News York Gospel Stars – A-Capella-Konzert in Hagen

Seit mittlerweile 10 Jahren touren die New York Gospel Stars jährlich für rund 90 Tage durch Deutschland. Klar, dass es diesmal ein grandioses Jubiläums-Programm geben wird.

Am Donnerstag, 04.01.2018, sind die New York Gospel Stars auch wieder in Hagen zu erleben. Diesmal in der Markuskirche. Einlass ist 19:00 Uhr – Beginn 20:00 Uhr. Tickets sollte man sich zum Preis von 27,95 € schon jetzt unter http://www.lb-events.de sichern, denn im Vergleich zu den Vorjahren gibt es diesmal ein geringeres Ticketangebot.

Die A-Capella-Konzerte der New York Gospel Stars sind ein Höhepunkt der Tournee. Ganz ohne technische Verstärkung gibt es die klaren, kräftigen und imposanten stimmen im stimmungsvollen Zusammenwirken. Dazu: Atemberaubende Solodarbietungen. Außerdem die mitreißende Mischung aus Leidenschaft,  einzigartigem Klangvolumen, und emotionalem Ausdruck.

Mehr dazu in einem sehr ausführlichen Talk mit dem Chorleiter Craig Wiggins .

Beitragsfoto: © Wolfgang Vogel

Premiere für die „Kulturbrücke“

Die „Kulturbrücke“ – erstmals auf dem Elbersgelände. 2013 wurde mit viel Aufwand die neue Brücke über die Volme zu den Hagener Elbershallen gebaut. Seit dem reizt es den Intendanten des Theater an der Volme, Dario Weberg, das Brückenpodest in direkter Nähe des Theaters zu „bespielen“. Die Ideen der Hagener Zukunftsschmiede haben das nun möglich gemacht. Am 9. September 2017 ist Premiere für die „Kulturbrücke“.

Hagener Elbershallen können unschlagbar werden

Die Hagener Elbershallen können unschlagbar werden. Der Meinung ist Elbershallen-Manager Christian Isenbeck. Mittlerweile gibt es auf dem Gelände der ehemaligen Textildruckerei ein besonderes Event nach dem anderen. Isenbeck baut seine Meinung auf die hervorragend gewachsene Synergie der Mieter und deren positive Innovationen. Am 9. September gibt es erstmals der Event „Kulturbrücke“ direkt am Theater an der Volme.

Holzhütte brannte direkt neben dem Cuno-Schornstein

Die Freiw. Feuerwehr wurde am Donnerstag gegen 11:50 Uhr zu einer unbekannten Rauchentwicklung zum Cuno Kraftwerk in die Wetterstraße gerufen.

Auf der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass es sich um einen bestätigten Brand auf einem Industriegelände handelte. Weiterhin war auf der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung auch für die Einsatzkräfte weithin sichtbar. Der Einsatzleiter und Leiter der Feuerwehr Hans-Jörg Möller ließ daraufhin die Alarmstufe auf Stadtalarm erhöhen. Auch die Feuerwehr Wetter wurde frühzeitig mit alarmiert.

Die Einsatzstelle befand sich auf dem stillgelegten Kraftwerksgelände am Bausenweg. Die genaue Anfahrt war zunächst unklar und musste erkundet werden. Ein Tor mussten durch die Feuerwehr gewaltsam aufgebrochen werden. Die Wege waren sehr stark zugewachsen, so dass die Anfahrt mit den hohen Löschfahrzeugen sehr schwierig war.

Direkt neben dem berühmten und 240m hohen Cuno-Schornstein brannte eine große und massive Holzhütte (ca. 60 qm) in voller Ausdehnung. Der Mittelbrand hatte schon auf den angrenzenden Wald übergriffen und auch der Schornsteinfuß war von den Flammen beaufschlagt. Dort wurden hinterher Betonabplatzungen festgestellt.

Die Brandbekämpfung wurde mit zwei C-Rohren unter Atemschutz aufgenommen. Die Wasserversorgung wurde durch die Fahrzeugtanks sichergestellt. Anschließend wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wetter ein so genannter Pendelverkehr von der ca. 1 km entfernten Wasserentnahmestelle durchgeführt.

Die Brandbekämpfung war in dem unwegsamen Gelände (Hanglage) sehr kraftaufwändig. Nach 45 Minuten konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Jedoch mussten anschließend massive Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Unter der zusammengestürzten Hütte befanden sich mehrere Glutnester. Diese wurden schließlich mit einem Bagger offen gelegt. Ein Bauunternehmen aus Menden, welches geraden an der Wetterstraße tätig war, wurde gebeten an der Einsatzstelle auszuhelfen. Ein Mitarbeiter legte die letzten Glutnester mit einem Bagger gekonnt frei, so dass die Feuerwehr diese gezielt mit Wasser und letztendlich mit Schaum ablöschen konnte.

Die Polizei, die Kriminalpolizei sowie das Ordnungsamt waren an der Einsatzstelle. Der stellv. Betriebsleiter des Unternehmens war ebenfalls vor Ort.

Nach 4,5 Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Feuerwehr Herdecke war mit zwei Löschzügen und die Feuerwehr Wetter mit einem Löschzug im Einsatz. Danach standen erhebliche Aufräumungsarbeiten in der Feuerwache an.

Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens müssen nun ermittelt werden.

