Inklusion klappt beim Fußball bestens

Viel Spaß hatten acht Hobby-Fußballteams beim vierten inklusiven Fußball-Turnier, das der SuS Volmarstein und das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung Volmarstein veranstaltet haben. „Für unsere Leute war das wieder eine tolle Sache“, sagten die BBW-Mitarbeiter Benjamin Laes und Volker Dresel, die wie üblich bei der Organisation mitwirkten.

Die Jugendlichen mit Behinderungen aus dem Berufsbildungswerk wurden auch diesmal in die anderen Mannschaften integriert – mitten unter die Spieler ohne Behinderung. „Das hat prima geklappt“, so das Fazit von Benjamin Laes und Volker Dresel. Fußball, das zeigte sich einmal mehr, funktioniert optimal auch als inklusive Sportart.

Bei der Siegerehrung gab es diesmal eine Besonderheit: Der große Pokal, den der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) gestiftet hat, ging nicht an den sportlichen Turniersieger. Stattdessen wurde der Pott – begleitet von großem Applaus aller Mannschaften  –dem SuS Volmarstein überreicht. Der hatte sich auf dem Sportplatz an der Köhlerwaldstraße wieder als vorbildlicher Gastgeber des inklusiven Turniers präsentiert.

Sportlich gab es folgende Platzierungen: 1. Burg Wächter, 2. ABUS, 3. CJD Dortmund, 4. Polizei Hagen, 5. ESV-Betriebssport, 6. SV Schwalle, 7. RW Oberwengern, 8. ESV-Klinikfußballer.

Hubschrauber-Einsatz nach Reitunfall

Sprockhövel. Am heutigen späten Vormittag rückte die Feuerwehr Sprockhövel zur
Absicherung der Landung des Rettungshubschraubers zum Kressieper Weg
aus. Die Einsatzkräfte bereiteten den Landeplatz vor und stellten den
Brandschutz sicher. Anschließend unterstützten sie den Rettungsdienst
beim Transport der schwer verletzten Person vom Rettungwagen zum
Hubschrauber, der vom Notarzt angefordert wurde. Die verletzte Person
wurde in ein Bochumer Krankenhaus geflogen. Der Einsatz dauerte cirka
eine Stunde und es waren 13 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen vor Ort.

Flüchtender fährt auf Polizisten zu – Schussabgabe

Am Dienstag, gegen 01.35 Uhr, war durch die Polizei die
Verkehrskontrolle eines 22 jährigen PKW-Fahrers in Hagen
beabsichtigt. Dieser missachtete Anhaltezeichen und flüchtete mit
seinem Fahrzeug. Auf einem Firmengelände in Wetter-Vollmarstein kam
es zu einer Schussabgabe auf das Fahrzeug durch einen Polizeibeamtem,
als der PKW-Fahrer abermals angehalten werden sollte und mit seinem
Fahrzeug auf den Beamten zufuhr. Es wurde niemand verletzt. Die
Ermittlungen dauern an.

Briefwahl in Hagen ist beliebt

Immer mehr Hagenerinnen und Hagener nutzen die Möglichkeit, ihre Stimmen für die Bundestagwahl per Briefwahl schon vor der dem Wahlsonntag am 24. September abzugeben. So wurden bei der letzten Bundestagswahl 2013 mehr als 22.000 Briefwähler gezählt. Seit Versand der Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl 2017 vor rund einer Woche konnten die Mitarbeiter im Hagener Briefwahlbüro bereits 10.400 Briefwahlanträge vermerken.

Wer sich für die Briefwahl entscheidet, weil er am Wahlsonntag nicht im Wahllokal wählen kann oder will, kann den Antrag in einem der Hagener Bürgerämter persönlich, per Brief an Stadt Hagen, Briefwahlbüro, Postfach 4249, 58042 Hagen, über das Online-Formular (Web-Wahlschein), per E-Mail an wahlen@stadt-hagen.de oder per Fax an 02331/207-2424 stellen.

