Verkehrsunfall in Breckerfeld

(cs) Am Dienstagmittag wurde die Feuerwehr Breckerfeld zu
einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.
Eine PKW-Fahrerin hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und
war in eine Hausmauer gefahren. Die Fahrerin musste zum Glück nicht
befreit werden. Sie wurde von der Besetzung des Rettungswagens
versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Die Kräfte der Feuerwehr sperrten die Unfallstelle ab. Nachdem das
Fahrzeug von einem Abschleppunternehmer abgeholt worden war, wurde
die Fahrbahn gereinigt. Betriebsmittel waren nicht ausgelaufen.
Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Arbeiten an die Polizei
übergeben.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte nach etwa 80 Minuten beendet
werden.

Jubiläen und Pensionierungen bei der Stadtverwaltung Hagen

Zur Verabschiedung der Pensionäre und Jubilarehrung trafen sich heute (19. September) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hagener Stadtverwaltung im Rathaus an der Volme. Feierlich verabschiedeten Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Andrea Piepenstock, stellv. Leiterin des Fachbereichs Personal und Organisation, und Thomas Köhler vom Gesamtpersonalrat die Pensionäre und ehrten die Jubilare.

Verabschiedet wurden Petra Schuster (Fachbereich Jugend uns Soziales), Therese Alker (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Naciye Aybek (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Dietmar Walther (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster), Heinrich Sapok (Theater Hagen), Wolfgang Weber (Fachbereich Jugend und Soziales), Karlheinz Reike (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Maria Provatidou (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Bärbel Hagedorn (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz), Feime Kaya (Fachbereich Gebäudewirtschaft) und Ulrich Behne (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster).

25-jähriges Dienstjubiläum feierten Marianne Kust (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen), Kay Buschmann (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Joachim Depta (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Heike Schmidt (Fachbereich Jugend und Soziales), Werner Tropschug (Jobcenter), Kornelia Kröber (Fachbereich Kultur), Nicole Filthaut (Fachbereich Jugend und Soziales), Ralf Lellek (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Brigitte Säck (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz), Tamara Legler-Guntermann (Umweltamt), Andrea Gebhardt (Jobcenter), Erika Riedel (Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster), Marc Handwerker (Fachbereich Personal und Organisation), Andrea Dahlhaus (Fachbereich Kultur), Rafael Stange (Fachbereich Bildung), Frank Rosen (Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen), Ursula Neuhäuser (Fachbereich Bildung), Dimitra Karavoulia Belli (Fachbereich Jugend und Soziales), Thomas Kästner (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Iris Müller (Fachbereich Bildung), Daniela Langescheid (Fachbereich Finanzen und Controlling), Regina Hocke (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Manuela Heek (Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Kirsten Küchenmeister (Fachbereich Personal und Organisation) und Anke Reiermann (Fachbereich Finanzen und Controlling).

Bereits ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierten Alfred Lettmann (Fachbereich Gebäudewirtschaft), Sigrid Pechmann (Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen), Margarete Würfel (Fachbereich Finanzen und Controlling), Susanne Küper (Fachbereich Jugend und Soziales), Anke Walter (Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen), Burkhard Krüger (Amt für Brand- und Katastrophenschutz), Birgit Wiecken (Fachbereich Jugend und Soziales), Thomas Klinck (HABIT), Angelika Lüthi (Servicezentrum Sport), Norbert Lück (Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen) und Eva-Maria Schierbaum (Fachbereich Personal und Organisation).

A1: Signal für eine mögliche kürzere Sperrung der Auffahrt Volmarstein

Wetter (Ruhr). Die Sperrung der Autobahnauffahrt Volmarstein in Fahrtrichtung Hagen/Bremen ist laut Dr. Udo Pasderski von der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und bau GmbH) nicht verhandelbar, allerdings stellte er bei einer Informationsveranstaltung der SIHK in den Räumen des Unternehmens ABUS in Aussicht, dass die Sperrung „nur“ drei statt dreieinhalb Jahre andauern werde.

