Bund zahlt 18,2 Millionen für die Schulsanierung

Hagen erhält gut 18 Millionen Euro aus dem zweiten Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes, Breckerfeld immer hin 210 000. „Diese Mittel bringen dringend erforderliche Sanierungen an unseren Schulen voran“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.
Förderfähig sind Investitionen für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und in Ausnahmefällen auch den Ersatzneubau von Schulgebäuden. Dazu gehören auch Schulsporthallen, Außenanlagen und Mensen, Arbeits- und Werkstätten sowie Labore, erläutert Röspel: „Wir haben einen riesigen Sanierungsstau an deutschen Schulen, mit dem wir als Bund die Kommunen nicht alleine lassen wollen.“
Möglich wird die Unterstützung durch eine Lockerung des Kooperationsverbots im Grundgesetz, die der Bundestag im Juni beschlossen hat und für die sich Röspel lange eingesetzt hat. Danach darf der Bund den Ländern künftig Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen im Bereich der kommunalen Bildungsinfrastruktur gewähren. Auf diese Möglichkeit habe die SPD-Bundestagsfraktion lange gedrängt, sagt Röspel: „Ich bin besonders stolz darauf, dass wir es geschafft haben, die übliche Mittelaufteilung an die Bundesländer nur nach Einwohnerzahl zu durchbrechen.“ Das Investitionsprogramm des Bundes solle gezielt finanzschwachen Kommunen bei der Überwindung ihrer Investitionsrückstände helfen, erläutert der Abgeordnete. Da sich in Nordrhein-Westfalen finanz- und strukturschwache Kommunen konzentrieren, fließen 32,2 Prozent der Bundesfördermittel hierhin – das sind über 1,1 Milliarden Euro, und davon bekommt Hagen mehr als 18 Millionen und Breckerfeld 209 691 Euro.
Dies sei aber nur ein erster wichtiger Schritt. „Wir wollen den begonnenen Weg konsequent fortsetzen: Mit einer Nationalen Bildungsallianz für bessere Schulen und gebührenfreie Bildung, wie sie Martin Schulz zusammen mit den SPD-Ministerpräsidentinnen und -präsidenten vorgestellt hat“, blickt Röspel in die Zukunft. Das Kooperationsverbot solle vollständig abgeschafft werden, und in den kommenden fünf Jahren müssten mindestens zwölf Milliarden Euro für bessere Schulen bereitgestellt werden.

Brutaler Raubüberfall auf älteres Ehepaar

Sprockhövel. Am Montag, kurz vor 18:00 Uhr, wurden eine
74-jährige Sprockhövelerin und ihr 72-jähriger Ehemann in ihrem
Einfamilienhaus im Ortsteil Herzkamp von zwei unbekannten Personen
aufgesucht. Diese hatten sich am Wochenende zuvor bei dem Ehepaar
telefonisch angekündigt und vorgegeben Goldmünzen verkaufen zu
wollen. Als die 74-jährige im Beisein ihres Mannes zur Tatzeit einer
unbekannten, weiblichen Person die Eingangstüre öffnete, trat hinter
dieser eine weitere unbekannte, männliche Person hervor, welche sich
unvermittelt auf den 72-jährigen stürzte und diesen mehrfach ins
Gesicht schlug. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung drängte
der Täter sein Opfer ins Haus hinein, brachte diesen zu Boden und
würgte ihn. Zeitgleich forderte die unbekannte Frau von der völlig
verängstigten 74-jährigen Schmuck und Bargeld. Währenddessen kam eine
aufmerksame Nachbarin zur Hilfe, deren Schreie die Täter schließlich
ohne Beute in die Flucht trieben.