90 Gäste begeistert von Rundfahrt

Den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel immer wieder als den „schönsten Wahlkreis der Welt“. Dass das keineswegs übertrieben ist, konnten jetzt 90 Bürgerinnen und Bürger aus Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen und Schwelm selbst erforschen: Wie in jedem Jahr hatte Röspel herzlich zu einer Bus-Rundfahrt eingeladen. Und weil sich so viele Interessierte angemeldet hatte, wurde gleich noch eine zweite Tour hinterher geschoben.
Die bis ins frühe Mittelalter reichende Geschichte der ganzen Region wurde an beiden Tagen ebenso sichtbar wie die modernen, zukunftsweisenden Einrichtungen. Im AVU-Wasserwerk Rohland unterhalb der Ennepetalsperre erfuhren die Teilnehmer, wie von dort die Hälfte der EN-Bevölkerung mit Trinkwasser höchster Qualität versorgt wird. Auf dem „höchsten Berg des Ruhrgebiets“, dem Wengeberg in der alten Hansestadt Breckerfeld, kehrten die Reisenden zum Mittagessen ein. Zum Abschluss gab René Röspel beim Besuch der FernUni Hagen bei Kaffee und Kuchen Informationen über die größte Universität der Bundesrepublik Deutschland.

Gruppenangebot hilft in Phase von Trauer und Verzweiflung

Hagen. Menschen die Trauern nicht alleine zu lassen, ihnen in ihrer schwierigen  Lebensphase zu helfen. Das ist das Ziel der Trauergruppe, die der ambulante Hospizdienst DA-SEIN der Diakonie Mark-Ruhr jetzt wieder anbietet. „Ich bin dankbar für die Hilfe, die mir diese Gruppe gegeben hat“, berichtet Helga Franke, die sich zu Beginn dieses Jahres der Trauergruppe anschloss.
„Ich hatte eine naive Vorstellung von Trauer. Nachdem mein Mann verstorben ist,
habe ich nach Unterstützung außerhalb des Familien-und Freundeskreises gesucht, da hat mich das Angebot von DA-SEIN angesprochen.“ Achtmal montags von 16.30 bis 18.30 Uhr bieten die Koordinatorinnen der Diakonie Mark-Ruhr die Trauergruppe in der Bergstr. 121 in Hagen an. „Wir geben jedem Treffen ein Thema, schauen aber auch
immer auf die individuelle Situation“, erklärt Marita Schulz. „Jeder geht anders mit dem Thema ‚Abschied nehmen‘ um. Gemeinsam wollen wir aber auch nach vorne blicken und eine Lebensperspektive entwickeln.
Wir schauen, wo die Ressourcen sind und was einem gut tut. “ Vor diesem Hintergrund bietet die Diakonie Mark-Ruhr je nach Alter der Teilnehmer auch zwei Gruppen an. Maximal zehn Personen gehören einer Trauergruppe an. „Natürlich sprechen wir auch über Erinnerungen, uns geht es um ein ‚los lassen‘, aber gleichzeitig auch bewahren der positiven Momente“, so Marita Schulz.
Dabei geht es auch um Spiritualität und die Frage, welches Bild jeder für sich vom Leben nach dem Tod hat. „Natürlich spielt da auch die Frage nach dem Glauben eine Rolle, oft hadern Menschen in ihrer Trauer mit Gott.“ Ausdrücklich weisen die Koordinatorinnen vom ambulanten Hospizdienst DA-SEIN darauf hin, dass die Trauergruppe nicht konfessionsgebunden ist und sich ebenso an Menschen richtet, die nicht in einer Kirche sind.
Helga Franke hat die gegenseitige Akzeptanz und das Vertrauen untereinander in der Gruppe geschätzt. „Das hat mir Halt und Kraft gegeben.
So wie auch ich, hatten viele in ihrer Situation einen Tunnelblick.“ Die Trauergruppe spricht nicht nur Personen an, die ihren Partner verloren haben, sondern alle die, die um einen Menschen trauern, der ihnen in ihrem Leben viel bedeutet hat.

Das erste Treffen der Trauergruppe findet am Montag, 11. September, statt. Wer Fragen dazu hat oder teilnehmen möchte, wird gebeten sich im Vorfeld unter 02331/ 3751199 zu melden.
Die weiteren Termine: 29. September, 16. und 23. Oktober, 6. und 20.
November sowie der 4. und 11. Dezember.

Schiffsbrand auf dem Harkortsee

Wetter(Ruhr). Eine schwarze Rauchwolke stieg gestern Abend über dem Harkortsee
in Wetter auf. In Höhe des Seeplatzes war es zu einer Verpuffung mit
anschließendem Brand im Motorraum auf einem Arbeitsschiff des
Ruhrverbandes gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt und mussten
gerettet werden.

Zum Glück war das alles aber nur eine Übung!

Dieses gesamte Szenario hatte sich das Team von DLRG, DRK und
Feuerwehr zum Abschluss der Wetteraner „Brandwochen“ einfallen
lassen.

Nach der Alarmierung rückten alle Einsatzkräfte zum Seeplatz an.
Der Einsatzleiter erkundete mit seiner Führungsassistentin die Lage,
gab die Informationen an seine Einheitsführer weiter und teilte ihnen
entsprechende Einsatzaufträge zu.