Nach eigener Aussage prüft die Bezirksregierung Anfang 2019, wenn die erste Brückenhälfte fertig sein soll, eine Fahrspur als Einfädelspur für die Auffahrt Richtung Hagen/Bremen frei zu machen – statt die Spur wie bisher geplant als dritte Fahrspur für die Richtung Köln zu nutzen. Allerdings seien dann längere Staus in Fahrtrichtung Köln absehbar.. Dr. Pasderski von der Deges will diese Idee mitnehmen und ihre Machbarkeit prüfen.

Zuvor hatten Unternehmer und Politiker noch einmal ihren Unmut über die Planung kundgetan und alternative Lösungen vorgeschlagen. Bürgermeister Frank Hasenberg stellte zunächst klar, dass die Maßnahme – der Ersatzneubau der Talbrücke Volmarstein – unstrittig sei. „Das Kernproblem ist vielmehr der Ablauf. Es kann nicht sein, dass mit Volmarstein und Gevelsberg zeitgleich zwei Autobahnauffahrten hintereinander gesperrt werden. Eine solche Planung ist unsinnig und schafft sehr große Probleme für unser städtisches Straßennetz und das unserer Nachbarstädte. Das ist eine unnötige Belastung für unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere heimischen Unternehmen.“ Hasenberg appellierte an den Vertreter der Deges „unsere Sorgen ernst zu nehmen und alles dafür zu tun, dass es hier entweder zu gar keiner oder aber nur zu einer massiv verkürzten Sperrung kommt.“

Dr. Thomas Becker, Mitglied der ABUS-Geschäftsleitung, stellte die Bedenken der Unternehmerschaft gegen die Sperrung und die vorgesehene 22 Kilometer lange Umleitung bis Wuppertal-Nord vor: „Die Logistik unserer Unternehmen ist deutschlandweit minutengenau getaktet. Diese Taktung wird durch die Sperrung unterbrochen. Für nicht eingehaltene Lieferungen müssen wir Konventionalstrafen zahlen.“ Dann ließ Becker Zahlen sprechen: „Die von der Deges vorgestellte Planung bedeutet bei einer Umleitung bis Wuppertal pro Unternehmen 1,5 Millionen Mehrkilometer pro Jahr und 375 tausend zusätzliche Liter Diesel.“

Von der SIHK erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung zudem Kenntnis von einer schriftlichen Mitteilung des Landesbetriebes, was das weitere Vorgehen an der A1-Überquerung Eichholzstraße betrifft. Hier entsteht neben der Autobahn ein Neubau. Derzeit sind mehrere Entwürfe für den Neubau in der Prüfung, für den Sommer 2018 ist der Baubeginn geplant. Für die Abrissarbeiten und das Verschieben der neuen Brücke ist jeweils eine Wochenendsperrung notwendig. Im Sommer soll die Brücke dann wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Als mögliche alternative Lösungsvorschläge aus der Unternehmerschaft stellte Becker die Einrichtung einer Blitzeranlage auf der A1 zur Disziplinierung der Autofahrer vor sowie eine längere Einfädelungsspur mit Temporeduzierung. „Warum arbeiten wir nicht zur Steuerung des Verkehrs mit einer Ampel? Das funktioniert doch auf anderen Autobahnen hervorragend.“ Landrat Olaf Schade rief die Planer dazu auf, sich noch einmal mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen, um nach Alternativen zu suchen: „Wenn man intensiv an einer Lösung arbeitet, findet man bestimmt eine Alternative.“

Bei Wohnungseinbruch Schmuck und Bargeld erbeutet

Schmuck und Bargeld wurden bei einem Wohnungseinbruch am Montag, 18.09.2017, zwischen 12.00 Uhr und 14.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Sunderlohstraße erbeutet. Nach Aufhebeln der Wohnungstür durchsuchte man sämtliche Räume, Schranktüren und Schubladen sind geöffnet worden. Aus dem
Schlafzimmerschrank fehlten anschließend Bargeld und mehrere
Schmuckstücke. Die Kriminalpolizei übernahm die Spurensicherung.
Zeugen, die im Tatzeitraum Verdächtiges beobachtet haben werden
gebeten, sich mit der Polizei Hagen, 02331 / 986-2066 in Verbindung
zu setzen.

