Viel Mühe wird mit tollem Feuerwehrfest belohnt

Menden. Das alljährliche Feuerwehrfest Am Ziegelbrand war auch in diesem Jahr ein Erfolg. Das Wetter spielte hervorragend mit, den ganzen Tag strahlte die Sonne mit den Kindern um die Wette. Die Kameraden haben sich wieder viel Mühe gegeben und präsentierten sich und ihre Arbeit. Schafrettung während der ersten Vorführungen Trotz des TdoT war natürlich die Einsatzbereitschaft nicht eingeschränkt und so mussten die Kameraden während der ersten Fettexplosionsvorführung mit einem Fahrzeug und dem Boot ausrücken, um ein Schaf aus der Ruhr zu retten. Nach diesem Einsatz ging es mit den Vorführungen weiter. Insgesamt dreimal brannte ein selbstgebautes Holzhaus auf dem Hof der Feuerwehr. Kinder- und Jugendfeuerwehr zeigten ihr Können Die Jugendfeuerwehr machte den Anfang und zeigte eindrucksvoll, wie viel die Jungen und Mädchen mit ihrer Arbeit schon erreichen können. Die Kinderfeuerwehr schloss sich an und konnte ebenfalls mit ihrem bereits erlernten Können überzeugen. Bevor die Einsatzabteilung des LZ Mitte dann die Abschlussübung durchführte wurde auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit geboten, einmal selber mit einem Feuerlöscher einen Brand zu löschen. Weiterhin konnten einige Besucher unter Anleitung ein Fahrzeug mit dem hydraulischen Rettungsgerät öffnen und stellten dabei fest, dass die Geräte doch „sehr schwer“ sind. Eine Vorführung des Rettungsdienstes durfte selbstverständlich nicht fehlen. Kinderbrandschutzerziehung als Besuchermagnet Die Kinderbrandschutzerziehung war selbstverständlich wieder ein Besuchermagnet. So konnten die Kleinen sich den ganzen Tag über austoben und spielerisch etwas über die Arbeit der Feuerwehr lernen. „Die Zahl der Besucher hat uns sehr gefreut. Durchgängig war der Hof voll, das Interesse von Seiten der Bevölkerung sehr groß. Das freut uns natürlich und bestätigt uns in unserer Arbeit. Danke dafür“, so Pressesprecher Stefan Deitel.

Gottesdienst für krebsbetroffene Menschen

Hagen. „Zum Leuchten bringen“ ist in diesem Jahr das Motto des „Hoffnungs-
und Stärkunsgottesdienst“, zu dem der Förderverein für unabhängige
psychosoziale Krebsberatung, die Ev.- Lutherische Stadtkirchengemeinde
Hagen und die Diakonie Mark-Ruhr am Freitag, 29. September,
um 18 Uhr, in die Markuskirche (Rheinstr. 26, Hagen) einladen.
„Eingeladen sind alle Menschen, denen in ihrer persönlichen Situation
ein leibhaftes Zeichen der Stärkung durch Gott gut tut“, sagt Gisela
Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle Hagen im Namen des Vorbereitungsteams.
„Diese wohl persönlichste Form eines Gottesdienstes
soll insbesondere krebsbetroffene Menschen, ihre Angehörigen, Freundinnen
und Freunde ansprechen, Entlastung und Angenommensein in
der Gottesdienstgemeinschaft zu erfahren.“ Dieser besondere Gottesdienst
mit Mediation und Salbung wird von Pfarrerin Ingrid Behrendt-Fuchs
(Leiterin der Telefonseelsorge Dortmund) gehalten. Nach dem
Gottesdienst lädt der Förderverein zu Gesprächen bei einem kleinen
Imbiss im Gemeindehaus ein.

Beide Autofahrer wollen Grün gehabt haben

Menden. Ein 18-jähriger Mendener war heute, um 7.20 Uhr,
auf der Wilhelmstraße in Richtung Balver Straße unterwegs. Im
Kreuzungsbereich Balver Straße kam es zum Zusammenstoß mit einem aus
Richtung Lendringsen kommenden 68-jährigen Mendener. Verletzt wurde
niemand. Es entstanden etwa 5000 Euro Sachschaden. Beide Fahrer gaben
an, bei Grün in die Kreuzung eingefahren zu sein. Daher werden nun
Zeugen gesucht, die zur Aufklärung des Unfalls Angaben machen können.

Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-7122 oder
9099-0 entgegen.

Beschwerdeausschuss: Bürgersprechstunde fällt aus

Die Bürgersprechstunde des Ausschusses für Anregungen, Beschwerden, Bürgerdienste und Ordnungspartnerschaften (kurz: Beschwerdeausschuss) am Mittwoch, 13. September, um 16 Uhr muss krankheitsbedingt leider entfallen. Die nächste Bürgersprechstunde findet am Mittwoch, 22. November, um 16 Uhr im Rathaus an der Volme im Rahmen der Ausschusssitzung statt. Rückfragen beantwortet die Geschäftsstelle des Ausschusses unter E-Mail bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-2596.

Mit Softair-Pistole auf 12-Jährigen geschossen

Am Freitag, 08.09.2017, kam es zu einer Körperverletzung in Helfe. Gegen 18.00 Uhr hielt sich ein 12-jähriger Junge mit Freunden auf dem Schulhof der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule in der Nähe des Parkhauses auf. Von dort habe er bereits zwei Jugendliche gesehen, die mit einer Softair-Pistole hantierten. Wenige
Augenblicke später traf den Hagener ein kleiner Gegenstand im
Gesicht. Der Junge flüchtete und verständigte seinen Vater. In einem
Krankenhaus musste der 12-Jährige dann an der Oberlippe behandelt
werden. Der Polizei beschrieb er den Schützen als zirka 180 cm groß,
mit braunen Haaren und einem Vollbart. Bei ihm stand eine weitere
Person. Diese war blond und trug eine Jogginghose und ein rotes
T-Shirt. Die Beamten trafen die Jugendlichen nicht mehr auf dem
Schulhof an. Hinweise nimmt die Polizei unter 02331 986 2066
entgegen.

Nach Großeinsatz in Hohenlimburg: 33-Jähriger festgenommen

Vor drei Wochen hatte ein 33 Jahre alter Mann in
einer Hohenlimburger Gaststätte für einen größeren Polizeieinsatz
unter Mithilfe eines Sondereinsatzkommandos gesorgt. Nach Angaben
einer Zeugin sollte sich der zu diesem Zeitpunkt bereits wegen
Gewaltdelikten mit einem Haftbefehl gesuchte Straftäter mit einer
Schusswaffe in einem Lokal in der Oberen Isenbergstraße aufhalten. Die Durchsuchung des Gebäudes durch die
Sondereinsatzkräfte verlief negativ, der 33-Jährige war auf der
Flucht. Die Kripo intensivierte die Fahndungsmaßnahmen und konnten
eine Anlaufadresse im Bereich des Hagener Bahnhofs ermitteln. Am
Freitag (08.09.17) hatten Beamte der Fahndung für die geplante
Festnahme des möglicherweise bewaffneten Mannes erneut ein
SE-Kommando angefordert. Bevor diese besonders ausgebildeten
Polizisten jedoch zum Einsatz kamen, ergab sich für Beamte der
Hagener Fahndung eine günstige Gelegenheit und sie konnten den
33-Jährigen am Graf-von-Galen-Ring widerstandslos festnehmen. Eine
Waffe führte er zu diesem Zeitpunkt nicht mit. Inzwischen befindet
sich der Gesuchte in der Justizvollzugsanstalt. Weitere Ermittlungen
dauern an.

Bundespolizei-Diensthund Asco stellt 19-Jährigen im Maisfeld

Hagen – Arnsberg – Dortmund – Ennepetal. Für einen regelrechten Großeinsatz von Bundes- und Landespolizei an einer Bahnstrecke in Hagen sorgte gestern Mittag (10. September) ein 19-jähriger Mann aus Arnsberg. Der verwirrte Mann lief wiederholt barfuß durch die Bahnstrecke (Hagen – Hohensyburg) und provozierte so mehrere Schnellbremsungen von Zügen. Nur mit Unterstützung von zwei Hubschraubern konnte der guineische Staatsangehörige später in einem Maisfeld festgenommen werden.

