UPDATE | Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 2

Am heutigen Tag kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf
der BAB 2. Nach jetzt vorliegenden Erkenntnissen gab es zur
Unfallzeit (17.25 Uhr) im Bereich der BAB 2, Fahrtrichtung
Oberhausen, kurz hinter der Anschlussstelle Oelde, einen plötzlichen
Wetterumschwung. Zu dieser Zeit soll dort Starkregen eingesetzt
haben, der mehrere Fahrzeugführer veranlasste, erheblich abzubremsen.

Es ereignete sich ein Auffahrunfall mit mindestens 12 Fahrzeugen,
einige dieser Fahrzeuge überschlugen sich. Auf rund 100 Metern
besteht ein erhebliches Trümmerfeld, die beteiligten Fahrzeuge sind
massiv beschädigt. In den Verkehrsunfall verwickelt war auch ein
Reisebus, der jedoch nur leicht beschädigt wurde, glücklicherweise
verletzte sich keiner der Fahrgäste.

Nach wie vor geht die Polizei von zwei tödlich verletzten
Verkehrsteilnehmern aus. 17 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
Alle Verletzten sind bereits in naheliegende Krankenhäuser
transportiert worden.

Aufgrund des großen Trümmerfeldes und größerer Mengen
ausgelaufener Betriebsstoffe dauert die Vollsperrung in Richtung
Oberhausen zunächst noch länger an. Autofahrer werden gebeten, den
bezeichneten Bereich großräumig zu umfahren.

Zwei Todesopfer und zahlreiche Verletzte! Schwerer Verkehrsunfall auf der A 2

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es heute
auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Oberhausen. Nach jetzt vorliegenden
Erkenntnissen sind zwei Menschen infolge des Unfallgeschehens
verstorben, weitere 17 Personen wurden verletzt.

Ersten Angaben zufolge ereignete sich der Verkehrsunfall gegen
17.25 Uhr zwischen den Anschlussstellen Oelde und Beckum in
Fahrtrichtung Oberhausen. Dort müssen mehrere Fahrzeuge, darunter
offensichtlich auch ein Reisebus, ineinander gefahren sein.

Bislang sind zwei Todesopfer bekannt, weitere 17 Personen sind
verletzt, zur Schwere der Verletzungen können derzeit noch keine
Angaben gemacht werden.

Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen am Unfallort dauern aktuell
an. Zahlreiche Rettungswagen und auch Rettungshubschrauber sind/waren
im Einsatz. Die BAB 2 ist in Richtung Oberhausen vollgesperrt.

Luthers Waschsalon sucht neue Ehrenamtliche

Luthers Waschsalon sucht für seine vielfältigen Angebote neue Ehrenamtliche
Hagen. Mehr als 80 Gäste kamen in diesem Jahr zum traditionellen Grillfest
von Luthers Waschsalon, um bei Gegrilltem und Getränken gemeinsam
ins Gespräch zu kommen und Alltagssorgen auszublenden. Einmal
mehr dankte Einrichtungsleiterin Ilona Ladwig-Henning dem Team der
Ehrenamtlichen, die das Grillfest tatkräftig unterstützt haben.
Zurzeit engagieren sich in den Bereichen Service, Friseur und Fußpflege
sowie im medizinischen Angebot rund 30 Ehrenamtliche in Luthers
Waschsalon. „Die Nachfrage an unserem Angebot ist nach wie vor sehr
hoch, deshalb benötigen wir dringend Unterstützung“, sagt Ilona LadwigHenning.

