Zwei Schwerverletzte bei Motorradunfall auf der Heilenbecker Straße

 

Ennepetal. Am Donnerstag, wurde das
Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Ennepetal um 20:11 Uhr zu
einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad in die Heilenbecker Straße
gerufen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurden zwei Schwerverletzte
bereits rettungsdienstlich versorgt. Die Maßnahmen der Feuerwehr
beschränkten sich auf das Ausleuchten der Einsatzstelle zur
Unfallaufnahme und das Abklemmen der Fahrzeugbatterie. Die Patienten
wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der Einsatz endete
um 21:55 Uhr.

Alleinerziehende Hagenerin nutzt ihre Chance auf eine Ausbildung

Die passende Ausbildung zu finden ist schon eine große Herausforderung.
Noch schwieriger ist es als junge Mutter, wenn man Kinderbetreuung und
Ausbildung vereinbaren muss – für viele undenkbar. Dass es doch möglich ist,
zeigt das Beispiel einer jungen Frau, die sich jahrelang als Helferin, Servicekraft
und Kassiererin durchgeschlagen hat. Katarzyna Dudczak (25), Mutter
einer dreijährigen Tochter, hat den Einstieg geschafft. Vor einem Jahr bekam
sie mit Unterstützung der Berufsberatung im Rahmen einer Fördermaßnahme
bei der Firma Möllmeier Elektroanlagen in Hagen die Chance zu zeigen, was sie
kann. Jetzt wurde sie fest in das Ausbildungsverhältnis übernommen. Sie
macht eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement – in Teilzeit.
Dudczak jobbte nach dem Realschulabschluss in unterschiedlichen Bereichen.
Mehrere Jahre suchte sie ohne Erfolg nach dem passenden Einstieg ins Berufsleben.
Ihre Berufsberaterin Claudia Ludwig betont: „Dann konnte sie im Rahmen einer
Fördermaßnahme der Agentur für Arbeit ausprobieren, ob sie in einer
Teilzeitausbildung Beruf und Familie miteinander vereinbaren kann. Dies war die
ideale Vorbereitung für den festen Ausbildungsplatz. Und das eine Jahr wird auch
noch angerechnet.“
„Als sich Frau Dudczak bei uns vorstellte, habe ich gleich gemerkt, dass es passte.
Sie war sehr engagiert, aufgeschlossen und freundlich. Während der Förderzeit
wurde es für beide Seiten immer klarer: das wird was! Heute kann ich sagen, dass
sie als alleinerziehende Mutter Kompetenzen mitbringt, die man nicht immer bei
jungen Menschen findet: gut organisiert, fleißig, verantwortungsbewusst und
wissbegierig. Es macht Spaß, mit ihr zu arbeiten“, so Prokuristin Martina Vohwinkel.
Dudczak absolviert ihre Ausbildung in Teilzeit ab 1. September 2017, das bedeutet,
dass die Arbeitszeiten mit den Betreuungszeiten abgestimmt sind. So ist die Vereinbarkeit Familie und Beruf für sie realisierbar.

„Frau Ludwig hat mir diese Möglichkeit vorgeschlagen und mir die Chancen und Inhalte erläutert. Wir haben das vorher so noch nie gemacht, dennoch fand ich es eine gute Möglichkeit. Auch hatten wir zuvor nur im Elektrohandwerk, nicht aber im kaufmännischen Bereich ausgebildet. Aber wir waren und sind offen für neue Wege. Also haben wir das Frau Dudczak vorgeschlagen und sie war begeistert“, erläutert Vohwinkel.
Die Firma Martin Möllmeier Elektroanlagen GmbH ist seit über vier Jahrzehnten ein
erfolgreiches Unternehmen mit Tradition. 1971 durch den Namensgeber und
damaligen Inhaber Martin Möllmeier gegründet, avancierte sie zu einem
mittelständischen Unternehmen für Beratung, Projektierung und Ausführung von
Elektroanlagen und Datennetzwerken, das von dem geschäftsführenden Gesellschafter
Bernd Borrmann geführt wird. Das Unternehmen beschäftigt 38 Mitarbeiter,
davon sechs Auszubildende.
„Mit der Teilzeitausbildung wird jungen Frauen und Männern, die Kinder betreuen
oder bei der Pflege von Familienangehörigen helfen, ein qualifizierter Einstieg ins
Berufsleben ermöglicht. Ein Berufsabschluss ist und bleibt die Eintrittskarte in eine
gesicherte berufliche Zukunft und sichert Unternehmen motivierte und qualifizierte
Arbeitskräfte. Am Ende gewinnen beide: der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber, wie
auch das Beispiel von Frau Dudczak zeigt“, so Regine Bleckmann, Beauftragte für
Chancengleichheit der Agentur für Arbeit Hagen.
Über Teilzeitausbildung informieren sie (Tel. 02331/202-237) und der Arbeitgeber-Service
der Agentur für Arbeit Hagen unter der kostenfreie Service-Hotline
0800 4 5555 00.

