Bildung – Ausbildung – Arbeit – Angebote für Geflüchtete

Hagen. Mehr als 100 Teilnehmer haben sich heute in einer gut besuchten Veranstaltung bei der agentur mark mit den Angeboten für Geflüchtete in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis beschäftigt. Gemeinsam mit den Kommunalen Integrationszentren Hagen und Ennepe-Ruhr und der Freiwilligenzentrale Hagen hatte die agentur mark ehrenamtlich und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit Engagierte eingeladen, sich über Angebote und praktische Integrationshilfen in den zentralen Handlungsfeldern Bildung – Ausbildung und Arbeit sowie über rechtliche Fragen zu informieren und wichtige Ansprechpartner vor Ort kennenzulernen. Viele Partner aus Institutionen, von Trägern sowie Bildungs- und Beratungseinrichtungen haben die Veranstalter mit ihrem Fachwissen aktiv unterstützt. So konnten in lebhaften Diskussionen an mehreren Themeninseln konkrete Fragen beantwortet, praxisnahe Lösungen beschrieben und Zuständigkeiten geklärt werden. Die sehr erfreuliche Resonanz und der lebhafte Verlauf der Veranstaltung haben einmal mehr bestätigt, wie wichtig eine gute Vernetzung und der offene Austausch von Ehren- und Hauptamtlichen mit den zuständigen Stellen und
Institutionen sind. Der Blick über den eigenen Tellerrand und die Kenntnis der vielfältigen Unterstützungsangebote vor Ort sind für alle Beteiligten ein unverzichtbares Rüstzeug, wenn es darum geht, geflüchtete Menschen bei ihren ersten Integrationsschritten bestmöglich zu unterstützen. Nach einem spannenden und anregenden Nachmittag, zog Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agenturmark, eine erste positive Bilanz für die Veranstaltergemeinschaft: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem auf direkte Fragen und Gespräche setzenden Format ganz offensichtlich den Nerv vieler aus der Flüchtlingsarbeit getroffen haben. Das zählt ganz besonders, weil wir alle wissen, dass uns das Thema Integration auch längerfristig beschäftigen wird. Wenn man sich erst mal kennengelernt und ausgetauscht hat, fällt die Zusammenarbeit leichter und vieles gelingt dann einfach besser.“ Erste Rückmeldungen zur Veranstaltung zeigen, wie wichtig es ist, die „Fäden weiter zu spinnen“ und im Gespräch zu bleiben.

„Klang meines Körpers“: Interaktive Ausstellung zum Thema Essstörungen

Zu dick? Zu dünn? Was ist eigentlich normal? Die interaktive Ausstellung „Klang meines Körpers“ beschäftigt sich mit dem Thema „Essstörungen“ und klärt Schülerinnen und Schüler, Eltern und Pädagogen noch bis zum 15. September in den Räumen der Evangelischen Jugendbildungsstätte, Bergstraße 121, über das Tabuthema und die verschiedenen Krankheitsbilder auf. Für den Besuch der Ausstellung können sich interessierte Schulen noch anmelden. Das Präventionsprojekt, das von der AWO Hagen-MK und der Kommunalen Drogenhilfe der Stadt Hagen organisiert wird, ist durch das Elternmodul „Was zählt…!?“ erweitert worden, da Eltern ihre Kinder bei der Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins unterstützen können. Für dieses Modul können interessierte Eltern noch einen Termin vereinbaren.

Das prämierte Ausstellungsprojekt „Klang meines Körpers“ stellt mit Collagen, Texten und Liedern auf kreative Art und Weise den Umgang mit dem Thema „Essstörungen“ in den Mittelpunkt. Speziell ausgebildete Fachkräfte leiten Schüler und Schülerinnen ab 13 Jahren durch die interaktive Ausstellung und machen alltägliche Probleme, Ängste sowie Wünsche und Sehnsüchte von Betroffenen erlebbar.

Anmeldungen sind bei der Projektleiterin Kirsten Lange, Kommunale Drogenhilfe, unter Telefon 02331/207-5661 oder per E-Mail kirsten.lange@stadt-hagen.de möglich.

Weiterhin verstärkte Prüfung des Aufenthaltsstatus in Hagen

Hagen. Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen haben am gestrigen Dienstag unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter der Wohnungsaufsicht, der Polizei, des Jobcenters, der Bauordnung und des Stadtordnungsdienstes neun Häuser in Wehringhausen mit rund 270 gemeldeten Personen aufgesucht. Wiederum aus gutem Grund, wie die Kontrollen zeigten:

Einige Auffälligkeiten

Bei 14 Hausbewohnern wurden Identitätsnachweise eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Darüber hinaus ergaben sich wie bei vorangegangenen Kontrollen bei einigen Personen Auffälligkeiten. Sofern diese im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um einen möglichen Missbrauch einzudämmen. Zwölf Personen werden abgemeldet, da sie sich nicht mehr in Hagen aufhalten.

