PapierZen-Schnuppern im KunstSchaufenster

Birgit Ebbert lädt zum Papier-Falten beim LateNightShopping

Ebbert_PapierZen-Schnuppern_c-u-wensUnter dem Titel „LiteraturArt im Kunstschaufenster“ stellt die Hagener Autorin Birgit Ebbert zurzeit in der Rathausgalerie Hagen ihre Papier-Text-Kompositionen aus. Zwei Wochen lang sind die Kunstwerke noch zu sehen, ehe sie wieder im Atelier verschwinden.  Doch vorher können Besucher beim LateNightShopping in der Rathausgalerie am 1. September selbst falten. Ab 19.00 Uhr ist Birgit Ebbert mit Faltpapier und was man sonst noch benötigt in ihrer Ausstellung im KunstSchaufenster auf der ersten Etage zu finden.

„Wann immer ich das Schaufenster geöffnet hatte, kamen Besucher, um die Bilder anzuschauen und immer wollten sie wissen, wie sie gefaltet werden“, erklärt Birgit Ebbert ihre spontane Entscheidung, beim LateNightShopping mit Interessierten zu falten. Damit möchte Sie zugleich für Ihre Idee werben, sich mit Papierfalten zu entspannen. Wie das aussehen kann, vermittelt sie in einem Kurs bei der VHS Hagen. Einen kleinen Eindruck gibt es beim LateNightShopping, wenn die Besucher das Himmel & Hölle-Spiel ihrer Kindheit neu entdecken und sehen, wie sie dieses einfache Kinderspiel als Dekoration, Geschenk und Spiel nutzen können.

Auf www.PapierZen.de finden Interessierte genaue Informationen zum Schnupperabend und mehr über die Möglichkeiten, sich mit Papier zu entspannen.

Helm bewahrt Radfahrer vor schlimmsten Folgen

Breckerfeld. Am 27.08.2017, gegen 14:00 Uhr, befuhr der
48-jährige Radfahrer aus Schalksmühle einen unbefestigten Wanderweg
im Wald oberhalb des Parkplatzes an der Glörtalsperre. In einem
abschüssigen Bereich gewann der Radfahrer deutlich an Geschwindigkeit
und geriet mit seinem Vorderrad in eine Senke. Daraufhin überschlug
er sich in der Luft und stürzte schließlich auf seinen Kopf. Die
Krafteinwirkung auf den Helm, welchen der Verunglückte trug, war so
stark, dass ein Teil der Helmschale abbrach. Der schwer verletzte
Radfahrer, für den das gesamte Ausmaß der Folgen ohne einen Helm
sicher nicht absehbar gewesen wäre, wurde von einer
Rettungswagen-Besatzung in ein Krankenhaus gebracht.

Gemeldeter Dachstuhlbrand im Ortsteil Wengern

Wetter(Ruhr). Aufmerksame Anwohner aus der Eickenstrasse hatten aus einem
Dachstuhl Qualm aufsteigen sehen und einen ausgelösten
Rauchwarnmelder wahrgenommen. Diese alarmierten daraufhin
richtigerweise die Feuerwehr. Durch die Kreisleitstelle in Schwelm
wurden um 18:59 Uhr umgehend die Löschzüge I (Alt-Wetter) und III
(Wengern / Esborn) über Melder (stille Alarmierung) und Sirene
alarmiert. Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in der
Wohnung befinden, wurde direkt ein Trupp unter Atemschutz zur
Kontrolle der entsprechenden Wohnung eingesetzt. Parallel wurde die
Drehleiter auf der Gebäuderückseite in Position gebracht, worüber
ebenfalls ein Trupp vorging. In der Wohnung konnte auch schnell die
Ursache festgestellt werden. Ein Kochtopf stand einsam und verlassen
auf dem eingeschalteten Herd. Dieser wurde über die Drehleiter ins
Freie transportiert und die Wohnung anschließend mit einem Lüfter vom
Rauch befreit. Die Einsatzstelle wurde nach der ausgiebigen Belüftung
an die nun eingetroffene Mieterin der Wohnung übergeben. Der Einsatz
konnte für die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei und den
Rettungsdienst gegen 20:30 Uhr beendet werden.

„Schüsse“ zur Mittagszeit ?!