Gegen 13:00 Uhr bekamen Einsatzkräfte der Bundespolizei die erste
Meldung über eine Person in den Gleisanlagen der Bahnstrecke Hagen –
Hohensyburg. Gleichzeitig wurde ein Bundespolizeihubschrauber
angefordert, welcher die Person auch mehrmals orten konnten. Jedoch
brach der Sichtkontakt immer wieder ab, da der Mann sich in der
Vegetation entlang der Bahnstrecke versteckte. Gegen 15:20 Uhr wurde
daher der Einsatz abgebrochen, da die Person nicht mehr festzustellen
war.

Kurz nachdem die Streckensperrung aufgehoben wurde, mussten
erneut, gleich zwei Züge, auf dem betroffenen Streckenabschnitt,
Schnellbremsungen einleiten, um den Mann nicht zu überfahren. Wieder
rückten Einsatzkräfte und auch Hubschrauber „aus“. Dabei konnten die
Bundespolizisten immer wieder Blickkontakt zu dem flüchtenden Mann
herstellen, welcher sich barfuß in den Gleisanlagen aufhielt. Während
der kilometerlangen Verfolgung flüchtete die durch dichte
Dornenbüsche oder sprang hohe Abhänge hinunter.

Bei der Fahndung wechselten sich Hubschrauber der Bundes- und
Landespolizei ab. Schließlich konnte gegen 18:00 Uhr der 19-jährige
Arnsberger in einem Maisfeld im Bereich der Bahnstrecke an der
Federnstraße umstellt werden. Da das „Katz- und Mausspiel“ auch in
dem Maisfeld weiterging, konnte Bundespolizeidiensthund Asco den
19-Jährigen im Maisfeld lokalisieren. Einsatzkräfte nahmen ihn
daraufhin vorläufig fest. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen im
Bahnverkehr.

Auf Grund seines psychischen Allgemeinzustandes, wurde ein Arzt
hinzugezogen. Später wurde er in eine Dortmund Klinik eingeliefert.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs
in den Bahnverkehr eingeleitet.

Wie sich herausstellte war es nicht das erste Mal das sich der
Mann in den Gleisen aufhielt. Bereits am 07. September legte er den
Bahnverkehr auf der Strecke Ennepetal – Gevelsberg lahm. Dort hielt
er sich ebenfalls in den Gleisen auf und konnte damals durch
Einsatzkräfte der Polizei aus Ennepetal festgenommen werden.

Jetzt drohen Staus durch Baustellen und Späturlauber

München. Auch nach dem Ende der Hauptreisezeit bleiben Staus auf den Autobahnen nicht aus. Dafür sorgen die intensive Baustellentätigkeit – 450 Baustellen sind derzeit eingerichtet – und reger Ausflugsverkehr. Da die meisten Späturlauber Richtung Süden unterwegs sind, erwartet der ADAC dort die meisten Staus. Rund um München wird es noch enger, denn in der bayerischen Landeshauptstadt beginnt am Samstag das Oktoberfest.

Die Staustrecken:

Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee

- A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck - Puttgarden - A 2 Dortmund - Hannover - A 3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg - A 7 Hamburg - Flensburg - A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg - A 9 Berlin - Nürnberg - München - A 10 Berliner Ring - A 93 Inntaldreieck - Kufstein - A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen - A 96 München - Lindau - A 99 Umfahrung München

Im benachbarten Ausland müssen Autofahrer ebenfalls mit lebhaftem Verkehr rechnen. Eng kann es bei schönem Wetter auf den Straßen in die Wandergebiete der Alpen werden.

Kinder- und Jugendhilfe im Wandel

Mit deutschlandweit bekannten Experten bietet die Evangelische Stiftung Volmarstein eine Fachtagung zum Thema „Förderschule und stationäre Kinder- und Jugendhilfe im Wandel der Zeit“. Anlass ist das 50-jährige Bestehen der Oberlinschule und des Oscar-Funcke-Hauses in Volmarstein. Die Eröffnung der beiden Häuser 1967 war der Startschuss für moderne pädagogische Konzepte und interdisziplinäre Betreuung und Beschulung von Kindern mit Behinderung.