Die DLRG übernahm die Menschenrettung aus dem Wasser und die
Rettung der verletzten Personen vom Schiff. Hierbei setzte sie auch
mehrere Strömungsretter ein. Am Ufer wurden die Personen dann vom DRK
und der Feuerwehr in Empfang genommen und in einer sogenannten
„Patientenablage“ untersucht und medizinisch versorgt. Zeitgleich
begann die Feuerwehr den Brand auf dem Schiff zu bekämpfen. Dafür
wurde eine Wasserversorgung aus dem Harkortsee aufgebaut und das
Feuer von der Landseite her mit einem Wasserwerfer und einem B-Rohr
bekämpft. Um die Brandbekämpfung auch von der Seeseite aufnehmen zu
können, wurde das große Rettungsboot der DLRG mit einer
Feuerwehrpumpe und einem weiteren Wasserwerfer bestückt. So konnte
der Schiffsbrand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die
Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen funktionierte in allen
Bereichen sehr gut, die angenommene Einsatzlage konnte schnell und
professionell bewältigt werden.

Die gute und schnelle Arbeit honorierten die zahlreichen Zuschauer
dann auch am Ende der Vorführung mit lautem Applaus. Sogar der WDR
hatte ein Kamerateam geschickt, der Beitrag wurde in der Sendung
„Lokalzeit Dortmund“ ausgestrahlt.

Ein großes Dankeschön geht noch einmal an alle beteiligten Kräfte,
an die Verletztendarsteller und an den Ruhrverband. Man kann sagen,
dass die „Brandwochen“ eine rundum gelungene Veranstaltung waren, um
den Bürgern die rein ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr und der
Hilfsorganisationen näher zu bringen.

E-Bike-Unfall mit schwerverletzter Seniorin

Wetter (Ruhr). Am 30.08.2017, gegen 18:20 Uhr befuhr eine
79-jährige Wetteranerin, in einer Gruppe von fünf weiteren
Radfahrerinnen, mit ihrem silbernen E-Bike der Marke Giant die Straße
Am Obergraben. Obwohl die 79-jährige eingangs einer Rechtskurve ihre
Fahrt wahrnehmbar verlangsamte, konnte sie mit ihrem E-Bike dem
Fahrbahnverlauf nicht folgen, kam nach links von der Straße ab und
prallte dort gegen eine Arbeitsstellenbeschilderung. Die
Begleiterinnen und die Polizeikräfte leisteten erste Hilfe für die
Verunglückte bis die schwer verletzte 79-jährige durch eine
Rettungswagen-Besatzung weiter versorgt und in ein Krankenhaus
gebracht wurde.

„Eine Tasse Menschlichkeit“

Die Bahnhofsmission Hagen bittet um Kaffeespenden und sucht Verstärkung
Hagen.
Unter dem Motto „Eine Tasse Menschlichkeit“ wirbt die Bahnhofsmission Hagen um Kaffeespenden.
„Wir freuen uns über jede Spende“, sagt Leiterin Ilona Ladwig-Henning.
„Täglich kommen viele Menschen zur Bahnhofsmission, um sich hier auf
zuwärmen, auszuruhen oder sich auszusprechen. Eine heiße Tasse Kaffee wärmt und muntert auf, schafft Kontakt.
“Damit auch in Zukunft die Kaffeemaschine dampft, bittet das Team der Hagener  Bahnhofsmission um eine Kaffee-Päckchenspende. Die Bahnhofsmission, eine Einrichtung der Diakonie Mark-Ruhr, ist an Gleis 8/10 im Hagener Hauptbahnhof zu finden.
Um der Nachfrage am Hilfeangebot der Bahnhofsmission auch künftig nachkommen zu können, ist das Team weiter auf der Suche nach Verstärkung!
Die Einsatzzeiten der ehrenamtlichen Helfer können dabei ganz individuell geplant werden, Interessenten können sich bei Ilona Ladwig-Henning unter 02331/23340 melden.
Bildzeile:Suchen Unterstützung und werben um Kaffee-Spenden: das engagierte Team der Bahnhofsmission Hagen.

Krebsberatungsstelle bietet Erfahrungsaustausch an

Hagen. Die Krebsberatungsstelle Hagen lädt am Montag, 11. September, von 17 bis 19 Uhr, zu einem Erfahrungsaustausch für Menschen mit Magenkrebs ein. Das Treffen findet in der Begegnungsstätte der Diakonie Mark-Ruhr (Martin-Luther Straße 9-11) in Hagen statt.
„Das Leben mit und nach Magenkrebs ist eine Herausforderung. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Was hat Ihnen geholfen, Ihre Lebensqualität wieder zu verbessern und mit Erkrankungsfolgen fertig zu werden? Die Krankheitsverläufe sind verschieden und doch kann ein Erfahrungsaustausch viele Impulse geben und ermutigen“, erläutert Gisela Reinhardt, Leiterin der Krebsberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr.

Großes „Reinemachen“ in Hagener Schulen

Sechs Wochen herrschte Stillstand während der Sommerferien in Hagens Schulen: Kein Unterricht, keine Kinder. Leere Räume, die bei den Reinigungskräften und Objektbetreuern alles andere als für Stillstand sorgten. Die Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft arbeiteten in den großen Ferien auf Hochtouren und sorgten dafür, dass die Lehrer und Schüler blitzblanke Böden, saubere Toiletten und staub- und schmierfreie Tische und Stühle vorfanden.

In diesem Jahr fiel das „Reinemachen“ der Hagener Schulen noch „klein“ aus: Rund 150.000 Euro kostete die Stadt Hagen die bisherige Form der Grundreinigung. Denn nicht nur der offene Ganztag, sondern auch problematische Reinigungszustände an Hagener Schulen führten dazu, dass der Rat der Stadt Hagen vor der Sommerpause beschloss, die Grundreinigung von zehn auf 20 Tage für 2018 zu erhöhen.