Die Täter, eine Frau mit blonden Haaren, von schmaler Statur, ca.
170cm groß, trug eine Kappe, Sonnenbrille, blaue Handschuhe, eine
kurze Hose sowie Turnschuhe und ein Mann, von kräftiger Statur, ca.
190cm groß, trug ebenfalls eine Kappe sowie ein schwarz-rotes
Oberteil, flüchteten in einem schwarzen Pkw vermutlich in Richtung
Autobahn A46. Das Fluchtfahrzeug wurde von einer weiteren
unbekannten, männlichen, dunkelhaarigen Person gefahren. Am
Fluchtfahrzeug, einem älteren, schwarzen 3er BMW-Cabriolet mit
schwarzem Stoffverdeck, sollen sich ausländische Kennzeichen,
vermutlich aus einem östlich von Deutschland gelegenen Staat,
befunden haben.

Wer hat die unbekannten Täter noch gesehen oder ist von diesen
unter dem Vorwand, Goldgegenstände verkaufen zu wollen, kontaktiert
worden? Wer kann Hinweise zum Verbleib des Fluchtfahrzeuges machen?
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02324 9166-6000.
In zeitlich dringenden Fällen, wie bei einem unmittelbaren Kontakt zu
den Tätern, verständigen Sie bitte den Polizei-Notruf 110!

„I kill you“ – Schwarzfahrer bedroht Bahnmitarbeiter

Dortmund – Recklinghausen – Hemer. Ein 18-jähriger
Asylbewerber soll gestern Morgen (29. August) einen Bahnmitarbeiter
in einer S-Bahn bedroht haben. Dabei soll er diesem angedeutet haben,
ihm die Kehle durchzuschneiden.

Gegen 06:32 Uhr überprüften mehrere Mitarbeiter der Bahn
Fahrausweise in einer S-Bahn die von Recklinghausen nach Dortmund
fuhr. In dem Zug trafen sie auch auf den schlafenden 18-Jährigen und
weckten ihn.

Der Mann aus Hemer erklärte, dass er keinen Fahrausweis besäße.
Dabei zeigte sich der Mann aggressiv und erklärte:“ I kill you“ seine
Drohung unterstrich er, indem er mit seinem Daumen die Kehle
entlangfuhr. Nach Ankunft im Dortmunder Hauptbahnhof nahmen
Einsatzkräfte der Bundespolizei den tunesischen Asylbewerber
vorläufig fest.

Ein unabhängiger Zeuge bestätigte die Angaben der Bahnmitarbeiter.
Mit den Anschuldigungen konfrontiert erklärte der 18-Jährige, dass
sich sein Rechtsanwalt darum kümmern würde.

Gegen den Tunesier wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und
Beförderungserschleichung eingeleitet. Mit einer
Fahrpreisnacherhebung in Höhe von 60,- Euro verließ er später die
Wache.

 

Ordentlichen „Zug“ im Zug genommen

Essen. Nachdem ein 33-jähriger Essener gestern Abend (29. August) Heroin
in einer S-Bahn rauchte, nahmen Bundespolizisten den Mann fest.
Heroin war nicht die einzige Droge die der Mann dabei hatte.

Gegen 23:30 Uhr beobachteten Zeugen den Essener dabei, wie er in
einer abfahrbereiten S-Bahn Heroin rauchte und informierten daraufhin
einen Bahnmitarbeiter. Dieser konnten den 33-Jährigen bis zum
Eintreffen von Bundespolizisten im Zug festhalten. Einsatzkräfte
brachten ihn zur Wache und durchsuchten ihn.

Dabei wurde neben Heroin und Kokain auch Marihuana bei ihm
sichergestellt. Die Bundespolizei leitete gegen den Essener ein
Strafverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes ein. Anschließend
durfte er ohne Drogen die Wache wieder verlassen.

Zug kollidiert mit Rollwagen

Herten. Zu einem Bahnbetriebsunfall kam es gestern Morgen (29. August) auf
einer Bahnstrecke in . Personen kamen nicht zu
Schaden.