Einbruch in Gartenbaubetrieb

Am Wochenende, in der Zeit von Samstag, 16.09.2017,
17.00 Uhr und Montag, 18.09.2017, 07.00 Uhr, beschädigten Unbekannte
den Tank eines Fahrzeugs einer Garten- und Landschaftsbauunternehmung
in Hagen, Sporbecker Weg und entwendeten Dieselkraftstoff. Ferner
verschaffte man sich Zugang zu dem noch im Bau befindlichen
Firmengebäude. Hier  wurde ein Fenster ausgebaut und Werkzeug
entwendet. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Hagen, 02331 /
986. 2066, in Verbindung zu setzen.

Unbekannte dringen in Wohnung ein

Am Montag, 18.09.2017, brachte ein 27-jähriger
Hagener einen merkwürdigen Sachverhalt zur Anzeige. Gegen 23.25 Uhr
läutete eine Gruppe von zirka fünf Männern an seiner Wohnungstür in
der Augustastraße. Als der Hagener die Tür öffnete, drangen die
Besucher in die Wohnung ein und betraten das Wohnzimmer. Dort bauten
sie den Fernseher ab und verließen mit diesem die Wohnung. Einer der
Männer behauptete, dass der Fernseher ihm gehöre. Anschließend
flüchtete die Gruppe mit einem VW-Transporter. Die Männer waren
zwischen 30 und 40 Jahren alt. Eine Person trug einen weißen
Maleranzug. Eine Fahndung nach dem Auto verlief negativ. Was genau
hinter dem merkwürdigen Vorfall steckt, ermittelt jetzt die
Kriminalpolizei.

Jede Menge Arbeit durch einen „kleinen Ladendiebstahl“

Ein Ladendetektiv beobachtete am Montagabend gegen
18.30 Uhr eine junge Frau, die in einem Discounter an der Frankfurter
Straße Kleidungsstücke aus den Auslagen nahm und unter die Jacke
steckte. An der Kasse bezahlte die Frau lediglich ein paar
Lebensmittel, der Zeuge sprach sie an und nahm sie mit ins Büro. Da
sie sich nicht ausweisen konnte, rief er die Polizei hinzu. Während
das Diebesgut im Wert von 10 Euro im Geschäft blieb, musste die
Beschuldigte mit in das Polizeigewahrsam. Hier erfolgte zunächst eine
Identitätsfeststellung anhand der Fingerabdrücke und die ergab, dass
es sich um eine 20 Jahre alte Frau handelte, die schon mehrfach
polizeilich in Erscheinung getreten ist. Nachdem letztlich noch eine
Anschrift in Hagen ermittelt werden konnte, durfte die 20-Jährige das
Präsidium verlassen. Weitere Ermittlungen im Zusammenhang mit der
Strafanzeige wegen Diebstahls dauern an.

Unfall mit 11-Jährigem – BMW-Fahrer flüchtet

 

Hagen. Am Montag kam es zu einem Unfall mit
einem Verletzten. Gegen 15.30 Uhr fuhr nach bisherigen Erkenntnissen
ein BMW die Heinrichstraße hinunter. Dort liefen drei Jungen über die
Straße. Ein Elfjähriger versuchte noch umzukehren, wurde dabei jedoch
vom Auto erfasst und stürzte auf die Fahrbahn. Der BMW-Fahrer stieg
nach Zeugenaussagen nur kurz aus und fuhr dann weiter. Ein
59-jähriger Mann aus Attendorn beobachtete den Unfall und versorgte
den leicht verletzten Jungen. Die Polizei konnte den Fahrer schnell
ermitteln und traf ihn an seiner Wohnanschrift an. Dort
beschlagnahmten sie den Führerschein des 85-jährigen Hageners. Wie
genau es zu dem Unfall kam, ermittelt jetzt das Verkehrskommissariat.

„Chillen“ statt lernen: Ordnungsbehörde kontrolliert Schulpflicht und Jugendschutz

Das Thema Jugendschutz ist für die Außendienstkräfte des Städtischen Ordnungsdienstes der Stadt Hagen immer wieder Anlass für intensive Kontrollen – so auch in der vergangenen Woche. Hierfür wurden neuralgische Punkte angefahren und Gewerbe überprüft.

