Festival zum Weltkindertag: „Kinder aktiv für ihre (Um-)Welt“

Am 22. September findet im Dr. Ferdinand-David-Park zwischen dem AllerWeltHaus und dem Haus für Kinder das beliebte Kinder- und Familienfest zum Weltkindertag statt. In der Zeit von 15:00 bis 18:30 Uhr wird sich der Dr. Ferdinand David Park in bunter Vielfalt für Klein und Groß präsentieren. Unter Federführung des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Hagen haben 19 Organisationen aus den Bereichen Kinder und Jugendarbeit, Kultur und Kinderrechte ein attraktives Festivalprogramm mit jeder Menge Spiel- und Mitmachangebote vorbereitet, das durch Musik und Tanz auf der Bühne begleitet wird.

Das Motto in diesem Jahr lautet:

„Kinder aktiv für ihre (Um-)Welt“

Das Motto wurde auch gewählt, weil das Festival 2017 angebunden ist an das landesweite Kunst- und Bildungsprojekt „Weltbaustellen NRW – Die Welt von Morgen wächst vor Ort“, mit dem eine öffentliche Diskussion der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDGs) von 2015 angestoßen werden soll. Die Bekämpfung von Hunger und Armut, die Förderung von Bildung und Geschlechtergerechtigkeit, ein fairer Welthandel und der Schutz der Umwelt sind gerade für die Zukunft der Kinder dieser Welt von großer Bedeutung.

Im Rahmen der „Hagener Weltbaustelle“ entsteht bis zum 22. September an der Ecke Dahlenkampstraße/Potthofstraße ein haushohes Wandgemälde zu den SDGs, das die Künstler Renae Hopkins aus Jamaika und Haysam Sarhan aus Deutschland/Syrien gemeinsam gestalten. Das AllerWeltHaus Hagen und die städtische Klimapartnerschaft Hagen-Portmore, organisiert vom Hagener Umweltamt, haben die Künstler gemeinsam eingeladen, um an der Wand zum Themenschwerpunkt Klimagerechtigkeit zu arbeiten. Am 22. September soll während des Festivals zum Weltkindertag die Fertigstellung des Wandbildes gefeiert werden. Dafür bieten das AllerWeltHaus und das Umweltamt der Stadt Hagen zusammen mit dem Kunsttherapeuten Tobias Koop während des Festivals einen Graffity-Workshop an, in dem Kinder künstlerisch an ein Umweltbewusstsein im Sinne der nachhaltigen UN-Entwicklungsziele herangeführt werden sollen.

Wie in jedem Jahr werden die Erlöse des Festivals einem guten Zweck gespendet.

Dabei unterstützt die Veranstaltergemeinschaft 2017 das „Portmore School Recycling Pilot – Programm“ in Jamaika. Dies ist ein umweltpädagogisches Projekt, das Schüler für Umweltschutz sensibilisieren und Ihnen die Vorteile von Nachhaltigkeit und Recycling verdeutlichen soll. Das Projekt soll dazu beitragen, die Vermüllung der Landschaft und Strände in Jamaika mit Plastikabfällen zu bekämpfen.

Hagener Bodelschwingh-Platz wird erheblich aufgewertet

Stadt investiert 1,3 Millionen in den Umbau des Bodelschwinghplatzes

Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger. Neben der bereits laufenden Baustelle auf dem Freizeitareal „Bohne“ und der barrierefreien Gestaltung der Lange Straße ist der Bodelschwingplatz nun das nächste große Bauprojekt in Wehringhausen. Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.

Gestaltung des Platzes
Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen.

Brunnen als Blickfang
Im Zentrum des Platzes wird der Brunnen wieder in Betrieb genommen. Es entsteht ein gemütlicher Bereich, der als Aufenthaltsort und Treffpunkt dienen soll. Rund um den Brunnen entsteht zwischen üppigen und farbenprächtigen Staudenrabatten ein großes einladendes Sitzrondell. Zusätzlich wird der Brunnen mit einer Effektbeleuchtung in Szene gesetzt und so auch in den Abendstunden als Markenzeichen des Platzes gut sichtbar sein.