Bürgerinnen und Bürger, die den Web-Wahlschein nutzen und ihn gemäß den Vorgaben sorgfältig ausfüllen, verkürzen die Bearbeitungszeit spürbar. Wer den Antrag dagegen schriftlich, per E-Mail oder per Fax stellt, muss unbedingt darauf achten, neben Vornamen, Nachnamen und Adresse auch das Geburtsdatum anzugeben. Ansonsten kann der Antrag nicht bearbeitet werden und führt zu zeitaufwändigen Nachfragen.

Weitere Informationen rund um die Bundestagswahl 2017 und den Web-Wahlschein finden Interessierte unter http://www.hagen.de/wahl.

Polizei warnt vor falschen Mitarbeitern der Märkischen Werkstätten

Lüdenscheid. Am Samstag, 26.08.2017, gegen 11:00 Uhr, kam es in der
Mittelstraße zu einem versuchten Betrug zum Nachteil einer dortigen
Familie. Ein junger Mann klingelte an einer Wohnungstür und stellte
sich als „Oliver Haake“ vor, und gab zu verstehen, er komme im
Auftrag der Märkischen Werkstätten, müsse Sozialstunden ableisten und
sammle nun Spenden. Er konnte auch eine Kladde mit Spendenbeiträgen
und Unterschriften vorlegen. Das vermeintliche Opfer teilte aus
Sachkenntnis dem Betrüger mit, dass es weder ein Empfehlungsschreiben
noch einen Mitarbeiterausweis des Ev. Johanneswerkes gebe. Der
Betrüger zog dann unverrichteter Dinge und ohne Beute von dannen.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrügern und bittet
ausdrücklich darum, in Verdachtsfällen die Polizei unter der
Notrufnummer 110 zu informieren.

Einbrecher steigen durch auf Kipp stehendes Fenster in Wohnung ein

Am Montag legte ein 57-jähriger Hagener gegen 00.30
Uhr drei Geldbörsen auf dem Wohnzimmertisch seiner Wohnung in der
Herrmannstraße ab. Dann begab er sich zur Bettruhe. Um 07.00 Uhr
stellte der 57-Jährige fest, dass die Geldbörsen verschwunden waren.
Das Balkonfenster war geöffnet und mehrere Topfpflanzen lagen auf dem
Boden. Der Wohnungsinhaber hatte, bevor er sich zur Bettruhe begab,
das Balkonfenster in Kippstellung gebracht. Diesen Umstand nutzten im
Verlaufe der Nacht unbekannte Einbrecher und verschafften sich so
Zugang in die Wohnung. Hier ließen sie die drei Geldbörsen mit
mehreren Kreditkarten und einem bislang noch nicht zu
konkretisierenden Geldbetrag mitgehen. Zeugen werden gebeten, sich
unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Randalierer im Linienbus

Ein Busfahrer rief in der Nacht zu Dienstag die
Polizei zu Hilfe, da in einem Linienbus der Hagener Straßenbahn zwei
Männer randalierten, mit Bierflaschen warfen und das Fahrzeug nicht
verlassen wollten. An der Haltestelle Zehlendorfer Straße stiegen
Polizisten gegen 23.45 Uhr in den Bus und forderten die im Mittelteil
befindlichen Personen auf, auszusteigen. Dabei beleidigten und
beschimpften ein 29 Jahre alter Rollstuhlfahrer und sein 33 Jahre
alter Begleiter die Polizisten, verließen aber dennoch widerstrebend
den Bus. Als sie sich ausweisen sollten, weigerte sich der Mann im
Rollstuhl und schrie sich im weiteren Verlauf dermaßen in Rage, dass
selbst sein mittlerweile kooperativer Begleiter angab, seinen
Bekannten so nicht zu kennen. Als der Rollstuhlfahrer schließlich in
Gewahrsam genommen werden sollte, attackierte er einen Polizeibeamten
mit seinem Schlüsselbund und fügte ihm einen wuchtigen Schlag gegen
ein Bein zu. Nur mit Unterstützungskräften konnte der 29-Jährige
schließlich in das Gewahrsam eingeliefert und von einer Ärztin
untersucht werden. Die stellte seine Hafttauglichkeit fest und mit
der nun erfolgten Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass er
aufgrund mehrerer Sachbeschädigungen zur Festnahme ausgeschrieben
war. Da er den geforderten Geldbetrag nicht aufbringen konnte, muss
er nun die kommenden 80 Tage in einer Justizvollzugsanstalt
verbringen.