Wie aufwendig sich die Reinigungsaktion gestaltet – vor allem wenn die Schule eine Ganztagsbetreuung anbietet – bestätigt eine der 155 Reinigungskräfte, die im Schulbereich für den Fachbereich Gebäudewirtschaft tätig ist. Fatma Sözlü hat in den vergangenen Wochen die Grundreinigung an der Friedrich-Harkort-Schule mitbetreut: „Die Grundreinigung ist ein echter Knochenjob. Jeden Tisch muss ich einzeln umdrehen, hartgewordene Kaugummis abkratzen und Schmierereien abschrubben.“ Bei rund 20 Minuten Reinigungszeit je Raum kann dies im Normalbetrieb nicht geleistet werden.

Hausmeister Mark Kirchhoff bestätigt den großen Reinigungsaufwand. „Wir haben hier 250 Schüler in zehn Klassen. Dazu kommen noch die Räume für die Ganztagsbetreuung. Da müssen die Reinigungskräfte sich im Alltag um die wichtigen Sachen, wie die Reinigung der Toiletten oder auch der Küche, kümmern.“ Vor allem das Aufräumen von Spielsachen und Kleidung vor der eigentlichen Reinigung kostet viel Zeit. „Ich habe alleine fünf blaue Säcke voll mit liegengebliebenen Schuhen, Turnbeuteln und Jacken von den ehemaligen Viertklässlern.“ Zudem hat Kirchhoff mit den Aufräumarbeiten und der Neubestückung der Klassenzimmer mit Tischen und Stühlen alle Hände voll zu tun: „Bei uns behält jede Klasse ihren Klassenraum. Da das Mobiliar an die Körpergröße der Kinder angepasst wird, müssen dann Tische und Stühle den Raum wechseln.“

Zwei Wochen lang bereiteten die Reinigungskräfte mit der Vorarbeit von Mark Kirchhoff die Klassenräume und das gesamte Schulgebäude für die Grundschüler vor. Zusätzlich organisieren die Schüler jeder Klasse nach den Ferien einen Tafel- und Fegedienst. Das ist nicht nur wichtig, damit der saubere Zustand der Räume erhalten bleibt. „Ist ein Raum nicht gefegt, kann ich nicht richtig wischen, da ich sonst den Dreck nur verschmiere und zum Fegen die Zeit fehlt“, sagt Sözlü. Kirchhoff unterstreicht dies: „Helfen die Schüler nur ein wenig mit, schaffen wir es gemeinsam, die Schule langfristig sauber zu halten.“

Zeuge findet Geldkassette auf Spielplatz

Hagen. Am Mittwoch meldete sich ein 58-jähriger Zeuge gegen
09.50 Uhr bei der Polizei und gab an, er habe auf dem Spielplatz in
der Dreieckstraße eine Geldkassette aufgefunden. In der Geldkassette
befanden sich Unterlagen, die einer Gaststätte in der Friedensstraße
zugeordnet werden konnten. Als die Polizei bei der Gaststätte
eintraf, lief dort die Alarmanlage. Die Tür des Lokals war geöffnet.
Der 36-jährige Betreiber der Gaststätte teilte mit, dass sich zum
Zeitpunkt des Diebstahls kein Geld in der Kassette befunden habe. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Führerschein nach leichtem Auffahrunfall weg

Hagen. Bei dem Auffahrunfall in der Weststraße entstand am
Mittwochabend lediglich geringer Sachschaden. Ein 60 Jahre alter
Toyota-Fahrer hatte gegen 19.40 Uhr nach eigenen Angaben kurz nicht
aufgepasst und war an der Einmündung zur Volmarsteiner Straße auf
einen VW aufgefahren, der an der roten Ampel wartete. Bei der
Unfallaufnahme bemerkten Polizeibeamte allerdings starken
Alkoholgeruch in der Atemluft des 60-Jährigen. Der durchgeführte
Alkoholvortest ergab einen Wert deutlich über einem Promille und so
erfolgte die Entnahme einer Blutprobe. Die Polizisten stellten den
Führerschein des Mannes sicher und legten eine Anzeige vor.

Fahrraddieb fuhr lachend davon

Hagen. Am Mittwoch meldete sich gegen 13.30 Uhr ein 38
Jahre alter Mann in der Innenstadtwache und zeigte die Unterschlagung
seines Fahrrades an. Der Geschädigte hielt sich zur Tatzeit an einem
Dönerladen am Graf-von-Galen-Ring auf, als er von einem unbekannten
Mann angesprochen wurde. Der etwa 1,80 Meter große muskulöse Fremde
fragte ihn, ob er wohl mal sein Fahrrad „testen“ dürfte. Dann
schnappte er sich das blaue Fahrrad, fuhr lachend in Richtung
Körnerstraße davon und rief dem Geschädigten zu: „Du siehst das
Fahrrad niemals wieder.“ Hinweise im Zusammenhang mit diesem dreisten
Diebstahl bitte an die 986 2066.