Spielbereich für Kinder bis sechs Jahre
Neben den bereits bestehenden und ausgebauten Spielbereichen im oberen Wehringhausen wird das Angebot für Jugendliche und Trendsportler bereits an der „Bohne“ ergänzt. Für Kinder bis sechs Jahre entsteht ein altersgemäßer Spielbereich auf dem Bodelschwinghplatz. Dieser wird in den vorhandenen Baumbestand integriert, so dass die Kleinen auch im Sommer genügend Schatten beim Spielen haben. Zur Verfügung stehen Spielgeräte wie Wackelkisten, Balancierbalken, Spielkisten und eine Rutsche. Der nahe gelegene „Urban Gardening“-Bereich lädt zum Mitmachen und Entdecken ein. Grundsätzlich ist die gesamte Platzfläche als Ort zum Spielen und Toben gedacht.

„Urban Gardening“
Gleich neben dem Spielbereich wird das „Urban Gardening“-Projekt „Grüner Stern“ an alter Stelle auf gut 300 Quadratmetern Platz finden. Als Abschirmung zur Bahn wird eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Auch hier sollen weitere Sitzmöglichkeiten zum Treffen und Diskutieren einladen – mit besonderem Charakter zwischen Großstadtflair und Natur. Zusätzlich entsteht an der Villa Post ein Außensitzplatz mit Hochbeeten, welche mit der Initiative „Grüner Stern“ entwickelt wurden.

Leuchter schmückt Unterführung
Als wichtige Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Wehringhausen wertet der Fachbereich für Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung der Stadt Hagen im Frühjahr 2018 für über 100.000 Euro die Unterführung auf. Da die Rampe auf der Seite des Bodelschwinghplatzes relativ steil ist, wird in einem ersten Schritt das Gefälle deutlich reduziert. Zudem sollen die Wände der Unterführung ausgebessert und ein passender Bodenbelag eingebaut werden. Da es in letzter Zeit immer wieder zu Problemen mit der Beleuchtung kam, wird eine moderne und zeitgemäße LED-Beleuchtung installiert. Zwei je 45 Meter lange Lichtbänder leuchten den Tunnel durch eine intelligente Steuerung zu jeder Tageszeit und Witterung optimal aus. Als Augenfang dient ein großer Leuchter aus Edelstahl im Brückenbogen, der schon von weitem erkennbar sein wird. Die Gestaltungsidee leitet sich von dem vor geraumer Zeit durchgeführten Kunstprojekt „Genius Loci“ ab, bei dem die Künstlerin Anna Rispoli den Tunnel mit Wohnungslampen bestückt hatte. Die Idee kam bei den Bürgern so gut an, dass jetzt der Kuppelbereich dauerhaft mit einem Lüster geschmückt werden soll.

Ausreichend Parkraum bleibt bestehen
Mit der Umlegung der B7 ist bereits viel Verkehrsdruck von der Wehringhauser Straße genommen worden, was Voraussetzung dafür war, wieder einen attraktiven und ruhigen Stadtplatz mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Um das zu gewährleisten, bleibt der Platz frei von parkenden Autos. An die Parkplatzsituation für die Anwohner wurde dennoch gedacht: Nach Beendigung des Umbaus werden zusätzliche Stellplätze in der Wehringhauser Straße eingerichtet. Dafür wird die Fahrbahnbreite auf sechs Meter reduziert. Damit dient der von parkenden Autos befreite Bodelschwinghplatz wieder als echter Stadtplatz und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.

Zeuge gesucht – Wer war der hilfreiche Mann?

Hagen.  Bereits am Freitag, 08.09.2017, gegen 18.55 Uhr,
ereignete sich auf der Bahnhofstraße ein Taschendiebstahl. Dabei
entwendete ein Unbekannter das Handy einer 19-Jährigen. Nach Angaben
der Frau wurde der Täter durch einen aufmerksamen Passanten verfolgt.
Nach kurzer Zeit kehrte der Passant zu der Frau zurück und gab ihr
das Mobiltelefon wieder. Die Frau stellte kurz darauf fest, dass die
SIM-Karte bereits durch den Täter ausgebaut wurde. Der Zeuge
entfernte sich vor Eintreffen der Polizei, ohne dass seine
Personalien festgehalten werden konnten. Die Kripo sucht jetzt nach
dem aufmerksamen Helfer. Seine Angaben könnten wichtig sein, um den
Dieb zu überführen. Die Kriminalpolizei bittet den Mann, sich unter
02331 986 2066 zu melden.