Rollerfahrer prallt auf parkenden Pkw

Am Montag gegen 17.30 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter
Mann mit seinem Motorroller die abschüssige Buntebachstraße in
Richtung Jägerstraße. Nach seinen Angaben musste er unvermittelt
einer Katze ausweichen und er prallte mit Wucht ins Heck eines am
Fahrbahnrand parkenden Opels. Anwohner kümmerten sich bis zum
Eintreffen der Feuerwehr um den jungen Mann, der anschließend
vorsorglich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus kam. Bei der
Unfallaufnahme fiel den eingesetzten Polizisten eine kleine schwarze
Box auf, die im Bereich der durch den Unfall heraushängenden Batterie
angebracht war. Da derartige Anbauteile oftmals zur nicht erlaubten
Leistungssteigerung verwendet werden, stellten sie den Roller mit
Versicherungskennzeichen sicher. Die Feuerwehr streute ausgelaufene
Betriebsstoffe ab, weitere Ermittlungen dauern an.

Unbekannte setzten Bank in Brand

Am Montagabend gegen 22.50 Uhr riefen Passanten
Polizei und Feuerwehr, als sie an der Voswinckelstraße eine brennende
Bank bemerkten. Bei Eintreffen der Rettungskräfte standen die
Kunststoffteile einer großen Bank auf dem Gelände der dortigen Schule
in Flammen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht,
verdächtige Personen hielten sich nicht mehr am Einsatzort auf.
Zeugen, die weiterführende Angaben machen können, melden sich bitte
unter der 986 2066.

Stadt Hagen investiert rund 10,5 Millionen Euro

Ferienzeit ist Baustellenzeit – Ganz in diesem Sinne hat auch die Hagener Stadtverwaltung die schulfreien Sommerwochen genutzt, einen Gesamtbetrag rund 10,5 Millionen Euro in die Sanierung von rund 30 Großprojekten, vornehmlich im Bildungs- und Betreuungsbereich, zu investieren. „Die Sanierungsarbeiten werden durch Bauunterhaltungskosten oder durch Fördermaßnahmen wie das Kommunalinvestitionsförderungsgesetz oder ,Gute Schule 2020′ getragen“, sagt Karola Becker, Leiterin der Abteilung Neubau, Planung und Projektmanagement beim Fachbereich Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen.