10 Jahre Haus Magdalena Volmarstein

Wetter(Ruhr). „Ob Schwesternschülerinnen wie früher oder Senioren wie seit 10 Jahren: Im Haus Magdalena war immer viel Leben und Fröhlichkeit“, so Cordula Tiltmann. Zum 10-jähriges Bestehen der Senioreneinrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein kamen Bewohnerinnen und Bewohner, Kolleginnen und Kollegen und die Mitarbeitenden, um zu feiern. „Unseren guten Ruf verdanken wir dem tollen Team, das mit Empathie und viel Herz dafür sorgt, dass die Seniorinnen und Senioren sich hier zu Hause fühlen. Dafür ein ganz dickes Dankeschön“, so die Hausleiterin. Diesem Dank konnte sich Bereichsleiter Nicolas Starck nur anschließen. „Danke für Ihr Engagement und Danke an unsere Bewohnerinnen und Bewohner für Ihr Vertrauen. Wir haben hier in Volmarstein ein großes Angebot mit unseren Therapiediensten, den Seniorenwohnungen und den Ärzten. Das kommt den Menschen, die im Haus Magdalena leben, direkt zugute.“

Feierliche Einbürgerung im Rathaus

50 Frauen, Männer und Kinder aus 20 Ländern haben im Rahmen einer stimmungsvollen Einbürgerungsfeier im Rathaus an der Volme gemeinsam das Bekenntnis zur deutschen Verfassung gesprochen. Bürgermeister Horst Wisotzki und Hans Sporkert, Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen, überreichten ihnen im Anschluss feierlich die Einbürgerungsurkunden sowie eine druckfrische Ausgabe des deutschen Grundgesetzes. Der Erhalt der Einbürgerungsurkunden ist für die Neubürger der Höhepunkt eines oft langen Gedanken- und Verwaltungsprozesses. Mit musikalischen Klängen am Klavier umrahmte Jochen Kötter (Max-Reger-Musikschule) die festliche Veranstaltung.

Menschen mit Behinderungen: Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – auch in der Politik

In Hagen werden die Belange von Menschen mit Behinderungen ernst genommen. So hat der Rat der Stadt Hagen beschlossen, dass Betroffene in allen Politikfeldern zu beteiligen sind. Um in den Ausschüssen diese Beteiligung mit Leben zu füllen, hat der Beirat für Menschen mit Behinderungen zusammen mit den Akteuren von Integrations- und Unterstützungsangeboten in Hagen einen Austausch am Freitag, 15. September, in der Crela Werkstätte des Caritasverbandes, Konrad-Adenauer-Ring 31, von 13 bis 17 Uhr geplant, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der städtischen Ausschüsse sich mit betroffenen Menschen treffen.

Dabei sollen Beteiligungen zu den einzelnen Politikfeldern gemeinsam erörtert, Informationen ausgetauscht und in Kleingruppen diskutiert werden. Die Themenvielfalt spiegelt sich in alle Bereiche, die in der Hagener Politik von Bedeutung sind. Es geht um Mitsprache, aber auch – und insbesondere – um die Belange, die es Menschen mit Behinderungen ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben so teilhaben zu können, dass es selbstverständlich wird. In der Umsetzung bedarf es dabei nicht nur des Verständnisses aller Nicht-Betroffener, sondern besonders der Beseitigung der Hindernisse, die die Menschen wegen ihrer jeweiligen Behinderungen bisher ausgrenzen.

Eingeladen sind alle, die hierzu ihren Beitrag leisten wollen. Anmeldungen nimmt Friedrich Schmidt (Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen) unter Telefon 02331/207-3554 entgegen.

Heckenbrand: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Gebäude

Hattingen.  Am heutigen Donnerstag wurde um 10:44 Uhr ein vermutlicher
Gebäudebrand eines Hotel- und Gaststättengebäudes am Schützenplatz in
Hattingen gemeldet. Dies führte dazu, dass neben dem hauptamtlichen
Löschzug und der freiwilligen Einheit aus Mitte, auch die
Schutzzielergänzungseinheiten aus Welper, Oberbredenscheid und
Niederwenigern alarmiert wurden.

Die gemeldete Rauchentwicklung wurde dann unterhalb des genannten
Gebäudes in der Schulenbergstraße lokalisiert. Hier brannte eine
Hecke, angrenzend an einem Wohnhaus und einer Garage in voller
Ausdehnung. Die Flammen schlugen bereits auf die Garage über.