Kein Amoklauf! Fehlalarm am Hönne-Berufskolleg

Menden. Am Donnerstag, um 12:00 Uhr, erhielt die Polizei
Kenntnis von einer Amok-Alarmauslösung im Hönne-Berufskolleg an der
Werler Straße. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor
Ort. Das betroffene Gebäude wurde durchsucht, es konnten keine
Hinweise auf eine Amoktat erlangt werden. Die Polizei geht nach
bisherigen Erkenntnissen von einem technischen Defekt als Grund für
die Alarmauslösung aus. Aktuell konnte der akustische Alarm in der
Schule noch nicht eingestellt werden, eine Fachfirma ist bereits
beauftragt, den Defekt zu beheben. Die anwesenden Schüler wurden
durch den Schulleiter aus dem Unterricht entlassen.

Sattelzug erfasst Fahrradfahrer

Dortmund. An der Nortkirchenstraße in Dortmund ist gestern Mittag (13.9.)
ein Fahrradfahrer von einem Sattelzug an der Nortkirchenstraße /
Wellinghofer Straße erfasst und schwer verletzt worden.

Um 13.20 Uhr war der 75-jährige Dortmunder mit seinem Fahrrad auf
der Nortkirchenstraße unterwegs. Er beabsichtigte ersten Ermittlungen
zufolge weiter auf die Wellinghofer Straße in Richtung Osten fahren.
Zeitgleich fuhr ein 60-jähriger Mann aus Soest mit seinem Sattelzug
auf der Nortkirchenstraße. Er wollte wiederum seine Fahrt in südliche
Richtung, aber ebenfalls auf der Wellinghofer Straße fortsetzen. Hier
kam es dann zum Zusammenstoß. Der Fahrradfahrer verletzt sich hierbei
schwer, sein Rad geriet Teils unter den Sattelzug.

Ein Rettungswagen fuhr den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Es
entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro. Es kam zu leichten
Verkehrsstörungen in diesem Bereich.

Tresor aus Büro gestohlen

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 13.09.2017,
kam es zu einem Einbruch in ein Bürogebäude am Bergischen Ring.
Vermutlich schlugen die Täter zwischen 15.30 Uhr und 08.45 Uhr zu.
Sie hebelten die Eingangstür des Gebäudes und drangen so in die
Räumlichkeiten vor. Dort durchsuchten sie Aktenschränke und warfen
die darin befindlichen Ordner umher. Die Einbrecher wurden fündig und
stahlen einen Tresor mit Bargeld. Anschließend entkamen sie
unerkannt. Die Polizei nimmt Zeugenhinweise unter 02331 986 2066
entgegen.

Gemeinsame Streifen von Polizei und Ordnungsamt

Am Mittwoch in der Mittagszeit sprach ein Anwohner
in Altenhagen eine gemeinsame Streife von Bezirksbeamten und
Ordnungsamt an und teilte mit, dass er im Bereich Hermannstraße /
Altenhagener Straße mehrfach einen Pkw mit gefälschten Kennzeichen
gesehen habe. Wenig später sichtete die Doppelstreife einen Mercedes,
an dem Nummernschilder mit augenscheinlich gefälschten TÜV-Stempeln
angebracht waren. Sie stellten die Kennzeichen sicher und an der
Scheibe der Fahrertür brachten sie einen deutlich sichtbaren
Aufkleber über die Stilllegung des Fahrzeugs an. Während die Polizei
an der Halteranschrift in der Reichsbahnstraße weitere Ermittlungen
durchführte, setzte sich in Altenhagen der 37 Jahre alte Halter ans
Steuer des Mercedes ohne Kennzeichen, nachdem er zuvor den Aufkleber
abgekratzt hatte. Am Wohnort trafen dann die Polizisten und der
Betroffene aufeinander und dort stellten sie an einem Opel und einem
Anhänger des 37-Jährigen die Nummernschilder sicher, da hier
ebenfalls gefälschte TÜV-Stempel angebracht waren. Weitere
Ermittlungen dauern an.

