Leistungsspange der Jugendfeuerwehr erfolgreich beendet

Am Samstag hat die Kreisjugendfeuerwehr Ennepe-Ruhr fast
200 Jugendfeuerwehrmitglieder auf der Sportanlage in
Sprockhövel-Haßlinghausen begrüßen können.

Grund war die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen
Jugendfeuerwehr, dem höchsten Abzeichen das die Mitglieder während
Ihrer Laufbahn in der Jugendfeuerwehr erreichen können. 17
Jugendfeuerwehren aus ganz NRW, darunter auch Gruppen aus Witten,
Hattingen, Ennepetal und Sprockhövel haben in insgesamt fünf
Disziplinen ihr Können unter Beweis gestellt.

Im theoretischen Teil galt es Fragen zu den Themen Feuerwehr und
Allgemeinwissen zu beantworten. Der sportliche Teil bestand aus einem
Staffellauf und Kugelstoßen. Ein Löschangriff mit drei C-Rohren und
eine Schnelligkeitsübung bei der acht C-Schläuche hintereinander
gekuppelt werden mussten, stellten den feuerwehrtechnischen Teil dar.

Bei allen Übungen stand stets die Gruppenleistung im Vordergrund.
Alleine können die vielfältigen Aufgaben in der Feuerwehr auch später
nur selten erfüllt werden. Somit werden die Nachwuchsbrandschützer
auch hier schon darauf vorbereitet.

Nach einer Begrüßung durch Christian Zittlau als stellvertretender
Kreisbrandmeister und Leiter der Feuerwehr Sprockhövel und den
Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus starteten die Teams in den
leider verregneten Vormittag.

Vielleicht war es ein stückweit der Regen, aber sicherlich die
gute Organisation der Jugendfeuerwehr Sprockhövel die dazu führten,
das bereits zur Mittagspause alle Gruppen die vorgegebenen Aufgaben
vollumfänglich absolviert hatten. So konnte nach einer Stärkung die
Verleihung der Leistungsspangen erfolgen.

Sicherlich ein gutes Gefühl für die Jugendfeuerwehrleute mit einem
solchen Abzeichen an der Unform den Heimweg anzutreten.

Schwerer Unfall auf der B1

Unna. Heute wurden Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und
Rettungshubschrauber gegen 15.05 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der
Bundesstraße 1 Höhe Bundesautobahn 1 entsandt. Nach derzeitigem
Ermittlungsstand fuhr eine 42jährige Frau mit ihren beiden 11- und 12
Jahre alten Kindern im PKW zunächst auf der BAB 1 in Fahrtrichtung
Bremen, um die Autobahn an der Anschlussstelle Unna zu verlassen.
Nach ihren Angaben fuhr sie bei Grünlicht in den Kreuzungsbereich
Bundesstraße 1 ein, als ein 68jähriger PKW-Fahrer aus Siegen von
links kommend in ihren PKW fuhr. Bei der Kollision wurden beide
Fahrzeugführer und beide Kinder verletzt. Ein Kind musste durch die
Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Das Kind wurde schwer
verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Beide Fahrzeuge waren nicht
mehr fahrbereit und wurden durch ein Abschleppunternehmen geborgen;
der Sachschaden wird auf 17000 Euro geschätzt.

Unklare Rauchentwicklung auf Dach und gemeldeter Wohnungsbrand

Ennepetal. Am Sonntag, den 10.09.2017 wurde die Feuerwehr
Ennepetal um 17:30 Uhr zu einem Industriebetrieb an der Mittelstraße
gerufen. Auf dem dortigen Dach wurde eine Rauchentwicklung
festgestellt. Auf der Anfahrt konnte bereits eine stärkere
Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Aufgrund dessen und der
Weitläufigkeit des Betriebes wurde der Löschzug Milspe /Altenvoerde
nach alarmiert. Die Erkundung über Drehleiter und mittels einer
Wärmebildkamera konnte jedoch kein Brandereignis feststellen.

Noch während der Maßnahmen wurde um 17:40 Uhr ein Wohnungsbrand
mit Menschenleben in Gefahr in der Kölner Straße gemeldet. Aufgrund
der Meldung wurde Vollalarm für die Feuerwehr Ennepetal ausgelöst.
Kräfte aus dem Einsatz Mittelstraße wurden abgezogen.

