Wellness für Schmetterlinge im Umweltzentrum Hagen

TV58.de | HL. | Sie liegt eigentlich mitten in einem Industriegebiet. Bin ich mittendrin, erinnert mich nichts an eine Industrielandschaft. Eher an ein wunderschönes Fleckchen Natur mit viel Grün. Es animiert mich nicht nur zum Verweilen, sondern zum Herumstöbern. Es gibt viel zu entdecken in der Biologischen Station, dem Umweltzentrum Hagen um das „Haus Busch“ in Hagen. Das was viele nur als Journalistenzentrum kennen, das seine Glanzzeit augenscheinlich schon länger hinter sich gelassen hat, ist mittlerweile ein „wichtiger Beitrag zur Erhaltung der heimischen Lebensräume“ geworden, wie ich dem Fleyer entnehmen kann, den mir Ralf Blauscheck, der Leiter der Biologischen Station, bei unserem Dreh noch schnell mitgegeben hat. Auf einigen Pfaden kann man hier eine Menge lernen. Wer noch nie ein Insektenhotel gesehen hat, der kommt hier auch auf seine Kosten. Und wer sich nicht vorstellen kann, wie ein Schmetterlingsbeet aussehen kann, der kann sich dazu seit dem vergangenen Samstag bilden. Wie bereits berichtet, verfügt die Biologische Station Hagen auf Initiative der Dres. Klaus und Christian Fehske (Rathaus Apotheke Hagen) nun über eine so wichtiges Refugium für Schmetterlinge und anderes wichtiges Getier.

Unter der Anleitung des Landschaftsgärtners Peter Albrecht, dem das Erklären und Anleiten ganz offensichtlich im Blut liegt, und im Beisein von Ralf Blauscheck haben am Samstag Dr. Klaus Fehske und seine Mitarbeiterinnen aus der Rathaus Apotheke ein solches Schmetterlingsbeet gestaltet, das bereits im kommenden Frühjahr die Schmetterlingsvielfalt unterstützen wird. Aber auch für Gartenbesitzer, die eine solches Beet anfertigen wollen, gibt es Anreize und wichtige Tipps in der Hagener Biologischen Station. Mehr dazu später in einer ausführlichen Reprotage bei direktdran.TV .

Hans Leicher.

Viel zu tun für die Iserlohner Polizei

Iserlohn. Schlägerei am Kurt-Schumacher-Ring. Am 17.09.2017, gegen 03:00 Uhr, hielten sich vier Männer im Alter zwischen 38 und 45 Jahren in der Iserlohner
Innenstadt auf. Sie gaben gegenüber der Polizei an, im Bereich des
Kurt-Schumacher-Rings von einer Gruppe von 10-15 Männern angegriffen
worden zu sein. Die Gruppe habe ihnen von hinten aufgelauert und die
Geschädigten verprügelt. Anschließend seien die Täter in Richtung
Fußgängerzone geflüchtet. Die Geschädigten waren leicht verletzt.
Eine Fahndung im Innenstadtbereich verlief negativ. Die Ermittlungen
der Polizei dauern noch an, sachdienliche Hinweise an die Polizei
Iserlohn unter 02371-9199-0.

Einbruch in Lagerhalle Im Tatzeitraum vom 15.09.2017, 22:00 Uhr,
bis 16.09.2017, 06:00 Uhr, drangen ein oder mehrere Täter in einer
Firma in der Teichstraße ein. Über ein Fenster verschafften sie sich
Zutritt zur Produktionshalle und brachen zwei Getränke-/
Snackautomaten auf. Sie entwendeten das Münzgeld und verließen die
Örtlichkeit unbemerkt. Es entstand ein Schaden von mehreren hundert
Euro. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Das „Comeback“ – Examen in der Pflegeschule in Haspe

Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe zog nach Hagen

Nach vielen Jahren machten Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen wieder ihr Examen am Mops. 20 Frauen und Männer bestanden das Examen nach drei Jahren Ausbildungszeit. Nach der ersten Prüfung am neuen Standort des Ev. Bildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe (EBIZ) gratulierten Schulleiterin Daniela Massoli und das Team des EBIZ sowie Geschäftsführer Olaf Heinrich den Prüflingen. Das EBIZ ist GmbH und besteht derzeit noch aus sechs Gesellschaftern. Im April hatte die Schule ihren Sitz von Iserlohn nach Haspe verlegt.