Mann kauft Rose und wird beklaut

Hagen (ots) – Am Mittwoch hob ein 32-jähriger Hagener gegen 17.00
Uhr einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag bei einer Bank in der
Innenstadt ab. Er steckte das Geld in eine Brusttasche seines Hemdes
in ging in den Volkspark. Hier sprach ihn eine unbekannte Frau an.
Die Frau bot dem 32-Jährigen eine Rose zum Kauf an. Hierbei redete
sie unablässig auf ihn ein. Der Hagener ließ sich überreden und
kaufte eine Rose. Nachdem die unbekannte Frau sich entfernt hatte,
stellte er fest, dass sein Geld aus der Brusttasche weg war. Die
Diebin kann wie folgt beschrieben werden: Die Frau ist ca. 55 Jahre
alt, 160 cm groß und schlank. Sie war zur Tatzeit mit einem schwarzen
Rock und einem dunklen Kopftuch bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Vandalismus an Schule

Am Mittwoch stellte der 23-jährige Objektbetreuer
einer Schule im Wachtelweg gegen 06.00 Uhr fest, dass vier Fenster
beschädigt waren. Bislang unbekannte Personen hatten sich im Verlaufe
der Nacht zum Mittwoch Zugang auf das Dach der Schule verschafft.
Hier nahmen sie zwei Pflastersteine auf und bewarfen damit die
Scheiben im Innenhof des Schulgebäudes. Die Höhe des Sachschadens
stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

 

Hagener Gesundheitskonferenz sieht Bettenabbau kritisch

Ablehnung und Zustimmung. Während die Hagener Gesundheitskonferenz gestern (30. August) dem Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplans für Hagen bei einer Enthaltung zugestimmt hat, legten die Delegierten aus dem Gesundheits- und Politikbereich ausführlich dar, warum sie die Krankenhausplanung (Feststellung der Planbetten) ablehnen. Lediglich der Vertreter der Kostenträger enthielt sich der Stimme. In sechs Punkten werden im Rahmen der Anhörung durch die Bezirksregierung in Arnsberg ernst zu nehmende Bedenken angemeldet.

Unverständnis herrscht darüber, dass zusätzlich zum geplanten Abbau von 209 Planbetten die 98 somatischen Betten von den Landesplanern und Kostenträgern unberücksichtigt blieben, die bereits zum Jahreswechsel mit der Schließung des Ev. Krankenhauses Elsey weggefallen sind.

Die mitten in den Sommerferien vorgelegte Krankenhausplanung berücksichtigt nicht die veränderte Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Hagen. Zu steigenden Einwohnerzahlen und zu einer veränderten Zusammensetzung der Bevölkerung kommt es auch durch die ungebremste Binnen-Zuwanderung aus Süd-Ost-Europa. Eine Neuüberprüfung der planerisch zugrunde liegenden Zahlen ist daher notwendig, auch unter Berücksichtigung der angrenzenden Kreisgebiete (zum Beispiel Wegfall der Krankenhäuser im Märkischen Kreis, Altena und Balve).

Besonders in den Herbst- und Wintermonaten fehlen schon jetzt Betten im internistischen Bereich und Intensivbetten (saisonale Staus). Das wurde bereits vor dreieinhalb Jahren kritisch angemerkt. Der geplante Abbau von Betten in diesem Bereich ist in der vorgeschlagenen Größenordnung nicht verantwortbar.

Es werden die Auswirkungen auf verfügbare Betten nicht berücksichtigt, wenn Patienten mit multiresistenten Keimen oder anderen Infektionskrankheiten isoliert werden müssen.

Auch wird der tatsächliche Bedarf an neurologischen Betten nicht auskömmlich geplant, insbesondere der Intensivbereich für Schlaganfallpatienten (Stroke Unit) mit einer gutachterlich festgestellten Notwendigkeit von zwölf Betten.

Es ist für die Hagener Gesundheitskonferenz nicht nachvollziehbar, dass chirurgische Betten und Betten in der Frauenheilkunde/Geburtshilfe in der vorgeschlagenen Größenordnung abgebaut werden sollen.

Die Konferenz begrüßt hingegen ausdrücklich die bedarfsgerechte notwendige Erweiterung der stationären psychiatrischen Versorgung.

Den Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplans für Hagen stellte der Leiter der Feuerwehr, Veit Lenke, der den Plan neu verfasst hat, vor. Mit fünf zusätzlichen Rettungswagen, einer neuen Rettungswache in Dahl und zwei neuen Außenstandorten für den Rettungsdienst in Haßley und Hohenlimburg sowie der Erweiterung der Rettungswachen in Haspe und Vorhalle sollen die längeren Anfahrzeiten im Süden und Osten der Stadt verkürzt werden.

Zur Umsetzung des Gesamtkonzeptes ergibt sich langfristig ein Personalbedarf von circa 54 Mitarbeitern. Sehr gute Kooperationen mit den Krankenkassen, den beteiligten Krankenhäusern im Rahmen der Ausbildung und zum Teil auch als Standorte der Rettungsmittel sowie den Hilfsorganisationen, die derzeit für die Krankentransporte Personal stellen und zukünftig auch gegebenenfalls in der Notfallrettung eingebunden werden sollen, tragen zum Gelingen der Planungen bei. Perspektivisch ist der Rettungsdienst in Hagen gut aufgestellt. Nach weiteren politischen Beratungen soll der neue Rettungsdienstbedarfsplan am 5. Oktober 2017 dem Rat der Stadt Hagen zur Verabschiedung vorgelegt werden. Erst danach ist der Plan für Hagen gültig.

Neu hinzugefügt hatte der Vorsitzende in der Sitzung mit Zustimmung der Mitglieder das Anliegen des Ärztevereins Hagen, mit Zustimmung und Unterstützung seitens der Gesundheitskonferenz den für Gesundheit zuständigen Minister Karl-Josef Laumann nach Hagen einladen zu wollen, um sich mit ihm über die Sorgen beim Ärztenachwuchs, besonders bei den Hausärzten, auszutauschen. Auch in den Krankenhäusern und im Öffentlichen Gesundheitsdienst wird die Wiederbesetzung von Arztstellen schwieriger. Die Initiative wird daher begrüßt und der Vorsitzende, der städtische Beigeordnete Thomas Huyeng, wird entsprechendes ans Ministerium weitergeben.