Müllproblematik und Wohnungsmängel

Bei einigen Anschriften wurden Müllproblematiken und Wohnungsmängel festgestellt. Diese wurden bereits an die zuständigen Stellen weitergegeben. Des Weiteren konnte die Polizei im Rahmen der Kontrolle vier Aufenthaltsermittlungen durchführen.

Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards

Enge Kooperation zwischen HAGENagentur und der FernUniversität in Hagen

Hagen. Für den digitalen Wandel sind Normen und Standards unverzichtbar
– nicht nur in Großkonzernen, sondern auch im Mittelstand. Er ist das Herz
der deutschen Wirtschaft und muss mit der Digitalisierung und der
Nutzung neuer Technologien die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands
vorantreiben. Das neue „Mittelstand-4.0 Kompetenzzentrum eStandards“
an den drei Standorten Hagen, Köln und Leipzig wird insbesondere kleine
und mittlere Unternehmen bei der digitalen Transformation praxisnah
unterstützen.
„Mit dem neuen Kompetenzzentrum können wir unser Unterstützungsangebot für
kleine und mittlere Betriebe aus der Industrieregion rund um Hagen nochmal
deutlich erweitern und Kompetenzen bundesweit zugänglich machen“ freuen
sich Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Michael Ellinghaus,
Geschäftsführer der Hagener Wirtschaftsförderung (HAGENagentur) über die
Entscheidung für den Standort Hagen. „Der Zuschlag ist auch eine Bestätigung
für die bisherigen Aktivitäten im Innovationtransfer und die gute Zusammenarbeit
der beteiligten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, denen ich an
dieser Stelle für die große Unterstützung danken möchte.“
In offenen regionalen Werkstätten wird das Kompetenzzentrum eStandards für
die vielfältigen Themen des digitalen Wandels sensibilisieren und Unternehmen
bei der konkreten Umsetzung und der Mitwirkung bei Normierungsprozessen
begleiten. Dazu werden unter Leitung der HAGENagentur kostenlose
Informations-, Schulungs- und Vernetzungsangebote sowie Erprobungs- und
Anschauungsmöglichkeiten angeboten. Die Leistungen der bestehenden
Kompetenzzentren und Initiativen in den Regionen, die ihren Schwerpunkt auf
die Gestaltung der Produktions- und Arbeitsprozesse gelegt haben, werden so
sinnvoll ergänzt.
Die drei Standorte des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum eStandards setzen
unterschiedliche Schwerpunkte: In Hagen werden Unternehmen beim Einsatz
von Standards für die digitale Transformation im verarbeitenden Gewerbe
unterstützt. Dazu wird an der Fernuniversität eine „Offene Werkstatt“ installiert,
in der gemeinsam mit Unternehmen, Wissenschaftlern und Fachexperten

Standards erprobt und umgesetzt werden. Dies ist auch ein Beleg dafür, dass
sich die FernUni einer engeren Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft
öffnet. In Köln liegt der Fokus auf dem Einsatz in Handel und Logistik, und in der
offenen Werkstatt Leipzig wird die Einführung von Standards für die digitale
Transformation von Geschäftsmodellen begleitet werden.

Grundsätzlich sollen herstellerunabhängige und offene
Standardisierungslösungen für die Digitalisierung demonstriert und erprobt
werden. Kompetente Ansprechpartner aus Forschung, Normung und
Standardisierung sowie aus gemeinnützigen Instituten vermitteln Grundlagen,
Praxiserfahrungen und aktuelles Wissen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat seit Ende 2015
bundesweit bereits zwölf Kompetenzzentren eingerichtet, die kleine und
mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe dabei unterstützen, die
Digitalisierung im eigenen Betrieb umzusetzen. In Hagen bestehen
Kooperationen u. a. mit dem wisnet e.V. in Verbindung mit der FernUniversität
Hagen, der Fachhochschule Südwestfalen, der BiTS Hochschule, der SIHK zu
Hagen und weiteren Partnern aus Kammern, Verbänden und
Wirtschaftsförderungen.
Partner der HAGENagentur im neuen Kompetenzzentrum sind die GS1 Germany
GmbH, die Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
gGmbH und die Fraunhofer – Gesellschaft zur Förderung der angewandten
Forschung e. V. Die Hauptgeschäftsstelle ist im GS1 Knowledge Center in Köln.
Mittelstand 4.0. Kompetenzzentrum eStandards gehört zu Mittelstand-Digital.
Mittelstand-Digital informiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und
Herausforderungen der Digitalisierung. Regionale Kompetenzzentren helfen vor Ort
dem kleinen Einzelhändler genauso wie dem größeren Produktionsbetrieb mit
Expertenwissen, Demonstrationszentren, Netzwerken zum Erfahrungsaustausch und
praktischen Beispielen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht
die kostenlose Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Weitere Informationen
finden Sie unter http://www.mittelstand-digital.de

Mama verloren – Rundumbetreuung bei der Bundespolizei

Den Berufswunsch einer Bundespolizistin hat seit gestern Nachmittag (05. September) eine 6-jährige Essenerin. Das Mädchen hatte im Essener Hauptbahnhof seine Mutter verloren.