In den drei Jahren absolvierten die Prüflinge mehr als 2100 theoretische und 2500 praktische Ausbildungsstunden. Innerhalb der 14 praktischen Einsätze erfolgte die Ausbildung überwiegend in den Häusern der sechs Gesellschafter und weiteren pflegerischen Einrichtungen. Somit konnten die Auszubildenden Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Pflege sammeln und Kliniken mit unterschiedlichen Strukturen und Schwerpunkten in der Patientenversorgung kennenlernen. Darüber hinaus kooperiert das EBIZ mit einer Vielzahl ambulanter Dienste, der Rehabilitationsklinik Hagen Ambrock, der Berglandklinik Lüdenscheid und diversen externen Einrichtungen (z.B. einer Tagesklinik und einem Hospiz).

Folgende junge Menschen schafften das Examen zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/-in:

Lisa Beckmannn, Lisa Bohnebuck, Ralph Bussmann, Jana Gerlach, Robin-Etienne Greben, Kim Alica Günther, Alica Helm, Silvana Herrmann, Jasmina Ibrahim, Lisa Krauß, Stefania Liguori, Michelle Menke, Vivienne Naujok, Nico Noack, Jasmin Reiff, Lorena Schmittmann, Kimberly Shelver, Anna Vahsen, Fenja vom Hofe und Vanessa Zuber.

Hintergrund-Infos zum EBIZ:

Das EBIZ ist eine GmbH und besteht derzeit noch aus den Gesellschaftern:

  • Evangelisches Krankenhaus Bethanien Iserlohn gGmbH
  • Marienkrankenhaus Schwerte gGmbH
  • Evangelisches Krankenhaus Elsey gGmbH
  • Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband gGmbH
  • Evangelische Stiftung Volmarstein
  • Evangelisches Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH

 

Aufgrund von Gesellschafteraustritten wird die Evangelische Stiftung Volmarstein spätestens ab 2020 alleiniger Gesellschafter des EBIZ werden.

 

Zurzeit werden am Mops ca. 100 Auszubildende in fünf Kursen von insgesamt sieben hauptamtlichen Lehrkräften sowie einer Verwaltungskraft unterrichtet, betreut und begleitet. Dafür wurde die erste Etage des ehemaligen Verwaltungsgebäudes komplett renoviert. Dabei entstanden u.a. modern ausgestattete, lichtdurchflutete Seminar- und Gruppenarbeitsräume, Aufenthaltsräume für Auszubildende und Lehrkräfte sowie Büros, dazu ein Demonstrations- und Besprechungsraum. In absehbarer Zeit ist das Ziel, dass die Ev. Stiftung Volmarstein alleiniger Gesellschafter der Pflegeschule wird und langfristig eine Bildungsakademie für Gesundheits- und Sozialberufe heranwächst, in der unter anderem auch die Altenpflegeausbildung bzw. zukünftig die generalistische Pflegeausbildung angeboten werden soll.

 

Mann will Gewahrsam nicht verlassen

 

Hagen. Am Freitag leistete ein 46-jähriger
Widerstand im Polizeigewahrsam. Gegen 18.00 Uhr rief ein 65-jähriger
Mitarbeiter der Bahnhofsmission die Polizei. Ein 46-jähriger Mann
verließ trotz mehrfacher Aufforderung die Räumlichkeiten nicht. Wenig
später versuchte er gewaltsam in die Büroräume vorzudringen, während
der Mitarbeiter die Tür von innen zuhielt. Die Polizisten nahmen den
Randalierer in Gewahrsam. Von dort wollten ihn die Beamten um 23.30
Uhr wieder entlassen. Der Mann kündigte jedoch an, die Zelle nicht
verlassen zu wollen und hielt sich mit beiden Armen am Türrahmen
fest. Erst drei Beamte konnten den 46-jährigen Gevelsberger dazu
bewegen, das Gewahrsam zu verlassen. Bei dem Widerstand verletzte
sich ein Beamter leicht. Den Randalierer erwartet jetzt eine Anzeige.