Beethoven, Beer & Barbecue: Es gibt noch Karten

Wetter(Ruhr). Das Konzert „Beethoven, Beer & Barbecue“ im Rahmen der beliebten Reihe „Klassik an der Ruhr“ ist das Veranstaltungshighlight des Jahres. Für das Open Air-Konzert am 1. September (Beginn 19 Uhr, Einlass ist um 17 Uhr) auf dem Seeplatz gibt es noch Karten sowhl in den Vorverkaufsstellen (siehe unten) als auch an der Abendkasse.

Karten zum Preis von 39 Euro (inklusive einer Bratwurst und einem Getränk) gibt es im Infobüro des Stadtmarketing, Kaiserstraße 78, bei der Bücherstube Draht, Bismarckstraße 52.

 

„Dr. Azubi“: Hilfe aus dem Netz für Berufsstarter

Von A wie Arbeitszeit bis Z wie Zeugnis: Unter www.dr-azubi.de bekommen Berufsanfänger aus Hagen wichtige Infos rund um das Thema Ausbildung. Das Portal bietet eine individuelle und kostenlose Beratung. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Start des neuen Ausbildungsjahres hingewiesen.  

„Am Anfang haben Azubis oft mehr Fragen als Antworten: Was bedeutet die Probezeit? Wie reagiere ich auf Mobbing? Wie sieht es mit Urlaub aus? Hierzu hat Dr. Azubi alle Antworten parat“, sagt Isabell Mura. Nach Einschätzung der Geschäftsführerin der NGG Südwestfalen haben viele Berufsstarter in der Region noch immer mit typischen „Azubi-Problemen“ zu kämpfen. So leisten laut aktuellem DGB-Ausbildungsreport 36 Prozent der Auszubildenden in NRW regelmäßig Überstunden. Fast jeder Zehnte gab an, ausbildungsfremde Tätigkeiten zu machen.  

Häufig trauten sich die Jugendlichen jedoch nicht, ihren Ausbilder auf kritische Punkte anzusprechen, berichtet Mura. „Wer etwa in einem Restaurant lernt, sollte zwar wissen, dass ungewöhnliche Arbeitszeiten abends oder am Wochenende dazu gehören. Doch Überstunden müssen per Arbeitszeitkonto dann auch ausgeglichen werden. Darauf haben Auszubildende einen festen Anspruch.“   

Die Antworten bei „Dr. Azubi“ kommen je nach Branche von Experten der zuständigen Gewerkschaft, die jeden Fall genau prüfen. Die Online-Sprechstunde der DGB-Jugend ist rund um die Uhr erreichbar. Eine Antwort gibt es in der Regel schon am nächsten Tag.

 

Baby heimlich entbunden und erstickt – Das Obduktionsergebnis

 

Bochum. Wie bereits berichtet, wurde am gestrigen Mittwoch, gegen 00.30
Uhr, in einer Wohnung in Wattenscheid eine Babyleiche gefunden.

Eine dort lebende Jugendliche (15) hatte den Säugling wenige
Stunden zuvor heimlich in der elterlichen Wohnung entbunden und
anschließend erstickt.

Noch am Mittwochnachmittag wurde der Leichnam des Jungen im
gerichtsmedizinischen Institut in Essen obduziert. Die
Gerichtsmediziner stellten dabei keine äußerlichen Verletzungen an
dem Baby, das lebend geboren wurde, fest.

Im Bochumer Polizeipräsidium dauert die Arbeit der Mordkommission
IV zurzeit noch an. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist weiterhin
davon auszugehen, dass der Säugling erstickt worden ist.

Nach umfangreichen Vernehmungen wurde die 15-Jährige in den
gestrigen Abendstunden wieder entlassen. Die Kriminalbeamten wiesen
die Jugendliche und ihre Familie auf Hilfs- und
Betreuungsorganisationen hin.

Fußgängerin angefahren und verletzt

Gegen 10.30 Uhr überquerte eine 58 Jahre alte Frau
in Höhe des Baumarktes die Fahrbahn und kurz bevor sie sich auf der
mittigen Querungshilfe befand, touchierte sie ein Autofahrer mit der
Front seines Wagens. Die Fußgängerin kam durch den Anstoß zu Fall,
zog sich vermutlich eine Handgelenksfraktur sowie Abschürfungen zu
und ein Rettungswagen brachte sie zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Der Unfallfahrer hielt auf einem Parkplatz an, kam zu Fuß zur
Unfallstelle und fuhr dann in Richtung Wandhofener Straße weg, ohne
seine Personalien anzugeben. Zeugen beschrieben ihn als etwa
50-jährigen Mann, 1,70 bis 1,75 Meter groß mit kurzen grauen Haaren
und auffälliger Narbe an der Oberlippe. Bei dem Fahrzeug könnte es
sich um einen hellen Renault gehandelt haben, das von den Zeugen
abgelesene Dortmunder Kennzeichen ist in Teilen bekannt. Dennoch
werden Zeugen, die weiterführende Angaben machen können gebeten, sich
unter der 986 2066 mit der Unfallsachbearbeitung in Verbindung zu
setzen.

Drogen führten zu Gewalt gegen Bundespolizisten

Dortmund/Lünen. Erst flüchtete ein 28-Jähriger vor seiner Kontrolle, dann griff er
Bundespolizisten mit Faustschlägen an. Er hatte auch allen Grund
dazu.