Iserlohn. Was passierte am Mittag wirklich? Am heutigen Montag, 28.08.2017, gegen 13 Uhr, nahm eine Anruferin vermeintliche Schüsse aus dem Bereich des Dröscheder Weges wahr. Als sie auf die Straße schaute hörte sie zudem Hilferufe und sah zwei
Männer in Richtung Gerlingser Weg laufen. Die alarmierte Polizei
suchte mit allen verfügbaren Einsatzkräften nach einem Geschädigten
bzw. Tatort der vermeintlichen Schüsse.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte bisher folgender
Sachverhalt festgestellt werden:

An einem abgestellten Fahrzeug im Wendehammer des Dröscheder Weges
kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einem Streit zwischen vier
Männern im Alter von 17-34 Jahren, der darin gipfelte, dass einer
der Beteiligten um Hilfe schrie und vom Fahrzeug weglief.

Zwei der vier Beteiligten liefen hinter ihm her. Im Rahmen der
Fahndung konnten drei der vier Männer (17,31 und 34 Jahre)
angetroffenen werden. Die Polizei fand keine Hinweise zu einer
Schussabgabe.

Der vermeintliche 31 jährige Geschädigte erstattete Anzeige wegen
Raubes.

Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in
Iserlohn (02371 – 9199-0) in Verbindung zu setzen.

Spannende Erlebnisführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Einmal ein echter Ritter sein? Das können Groß und Klein bei der Erlebnisführung am Sonntag, 3. September, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle erleben. Als besondere Aktion können sowohl Erwachsene als auch Kinder verschiedene Rüstungsteile aus dem Mittelalter anprobieren.

Bei der Erlebnisführung reisen die Teilnehmer mehr als 450 Millionen Jahre zurück in die Steinzeit und können natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier bestaunen. An verschiedenen Arbeitsstationen können Klein und Groß selber Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Des Weiteren bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-2740.

Sammelaktion für Flüchtlinge am kommenden Samstag

Wetter(Ruhr). Die nächste Sammelaktion für Flüchtlinge findet statt am kommenden Samstag, 2. September, von 10 bis 12 Uhr am Sammellager an der Wasserstraße 15 (gegenüber der Feuerwache). Mitarbeiter der Verwaltung und Ehrenamtliche nehmen dort die Spenden entgegen.

Besonders benötigt werden aktuell: Fahrräder aller Größen, insbesondere Kinderräder und Kinderroller, Fahrradzubehör (Flickzeug, Satteltaschen, Schlösser), Staubsauger nebst Zubehör, Werkzeuge (Akkuschrauber, Stichsäge und Bohrmaschine), Geschirrhandtücher, Badetücher, Kinderspielzeug, Leuchtmittel, Küchenutensilien (Pfannenwender, Scheren, Salatbestecke, Messer), Töpfe und Pfannen, Babybettwäsche, Kleinmöbel (kleinere Kommoden, kleine Regale), Esstische und Stühle, Einzelbetten (bevorzugt 100cm X 200cm – Betten 140cm X 200cm).

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich sehr über die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Welche Spenden benötigt werden, wird auf der städtischen Homepage (http://www.stadt-wetter.de/lebenin-wetter/gefluechtete/) laufend aktualisiert.

Wer das „Sammel-Team“ in der Halle an der Wasserstraße mit seinem Einsatz unterstützen möchte, kann sich melden bei Peter Krause unter Tel. 0173 9062997. Unter dieser Nummer können auch Termine zur Abholung von Möbelspenden vereinbart werden.

Von Allem etwas

Hemer. Einbrecher in Kindertagesstätte Am 26.08.2017, gegen
19:25 Uhr, löste der/die Täter die Alarmanlage der städtischen
Kindertagesstätte an der Berliner Straße aus. Mit Eintreffen der
Feuerwehr und der Polizei wurde im Bereich der angrenzenden
Grundschule ein ofenstehendes Fenster bemerkt. Die Durchsuchung
verlief negativ. Augenscheinlich ließen die Einbrecher vom Einbruch
ab, als sie die Alarmanlage auslösten. Es entstand geringer
Sachschaden.

An der Hönnetalstraße wurde am 25.08., in der Zeit von 13:00 Uhr –
15:00 Uhr, die Scheibe des Museums eingeschlagen. Die Täter gelangten
nicht ins Gebäude. Es entstand Sachschaden.

An der Friedensstraße wurde in der letzten Woche an einer Garage
das angebrachte Fallrohr entwendet.

Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.

Polizei sucht Zeugen nach Schlägerei Am 27.08.2017, gegen 03:50
Uhr, kam es auf der Haßbergstraße, in Höhe des Schützenfestes, zu
einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Hierbei wurde ein 24
jähriger Hemeraner leicht verletzt. Die Personengruppe mit dem
Schläger entfernte sich vor dem Eintreffen der Polizei in Richtung
Ihmerter Straße.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Hemer in Verbindung
zu setzten.