„Der Würger von Wehringhausen“ geht um

Edgar-Wallace-Persiflage feiert Premiere im Theater an der Volme
Hagen. Am Freitag, dem 29. September, um 19:30 Uhr feiert „Der Würger von
Wehringhausen“ Premiere im Theater an der Volme. Die Hagener Krimikomödie
nach Motiven von Edgar Wallace stammt aus der Feder von Stefan Schroeder.
Im „Gasthaus an der Volme“ überwältigten sie „Die Schwarze Hand“ und in Haspe
jagten sie „den Henker“. Im dritten Teil der Hagener Edgar-Wallace-Saga stellen sich
der ehemalige Inspektor Platt und Hagens beste Kriminalistin Derrick einem Gegner
mit tausend Gesichtern: Während die Polizei an der Hoheleye vom Wehringhauser
Halstuchmörder in Atem gehalten wird, sucht ein skrupelloser Erpresser den neuen
Bürgermeister Platt mitten im Hagener Rathaus heim. Der verschrobene Frederick
Fley scheint ebenso etwas zu verheimlichen wie der prominente Psychiater Overberg
und eine blinde Hellseherin mit dem mystischen Namen Madame Varta. Dass Derrick
auch noch Hilfe von unerwarteter Seite zuteil wird, kommt ihr dabei gar nicht
gelegen.
Erst als Derrick erkennt, wie die Geheimnisse zusammen hängen, kommt sie den
ungeheuerlichen Motiven des Täters auf die Spur – und liefert sich einen Wettlauf mit
einem irrsinnigen Großverbrecher, dessen Leidenschaft Buchstabenrätsel sind – und
dessen Vermächtnis der Untergang der ganzen Stadt Hagen werden könnte…
Weitere Vorstellungen finden statt am 30.09., 22.10., 02., 03., 04. und 05.11., 26.11.
und 13.12.. Karten gibt es an der Theaterkasse, unter 02331 6958845 und bei allen
bekannten Vorverkaufsstellen.
Nähere Informationen unter http://www.theaterandervolme.de.

„Fit für die Bundestagswahl“: Größte Erstwähler-Veranstaltung in Südwestfalen

(Kevin Schmitz – IG Metall Hagen) >>Die IG Metall-Geschäftsstellen Hagen und Märkischer Kreis veranstalteten am Donnerstag, 14. September, ab 9.30 Uhr im Lüdenscheider Kulturhaus eine überbetriebliche Jugend- und Auszubildendenversammlung. Es haben weit über 300 Auszubildende aus den Industriebetrieben in Hagen teilgenommen (C. D. Wälzholz, Deutsche Edelstahlwerke; DEMAG, TWB Prevent; Theis; Putsch u.v.m). Es ging um das Thema Bundestagswahlen und in einer zweigteilten Veranstaltung, haben sich die Azubis zunächst die rechtlichen Grundlagen, rund um Wahlen aller Ebenen angeeignet, um anschließend mit den VertreterInnen der Parteien in einer Diskussion zu kommen. Motto: „Fit für die Bundestagswahl!“ Am Vormittag werden deswegen in Workshops die Grundlagen zur Wahl vorgestellt (Beispiele: Was sind Parteien? Was ist die Erst- und was ist die Zweitstimme? Wer darf wählen? Was ist das Grundgesetz?). In der Mittagspause waren die Parteien mit Ständen im Kulturhaus vertreten.

Nach einer Mittagspause fand eine Podiumsdiskussion im Theatersaal mit den Vertretern der Parteien SPD, CDU, FDP, Grüne und Die Linke statt. Die Einleitung hierzu nahm die Kollegin Stefanie Holtz, Ressort Junge IG Metall des IGM Vorstandes vor. Am Vormittag rechneten wir mit 300 Auszubildenden aus den Betrieben. Am Ende waren es über 350 Auszubildende. Am Nachmittag kamen ich Schüler/Erstwähler aus den Schulen zu unserer Veranstaltung, sodass der Theatersaal, mit seinen fast 600 Plätzen, gut gefüllt war. Eine größere Veranstaltung für Erstwähler ist uns nicht bekannt – auch deswegen könnte es so nah vor der Wahl auch interessant für Ihre überregionale Berichterstattung sein.

Als Einheitsgewerkschaft legen wir Wert darauf, keine parteipolitische Präferenz zu haben. Unser Ziel ist es, die Wahlbeteiligung junger Menschen zu steigern und sie aufmerksam auf die Wichtigkeit der Teilnahme an der Wahl zu machen. Deswegen freuen wir uns, dass zahlreiche Betriebe ihre Auszubildenden freistellen, um unsere Veranstaltung besuchen zu können. Hier sitzen Gewerkschaft und Arbeitgeber in einem Boot.<<

 