In der Realschule Hohenlimburg wurden 410.000 Euro in Brandschutzmaßnahmen investiert. Am Gymnasium Hohenlimburg flossen 150.000 Euro in die Sanierung von Bodenbelägen sowie 22.000 Euro in die Klimatisierung der PC-Räume. Die Renovierung der Küche an der Gustav-Heinemann-Schule kostete 20.000 Euro. In der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule investierte die Stadtverwaltung 170.000 Euro in Brandschutzmaßnahmen und sanierte die Toiletten für 100.000 Euro. An der Gesamtschule Eilpe hat die Stadt Hagen die Versetzung von Systemwänden sowie Streicharbeiten für insgesamt 30.000 Euro umgesetzt. Die komplette Sanierung des Brandschutzes erfolgte an der Gesamtschule Haspe für insgesamt 880.000 Euro. An der Käthe-Kollwitz-Schule wurden die Fenster und Fassaden für 900.000 Euro ausgebessert. In die Grundschule Geweke flossen 35.000 Euro in die Küche des Offenen Ganztags sowie in die Mensa. An der Overberg-Grundschule erfolgte der Austausch des Heizkessels für 15.000 Euro. Die Grundschule Kuhlerkamp erhielt neue Fenster für 550.000 Euro. Das Gebäude der Grundschule Spielbrink – zwischenzeitlich als Flüchtlingsunterkunft genutzt – wurde zurückgebaut sowie mit einer neuen Küche ausgestattet. Der Umbau kostete insgesamt 155.000 Euro. Die Goethe-Grundschule bekam neue Oberböden im Wert von 6.000 Euro. Abstellräume für 21.000 Euro sind an der Grundschule Astrid-Lindgren entstanden. Die Essensausgabe an der Filiale der Grundschule Karl-Ernst-Osthaus wurde für 5.000 Euro erweitert. Auch die Grundschule Janusz-Korczak erhielt neue Oberböden für 40.000 Euro. Die Decken der Grundschule Henry-van-der-Velde wurden für 17.000 Euro saniert. Das Flachdach an der Grundschule Volmetal wurde für 45.000 Euro abgedichtet und eine Anlage für Rauch- und Wärmeabzug für 13.000 Euro installiert. Die Stadt Hagen investierte 25.000 Euro in die Sanierung der WCs am Schulzentrum Wehringhausen. Die Fenster- und Dachsanierung der Turnhalle an der Vincke-Grundschule kostete 200.000 Euro sowie die Fenstersanierung der Turnhalle Dahmsheide 80.000 Euro.

Fenster, Fassaden und Dach der Kindertagesstätte Emst wurden in Höhe von 700.000 Euro saniert. Die Kita Martinstraße erhielt eine neue Küchenanlage für 15.000 Euro. Den Umbau der WC-Anlage an der Kita Rummenohl ließ sich die Stadtverwaltung 10.000 Euro kosten.

Neben den Investitionen in Schul- und Kitagebäude rüstete die Stadt Hagen auch andere städtische Gebäude auf. 780.000 Euro flossen in die Sanierung von Fenstern und Sonnenschutz des Verwaltungsgebäudes an der Böhmerstraße. In die Glasfassade der Stadthalle wurden 773.000 Euro investiert. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Garenfeld/Berchum, der mittlerweile fast fertiggestellt ist, kostet insgesamt 4,25 Millionen Euro.

Außerdem sind noch zahlreiche kleinere Instandhaltungsmaßnahmen in den Ferien durch den Fachbereich Gebäudewirtschaft abgewickelt worden. Ein Teil der Sanierungsarbeiten beansprucht einen längeren Zeitraum als die Schulferien und wurde demnach schon vorher begonnen oder geht über die schulfreie Zeit hinaus. Karola Becker versichert: „Wir streben immer an, einen Großteil der Arbeiten in den Ferien zu erledigen, um den Schulbetrieb zu gewährleisten beziehungsweise möglichst wenig zu stören.“

Anklageerhebung wegen des Anschlags auf den BVB-Mannschaftsbus

Dortmund. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat am heutigen Tage Anklage gegen
den 28 Jahre alten Tatverdächtigen, der sich nach wie vor in
Untersuchungshaft befindet, zum Landgericht – Schwurgericht –
Dortmund wegen des Verdachts des versuchten Mordes in 28
tateinheitlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit dem
Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und mit gefährlicher
Körperverletzung in zwei tateinheitlich zusammentreffenden Fällen
erhoben.

Mehrere Durchsuchungen im Rockermilieu

Dortmund. Nach einer besonders schweren räuberischen Erpressung am 22.
August im Rockermilieu, haben die Ermittlungen der Dortmunder
Staatsanwaltschaft sowie der Polizei Dortmund zu zwei Tatverdächtigen
geführt. Am Dienstagmorgen (29.8.) kam es daher zu mehreren
Durchsuchungsmaßnahmen in Hamm und Münster.