Bahnmitarbeiter hatten daraufhin versucht, diese im Hauptbahnhof ausrufen zu lassen. Weil sich diese jedoch nicht am Service Point meldete, nahmen sich Bundespolizisten der 6-Jährigen an.

Diese bekam auf der Bundespolizeiwache eine Rundumbetreuung. Mit einer Polizeistrickjacke ausgerüstet, ließ sich das interessierte Mädchen die Wache zeigen. Schwer beeindruckt von den ganzen Informationen und Eindrücken musste sich die junge Essenerin erst einmal Stärken. Nachdem der Hähnchen Döner „verdrückt“ war, dauerte es auch nicht mehr lange, bis die Mutter der 6-Jährigen an der Wachentür schellte.

Diese wurde zwischenzeitlich durch Einsatzkräfte der Polizei Essen informiert, so dass sie nach rund zwei Stunden ihre Tochter auf der Bundespolizeiwache in die Arme schließen konnte. Beide hatten sich auf dem Bahnsteig aus den Augen verloren, als die 34-jährige Mutter ihre Tante zum Zug brachte.

Vielleicht geht der „neue“ Berufswunsch der Essenerin in Erfüllung und sie wird eines Tages auf der Bundespolizeiwache in Essen ihren Dienst versehen.

„FüMi-Treff“ (Zeit für mich) – Neue Gruppe im Kinderschutzbund

Der Kinderschutzbund und das Zentrum für Frühförderung und Autismus-Therapie der AWO starten eine neue Gruppe für Kinder im Grundschulalter, deren Geschwister von einer Behinderung, einer chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankung oder von Autismus betroffen sind. Einerseits geht es in der Gruppe um den gemeinsamen Austausch, um das altersgemäße Verstehen und um den Umgang mit der Behinderung bzw. der Erkrankung. Durch spielerische, kreative und pädagogische Angebote können die Kinder ausgelassen “mal nur etwas für sich“ tun. Andererseits lernen die Kinder in dieser Gruppe, mit der besonderen familiären Situation leichter umzugehen und sich damit auseinanderzusetzen. Die Geschwisterkinder werden emotional und sozial gestärkt und es werden ihnen Freiräume und gezielte Auszeiten ermöglicht. Der „FüMi“-Treff beginnt am Montag, 18.09.2017 und findet an acht Abenden jeweils von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr statt. Die Auftaktveranstaltung des „FüMi-Treffs“ ist am Mittwoch, 13.09.2017 um 17.00 Uhr. Alle Eltern und Kinder sind herzlich zu diesem Informationsnachmittag eingeladen. Anmeldungen sind ab sofort im Mehrgenerationenhaus „Ein Haus für Kinder“ des Kinderschutzbundes, Potthofstraße 20, Hagen-Mitte, Telefon 02331/386089-0 erhältlich.

Teilweise evakuiert! Brand in Siegener Krankenhaus

Siegen. Am Mittwochmorgen gegen 09.20 Uhr meldete die
Rettungsleitstelle der Polizeileitstelle einen Brand im Siegener
Jung-Stilling-Krankenhaus.

Das Feuer im Bereich des Flachdachs eines Krankenhausanbaus konnte
nach kürzester Zeit durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte gelöscht
werden. Die Rauchbildung war so stark, dass auch das 4. OG des
Krankenhauses teilweise evakuiert werden musste.

Bei dem Geschehen wurden drei Personen in Form einer leichten
Rauchvergiftung verletzt und vier weitere Personen wurden noch nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort von der leitenden
Notärztin untersucht.

Nach den bereits erfolgten Untersuchungen der Brandspezialisten
des Siegener Kriminalkommissariats 1 dürfte fahrlässige Brandstiftung
brandursächlich gewesen sein.

Die Polizei war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Brennende Müllsäcke: Brand greift auf PKW über

Herdecke. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden die ehrenamtlichen Blauröcke der Feuerwehr Herdecke gegen 01:29 Uhr aus ihren Betten geholt. Mehrere Anwohner des Rostesiepen hatten den Notruf gewählt, weil auf der Straße einige zur Abholung bereitgestellte gelbe Säcke brannten. Direkt daneben befanden sich auch mehrere Pkw.

Als die Feuerwehrleute mit dem ersten Löschfahrzeug knapp sieben Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, hatte sich der Brand bereits auf einen Pkw ausgebreitet. Sofort begannen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung und konnten so eine weitere Brandausbreitung verhindern. Nachdem der Brand gelöscht war, konnten dem Fahrzeugbesitzer sogar noch einige Dokumente und Sachen aus dem Fahrzeug unbeschadet zurück gegeben werden. Mit einer Wärmebildkamera wurde das gesamte Fahrzeug abschließend noch nach Glutnestern abgesucht.