Erntedankaktion: „Jede Tüte Nudeln hilft“

Hagen. Erneut rufen Luthers Waschsalon, Suppenküche und Warenkorb
in diesem Jahr zur Erntedankaktion auf. Die Hagener Hilfeangebote
werden nach wie vor stark nachgefragt, so dass Spenden von haltbaren
Lebensmitteln oder Hygieneartikeln eine echte Hilfe sind.
„Jede Tüte Nudeln hilft! Wir brauchen besonders haltbare Produkte wie
Konserven (Suppen, Gemüse…), H-Milch, Zucker, Mehl, Kartoffeln, Reis
und Kaffee. Außerdem sind Hygieneartikel (z.B. Körperpflegeprodukte,
Pampers und Toilettenpapier…) nötig“, sagt Ulrich Kramm vom Vorstand
der Suppenküche. Luthers Waschsalon der Diakonie Mark-Ruhr hat an
den beiden Öffnungstagen durchschnittlich 150 bis 175 Menschen im
Frühstücksraum zu Gast. Der Warenkorb kann den wachsenden Bedarf
kaum noch decken. Derzeit suchen 350 Kunden diese Einrichtung der
Caritas auf. Die Suppenküche bewirtet fünfmal die Woche jeweils bis zu
250 Besucher.
Das Erntedankfest ist für Luthers Waschsalon, Suppenküche und Warenkorb
somit wieder der passende Anlass, um für LebensmittelSpenden
zu werben. In allen drei Einrichtungen können die Spenden
abgegeben werden, am besten am Montag, 2.Oktober, in der Zeit von 9
bis 12 Uhr. „Wir tauschen nach Bedarf die Spenden untereinander, sodass
alle Gaben ihr Ziel erreichen“, so Ilona Ladwig Hennning, Leiterin
von Luthers Waschsalon. Wer eine Abholung der Spenden wünscht,
kann sich direkt an die Einrichtungen wenden: Luthers Waschsalon (Körnerstr.
75; 02331/ 3809700), Warenkorb (Boeler Kirchplatz 15, 02331/
4832410), Suppenküche (Märkischer Ring 101, 02331 / 2042727).

Schwefelgasaustritt im Schwimmbad: Mehrere Verletzte

Siegen. Am Montagmorgen gegen 09.40 Uhr kam es aufgrund
eines technischen Defektes im Technikraum des Schwimmbades der
Hans-Reinhard-Schule in der Siegener Rosterstraße zum Austritt von
Schwefelsäure.

Trotz der sofortigen Evakuierung aller Schüler aus dem
Gefahrenbereich wurden mehrere Personen durch Atemwegsreizungen
leicht verletzt bzw. vorsorglich in umliegende Krankenhäuser
verbracht. Die Feuerwehr richtete einen Dekontaminationsplatz ein.
Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort im Einsatz. Die
Rosterstraße musste vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden.
Alle betroffenen Personen wurden in einem angrenzenden Altenheim
sicher untergebracht und dort betreut.

Theater im Karree: Ein Besuch in den Heights von New York

Am Samstag, 23. September, ist wieder das Theater Hagen zu Gast im Sparkassen-Karree.
Kennen Sie die Heights von New York? Nein? Das sollten Sie ändern! In Ausschnitten aus dem Musical „In den Heights von New York“ stellen die Ensemblemitglieder des Theater Hagen an diesem Morgen im Sparkassen-Karree sich und ihre Rollen vor. Heiße Salsa-Rhythmen, kraftvolle Balladen und ausdrucksstarker Rap geben die Gemeinschaft und Lebensfreude der überwiegend lateinamerikanischen Bewohner der Heights wieder, aber auch ihre Sorgen und Ängste.
Lassen Sie sich von dem Pulsschlag des Lebens im „Barrio“ mitreißen und von der Energie der Musik anstecken!
Die Vorstellung beginnt um 11.00 Uhr, der Eintritt ist frei!

Klimawissen und Kinderspaß beim Umweltmarkt

Familie.

Wie kann ich Stromkosten sparen? Wie kann ich umweltfreundlich mobil sein? Was zeichnet einen klimaeffizienten Kühlschrank aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das Klima gab es auf dem Gelände des Stadtbetriebes an der Wasserstraße. An den Ständen konnten sich die zahlreichen Besucher über die Themen Energie- und Heizungstechnik, Wohnen und Naturschutz, den ÖPNV sowie über leckeres und gesundes Essen informieren.

Beim Stand der Lokalen Agenda konnten Besucher ihr Wissen über Nachhaltigkeit testen.

