Nicht ohne uns über uns

Der Rat der Stadt Hagen hat verfügt, dass zukünftig schwerbehinderte Mitbürger in seinen Ausschüssen zu allen Politikfeldern zu beteiligen sind. Um dies mit Leben zu füllen, haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Partizipation“ mit rund 80 Betroffenen sowie den Abgesandten aus Ausschüssen und Parteien getroffen.

Gesprochen wurde über gleiche Bildungschancen und das Recht auf Arbeit, über barrierefreien und bezahlbaren Wohnraum, das Leben vor Ort (zum Beispiel Kultureinrichtungen, ÖPNV, Geschäfte und Ärzte) sowie einfache, leichte Sprache, die nicht ausgrenzt. Einig waren sich alle darin, dass es zur Gleichberechtigung wie auch zur Gleichbehandlung im Sinne der vollen Teilhabe noch ein weiter, steiniger Weg ist. Erste deutliche Schritte wurden aber jetzt gesetzt.

Nach der UN-Behindertenrechtskonvention dürfen Menschen mit Behinderungen gesellschaftlich nicht mehr diskriminiert werden. Wie dies in Hagen umzusetzen ist, haben sich in der Arbeitsgruppe Interessensvertreter aus dem Beirat für Menschen mit Behinderungen, aus den städtischen Fachbereichen Gesundheit und Verbraucherschutz sowie Jugend und Soziales, der Fachhochschule Dortmund, den Hagener Wohlfahrtsverbänden sowie einzelnen Betroffenen zur Aufgabe gemacht. Die Brisanz sieht Meinhard Wirth als Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen und gleichzeitig Werkstattleiter beim Caritasverband schon in der Zahl der über 26.000 Schwerbehinderten in Hagen.

Weiter geht es mit einem politischen Stammtisch am Montag, 9. Oktober, um 18 Uhr in der Cafeteria „Ma(h)lzeit?!“ im Caritasgebäude, Bergstraße 81. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen. Weitere Informationen beim Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz unter Telefon 02331/207-3554 (Herr Schmidt).

Großeinsatz bei Zwangsräumung

Altena. Am Mittwoch Nachmittag gegen 14:23 Uhr, wurde die Polizei zur Unterstützung bei einer Zwangsräumung einer Wohnung in der Bahnhofstraße gerufen. Das Ordnungsamt war ebenfalls vor Ort. Im Rahmen der Räumungsmaßnahmen wurden durch die Einsatzkräfte mehrere Waffen aufgefunden und sichergestellt. Zudem wurden diverse Gegenstände aufgefunden, die möglicherweise zum Bau von Sprengsätzen dienen sollten. Daher wurden Experten für USBV des Landeskriminalamtes angefordert, diese konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Der Staatsschutz war ebenfalls vor Ort. Der Bereich vor dem Wohnhaus war für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Ein Bewohner der betroffenen Wohnung wurde in eine psychatrische Klinik eingewiesen, ein weiterer Bewohner wurde nach Vernehmung durch die Polizei zunächst wieder entlassen. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Kleinkind verbrüht – Herdecker Rettungskräfte gefordert

Herdecke. Die Feuerwehr Herdecke wurde um 14:10 Uhr zu einer
Hubschrauberlandung im Stadtgebiet alarmiert.

In der Straße „Am Hegede“ hatte sich ein Kind (10 Monate) aus
unbekannten Gründen stark mit Wasser verbrüht. Die Leitstelle
entsendete sofort nach dem Notruf einen Notarzt, einen Rettungswagen,
einen Rettungshubschrauber sowie die örtliche Feuerwehr.

Der Rettungsdienst führte die Erstversorgung des Jungen durch. Die
Feuerwehr erkundete für den Hubschrauber einen geeigneten Landeplatz.
Der Hubschrauber ging schließlich auf der Wiese „Zur alten Schule /
Ackerweg“ zur Landung. Die Feuerwehr wies den Hubschrauber über den
Einsatzleitwagen ein und sicherte die Landung.

Der Patient wurde mit dem Rettungswagen zum Landeplatz
transportiert. Die Mutter sowie der junge Patient wurden mit dem
Hubschrauber der Johanniter einem Bochumer Krankenhaus zugeführt.