Vor Ort wurde eine Rauchentwicklung in einer Wohnung im ersten
Obergeschoss erkundet. Eine Person wurde über den baulichen
Rettungsweg aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst
übergeben. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz löschte den Brand mit
einem C-Rohr ab. Die Drehleiter der Feuerwehr Schwelm sicherte für
den vorgehenden Trupp an einem definierten Fenster den 2.
Rettungsweg. Mit einem Überdrucklüfter wurde die Wohnung entraucht
und nach den Maßnahmen die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Der
Einsatz endete um 18:35 Uhr.

Motorradunfall am Schälk: Sozius springt vor Kollision mit PKW vom Krad

Hagen. Ein 58jähriger aus Marl befuhr am Sonntag, um 12.43 Uhr,
mit einem Kraftrad Yamaha die Straße Schälk aus Richtung Iserlohn-
Letmathe kommend in Fahrtrichtung Schwerte. Im Kurvenverlauf (scharfe
Rechtskurve) kam er aus bislang unbekannter Ursache nach links von
der Fahrbahn ab und geriet in den Gegenverkehr. Dort erfolgte der
Zusammenstoß mit dem PKW VW- Golf eines 85-jährigen Herdeckers. Der
Motorradfahrer wurde vom Motorrad gegen die Front und Motorhaube des
Pkw geschleudert. Auf dem Motorrad saß ein 12jähriger Sozius,
wohnhaft in Dorsten. Als er sah, dass es zum Zusammenstoß kam, sprang
er selbstständig vom Krad ab, kam dabei zu Fall und zog sich
Prellungen zu. Der Marler erlitt schwere Verletzungen und wurde
notärztlich betreut. Beide kamen in ein Krankenhaus. Der Herdecker
Golf- Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Der
Sachschaden liegt bei 3.500 Euro; beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt
werden. Die Straße war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Der
Marler hätte den Schälk nicht befahren dürfen, da dieser Sonntags für
Kräder gesperrt ist.

Über 1,3 Promille! – Junge Wittenerin steuert Kleinwagen gegen Baum

In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntag kam es auf der Kreisstraße in Witten-Rüdinghausen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei junge Frauen verletzt worden sind.

Gegen 5.15 Uhr war eine Autofahrerin (20) mit zwei Begleiterinnen
(17/19) dort in Richtung Dortmund unterwegs. Aus noch ungeklärter
Ursache kam die Wittenerin in Höhe der Hausnummer 111 mit dem
Kleinwagen nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw prallte
anschließend frontal gegen einen Baum und wurde danach zurück auf die
Straße katapultiert.

Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Fahrerin zur Behandlung in
ein örtliches Krankenhaus. Die 17-jährige Wittenerin wollte
selbstständig einen Arzt aufsuchen. Die 19-Jährige, ebenfalls aus
Witten, blieb unverletzt.

Ein noch an der Unfallstelle durchgeführter Alkoholtest ergab bei
der Autofahrerin einen Wert von über 1,3 Promille. Die Polizeibeamten
ordneten daraufhin eine Blutprobe an und stellten den Führerschein
der 20-Jährigen sicher.

Die Höhe des Gesamtsachschadens schätzten die Polizisten auf ca.
5.500 Euro. Der nicht mehr fahrbreite Pkw musste abgeschleppt werden.
Die Kreisstraße blieb bis 6.10 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

5 Verletzte! Unfall im Lennetal

Hagen. Am Samstag kam es gegen 11:25 Uhr auf
der Ruhrtalstraße in Garenfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein
33 jähriger Mann aus Hagen befuhr mit seinem Peugeot zunächst die
Ruhrtalstraße aus Richtung Verbandstraße in Richtung Schwerte. Hinter
ihm befand sich ein 28 jähriger Mann aus Schwerte mit seinem Skoda.
In Höhe der Einfahrt des Campingplatzes beabsichtigte der Hagener PKW
Fahrer nach links auf den Campingplatz abzubiegen. Hierbei
kollidierte er jedoch mit dem Fahrzeug des 28 jährigen Schwerters.
Durch die Kollision wurde das Fahrzeug des Schwerters dann in den
befestigten Zaun der Campinganlage geschleudert. Sowohl die 64
jährige Beifahrerin des Hageners als auch die 31 jährige Beifahrerin
des Schwerters, sowie die beiden 3 Jahre und 6 Monate alten Kinder
des Schwerter PKW Führers wurden hierbei verletzt. Alle 5 Verletzten
wurden zunächst Hagener Krankenhäusern zugeführt. Die Ermittlungen
der Hagener Polizei zum Unfallgeschehen dauern derzeit noch an.(tr)