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte mit zwei C-Rohren
konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Nachdem das
Feuer sowie mehrere Glutnester gelöscht waren, kontrollierten die
Einsatzkräfte das bereits mit Flammen beaufschlagte Garagendach mit
einer Wärmebildkamera. Nachdem hier keine weiteren Glutnester
erkennbar waren, konnte die Einsatzstelle an den Hausbesitzer
übergeben werden.

Grüne Hagen fordern wirksame Konsequenzen aus dem Dieselskandal

Schadstoffe in der Luft, überschrittene Grenzwerte und drohende Fahrverbote – auch Hagen ist vom Dieselskandal stark betroffen. Die Grünen Hagen fordern konsequente Maßnahmen von Autoherstellern und Bund.

Dazu erklärt die Grüne Bundestagskandidatin Karen Haltaufderheide:
„Es kann nicht sein, dass das Thema den Kommunen und den Autobesitzern zugeschoben wird. Schuld an der Misere sind betrügerische Autokonzerne und eine untätige Bundesregierung. Das gemeinsame Ziel muss es jetzt sein, dass bereits 2018 die Grenzwerte wieder eingehalten werden können. Dazu müssen Kommunen, Länder und
der Bund jetzt endlich koordiniert handeln. Wir fordern eine von der Autoindustrie finanzierte Hardware Nachrüstung für die Autos der Betrugsopfer. Der Skandal im Skandal ist, dass dazu von deutschen Firmen, z.B. einer Firma aus Witten, Aggregate hergestellt wurden, mit denen 90% der Stickoxide aus den Abgasen neutralisiert werden können. Doch das Kraftfahrbundesamt und die Regierung verweigern die Zulassung einer Hardware-Lösung und machen damit nebenbei auch einen Entwicklungsvorsprung deutscher Firmen zunichte. Wir brauchen außerdem ein Aktionsprogramm des Bundes für die Städte: eine kurzfristige Nachrüstung von Bussen
und städtischen Fuhrparks mit Stickstoffdioxidfilteranlagen wäre der erste Schritt. Und natürlich muss langfristig ein ganzes Bündel von Maßnahmen ergriffen werden, bei denen die Städte Unterstützung von Bund und Ländern brauchen.“

Der Hagener Umweltausschussvorsitzende Hans-Georg Panzer ergänzt:
„Beim aktuellen Dieselgipfel mit den betroffenen Kommunen hat Frau Merkel Finanzhilfen für betroffene Städte zugesagt. Das wirft für Hagen eine Menge Fragen auf, etwa nach dem Zuteilungsschlüssel oder der Verknüpfung mit  bereits geplanten Maßnahmen. Es muss möglichst bald klar werden, ob und welche Planungen nun vor Ort angestoßen werden können, um möglichst großen Nutzen für die Luftreinhaltung aus den zusätzlichen Mitteln zu ziehen.“

Mit einem Brückenbanner wollen die Hagener Grünen in den nächsten Tagen verstärkt auf ihre Forderungen für saubere Luft und für gerechte Lösungen für Dieselbesitzer aufmerksam machen. Außerdem ist Paul Kahrau mit einem Feinstaubmessgerät unterwegs, das der Bundesverband den Grünen zur Verfügung stellt. Dazu Paul Kahrau: „Neben den Stickoxiden ist der Feinstaub in Hagen weiterhin ein Riesenproblem. Mit dem Messgerät können wir sehr einfach aktuelle Werte an verschiedensten Orten in Hagen nachmessen und uns so ein genaueres Bild machen.“

ABC-Alarm! Mann verstreut weißes Pulver im jobcenter

Unna. An diesem Donnerstag ist die Polizei gegen
08.30 Uhr von einem Mitarbeiter des Jobcenters am Bahnhof
benachrichtigt worden, dass ein Mann in zwei Büros ein weißes Pulver
verstreut hat. Die Substanz hatte er aus seiner Hosentasche geholt.
Danach hatte er sich von der Örtlichkeit entfernt. Da das Pulver
nicht identifiziert werden konnte, wurde die Feuerwehr alarmiert.
Diese löste einen ABC Alarm aus und benachrichtigte Spezialkräfte der
Feuerwehr Dortmund. Da man zunächst nicht wusste, ob von dem Pulver
eine Gefahr ausging, mussten die Mitarbeiter und die Polizeibeamten,
die sich in den Räumen befanden im Objekt bleiben. Der restliche
Bereich des Gebäudes wurde geräumt und keine weiteren Personen
durften es betreten. Nach der Analyse der Feuerwehr stellte sich
heraus, dass es sich bei der Substanz um Kochsalz handelt und damit
auch nicht gefährlich war. Während der Zeit wurde das Gelände um das
Jobcenter abgesperrt. Die polizeilichen Maßnahmen konnten gegen 12.30
Uhr wieder aufgehoben werden. Bei dem Mann handelt es sich um einen
36-jährigen Mann aus Holzwickede, nachdem zur Zeit noch gefahndet
wird. An der Wohnanschrift des Verdächtigen wurde ebenfalls weißes
Pulver gefunden. Auch hier ergab die Analyse der Feuerwehr, dass es
sich um Kochsalz handelte.