Ersten Ermittlungen zufolge bedrohten die beiden mutmaßlichen
Mitglieder der Rockergruppierung „Bandidos“ (in Hamm) den
Geschädigten bei der Tat mit einer Schusswaffe. Beim Amtsgericht
Dortmund wurden in dem Zusammenhang Untersuchungshaftbefehle und
Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt. Für die Wohnungen zweier weiterer
Tatverdächtiger – beteiligt an einer gefährlichen Körperverletzung am
Clubheim der Rocker in Hamm – sowie das Clubheim selbst, wurden
weitere Durchsuchungsbeschlüsse erlassen.

Im Rahmen des größeren Einsatzes der Dortmunder und Hammer Polizei
am Dienstagmorgen – bei dem auch Spezialeinsatzkräfte beteiligt waren
– fanden die Beamten u.a. mehreren Waffen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Pressehoheit obliegt der Staatsanwaltschaft Dortmund.
Auskünfte erteilt Herr Kruse unter 0231-92 62 61 22.

 

Mit einfachen Hilfsmitteln sprechen

Wetter(Ruhr).Es gibt einfache Hilfsmittel, um mit Menschen zu kommunizieren, die aufgrund einer Behinderung wie Autismus oder einer Erkrankung wie Demenz gar nicht
oder nur eingeschränkt sprechen können. Einen Überblick darüber bietet der Praxistag mit nicht-elektronischen Hilfsmitteln, den die Evangelische Stiftung Volmarstein am Donnerstag, 19. Oktober, in Wetter anbietet.
Der Praxistag richtet sich Interessenten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und aus Hagen – und zwar an Fachleute, aber auch an Angehörige und Freunde von wenig sprechenden Menschen. Wichtig: Vorerfahrungen im Umgang mit diesen Menschen sind notwendig.
Die Teilnehmer lernen verschiedene Hilfsmittel aus dem Bereich der sogenannten „Unterstützten Kommunikation“ kennen – so z.B. Fotokarten, Symbolkarten, Wortkarten, einzelne Kommunikationstafeln oder komplette Kommunikationsordner. Sie bekommen so einen Einblick, wie man mit Hilfe dieser Hilfsmittel Kommunikation anbahnt. Außerdem geht es darum, ein Standard-Vokabular für den täglichen Umgang auszuwählen.
Das Seminar findet auf dem Stiftungs-Zentralgelände in Wetter-Volmarstein statt, und zwar im Untergeschoss des Martineums, Lothar-Gau-Straße. Es dauert von 9 bis 16.30 Uhr.
Die Teilnahmegebühr beträgt 115 Euro. Anmeldung bis zum 21. September bei Christina Panzer, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de

Keinen Führerschein, aber Alkohol im Blut

Gegen 23.10 Uhr fuhr auf der Eilper Straße ein Renault gegen eine Hauswand, Zeugen sahen den Wagen mit beschädigtem vorderen Kotflügel in die Jägerstraße abbiegen, dabei war ein schleifendes Geräusch zu hören. An der Unfallstelle waren deutliche Kratzer an einer Wand zu erkennen, Glassplitter der Beleuchtungseinrichtung lagen auf dem Boden. Im Rahmen der Fahndung fanden Polizeibeamte im Nahbereich einen Renault mit den passenden Unfallspuren. Im Umfeld der Halterwohnung konnte der 18-jährige mutmaßliche Fahrer angetroffen werden. Der hat keinen Führerschein, stand allerdings deutlich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken, ein Alkoholvortest zeigte einen Wert über einem Promille. Zusätzlich ergaben sich für die eingesetzten Polizisten Hinweise auf Drogenkonsum. Die angeordneten Blutproben entnahm ein Arzt in der Wache. Der junge Mann stritt ab, den Wagen gefahren zu haben, den Fahrzeugschlüssel hatte er in seiner Kleidung versteckt. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht sowie einer Alkohol- und Drogenfahrt ermittelt.