Tag des offenen Denkmals

Wetter(Ruhr). Am kommenden Sonntag, 10. September, findet der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ statt. Das diesjährige Motto lautet „Macht und Pracht“. Der Tag des offenen Denkmals wird von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Wetter koordiniert und möchte die Öffentlichkeit  für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege wecken. Das diesjährige Motto soll Besucher dazu anregen, sich mit den Ausdrucksformen von „Macht und Pracht“ und den Botschaften, die sich hinter bestimmten Architekturformen eines Denkmals verbergen, auseinanderzusetzen.

Die Stadt Wetter (Ruhr) nimmt mit der Öffnung der Fabrikantenvilla „Bönnhoff“ (Kaiserstraße 51) im Stadtteil Alt-Wetter am Tag des offenen Denkmals teil. Den interessierten Bürgerinnen und Bürgern steht die Villa Bönnhoff an diesem Tag in der Zeit von 10 bis  18 Uhr zur Besichtigung offen. Über Informationstafeln und Präsentationen erfahren die Besucher Wissenswertes über die Geschichte des Gebäudes und zur Villenarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts im Kontext der Industrialisierung. Vor Ort stehen Ihnen haupt- und ehrenamtliche Ansprechpartner für Ihre Fragen zur Verfügung. Ein Besuch der geöffneten Villa „Bönnhoff“ am Tag des offenen Denkmals lohnt sich! Die Teilnahme ist kostenlos!

 

 

Brennendes Toilettenhäuschen

Ennepetal. Am Sonntag, den 10.09.2017 wurde die Feuerwehr
Ennepetal um 06:51 Uhr zu einem brennenden Dixiklo zur Strasse Hinter
Jellinghaus alarmiert. Das Toilettenhäuschen wurde durch die
Feuerwehr gelöscht. Die Feuerwehr war mit einem
Hilfeleistungslöschfahrzeug und vier Einsatzkräften vor Ort. Der
Einsatz endete um 07:30 Uhr.

Angriff mit Pfefferspray am Bahnhof

Am Samstag, 09.09.2017, kam es auf der Bahnhofstraße
in Hagen zu einem überfallartigen Angriff auf einen 19 jährigen
Hagener. Dieser ging gegen 16:00 Uhr auf der Bahnhofstraße, als ihm
plötzlich und unvermittelt ein bislang unbekannter Täter Pfefferspray
in die Augen sprühte. Der Unbekannte flüchtete daraufhin unerkannt.
Der Geschädigte kann den Angreifer noch wie folgt beschreiben. Der
Angreifer war männlich, ca. 20 Jahre alt und trug eine schwarze Jacke
und Blue Jeans. Außerdem trug er schwarze Schuhe und eine schwarze
Basecap. Der 19 jährige Hagener musste mit einem Rettungswagen zur
Behandlung in ein Hagener Krankenhaus gebracht werden. Wer kann
Hinweise auf den Täter geben? Hinweise bitte an die Hagener Polizei
unter der Rufnummer 02331 986 2066. (tr)

Alkohol und kein Führerschein – schlechte Entscheidung

Am frühen Sonntagmorgen, 10.09.2017, fiel ein 28
jähriger Mann aus Hagen einer Polizeistreife mit seinem schwarzen
Mercedes auf. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf dem Märkischen
Ring auf. Bei der Kontrolle offenbarte sich dann, dass der junge Mann
aus Hagen nicht nur nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war,
sondern zudem auch noch alkoholisiert hinter dem Steuer gesessen
hatte. Die Erklärung fand sich dann aber schnell. Auf dem Rücksitz
des Fahrzeuges aus Dillenburg saß der 30 jährige Besitzer des
Mercedes. Er befand sich selber jedoch als zu betrunken, um selbst zu
fahren. Eine richtige Entscheidung, wie es scheint. Jedoch werden nun
beide Männer einem Strafverfahren ins Auge blicken müssen. Der
Hagener wegen Trunkenheit und Fahren ohne Fahrerlaubnis und der
Dillenburger wegen Verstoßes gegen die diesbezüglichen
Halterpflichten. Am Ende bleibt es eine schlechte Entscheidung. (tr)