Die ehrenamtlichen Herdecker Feuerwehrleute waren mit drei Fahrzeugen knapp eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Schutzpolizei war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Jugendliche „ballern“ nachts auf leer stehendes Haus

Menden. Am Mittwoch, gegen 01:45 Uhr, ging bei der
Polizei in Menden ein Anruf ein, dass sich im Bereich der
Gartenstrasse / ehemaliges Parkhaus „Dieler“ drei Jugendliche
„herumtreiben“ würden.

Die eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort zwei 18-Jährige
und einen 19-Jährigen antreffen. Diese versuchten beim Anblick des
Streifenwagens zunächst zu flüchten, konnten aber wenig später
gestellt werden. Befragt nach dem Grund ihres Aufenthaltes zur
nächtlichen Stunde gaben die drei Jugendlichen an, dass man „nur so“
unterwegs sei.

Erst durch die beharrliche Nachfrage der eingesetzten
Polizeibeamten gaben sie zu, mit einem Luftgewehr auf ein
leerstehendes Haus geschossen zu haben. Das Luftgewehr, welches die
Jugendlichen auf ihrer kurzen Flucht verstecken konnten, wurde im
Nachhinein mit deren Hilfe aufgefunden und sichergestellt. Das
Luftgewehr gehört einem Vater der drei Jugendlichen.

Bei der Durchsuchung des mitgeführten PKW konnte noch ein Dolch
aufgefunden werden, der ebenfalls sichergestellt wurde.

Die beiden 18- und 19-jährigen Iserlohner sowie der 18-jährige
Mendener müssen sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz
verantworten.

Bei der nächtlichen „Schießerei“ wurde keine Person verletzt. Ein
Gebäudeschaden am leerstehenden Haus entstand nicht.

Breitband-Ausbau in Wetter bis 2018 beendet

Der Breitband-Ausbau durch die Telekom ist in Wetter in vollem Gange und soll bis Februar 2018 fristgerecht beendet sein. Der nächste Schritt zum schnelleren Internet in Wetter ist auch schon gemacht: Der EN-Kreis erhält von Bund und Land insgesamt 18 Millionen Euro Fördergelder für den Internet-Ausbau in ländlichen Gebieten.

Was diese Förderung jetzt nun konkret für Wetter bedeutet, erläuterte Ulrich Schilling, Breitbandbeauftragter des EN-Kreises, nun im wetterschen Rathaus im Rahmen eines Pressegespräches. In Wetter kommt ein Teil dieser Fördermittel dem Breitband-Ausbau in Albringhausen zugute.

Beantragt hatte der Kreis für den Ausbau im gesamten Kreisgebiet insgesamt fast 18 Millionen Euro Fördergelder. Davon wurden rund 50 Prozent aus dem Bundesförderprogramm bewilligt. Die anderen 50 Prozent steuert das Land Nordrhein-Westfalen aus dem Landesförderprogramm bei. Das Programm gibt den Kreisen und Kommunen die Möglichkeit, den Ausbau des schnellen Internets in unterversorgten Gebieten schnell und unbürokratisch umzusetzen.

Für Albringhausen nennt Schilling eine Summe von rund einer halben Million Euro (Tiefbau, Kabel, Verteilerkästen, Personal- und Planungskosten). „Von Richtung Wengern aus müsste ein Anbieter fünf Kilometer Kabel bis Albringhausen legen. Für gerade einmal 200 Hausanschlüsse. Das kann ein Anbieter in den für die Wirtschaftlichkeit zugrunde gelegten sieben Jahren nicht wieder hereinholen.“ Also greift hier für Albringhausen das Fördergeld. Ausgeschrieben wird die Bandbreite von 30Mbit im Download in Siedlungen und 50 Mbit in Gewerbegebieten.

„Wir brauchen dringend eine verbesserte Situation in ländlichen Gebieten“, erklärt Bürgermeister Frank Hasenberg. Er sieht „das schnelle Internet als Grundversorgung“ und zeigt sich erfreut, dass nach dem Ausbau der Telekom und dem anvisierten Ausbau in Albringhausen rund 95 Prozent der Haushalte mit einem Breitbandanschluss versorgt werden können.

Allerdings geht es mit dem Breitband-Ausbau noch nicht sofort los: die komplexe Erstellung der Ausschreibungen nimmt zwei bis drei Monate in Anspruch. Die europaweite Ausschreibung wird vermutlich im November veröffentlicht, die Angebote gehen bis Juni 2018 ein, so dass erste Aufträge im Herbst 2018 vergeben werden können. Die Zeit der Baumaßnahmen bis hin zum Abschluss des Projektes schätzt Breitbandbeauftragter Schilling auf Ende 2019.