„Gestern Körperbehinderungen! – heute Verhaltensstörungen? Sind die Patienten wirklich im Wandel?“, so lautet der erste Vortrag von Dr. med. Ulf Hustedt, Helios Kliniken Hattingen Holthausen. Danach spricht Prof. Dr. phil. Werner Thole von der Universität Kassel über die „Soziologische Entwicklungen als Wirkfaktoren für verändertes Verhalten und veränderte Unterstützungsbedarfe bei Heranwachsenden“.

Anschließend stehen Diskussionsrunden zu den Themen Medizin, pädagogische Fachpraxis und Politik auf dem Plan. In einer Abschlussdiskussion debattieren Pfarrer Jürgen Dittrich (Theologischer Vorstand der Ev. Stiftung Volmarstein), Silke Klein (Landesjugendamt), Michael Wedershoven (Landschaftsverband Westfalen-Lippe), Prof. Dr. phil. Werner Thole, Dr. med. Ulf Hustedt sowie internen Fachkräfte darüber, wie Kinder und Jugendliche mit sozial-emotionalen Beeinträchtigungen am besten betreut und beschult werden können. Die Moderation übernimmt Karin Niemeyer (Journalistin / WDR).

„Förderschule und stationäre Kinder- und Jugendhilfe im Wandel der Zeit“. Freitag, 22. 09. 17., 9.00 – 16.15 Uhr, Ev. Stiftung Volmarstein, Martinskirche, Hartmannstraße 7, 58300 Wetter. Die Fachtagung ist offen für Eltern und Angehörige von Kindern mit Diagnosen wie zum Beispiel Autismus-Spektrum-Störung sowie für Fachkräfte anderer Einrichtungen. Der Eintritt ist frei. Infos und Anmeldung: Alexandra Keller, Telefon 0 23 35 / 639 – 201 oder kellera@esv.de

Neues Angebot in der Panorama-Lounge

Die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus hat umgeräumt: Der Förderverein Lesezeichen hat mehrere CD-Tröge angeschafft, so dass nun alle Hörbücher in der Panorama-Leselounge ihren Platz finden.  Außerdem haben die Leser nun die Möglichkeit. mit Hilfe eines CD-Players und zwei Kopfhörern die Hörbücher auch gleich anzuhören und auszutesten.
Die schön gestaltete Leselounge lädt zum Verweilen, Lesen und Ausruhen an und bietet einen beeindruckenden Blick durch große Fenster mit Sitzkissen an! Wer nur einfach vor Ort ein wenig lesen oder sich informieren will, benötigt dafür nicht mal einen Leseausweis, der bereits für nur 15 Euro Jahresgebühr zu bekommen ist. Kinder unter 13 Jahren lesen kostenfrei!
In der Leselounge finden die Leser zudem ein großes Angebot an Zeitschriften wie Brigitte Woman, Emotion, Anna,Burda-Moden, Geo, Landlust, Test, Ökotest, Finanztest, Eltern, Meine Familie und ich, Mein schöner Garten, Essen & Trinken, Chefkoch, Weight Watchers und Schöner Wohnen sowie die Tageszeitung „Westfälische Rundschau“ und die Wochenzeitung  „Die Zeit“.
Die Bücherei ist barrierefrei (mit Aufzug) zu erreichen.
Geöffnet ist die Bücherei montags und dienstags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 Uhr und freitags von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr. Weitere Informationen unter Telefon 02331-2074297.

Erster Museumstag in Wetter

Wetter(Ruhr). Wetter hat viel zu bieten, das gilt natürlich auch für die Geschichte der Harkortstadt. Wie vielfältig diese Historie ist, erfahren alle Interessierten am kommenden Sonntag, 17. September, denn dann lädt der Verein Stadtmarketing für Wetter zum „1. Wetteraner Museumstag“ ein.

Möglich wird das durch die Kooperation mit den Museen der Firmen ABUS, Bleistahl, Burg sowie dem Henriette Davidis Museum und dem Museum des Heimatvereins. Das Besondere an diesem Tag: einige der teilnehmenden Museen sind normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Also lassen Sie sich überraschen, was es in den Wetteraner Museen zwischen 14 und 18 Uhr so alles an faszinierender Geschichte zu entdecken gibt.