Roller zum zweiten Mal geklaut

Bereits am 04.09. haben Unbekannte den Motorroller
einer Frau aus der Kirchstraße geklaut und ein Mitarbeiter der SIHK
hatte das Zweirad zwei Tage später auf einem Parkplatz an der
Bahnhofstraße aufgefunden. Die Halterin wurde über den Fundort
informiert, hatte aber noch keine Gelegenheit, den Roller abzuholen
und so blieb er am Fundort. Am Mittwochnachmittag (13.09.2017)
meldete ein Zeuge ein verdächtiges Fahrzeug in der
Karl-Ernst-Osthaus-Straße. Dort stand mit laufendem Motor und ohne
Zündschlüssel im Schloss der bereits in der Vorwoche geklaute Roller.
Die eingesetzten Polizisten unterbrachen die Stromzufuhr, die
Halterin wurde informiert und sicherte zu, ihr Fahrzeug abzuholen.

Karambolage in Altenhagen

Am Mittwoch, 13.09.2017, kam es zu einem Unfall auf der
Altenhagener Straße. Gegen 13.40 Uhr hielt ein 38-jähriger VW-Fahrer
vor einem Zebrastreifen an. Dort ließ er Fußgänger die Straße
überqueren. Eine 44-jährige Seat-Fahrerin fuhr hinter den VW und
bremste ebenfalls ab. Eine 65-jährige Hagenerin bemerkte die
haltenden Fahrzeuge zu spät. Sie schaffte es nicht mehr, ihren Fiat
abzubremsen, fuhr auf den Seat auf und schob diesen anschließend auf
den VW. Dabei verletzte sich die 65-jährige Hagenerin leicht.
Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die Polizei sperrte
die Unfallstelle und leitete den Verkehr einspurig um. Der Fiat
musste abgeschleppt werden. Wie genau es zu dem Unfall kam, ermittelt
jetzt das Verkehrskommissariat. Es entstand ein Sachschaden von
insgesamt zirka 5.300 Euro.

Ampelteile abmontiert

Unbekannte haben am Konrad-Adenauer-Ring Teile einer
Lichtzeichenanlage entwendet. Ein Busfahrer benachrichtigte am
Mittwochmorgen die Polizei, als er an der Linksabbiegespur für
Linienbusse in die Hördenstraße das Fehlen von insgesamt sechs
Blenden und eines Lichtsignals bemerkte. Zeugen, die weiterführende
Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Baustellen In Wetter

Wetter(Ruhr). Vollsperrung der Fahrbahn in der Höltkenstraße. Wegen Stahlbauarbeiten an der Brücke in der Höltkenstraße wird die Brücke (zwischen der Einmündung Deipenbecker Weg und der Einmündung Auf der Klippe) in der Zeit vom 18.9.2017 bis zum 29.9.2017, montags bis freitags in der Zeit von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr, voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgt über die Elberfelder Straße in Witten-Bommern.

Vollsperrung der Fahrbahn in der Höltkenstraße. Wegen Tiefbauarbeiten im Zuge des Neubaugebietes Auf dem Elberg wird die Höltkenstraße ab Einmündung der Straße Am Knapp bis zur Einmündung der Straße Deipenbecker Weg / Brücke Höltkenstraße in der Zeit vom 18.9.2017 bis zum 29.9.2017 voll gesperrt.

Teilweise Sperrung des Gehweges in der Osterfeldstraße. Wegen eines Rohrbruchs werden Tiefbauarbeiten vor dem Grundstück Osterfeldstr. 61 in der Zeit vom 8.9.2017 bis zum 29.9.2017 durchgeführt. Der Gehweg ist für diesen Zeitraum teilweise gesperrt.

 

 

 

Fachtagung: Kinder- und Jugendhilfe im Wandel

Wetter(Ruhr). Mit deutschlandweit bekannten Experten bietet die Evangelische Stiftung Volmarstein eine Fachtagung zum Thema „Förderschule und stationäre Kinder- und Jugendhilfe im Wandel der Zeit“. Anlass ist das 50-jährige Bestehen der Oberlinschule und des Oscar-Funcke-Hauses in Volmarstein. Die Eröffnung der beiden Häuser 1967 war der Startschuss für moderne pädagogische Konzepte und interdisziplinäre Betreuung und Beschulung von Kindern mit Behinderung.

„Gestern Körperbehinderungen! – heute Verhaltensstörungen? Sind die Patienten wirklich im Wandel?“, so lautet der erste Vortrag von Dr. med. Ulf Hustedt, Helios Kliniken Hattingen Holthausen. Danach spricht Prof. Dr. phil. Werner Thole von der Universität Kassel über die „Soziologische Entwicklungen als Wirkfaktoren für verändertes Verhalten und veränderte Unterstützungsbedarfe bei Heranwachsenden“.