Streithähne schlagen und treten aufeinander ein

 

Hagen. Heute (Mittwoch) gerieten ein 32 und ein 47-jähriger
Mann gegen 01.50 Uhr auf dem Berliner Platz zunächst verbal
aneinander. Der 47-Jährige stieß seinen jüngeren Kontrahenten
daraufhin von einer Bank. Dann schlugen und traten die beiden
Streithähne gegenseitig aufeinander ein. Die Polizei trennte die
Männer. Der 32-Jährige stand erheblich unter dem Einfluss
alkoholischer Getränke. Beide zeigten sich gegenseitig wegen
Körperverletzung an.

Verkaufsgespräch endet mit Messerstich

 

Menden. Am Dienstag, gegen 19:30 Uhr, befand sich der
28-jährige Geschädigte in einer sog. „Shisha-Bar“ in Menden. Dort
traf er sich mit einem „flüchtigen Bekannten“ zur Rückgabe eines
zuvor veräußerten Smartphones. Dabei gerieten die beiden Männer in
Streit, der sich auf der Straße vor der Bar fortsetzte und
anschließend eskalierte: Der „flüchtige Bekannte“ zückte ein Messer
und stach auf den Geschädigten ein. Dieser erlitt eine Schnittwunde
auf der Stirn und eine Nasenbeinfraktur. Anschließend verließ der
Täter den Tatort fußläufig.

Der Geschädigte begab sich zur Polizeiwache Menden und erstattete
Anzeige. Nach erfolgter ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte
er dieses wieder verlassen.

Die Ermittlungsmaßnahmen der Polizeiwache Menden führten zur
Festnahme eines 35-jährigen Tatverdächtigen und der Sicherstellung
von Beweismitteln.

Die in Kenntnis gesetzte Staatsanwaltschaft Arnsberg bewertete den
Sachverhalt als gefährliche Körperverletzung. Ein Antrag auf Erlass
eines Haftbefehles erging nicht. Der Beschuldigte wurde nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Polizeigewahrsam
entlassen.

Nach Westfalenbad-Besuch ins Polizeigewahrsam

Hagen. Mit einer Ingewahrsamnahme endeten am Dienstagabend
zwei Polizeieinsätze, die durch fünf junge Männer im Alter von 18 bis
27 Jahren ausgelöst wurden. Gegen 22.00 Uhr baten Angehörige des
Westfalenbads in der Stadionstraße die Polizei um Hilfe, da fünf
junge Männer den Badebetrieb störten. Entgegen der Badeordnung
filmten sie mit ihren Handys. Da die Männer uneinsichtig waren und
sich aggressiv verhielten, sollten sie das Bad verlassen. Dieser
Aufforderung folgten sie nur widerwillig. Auf dem Weg nach draußen
beleidigten die Störenfriede die eingesetzten Polizistinnen und
Polizisten auf übelste Art und Weise. Hierbei tat sich insbesondere
ein 27-Jähriger hervor. Nachdem sich die Situation beruhigt hatte und
alle Personalien aufgenommen waren, wurden die Männer zur Ruhe
ermahnt und entlassen. Gegen 22.30 Uhr meldete eine Anwohnerin aus
der Külpestraße eine Ruhestörung. Bei den Ruhestörern handelte es
sich um dieselben Personen, die bereits im Westfalenbad aufgefallen
waren. Da der 27-Jährige sich wieder aggressiv und uneinsichtig
verhielt, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten dem
Polizeigewahrsam zugeführt. Daraufhin kehrte Ruhe ein.

Wilde Verfolgungsfahrt durch die Hagener Stadt und Autobahnen

Hagen. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit versuchte in der Nacht zu
Mittwoch ein Audi-Fahrer einer Kontrolle zu entkommen. Gegen 02.10
Uhr fiel der 33 Jahre alte Fahrer auf, als er aus der Düppenbecker
Straße kam. Als ihn Beamte kontrollieren wollten, gab er Gas und
versuchte, über die Heinitzstraße auf der Autobahn zu entkommen. Der
Mann wechselte im Hagener Kreuz über die A45 zurück auf die 46 und
raste zurück in Richtung Innenstadt. An der Feithstraße verließ er
die Bahn und über Feith- und Eppenhauser Straße ging es wieder in die
Innenstadt. Mehrfach überfuhr er dabei rote Ampeln und überschritt
erheblich die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten. In der Körnerstraße
kam der Audi endgültig nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte in
ein Absperrgitter und blieb dort hängen. Polizeibeamte konnten den
allein im Fahrzeug befindlichen Fahrer noch an der Unfallstelle
festnehmen. Der Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und
stand unter dem Einfluss von Drogen. Bei dem Unfall zog er sich
leichte Verletzungen zu, sodass er vorsorglich ins Krankenhaus kam.
Seinen Wagen stellten die Beamten sicher, weitere Ermittlungen dauern
an.