Gegen 09:25 Uhr befuhr ein Güterzug die Bahnstrecke von Hamm in
Richtung Oberhausen-Osterfeld Süd. Im Bereich der Ortslage in
Westerholt befand sich zu diesem Zeitpunkt Arbeiter, die im Auftrag
der Bahn Bohrarbeiten neben dem Gleiskörper durchführen sollten.
Hierzu hatten sie einen Rollwagen auf die Schienen gesetzt und mit
Werkzeugen beladen.

Nach Angaben der Arbeiter sei plötzlich der Güterzug herangenaht
und kollidierte mit dem Rollwagen, welchen er circa 300 Meter
mitschleifte. Die Arbeiter konnten zuvor die Gleisanlagen rechtzeitig
verlassen.

Einsatzkräfte der Bundespolizei sicherten Spuren am Unfallort, der
sich im Bereich der Lagenbochumer Straße in Westerholt befindet und
befragten neben den Arbeitern auch den Triebfahrzeugführer und den
Fahrdienstleiter.

Derzeit laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Die
Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des
Bahnverkehrs ein.

Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut

Gestern (29. August) wurde in Hagen-Eilpe der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut bei einem Bienenstand mit sechs Völkern durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Hagen festgestellt, das auch die Tötung der Völker veranlasste.

Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt sich um eine ansteckende Bienenkrankheit, die für den Menschen ungefährlich ist. Ein Sperrbezirk wird entsprechend der rechtlichen Vorgaben mit einem Radius von mindestens einem Kilometer durch eine Allgemeinverfügung eingerichtet. Für die im Sperrbezirk gelegenen Bienenhaltungen gelten verschiedene Beschränkungen wie zum Beispiel Verbringungsverbote für Bienen. Außerdem müssen alle Bienenstände im Sperrbezirk amtstierärztlich untersucht werden. Eine entsprechende amtliche Bekanntmachung wird im Amtsblatt der Stadt Hagen veröffentlicht.

Die Einrichtung des Sperrbezirks mit seinen Restriktionen dient der Verhinderung der Ausbreitung der Krankheit. Tiere und Tierhalter werden durch diese Maßnahme vor weiteren Schäden durch die Tierseuche geschützt. Das Veterinäramt bittet alle Bienenhalter, die noch nicht registriert sind, um Mitteilung des Standortes ihrer Bienenstände. Für Fragen steht das Veterinäramt Hagen unter Telefon 02331/207-3112 zur Verfügung.

 

Maniküre für Dienstfahrzeug der Bundespolizei

Mit ihrem Nagellack wollte eine 54-jährige Frau heute Nacht (30.
August) vermutlich Einsatzkräften der Bundespolizei etwas mitteilen.
Statt dies mündlich persönlich zu tun, schrieb sie ihre „Botschaft“
mit Nagellack auf ein Dienstfahrzeug.

Gegen 00:30 Uhr schaute ein Bundespolizist aus dem Fenster der
Wache am Bochumer Hauptbahnhof. Dabei traute er seinen Augen kaum.
Eine Frau war gerade dabei etwas auf ein Dienstfahrzeug zu schreiben.
Hierzu nutzte sie nicht etwa einen Stift. Mit ihrem Nagellack pinselt
sie „KIRA HAT MEINE KUNST“ auf das Fahrzeug.

Daraufhin wurde sie freundlich aber bestimmt in die Wache gebeten,
wo sie sich jedoch nicht zum Sachverhalt äußern wollte. Auch wer
„Kira“ ist und welche Kunst sie hat, wollte die Frau nicht verraten.
Weil sich die 54-Jährige äußerst merkwürdig verhielt und zudem über
Rückenschmerzen klagte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Dieser
brachte die Frau, die sich als Obdachlose in Bochum aufhält, in ein
Krankenhaus.