Die Polizei war neben der Feuerwehr 60 Minuten im Einsatz.

Drogenfund – Festgenommene Personen aus dem Rocker-Milieu

Das LKA NRW führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bonn Ermittlungsverfahren
gegen mehrere Personen wegen bandenmäßiger Einfuhr und Handel von
Betäubungsmitteln.

Ermittler des LKA durchsuchten am Montag Abend mit Hilfe
von Spezialeinheiten zehn Wohnungen in Alfter, Bonn, Bornheim,
Oberhausen und Voerde. Die Durchsuchungen richteten sich gegen acht
Beschuldigte, außerdem waren zwei Unverdächtige betroffen. Die
Beamten nahmen acht Personen vorläufig fest, wovon gestern drei dem
Haftrichter vorgeführt wurden. Dieser ordnete die Untersuchungshaft
gegen die Beschuldigten an und setzte einen Haftbefehl gegen Auflagen
außer Vollzug.

Drei Beschuldigte sollen nach dem derzeitigen Erkenntnisstand
aktuelle oder ehemalige Mitglieder der niederländischen
Rockergruppierung „No Surrender MC“ sein. Das LKA NRW stuft die
Gruppierung als „Outlaw Motorcycle Gang“ ein.

Die Ermittler stellten unter anderem einen Elektroschocker, eine
PTB-Waffe, 50 Cannabis-pflanzen, fünf Kilogramm Amphetaminpaste,
sechs Kilogramm Marihuana sowie 60 Gramm Kokain, 100 Gramm Haschisch
und eine geringe Menge Anabolika sicher.

CDU: A1-Zufahrt Volmarstein muss offenbleiben

„Die Volmarsteiner Zufahrt zur Autobahn 1 in Richtung Bremen darf nicht für drei Jahre geschlossen werden.“ Mit dieser Forderung schließt sich der Hagener CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel den Forderungen verschiedener Unternehmen im Umfeld an: „Weder die Unternehmen in Haspe noch die Unternehmen im Wetteraner Nieland dürfen vom Verkehr in den Norden abgeschnitten werden“, wie Röspel betont. „Unnötige LKW-Umwegfahrten über dutzende Kilometer verstopfte Autobahnen oder gar durch Feinstaub belastete Innenstädte können kein Ausgleich für ein ungeschicktes Baustellenmanagement sein.“ Röspel fordert deshalb die Baugesellschaft DEGES dazu auf, „ihr Baustellenverkehrskonzept an der Anschlussstelle Volmarstein noch einmal gründlich zu überarbeiten.“

Ursächlich für die geplante Sperrung ist der anstehende Neubau der Talbrücke Volmarstein. Sie muss unter den rollenden Rädern von täglich 120.000 Fahrzeugen komplett erneuert werden. Wegen der komplizierten Einfädelung von Lkws in den Baustellenbereich wollen Baugesellschaft und Straßenbehörde die Auffahrt in Richtung Norden für drei Jahre sperren. Lkws sollen in dieser Zeit Umwegebis zum Autobahnkreuz Wuppertal oder durch Haspe, Wehringhausen und die Hagener Innenstadt fahren. Für Wolfgang Röspel ist das keine Option.

Der CDU-Fraktionssprecher im Hagener Stadtentwicklungsausschuss, Gerhard Romberg, kritisiert in diesem Zusammenhang „die kurzfristige Informationspolitik des Baustellenbetreibers DEGES. Das war großer Mist! Wie man es richtig macht, zeigt der Betrieb Straßen.NRW entlang der A45. Dort wurden schon Jahre im Voraus Gespräche mit Anliegern geführt und gemeinsam Lösungen erarbeitet!“

Umgekehrt lobt Romberg das schnelle Handeln der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK): „Ohne den am Montag in Wetter anberaumten Gesprächstermin wären weder die Unternehmen zu Wort gekommen, noch hätte es sinnvolle Vorschläge zur Umgestaltung der Baustelle gegeben. Nun liegen gute Ideen vor, wie die Auffahrt offengehalten werden kann. Wir erwarten deshalb einen Lösungsvorschlag, der eine Sperrung ab dem 7. Oktober überflüssig macht! Alle Verantwortlichen sowie die Landtagsabgeordneten sind jetzt gefordert, schnell eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten.“