Rauchmelder verhindert bei Essen auf Herd schlimmeres!

Herdecke. Am Mittwoch wurde der Feuerwehr Herdecke gegen 17:40 Uhr gemeldet, dass in einer Wohnung am Gerhard-Kienle-Weg ein Rauchmelder Alarm schlug. Die herbeigerufenen Feuerwehrleute mussten sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung verschaffen und stellten eine Verrauchung der Wohnung fest. Sofort suchten zwei Trupps unter schwerem Atemschutz die gesamte Wohnung nach Personen ab, wurden jedoch nicht fündig. Während der Personensuche fanden sie jedoch den Grund für die Verrauchung der Wohnung: Auf dem eingeschalteten Herd stand ein Topf mit verkohltem Essen. Die Blauröcke nahmen den Topf vom Herd, schalteten den Herd aus, löschten das angebrannte Essen und lüfteten die Wohnung quer. Dabei wurde ein am Korb der großen Drehleiter aufgebauter Hochleistungslüfter genutzt. Das in Stellung bringen der Drehleiter gestaltete sich in der Anfangsphase des Einsatzes schwierig, da ein Fahrzeug im absoluten Halteverbot auf der Drehleiteraufstellfläche stand.

„Bei diesem Einsatz hat man mal wieder die Wichtigkeit von Rauchmeldern gesehen: Hätte es den Rauchmelder nicht gegeben, hätte sich schnell auch ein Küchen- bzw. Wohnungsbrand entwickeln können. Rauchmelder retten nicht nur Leben sondern schützen auch Sachwerte“, so ein Feuerwehrsprecher.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Feuerwehr Herdecke waren mit fünf Fahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz.

Nach dem Einsatz blieben die Mitglieder des Löschzuges 1 direkt an der Feuerwache, weil noch ein Übungsdienst auf dem Plan stand. Mitten während des Übungsdienstes ging wieder der Alarmgong der Feuerwache los. Dieses mal musste der Rettungsdienst bei einem Patiententransport am Nierkamp unterstützt werden. Nachdem der Patient sicher zum Rettungswagen geleitet worden war, konnten die Feuerwehrleute nach einer knappen halben Stunde den Übungsdienst wieder aufnehmen.

Barrierefreie Haltestelle am Gymnasium

Wetter(Ruhr). So fällt die Nutzung des Nahverkehrs noch einfacher: die ÖPNV-Haltestelle am Geschwister Scholl-Gymnasium an der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße ist barrierefrei umgestaltet worden. „Inklusion ist seit Jahren ein bedeutendes Thema für uns in Wetter. Wir arbeiten mit unserem Aktionsplan Menschengerechte Stadt Wetter daran, dass Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen stetig zu verbessern“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Dazu gehört insbesondere auch die barrierefreie Gestaltung von Haltestellen.“ Seh- und gehbehinderte Menschen können hier nun ohne Probleme in den Bus steigen – der Einstieg in die Busse ist nun auf gleicher Höhe mit dem Bordstein möglich. Die Randsteine sind besonders auf Sehbehinderungen ausgelegt und dienen dazu, sehbehinderten Menschen das Ende des Bürgersteiges anzuzeigen. Nina Sauter vom Beirat für Menschen mit Behinderungen spricht eine weitere Verbesserung an: „Die Fahrpläne wurden tiefer als üblich aufgehängt, so dass man die auch lesen kann, wenn man im Rollstuhl sitzt.“ Der behindertengerechte Umbau der Haltestelle kostete 45.000 Euro, 30.000 Euro übernahm das Land NRW. Das Land NRW hat beschlossen, in Zukunft jede Bushaltestelle barrierefrei zu gestalten, der EN-Kreis hat dafür ein Programm entwickelt. „In Zusammenarbeit mit den Städten hat der Kreis festgelegt, dass zunächst Haltestellen umgebaut werden, an denen täglich mehr als 200 Menschen ein- und aussteigen. Das ist am Gymnasium der Fall. „Wir wollen Wetter Schritt für Schritt barrierefrei gestalten. Als Nächstes ist ein Umbau der Haltestellen in der Nordstraße in Wenger geplant“, erklärt Axel Fiedler, Senioren- und Behindertenbeauftragter der Stadt Wetter (Ruhr).