Gegen 22:00 Uhr Abend (30. August) wollten Bundespolizisten den
augenscheinlich nervösen Mann aus Lünen im Dortmunder Hauptbahnhof
überprüfen. Weil er keine Ausweisdokumente dabei hatte, sollte sein
mitgeführter Rucksack durchsucht werden. Das nahm der 28-Jährige zum
Anlass zu flüchten. Nach einem kurzen Sprint konnte er jedoch
gestoppt werden.

Während seiner Festnahme versuchte er die beiden Bundespolizisten
mit Faustschlägen zu verletzten, welche ihn zu Boden ringen konnten.
Selbst am Boden wollte der Lüner nicht aufgeben und versuchter
weiterhin die Bundespolizisten zu treten und zu schlagen.

Gefesselt wurde er anschließend zur Wache gebracht. Dort erklärte
sich auch sein gewalttätiges Verhalten. In seinem Rucksack wurden
neben 68 Gramm Amphetaminen auch 119 Gramm Marihuana sichergestellt.

Nach Rücksprache mit der Dortmunder Kripo wurde er in das
Polizeigewahrsam gebracht. Neben einer Anklage wegen Verstoßes gegen
das Betäubungsmittelgesetz wir er sich auch wegen Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte wird verantworten müssen.

Kanzlerin antwortet nicht auf Röspels Brief

„Mit großer Verwunderung stelle ich fest, dass die Bundeskanzlerin beim Diesel-Skandal den Kopf einzieht, statt sich klar für die betroffenen Autohalter und die Umwelt einzusetzen“, ärgert sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. In einem Brief hatte er die Kanzlerin schon am 8. August ausdrücklich dazu aufgefordert, ihren „angeblichen Einfluss auf die Autobosse“ dahingehend auszuüben, dass diese „den betroffenen und betrogenen Autobesitzern“ jegliche technische und finanzielle Unterstützung geben, um ihre Autos auf den bestmöglichen Umweltstandard zu bringen. „Es lässt tief blicken, dass die Bundeskanzlerin auch nach drei Wochen auf das Anliegen eines Abgeordneten nicht reagiert und auch in der Sache nichts passiert“, meint Röspel.
Die Dieselbesitzer dürften nicht auf dem Schaden sitzen bleiben, fordert Röspel. Nur die Autohersteller müssten die notwendige technische Nachrüstung bezahlen, und nicht die Autobesitzer und Steuerzahler. Die Verschrottung von „Altdieseln“ halte er für Geldvernichtung, schwierig für Menschen mit kleinem Einkommen und ökologisch für Unfug, denn die Herstellung eines neuen PKW sei umweltschädlicher als der Weiterbetrieb eines älteren PKW, sagt Röspel: „Der Druck auf die Autoindustrie muss massiver werden, in den nächsten Jahren mindestens die Hälfte der Neuzulassungen emissionsfrei und bezahlbar anzubieten.“ Frau Merkel müsse jetzt Farbe bekennen, auf wessen Seite sie steht!
„Ich hoffe nicht, dass die große finanzielle Nähe zwischen Automobilindustrie und Parteien über großzügige Spenden in den letzten Jahren dazu beigetragen hat, dass hier die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin durch Passivität glänzt“, gibt Röspel zu bedenken. Deshalb halte er es für richtig, dass auch die Parteienfinanzierung endlich auf eine neue Basis gestellt wird und Spenden von Unternehmen verboten werden. Er selbst hält es seit Jahren so, dass er keine Spenden von Unternehmen annimmt, um mögliche Interessenkonflikte von vorneherein ausschließen zu können: „In meiner Verantwortung als Schatzmeister hat auch der SPD-Unterbezirk Hagen in den letzten 15 Jahren Spenden von Unternehmen weder angeworben noch angenommen.“ Seine Wahlkämpfe und seine Arbeit würden ausschließlich durch Mittel der Partei und des Steuerzahlers finanziert. „Es gibt kein Sponsoring meiner Arbeit durch Dritte“, versichert René Röspel.

Eine Schlägerei und zwei Diebstähle auf einem Friedhof

Iserlohn. Zwischen einem 26-jährigen und einem 39-jährigen
Iserlohner kam es gestern am Kurz-Schumacher-Ring zu einem Streit.
Nach zunächst verbaler Auseinandersetzung soll der 39-Jährige sein
Gegenüber geschlagen und nach ihm getreten haben. Das Opfer wurde
hierbei leicht verletzt. Auslöser sollen bereits länger
zurückliegende Streitigkeiten unter den Männern gewesen sein.
Polizeibeamte fertigten eine Strafanzeige wegen gefährlicher
Körperverletzung und Beleidigung.

Diebe trieben kürzlich ihr Unwesen auf dem Friedhof „Auf der
Palmisse“. Von zwei Gräber verschwanden innerhalb der letzten zwei
Wochen Kupfer- bzw. Messinggrabvasen. In einem Fall brachen die Täter
die Vase vom Grabsteinsockel ab, im anderen Fall demontierten sie sie
fachgerecht.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Nachbar rettete vermutlich Menschenleben

Sprockhövel. In der Nacht zu Donnerstag wurde die Feuerwehr
Sprockhövel gegen 0:40 Uhr mit dem Stichwort „Wohnungsbrand“ zu einem
Hochhaus im Starenweg gerufen. Im 6. Obergeschoss hatte ein
Rauchwarnmelder ausgelöst und Brandgeruch war wahrnehmbar. Ein
Nachbar handelte bereits couragiert: Er hatte sich gewaltsam Zutritt
zu der verrauchten Wohnung verschafft, den schlafenden Bewohner
geweckt und dieses aus den Räumlichkeiten geführt. Die Feuerwehr
betrat mit Atemschutzgeräten die verrauchte Wohnung und konnte als
Ursache angebrannte Speisen in einem Backofen ausmachen. Diese wurden
in der Spüle abgelöscht, die Küche wurde mit einer Wärmebildkamera
kontrolliert und anschließend gelüftet. Eine Person wurde noch vor
Ort dem Rettungsdienst vorgestellt, jedoch nicht in ein Krankenhaus
transportiert.