Bei den Kontrollen war zudem die Schulpflicht ein wiederkehrendes Thema. So wurden insgesamt 14 Jugendliche in Parks und Geschäften angetroffen, die die Meinung vertraten, „lieber einen chilligen Tag“ verbringen zu wollen anstatt zu lernen. Nach Rücksprache mit den jeweiligen Schulen wurden die Schüler den Schulen zugeführt.

In den Nachmittagsstunden ging es der Ordnungsbehörde vor allem darum, Gewerbebetriebe wie Kioske und Trinkhallen zu kontrollieren. So wurden drei Verstöße gegen Vorschriften aus dem Jugendschutzgesetz aufgedeckt. Hier erwarten die Betreiber der Gewerbe empfindliche Bußgelder sowie eventuelle Eintragungen in das Gewerbezentralregister. Etliche Jugendliche trafen die Außendienstkräfte mit Tabakwaren und Alkoholika an. Hier ging es darum, von den Minderjährigen zu erfahren, wer ihnen die Waren verkauft hat. Da es Minderjährigen nicht erlaubt ist, mit Tabakwaren und Alkoholika in der Öffentlichkeit aufzutreten, wurden die Waren zum Schutz der Jugendlichen sichergestellt und die Eltern schriftlich informiert. Unter dieses Verbot fallen auch so genannte Elektrodampfgeräte sowie E-Zigaretten, E-Shishas und die dazugehörenden Liquids. Der Erwerb und Verkauf ist erst ab 18 Jahren gestattet.

In den Abendstunden kontrollierte der Außendienst Plätze, auf denen es immer wieder zu Störungen und Vandalismus kommt. Kneipen, Spielhallen, Shisha-Cafés und eine Großraumdisko wurden ebenfalls überprüft.

Eintracht-Handballer verewigen sich im Goldenen Buch der Stadt Hagen

Hagen. Die erste Herrenmannschaft sowie die A-Jugend-Mannschaft der Handballabteilung des VfL trugen sich gestern Nachmittag (18. September) auf Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Rathaus an der Volme in das Goldene Buch der Stadt Hagen ein. Am 13. Mai 2017 hat die erste Herrenmannschaft die Wiederkehr in die 2. Bundesliga realisiert und wenig später konnte die A-Jugend-Mannschaft mit dem Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga nachlegen. „Mit der Rückkehr in die zweite Bundesliga zeigt der Hagener Traditionsverein wieder einmal eine beeindruckende sportliche Leistung. Außerdem spricht der Erfolg der A-Jugend-Mannschaft für eine hervorragende Jugendarbeit und Nachwuchsförderung beim VfL Eintracht“, würdigte Oberbürgermeister Schulz in seiner Ansprache die Leistung von Sportlern und Verein.

Dachstuhlbrand am Morgen

 

Ennepetal. Am Dienstag Morgen wurde die Feuerwehr
Ennepetal um 08:23 Uhr mit der hauptamtlichen Wache, dem Löschzug
Milspe/Altenvoerde und dem Löschzug Voerde/Oberbauer zu einem
Dachstuhlbrand eines vier geschossigen Wohngebäudes in die
Schachtstraße gerufen. Vor Ort hatte ein Dachdecker im Bereich einer
Gaube Schweißarbeiten durchgeführt. Dabei kam es zu einem Schwelbrand
in der Verkleidung der Gaube. Diese wurde über die Drehleiter
geöffnet und mittels einer Wärmebildkamera kontrolliert. Einzelne
Glutnester wurden abgelöscht. Ein Trupp unter schweren Atemschutz
kontrollierte den stark verrauchten Dachboden. Im weiteren Verlauf
wurde zur Entrauchung eine Überdruckbelüftung durchgeführt.

Zusätzlich zur Feuerwehr waren zwei Rettungswagen, ein
Notarzteinsatzfahrzeug und die Polizei eingesetzt. Der Einsatz endete
um 09:36 Uhr.