Schüler verteilen Dankeskarten an vorbildliche Autofahrer

Bochum/ Herne. Vor einer Woche hat die Schule wieder angefangen. Für Kinder ist
der Schulweg nicht ungefährlich. Damit sie wissen, wie man sich im
Straßenverkehr richtig verhält, gab es auch in diesem Jahr die
„Schulanfangs-Aktion“ der Netzwerkpartner Verkehr in Bochum und
Herne. Das Highlight: Schüler durften selbst an die Laserpistolen und
besonders vorbildlichen Autofahrern selbst gemalte Dankeskarten
überreichen.

Die Aktion zum Schulanfang der Verkehrswacht Bochum fand mit einem
ersten Termin am Mittwochvormittag, 6. September, in Kooperation mit
der Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) und der
Polizei an der Kirchschule Höntrop statt. Am Donnerstag, 7.
September, war die Verkehrswacht Wanne-Eickel dann zusammen mit der
HCR (Straßenbahn Herne Castrop-Rauxel GmbH) und der Polizei an der
Grundschule Jürgens Hof (mit der Grundschule Pantrings Hof als Gast).

An beiden Tagen wurde jeder der vier Jahrgangsstufen ein
bestimmtes Verkehrsthema näher gebracht: u.a. Gefahren am Schulweg,
Geschwindigkeit, Seh- und Reaktionstests, Busfahren und die Gefahr
des toten Winkels. Auch ein Fahrradparcours und eine
Fahrradhelmberatung waren Teil der Aktion. Während die Schulanfänger
und Erstklässler zusammen mit ihren Eltern ihren Schulweg und ihr
Schulumfeld erkundeten, bekamen die Zweitklässler Informationen zum
richtigen Fahrradhelm, durften sich im Fahrradparcours versuchen und
ihre Seh- und Reaktionsfähigkeit austesten.

Die Klassen drei und vier bekamen in der Busschule der BOGESTRA
(Bochum) und der HCR (Herne) den toten Winkel erklärt. Außerdem
durften sie mit der Polizei zur Laserkontrolle. Die Kinder
überprüften zusammen mit den Beamten herannahende Autofahrer und
durften auch selbst mal an die Laserpistole. Verkehrsteilnehmern, die
sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten, überreichten die
Kinder selbst gemalte Dankeskarten als Belohnung.

Den musikalischen Abschluss an beiden Tagen lieferte
Kinderliedersänger Volker Rosin.

Zigarettenautomat in Shisha-Bar aufgebrochen

Hagen. Am Mittwochabend erstattete der Inhaber einer
Shisha-Bar eine Anzeige bei der Polizei. Unbekannte hatten eine
Seitentür seines Geschäfts in der Körnerstraße aufgebrochen und bei
einer ersten Durchsicht fiel dem Geschädigten auf, dass ein
Zigarettenautomat aufgebrochen war. Im Zuge der Anzeigenerstattung
bemerkte der Inhaber, dass weiterhin ein Beamer und ein Laptop
entwendet wurden. Die genaue Tatzeit konnte bislang nicht ermittelt
werden, da die Bar seit etwa 3 Wochen geschlossen war. Die Kripo
sicherte Spuren, Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch bitte an
die 986 2066.

Mountainbike entwendet

Hagen. Am Mittwoch befestigte ein 28-jähriger Fahrradfahrer
sein Mountainbike gegen 17.45 Uhr an einem Fallrohr in der
Vinckestraße. Er brachte seinen Einkauf ins Haus und kehrte gegen
18.00 Uhr zurück. Hier stellte der 28-Jährige fest, dass das Fallrohr
aus der Verankerung gerissen war und das schwarz-weiße Mountainbike
der Marke Cube entwendet wurde. Zeugen hatten zwei dunkel gekleidete
Jugendliche beobachtet, die den Fahrraddiebstahl begangen haben
sollen. Eine detaillierte Beschreibung zu den Jugendlichen liegt
nicht vor. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Sieben Keller aufgebrochen

Hagen. Am Mittwoch bemerkte der 36-jährige Hausmeister
eines Mehrfamilienhauses in der Helmholtzstraße gegen 19.45 Uhr, dass
insgesamt sieben Keller aufgebrochen waren. Bei seinem letzten
Kontrollgang um 17.00 Uhr war noch alles in Ordnung. Nach einer
ersten Bestandsaufnahme ließen der oder die Einbrecher eine
Bohrmaschine mitgehen. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme stand noch
nicht fest, ob die Täter weitere Beute gemacht haben. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Zwei Motorroller aufgefunden