Gegen 1:30 Uhr war der Einsatz beendet. Zwei Löschzüge rückten mit
36 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten und neun Fahrzeugen aus.

Aufklärung (nicht nur) von Raser-Unfällen

 Über „Möglichkeiten der Aufklärung (nicht nur) von Raser-Unfällen durch Fahrdaten in Kraftfahrzeugen“ klärt Dr. Michael Weyde am Donnerstag, dem 31. August, in einer Veranstaltung der Juristischen Gesellschaft Hagen e.V. auf. Sie beginnt um 17 Uhr im Senatssaal der FernUniversität in Hagen, AVZ-Gebäude, Raum B121, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

In einem Impulsbeitrag spricht Prof. Dr. Osman Isfen (Lehrstuhl für Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht an der FernUniversität) über „Raser-Fälle: Ab wann werden aus eigensüchtig-rücksichtslosen Autofahrern gemeingefährliche Mörder?“

Michael Weyde ist seit 2004 als Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle sowie für die Auswertung von Unfalldatenspeichern von der IHK Berlin öffentlich bestellt und vereidigt. Unter anderem wirkte er als Gutachter im .Berliner-Raserfall“ mit, bei dem die Angeklagten wegen Mordes verurteilt wurden. Prof. Isfen verfolgte den „Hagener-Raserprozess“ vor Ort und berichtete darüber prozesstäglich auf seinem Blog.

Diese Veranstaltung gilt auch als Fortbildungsveranstaltung für Rechtsanwälte mit dem Schwerpunkt Strafrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht. Auf Wunsch werden hierzu dementsprechende Fortbildungsbescheinigungen erstellt.

 

Geschwindigkeitsüberwachungen im Hagener Stadtgebiet

Auch in der Zeit vom 1. bis 15. September finden im Hagener Stadtgebiet wieder kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen an Gefahrenstellen, Unfallschwerpunkten und in schutzwürdigen Zonen statt. Geschwindigkeitskontrollen sind eine präventive Maßnahme, um mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen. Die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist weiterhin Unfallursache Nummer Eins. Die regelmäßige Überwachung gilt vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Radfahrer. Jeder Messpunkt wird weiterhin im Benehmen mit der Polizei festgelegt. Die Messstellen der kommenden Tage sind:

01.09.2017
Selbecker Straße, Hochstraße, Brahmsstraße, Oeger Straße, Auf dem Lölfert

02.09.2017
Altenhagener Straße, Elseyer Straße

04.09.2017
Berliner Straße, Hestertstraße, Schwerter Straße, Am Bügel

05.09.2017
Metzerstraße, Stormstraße, Am Quambusch, Am Karweg, Turmstraße, Birkenstraße
07.09.2017
Gabelsberger Straße, Büddingstraße, Nöhstraße, Heigarenweg, Im Lindental, Oedenburgstraße

08.09.2017
Altenhagener Straße, Buschstraße, Kölner Straße, Silscheder Straße, Sonntagstraße, Schillerstraße

09.09.2017
Grundschötteler Straße, Eckeseyer Straße, Dahler Straße, Neue Straße

11.09.2017
Im Kley, Im Sonnenwinkel

12.09.2017
Flensburgstraße, Lange Straße, Hochstraße, Heinrichstraße, Oststraße, Iserlohner Straße

13.09.2017
Im Weinhof, Schälk, Neuer Schloßweg, Jahnstraße, Karl-Ernst-Osthaus-Straße, Kuhlestraße

14.09.2017
Haldener Straße, Eugen-Richter-Straße, Im Alten Holz, Altenhagener Straße, Herbecker Weg, Wilhelmstraße

15.09.2017
Elseyer Straße, Auf dem Lölfert, Wiesenstraße, Schälker Landstraße, Thünenstraße, Stadionstraße

Darüber hinaus muss im gesamten Stadtgebiet mit weiteren Kontrollen durch das Ordnungsamt gerechnet werden. Aufgrund des Umbaus des Geodatenportals sind die stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen sowie die möglichen mobilen Messplätze momentan leider nicht im Stadtplan auf www.hagen.de einzusehen.

Bilderbuchkino für Kinder in der Stadtteilbücherei Haspe

Um einen furchtbar hungrigen Wolf geht es im Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Dienstag, 5. September, um 16 Uhr. Ein ehrenamtlicher Vorlesepate liest die Geschichte „Der kultivierte Wolf“ von Becky Bloom und Pascal Biet vor und zeigt dazu passende Dias.

In der Geschichte geht ein Wolf seiner einzig wahren Leidenschaft nach: Dem Fressen. Auf der Suche nach etwas Essbarem gerät er auf einen Bauernhof. Dort stellt er verblüfft fest, dass die Tiere sich nicht vor ihm fürchten, sondern lieber in ihren Büchern lesen. Prompt will der Wolf auch dazugehören. Doch um in den exklusiven Hofkreis aufgenommen zu werden, muss er erst lesen lernen. Also eilt der Wolf schnell in die Schule, in die Bücherei und in die örtliche Buchhandlung.

Die 30-minütige Veranstaltung richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4297 oder unter www.hagen-medien.de.