Parkrempler bei Trunkenheitsfahrt

Beinahe wäre am Sonntagnachmittag ein 35 Jahre alter
Mann ungestraft bei einer Trunkenheitsfahrt davon gekommen. Gegen
16.55 Uhr fuhr der Opelfahrer in die Werdestraße und wollte dort
seinen Wagen abstellen. Als er vorwärts einparkte, stieß er gegen
einen bereits abgestellten Pkw, ebenfalls einen Opel. An diesem
Fahrzeug entstand dabei ein Schaden von etwa 500 Euro. Ein Zeuge
hatte den Vorfall beobachtet und den Halter des beschädigten Autos
informiert. Als die hinzu gerufenen Polizisten bei der Unfallaufnahme
Alkoholgeruch in der Atemluft des 35-Jährigen bemerkten, war ein
Alkoholtest fällig. Der fiel mit 0,88 Promille deutlich aus, die
Aussage, lediglich ein Glas Bier getrunken zu haben, erschien
hingegen wenig glaubwürdig. Der Mann musste zur Blutprobe mit ins
Krankenhaus, ist nun seinen Führerschein los und auf ihn kommen
Punkte in Flensburg, eine Geldbuße und ein Fahrverbot zu.

Reichlich Arbeit am Wochenende

Iserlohn. Raub an Schülerin Eine Iserlohner Schülerin ging
am 25.08.2017, gegen 17:50 Uhr, auf dem Gehweg der Mendener Straße in
Höhe des Poco Parkplatzes mit zwei Zeugen in Richtung Hemer und hielt
ihr silbernes Galaxy J 3 in der Hand. Plötzlich wurde sie angerempelt
und ein fremder Mann riss ihr das Telefon aus der Hand. Der Täter
flüchtete dann über die Mendener Straße in Richtung Bergwerkstraße.
Die 14 Jährige wurde bei dem Raub glücklicherweise nicht verletzt.
Täterbeschreibung: – männlich – ca. 20 bis 25 Jahre alt – ca. 175cm
bis 185cm groß – kurze blonde Haare – orangenes T-Shirt, vorne
aufgedruckt eine schwarze Palme – schwarze knielange Hose.

Hinweise zu dem Räuber nimmt die Polizei in Iserlohn entgegen.
Streit in Kleingartenanlage

Am 26.08.2017, gegen 04:15 Uhr, kam es in einer Kleingartenanlage
an der Westfalenstraße zum Streit zweier Frauen. Diese schlugen
gegenseitig aufeinander ein und verletzten sich beide leicht. Die
Ermittlungen gegen die 46 und 50 Jährigen Kontrahentinnen wegen
Körperverletzung dauern an.

Geschädigte zwei Mal betroffen Am 24.08.2017, 20:30 Uhr, bis zum
25.08.2017, um 09:30 Uhr, versuchten unbekannte Täter die
Hauseingangstür einer Geschädigten an der Weststraße 90 aufzuhebeln.
Zudem hebelten sie die Fahrertür des vor der Wohnung geparkten PKW
der Geschädigten auf und entwendeten eine Sonnenbrille.

An der Schlesischen Straße wurde in der Nacht vom 25.08. zum
26.08.2017 in einen dortigen Bürocontainer eingebrochen. Über Art und
Umfang der Beulte können noch keine Angaben gemacht werden. An der
Alexanderhöhe hebelten Unbekannte die Hintertür eines dortigen
Restaurants auf und drangen ins Ladeninnere ein. Hier entwendeten sie
einen Beamer sowie einen kompletten Zigarettenautomaten.
(Tatzeitraum: 24.08.-25.08.2017) Es entstand Sachschaden.

Am Dördel brachen unbekannte Täter an der Albecke in der Zeit vom
24.08 zum 25.08.2017 in das dortige Zentrum für Arbeitsmedizin &
-sicherheit ein. Die Täter stahlen vorgefundene Notebooks. Es
entstand erheblicher Sachschaden.