Hagen. Am Mittwochmorgen bemerkte ein Mitarbeiter der SIHK
auf dem zur Handelskammer gehörenden Parkplatz an der Bahnhofstraße
zwei Motorroller. Einer lag mitten auf dem Platz auf der Seite und
der andere stand an eine Mauer angelehnt. Beide Fahrzeuge wiesen
Beschädigungen auf und gehören nicht zu den Mitarbeitern des Hauses.
Die Halter der beiden silberfarbenen Leichtkrafträder konnten nicht
erreicht werden. Zeugen, die weiterführende Hinweise im Zusammenhang
mit den aufgefundenen Rollern machen können, melden sich bitte unter
der 986 2066.

Mercedes ausgeschlachtet

In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte einen Mercedes in der
Stegerwaldstraße aufgebrochen, erheblichen Schaden verursacht und
wesentliche elektronische Anbauteile entwendet. Die Tatzeit lässt
sich nach Angaben des Geschädigten auf die Stunden zwischen
Dienstagnachmittag und Mittwoch, 08.15 Uhr eingrenzen. Die Täter
brachen auf dem Parkplatz das Schloss der Fahrertür auf und bauten
aus dem Innenraum das komplette Lenkrad sowie das Navigationssystem
aus. Weiterhin ließen sie die hinteren Parksensoren und den
Mercedesstern mitgehen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 7000
Euro. Hinweise bitte an die 986 2066.

Sechste Auflage des Benefiz-Turniers

Wetter(Ruhr). Zum sechsten Mal steigt am kommenden Mittwoch, 13. September, auf dem Sportplatz Schöllinger Feld das  Fußball-Benefizturnier zugunsten des Volmarsteiner Werner-Richard-Berufskollegs. Anstoß ist um 17 Uhr.

Am Start sind neun Freizeit-Mannschaften, in denen Fußballer mit und ohne Behinderung kicken. Es sind: BBW I und II, BBW-Lageristen, ABUS I und II, Team Schalke, Team Bochum, CJD Dortmund, Jugendfeuerwehr.

Werner Walther, Mitarbeiter des Berufsbildungswerks der Evangelischen Stiftung Volmarstein, hat dieses Turnier wieder organisiert. „Ohne Unterstützung wäre es nicht möglich“, betont er. Denn für Verpflegung sorgen Volmarsteiner Geschäftsleute und die Firma ABUS, die auch den Sportplatz zur Verfügung stellt.

Damit alles reibungslos funktioniert, helfen auch diesmal etliche Mitarbeiter des Berufsbildungswerks und des Werner-Richard-Berufskollegs tatkräftig mit.

 

Cemile Giousouf zum KITA-Sofortprogramm

Soforthilfe der neuen Landesregierung wird auch in Hagen und im südlichen EN-Kreis ankommen – Giousouf: 500 Mio. Euros für Kitas in NRW: Die neue NRW-Landesregierung hat bei einer Sitzung des Landeskabinetts in Berlin ein Kitaträgerrettungsprogramm beschlossen, das noch im Jahr 2017 in Kraft treten soll. Darüber freut sich die Hagener CDU-Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf, die Hagen und den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis in Berlin vertritt:
„Diese Finanzspritze für die KITAS ist auch in Hagen und dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis notwendig, um die drohende Schließung von Kindertagesstätten abzuwenden. Damit investiert die neue schwarz-gelbe Landesregierung eine halbe Mrd. Euro in die frühkindliche Betreuung und Bildung.“

Hintergrund:
Das Landeskabinett von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte am Dienstag in Berlin getagt und den NRW-Nachtragshaushalt beschlossen. Das Kita-Sofortprogramm ist für die Kindergartenjahre 2017/18 und 2018/19 vorgesehen und der erste Schritt auf dem Weg zu einer Reform der Kita-Finanzierung in NRW.

Sport- und Freizeitbad Wetter: Sanierungsarbeiten verschoben

Wetter(Ruhr). Die ursprünglich für das zweite Halbjahr 2017 geplanten Sanierungsarbeiten (2. Bauabschnitt von fünf) im städtischen Sport- und Freizeitbad Oberwengern müssen auf das nächste Jahr verschoben werden. Daher wird das Hallenbad, nach entsprechenden Vorbereitungsarbeiten, ab Oktober wieder für alle Schwimmfreunde geöffnet sein.