 

Polizei sucht Zeugen

Hemer. Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Rollerfahrers

Am 23.08.2017, zwischen 18:00 und 19:00 Uhr, kam es in Hemer, im
Bereich Hauptstraße/Märkische Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen
einem Rollerfahrer und einem Pkw. Ein Pkw Fahrer hatte im
Kreuzungsbereich den Rollerfahrer, der aus Richtung Landhausen
gekommen war, „geschnitten“ und der Rollerfahrer kam zu Fall. Es war
zu keiner Kollision der beiden Fahrzeuge gekommen.

Der Pkw Fahrer hatte unverzüglich angehalten und sich um den 71
-jährigen Rollerfahrer gekümmert. Da es dem Rollerfahrer zunächst gut
ging, verzichtete man auf die Hinzuziehung der Polizei und eines
Rettungswagens. Die Personalien tauschte man ebenfalls leider nicht
aus. Im Laufe des Abends kollabierte der Senior und liegt seit dem im
Krankenhaus.

Vom Unfallbeteiligten Pkw Fahrer ist folgendes bekannt:

– Pkw / VW-Polo in schwarz – Kennzeichen vermutlich: LDK – Mit
zwei Personen, junges Pärchen, besetzt

Die Polizei in Hemer (Tel.: 02372 – 9099-0 oder 9099-7122) sucht
nun den Unfallbeteiligten als Zeugen und weitere Zeugen des
vermeintlichen Verkehrsunfalls vom Mittwoch, 23.08.2017.

Von Allem etwas

Hemer. Diebstahl von Lkw scheitert. Iserlohner Straße In der Zeit vom 26.08. – 28.08.2017 brachen bislang Unbekannte das Tor zum Hof einer dortigen Kfz-Werkstatt auf.
Auf dem Gelände öffneten sie die Türen von drei Lkw, an einem
Diagnoseanschluss eines Lkw wurde manipuliert um diesen
augenscheinlich kurz zu schließen. Diese Absicht schlug fehl und die
Täter zogen ohne Fahrzeug von dannen. Es entstand Sachschaden.

Heckscheibe zerstört Am 25.08., in der Zeit von 12:00 Uhr – 20:30
Uhr, hebelten Unbekannte in der Tiefgarage des Hademareplatzes die
Scheibe eines dort abgestellten VW Transporters auf. Augenscheinlich
wurde nichts entwendet. Es entstand auch hier Sachschaden.

Am 28.08.2017, in der Zeit von 00:00 Uhr – 06:00 Uhr, schlugen
unbekannte Einbrecher die Scheibe zu einer Wäscherei an der
Bräuckenstraße ein. Sie durchsuchten das Gebäude. Über Art und Umfang
der Beute können noch keine Angaben gemacht werden.

Kippen wieder teurer? Innerhalb der letzten Woche versuchten
Unbekannte sowohl an der Ecke Bachstraße /Hauptstraße als auch an der
Hauptstraße, Höhe 277, mit einem Kuhfuß die dortigen
Zigarettenautomaten von der Wand zu hebeln. Beide Versuche schlugen
fehl, es entstand Sachschaden.

Die Polizei in Hemer nimmt sachdienliche Hinweise zu den
angezeigten Straftaten entgegen.

Gottesdienst zum Nachfragen

Am 3. September beginnt in der Matthäuskirche an der Lützowstraße eine besondere Gottesdienst-Reihe zum Reformationsjubiläum: „Reformation des Herzens“. Gleich im ersten Gottesdienst soll es auch vom Ablauf her einmal ganz anders zugehen. Im Atempause-Abendgottesdienst (Beginn: 18 Uhr) spielen die Gottesdienst-Besucher diesmal eine entscheidende Rolle: Sie bestimmen den Inhalt mit! Der Clou an diesem Dialog-Gottesdienst: Die Fragen, die die Besucher wirklich bewegen, kommen zur Sprache und fordern Pfr. Koch und das Atempause-Team live heraus. Kein Gottesdienst also auf jeden Fall, der an seinen Besuchern vorbei geht. Stattdessen einer, der für alle überraschend sein wird. – Am Montagabend danach kann man übrigens, wie in den drei folgenden Wochen auch, um 19 Uhr im Matthäusgemeindehaus offen gebliebene Fragen zum Thema des Gottesdienstes mit anderen zusammen weiter diskutieren!