„Wir suchen akut einen Arzt bzw. eine Ärztin und auch eine Arzthelferin,
die sich ehrenamtlich in unserer medizinischen Ambulanz engagieren
möchten. Für unser Arztmobil suchen wird zudem einen weiteren Fahrer.“
Auch das Team der Ehrenamtlichen benötigt Unterstützung. Montags
und donnerstags öffnet Luthers Waschsalon jeweils von 8.30 bis
11.30 Uhr und bietet dann Frühstück, medizinische und zahnmedizinische
Hilfen sowie die Möglichkeit zur Körper- und Wäschepflege an.
Außerdem gibt es regelmäßig weitere Angebote wie eine Freizeitgruppe
(die u. a. jeden dritten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr einen
„Bingonachmittag“ veranstaltet), einen Chor sowie eine Frauengruppe
und das Arztmobil das verschiedene Standorte in der Region anfährt. „All
dies lebt von ehrenamtlichem Engagement und richtet sich vorwiegend
an Menschen in sozialen Schwierigkeiten.“
Sehr zur Freude von Luthers Waschsalon hat die Firma Graef jetzt eine
hochwertige Brotschneidemaschine gespendet, die für die Frühstücksangebote
genutzt wird, zu denen jeweils bis zu 150 Gäste kommen.

Jugendamt Hagen sucht Pflegeeltern

Es gibt eine Vielzahl von familiären Problemen und Krisensituationen, die dazu führen, dass Kinder aller Altersstufen vorübergehend oder langfristig nicht in ihrer eigenen Familie leben können. Für viele Kinder könnten Pflegefamilien deshalb eine echte Chance und gute Alternative sein, wenn in ausreichendem Maße Pflegeeltern zur Verfügung stehen würden. Pflegefamilie und Kind müssen zusammen passen. Deshalb sucht der Fachdienst für Pflegekinderdienst der Stadt Hagen fortlaufend interessierte Familien, Paare und Alleinstehende, welche die persönlichen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringen. Pflegeeltern sollten Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, Zeit, Geduld und die Fähigkeit, das eigene Verhalten zu überdenken, mitbringen. Sie müssen bereit sein, mit den Eltern des Kindes und dem Jugendamt zusammen zu arbeiten.
Im Rahmen von Schulungen werden Interessenten in Einzelgesprächen und Gruppenarbeit auf diese Aufgabe vorbereitet, denn die Kinder kommen häufig aus belasteten Situationen, sind verstört und verunsichert und bedürfen daher einer besonderen Betreuung. Vor und während des Pflegeverhältnisses werden Pflegefamilien durch die Mitarbeiter des Jugendamtes beraten und begleitet und erhalten eine angemessene finanzielle Unterstützung für das Kind. Die nächste vorbereitende Schulung startet am 7. November.
Wer sich für die Aufgabe als Pflegefamilie interessiert, kann weitere Informationen beim Fachdienst für Pflegekinder der Stadt Hagen unter Telefon 02331-2073674 oder 02331-2074223 erfragen.

Jugendliche angefahren und geflüchtet

Iserlohn. Heute Morgen, gegen 8.05 Uhr, soll eine
16-jährige Iserlohnerin von einem PKW angefahren worden sein.
Anschließend flüchtete die unbekannte Fahrerin vom Unfallort. Die
16-Jährige wurde verletzt und stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Der Vorfall soll sich an einem Fußgängerüberweg auf der Lösseler
Straße in Höhe der Hausnummer 1 ereignet haben. Beim Überqueren soll
es zur Kollision gekommen sein. Nach einem kurzen Wortwechsel setzte
die Frau ihre Fahrt fort.

Bei der Fahrerin soll es sich um eine etwa 25-35 Jahre alte Frau,
mit blonden Haaren, „fülliger Figur“ und auffallend langen
Fingernägeln gehandelt haben. Sie soll in einem schwarzen PKW mit
fünf Türen unterwegs gewesen sein.

Wer hat den Vorfall beobachtet? Wer kann Angaben zur Identität der
PKW-Fahrerin machen? Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-7104 oder 9199-0 entgegen.