Gegen die in mehr als zwanzig Fällen wegen Diebstahls- und
Drogendelikten polizeibekannte 54-Jährige wurde ein
Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

43-Jähriger droht mit Straftat gegen Martin Schulz – Festnahme

Im Laufe des gestrigen Abends erhielt die Kreispolizeibehörde Unna
den Hinweis auf eine geplante Straftat. Ein 43-jähriger
Tatverdächtiger aus Werl sprach über ein soziales Netzwerk konkrete
Drohungen gegen den Kanzlerkandidaten der SPD, Herrn Martin Schulz,
aus. Diese Drohungen wurden in dem Chatverlauf zu einem Artikel eines
Onlinemediums aus Unna, der über die heutige Wahlkampfveranstaltung
von Herrn Schulz in Unna berichtete, geäußert.

Das Polizeipräsidium Dortmund hat in seiner Zuständigkeit als
Staatsschutzdienststelle die Führung des Polizeieinsatzes übernommen.

Spezialeinsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund nahmen den
43-Jährigen heute Morgen fest.

Durchsuchungsmaßnahmen an der Wohnadresse des Tatverdächtigen
haben stattgefunden. Der Tatverdächtige befindet sich im Gewahrsam
der Polizei.

Die Ermittlungen dauern noch an.

An dieser Stelle nochmal ein deutlicher Hinweis: Die Polizei nimmt
Drohungen von Straftaten in sozialen Netzwerken sehr ernst und wird
konsequent und schnell mit den zur Verfügung stehenden polizeilichen
Mitteln darauf reagieren!

Baby heimlich entbunden und erstickt – 15-Jährige festgenommen

Bochum. Am heutigen Mittwoch, gegen 00.30 Uhr, wurde in einer Wohnung in
Wattenscheid eine Babyleiche gefunden.

Nach ersten Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission hat eine
dort lebende Jugendliche (15) den Säugling wenige Stunden zuvor
heimlich in der elterlichen Wohnung entbunden und anschließend
erstickt.

Über einen Messenger-Dienst informierte die Schülerin einige
Bekannte über die Tat. Diese setzten die Polizei darüber in Kenntnis.

Das leblose Baby wurde wenig später durch Polizeibeamte in der
Wohnung aufgefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Kindes
feststellen.

Die Ermittlungen gegen die vorläufig festgenommene
Wattenscheiderin dauern zurzeit noch an. Die Obduktion der Babyleiche
hat noch nicht stattgefunden.

Beziehungsstreit endet mit körperlicher Auseinandersetzung

Am Dienstag schlichtete die Polizei gegen 22.10 Uhr
eine Streitigkeit zwischen mehreren Personen. Drei Männer im Alter
von 23, 27 und 48 Jahren hatten sich zur Buscheystraße begeben, um
ihren Angaben zufolge eine Beziehungsstreitigkeit mit einer jungen
Dame zu beenden. Deren Eltern im Alter von 39 und 45 Jahren trafen
auf der Straße auf die drei Männer. Nach einer verbalen
Auseinandersetzung flogen dann die Fäuste. Als die Polizei eintraf,
hatte sich die Situation weitestgehend wieder beruhigt. Alle
Beteiligten schoben sich gegenseitig die Schuld zu, mit der
Auseinandersetzung begonnen zu haben. Die Eltern der jungen Dame und
der 23-Jährige waren leicht verletzt. Eine sofortige ärztliche
Versorgung war jedoch nicht erforderlich. Die Polizei bittet Zeugen,
sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Auto von Bushaltestelle gestoppt