Für die geplanten energetischen Maßnahmen am Dach und an der Fassade wurden von der Stadt Wetter (Ruhr) verschiedene Ausschreibungen auf den Weg gebracht. Auf die Ausschreibung für die Arbeiten am Dach gab es keine Rückmeldungen. Da es aus technischer Sicht keinen Sinn macht, die Dacharbeiten und die übrigen energetischen Arbeiten getrennt durchzuführen, werden die Arbeiten insgesamt verschoben: „Wenn wir jetzt neu ausschreiben würden und sich daraufhin ein Unternehmen meldet, können wir frühestens Mitte Oktober mit den Arbeiten beginnen. Das ist zu spät“, konstatiert Baufachbereichsleiter Manfred Sell. „Dann kämen wir mit den Arbeiten in den Winter. Bei Dacharbeiten muss zwingend das Dach geöffnet werden, dafür ist der Winter nicht die richtige Zeit. Daher werden wir die Dacharbeiten im Frühjahr 2018 ausschreiben und können dann wahrscheinlich im Sommer nächsten Jahres mit den Arbeiten beginnen.“

Da es drei bis vier Wochen dauert, um das Hallenbad wieder betriebsbereit zu machen, steht das Sport- und Freizeitbad den Schwimmern voraussichtlich ab Oktober wieder zur Verfügung. „Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Verzögerung kommt“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.“ „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht, aber dafür steht das Hallenbad nun ab Oktober wieder allen Schwimmfreunden, den Schulen und dem Schwimmsport in Wetter zur Verfügung.“

 

 

Hilfsbereitschaft vorgetäuscht

Hagen. Am Mittwochnachmittag wurde eine ältere Frau auf dem
Weg von ihrer Bank in der Innenstadt zum Hauptbahnhof Opfer eines
Diebstahls. Gegen 15.00 Uhr hatte sich die 86-Jährige einen
vierstelligen Euro-Betrag auszahlen lassen und den Umschlag mit dem
Geld in ihre Handtasche gesteckt. In der Bahnhofstraße setzte sie
sich auf einen Stein, da ihr schlecht wurde. Zwei Unbekannte sprachen
sie an und boten Hilfe an. Einer reichte ihr eine Wasserflasche und
sie stellte kurz die Handtasche ab, um zu trinken. Nach ein paar
freundlichen Worten verabschiedeten sich die Männer wieder und die
Frau setzte ihren Weg fort. Wenig später musste feststellen, dass
ihre Handtasche nicht mehr verschlossen und der Umschlag mit dem Geld
verschwunden war. Bei der Anzeigenaufnahme beschrieb die 86-Jährige
die Unbekannten als 25 bis 30 Jahre alte Männer mit dunkler Kleidung
und Basecaps. Möglicherweise haben die mutmaßlichen Täter schon in
der Bank ihr Opfer beobachtet. Hinweise im Zusammenhang mit dem
Diebstahl bitte an die 986 2066.

Aufregende Fossilien- und Mineraliensuche

Eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Sonntag, 10. September, um 11 Uhr an. Treffpunkt für die rund vierstündige Führung ist der Platz vor der Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39.

Nach einer kurzen Einführung von Diplom-Geologin Antje Selter über die Entstehung von Massenkalk geht es zu Fuß hoch in den Steinbruch. Die Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Zeitreise: Vor mehr als 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres, das ein mächtiges Korallenriff beherrschte. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen.

Die Exkursion ist für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren geeignet und kostet 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Jugendliche. Festes Schuhwerk ist für das Betreten des Steinbruchs erforderlich. Es besteht die Möglichkeit, auf die Jagd nach fossilen Schätzen und Mineralien zu gehen und diese mitzunehmen. Daher sollten die Teilnehmer an Hammer und Lupe sowie an Taschen oder Beutel denken. Eine Anmeldung für die Exkursion ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177.

Sperrungen wegen „Straßenkunstfestival mit Streetfoodmarkt“

 Wetter(Ruhr). Wegen der Veranstaltung „Straßenkunstfestival mit Streetfoodmarkt“ werden in der Zeit vom 09.09.2017 bis zum 10.09.2017 die „Untere Kaiserstraße“ ab Kreuzung Kaiserstraße / Friedrichstraße / Ruhrstraße (Kaiserstr. 111) bis zum Kreisel Kaiserstraße / An der Kirche / Carl-Bönnhoff-Straße (RuhrtalCenter) voll gesperrt. Eine Durchfahrt ist vom 09.09.2017, 06.00 Uhr, bis zum 10.09.2017, 21.00 Uhr, nicht möglich.

Die Haltestellen am Bahnhof Wetter werden vom Samstag, 09.09.2017 ab Dienstbeginn bis zum Sonntag, 10.09.2017, 21.00 Uhr, nicht angefahren. Normalbetrieb am Sonntag, 10.09.2017 ab 21.00 Uhr.