Anschließend stehen Diskussionsrunden zu den Themen Medizin, pädagogische Fachpraxis und Politik auf dem Plan. In einer Abschlussdiskussion debattieren Pfarrer Jürgen Dittrich (Theologischer Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein), Silke Klein (Landesjugendamt), Michael Wedershoven (Landschaftsverband Westfalen-Lippe), Prof. Dr. phil. Werner Thole, Dr. med. Ulf Hustedt sowie internen Fachkräfte darüber, wie Kinder und Jugendliche mit sozial-emotionalen Beeinträchtigungen am besten betreut und beschult werden können. Die Moderation übernimmt Karin Niemeyer (Journalistin / WDR).

„Förderschule und stationäre Kinder- und Jugendhilfe im Wandel der Zeit“. Freitag, 22. 09. 17., 9.00 – 16.15 Uhr, Ev. Stiftung Volmarstein, Martinskirche, Hartmannstraße 7, 58300 Wetter. Die Fachtagung ist offen für Eltern und Angehörige von Kindern mit Diagnosen wie zum Beispiel Autismus-Spektrum-Störung sowie für Fachkräfte anderer Einrichtungen. Der Eintritt ist frei. Infos und Anmeldung: Alexandra Keller, Telefon 0 23 35 / 639 – 201 oder kellera@esv.de

„Reise nach Jerusalem“ im Ford Focus

Am Mittwoch, 13.09.2017, kam es zu einem ungewöhnlichen Versuch, die Polizei zu täuschen. Gegen 23.20 Uhr fuhr ein Ford die Rehstraße entlang. Das Auto war mit zwei Männern (Fahrer und Beifahrer) besetzt. Nachdem das Auto Schlangenlinien in einer
Kurve fuhr, entschlossen sich die Polizisten zu einer
Verkehrskontrolle. Der Ford parkte in der Minervastraße. Dort
beobachten die Beamten, wie der Fahrer (26) versuchte, schnell auf
die Rückbank zu klettern. Zeitgleich bemühte sich der Beifahrer (31),
sich auf den Fahrersitz zu ziehen. Die Ursache für den merkwürdigen
Stuhltanz stand rasch fest. Der 26-Jährige war stark betrunken (1,3
Promille). Einen Führerschein besaß er ebenfalls nicht. Die Beamten
nahmen den Verkehrssünder mit auf die Wache. Dort entnahm ein Arzt
eine Blutprobe. Das Verkehrskommissariat ermittelt.

Volmarsteiner starten bei Seifenkisten-Gaudi

Wetter(Ruhr). Auf die Plätze, fertig – los! Acht Beschäftigte aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein starten am kommenden Samstag, 16. September, bei einem ungewöhnlichen Event: Sie wagen sich beim Seifenkisten-Rennen um den 1. Thüringer-Bratwurst-Cup in Holzhausen auf die Piste. Die 650 Meter lange Strecke hat ein Gefälle von bis zu zehn Prozent.

„Das wird eine Mordsgaudi“, freut sich Freizeitpädagoge Daniel Starosta. Zusammen mit den Stiftungs-Mitarbeitern Martina Böllhoff und Achim Dedial betreut er die WfbM-Beschäftigten auf der Tour nach Thüringen.

In den Seifenkisten fahren Zweier-Teams. Die Volmarsteiner stellen mehrere inklusive Crews – ein Beschäftigter mit Behinderung fährt dabei gemeinsam mit einem Stiftungs-Mitarbeiter. Sie alle sitzen in einem Gefährt, das erst einmal „richtig“ im Einsatz war: bei der Streetbob-WM in Winterberg, ausgerichtet 2014 von der Westfalenpost. Auch damals stellte die Stiftung den einzigen inklusiven Streetbob. Beschäftigte aus dem Metall-Bereich der Werkstatt hatten die von der Westfalenpost gespendete Seifenkiste aus einem Bausatz zusammengesetzt. Passend dazu trägt der Renner den Namen „Metall-Blitz“.