Mehrere Pkw Aufbrüche angezeigt An der Oestricher Straße wurde vom
24.08. zum 25.08 ein roter Ford Mondeo geknackt. Beute: Mobiltelefon
und Bargeld Am 25.08. in der Zeit von 19:00 Uhr – 19:30 Uhr, wurde an
der Arpkestraße ein schwarzer Daimler aufgebrochen. Beute: Handbuch
des Pkw 25.08.2017, in der Zeit von 20.00 Uhr – 20:15 Uhr wurde ein
brauner Honda an der Oestricher Straße geknackt und die Handtasche
geklaut. In der Zeit vom 25.08.zum26.08. wurde ein Mondeo an der
Hugo-Fuchs-Allee aufgebrochen und eine Einkaufstüte mit Genussmitteln
entwendet. An der Birkenstraße wurde in der Nacht vom 26.08. zum
27.08.2017 ein Renault Megane geknackt und eine Geldbörse entwendet.
In gleicher Straße wurde des Weiteren im gleichen Tatzeitraum ein
Twingo aufgebrochen und Bargeld entwendet. In der Nacht zum Sonntag
(27.08.2017) wurde Unterm Fröndenberg ein Ford Focus geöffnet und
hier wurde die Zulassungsbescheinigung gestohlen. Es entstand an
allen Fahrzeugen Sachschäden.

In allen angezeigten Fällen nimmt die Polizei in Iserlohn Hinweise
entgegen.

Late Night Shopping und buntes Rahmenprogramm der Volme Galerie

IMG-20170815-WA0008_SteamfireAnlässlich des City Autosalon beteiligt sich die Volme Galerie Hagen am 01.09.2017 am Late Night Shopping und öffnet die Geschäfte bis 23 Uhr. Darüber hinaus wird es an dem Freitag ab 18 Uhr ein buntes Rahmenprogramm der Volme Galerie Hagen mit Sektempfang, Phoenix-Fackeln, Lasershow, DJ, Präsentation des neuen Phoenix Hagen Teams mit Meet & Greet, Feuershows und einem Musikfeuerwerk geben. Ab 20 Uhr wird es von der Hagener Fotografin Beba Ilic im POP UP STORE wieder eine Fotoaktion zum Thema #hinsehen geben.

Am Samstag ab 12 Uhr heißen Promoter die Besucher mit einem Blumengruß der Volme Galerie Hagen willkommen. Für die kleinsten Besucher der Volme Galerie Hagen gibt es an dem Samstag von 12 Uhr bis 17 Uhr auf der vorderen Aktionsfläche im Erdgeschoss ein Kinderschminken. Ob Spiderman, Schmetterling, Eisprinzessin oder Clown – jedes Kind kann sich mit einem Motiv verzaubern lassen.

_9245_Kinder-Mitmachzirkus-1Zeitgleich findet um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr auf der hinteren Aktionsfläche im Erdgeschoss jeweils für eine Stunde der beliebte Kinder-Mitmachzirkus statt. Kinder können unter anderem Ihr Geschick in Bereichen der Jonglage unter Beweis stellen und mit viel Spaß und Freude in die Zirkuswelt eintauchen.

Die Aktionen sind für die Besucher der Volme Galerie Hagen natürlich kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Programm gibt in den Flyern (erhältlich in der Volme Galerie Hagen), auf der Homepage www.volme-galerie.com und bei Facebook.

Stadtbücherei Springe verlängert ab September Öffnungszeiten

Hagen. Wer regelmäßiger Kunde der Stadtbücherei und ihrer Außenstellen ist, hat es schon seit längerem gemerkt: Die Stadtbücherei wandelt sich. Während die öffentlichen Büchereien in Deutschland lange als reine „Ausleihstellen“ fungierten, hat sich ihre Rolle in den vergangenen Jahren entscheidend gewandelt. Die Stadtbüchereien als kommunale Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen ziehen zunehmend Besucherinnen und Besucher an, die auch gern länger in „ihrer Stadtbücherei“ verweilen möchten.

Dass dies auch in Hagen so ist, freut Margarita Kaufmann, die zuständige Beigeordnete für den Fachbereich Bildung, sehr. „Unsere Stadtbücherei“, so Kaufmann, „wird als sogenannter ,dritter Ort‘ neben dem eigenen Zuhause und der Arbeitsstätte immer wichtiger für Lernen, Kommunikation, Erlebnis und Begegnung.“ Einige räumliche Veränderungen wurden schon vorgenommen, um die Aufenthaltsqualität in der Stadtbücherei Springe zu steigern: Durch eine neue Regalaufstellung wurde Platz geschaffen für kleine Nischen mit Arbeitstischen; an der Volme-Seite und in der Musikabteilung finden nun auch größere Arbeitsgruppen Platz. Und alle Arbeitsplätze sind zu Schulzeiten bis in den Abend hinein gut belegt.