Sexualdelikt in der S-Bahn bei Wehringhausen

Hagen. Bereits am 06.06.2017 gegen 16.25 Uhr zeigte sich ein bislang
unbekannter junger Mann in einer S-Bahn einem 16-jährigen Mädchen.
Die Geschädigte fuhr zur Tatzeit von Hagener Hauptbahnhof in Richtung
Mönchengladbach. In Höhe Wehringhausen entblößte sich der Verdächtige
und zeigte sein erigiertes Glied. Die 16-Jährige begab sich daraufhin
in ein anderes Abteil und der junge Mann verließ in Hagen Westerbauer
die Bahn. Noch im Zug wurde er von einer Überwachungskamera
fotografiert. Ein Richter hat einen Beschluss zur
Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Hinweise zu dem Verdächtigen bitte
an die 986 2066.

Winterberger findet Drogen für 40.000 € in der Garage

Winterberg. Am Montagmorgen fand ein Anwohner in seiner Garage am Astenweg
eine fremde Tasche. Nachdem er sie geöffnet hatte, informierte er die
Polizei. In der Tasche befanden sich über vier Kilogramm Marihuana.
Nach Angaben des Anwohners steht die Garage den ganzen Tag offen.
Somit ist die Garage für jeden frei zugänglich. Bei der Tasche
handelt es sich um eine schwarze, ältere Sporttasche der Marke
„Runaway“. Die Drogen haben einen geschätzten Marktwert von etwa
40.000 Euro. Bislang liegen der Polizei keine Hinweise zu dem Ableger
der Tasche vor. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen
und fragt: Wem sind im Bereich Neuastenberg, insbesondere auf der
Astenstraße verdächtige Personen aufgefallen. Wer kann Hinweise zum
Ableger der gefundenen Drogen geben? Zeugen setzen sich bitte mit der
Polizei in Winterberg unter 02981 – 90 200 in Verbindung.

10.075,- Euro in Handtasche eingenäht

Dortmund. Gestern Abend (05. September) meldete sich eine
Mutter (34) mit ihrer Tochter (2) in der Wache der Dortmunder
Bundespolizei und baten um einen Schlafplatz. Was danach geschah, war
auch für die Einsatzkräfte schwer zu begreifen.

Gegen 22:30 Uhr meldete sich die 34-jährige Frau zusammen mit
ihrer Tochter in der Bundespolizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof.
Dort erklärte sie einem Beamten, dass sie mit ihrer Tochter den
ganzen Tag auf den Beinen gewesen sei und nun einen Schlafplatz
benötige.

Daraufhin wurde die Frau überprüft. Dabei stellte sich heraus,
dass sie bereits als vermisst gemeldet war. Sie war in eine
Hilfseinrichtung der Stadt Dortmund nicht zurückgekehrt. Diese wurde
daraufhin informiert und eine Abholung von Mutter und Tochter wurde
zugesagt.

Als die Frau über Atemnot klagte, wurde sofort der Rettungsdienst
alarmiert. Als Rettungssanitäter die 34-Jährige untersuchten wollten,
schlug ihre Stimmung plötzlich um. Sie riss das Innenfutter der
Handtasche auf, entnahm diesem Banknoten im Wert von 10.075,- Euro,
zerriss einige davon und stopfte sich das Geld in den Mund.

Bundespolizisten stoppten daraufhin die Frau und konnten sie
fixieren. Dabei wehrte sie sich heftig und versuchte die
Einsatzkräfte zu schlagen. Nachdem sie sich später beruhigt hatte,
entschied ein Arzt, die Frau in ein Krankenhaus einzuliefern.

Die 10.075,- Euro wurden vorerst sichergestellt. Gegen die
kamerunische Staatsangehörige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen
Widerstands eingeleitet. Warum die Frau so viel Bargeld, eingenäht in
ihrer Handtasche, dabei hatte, müssen weitere Ermittlungen ergeben.

Unverhofft kommt oft! – Falscher Ort um einen Joint zu „bauen“

Dortmund/Menden. Definitiv der falsche Platz um einen
Joint zu drehen ist der Nebenausgang einer Polizeiwache. Das mussten
dann auch zwei Männer feststellen, die gestern Abend (05. September)
vor dem Nebenausgang der Bundespolizeiwache am Dortmunder
Hauptbahnhof mit Drogen „erwischt“ wurden.

Die beiden afghanischen Asylbewerber (18/29) waren gerade dabei
einen Joint zu drehen, als sich „plötzlich“ die Tür des Nebenausgangs
der Bundespolizeiwache öffnete und zwei Bundespolizisten vor ihnen
standen. Da half auch der Versuch die Drogen in den Händen zu
verbergen nichts.

Das Duo „durfte“ mit in die Wache kommen, wo sie nach weiteren
Drogen durchsucht wurden. Trotz Sprachbarriere konnten den beiden
Männern, die sich derzeit in einem Wohnheim in Menden (Sauerland)
aufhalten, vermittelt werden, dass gegen sie ein Strafverfahren wegen
unerlaubten Drogenbesitzes eingeleitet wurde.

Anschließend durften sie die Wache durch den Hauptausgang wieder
verlassen.