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Evang.-Luth. Matthäus-Kirchengemeinde

Lützowstraße 120

58095 Hagen 

Tel. 02331-82972

Fax 02331-880883

 

Geistlicher Donnerstag in der Marienkirche

Zum Geistlichen Donnerstag kommt am 31. August Msgr. Dr. Peter von Steinitz aus Münster in die Marienkirche in der Hagener City. Monsignore von Steinitz ist Seelsorger in verschiedenen Bildungsinitiativen. Das Thema lautet: „Miterlösung“.

Die Messfeier mit der Predigt von Dr. von Steinitz beginnt um 18.00; am Schluss ist Gelegenheit zu einer Einzelsegnung. Vor der Messfeier ist ab 16.30 Rosenkranzgebet, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit.

Auf dem kirchenmusikalischen Programm steht die Messe F-Dur von Théodor Dubois für Chor und Orgel.

Informationen über die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss

Über die verschiedenen Überbrückungsmöglichkeiten zwischen der
Schule und der Ausbildung oder dem Studium informiert das Europe Direct
Büro im Ricarda-Huch-Gymnasium, Voswinckelstraße 1, am Donnerstag, 31. August,
von 12 bis 14 Uhr.
Die Veranstaltung richtet sich an Schüler, Absolventen und Eltern und findet in Kooperation mit der Zentralen Auslands-und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur
für Arbeit und dem Ricarda-Huch-Gymnasium statt.
Auf die Frage „Nach der Schule–was dann?“
wissen viele Schüler keine Antwort.
Klaus Münstermann von der ZAV informiert über die Möglichkeiten nach dem
Schulabschluss. Zudem berichten Absolventen von Auslandseinsätzen über ihre gemachten Erfahrungen und geben Tipps.
Da dieses Thema auch für andere Schulen von großem Interesse ist,
ermöglicht das Ricarda-Huch-Gymnasium eine entgeltfreie Teilnahme
für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Orientierungsberatung für Existenzgründer

Die Nachfrage nach Beratungen für angehende Existenzgründer
hält an.
Die Agentur für Arbeit Hagen bietet erneut in Kooperation mit der SIHK am
Montag, 4.September 2017, von 14 bis 16 Uhr eine Infoveranstaltung zur
Orientierung für Gründungsinteressierte in den Räumen der SIHK, Bahn-
hofstr. 18 in Hagen, an.
Bei diesem kostenlosen Angebot gibt es Erstinformationen, die für den Schritt in die
Selbstständigkeit bedeutsam sind. Themen sind Rahmenbedingungen, Fördermög-
lichkeiten und Beratungsangebote.
Diese Beratung ist kein Ersatz für ein Existenzgründerseminar.
Weitere Informationen gibt es im Startercenter Märkische Region
bei Bettina Michutta unter Tel.02331-390284.
Weitere Details auch online: http://www.sihk.de/veranstaltungen,
Suchwort „Existenzgründung“.
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Tipps und Empfehlungen für werdende Eltern

Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich willkommen sind:

Am Montag den 4. September, um 19.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, spricht Dr. Ulf Schimmel, Oberarzt der Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen, über die Erstversorgung der Neugeborenen im Kreissaal, die Vorsorgeuntersuchungen U1 und U 2, Kinderernährung, Stillen oder Flaschengabe sowie Impfungen und Stoffwechselerkrankungen. Die Frauenklinik im Hasper Krankenhaus kooperiert mit der Kinderklinik des AKH: An jedem Wochentag steht ein Kinderarzt des AKH in der Frauenklinik am Mops zur Verfügung, führt Vorsorgeuntersuchungen durch und leitet bei Problemen die notwendigen Schritte ein.