„Bisher mussten wir um 18 Uhr die Schülergruppen hinausbitten“, führt Andrea Steffes, Leiterin der Stadtbücherei, aus. „Das war besonders bitter in Zeiten mit hohem Lernaufkommen wie beispielsweise bei den Abiturvorbereitungen“. Doch das wird sich ab Montag, 4. September, also pünktlich zum Start in das neue Schuljahr, ändern: Die Stadtbücherei Springe öffnet dann in der Woche einheitlich von 10 bis 19 Uhr. Der Mittwoch bleibt wie bisher weiterhin Schließungstag der Stadtbücherei.

„Neben der Zielgruppe Schülerinnen und Schüler haben wir mit den neuen Öffnungszeiten auch die Familien im Fokus. Diese bekommen eine Zusatz-Öffnungsstunde am Samstag“, betont Jochen Becker, Leiter des Fachbereichs Bildung. „Samstags von 10 bis 15 Uhr in die Stadtbücherei zu können, ist schon ein toller Service!“

Buntes Wochenprogramm Anfang September
In der ersten Woche mit den neuen Öffnungszeiten plant die Stadtbücherei eine Reihe von Aktionen, die auf die „Zusatzstunden“ aufmerksam machen sollen.

Eine Onleihe-Sprechstunde findet am Montag, 4. September, ab 17 Uhr statt: Die Stadtbücherei ist mit Rat und persönlicher Hilfe an einem Infostand präsent, um den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeiten der eBook-Ausleihe zu zeigen und bei der Einrichtung ihrer Geräte zu helfen. Am Dienstag, 5. September, ab 17 Uhr gibt die Stadtbücherei Tipps und Hilfestellungen, wie leichte Schäden wie lockerer Buchrücken oder lose Seiten zu beheben sind oder wie man Bücher mit einem Folienschutzumschlag versieht. Wer Lust hat auf eine Runde Scrabble und Bauernskat oder andere Spiele ausprobieren möchte, ist am Donnerstag, 7. September, ab 16 Uhr bei der SpielBar herzlich willkommen. Am Freitag, 8. September, ab 17 Uhr lädt die Bücherei zur „Blauen Stunde“: Bei leiser Lounge-Musik und einem After-Work-Getränk genießen die Besucherinnen und Besucher ihre Bücherei in einer besonderen Atmosphäre. Am Samstag, 9. September, ab 10 Uhr findet eine Infobörse statt. Das „netzwerk demenz“ unter dem Dach der Stadt Hagen bietet für alle Interessenten oder Betroffene eine kostenlose, individuelle Beratung rund um das Thema an.

Ein Besuch in den „Zusatzstunden“ ab 18 Uhr beziehungsweise am Samstag ab 14 Uhr lohnt sich in der Woche vom 4. bis 9. September auch noch aus einem anderen Grund: Erwachsene Kundinnen und Kunden, die regulär 15 Euro für die Jahresgebühr zu entrichten hätten, sparen bei Anmeldung oder Verlängerung ihres Büchereiausweises 5 Euro. Also nichts wie hin in die Stadtbücherei Springe – es lohnt sich auf jeden Fall.

Die neuen Öffnungszeiten der Stadtbücherei auf der Springe ab Montag, 4. September, sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 19 Uhr, mittwochs geschlossen und samstags von 10 bis 15 Uhr.

Brücke Volmetalstraße: Vollsperrung noch bis 6. September

Hagen. Schwieriger als erwartet erweist sich der Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen der Brücke Volmetalstraße auf der B 54. Die Freigabe der Brücke muss auf Mittwoch, 6. September, verschoben werden. Die Umleitung in Richtung Dahl und stadteinwärts über die Eilper Straße bleibt somit bestehen. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) bittet für die weiterhin auftretenden Verkehrsbehinderungen um Verständnis und ist bemüht, etwaige Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Grabanlage der Familie Kerckhoff wieder hergerichtet

Hagen. Sie erstrahlt in neuem Glanz. Die Grabsteinanlage der Familie Kerckhoff im Dr. Ferdinand-David-Park. An diese Stelle wurde sie vom Hagener Heimatbund nach Auflösung der Gruft auf dem Rembergfriedhof zur Erinnerung an die Familie Kerckhoff im Jahre 2004 umgesetzt.

Aufgrund Vandalismus musste die Grabanlage durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) wieder hergerichtet werden. Möglich machte dies der Hagener Heimatbund, der mit finanzieller Unterstützung der Bezirksvertretung Mitte auch die Steine durch eine Fachfirma reinigen und neu befestigen ließ. Ebenso wurde die Beschilderung neu angebracht, so dass jetzt eine würdige Erinnerungsstätte vorhanden ist, die darüber hinaus auch einen schönen Parkschmuck darstellt.