„Hier steht der Mensch im Mittelpunkt“

Stadt Hagen integriert rund 260 Mitarbeiter und Auszubildende mit einer Schwerbehinderung

Ausbildung trotz Behinderung? Das geht bei der Stadt Hagen problemlos. „Schließlich bin ich ja nicht auf den Mund gefallen“, sagt Silas Block mit einem Augenzwinkern, einer der rund 260 Mitarbeiter und Auszubildenden mit einer Schwerbehinderung bei der Stadt Hagen.

Der an Zerebralparese erkrankte Student startete Anfang dieses Monats bereits in sein zweites Ausbildungsjahr zum Verwaltungsbetriebswirt (Duales Studium zum Bachelor of Arts in Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre). „Mir gefällt es wahnsinnig gut, die Kollegen sind sehr nett und geduldig. Ich habe nie das Gefühl, jemandem ein Klotz am Bein zu sein“, sagt der 19-jährige Ennepetaler. Dabei ist seine motorische Einschränkung gar kein Thema. „Ich bin zwar körperlich nicht ganz so fit, dafür aber geistig. Meine Behinderung spielte in der Schule nie eine große Rolle und hier bei der Stadtverwaltung auch nicht.“

Egal ob Landschaftsgärtner, Verwaltungsfachangestellter oder Informationstechniker – bei der Hagener Stadtverwaltung gibt es in vielen Bereichen Menschen mit Behinderung. Nach dem neunten Sozialgesetzbuch Paragraph 71 (Schwerbehindertenrecht) ist der Arbeitgeber verpflichtet, ab einer Mindestarbeitnehmerzahl von 20 Beschäftigten auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze, Schwerbehinderte zu beschäftigten. Bei den rund 2.700 Mitarbeitern der Stadtverwaltung wären das 125. Doch die Stadt Hagen integriert fast die doppelte Anzahl – rund 9 Prozent. Für die Förderung, Eingliederung und die Gleichstellung dieser steht Marian Toplisek seit 2006 als Schwerbehindertenvertreter der Stadt Hagen den Mitarbeitern zur Verfügung. Das Wahl- und Ehrenamt ist vielfältig: „Es ist schwer zu beschreiben, was ich alles mache. Individuell für jeden Menschen da zu sein, trifft es ganz gut.“ Nach 43 Jahren Betriebszugehörigkeit weiß Toplisek seine Tätigkeit zu schätzen: „Die Schwerbehindertenvertretung ist nicht weisungsgebunden und unterliegt keinen Sparzwängen. Hier steht der Mensch im Vordergrund.“

Eine Schwerbehinderung muss im Beruf lange kein Hindernis mehr sein. „Über die vielen Möglichkeiten, ein Handicap auszugleichen, wissen viele nicht Bescheid“, sagt Toplisek. Schwerbehinderung – und voll im Beruf. Toplisek geht mit gutem Beispiel voran. Sicherlich ein Grund, der es für Betroffene leichter macht, ihn bei Sorgen, Ängsten und Fragen um Hilfe zu bitten. „Die Hemmschwelle zu mir zu kommen ist gering, da mich sowieso die meisten kennen. Die Tür steht jeder Zeit offen. Ich helfe gerne, zum Beispiel bei dem Antrag auf Gleichstellung oder spezielles Büroequipment zu besorgen.“

Dabei erfolgt Letzteres ganz unkompliziert. „Ich wurde gefragt, ob ich einen speziellen Schreibtisch oder Bürostuhl brauche“, sagt Silas Block. „Aber das einzige Extra, das ich durch meine Behinderung benötige, ist ein eigener Drucker. Schließlich lässt sich ein Haufen Papier kaum mit Gehhilfen tragen.“ Mit so viel Gelassenheit und Offenheit ist es wenig verwunderlich, dass der duale Student sowohl im Studium als auch bei der Stadtverwaltung gut angekommen ist und sich rundum wohl fühlt.