Der Stadtbetrieb informierte über seine Serviceangebote und die Sauberkeitskampagne „Zigarettenkippen – Lass mich nicht zurück.“ Zudem konnten sich die Kleinen über ein Mülltheater mit „Herrn Stinknich“ freuen.

Die ehrenamtlichen Klimabotschafter der Stadt Wetter lockten die Kids neben einer Leseecke mit ihrem „Oekotrainer“ an. Klimabotschafterin Linda Laski stellte die Ergebnisse des Klima Kita Projekts“ der Energieagentur NRW vor, an dem die Kinder der Gravemannschule teilgenommen hatten.

Hungrige Mägen und durstige Kehlen wurden am Samstag mit Leckereien aus der Pfanne, Kaffee und Kuchen, Bio-Produkten aus der Region und Getränken bestens versorgt.

Weil der Umweltmarkt in Wetter traditionell gemeinsam mit dem Kindertag gefeiert wird, kamen auch die kleinen Gäste ganz groß raus. Von Schmink- und Bastelangeboten über einen Wurfelefanten bis zur Kletterwand des THW war für jede Menge Spaß gesorgt. Auch die Hüpfburg der Freiwilligen Feuerwehr freute sich über jede Menge begeisterte Kids.

Dazu zeigten die Blauröcke der Freiwilligen Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür den interessierten Besuchern, wie spektakulär eine Fettexplosion aussieht und wie man entsprechend richtig darauf reagiert. Kleine Feuerwehrfreunde konnten sich zudem in die Fahrerkabine eines Einsatzwagens setzen.

Der Fall könnte aus einem Krimi stammen. Die Polizei Hagen ermittelt

 

Hagen. Bereits am 24.08.2017 zeigte eine Anwohnerin aus
Ennepetal bei der Hagener Polizei einen Sachverhalt an, der sich im
Laufe der Schilderung als versuchtes Tötungsdelikt darstellte. Im
Juni hatte ein 28 Jahre alter Mann aus Wuppertal die Versorgung des
pflegebedürftigen Ehemanns der 69-jährigen Anzeigenerstatterin
übernommen. Auch nach dessen Tod hatte er noch Kontakt zu der Frau
und am 23.08. suchte er sie in ihrer Wohnung in einem
Mehrfamilienhaus auf. Dabei gelang es ihm, ihr ein Betäubungsmittel
in ein Getränk zu geben, sodass sie ohnmächtig wurde und erst Stunden
später zu sich kam. Dabei stellte sie fest, dass im Flur zwei Kerzen
brannten, um eine davon war ein Handtuch gelegt. Die 69-Jährige
löschte die Kerze, bevor sie den Stoff in Brand setzten konnte.
Weiterhin waren die Rauchmelder entfernt worden und per
Online-Überweisung hatte der 28-Jährige einen vierstelligen
Euro-Betrag auf sein eigenes Konto überwiesen. Im Rahmen der ersten
Maßnahmen überprüften Kripobeamte die Angaben der Geschädigten und so
ergab sich der dringende Tatverdacht des versuchten Tötungsdelikts
durch den 28-Jährigen. Der hatte nach den Auswertungen der
Mordkommission „Kerze“ die Tat akribisch geplant und mit dem
misslungen Versuch, die Wohnung oder gar das Haus ins Brand zu
setzen, Leben und Gesundheit von über 20 Personen in Kauf genommen.
Am 14.09. konnte der 28-Jährige an seinem Wohnort in Wuppertal
festgenommen werden. Obwohl er aller Vorwürfe abstreitet, kam er
aufgrund der Beweislage in Untersuchungshaft, weitere Ermittlungen
dauern an.

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Schwere Verletzungen erlitt ein 21-jähriger Hagener
bei einem Motorradunfall am Sonntagnachmittag, 17.09.2017, gegen
13.40 Uhr. Nach ersten Ermittlungen befuhr er mit einer KTM die
Serpentinenstrecke im Bereich der Straße „Am Berghang“, in
Fahrtrichtung Cunostraße. Im Bereich einer scharfen Rechtskurve
verlor der junge Mann aus noch ungeklärtem Grund die Kontrolle über
sein Krad, stürzte und prallte gegen die an der Unfallstelle
angebrachte Schutzplanke. Dabei zog er sich eine Fraktur des linken
Beines zu. Nach notärztlicher Versorgung vor Ort wurde er einem
Krankenhaus zugeführt, in dem er stationär verblieb. Das Krad wurde
abgeschleppt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei
Hagen, 02331 / 986-2066, in Verbindung zu setzen.