Die Kerckhoffs haben als Erben der Familien Moll und Henneke seit 1855 im Bereich des heutigen Dr. Ferdinand-David-Parks gelebt und ihre Firma betrieben. Sie sorgten für die Entstehung zahlreicher Grünanlagen und haben das Kultur- und Vereinsleben der Stadt Hagen mit geprägt und gefördert. Die Gründung des Orchesters, der Bau von Stadttheater und Stadthalle, sowie der Aufbau des Hagener Reitervereins mit den Reitsportanlagen und dem Tattersall gehen auf ihre Initiative zurück.

Der Obelisk erinnert an den Hagener Stammvater und Firmengründer Gustav Kerckhoff. Rechts neben ihm liegt der Stein für seine erste Frau Lina, Mutter von Carl Kerckhoff. Rechts außen die 2. Ehefrau von Gustav, Helene, Mutter von Gustav-Adolf Kerckhoff. Die Steine links erinnern an seinen Vater August und seine Geschwister Alwine und Eduard.

Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen

Hattingen. Am gestrigen Sonntag ereignete sich gegen 17:10 Uhr ein
Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Elfringhauser Straße / Am Stuten.
Hieran waren zwei PKW und ein Kleintransporter mit Anhänger
beteiligt. Während die beiden PKW auf der Straße zusammengestoßen
sind, kollidierte der Kleintransporter mit einer hölzernen Werbetafel
abseits der Fahrbahn. Insgesamt vier der fünf Fahrzeuginsassen wurden
beim dem Unfall verletzt. Mit Rettungswagen konnten Sie in
Krankenhäuser in Hattingen und Bochum transportiert werden. Die
Einsatzkräfte der Feuerwehr Hattingen streuten ausgelaufenen
Betriebsmittel ab . Als weitere Sicherungsmaßnahme wurden bei alle
drei Fahrzeugen die Batterien abgeklemmt. Nachdem Fahrzeuge durch
Abschleppunternehmen geborgen und abgeschleppt wurden, streuten die
Einsatzkräfte nochmals die restlichen Betriebsmittel auf der Fahrbahn
ab und reinigten diese abschließend. Für die Dauer der Unfallaufnahme
sowie der Bergungsarbeiten war die Straße in beide Richtungen
gesperrt. Dies führte zu entsprechenden Rückstaus in alle
Fahrtrichtungen. Vor Ort waren die hauptamtlichen Kräfte sowie der
Löschzug Elfringhausen im Einsatz während der Löschzug Mitte auf der
Wache noch in Bereitschaft vorgehalten wurde. Die Einsatzdauer betrug
etwas über zwei Stunden.

Camping mal anders

Menden. Eine Zeugin meldete am Samstag, um kurz vor 11 Uhr, dass Personen
im Stadtwald Menden (Oesberner Weg) zelten und aus diesem Bereich
Schüsse zu hören seien.

Polizeibeamte nahmen den Ort des Geschehens in Augenschein und
trafen auf vier Personen. Die anschließende Durchsuchung der Personen
und Zelte führte neben Betäubungsmitteln (augenscheinlich Amphetamin,
Ecstasy und Marihuana) auch ein kleines Waffenarsenal zu Tage (Foto).
Darunter zwei Wurfmesser, ein Klappmesser, ein Einhandmesser, zwei
Gaspistolen, Diabolos samt CO2-Kartusche, ein Bengalo sowie eine
Taschenlampe mit Elektroimpulsgeber.

Die Beamten lösten das Zeltlager auf, stellten alle Gegenstände
sicher und fertigten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das
Waffen-, Sprengstoff- und Betäubungsmittelgesetz.

Rettungswagen-Besatzung angegangen

 

Letmathe. Am Sonntag, gegen 00:40 Uhr, wurde die Polizei zu einem Randalierer im Marienhospital gerufen. Grund war hier, dass ein 40 jähriger Letmather die eingesetzten Helfer zuvor beleidigt und körperlich angegangen hatte.

Der Letmather war als „hilflose Person“ von den 29 und 46 Jahre
alten Rettungssanitätern aufgenommen und ins Krankenhaus gebracht
worden. Warum der sich hier so aggressiv den „Helfern“ gegenüber
verhielt, dass diese ihn am Boden fixieren mussten, ist bislang
unklar.

Der „hilflose“ Mann bedurfte anschließend auch keiner ärztlichen
Hilfe mehr und ihm wurde ein Platzverweis erteilt.

Die Ermittlungen dauern an.

