Dortmund, Nordstadt, Messerstecherei

 

Dortmund. Am Samstag, gegen 04.15 Uhr kam es vor einer Gaststätte im

Bereich der Bornstraße zu Streitigkeiten zwischen mehreren Personen.
Im Verlauf der Auseinandersetzung erhielt ein 54-jähriger türkischer
Mitbürger durch einen 34-jährigen bulgarischen Mitbürger einen
Messerstich in den Bauchbereich, wodurch zwischenzeitlich
Lebensgefahr bestand. Der Tatverdächtige flüchtete und konnte später
durch eine eingesetzte Mordkommission der Polizei festgenommen
werden.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund beantragte heute einen
Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung, den die
zuständige Haftrichterin anschließend erließ.

Das Opfer ist mittlerweile außer Lebensgefahr und verbleibt
weiterhin im Krankenhaus.

Aktion zum Antikriegstag 2017: Atomkriege verhindern!

(Ruth Sauerwein) Am Antikriegstag, dem 1. September, erinnerten Mitglieder des  Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN und des DGB an den Überfall faschistischer Truppen auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Über 50 Millionen Tote und unvorstellbare Zerstörungen waren die Folge. Und die seelischen Wunden der Menschen wirken bis heute nach.

Die Welt scheint aus diesen Schrecken nichts gelernt zu haben. 35 bewaffnete Konflikte gibt es zurzeit weltweit. Der Waffenexport boomt. Die NATO will massiv aufrüsten und Russland wird sicher folgen. Aber eine Entwicklung ist besonders bedrohlich. „Es gibt einen Dammbruch: Das Tabu, mit einem Atomkrieg zu drohen, ist erstmals seit der Kubakrise gebrochen worden“, erklärte Dr. Christian Kingreen in seiner kurzen Ansprache während der Mahnwache. Wer kann Kim und Trump in den Arm fallen?

Aber es gibt auch ermutigende Zeichen: Am 7. Juli unterschrieben 122 Staaten in New York einen Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen – der von der deutschen Regierung nicht unterzeichnet wurde. In Flugblättern forderte das FRIEDENSZEICHEN Passanten auf, in einem ersten kleinen Schritt die Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel und Cemile Giousouf anzuschreiben und aufzufordern, sich dafür einzusetzen, dass Deutschland dem Vertrag beitritt. Auf dem Handzettel standen weitere Andressen, bei denen man sich für atomare Abrüstung einsetzen kann.

Zu Beginn der Aktion trafen sich Mitglieder des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN am Mahnmal für Zwangsarbeiter und Deserteure in der Potthofstraße und legten dort Blumen nieder. An der Aktion in der Hohenzollernstraße beteiligten sich unter anderem René Röspel, Bundestagsabgeordneter und -kandidat der SPD, und Karen Haltaufderheide, Bundestagskandidatin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Betriebsmittelspur verunreinigt mehrere Straßen in Wetter

Wetter (Ruhr). Die Löschgruppen Wengern, Volmarstein und
Grundschöttel wurden gestern um 08:26 Uhr zur Unterstützung des
Stadtbetriebes alarmiert. Ein Linienbus hatte auf mehreren Straßen
von Wengern kommend, über den Bahnhof Wetter und die Grundschötteler
Straße führend eine Betriebsmittelspur hinterlassen. Die
verunreinigten Straßen wurden mit Bindemittel abgestreut und
anschließend durch die Kehrmaschine vom Stadtbetrieb wieder
aufgenommen. Nach dem Aufstellen mehrere Ölwarnschilder konnten alle
ausgerückten Kräfte den Einsatz nach guten zwei Stunden für beendet
erklären. Während der Reinigungsarbeiten kam es zu leichten
Behinderungen im Straßenverkehr.

Wohnungsbrand in Wetter

Wetter (Ruhr). Gestern Abend um 22:16 ertönten die Sirenen über Alt-Wetter,
Volmarstein und Grundschöttel. Der Grund war ein gemeldeter
Wohnungsbrand in der Königstraße. Ein Anwohner hatte die ausgelösten
Rauchwarnmelder wahrgenommen und daraufhin richtigerweise die
Feuerwehr alarmiert. Anschließend brachte er sich und die restlichen
Bewohner des Mehrfamilienhauses in Sicherheit. Da bei Eintreffen der
ersten Kräfte an der Einsatzstelle noch nicht bekannt war, ob sich
die Person noch in der betroffenen Wohnung befand, wurde eine
Nachalarmierung durchgeführt. Ein Trupp unter Atemschutz wurde direkt
zur Menschenrettung und anschließenden Brandbekämpfung durch das
Treppenhaus eingesetzt. Parallel wurde ein weiterer Trupp, unter
Atemschutz, über die Drehleiter in die Dachgeschosswohnung gebracht.
Hierzu musste dann auch eine Fensterscheibe der Wohnung gewaltsam
geöffnet werden. Parallel wurde zur Unterstützung ein weiterer Trupp
durch den Treppenraum geschickt. Als schnell klar war, dass der
Bewohner nicht zu Hause war, wurde umgehend das Feuer in der
Küchenzeile abgelöscht. Aufgrund der schnellen Maßnahmen und des
reduzierten Wasserverbrauches wurde auch kein größerer Wasserschaden
verursacht. Das ausgetretene Löschwasser wurde im Anschluss mit einem
Wassersauger aufgenommen. Der Strom und das Wasser der betroffenen
Wohnung wurden abgestellt. Die Bewohner des Hauses wurden durch den
Rettungsdienst und die ebenfalls anwesende Feuerwehrärztin betreut
und konnten nach Abschluss der Arbeiten wieder in ihre Wohnungen
zurückkehren. Zur genauen Brandursache und zum Schaden kann die
Feuerwehr keine Aussage geben.