Ehrung von langjährigen Mitarbeitenden in der Stiftung Volmarstein

Wetter(Ruhr). Die höchste Auszeichnung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche  – das Kronenkreuz in Gold – erhielten 17 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ev. Stiftung Volmarstein. Gleichzeitig wurden sechs Mitarbeitende für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum geehrt. „Mit Ihrer Arbeit nehmen Sie sich der Nöte der Zeit an. Sie übernehmen Verantwortung und wenden sich den Menschen zu, die Hilfe brauchen. Für Ihr Engagement und Ihren Einsatz möchten wir uns herzlich bedanken“, so Pfarrer Jürgen Dittrich. In einer Feierstunde überreichte er gemeinsam mit dem Kaufmännischen Vorstand Markus Bachmann jeweils das Kronenkreuz, eine Urkunde sowie ein Geschenk.  Die Geehrten arbeiten in Einrichtungen der Stiftung im Ennepe-Ruhr-Kreis, in Hagen oder Dortmund. „Egal ob in unseren Schulen, in der Ausbildung, der Pflege, der Medizin, der Verwaltung oder beim Technischen Dienst  – immer haben Sie es mit Menschen zu tun, die in schwierigen Situationen sind und denen Sie mit viel Empathie und Fachwissen begegnen“, betonte Pfarrer Jürgen Dittrich.

Das Kronenkreuz in Gold erhielten: Jacqueline Ermler, Carsten Fischer, Manuela Fülling, Ina Gruhle, Karin Helbig, Bianca Hübscher, Ulrike Köhler, Simone Krummennohl, Jessika Krzykowski, Wolfgang Kuhler, Susanne Masciangelo, Michael Schmidt, Wolfgang Schmitz, Anette Schulte, Karin Streck, Bärbel Strehl und Reiner Walbruch.

Jeweils eine Jubiläumsurkunde für ihr 40-jähriges Dienstjubiläum erhielten Birgit Blachut,  Dorothea Kalbe, Ekkehard Meinecke, Marianne Osenberg-Maue, Bettina Rettberg und Martina Schiffko

Ein Café im Zeichen des Miteinanders

Wetter(Ruhr). Sich kennen lernen, gemeinsam spielen und Kontakte knüpfen: Das Café Miteinander ist seit zwei Jahren ein regelmäßiger Treffpunkt für Gespräche und Begegnungen zwischen Geflüchteten und Bürgern aus Wetter – Grund genug, mal so richtig zu feiern.

Mit liebevoll dekorierten Tischen, Speisen aus aller Welt, Kaffee und Kuchen sowie Leckereien vom Grill feierten „Stammgäste“, neue Besucher, städtische Mitarbeiter und die Ehrenamtler vom „Café-Team“ am Freitag gemeinsam die vergangenen zwei Jahre.

„Das Café Miteinander ist ein gelungenes Beispiel für das vielfältige Engagement für Geflüchtete in unserer Stadt“, so Kirsten Stich, 1. Stellv. Bürgermeisterin, in einem Grußwort. „Das zeigt einmal mehr, dass Wetter eine Stadt des Miteinanders ist.“

Das Café bietet die Chance der Begegnung und die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Alle 14 Tage freitags wird hier, im Jugendzentrum Kicka am Schmandbruch, Vogelsanger Straße 64a, das Miteinander gelebt, hier wird gespielt, geredet und gelacht. Das Café ist ein Ort, an dem die Geflüchteten einmal die Sorgen des Alltags hinter sich lassen können. Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass die Menschen viel voneinander lernen und dass man sich auch mit wenigen Sprachkenntnissen, aber mit Mimik und Gesten schnell verständigen kann.

Da auch immer städtische Mitarbeiter anwesend sind, können hier im Café kleinere Probleme im direkten Gespräch geklärt werden. „So schaffen wir kurze Wege zwischen den Geflüchteten und den Experten der Verwaltung“, erklärt Elvira Ahlburg-Lemke vom Fachbereich Soziales. „Hier sprechen wir auch über unsere Angebote, etwa die Frühen Hilfen für junge Familien.“

Ein weiteres Plus des Cafés sind die Räumlichkeiten, denn durch die jugendlichen Nutzer des Kickas kommen die jungen Geflüchteten auf ungezwungene Weise mit Gleichaltrigen in Kontakt. Das nimmt die Scheu und hilft auch beim Deutsch lernen.

Kirsten Stich bedankte sich am Freitag bei den Gästen und insbesondere bei den engagierten Ehrenamtlern für ihren Einsatz: „Herzlichen Dank für diese zwei Jahre und alles Gute für die Zukunft.“ Und diese Zukunft findet alle 14 Tage freitags von 15 bis 18 Uhr im Jugendzentrum Kicka am Schmandbruch, Vogelsanger Straße 64a, statt.