Die Firma Bleistahl ist seit über 60 Jahren Entwicklungspartner der Automobilindustrie, im Museum der Firma können Besucher diese Geschichte anhand vieler ausgestellter Bauteile und faszinierender Fahrzeugmodelle nachvollziehen. So sind hier auch Dinge zu sehen, mit denen Bleistahl etwa auch die Formel 1 beliefert.

Das Unternehmen ABUS bietet am Sonntag exklusive Einblicke in sein Museum – hier werden 90 Jahre Unternehmenshistorie lebendig. Das Museum ist nach dem Zeitstrahlprinzip geordnet und überrascht die Gäste am Ende mit einem Blick in die potentielle Zukunft.

Für das Henriette Davidis Museum hat sich Museumsleiter Walter Methler etwas Besonderes ausgedacht: „Wir zeigen das Originalmanuskript des im Jahr 1848 erschienenen Gedichtbandes von Henriette Davidis.“ Wer sich als Besucher die bereitliegenden Handschuhe überstreift, darf sogar einige Seiten in dem wertvollen Band umblättern.

Das Firmenmuseum von Burg entführt die Besucher mit seinen historischen Exponaten nicht nur in die Geschichte des eigenen Hauses, sondern erzählt auch allgemein die Geschichte der Volmarsteiner Schlossindustrie.

Natürlich ist auch das Heimatmuseum am Sonntag mit von der musealen Partie. Das ganze Haus ist für Besucher geöffnet, inklusive des Buch- und Bilderarchives.

Der 1. Museumstag in Wetter wäre ohne das große Engagement aller Beteiligten, größtenteils Ehrenamtler, nicht möglich gewesen. „Dieser Museumstag zeigt auch eindrucksvoll die Stärke des Ehrenamts in Wetter“, freut sich Markus Drüke, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing.

Der Bürgerbus wird im Rundkurs die einzelnen Museen anfahren, um auch mobilitätseingeschränkten Menschen den Museumsbesuch zu ermöglichen. Leider ist dies aufgrund der unterschiedlichen baulichen Gegebenheiten der Museen nicht rollstuhlgerecht möglich. (Die

Alle weiteren Informationen rund um den Museumstag (etwa die Fahrzeiten des Bürgerbusses) am 17. September stehen in einem Infoflyer, der an allen öffentlichen Stellen ausliegt sowie online unter stadtmarketing-wetter.de. Interessierte können sich noch für eine Führung um 16 Uhr im Henriette Davidis Museum anmelden (beim Stadtmarketing unter Tel.: 802092 oder per mail: kontakt@stadtmarketing-wetter.de). Die Führungen bei Burg und ABUS sind bereits ausgebucht.

A1: Zwei Wochenendsperrungen zwischen Westhofen und Schwerte

(straßen.nrw). Die A1 wird ab kommenden Freitag (15.9.) ab 20 Uhr bis Montagmorgen (18.9) um 5 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und der Anschlussstelle Schwerte in Fahrtrichtung Bremen gesperrt. In Fahrtrichtung Köln kann der Verkehr ohne Einschränkungen laufen. Am darauffolgenden Wochenende (22./25.9.) wird diese Sperrung wiederholt.

Die zuständige Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm wird an den beiden Wochenenden 54.000 Quadratmeter Fahrbahn sanieren. Betroffen sind auf einer Länge von drei Kilometern alle drei Spuren sowie in weiteren Teilen die Beschleunigungsspur im Bereich des Autobahnkreuzes Westhofen und der Standstreifen. Es werden jeweils 6.480 Kubikmeter an Material aufgenommen und wieder eingebaut. Das entspricht 15.700 Tonnen „Fräsgut“ und damit 15.700 Tonnen neuen Asphalt. 1.120 Sattelzüge werden dabei an beiden Wochenenden insgesamt im Einsatz sein.