Einbruch im Hochschulviertel

In der Nacht zum Sonntag, 10.09.2017, kam es zu
einem Einbruch in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der
Karl-Halle-Straße. Der oder die bislang unbekannten Täter gelangten
über den Balkon der Wohnung im ersten Obergeschoss in das innere der
Wohnung. Es wurden aus der Wohnung ein Smartphone, ein Notebook, 1
Laptop, Bargeld und diverse persönliche Unterlagen entwendet.
Offensichtlich wurde die Balkontür aufgehebelt. Die Polizei fragt
nun, wer verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Karl-Halle-Straße
gemacht haben könnte. Hinweise werden an die Rufnummer 02331 986 2066
erbeten. (tr)

Schloss Hohenlimburg mit der Kamera entdecken

Am Samstag, 23. September, lädt die VHS Hagen von 10 bis 14 Uhr zu einer Fotoexkursion (Veranstaltungsnummer 5021) zum Schloss Hohenlimburg ein. Auf Anfänger und Fortgeschrittene wartet ein spannender Vormittag im dem romantischen Schloss. Fotograf und Diplom-Designer Rainer Scholz führt die Teilnehmer durch die historische Burganlage, in der sie mit ihrer Kamera fotografieren und experimentieren können. Sie werden ihre fotografischen Aufgaben diskutieren und vorhandenes Wissen vertiefen. Die Fotos werden gemeinsam gesichtet und der Dozent zeigt Fototricks und gibt Verbesserungstipps. Zuzüglich zum Kursentgelt fällt der Eintrittspreis für das Schloss an. Die Fotoausrüstung sollte mitgebracht werden. Der Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Schloss Hohenlimburg gGmbH statt. Weitere Auskünfte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

KunstTour der VHS – Skulptur Projekte Münster 2017

Ab September treffen sich Kunstbegeisterte wieder bei den KunstTouren der VHS, die an spannende Orte der Kunst führen. Am 30. September führt die Tour nach Münster zur renommierten Ausstellung Skulptur Projekte mit internationaler Kunst im öffentlichen Raum.
2017 die Ausstellung Skulptur Projekte Münster findet zum fünften Mal statt. Diese weltweit renommierte Großausstellung lädt seit 1977 in zehnjährigem Rhythmus Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ein, ihre Werke in Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum entstehen zu lassen.
Für 2017 entwickelten über 30 Künstlerinnen und Künstler nach Besuchen vor Ort ihre Werke. Die Stadt nimmt die Kunst auf und verändert Schritt für Schritt ihr Erscheinungsbild. Die KunstTour folgt unter fachkundiger Führung der Spur der Skulpturen durch Münster.
Die Plätze bei dieser Tour sind auf 16 TeilnehmerInnen begrenzt. Begleitet wird die KunstTour von dem so kenntnisreichen wie unterhaltsamen Reiseführer Benno Schmolke.
Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des Hagner Hauptbahnhofs um 12 Uhr. Die Tour endet gegen 18 Uhr wieder am Hauptbahnhof Hagen.
Informationen und Anmeldung zum Kurs 2005 bei der VHS Hagen unter 02331/2073622 oder online unter www.vhs-studienreise.de.

Lesung zur Semestereröffnung der VHS: Nach Hause gehen

Am Donnerstag, 14. September, lädt die Volkshochschule Hagen ab 19 Uhr herzlich zu ihrer Semestereröffnung bei Wein und Snacks in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38 ein. Die VHS hat ihr Jahresprogramm unter den Schwerpunkt „Heimat“ gestellt. Bei der Eröffnungsfeier wird der in Hohenlimburg geborene Schriftsteller Jörn Klare aus seinem Buch „Nach Hause gehen – Eine Heimatsuche“ lesen. Für das Buch erhielt er den Evangelischen Buchpreis 2017.
Was genau ist Heimat? Was bedeutet sie? Und warum ist sie wichtig? Jörn Klare geht dem sehr persönlich und ganz wörtlich nach. Von seiner Berliner Haustür aus wandert er an den Ort seiner Kindheit und Jugend in Hohenlimburg. Ein Weg über gut 600 Kilometer, erst durch Ostdeutschland, das ihm immer noch fremd ist, dann durch Westdeutschland, das ihm oft nicht mehr vertraut ist. An Orten, die Alte Hölle, Elend oder Wildewiese heißen, begegnet er Menschen, die ihre Heimat lieben, an ihr leiden und für sie kämpfen.
Musikalisch wird die Lesung begleitet durch den Hagener Künstler und Musiker Christoph Holtermann. Der Eintritt zu der Eröffnungsfeier der VHS ist frei.