Der Einsatz der Feuerwehr hat viele interessierte Passanten auf
die Königstraße gelockt. Die Personen störten aber zu keiner Zeit den
Ablauf des Einsatzes. Selbst der Bitte des Einsatzleiters, doch den
Gehweg etwas zu räumen, wurde ohne Stress nachgekommen. Eine
Anwohnerin des Hauses bedankte sich sogar am Sonntag, per Facebook,
bei allen eingesetzten Einsatzkräften.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung

Hagen. Am Sonntag, gegen 00.30 Uhr, befuhr
ein 32-jähriger Renault-Fahrer den Bergischen Ring in Richtung
Hagen-Wehringhausen und beachtete nach hiesigem Ermittlungsstand
nicht die rotlichtzeigende Ampel des Kreuzungsbereiches Bergischer
Ring/Hochstraße. Dies führte dazu, dass er mit einem 23-jährigen
Fiat-Fahrer, der von der Hochstr. aus kommend nach links auf den
Bergischen Ring abbiegen wollte, im Kreuzungsbereich zusammenstieß.
Hierbei verletzte sich der Fiat-Fahrer schwer, sodass er mit einem
RTW in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Der Renault-Fahrer
blieb unverletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten
Polizeibeamten allerdings Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest. Des
Weiteren gab er an, dass er keinen Führerschein besitze. Die
Polizeibeamten ordneten eine Blutprobe an, die auf der Wache
entnommen wurde. Da beide PKW nicht mehr fahrbereit waren, wurden sie
durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt. Es entstand ein
Gesamtsachschaden von ca. 16000,-Euro.

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Ennepetal

Ennepetal. Am Samstag den 02.09.2017 um 22:56 Uhr, wurde
die Feuerwehr Ennepetal zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die
Hagenerstrasse alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass
angebranntes Essen für die Auslösung verantwortlich war. Der Einsatz
war um 23:18 Uhr beendet.

Um 04:06 Uhr wurde das Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einem
„First  Responder“  Einsatz in die Fuhrstrasse alarmiert. Aufgrund
einer Vielzahl von Rettungsdiensteinsätzen  im Stadtgebiet wurde die
Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungswagens
aus Schwelm geleistet. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde
im weiteren Verlauf die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Der Einsatz für
die 4 Einsatzkräfte endete um 04:48 Uhr.

Zeitgleich wurde ein unbekanntes Feuer an der Hembecker Talstrasse
gemeldet. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug  des  Löschzuges
Milspe/Altenvoerde und die Drehleiter rückten aus und mussten vor Ort
feststellen, dass es sich um ein Lagerfeuer handelte. Der Einsatz der
Feuerwehr war nicht erforderlich und konnte um 04:44 Uhr beendet
werden.

Polizei sucht Zeugen nach zwei Raubdelikten

Dortmund. Nach zwei Raubdelikten am Freitagnachmittag (1.9.) in der
Dortmunder Innenstadt sucht die Polizei Zeugen.
Ersten Erkenntnissen zufolge betrat ein unbekannter Mann zunächst
gegen 16.15 Uhr ein Schreibwarengeschäft an der Brauhausstraße. Er
ging zum Verkaufstresen und forderte von zwei Mitarbeiterinnen (21
und 46) Bargeld. Gleichzeitig griff der Unbekannte unter seine Jacke,
so dass der Eindruck entstand, dass sich dort eine Waffe befindet.
Ohne dem Tatverdächtigen Geld zu geben, konnten die beiden
Mitarbeiterinnen zu einem Nebenausgang flüchten. In diesem Moment
verließ der Mann offenbar ohne Beute das Geschäft.

Laut Zeugenaussagen war der Tatverdächtige etwa 50 Jahre alt, etwa
175 cm groß, hatte grün-blaue Augen, einen schwarz-grau melierten
Schnurrbart und trug eine schwarze Regenjacke – wahrscheinlich der
Marke „Puma“ – mit weißen Applikationen im Schulterbereich sowie
weiße Turnschuhe. Der Mann soll gebrochenes Deutsch gesprochen haben.