Lesen Sie dazu auch: https://tv58.wordpress.com/2017/09/19/a1-signal-fuer-eine-moegliche-kuerzere-sperrung-der-auffahrt-volmarstein/

Vorläufige Festnahme

Am Dienstag, 19.09.2017, kam es zu einem
Ladendiebstahl mit abschließender Festnahme. Gegen 18.30 Uhr rief ein
Ladendetektiv in der Mittelstraße die Polizei. In einem
Elektronikgeschäft nahm kurz zuvor ein 42-Jähriger eine Musikbox aus
der Warenauslage. Mit dieser verließ der gebürtige Berliner das
Geschäft, ohne zu zahlen. Dabei hielt ihn der Detektiv auf. Die
Polizisten fanden bei einer Durchsuchung mehrere Tütchen mit einem
weißen Pulver auf. Die Beamten nahmen den Dieb vorläufig fest und
stellten die Substanz sicher. Die Ermittlungen der Kripo dauern an.

Einbruch in Raiffeisenmarkt

Am frühen Mittwochmorgen, 20.09.2017, gegen 03.40
Uhr, wurde die Polizei zu einem Einbruchalarm in Hagen, Donnerkuhler
Weg, in den dortigen Raiffeisenmarkt gerufen. Die Beamten stellten
einen Vorschlaghammer und ein eingeschlagenes Fenster fest. Die
Liegenschaft wurde durchsucht, Personen konnten im Gebäude nicht
festgestellt werden. Da zwischen der Alarmauslösung und dem
Eintreffen der Polizei nur wenige Minuten lagen wurde ein
Hubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert, um verdächtige Personen
im Nahbereich ausmachen zu können. Bei der Tatortaufnahme stellte
sich dann heraus, dass die Täter offensichtlich zuvor durch
Einschlagen einer Glasbausteinwand in einen nicht Alarm gesicherten
Teil des Objektes eindrangen. Mit Spitzhacke und Spaltbeil sind u.a.
Schränke und Mobiliar massiv angegangen worden. Ebenso wurde
versucht, ein Loch in die Wand zum Büro zu schlagen. Dabei entstand
hoher Sachschaden, der im fünfstelligen Bereich liegen dürfte. Beim
Betreten des gesicherten Bereichs ist dann Alarm ausgelöst worden.
Bei dem Einbruch wurde ein geringer Betrag Bargeld sowie ein Laptop
entwendet. Hinweise an die Polizei Hagen, 02331 / 986-2066.

Renitente Ladendiebe im Kaufland

 

Hagen. Am Montag, gegen 16.30 Uhr, beobachtete
ein Ladendetektiv zwei männliche Personen bei dem Diebstahl zweier
Flaschen Whiskey. Während einer „Schmiere“ stand steckte der zweite
die beiden Flaschen in seinen Rucksack. Beide wollten dann den
Supermarkt durch den Kassenbereich verlassen. Dabei wurden sie von
dem Detektiv angesprochen. Der 25-jährige Rucksackträger aus Wetter
schlug den Zeugen gegen den Oberkörper und schubste diesen, konnte
dann aber in das Büro geführt werden. Der Zweite, ein 21-jähriger
ohne festen Wohnsitz in der Bundesrepublik, wurde durch Angestellte
von Kaufland festgehalten, wehrte sich aber vehement und versuchte zu
flüchten. Dennoch gelang es, ihn bis zum Eintreffen der Polizei
festzuhalten. Während der 25-Jährige nach der Identitätsfeststellung
noch vor Ort entlassen werden konnte, wurde der 21-Jährige dazu der
Wache und anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt. Nach seinen
Vernehmungen am Mittwochvormittag kam er in Absprache mit der
Staatsanwaltschaft im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens am
Amtsgericht zu seiner Verhandlung. Weitere Ermittlungen dauern an.