Unfall mit Liegerad – 35-Jähriger verletzt

Hagen. Am Montag, 11.09.2017, kam es zu einem Unfall in der
Stresemannstraße. Gegen 16.00 Uhr fuhr ein 35-jähriger Hagener aus
der Fußgängerzone an der Bahnhofstraße mit seinem Liegefahrrad
heraus. Dabei übersah er nach jetzigen Ermittlungen eine 30-jährige
Kia-Fahrerin. Es kam zum Zusammenstoß, da die Hagenerin das Liegerad
ebenfalls nicht wahrnahm. Der Liegeradfahrer zog sich beim Sturz
leichte Verletzungen zu. Sein Fahrrad musste er zunächst stehen
lassen, um es später abzuholen. Es war nicht mehr fahrbereit. Das
Verkehrskommissariat nahm die Ermittlungen auf.

Palettendiebstahl

Nach dem Diebstahl von 20 Europaletten und zwei
Gitterboxen sucht die Polizei nach Zeugen. Der Vorfall hat sich in
der Nacht von Sonntag auf Montag im Lennetal zugetragen. Bei einem
Unternehmen in der Profilstraße lagerte die spätere Beute in einem
Innenhof. Bevor die Unbekannten zuschlugen drehten sie eine in etwa
fünf Metern Höhe angebrachte Kamera beiseite. Am Montag gegen 08.30
Uhr fiel der Diebstahl auf und ein Mitarbeiter informierte die
Polizei. Hinweise bitte an die 986 2066.

Kelleraufbruch in Haspe

Am Montag, 11.09.2017, kam es zu einem Kellereinbruch in der Enneper Straße. Nach ersten Ermittlungen schlugen die Täter in den frühen Morgenstunden, zwischen 01:00 Uhr und 07:00 Uhr, zu. Sie brachen zunächst eine Kellertür auf und
verschafften sich so Zugang zur Gaststätte. Dort durchsuchten sie
Schränke und Schubladen. Abschließend versuchten sie offenbar, einen
Zigarettenautomaten zu stehlen. Da dieser zu schwer für die Gauner
war, probierten sie ihn mit Werkzeugen zu öffnen. Als auch dies
misslang, ergriffen die Einbrecher ohne Beute die Flucht. Die Kripo
sucht jetzt nach Zeugen. Verdächtige Beobachtungen können unter 02331
986 2066 gemeldet werden.

Aus Angst vorm Haftbefehl: 30-Jähriger stürzt vom Balkon

Hagen. Zu den Aufgaben des Bezirksdienstes gehört unter
anderem die Vollstreckung kleinerer Haftbefehle. Ein 30 Jahre alter
Hagener hatte wegen einer Ordnungswidrigkeit einen Betrag noch einen
Restbetrag von 170 Euro zu zahlen, reagierte aber nicht auf die
amtlichen Schreiben. Schließlich erließ eine Staatsanwaltschaft einen
Haftbefehl über sieben Tage Erzwingungshaft und der Vorgang landete
bei der Polizei. Die Beamten schrieben den 30-Jährigen an, schellten
wiederholt an dessen Tür und sprachen mit Verwandten – alles ohne
Erfolg. Am Montagnachmittag stand der Pkw des Gesuchten an der
Wohnanschrift in der Innenstadt und zwei Bezirksbeamte standen vor
der Tür in der dritten Etage des Mehrfamilienhauses. In der Wohnung
war der Fernseher zu hören, eine Tür klapperte und die Polizisten
klingelten. Ein Hund bellte, verstummte aber schnell wieder und
niemand öffnete. Auf wiederholtes Klopfen und rufen waren zwar immer
wieder Geräusche zu hören, weil aber niemand öffnete holten die
Beamten nach mehrmaliger Androhung einen Schlüsseldienst, der die von
Innen verschlossene Tür um 18.40 Uhr öffnete. In der Wohnung lag nur
der knurrende Vierbeiner auf dem Sofa, es war allerdings keine Person
zu sehen. Beim Blick vom Balkon sahen die Polizisten den Gesuchten im
Innenhof des Mietshauses. Er hatte offensichtlich versucht, sich vom
Balkon zu hangeln und war dabei abgestürzt. Ein Rettungswagen brachte
ihn ins Krankenhaus, wo er, mit Frakturen in beiden Beinen und einer
Platzwunde, vorsorglich auf die Intensivstation kam.