18-Jähriger stürzt fünf Meter in die Tiefe

 

Hagen. Ein 18-Jähriger wurde am vergangenen Samstag (16. September) in der Berliner Straße glücklicherweise nur leicht verletzt, als plötzlich unter ihm ein Trittrost nachgab und er fünf Meter in die Tiefe stürzte. Nach seinen Angaben war das Wasser in dem Versorgungsschacht so tief, dass er nach oben schwimmen musste. Er konnte sich selbst aus der misslichen Lage befreien, indem er die im Schacht vorhandenen Trittstufen hochstieg. Die durch die Polizei hinzugerufenen Beamten des städtischen Ordnungsdienstes nahmen sich der Gefahrenstelle an und sicherten diese. Ein entsprechender Bericht wurde an das Bauordnungsamt der Stadt Hagen weitergeleitet.

Neuwertigen BMW ausgeschlachtet

Hagen. Ein trauriger Anblick bot sich am Montagmorgen einem Autofahrer
aus Helfe. Als der 35-Jährige gegen 07.20 Uhr in seinen 5er BMW
einsteigen wollte, war das Armaturenbrett nahezu leergeräumt.
Unbekannte hatten in der zurückliegenden Nacht das Auto in der Straße
Am Bügel aufgebrochen und dabei den Schließzylinder in der Fahrertür
herausgebrochen. Aus dem Innenraum bauten die Täter das komplette
Armaturenbrett auseinander und entwendeten das Lenkrad, sie Armaturen
das Navigationssystem mitsamt Bordcomputer sowie Bediensystem. Der
Gesamtschaden dürfte im hohen vierstelligen Eurobereich liegen.
Hinweise im Zusammenhang mit dem Vorfall bitte an die 986 2066.

Drogenkonsument seit 7 Jahren täglich ohne Führerschein unterwegs

 

Hagen. Am Montag, gegen 22.30 Uhr, fiel einer
Streifenwagenbesatzung in Hagen, auf dem Sporbecker Weg, ein BMW aus
dem Märkischen Kreis durch unsichere Fahrweise auf. Bei der Kontrolle
des 25-jährigen Iserlohners stellten die Beamten offensichtlichen
Betäubungsmitteleinfluss fest. Ein auf freiwilliger Basis
durchgeführter Drogentest vor Ort fiel positiv auf. Die Entnahme
einer Blutprobe schloss sich an. Während der Durchführung der
Maßnahme gab der Iserlohner auf die Frage nach seinem Führerschein
an, noch nie einen Führerschein besessen zu haben. Die letzten sieben
Jahre sei er täglich mit einem Kraftfahrzeug unterwegs gewesen, ohne
aufgefallen zu sein. Ferner wurde festgestellt, dass der BMW nicht
zugelassen und mit Kennzeichen eines PKW VW versehen worden war. Das
Fahrzeug wollte er am Tag vor der Tat bei einem Auktionshaus im
Internet erworben haben. Unterlagen konnten nicht vorgelegt werden.
Um trotzdem mit dem Auto fahren zu können lieh er sich mit
Einwilligung der 19-jährigen Fahrzeughalterin die amtliche
Kennzeichen des Volkswagens. Da die Eigentumsverhältnisse an dem BMW
nicht geklärt waren wurde der PKW sichergestellt. Gegen den
Iserlohner und die Halterin des VW wurden Strafverfahren eingeleitet.

Zivilpolizisten erfolgreich im Bahnhofsbereich

 

Hagen In der Nacht von Montag auf Dienstag
führten Hagener Polizisten gezielte Kontrollen im Bereich des Hagener
Hauptbahnhofs und dessen Nebenstraßen durch. Dabei waren sie in
ziviler Kleidung unterwegs, um Drogenhändlern auf die Schliche zu
kommen. Die Beamten waren erfolgreich. Innerhalb weniger Stunden
konnten sie fünf Betäubungsmittelverstöße aufdecken. Dabei schrieben
sie zwei Anzeigen gegen Drogenhändler und beschlagnahmten mehrere
Päckchen mit verdächtigen Substanzen. Ein 25-Jähriger musste sein
verbotenes Pfefferspray an die Polizisten abgeben. Einen 24-jährigen
Mann aus Linnich nahmen die Beamten fest, da er mit einem
Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde. Die Kripo hat jetzt die
Ermittlungen übernommen.