Zusammenstoß in Haspe

Hagen. Am Donnerstagabend ereignete sich in Haspe ein schwerer
Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden und einem leichtverletzten
Motorradfahrer. Gegen 20.00 Uhr Uhr wollte ein 38 Jahre alter
Porsche-Fahrer von der Grundschötteler Straße nach links in die
Harkortstraße abbiegen. Zu diesem Zeitpunkt standen im Gegenverkehr
verkehrsbedingt mehrere Fahrzeuge, sodass der Porschefahrer los fuhr.
Zeitgleich fuhr ein 27 Jahre alter Kawasaki-Fahrer aus dem
Gegenverkehr an den stehenden Fahrzeugen vorbei und prallte mit
großer Wucht ins Heck des einbiegenden Porsches. Durch die Wucht des
Aufpralls wurde das Motorrad fast vollständig zerstört und das
Vorderrad nahezu abgerissen. Der mit Protektoren und Helm geschützte
Kawasaki-Fahrer war äußerlich nur leicht verletzt, dennoch kam er mit
einem Rettungswagen ins Krankenhaus und wurde dort vorsorglich
stationär aufgenommen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe
von etwa 20000 Euro.

Jugendliche wird Opfer eines Straßenraubes

Am Montag, 19.09.2017, gegen 13.35 Uhr, befand sich
eine 15-jährige Schülerin auf dem Weg nach Hause, als ihr ein
Unbekannter folgte. In Höhe des Hauses Erleystraße 4 erfasste der
Unbekannte die Jugendliche und riss sie zu Boden. Auf dem Boden
liegend versuchte er offensichtlich, ihr das Handy, das sie vorher in
der Hand gehalten hatte, aus der Hosentasche zu ziehen. Als das
Mädchen anfing zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete
über die Romachstraße in Richtung Hestertstraße. Er wird wie folgt
beschrieben: ca. 170 cm groß, leicht untersetzt, 16-18 Jahre alt,
dunkelblonde/ braune kurze Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen
Sweatshirt-Jacke und einer Jeans. Hinweise an die Polizei Hagen,
02331 / 986-2066.

Büchlein über schwierige Wörter

Wetter (Ruhr). Das „Anlaut-Reim-Präpositionenbuch“ von Stiftungs-Mitarbeiterin Christina Panzer hilft Kindern, die aufgrund ihrer schweren Behinderung nicht sprechen können.

Eine Expertin der Evangelischen Stiftung Volmarstein hat ein Büchlein geschrieben: Das „Anlaut-Reim-Präpositionenbuch“ wendet sich an Kinder, die aufgrund ihrer schweren Behinderung nicht sprechen können, sowie an deren Eltern.

Mit Hilfe des kleinen 40-Seiten-Werks können sich Eltern und Kind gemeinsam auf die spätere Nutzung von Kommunikationshilfen vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen Präpositionen, also Verhältniswörter wie „auf“, „am“, „neben“ oder „in“. „Gerade Präpositionen sind für Menschen, die Kommunikationshilfen benötigen, schwierig zu erlernen“, so die Erfahrung von Christina Panzer vom Büro für Unterstützte Kommunikation (UK) der Stiftung Volmarstein.

In dem kleinen Buch hat sie zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Kinder-Reim gedichtet – und zwar immer mit einer Präposition. Beispiel: „,K‘ ist für Krokodil – das sonnt sich am Nil.“ Das Besondere: Wenn Eltern ihrem Kind mit Behinderung  aus dem Büchlein vorlesen, finden sie stets auch das Symbol, das bei modernen Kommunikationshilfen für die jeweilige Präposition verwendet wird.

Zu den typischen Hilfsmitteln gehören die Kölner Kommunikationsmappe, bei der Nutzer mit dem Finger auf die Wort-Symbole tippen, oder ein sogenannter „Talker“, bei dem die Symbole auf der Tastatur eines Sprachcomputers aufgereiht sind. Diese Metacom-Symbole von Annette Kitzinger
gibt es nicht nur für Präpositionen, sondern auch für Verben oder Substantive.