Die zweite Tat ereignete sich gegen 18.10 Uhr auf der
Kleppingstraße. Ein unbekannter Mann betrat dort ein
Bekleidungsgeschäft nahe der Viktoriastraße. Er ging zum
Verkaufstresen und forderte von der 34-jährigen Mitarbeiterin
Bargeld. Seine Hand hielt er dabei in einer Tüte, so dass der
Eindruck entstand, dass sich darin eine Waffe befindet. Nachdem die
Mitarbeiterin einen niedrigen dreistelligen Betrag aus der Kasse
genommen hatte, steckte der Tatverdächtige das Bargeld ein und
flüchtete in Richtung Innenstadt.

Laut Zeugenaussagen war der Mann etwa 65 bis 70 Jahre alt, etwa
170 cm groß, schmal gebaut, hatte einen braun-grau melierten
Schnurrbart, ein insgesamt ungepflegtes Erscheinungsbild und trug
eine schwarze Regenjacke der Marke „Puma“ mit weißen Streifen im
Schulterbereich, ein Basecap, eine abgetragene blaue Jeans sowie
dunkle Turnschuhe. Der Tatverdächtige soll akzentfreies Deutsch
gesprochen haben.

Ob es sich bei beiden Taten möglicherweise um denselben Täter
handelt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.

Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache in Dortmund unter
0231-132-7441.

Verkehrsunfall am Sonntag Morgen

Schwelm. Am Sonntagmorgen um 03:04 Uhr wurden Feuerwehr und
Rettungsdienst zur Brunnenstr. alarmiert. Auf der Brunnenstr. war ein
PKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei
verletzte sich der PKW Fahrer leicht.

Die Einsatzstelle wurde abgesichert und ausgeleuchtet, die
verletzte Person versorgt und ausgelaufene Betriebsstoffe abgestreut.
Die verletzte Person wurde in ein Schwelmer Krankenhaus
transportiert. Im Anschluss wurde die Fahrbahn grob gereinigt und die
Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 7 Einsatzkräften und 2
Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der
Hausbesatzung sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz war
gegen 04:15 Uhr beendet.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

 

Hagen. Am Samstag, gegen 12.45 Uhr, befuhr
ein 58-jähriger VW-Fahrer die Enneper Straße in Fahrtrichtung
Innenstadt auf dem rechten Fahrstreifen. In Höhe der Haus-Nr. 12
wollte der Fahrer auf der Fahrbahn wenden und achtete dabei nicht auf
einen 63-jährigen Daimler Benz-Fahrer, der den linken Fahrstreifen in
gleicher Richtung befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der
VW-Fahrer leicht verletzt wurde, er allerdings selbstständig einen
Arzt aufsuchen wird. Da der Mercedes nicht mehr fahrbereit war, wurde
er durch einen Abschleppdienst abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden
wird auf ca. 7500,-Euro beziffert.

Gartenlaube brennt vollständig ab

Hagen. Am Samstag, gegen 18.30 Uhr, brannte
eine Gartenlaube in einer Kleingartenanlage in der Ruhrtalstraße
vollständig ab. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die
Ruhrtalstraße in beide Richtungen gesperrt. Während des Brandes
wurde ein PKW, der auf dem Seitenstreifen vor der Gartenlaube
geparkt war, leicht beschädigt. Da die Brandursache nicht unmittelbar
geklärt werden konnte, wurde die Kripo zu weiteren Ermittlungen, die
weiterhin andauern, hinzugezogen. Es entstand ein Gesamtsachschaden
von ca. 1500,-Euro. Hinweise nimmt die Polizei Hagen unter der
Tel.-Nr. 02331/986-2066 entgegen.

Spannende Exkursion zur Hünenpforte und Blätterhöhle

Die archäologischen und geologischen Besonderheiten der Hünenpforte und der Blätterhöhle in Hagen-Hohenlimburg stehen bei einer aufregenden Führung des Museums Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Samstag, 9. September, um 11 Uhr im Mittelpunkt.

Wie ist die sagenumwobene Hünenpforte entstanden? Warum verschwinden Bäche in Holthausen im Boden und sprudeln an anderer Stelle wieder? Was haben geologische Phänomene mit dem Untergang der Raffenburg zu tun? Die Diplom-Geologin Antje Selter gibt Antworten und berichtet umfassend über die Geologie des Stadtteils Holthausen und der näheren Umgebung. Teil des Ausflugs ist auch ein Besuch der Ausgrabungsstätten rund um die Blätterhöhle. Die Entdeckung der Blätterhöhle und des Umlandes war vor einigen Jahren wissenschaftlich eine kleine Sensation. Nur sehr wenige Höhlen Mitteleuropas sind so gut erhalten und von den Ausgrabungen der Raubgräbern verschont geblieben. Wichtige Fundstücke aus der Blätterhöhle gibt es im Museum Wasserschloss Werdringen zu sehen. Leider können die Teilnehmer nicht in die Höhle gehen.

Die Kosten für die etwa dreistündige Exkursion betragen 12 Euro für Erwachsene und Jugendliche. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind für die Führung erforderlich. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 oder unter 0178/1964177 entgegengenommen.