Die Polizei Hagen dazu: „Den Ausgang des Vorfalls haben wir uns anders vorgestellt, die Polizei wünscht dem 30-Jährigen dennoch gute Besserung.“

Landrat genehmigt Nachtragssatzung zur Haushaltssatzung 2017

Wetter(Ruhr). Eine gute Nachricht aus Schwelm: Landrat Olaf Schade hat die 1. Nachtragssatzung zur Haushaltssatzung der Stadt Wetter (Ruhr) 2017 genehmigt. Ein entsprechendes Schreiben ging am Montag im Rathaus ein. Der Rat hatte in seiner letzten Sitzung einstimmig die 1. Nachtragssatzung zur Haushaltssatzung 2017 sowie das Haushaltssicherungskonzept 2017-2022 beschlossen. Die Nachtragssatzung war aufgrund des Drehleiter-Unfalls der Freiwilligen Feuerwehr und der damit verbundenen Neubeschaffung notwendig geworden.

 

 

 

 

Musik im Karree: Jubilarehrung des Chorverbandes

Am Samstag, 16. September, ehrt der Chorverbandes Hagen-Ennepe-Ruhr seine Jubilare:
Dieser Samstag ist für viele Sänger und Sängerinnen aus Hagen und Hohenlimburg ein ganz besonderer Tag, denn es findet die zentrale Jubilarehrung des Chorverbands Hagen-Ennepe-Ruhr statt, erstmalig im Forum des Sparkassen-Karrees. Für Treue zum Gesang und Zugehörigkeit zum Chorwesen werden Sänger und Sängerinnen für 25 bis 70 und mehr Jahre feierlich geehrt. Ebenso geehrt werden aus den Kinder- und Jugendchören die Mitglieder für 5 bis 15 Jahre Zugehörigkeit. Der MGV Heiderose unter der Leitung von Stefan Lex sowie Sigrid Althoff und einem jungen Nachwuchstalent am Klavier lädt alle Chorfreunde herzlich ein. Musikalisch umrahmt wird die Zeremonie durch Chorstücke des MGV Heiderose sowie Klavierkompositionen u. a. von Sigrid Althoff.

Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr, der Einritt ist frei.

110 Jahre Philharmonisches Orchester

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 22. September, um 17 Uhr zum Thema „110 Jahre Philharmonisches Orchester“ statt.
Mit den Klängen zu Beethovens 5. Sinfonie und der Ouvertüre aus Wagners „Tannhäuser“ wurde am 7. Oktober 1907 der Grundstein für eine lange und glänzende Orchestertradition in Hagen gelegt. Das älteste städtische Orchester Westfalens blickt auf eine abwechslungsreiche, 110-jährige Erfolgsgeschichte zurück, die nur während der Weltkriege kurz unterbrochen wurde.
Das Philharmonische Orchester Hagen erlebte sowohl die Blütezeit der „Goldenen 1920er Jahre“ als auch improvisierte Konzerte auf den Trümmern der Nachkriegszeit. Insgesamt 13 Musikdirektoren standen an der Spitze des Ensembles, jeder prägte den Klangkörper auf seine spezielle Weise.
Seit seinem Bestehen hat das Orchester stets in enger Anbindung mit dem Theater Hagen, dem Opernhaus der Stadt, gewirkt. Der Historiker Jörg Fritzsche verfasste die 2007 erschienene Festschrift zum 100. Jubiläum der Hagener Philharmoniker und wird an diesem Vortragsabend auf die bewegte Geschichte des Hagener Orchesters zurückblicken.
Der Eintritt ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1203 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Vorsicht Wild: auch Motorradfahrer in Gefahr

Wildunfälle machen etwa fünf Prozent aller Straßenverkehrsunfälle aus. Kollisionen mit Rehen, Hirschen und Wildschweinen passieren dabei nicht nur mit Pkw und Lkw, auch Motorradfahrer sind davor nicht gefeit. Biker sind naturgemäß schlechter geschützt als Autofahrer. Umso wichtiger ist es laut ADAC, dass sie in entsprechenden Gebieten defensiv und vorausschauend fahren.

