© Hans Leicher.

Auto von Bushaltestelle gestoppt

Hagen. Der Einsatz hörte sich bei der Vergabe durch die Leitstelle dramatisch an, der Unfallhergang war gefährlich, zum Glück ging er aber mit leichten Verletzungen einer Autofahrerin und überschaubarem Sachschaden aus. Um 11.50 Uhr meldete die Leitstelle, dass ein Pkw an der Emster Straße in eine Bushaltestelle gefahren sei. Wenig später kam eine erste Entwarnung, ein Rettungswagen wurde nicht benötigt. Eine 74-jährige Opel-Fahrerin hatte ihren Wagen auf einem Parkplatz mit leichtem Gefälle abgestellt und beim Aussteigen gemerkt, dass er sich wieder in Bewegung setzte und in Richtung Emster Straße rollte. Sie hielt sich an der offenen Fahrertür fest und versuchte die Handbremse anzuziehen. Dabei kam sie zu Fall, ließ allerdings die Tür nicht los. Sie wurde von dem Auto mitgeschleift, als es quer über die Straße rollte, Fahrt aufnahm, schließlich mit dem Heck in ein Bushaltestellenhäuschen prallte und dadurch gestoppt wurde. Die 74-Jährige zog sich nur leichte Abschürfungen und Prellungen zu, sie wollte im Anschluss einen Arzt aufsuchen. Glücklicherweise kam es weder zum Zusammenstoß mit dem Querverkehr noch mit Personen an der Haltestelle. Die Gesamthöhe des Sachschadens liegt bei 3000 Euro.

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