Im vergangenen Jahr erfolgte die Erneuerung des Offenporigen Asphaltes (OPA) in der Gegenrichtung, also auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Westhofen in Fahrtrichtung Köln. Die Arbeiten wurden in rund 40 Nachteinsätzen abgeschlossen. Für die Sanierung der Fahrtrichtung Bremen wären in diesem Jahr rund 70 Nachteinsätze erforderlich gewesen, weil der zu sanierende Bereich größer ist. Deswegen geht man in diesem Jahr auf eine kompaktere Zeitplanung mit zwei Wochenenden. Im Tageslicht kann auch eine bessere Qualität der Arbeiten erwartet werden, zudem besteht nachts eine größere Unfallgefahr. Für nächtliche Schwertransporte sind Arbeiten komprimiert an zwei Wochenende ebenfalls besser, weil sie im letzten Jahr kaum oder überhaupt nicht die Nachtbaustellen passieren konnten. Und die Anwohner im unmittelbaren Bereich zur Baustelle haben nachts keine Lärmbelästigung zu erwarten.

Straßen.NRW investiert dort in die Erneuerung der Fahrbahn 3,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

Umleitungen:

Der Fernverkehr wird ab dem Autobahnkreuz Westhofen über die A45 zum Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest und dann weiter über die A2 zum Kamener Kreuz geleitet. Der Nahverkehr wird ab der A1-Anschlussstelle Hagen-Nord und den A45-Anschlussstellen Dortmund-Süd und Schwerte-Ergste über das untergeordnete Netz zur A1-Anschlussstelle Schwerte umgeleitet.

Rollerfahrer schwer verletzt

Am Montagmorgen, gegen 05.40 Uhr, kam es zu einem Unfall auf der
Delsterner Straße. Nach jetzigen Ermittlungen fuhr eine 58-jährige
Hagenerin mit ihrem Mercedes SLK die Delsterner Straße entlang. Dort
bog sie nach links in die Volmetalstraße ab. Dabei übersah sie einen
ihr entgegen kommenden Rollerfahrer (49), der geradeaus fuhr. Der
Mann konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte in den
abbiegenden PKW. Der 49-Jährige stürzte und verletzte sich dabei
schwer. Rettungskräfte brachten ihn in ein Hagener Krankenhaus. Die
Polizei sperrte den Kreuzungsbereich für die Zeit der Unfallaufnahme.
Zu Verkehrsstörungen kam es nicht. Das Verkehrskommissariat übernahm
die Ermittlungen.

Unvermittelt zugeschlagen

Iserlohn. Am Sonntag, gegen 02:35 Uhr, kam es zu einer
Körperverletzung zum Nachteil eines 21-jährigen Mannes aus Hemer. Der
Geschädigte war in Begleitung seiner Lebensgefährtin auf einen
26-Jährigen Iserlohner aufmerksam geworden, der im Bereich
Karnacksweg auf dem Gehweg lag. Beide sprachen den augenscheinlich
hilflosen Mann an. Dieser stand unvermittelt auf und schlug dem
Geschädigten ins Gesicht. Anschließend entfernte sich der Täter
fußläufig in Richtung Oststraße. Hier beschädigte er noch ein
geparktes Fahrzeug, bevor er von der Polizei aufgegriffen wurde und
zunächst zur Polizeiwache transportiert wurde. Der Geschädigte wurde
durch den Schlag leicht verletzt.

Hilfloses Schaf aus der Ruhr gerettet

Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Menden am Sonntagmittag: Ein Schaf befand sich in Höhe des Wasserwerkes an der Fröndenberger Straße in der Ruhr. Genauer gesagt stand es auf einer leichten Erhöhung mitten im Flusslauf und konnte sich selber nicht mehr aus dieser misslichen Lage befreien. Die Einsatzkräfte der Mendener Feuerwehr ließen ein Boot zu Wasser und konnten das Tier bereits nach kurzer Zeit einfangen. Die Überfahrt zurück an das Ufer überstand das Schaf tapfer und konnte an Land wohlbehalten an den zuständigen Schäfer übergeben werden. Nach knapp 20 Minuten konnten die 15 Einsatzkräfte des Löschzuges Menden-Mitte und des Rüstzuges der Feuer- und Rettungswache wieder einrücken.