Grundsätzlich sind die Verhaltensregeln für Motorradfahrer die gleichen wie für Pkw-Fahrer. Der Fahrer sollte durch eine Vollbremsung so viel Geschwindigkeit wie möglich abbauen. ABS und vor allem das schräglagentaugliche ABS helfen dabei die Kontrolle über das Motorrad zu behalten. Die Kollision mit Rehen, die von allen Wildtieren am häufigsten in Unfälle verwickelt sind, geht oft glimpflich aus, da Rehe meist nur 20 bis 25 Kilo wiegen. Aber selbst bei einen Zusammenstoß mit einem Hirsch oder einem Wildschwein sind die Folgen eines Sturzes auf der Fahrbahn in der Regel geringer als ein Frontalaufprall mit dem Gegenverkehr oder einem Baum nach einem missglückten Ausweichmanöver.

Jedes Jahr kommen bei Unfällen mit Wildtieren rund 2.500 Menschen zu Schaden, zehn bis zwanzig verunglücken dabei tödlich. Nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) kommt jedes Jahr mehr als eine Million Wildtiere bei Unfällen ums Leben.

Welche Maßnahmen am ehesten gegen Wildunfälle helfen, darüber diskutieren bei einer Fachtagung am 7. Dezember in Hannover ADAC, Deutscher Jagdverband (DJV) und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft. Vorgestellt werden dabei die Ergebnisse mehrerer Studien über die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren.

Fachsimpeln und Stöbern

 Wetter(Ruhr). Es gab wieder viel Zeit zum Fachsimpeln: Gut 15 Briefmarken-Sammler aus der Region kamen zum Tauschtag in die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Zwischen den vielen Gesprächen durchstöberten sie akribisch die ausgestellten Briefmarken-Alben – immer auf der Suche nach Fundstücken für die eigene Sammlung.

Der Briefmarken-Tauschtag findet seit über zehn Jahren in Volmarstein statt. Die Gemeinschafts-Veranstaltung der Werkstatt und des Briefmarkensammler- und Tauschvereins Hagen hat sich längst etabliert: „Viele Sammler kommen regelmäßig zu uns“, freut sich Margarethe Richter. Sie betreut  in der Briefmarken-Abteilung der Volmarsteiner  Werkstatt zwölf Menschen mit Behinderungen, die gespendete Briefmarken ausschneiden und nach Themengebieten sortieren. Auch diese Briefmarken wurden beim Tauschtag angeboten.

Wer Briefmarken für die Volmarsteiner Werkstatt spenden möchte, sollte dies am besten mit komplettem Briefumschlag tun. Ansprechpartnerin ist Margarethe Richter, Tel. 02335 / 639 3720.

Ladendieb braucht Handyspeicherplatz

 

Hagen. Am Montag beging ein 24-Jähriger gleich
mehrere Diebstähle in der Hagener Innenstadt. Gegen 14.00 Uhr stahl
er in einem Modegeschäft in der Elberfelder Straße ein hochwertiges
T-Shirt. Mit diesem konnte er jedoch entkommen. Nur eine Stunde
später schlug der Dieb erneut zu. In einem Elektronikhandel in der
Mittelstraße schnitt er mit einem Messer eine Speicherkarte aus der
Verpackung und versuchte zu fliehen. Zwei Detektive ergriffen den
24-Jährigen. Der Mann ohne Ausweis und festen Wohnsitz erklärte der
Polizei, dass er den Speicherplatz dringend für sein Handy benötigte.
Die Polizisten ermittelten die Identität des Diebes auf der Wache,
nahmen ihn anschließend vorläufig fest und stellten die Beute sicher.
Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Aktuelle Warnung vor falschen Polizeibeamten