27 neue KollegenInnen bei der Polizei Hagen

Am Freitag (01.09.2017) begrüßten Polizeipräsident Wolfgang Sprogies, Direktionsleiter Thomas Gutsfeld und Personalrat Bodo Gleiß 27 neue Kolleginnen und Kollegen, die ihren Abschluss geschafft haben und nun die Dienstgruppen in den Wachen verstärken werden. Die große Freude über den Nachersatz wird lediglich getrübt durch den Wechsel erfahrener Beamter aus dem Bereich der Stammbesatzung, die nun in andere Dienststellen oder andere Behörden wechseln.

Einstellungsjahrgang 2017

219 angehende Polizistinnen und Polizisten haben zum 01. September ihr Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung begonnen und hatten bis einschließlich 06.09.17 beinahe die Kapazitäten des Polizeipräsidiums gesprengt. Viel Organisatorisches stand auf dem Programm: Medizinische Untersuchungen, Passfotos, Vorstellungen verschiedener Dienststellen und vieles mehr.

Ladendieb mit Haftbefehl gesucht

Hagen. Am Dienstagabend gegen 19.00 Uhr rief ein
Ladendetektiv aus einem Baumarkt an der Eckeseyer Straße die Polizei
zu Hilfe, er hatte einen Dieb erwischt, der sich nicht ausweisen
konnte. Der Zeuge hatte den 33-Jährigen beobachtet, als er mehrfach
kleinere Werkzeuge aus den Regalen nahm und unter sein Hemd steckte.
Als er dann die Kasse passierte ohne die Waren zu bezahlen, sprach er
ihn an und nahm ihn mit ins Büro. Die hinzugezogenen Beamten konnten
bei der Überprüfung feststellen, dass gegen den Mann wegen
gleichgelagerter Straftaten ein Haftbefehl über 90 Tage vorlag.
Daraufhin brachten ihn die Polizisten in das Polizeigewahrsam. Nach
den Vernehmungen am Mittwochvormittag geht es für den 33-Jährigen
weiter in die Justizvollzugsanstalt. Eine erneute Anzeige kommt
ebenfalls auf ihn zu.

Wehringhauser Schnurlos Festival 2017

…vom 22. – 24. September auf dem Goldberg

 

Auch 2017 werden am Bismarckturm an zwei Tagen umsonst und draußen nicht nur regionale Bands präsentiert

Hagen. In knapp drei Wochen gibt es eine Fortsetzung des „Wehringhauser Schnurlos Festivals“, das bereits im Juni 2016 die Besucher auf den Goldberg lockte. Insgesamt 10 Bands und ein DJ konnten für das Festival gebucht werden. Am 22.09. und 23.09. startet das Bühnenprogramm jeweils um 17:00 Uhr Das Rahmenprogramm mit Kinderbetreuung von „Magic Elise“, diversen Ständen auf Hagens grünem Hausberg beginnt bereits um 16:00 Uhr. Besucher können von Freitag bis Sonntag zelten. Zu beachten ist aber, dass die Zufahrt auf den Goldberg mit dem Auto für Festivalbesucher eingeschränkt ist.

Dem sechsköpfigen ehrenamtlich aktiven Veranstaltungsteam um Stefan Otto (Musiker und Produzent aus Wehringhausen) ist es wichtig, dass das Festival nicht falsch verstanden wird: Schnurlos bedeutet nicht unplugged, sondern lediglich, dass die Verstärker Akkubetrieben sind. „Wir möchten das natürliche Umfeld aktiv einbinden und setzen daher auf eine schlankere Beschallung, die direkt vor der Bühne aber ordentlichen Musikgenuß ermöglicht!“ erläutert Peet Teichert, der für die Tontechnik zuständig ist, das Konzept. „Dadurch entsteht für die Musiker und das Publikum durch die erforderliche Nähe ein intimerer Rahmen, während man auf dem restlichen Gelände zwar die Musik hört, aber nicht zugedröhnt wird, wenn man mal Pause machen will um sich zu unterhalten“ ergänzt Stefan Otto die Rahmenbedingungen.

Am Freitag spielen Herzblut, Qu Rock Alfred Ladylike, Fat trousers acoustic rollers und als Headliner DBTM. Der Samstag beginnt mit krautigem countryfolkpunk der legendären Krautboys. MOK, Sir Plain, Mütze Liedermacher und King’s Tonic setzen den Abend fort. Von weiblichem Gesang mit Ukulelebegleitung über folk, Rock bis zu akustisch gespieltem Punk bietet das Lineup für jeden etwas, der handgemachte Musik mag. Nach dem Liveprogramm werden die Besucher ab 23:30 Uhr von DJ Phil Audio aus Wehringhausen in die Nacht begleitet.