Bundestagswahl 2017: Wahlbriefe umgehend absenden!

Wahlbriefe mit dem ausgefüllten Stimmzettel für die Bundestagswahl 2017 müssen spätestens am Wahltag, also am kommenden Sonntag, dem 24. September 2017, bis 18:00 Uhr bei der zuständigen Stelle eingegangen sein. Wie der Bundeswahlleiter weiter mitteilt, kann nur dann die Stimmabgabe für die Bundestagswahl berücksichtigt werden.

Der Bundeswahlleiter empfiehlt allen Briefwählerinnen und Briefwählern, die ihre Briefwahlunterlagen noch nicht ausgefüllt und abgesandt haben, ihre Wahlbriefe umgehend, das heißt heute oder morgen, zur Post zu geben. Es besteht auch die Möglichkeit, den Wahlbrief rechtzeitig bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abzugeben.

Jede Briefwählerin und jeder Briefwähler muss selbst dafür sorgen, dass der Wahlbrief die Wahlbehörden rechtzeitig erreicht. Geht der Wahlbrief verspätet ein, bleibt die Stimmabgabe bei der Bundestagswahl unberücksichtigt.

Unfall unter Alkoholeinfluss

Am Sonntag, 17.09.2017, kam es zu einem Unfall im
Wachtelweg. Dort fuhr gegen 16.25 Uhr ein 88-jähriger Iserlohner mit
seinem Daimler aus einer Parklücke. Nach jetzigen Ermittlungen
übersah er dabei den geparkten Toyota eines 55-jährigen Hageners. Bei
der Unfallaufnahme rochen die Polizisten Alkohol in der Luft. Ein
Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,4 Promille. Ein Arzt entnahm
dem 88-Jährigen wenig später eine Blutprobe. Die Beamten stellten den
Führerschein sicher. Es entstand ein Schaden von zirka 1.000 Euro.
Das Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

Während die Bewohner schliefen, kamen die Einbrecher

In der Nacht zu Sonntag, 17.09.2017, drangen ein
oder mehrere Personen in ein Einfamilienhaus in der Hardenbergstraße
ein. Dazu nutzte man  ein auf Kipp gestelltes Fenster. Während die
Bewohner schliefen wurden mehrere Räume durchsucht, dabei  ein
geringer Geldbetrag erbeutet. Ein ebenfalls mitgenommener
Fahrzeugschlüssel ist vor der Haustür wieder abgelegt worden,
vermutlich, weil das dazugehörige Fahrzeug nicht vor dem Haus stand.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Hagen, 02331 /
986-2066, in Verbindung zu setzen.

Hagener verursacht Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Ein 31-jähriger Hagener befuhr am Samstag,
16.09.2017, gegen 21.30 Uhr, mit seinem VW- Golf den Märkischen Ring
in Fahrtrichtung Rathausstraße. Dabei benutzte er den linken von zwei
Fahrstreifen. Kurz vor der Mollstraße entschloss er sich dazu, nach
rechts in die Mollstraße abzubiegen. Beim Fahrstreifenwechsel übersah
er den neben ihm befindlichen VW- Passat eines 18-jährigen aus
Breckerfeld. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem
geringer Sachschaden entstand. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem
Hagener Alkoholeinfluss festgestellt. Ein durchgeführter Alkotest
verlief positiv. Es folgte die Entnahme einer Blutprobe und die
Sicherstellung des Führerscheins.

17-Jährige soll nach Party von zwei Männern sexuell missbraucht worden sein

 

(Polizei EN) Schwelm. Ein 28-jähriger und ein 16-jähriger Schwelmer
stehen im dringenden Verdacht, eine 17jährige Wuppertalerin am Morgen
des 09.09.2017 vergewaltigt zu haben. Die junge Frau hielt sich im
Rahmen einer Party in der Wohnung des älteren Mannes auf. Den beiden
Tätern wird zur Last gelegt, die erhebliche Alkoholisierung der
jungen Frau zur Begehung der Straftat ausgenutzt zu haben. Gegen den
28-jährigen Täter erging Haftbefehl.