Seit dem Rennen in Winterberg hat das Gefährt als dekorativer Blickfang im Eingang der Werkstatt gestanden. Daniel Starosta und seine Kollegen fanden jedoch: „Diese tolle Seifenkiste muss endlich wieder auf die Straße!“ Bei der Suche nach einem Rennen stieß er auf das Event in Thüringen, das vom dortigen Bratwurst-Museum veranstaltet wird. In dem Museum sind historische Schlachtergerätschaften wie Fleischwolf, Wurstspritze und Füllmaschine ausgestellt. Außerdem gibt es die älteste Bratwurst-Rechnung der Welt zu sehen.

Übrigens: Das Seifenkisten-Rennen in Thüringen soll nicht das einzige bleiben, bei dem der Volmarsteiner „Metall-Blitz“ an den Start geht: „Auch im nächsten Jahr wollen wir unbedingt auf die Piste“, kündigt Daniel Starosta an.

Bilderbuchkino in der Hohenlimburger Bücherei

Zum Bilderbuchkino sind alle Kinder ab vier Jahren zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten am Dienstag, 19. September, um 16 Uhr in die Stadtteilbücherei Hohenlimburg im Gebäude der Sparkasse, Stennertstraße 6-8, eingeladen. An diesem Nachmittag wird die Geschichte „Kein Tag für Juli“ von Jutta Bauer gezeigt. Eine ehrenamtliche Vorlesepatin des Freundeskreis HohenlimBuch führt das Bilderbuch mit Hilfe von Dias vor und erzählt dabei die Geschichte. Im Anschluss können die Kinder noch ein Bild malen. Die kostenlose Veranstaltung dauert rund 45 Minuten, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weiter Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4477.

Cemile Giousouf: „Ihr Anliegen ist mein Anliegen!“

Die Hagener Bundestagabgeordnete Cemile Giousouf lädt die Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis (Hagen und EN-Süd) zum Gespräch an die Infostände der CDU ein.

Giousouf: „Für die Anliegen der Menschen habe ich immer ein offenes Ohr. Auch weiterhin möchte ich Ihre starke Stimme in Berlin sein und für die Interessen des Wahlkreises kämpfen. Sprechen Sie mich einfach an!“

An folgenden Terminen können Sie Cemile Giousouf treffen: 13. und 20.09. auf dem Wochenmarkt Boele, 14.09. auf dem Wochenmarkt Emst, 15.09. auf dem Wochenmarkt Wehringhausen und am 22.09. auf dem Wochenmarkt Hohenlimburg (jeweils. 10.00 bis 13.00 Uhr); am 15. und 22.09. von 15.00 bis 18.00 Uhr sowie am 16. und 23.09. von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr am Stand vor Galeria Kaufhof (Elberfelder Str. 23-25). Darüber hinaus besucht die heimische Bundestagsabgeordnete, die sich erneut um das Mandat für Hagen und den südlichen EN-Kreis bewirbt, zahlreiche weitere Veranstaltungen und ist in Hagen und Umgebung unterwegs.

Diavortrag zum Thema „Hagen“ im Ollen Dreisch

Bekannt als „Tor zum Sauerland“ und als Vier-Flüsse-Stadt, gelegen direkt am Rande des Ruhrgebietes – die Stadt Hagen hat vieles zu bieten. Für alle, die mehr Wissens- und Sehenswertes über Hagen erfahren möchten, findet am Mittwoch, 20. September 2017, um 15 Uhr ein spannender Diavortrag, präsentiert von Heinz-Dieter Bentler, im Eventcafé Oller Dreisch statt.

Der Eintritt für die interessante Veranstaltung ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 02331/9346833 sowie im Eventcafé Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, 58089 Hagen, Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr.

Für das  leibliche Wohl ist gesorgt.

Drachenbasteln in der Hasper Bücherei

Zu einem Bastelnachmittag lädt die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus alle Kinder ab fünf Jahren am Dienstag, 19. September, um 16 Uhr ein. Sie sind meistens giftgrün und können Feuer speien: Drachen. Dieses Mal geht es jedoch um Drachen, die zappeln. Wie das genau aussehen soll und wie man solche Drachen bastelt, erfahren alle teilnehmenden Kinder an diesem Nachmittag. Der Kostenbeitrag liegt bei 1 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird entweder direkt in der Bücherei, Kölner Straße 1, oder unter Telefon 02331/207-4297 entgegengenommen.