Brand im Treppenhaus

 

Altena. Am Montag kam es gegen 20:10 Uhr, zu einem
Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Freiheitstraße.
Dort waren nach bisherigen Erkenntnissen mehrere Kinderwagen in Brand
geraten, die Ursache dafür ist noch Gegenstand der polizeilichen
Ermittlungen. Die Wohnungen mussten kurzzeitig geräumt werden,
verletzt wurde niemand. Der Brand wurde durch Kräfte der Feuerwehr
Altena gelöscht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren
hundert Euro. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Schwerer Arbeitsunfall in Bochum

 

Bochum. Zu einem tragischen Arbeitsunfall kam es am
heutigen 19. September, gegen 11.10 Uhr, in Bochum an der Wittener
Straße 248. Aus noch ungeklärtem Grund wurde ein 46-jähriger
Recyclingarbeiter aus Essen hier zwischen einem Lkw und einer
Betonwand eingeklemmt. Er musste durch Kräfte der Feuerwehr Bochum
befreit werden. Dabei erlitt er schwerste Verletzungen. Zurzeit
besteht akute Lebensgefahr. Das Amt für Arbeitsschutz und das
Kriminalkommissariat 11 haben die Ermittlungen aufgenommen.

Bilanz in Sachen inklusiver Bildung

Wetter (Ruhr). Seit drei Jahren gibt es im EN-Kreis inklusive Bildungsangebote für Erwachsene. Das heißt, Menschen ohne und mit Behinderungen erlernen in einem Kurs das Computer-ABC oder gehen gemeinsam auf Walking-Touren.

Um Ergebnisse und Perspektiven dieses besonderen Projektes geht es bei der 4. Inklusionskonferenz für Erwachsenenbildung, die am kommenden Donnerstag, 21. September, von 10 bis 12 Uhr im Berufsbildungswerk der Ev. Stiftung Volmarstein stattfindet.

Die Stiftung in Wetter, die sich seit dem Jahre 1904 in der Behindertenhilfe engagiert, ist maßgeblicher Antreiber für die Entstehung inklusiver Bildungsangebote im EN-Kreis. Mit im Boot sitzen auch die Evangelische Erwachsenenbildung Ennepe-Ruhr, das Frauenheim Wengern, die Theresia Albers gGmbH aus Hattingen sowie die Kreisverwaltung.

Ihnen ist es seit 2016 regelmäßig gelungen, einen eigenen Katalog mit konkreten inklusiven Bildungsangeboten wie Gesundes Kochen oder Entspannungsübungen herauszugeben. Möglich war das dank tatkräftiger Mithilfe von rund einem Dutzend Anbietern aus dem gesamten EN-Kreis  – von der VHS bis zur Biostation. Das gesamte Projekt, zu dem auch eine Weiterbildung der Dozenten in Sachen Umgang mit inklusiven Lerngruppen gehörte, hatte die Aktion Mensch eine Förderung in Höhe von 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Lese- und Literaturtreff in Hohenlimburg

Der Lese- und Literaturtreff für Lesefreunde jeden Alters trifft sich am Freitag, 22. September, um 18 Uhr in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8, im Gebäude der Sparkasse.

An diesem Abend werden Texte aktueller Ratgeberliteratur zu dem Thema „Gelingendes Leben“ verglichen. Vorgestellt werden die Erzählungen „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky, „Was ist das gute Leben?“ von Hartmut Rosa und die Erzählung „Was ist Glück?“ von Thilo Wesche. Die Veranstaltung dauert rund eineinhalb Stunden und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477. Das nächste Mal tagt der Literatur- und Lesekreis am Freitag, 13. Oktober, um 18 Uhr. An diesem Abend stellt der Hagener Autor Wolfgang Stemmer Texte von Albert Camus vor.

Verwaltung Hagen geschlossen

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt vor dem Feiertag Tag der Deutschen Einheit am Montag, 2. Oktober, geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang entsprechend zu planen. Ab Mittwoch, 4. Oktober, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung. Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten unter anderem bei den Personalkosten realisiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert. Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe sowie die Stadtteilbücherei Haspe haben wie gewohnt geöffnet.