Schöner Abschluss eines tollen Lesesommers

Über 160 erfolgreiche „Sommerleseclubber“ feierten am vergangenen Samstag in der Stadtbücherei auf der Springe den Abschluss eines tollen Lesesommers. Während der Ferien hatten sie mindestens drei Bücher gelesen, darüber in der Bücherei berichtet und dafür einen Stempel in ihr Leselogbuch erhalten. Jetzt wurden sie mit Urkunden und tollen Preisen belohnt und machten es sich vor einer riesigen Kinoleinwand mit Pizza und Apfelschorle mitten in der Bücherei bequem.

Rund 350 Schülerinnen und Schüler hatten sich für den  diesjährigen Sommerleseclubs angemeldet. Und fast alle waren erfolgreich. „Drei Bücher während der Ferien zu lesen ist eine tolle Leistung“, sagte Margarita Kaufmann, Beigeordnete unter anderem für den Bereich Bildung. Zusammen mit Hohenlimburgs Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss überreichte sie die Urkunden an jene Leserratten, die mehr als zehn Bücher gelesen hatten. Immerhin kamen vier von ihnen aus Hohenlimburg. „In diesem Jahr konnten endlich auch die Stadtteilbüchereien mitmachen, weil dort dank der Ehrenamtlichen keine Schließung über den Sommer stattfand“, freuten sich die Vorsitzenden der Fördervereine in Hohenlimburg und Haspe. Die Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei, Verena Lückel, erinnerte daran, dass es „ein guter Entschluss war, auch die Fünftklässler erstmalig anzusprechen. Die intensive persönliche Werbung in den Schulklassen hat sich wirklich ausgezahlt.“

NGG fordert mehr Qualifikation

19 Prozent der Arbeitsplätze in Hagen durch Computer ersetzbar. Die Digitalisierung könnte in Hagen viele Jobs kosten – wenn Unternehmen nicht in Weiterbildung investieren. Davor warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und beruft sich auf eine Regionalstudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach sind in Hagen 19 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Stellen besonders leicht durch computergesteuerte Maschinen ersetzbar. Hier können Handgriffe künftig zu 70 Prozent vom „Kollegen Computer“ erledigt werden, berichten die Forscher.

 

Isabell Mura, Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen, spricht von einem „Weckruf“. Die heimische Wirtschaft müsse dringend auf Qualifikation setzen, um die digitale Zukunft nicht zu verschlafen. „Je mehr wir für die Aus- und Weiterbildung tun, desto geringer ist die Gefahr eines starken Arbeitsplatzabbaus in Hagen“, sagt Mura. Gewerkschaften und Betriebsräte sollten hierbei ein „entscheidendes Wort“ mitreden. Nach Angaben des IAB sinkt die Gefahr eines Jobverlustes mit steigender Qualifikation: Bei ungelernten Kräften liegt die Quote einer Arbeitsübernahme mit 22 Prozent besonders hoch. Fachkräfte kommen auf 17,5 Prozent, Spezialisten wie Meister und Techniker lediglich auf 13,4 Prozent.

„Besonders anfällig sind Berufe in der Industrieproduktion. In der Lebensmittelbranche etwa organisieren Computer schon heute selbstständig die Warenlieferung“, erklärt Mura. Die Maschine melde, wenn eine Zutat zur Neige gehe und bestelle sie dann selbst. Der Lagerlogistiker von heute werde damit immer mehr zum IT-Fachmann – „vorausgesetzt, er bekommt die nötige Weiterbildung“.

 

Lebensmittel- und Gastgewerbeberufe sind laut IAB-Studie ebenfalls betroffen. Die „PC‑Übernahmequote“ liegt hier bei 32 Prozent. Besonders heikel sieht es jedoch bei „fertigungstechnischen Berufen“ aus. 65 Prozent der Arbeiten dort könnten ersetzt werden. Gewerkschafterin Mura: „Die nächste Bundesregierung hat den klaren Handlungsauftrag, sich nicht nur um den Ausbau der digitalen Infrastruktur zu kümmern. Sie muss konkret sagen, wie sie die Beschäftigten für eine neue Arbeitswelt fit machen will.“

Die NGG sieht die Entwicklung dabei nicht nur skeptisch: „Durch den technischen Wandel entstehen auch neue Arbeitsplätze. Die Computer müssen entwickelt und gebaut werden. Und es braucht Fachkräfte, um die Maschinen zu steuern, zu kontrollieren und zu warten.“

 

Im Kettelbach – Bombenfund im Wald

Am Sonntag, 17.09.2017, rief eine Pilzsammlerin die Polizei. Die
52-jährige Hagenerin machte gegen 15.30 Uhr in einem Hasper Waldstück
eine aufregende Entdeckung. In einem Baumstumpf steckte ein
bombenähnlicher Gegenstand. Nachdem die Beamten den Gegenstand
begutachtet hatten, nahmen sie Rücksprache mit dem
Kampfmittelräumdienst und dem Landeskriminalamt. Wenig später stand
fest, dass es sich um eine moderne Übungsmörsergranate ohne
Sprengsatz handelte. Die Polizisten entsorgten den Metallkörper
anschließend. Wie der Gegenstand seinen Weg in den Wald fand, ist
noch unklar.