Zur Umsetzung des Festivals werden aktuell noch Helfer für Essens- und Getränkestände gesucht, die die Veranstalter sämtlich in Eigenregie betreiben um die Kosten für Bands, Genehmigungen, die aufgebaute Infrastruktur und viele weitere Punkte aufbringen zu können. “Wir bekommen zwar noch Fördergelder vom Kulturbüro der Stadt Hagen und über das european centre for creative economy vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft im Zusammenhang mit der Förderung Wehringhausens als Kreativ.Quartier, aber wir müssen dieses Jahr absehen können, das wir das ganze kostendeckend organisieren können” berichtet Maik Schumacher, der sich zusammen mit Stefan Otto um Genehmigungen und Fördermittel gekümmert hat. “Es wäre toll, wenn wir durch weitere Sponsoren, Spenden und eigene Einnahmen das Festival etablieren und dauerhaft etwas zum Kulturleben in Hagen beitragen könnten” formuliert Stefan Otto ein wichtiges diesjähriges Ziel. Durch die Stadtverwaltung wurde das Organisationsteam gut unterstützt bisher. Der Wehringhauser Bioladen, Hawker, Die St. Georg – Pfadfinder und einige andere unterstützen das Festival bereits mit Sachspenden und Material.

Die letzten drei Wochen vor dem Festival werden noch für letzte Planungen genutzt und alle sind sich sicher, das ein goldener Herbst zum guten Gelingen beiträgt.

Wer das Wehringhauser Schnurlos Festival als Helfer, Spender oder Sponsor unterstützen möchte, kann sich per E-Mail bei Maik Schumacher (Helferakquise) unter maik.schumacher@gmx.net oder bei Stefan Otto (Spenden und Sponsoring) unter info@bluestuffrecords.com melden.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM OSTHAUS MUSEUM

Am Sonntag, den 10. September findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Ugo Dossi – Sinnliches und Übersinnliches“ statt. Mit circa 100 Bildern und Objekten stellt das Osthaus Museum Hagen Ugo Dossi als künstlerischen Grenzgänger vor. In seinen Installationen und Bilderfindungen wirkt eine große Affinität zu den Naturwissenschaften, zur Topologie, eine Faszination für das magische Denken und eine umfassende, spirituelle Sicht der Welt. Damit erstellt er Modelle, die das Unendliche sichtbar machen und dem Undenkbaren eine Form verleihen, die eine sinnliche Ahnung davon aufkommen lassen. Was ist Welt? Wie wirkt Schönheit? Das sind die zentralen Fragen im Werk des international erfolgreichen Künstlers und zweifachen documenta und Biennale-Teilnehmers. Beide Fragen kreisen um das Phänomen der sinnlichen und der übersinnlichen Wahrnehmung. Ugo Dossi stellt seine Werke als Antwort auf mögliche, oft noch ungestellte, existentielle Fragen in den Raum. Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick in das facettenreiche und transdisziplinäre Werk des Münchener Künstlers. In 50 Jahren künstlerischer Auseinandersetzung entwickelte Ugo Dossi Weltmodelle unterschiedlicher Art.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Zwei Jahre Café Miteinander: Bürger sind eingeladen, mitzufeiern

Wetter(Ruhr). Sich bei Kaffee und Kuchen näher kennen lernen, gemeinsam spielen und Kontakte knüpfen: Seit nunmehr zwei Jahren ist das Café Miteinander ein regelmäßiger Treffpunkt für Gespräche und Begegnungen zwischen Geflüchteten und Bürgern aus Wetter. Alle 14 Tage freitags wird hier, im Jugendzentrum Kicka am Schmandbruch, Vogelsanger Straße 64a, das Miteinander gelebt, hier wird gespielt, geredet und gelacht. Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass die Menschen viel voneinander lernen und dass man sich auch mit wenigen Sprachkenntnissen, aber mit Mimik und Gesten schnell verständigen kann. Dieses Miteinander wollen die Gäste mit dem Café-Team und möglichst vielen Mitbürgern am Freitag, 8. September, von 15 bis 18 Uhr gemeinsam im Café Miteinander feiern. Es gibt, neben der Möglichkeit, Gespräche zu führen und neue Kontakte zu knüpfen, Kaffee und Kuchen, Herzhaftes vom Grill und Getränke.

„Ich danke allen engagierten Mitbürgern, die sich in den letzten zwei Jahren für das Gelingen des Cafés Miteinander engagiert haben“, so Bürgermeister Hasenberg. „Das vielfältige Engagement für Geflüchtete in unserer Stadt macht deutlich, dass Wetter eine Stadt des Miteinanders ist.“

 

„Wilhelm Busch“ beim Hohenlimburger Lese- und Literaturtreff

Lesefreunde jeden Alters treffen sich am Freitag, 8. September, um 18 Uhr beim Lese- und Literaturtreff in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8. Büchereimitarbeiter Leif-Thorsten Kramps liest überwiegend heitere, aber auch nachdenklich stimmende Gedichte und Aphorismen des populären Dichters Wilhelm Busch vor. Im Anschluss besteht für alle Interessierten die Gelegenheit, sich über die Intention und Botschaft in den Reimen von Busch auszutauschen und sich über sein Leben zu informieren. Gäste sind zu diesem Gedankenaustausch herzlich willkommen. Die Veranstaltung dauert circa eine Stunde und ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02331/207-4477.