Hagen. Der Einsatz hörte sich bei der Vergabe durch die Leitstelle dramatisch an, der Unfallhergang war gefährlich, zum Glück ging er aber mit leichten Verletzungen einer Autofahrerin und überschaubarem Sachschaden aus. Um 11.50 Uhr meldete die Leitstelle, dass ein Pkw an der Emster Straße in eine Bushaltestelle gefahren sei. Wenig später kam eine erste Entwarnung, ein Rettungswagen wurde nicht benötigt. Eine 74-jährige Opel-Fahrerin hatte ihren Wagen auf einem Parkplatz mit leichtem Gefälle abgestellt und beim Aussteigen gemerkt, dass er sich wieder in Bewegung setzte und in Richtung Emster Straße rollte. Sie hielt sich an der offenen Fahrertür fest und versuchte die Handbremse anzuziehen. Dabei kam sie zu Fall, ließ allerdings die Tür nicht los. Sie wurde von dem Auto mitgeschleift, als es quer über die Straße rollte, Fahrt aufnahm, schließlich mit dem Heck in ein Bushaltestellenhäuschen prallte und dadurch gestoppt wurde. Die 74-Jährige zog sich nur leichte Abschürfungen und Prellungen zu, sie wollte im Anschluss einen Arzt aufsuchen. Glücklicherweise kam es weder zum Zusammenstoß mit dem Querverkehr noch mit Personen an der Haltestelle. Die Gesamthöhe des Sachschadens liegt bei 3000 Euro.

Giousouf: Bundesmittel für finanzschwache Kommunen

Bundesmittel für finanzschwache Kommunen kommen an: Über 18 Mio. Euro für Hagen und 3,5 Mio. Euro für Ennepe-Ruhr-Kreis

Die Bundesmittel für kommunale Investitionen in den finanzschwachen Kommunen, 1,12, Mrd. Euro, stellt die neue Landesregierung in vollem Umfang den Kommunen zur Verfügung.

Giousouf: „Das freut mich, denn dafür habe ich mich mit meinen Ruhrgebietskollegen sowohl in Berlin als auch in Düsseldorf stark gemacht. Hagen bekommt nach den Berechnungen der neuen Landesregierung mehr als 18 Mio. Euro zusätzlich und der EN-Kreis mehr als 3,5 Mio. Euro. Mit dem Geld werden Investitionen für die Sanierung, den Umbau, die Erweiterung und ausnahmsweise auch der Ersatzbau von Schulgebäuden gefördert. Dazu zählen auch Schulsporthallen, Außenanlagen und Mensen, Arbeits- und Werkstätten sowie Labore. Dringend notwendige Maßnahmen im Zusammenhang mit baulichen Aktivitäten zur weiteren Umsetzung der schulischen Inklusion können damit endlich in Angriff genommen werden. Damit hat die neue Landesregierung Wort gehalten, dass die zusätzlichen Mittel 1:1 weitergegeben werden.“

 

Hintergrund:

. Der Bund hat den Ländern 3,5 Milliarden Euro für Investitionen finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände in die Schulinfrastruktur zur Verfügung gestellt. Grundlage ist der Artikel 104c, der durch das „Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes“ vom 13. Juli 2017 neu ins Grundgesetz aufgenommen wurde.

. Aufgrund des gewählten Verteilschlüssels liegt der auf Nordrhein-Westfalen entfallende Anteil von rund 32 Prozent deutlich über der sonst üblichen Verteilung des so genannten Königsteiner Schlüssel von rund 21 Prozent.

. Ziel ist die Förderung von Investitionen in finanzschwache Kommunen. Deshalb stützt sich die Verteilung der Mittel auf die Kriterien des Gemeindefinanzierungsgesetzes. Konkret heißt das: Fördermittel erhalten diejenigen Städte, Gemeinden und Kreise, die in zumindest einem der Jahre 2015 bis 2017 Schlüsselzuweisungen aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz erhalten haben.

. Die Verteilung der Mittel erfolgt zu 60 Prozent nach der finanziellen Lage der Kommune. Diese errechnet sich aus dem Verhältnis der Summe der Schlüsselzuweisungen der einzelnen Kommune für die Jahre 2013 bis 2017 zur Gesamtsumme der Schlüsselzuweisungen aller betroffenen Kommunen in diesem Zeitraum. 40 Prozent der Zuweisungen erfolgen – in Anbetracht des Ziels der Förderung von Schulinfrastruktur – orientiert an der Schülerzahl, genauer aus dem Verhältnis der Summe der Schulpauschalen der einzelnen Kommune für das Jahr 2017 zur Summe der Schulpauschalen aller betroffenen Kommunen im gleichen Jahr. So wird an-teilig auch berücksichtigt, wenn eine Kommune zum Beispiel im ländlichen Raum durch ihre weiterführenden Schulen auch Nachbarstädte mitversorgt, so dass sie mehr Schulkapazität unterhalten muss, als das für ihre eigenen Bürger notwendig wäre.