A45: Zwei neue Talbrücken bei Siegen und sechs Fahrspuren

Mit dem offiziellen Spatenstich durch Vertreter von Bund und Land haben heute (18.9.) die Arbeiten für zwei neue Talbrücken im Verlauf der A45 bei Siegen und den sechsstreifigen Ausbau in der Region begonnen. In rund fünf Jahren sollen die fast 120 Millionen Euro teuren Arbeiten abgeschlossen werden. Sie sind Teil der kompletten Erneuerung der A45 zwischen Dortmund und der hessischen Landesgrenze. Alle 38 Talbrücken der Autobahn werden in den nächsten Jahren erneuert, und die Autobahn wird nahezu komplett verbreitert, um den heutigen Verkehrsbelastungen Stand zu halten.

„Heute heißt es: Startschuss für die Königin der Autobahnen“, erklärt Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: „Die A 45 wird erneuert – und die beiden Talbrücken Rinsdorf und Rälsbach machen jetzt den Anfang. Dies kommt vor allem den Bürgern und der Wirtschaft im Siegerland zugute. Wir stärken die Mobilität vor Ort und tragen damit zu mehr Lebensqualität, mehr Verkehrssicherheit und mehr Wirtschaftswachstum bei.“

„Mit dieser Baumaßnahme erreichen wir einen weiteren Meilenstein beim Ausbau der A45“, stellte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst fest. „Jetzt gilt es, die Bauzeit von fünf Jahren einzuhalten, und mit einem klugen Baustellenmanagement die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten“, so der Minister: „Ich finde es gut, dass Straßen.NRW die A45 nicht zu einer riesen Baustelle macht, sondern die Arbeiten an einzelnen Stellen bündelt und dazwischen immer genügend baustellenfreie Strecke verbleibt.“

„Als Ingenieur bin ich vor allem gespannt auf den Neubau der Talbrücke Rinsdorf“, verrät Straßen.NRW-Regionalleiter Thomas Rensing. „Eine neu gebaute Brücke mitsamt ihrer 70 Meter hohen Pfeiler 20 Meter quer zu verschieben, das wird eine echte Herausforderung“, meint Rensing. Das habe es deutschlandweit noch nicht gegeben.

Zwei Jahre und neun Monate Planungszeit liegen hinter den Experten von Straßen.NRW. Die Brücken Rälsbach und Rinsdorf werden mit dem Neubau den heutigen Kapazitätsanforderungen angepasst, aber auch die Tragfähigkeit der alten Brücken entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Schon seit einiger Zeit ist ein LKW-Überholverbot sowie ein Verbot für schwere Sondertransporte ausgesprochen worden. Die Brücken der A45 sind ab den 60-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden. Belastungen von fast 70.000 Fahrzeugen täglich mit mehr als 11.000 LKW waren damals nicht denkbar. Und die Prognosen für 2025 liegen bei 75.000 Fahrzeugen am Tag mit 17.000 LKW. Das ist auch ein Grund für die 1,6 Kilometer langen neuen Lärmschutzwände, die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehen.

In der Region erfahren der Ausbau der A45 und der Neubau der Brücken große Zustimmung. Die Industrie- und Handelskammern Hagen, Siegen und Dortmund stützen mit einem „Masterplan A45“ den Ausbau, zudem hat sich eine Unternehmerinitiative engagiert. Ziel ist es, die Wirtschaftsgunst sowie die Lebensqualität entlang der „Königin der Autobahnen“, wie die A45 auch genannt wird, zu verbessern.

Und auch an die Umwelt wird gedacht: Tiere werden mit Horsten und Nistkästen geschützt, einheimische Gehölze und Hecken werden in der Region gepflanzt. Der bislang in einem Rohr unter der Erde fließende Rälsbach wird wieder frei gelegt, der Landschaftsplan sieht darüber hinaus die Anlage eines „strukturreichen Waldrandes“ vor.