Einbrecher will geklautes Handy versetzen und wird festgenommen

 

Hagen. Am Sonntag bemerkte eine 32-jährige Hagenerin gegen
08.40 Uhr, dass ihr weißes iPhone 5 verschwunden war. Das Handy lag
zuvor auf dem Wohnzimmertisch. Offensichtlich hatte sich ein bis
dahin unbekannter Dieb durch eine offene Balkontür Zugang in die
Erdgeschosswohnung auf der Buscheystraße verschafft und das Handy
entwendet. Die 32-Jährige unterhielt mit ihrem 44-jährigen Nachbarn,
der einen Kiosk in der Straße Am Hauptbahnhof betreibt, über den
Diebstahl. Anschließend erstattete sie eine Anzeige. Noch während der
Anzeigenaufnahme meldete sich ihr Nachbar und teilte mit, dass ihm
ein Mann soeben ein weißes iPhone 5 zum Kauf anbiete. Die Polizei
begab sich sofort in den Kiosk und traf hier auf einen 24-jährigen
Mann, der das iPhone versetzen wollte. Eine Überprüfung ergab, dass
es sich bei dem Handy tatsächlich um das iPhone 5 der 32-Jährigen
handelte. Der 24-Jährige gab an, das Gerät kurz zuvor angeblich von
einem ihm unbekannten Mann für 20 Euro erworben zu haben. Da der Dieb
keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, wurde er vorläufig
festgenommen. Er soll heute (Montag) einem Haftrichter vorgeführt
werden.

Hilfsbereitschaft ausgenutzt

Hagen. Am Samstag in der Mittagszeit klingelte eine Frau in Begleitung eines etwa fünf Jahre alten Jungen in der Straße Am Quambusch an der Tür eines 83 Jahre alten Bewohners. Der Mann öffnete und die Unbekannte, augenscheinlich die Mutter des Kindes, bat um ein Butterbrot für den Jungen. Während der 83-Jährige ein Brot schmierte, befand sich die Frau vor dem Schlafzimmer des Mannes und nicht ständig in seinem Sichtbereich. Ein paar Stunden später stellte der Mann fest, dass seine Armbanduhr sowie eine kleine Geldkassette ohne Inhalt verschwunden waren und er erstattete eine Anzeige. Die Frau war etwa 30 Jahre alt, 1,65 Meter groß schlank und trug einen dunkelblonden Zopf, bekleidet war sie mit einem gelben Pullover und einem Rock. Von dem etwa fünfjährigen Jungen ist lediglich bekannt, dass er eine dunkle Igelfrisur trug. Hinweise bitte an die 986 2066.

Älterer Rollerfahrer bei Sturz verletzt

 

Hagen. Ein 77 Jahre alter Motorrollerfahrer hat sich am
Sonntagnachmittag bei einem Sturz so schwere Verletzungen zugezogen,
dass er vorsorglich stationär im Krankenhaus behandelt werden musste.
Gegen 14.10 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie der Zweiradfahrer aus
Hagen kommend die Hohenlimburger Straße in Richtung Ortseingang
befuhr. Kurz vor der Einmündung Hünenpforte kam er aus ungeklärter
Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben.
Dabei verletzte er sich so schwer, dass er nach erster medizinischer
Versorgung durch einen Notarzt mit einem Rettungswagen ins Hospital
gebracht werden musste. Erste Ermittlungen ergaben, dass der
77-Jährige nicht im Besitz der für seinen Roller erforderlichen
Fahrerlaubnis ist.

16 Tonnen(!) zu viel geladen

 

Schmallenberg. Am Freitag führte der Verkehrsdienst der
Polizei unter anderem Ladungskontrollen in Bad Fredeburg auf der
Bundesstraße 511 durch.

Ein Langholztransporter fiel den Beamten gegen 12.40 Uhr auf. Er
schien überladen zu sein. Der Langholztransporter wurde zum Wiegen zu
einer Firma in Meschede gefahren. Doch der Lkw war zu schwer für die
Waage (bis 50 Tonnen). Daraufhin fuhr man zu einer anderen Firma in
Brilon. Hier konnte der Lkw gewogen werden. Das Ergebnis: 56 Tonnen.
Den 62-jährigen Fahrer aus Eslohe erwartet jetzt ein
Bußgeldverfahren.

Rückreisewelle erfordert viel Geduld

München. Die Verkehrssituation auf den Autobahnen bleibt auch am kommenden Wochenende angespannt. Viel Geduld brauchen vor allem die Urlaubsheimkehrer. In Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein sowie dem Norden der Niederlande enden die Sommerferien, Bayern und Baden-Württemberg folgen eine Woche später. Auch die Reiserouten in Richtung Süden werden nicht leer bleiben – dafür sorgen Späturlauber, Wochenendausflügler und Bergwanderer. Das erweiterte Lkw-Ferienfahrverbot am Samstag ist ausgelaufen.