Für den Busverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

Ersatzhaltestellen:

Linien 553 und 555 Richtung Volmarstein und 593 Richtung Haßlinghausen halten in der Ruhrstraße, Fahrtrichtung Volmarstein.

 

Linie 553 und 555 Richtung Herdecke halten in der Ruhrstraße, Fahrtrichtung Herdecke.

 

Linien SB 38, 591, 592, 593 und 595 halten in der Wasserstraße.

 

Hinweis für Linien 593 und 595:

Vom 09.09.2017 ab Dienstbeginn bis zum 10.09.2017, 21.00 Uhr, können die Haltestellen „Rusche“, „An der Kirche“ und „RuhrtalCenter“ nicht angefahren werden. Ersatzhaltestellen befinden sich auf der Königstraße Ecke Bornstraße / Königstraße, Fahrtrichtung Freiheit und auf der Kaiserstraße gegenüber Stadtsaal, Fahrtrichtung Ruhrstraße.

Am 10.09.2017 ab 21.00 Uhr werden die Haltestellen wieder angefahren. Die Ersatzhaltestellen entfallen dann.

 

Die Bürgerbushaltestelle „Alte Bahnhofstraße“ und RuhrtalCenter“ wird vom 09.09.2017 ab Dienstbeginn bis zum 10.09.2017, 21.00 Uhr, in die Bismarckstraße (Höhe der Haus-Nr. 25 und 27) verlegt. Am 10.09.2017 ab 21.00 Uhr werden die Haltestellen „Alte Bahnhofstraße“ und „RuhrtalCenter“ wieder angefahren. Die Ersatzhaltestelle „Bismarckstraße“ entfällt dann.

 

Die Taxen werden vom 09.09.2017, ab 06.00 Uhr, bis zum 10.09.2017, 21.00 Uhr, in die „Kiss & Ride“-Zone in der Bahnhofstraße zwischen dem RuhrtalCenter und dem Parkhaus am Bahnhof verlegt.

Lesetreff „60plus“ in der Bücherei Haspe

Zum Lesetreff „60plus“ sind alle interessierten Seniorinnen und Senioren am kommenden Montag, 11. September um 15.30 Uhr ganz herzlich in die Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus eingeladen. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen geht es an diesem Nachmittag um Erich Kästner. Der Autor wurde bekannt als Verfasser von Kinderbüchern, aber ebenso schrieb er auch zeitkritische Gedichte. Die Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Bücherei ist barrierefrei mit einem Aufzug zu erreichen. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4297.

VHS-Tagesausflug ins Lapplandlager Tierpark Sababurg

In Kooperation mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 4. November, von 8.30 bis ca. 22 Uhr zu einer Ganztagesfahrt ein. Als Programm erwartet die Teilnehmer ein Abstecher zum romantisch-verwunschenen „Urwald Sababurg“ mit zahllosen 800 bis 1000 Jahre alten Baumriesen und meterhohem Farn zwischen Kassel und Göttingen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es zum Wolfsgehege und darauf zum Lappland-Lager im Rentierpark mit eigener Fütterung der Rentiere und hautnahem Kontakt mit den nordischen Hirschen, Ausstellung, Lassowerfen und nordischen Geschichten am Lagerfeuer und im lappländischen Nomadenzelt. Als kleiner Imbiss zur Stärkung wird über dem offenen Feuer Brot gebacken: Der Teig der samischen Brote (Gahkoe) wird traditionell mit Rentier-Bouillon angesetzt.
Die Fahrt mit einem bequemen Reisebus beginnt um 8.30 Uhr an der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Die Teilnahmegebühr beträgt 56 Euro (Kinder bis 14 Jahren 28 Euro). Infos und Anmeldung unter der Kursnummer 1302 beim Serviceteam der VHS per E-Mail unter vhs@stadt-hagen.de oder telefonisch unter 02331-2073622.

Infostand des „netzwerk demenz“ in der Stadtbücherei

Das Hagener „netzwerk demenz“ ist am kommenden Samstag, 9. September, zu Gast in der Stadtbücherei auf der Springe. Zwischen 10 und 13.30 Uhr können sich Interessierte über das vielfältige Angebot dieses Zusammenschlusses verschiedener Gruppen unter dem Dach der Stadt Hagen informieren. Der Infostand in der Bücherei wird von Mitarbeitern des BSH Seniorenzentrums aus der Buschstraße sowie des AWO Friedhelm-Sandkühler Seniorenzentrums aus Haspe besetzt. Die Mitarbeiter beantworten kompetent Fragen zur Diagnose Demenz und geben praktische Tipps und unter anderem Hinweise auf Alltagshilfen.