. Förderzeitraum: 01.07.2017 bis 31.12.2022, Mindestinvestitionsvolumen: 40.000 Euro.

Vorbereitende Arbeiten für E-Ladestation am Rathaus Wetter

Wetter(Ruhr). Am Rathaus-Parkplatz wird in den nächsten Tagen in Kooperation mit der AVU eine Ladestation für E-Autos installiert. Derzeit finden dort vorbereitende Arbeiten statt. Neben dem Service für Fahrer von E-Autos wird auch die Stadtverwaltung diese Chance zum Klimaschutz nutzen. Sie beschafft Ende September zwei Elektrofahrzeuge für die Dienstfahrten der Verwaltung.

 

Polizei sucht Unfallstelle mit grünen Farbanhaftungen

Hagen. Bereits am vergangenen Freitag war die Polizei mit
einer 57-jährigen Autofahrerin beschäftigt, die ohne Fahrerlaubnis
und unter Alkoholeinfluss mit ihrem grünen Kleinwagen unterwegs war.
Die Frau fuhr aus Richtung Wehringhausen zum Kuhlerkamp und stellte
ihr Auto gegen 19.00 Uhr in der Heinrichstraße ab. Das Fahrzeug der
57-Jährigen wies auf der Beifahrerseite einen Schaden auf, der durch
einen Zusammenstoß mit einer Hauswand oder einer Mauer hervorgerufen
sein könnte. Die Polizei fragt: Wer hat an einer Mauer oder Hauswand
am vergangenen Freitag vor 19.00 Uhr einen Schaden festgestellt, der
offensichtlich durch ein Auto verursacht wurde und bei dem das
Fahrzeug grüne Farbanhaftungen hinterließ? Hinweise bitte an die
Rufnummer 02331/986-2066.

PKW fahren Rennen

Lüdenscheid/Nachrodt-Wiblingwerde. Am 2. April diesen
Jahres soll es in den Abendstunden auf der L692, zwischen Lüdenscheid
und Wiblingwerde, zu einem Rennen zwischen zwei PKW-Fahrern gekommen
sein.

Zeugen berichteten, sie hätten die Landstraße in Richtung
Wiblingwerde befahren. In Höhe des Abzweiges Sonnenscheid habe ein
vor ihnen fahrendes Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst, die
Warnblinkanlage eingeschaltet und sei mittig der Fahrbahn
stehengeblieben. Zwei PKW, die unmittelbar vor dem Vorausfahrenden
unterwegs waren, hätten sich daraufhin ein illegales Rennen in
Richtung Wiblingwerde geliefert. Einer der PKW soll dabei im
Gegenverkehr gefahren sein. Kurz vor dem Abzweig Großendrescheid sei
den „Rennfahrern“ ein VW Passat entgegengekommen. Es sei beinahe zu
einer Kollision gekommen, die man nur knapp habe vermeiden können.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen trafen Polizeibeamte beide
mutmaßlichen Rennfahrer an. Dabei handelte es sich um einen
22-jährigen Lüdenscheider in einem VW Golf sowie einen 23-jährigen
Nachrodt-Wiblingwerder in einem Ford Focus. Die Polizisten leiteten
ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Bislang konnte der Fahrer des VW Passat nicht ermittelt werden.
Diese sowie weitere mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich
mit der Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-7201 oder 9099-0 in
Verbindung zu setzen.

