zur „Ersten Juristischen Prüfung“ im Fernstudium

Der Weg ins Rechtsreferendariat: Die FernUniversität hat ein rechtswissenschaftliches Studienangebot entwickelt, das auf den Bachelor of Laws aufbaut.

Richter oder Richterin sein, für die Staatsanwaltschaft arbeiten oder im Rechtsanwaltsberuf: Das sind für viele attraktive Berufsaussichten. Voraussetzung dafür ist die „Befähigung zum Richteramt“. Der klassische Weg dorthin führt über ein Jura-Studium an einer Universität zunächst zur Ersten Juristischen Prüfung. Daran schließt sich der juristische Vorbereitungsdienst an, die praktische Ausbildung in einem Referendariat mit abschließendem zweitem Staatsexamen. Wer diesen Weg bis zum Ende durchläuft, ist Volljuristin oder Volljurist und hat damit die „Befähigung zum Richteramt“.

Berufsbegleitend 

Mit ihrem Studiengang zur „Ersten Juristischen Prüfung“ (EJP) eröffnet die FernUniversität als erste deutsche Universität Studierenden die Gelegenheit, im Wege des Fernstudiums den universitären Teil der Ersten Juristischen Prüfung zu absolvieren. Der erste wesentliche Baustein hin auf dem Weg zur Volljuristin und zum Volljuristen kann damit – was bislang (fast) unmöglich war – auch berufsbegleitend erlangt werden.

Dieses EJP-Studium baut auf dem Studiengang Bachelor of Laws (LL.B) der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Seine Absolventinnen und Absolventen werden wegen seiner umfangreichen wirtschaftswissenschaftlichen Inhalte auch über den juristischen Tellerrand hinaus mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, die auch in den klassischen juristischen Berufen oftmals von Vorteil sind.

Der Studieneinstieg ist flexibel gestaltet: Studierende können sich jederzeit entscheiden, ob sie sich zusätzliche Inhalte aneignen wollen, die ihnen im Vergleich zu einem klassischen Jura-Studium noch fehlen und die sie damit zur Ersten Juristischen Prüfung befähigen. Zugelassen werden zum EJP-Studium auch Interessenten, die an einer anderen Hochschule einen dem LL.B vergleichbaren Abschluss anstreben oder bereits erreicht haben.

Weitere Informationen:

 

Stadtteilfest in Eppenhausen – buntes Programm am Samstag

Das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. lädt am Samstag, den 30.09. von 13 bis 20 Uhr zum 10. Stadtteilfest in Eppenhausen ein. Auf dem Festgelände der Boloh-Schule, Weizenkamp 3 wird ein buntes Programm geboten: Rope Skipping-Präsentation, Trommel-Vorführung und Tanzdarbietungen. Zudem präsentiert Concordia Hagen Kinder-Mitmach-Tennis, der Schulchor singt, das Jugendrotkreuz Hagen bietet mit seiner Hüpfburg und diversen Aktionen Spiel und Spaß und die Post SV-Handballjugend lädt zu vielfältigen Bewegungsspielen in die Turnhalle ein. Weitere Highlights sind der Ballon-Weitflug-Wettbewerb, Kinderschminken sowie Laufen auf der Slackline und Dosenwerfen für Jung und Alt. Auch der Offene Ganztag und die Grundschule Boloh können am Nachmittag besichtigt werden. Für das leibliche Wohl ist für alle Gäste bestens gesorgt.

 

„Märchenstunde mit den „Bremer Stadtmusikanten“

Bei der nächsten Märchenstunde in der Stadtbücherei auf der Springe am Samstag, 30. September, um 11 Uhr liest die Vorlesepatin allen Kindergarten- und Vorschulkindern das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ der Gebrüder Grimm vor. Die Kinder sind herzlich eingeladen, es sich auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei gemütlich zu machen und den Abenteuern von Esel, Hund, Katze und Hahn in Bremen zu lauschen. Die Veranstaltung dauert rund 45 Minuten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.