HEUTE: Vielseitiges Programm beim Tag des offenen Denkmals in Hagen

„Macht und Pracht“ – Unter diesem Motto findet in Hagen ein buntes Programm am Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz an diesem Sonntag, 10. September, statt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Veranstaltungen und Vorträge rund um die Geschichte und die Denkmäler Hagens steht das Wasserschloss Werdringen und das Ruhrtal mit dem Kaisberg.

  • Im Werdringer Schlosshof eröffnet Oberbürgermeister Erik O. Schulz um 11 Uhr die Feierlichkeiten.
  • Thomas Grothe, technischer Beigeordneter der Stadt Hagen, informiert im Anschluss mit einem Vortrag über die Pläne der Stadt zu der Freizeit- und Erholungslandschaft am Harkort- und Hengsteysee.
  • Um 11.45 Uhr führen Dr. Ralf Blank, Fachdienstleiter für Wissenschaft, Museen und Archive, und Michael Eckhoff, Vorsitzender des Hagener Heimatverbundes, in die spannende Geschichte des mittleren Ruhrtal ein.Das Wasserschloss Werdringen entstand aus einem hochmittelalterlichen Herrensitz, der erstmalig im 13. Jahrhundert erwähnt wird. Ursprünglich handelte es sich um ein „Festes Haus“ mit Wall und Graben. Die Überreste der mittelalterlichen Bebauung sind bis heute erkennbar. In der Frühen Neuzeit und gegen Mitte des 19. Jahrhunderts, damals im neugotischen Stil, wurde der Wehrbau zu einem Wasserschloss umgebaut. In den neunziger Jahren erfolgte eine Grundsanierung und seit 2004 dient ein Teil des Schlosses als archäologisches Museum für die Region.Die Veranstalter präsentieren am Wasserschloss Werdringen den ganzen Tag über ein spannendes Vortrags- und Führungsprogramm: Dank der fachkundigen Verstärkung durch Dr. Ralf Blank, Ina Hanemann (Leiterin der Unteren Denkmalbehörde), Ilka Siegwarth (Leiterin der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde), Jens Bergmann (Vorsitzender Hagener Heimatbund) und Mirjam Kötter (Organisatorin des Denkmaltages) können die Besucher sich von 13 bis 18 Uhr auf kompetente Führungen und Besichtigungen durch das Museum, über den GeoPfad und zu interessanten Themen rund um die Geschichte des Schlosses freuen.

03 ruhrviadukt, Claudia Eckhoff
Neben dem Programm am Wasserschloss findet auch die traditionelle Busrundfahrt mit Michael Eckhoff von 13.30 bis 16 Uhr statt. Über die Stadtgrenzen hinaus entdecken die Teilnehmer Orte und Denkmäler, die durch den Einfluss wichtiger Industriepioniere wie Friedrich Harkort besondere Bedeutung erlangt haben. Die Rundfahrt führt durch Herdecke, Wetter, vorbei an Haus Busch und der Hohensyburg bis hin zum Laufwasserkraftwerk Hengstey. Am Burggelände in Wetter macht die Gruppe einen kurzen Halt. Treffpunkt für die zweieinhalbstündige Tour ist das Wasserschloss Werdringen. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person und kann vor Ort gezahlt werden. Eine Anmeldung unter Telefon 02331/54418 (Donnerstag und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr) ist erforderlich.

Freiherr-vom-Stein-Turm_Foto-Michael-Kaub

Zusätzlich besteht die einmalige Gelegenheit, am Tag des offenen Denkmals den Freiherr-vom-Stein-Turm am Kaisberg zu besichtigen.

Haus Baukey, Foto von Nicole Völkel

Auch die Bewohner von „Haus Baukey“, Baukey 1, laden zu einer interessanten Diashow in ihr Fachwerkhaus ein und bieten gemeinsam mit dem Yachtcafé „Lieber Scholli“ ein Catering an. In Hohenlimburg öffnet die evangelisch-reformierte Kirche die Türen für Besucher und bietet ein eigenes Programm an.

Der Flyer zum Tag des offenen Denkmals liegt in den städtischen Gebäuden aus und steht im Internet unter www.hagen.de zur Verfügung. Weitere Rückfragen beantwortet Mirjam Kötter unter Telefon 0157/37741096.