Tunnel Dortmund-Wambel Donnerstagnacht voll gesperrt

Dortmund/Hamm (straßen.nrw). Der B236-Tunnel Dortmund-Wambel wird Donnerstagnacht (31.8./1.9.) von 20 bis 5 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm führt im Tunnel Wartungsarbeiten durch. Unter anderen werden die Selbstrettungseinrichtungen, die Tunneltechnik und die Sperranlagen überprüft.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/tunnelsicherheit.html (Tunnelsicherheit in Nordrhein-Westfalen)

Tierischer Vorlesespaß in der Stadtbücherei

Um die Geschichte eines liebevollen Gänserichs geht es am Donnerstag, 31. August, um 16 Uhr bei der Vorlesestunde in der Stadtbücherei auf der Springe. Die Vorlesepatin liest die Geschichte „Das grüne Küken“ von Adele Sansone vor.

Der Gänserich wünscht sich ein eigenes Küken. Als er eines Tages ein Ei findet, beginnt er sofort, es auszubrüten. Aus dem Ei schlüpft aber ein seltsam grünes Küken, das seinem Papa gar nicht ähnlich sieht. Das merken auch die anderen Tiere und ärgern das Küken. Daraufhin will das kleine Küken seinen „richtigen“ Vater finden. Doch es findet schnell heraus, dass es bereits einen tollen Papa hat.

Im Anschluss an die Geschichte können alle Kinder eine Gänse-Fingerpuppe basteln. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Fossiliensuche im Hohenlimburger Steinbruch

Eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke bietet die Volkshochschule Hagen am Freitag, 15. September, um 15 Uhr an. Treffpunkt für die rund vierstündige Führung ist das Verwaltungsgebäude der  Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39.

Auf der rund vierstündigen Tour gibt Diplom-Geologin Antje Selter den Teilnehmern einen Überblick über die Geologie im Hagener Raum. Die Expertin erläutert die Entwicklung von einem belebten zu einem versteinerten Riff und klärt die Teilnehmer über die zu entdeckenden Fossilien und Mineralien auf. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung tragen und gegebenenfalls einen Hammer mitbringen. Ein Schutzhelm wird zur Verfügung gestellt. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 5050 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet www.vhs-hagen.de.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 3. September findet um 11.15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „EMIL SCHUMACHER – PASTORALE“ statt. Die gewaltigen abstrakten Farblandschaften, die Emil Schumacher aus der spontanen Geste schuf, sind geprägt vom beständigen Ringen des Künstlers mit seinem Material. Ob mit reiner Farbe oder Fundstücken geschaffen, stets sind die Spuren des bildnerischen Prozesses Teil der Gemälde. Insbesondere im Spätwerk nahm Schumacher immer wieder auch Figuren von Mensch und Tier in seine Kompositionen auf, deren landschaftlicher Charakter so noch gesteigert ist. Damit stellt er sich zugleich der Herausforderung eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kulturgeschichte, der Pastorale. Ohne jedoch eine Handlung zu erzählen, lässt Schumacher einen größtmöglichen Spielraum für Betrachter, welche die Bilder aufgrund der eigenen Seh-Erfahrungen spontan nachempfinden und interpretieren können.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Infostand zum Gedächtnistraining in der Stadtbücherei

Am Samstag, 2. September, informiert der Bundesverband Gedächtnistraining
zwischen 10 und 13:30 Uhr mit einem Infostand in der Stadtbücherei auf der
Springe über seine Arbeit. Mit kleinen Übungen zum Kennenlernen von
Gedächtnistraining wollen Gedächtnistrainer aus dem Raum Hagen auf den
kommenden, bundesweiten „Tag der geistigen Fitness“ am 23. September hinweisen. Die Besucher können mit Spaß ein bisschen Rätseln und so die Hirnzellen aktivieren. Die
Stadtbücherei bietet die zum Thema passend en Bücher.
Ansprechpartner ist die Arbeitskreisleitung der Gedächtnistrainer in Hagen Marion  Junker, Telefon 02331-981287.