Hilfsmittel zur Unterstützung von Kommunikation ermöglichen es Menschen, die gar nicht oder nur eingeschränkt sprechen können, sich im Alltag zu verständigen und bestenfalls komplette Sätze zu formulieren. „Wenn UK-Nutzer ihr Hilfsmittel beherrschen, können sie beim Metzger einkaufen oder in der Kneipe ein Bier bestellen“, erklärt Christina Panzer. Dabei gilt mit Blick auf das Anlaut-Reim-Präpositionenbuch für Kinder der Grundsatz: „Früh übt sich, wer ein Meister werden will.“

In dem Buch ist jede Seite grafisch passend illustriert – im Falle des Krokodil-Reims also mit der Zeichnung eines solchen Tieres. Alle Bilder in dem Buch haben Menschen mit Behinderungen gezeichnet, die teilweise selbst Hilfsmittel aus dem Bereich der Unterstützten Kommunikation nutzen. Sie sind in der Volmarsteiner Behinderten-Werkstatt beschäftigt und wurden bei dem Buch-Projekt von Kunsttherapeutin Monika Milenz-Rautenberg unterstützt. (toto)

Das Anlauf-Präpositionenbuch kann im Werkstattverlag der Evangelischen Stiftung Volmarstein
(E-Mail: werkstattverlag@esv.de) sowie im Büro für Unterstützte Kommunikation der Stiftung
(Tel. 02335/ 639 20 32) bestellt werden.

„Falsche Polizisten am Telefon“

In Köln werden Telefonnummern des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen von Straftätern genutzt!

Düsseldorf. Aktuell rufen Straftäter Bürgerinnen und Bürger
scheinbar unter der Rufnummer des Landeskriminalamtes NRW an und
geben sich als Mitarbeiter des LKA aus.

Neben dieser Variante nutzen die Täter weitere Rufnummern von
Behörden, die im Telefondisplay der Angerufenen angezeigt werden.
Ziel der Täter ist es, die Angerufenen zur Herausgabe ihres Vermögens
zu bewegen. Hierzu werden Geschichten glaubhaft vorgetragen, wonach
beispielsweise ein Einbruch oder Überfall beim Angerufenen
unmittelbar bevorstehe.

Die Polizei rät, solche Anrufe sofort abzubrechen und aufzulegen.
Im Verdachtsfall sollten Betroffene selbst die 110 anwählen.

Grundsätzlich wird die Polizei niemanden am Telefon auffordern,
Auskünfte über seine Vermögensverhältnisse oder die Aufbewahrung von
Wertsachen zu geben.

Weitere Informationen hat die Polizei NRW auf ihrer Internetseite
veröffentlicht unter: https://lka.polizei.nrw/artikel/betrueger-geben
-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus
.

Mit drei Haftbefehlen gesucht – Frau fährt Betrüger zur Polizeiwache

 

Hagen. Am Dienstag kam es zu der Festnahme
eines gesuchten Betrügers. Eine 37-jährige Hagenerin suchte im
Internet nach einem Handwerker. Bereits am Freitag, 15.09.2017, hatte
sie einen ersten Termin mit einem vermeintlichen Handwerker
vereinbart. Die Frau übergab dem 46-Jährigen in weiteren Treffen
mehrere hundert Euro als Anzahlung für Arbeitsmaterial und
Bauschuttentsorgung. Da es jedoch bis Dienstag nicht zu einer
Arbeitsaufnahme kam, witterte die Hagenerin Verdacht. Als der
vermeintliche Handwerker angab, dass sein Auto defekt sei, bot die
Hagenerin ihm an, ihn aus Hohenlimburg zu seiner Wohnung in
Bahnhofsnähe zu fahren. Stattdessen steuerte sie die Wache Innenstadt
an, um den Betrüger der Polizei zu übergeben und Anzeige zu
erstatten. Der 46-Jährige durchschaute das Vorhaben seines Opfers und
ergriff am Graf-von-Galen-Ring die Flucht aus dem Auto. Am Berliner
Platz hinderten Passanten den Flüchtenden dann aufgrund der Hilferufe
der 37-Jährigen an seiner Flucht. Die Polizei konnte ihn kurz darauf
festnehmen. Die Beamten ermittelten, dass der Mann sich unter einem
falschen Namen in einem Hagener Hotel aufhielt. Da gegen ihn
zusätzlich drei Haftbefehle vorlagen, nahmen ihn die Beamten fest.
Die Ermittlungen dauern an.