 

Iserlohn. Am späten Montagabend erhielten im Stadtgebiet
Iserlohn nach bisherigen Erkenntnissen mindestens sechs ältere Damen
Telefonanrufe von „falschen Polizeibeamten“. Hierbei handelte es sich
um die bekannte Betrugsmasche, bei der die Betrüger vorgaben, dass
Einbrecher festgenommen wurden und bei diesen ein Schriftstück
aufgefunden wurde, auf welchem auch der Name und die Adresse der
jeweils angerufenen Dame stehen soll. Anschließend fragten die
Betrüger gezielt nach Wertgegenständen wie Bargeld, Schmuck oder
Sparbüchern.

Erfreulich aus Sicht der „echten Polizei“ ist, dass in keinem
bisher bekannten Fall von den betroffenen Damen Daten preisgegeben
wurden. Alle Telefonate wurden jeweils zeitnah beendet.

Unser Rat:

– Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf und rufen Sie
Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an.
– Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre
Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
– Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
– Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei,
Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
– Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie
sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine
Anzeige.

Die Kriminalpräventionsstellen der Polizei beraten kostenlos zum
Thema Trickbetrug. Die Rufnummer lautet 02373/9099-5510 oder -5511.

Exkursion zum Geotop Ziegeleisteinbruch

Der Ziegeleisteinbruch in Hagen-Vorhalle wurde als eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands mit der Auszeichnung „Nationaler Geotop“ versehen. In der Ziegeleigrube wurden etwa 319 Millionen Jahren alte Pflanzen- und Insektenfossilien gefunden. Zum „Tag des Geotops“ am 17. September bietet das Museum Wasserschloss Werdringen zusammen mit GeoTouring eine besondere Exkursion an. Mit Museumsführung und anschließender Steinbruch-Exkursion wird diese wundersame Welt fremder Pflanzen und Tiere vorgestellt und erläutert.
Los geht es um 11 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen mit einer spannenden Führung über die Entwicklung des Lebens anhand vieler Fossilien vom Trilobit bis zu den Dinosauriern. Schwerpunkt der Führung sind die einmaligen Insektenfunde aus der Ziegeleigrube in Hagen-Vorhalle. Anschließend geht es mit einer Exkursion in diesen Ziegeleisteinbruch, der aufgrund der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus dem Oberkarbon zu weltweiter Berühmtheit gelangte. Zu den herausragenden Funden zählen die ältesten vollständigen Fluginsekten der Welt. Als weitere Besonderheit enthält der Steinbruch eine geologischen Wand, an der die Diplom-Geologin Antje Selter anschaulich erläutert, wie die gewaltigen Kräfte, die bis heute das Gesicht unserer Erde prägen, auch im Untergrund Westfalens sichtbar werden.
Die Veranstaltung wird von GeoTouring durchgeführt. Die etwa dreistündige Veranstaltung mit Führung im Museum und Exkursion in den Ziegeleisteinbruch Hagen-Vorhalle ist für Kinder ab zwölf Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Bei dieser besonderen Veranstaltung muss nur die Führung im Museum von 3 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder sowie der Museumseintritt von 4 Euro beziehungsweise 2 Euro gezahlt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vorlesespaß mit „Wo ist der Ball, kleiner Bär?“

Um die Geschichte „Wo ist der Ball, kleiner Bär?“ geht es beim nächsten Vorlesespaß für Kindergarten- und Vorschulkinder in der Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 14. September, um 16 Uhr.

Eines Tages findet der kleine Bär einen tollen roten Ball und spielt ein bisschen damit. Er schießt ihn hoch und – na, so was – er kommt nicht wieder herunter. Der Ball gehört ihm doch gar nicht, und nun steckt er irgendwo in den Zweigen eines Baumes fest. Mutig beschließt der kleine Bär, ihn zurückzuholen und klettert los. Doch auf dem Weg nach oben gibt es jede Menge überraschende Begegnungen. Im Anschluss an die Geschichte können alle Kinder ein kleines Ball-Fangspiel basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorlesestunde dauert rund 45 Minuten. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.