Gleisüberquerung endet im Krankenhaus

 

Unna. Gestern Nacht (19. September) endete eine
leichtsinnige Abkürzung eines 46-jährigen über die Gleise im
Krankenhaus.

Als die Regionalbahn 90353 um 23:30 Uhr im Bahnhof Unna anfuhr,
geriet ein Mann aus Holzwickede zwischen Bahnsteig und Zug.

Der Lokführer des Zuges vernahm beim anfahren einen lauten Schrei.
Als der Zug sofort anhielt, sei er von einem Reisenden am Bahnsteig
angesprochen worden, dass jemand beim überqueren der Gleise vom Zug
erfasst worden sei.

Wenig später sah der Lokführer jemanden an der Bahnsteigkante
hervorkriechen.

Durch die sofort alarmierten Rettungskräfte wurde der Verletzte in
ein Krankenhaus verbracht. Hier wurden schwere Bauch und
Beckenverletzungen diagnostiziert.

Nach Aussage des behandelnden Arztes war der Mann deutlich
alkoholisiert.

Die Bundespolizei wird zur weiteren Sachverhaltsklärung die
Videoaufzeichnungen vom Unfallort auswerten.

Yogawochenende der Entspannung in der Villa Post

Ein Wochenende mit Bewegung und Entspannung bietet die Volkshochschule der Stadt Hagen am 13. und 14. Oktober  jeweils von 14 bis 17 Uhr in der Villa Post an. Im Workshop der VHS werden die Basics für die Yogapraxis vermittelt. Einfache Haltungen werden erarbeitet, die später im Yogaunterricht oder zu Hause vertieft werden können. Die Asanas, das sind Yogahaltungen, können hier mit viel Zeit und Sorgfalt ausprobiert und geübt werden. Dozentin Waltraud Daseking ist zertifizierte Yogalehrerin. Informationen und Anmeldung zum Kurs 3415 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3600 oder online unter www.vhs-studienreise.de.

Kleines Oktoberfest im Mehrgenerationenhaus

Das Oktoberfest ist viel zu schön, um es nur in München zu feiern.

Während in München in den Zelte des diesjährigen Oktoberfestes die Leute schunkeln, zieht auch im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ die bayrische Gemütlichkeit ein.  

Am Dienstag, 26. September lädt das Mehrgenerationenhaus im Rahmen der Veranstaltung „Alt trifft Jung“ zu einem fröhlichen Beisammensein bei Brezeln und Zwiebelkuchen ein.

Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und endet um 17.00 Uhr.

Betreut werden die Gäste von jugendlichen Seniorenhelferinnen und –helfern, Sie haben beim Kinderschutzbund unter dem Motto „Jung hilft Alt“ einen Kurs absolviert, um ältere Menschen in ihrer Freizeit zu betreuen. Sie sind jetzt bereit, kleinere Dienstleistungen wie Einkäufe, Vorlesen, Begleitungen zu Konzerten, zum Friedhof und dergleichen zu übernehmen.

Information im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/3860890

 

 

Kleiner Igel beim Vorlesespaß

Am Donnerstag, 21. September, können es sich alle Kindergarten- und Vorschulkinder um 16 Uhr  im Rahmen des Vorlesespaßes auf der Lesetreppe in der Kinderbücherei auf der Springe gemütlich machen. Eine Vorlesepatin liest  die Geschichte “ Der kleine Igel und die Sternschnuppen“ vor: Der kleine Igel schaut in einer klaren Nacht aus seiner Höhle. Plötzlich wird es ganz hell: Sternschnuppen fallen vom Himmel und leuchten funkelnd auf die Erde herab. Der kleine Igel läuft schnell zu seinen Freunden, und gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum schönsten Aussichtspunkt, um die Sternschnuppen zu betrachten. Doch dann ist auf einmal der kleine Hase verschwunden. Wo mag er nur sein?
Im Anschluss an die Geschichte kann jedes Kind noch seine eigene Sternschnuppe basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesestunde dauert etwa 45 Minuten. Weitere Informationen unter  Telefon 02331-2073591 oder online unter www.hagen-medien.de .

Sperrung Brückenlauf

hWraße

Wetter (Ruhr). Am 23.09.2017 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr findet die Veranstaltung „Inklusionslauf – 2. Brückenlauf Wetter“ in der Friedrichstraße und in der Gustav-Vorsteher-Straße statt.

Die Friedrichstraße wird während des gesamten Veranstaltungszeitraums ab Einmündung Karlstraße bis zur Einmündung Ringstraße voll gesperrt.

Die Gustav-Vorsteher-Straße wird für zwei Rundläufe um 12.30 Uhr und um 14.00 Uhr für jeweils 30 Minuten ab Gustav-Vorsteher-Str. 1 bis zur Kreuzung Gustav-Vorsteher-Straße / Wilhelmstraße voll gesperrt.

 

ElternDay – Berufsorientierung für Eltern mit ihren Kindern

Gute Informationen aus erster Hand sind ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen Ausbildungsberuf. Fünf Betriebe aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis geben daher Eltern und Erziehungsberechtigten im Oktober und November die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihren Kindern vor Ort über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Konkret und praxisnah stellen Unternehmer und Ausbilder beim „ElternDay“ Ausbildungsgänge und Karrieremöglichkeiten vor. Gewerblich-technische und handwerkliche Berufe sind dabei ebenso Thema wie IT-Berufe. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem dualen Studium als Perspektive für Abiturienten. Besonders interessant ist das Angebot für Eltern von Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse sowie der Q 1.

Informationen, Listen der teilnehmenden Betriebe, ihren Ausbildungsangeboten sowie den Link zur jeweiligen Online-Anmeldung finden interessierte Familien unter www.agenturmark.de/schule-beruf/elternarbeit/elternday.html. Eine Anmeldung ist notwendig.

Der „ElternDay“ ist eine Veranstaltung der Kommunalen Koordinierung für Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis bei der agentur mark GmbH.

Herbstfest 2017 beim Löschzug Winterberg

Schwelm.  Am Samstag, 23.09.2017 startet das Herbstfest ab 18:00 Uhr. Die
Feuerwehr Kameradinnen und Kameraden vom Winterberg laden
Besucherinnen und Besucher herzlich ein. Für das leibliche Wohl ist
mit Currywurst, Spiessbraten und vielem mehr ebenso gesorgt wie für
die Unterhaltung. Ab 20 Uhr beginnt die Party im Gerätehaus und der
„DJ“ bittet zum Tanz, der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 24.09.2017, beginnt das Herbstfest mit einer
musikalischen Begleitung um 11 Uhr. Hierbei sorgt die Big Band der
Feuerwehr Schwelm für Unterhaltung auf dem Festplatz. Ab 15:00 Uhr
wird die Sondertombola mit vielen wertvollen Preisen verlost und für
die Gäste steht ein großes Kuchenbuffet und Kaffee bereit.

An beiden Tagen gibt es für die jungen Besucher eine große
Hüpfburg zum ausgelassenen Spielen und Toben.

Der Löschzug Winterberg freut sich über viele Besucherinnen und
Besucher und möchte die lokale Presse bitten, auf das Fest
hinzuweisen und gerne auch am Wochenende vom Festplatz am Winterberg
zu berichten.

Wählen bei Kaffee und Kuchen

Die Wahl zum neuen deutschen Bundestag können Bücherfreunde mit einem ausführlichen Büchereibesuch verbinden: Zum Wählen bei Kaffee und Kuchen lädt die Stadtbücherei am Wahlsonntag, 24. September, in ihre Räumlichkeiten auf der Springe ein. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr stellt der Förderverein der Stadtbücherei für alle Wählerinnen, Wähler und anderen Interessierten im Bücherei-Café Kaffee und Kuchen gegen eine Spende bereit. Umschauen und Verweilen ist ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.