Die Staustrecken:

Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee

   - A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Puttgarden
   - A 3 Oberhausen - Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
   - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Hamburg - Flensburg
   - A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
   - A 9 Berlin - Nürnberg - München
   - A 10 Berliner Ring
   - A 11 Berliner Ring - Dreieck Uckermark
   - A 19 Rostock - Dreieck Wittstock/Dosse
   - A 24 Berliner Ring - Dreieck Wittstock/Dosse
   - A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 96 München - Lindau
   - A 99 Umfahrung München

Im benachbarten Ausland herrscht auf den Straßen zeitweise ebenfalls Hochbetrieb. Viel Verkehr ist vor allem in Österreich zu erwarten, wo in allen Bundesländern in Kürze die Ferien enden

Großes Interesse an Stiftungs-Konzept

Großes Interesse zeigte eine vierköpfige Delegation der Lebenshilfe Leer (Ostfriesland) an der Arbeit der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Die Besucher informierten sich speziell über Wohnkonzepte der Stiftung für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen. In diesem Bereich möchte sich die Lebenshilfe Leer verstärkt engagieren.
„Der Besuch in Volmarstein war für uns sehr aufschlussreich, wir haben viele gute Anregungen bekommen“, so das Fazit von Ralf Schulz, Geschäftsführer
der Lebenshilfe Leer.
Bodo Teschke, Leiter des Heilpädagogischen Zentrums der Stiftung, hatte die Lebenshilfe-Delegation u.a. durch das moderne Marianne-Behrs-Haus
auf dem Zentralgelände geführt. „Wir freuen uns, wenn sich Fachbesucher für unsere Arbeit interessieren“, betonte Teschke.
Im Marianne-Behrs-Haus gibt es eine speziell konzipierte Intensiv-Wohngruppe. In der werden Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung betreut, die besonders schwer betroffen sind. Außerdem bietet das Haus Kindern und Jugendlichen mit Körperbehinderungen ein schönes Zuhause, in dem sie auf eine möglichst weitreichende Selbstständigkeit vorbereitet werden.
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Massiver Angriff auf Polizeibeamte

Werdohl. Am Sonntag, gegen 00.30 Uhr, versuchte eine Gruppe
Jugendlicher ohne Einladung auf eine Privatparty an der Altenaer
Straße zu gelangen. Dies wurde ihnen vom Veranstalter verwehrt. Die
Gruppe reagierte aggressiv, was zur Verständigung der Polizei führte.
Auch den Polizisten gegenüber zeigte sich die Gruppe hochaggressiv.
Neben Pöbeleien störten die Männer die Maßnahmen der Beamten massiv
durch Zwischenrufe und Diskussionen. Die Beamten sprachen allen
Anwesenden Platzverweise aus.

Anstatt diesen nachzukommen, schlugen diese gegen Türen, gingen
weiter aggressiv auf die Beamten zu und pöbelten auch andere
Partygäste an. Als ein 18-jähriger Werdohler nun auch die Beamten
beleidigte, nahmen diese den Mann in Gewahrsam und fesselten ihn.
Daraufhin solidarisierten sich die übrigen Begleiter mit dem
18-Jährigen und gingen gemeinsam gegen die Beamten vor. Ein Polizist
wurde zu Boden gerissen. Sofort traten mehrere Personen auf den am
Boden liegenden Beamten ein. Eine Beamtin wurde mit Fäusten ins
Gesicht geschlagen. Der zuvor gefesselte Mann nutzte die Gelegenheit
zur Flucht. Kurz darauf entfernten sich auch die übrigen Beteiligten
vom Einsatzort.

Mit Unterstützungskräften aus Altena, Lüdenscheid und Plettenberg
wurde nach den Beteiligten gefahndet. Insgesamt sechs Personen
konnten schließlich an der Lennebrücke angetroffen werden. Darunter
auch der bereits zuvor Gefesselte. Selbst mit Handfesseln gefesselt
sperrte er sich massiv gegen die erneute Ingewahrsamnahme und trat in
Richtung der Polizisten. Alle Beteiligten zeigten sich von den
polizeilichen Maßnahmen völlig unbeeindruckt und stießen im gesamten
Einsatzverlauf Beleidigungen aus. Alle sechs Personen (2x 18 Werdohl,
21, 22, 26 und 29 aus Neuenrade) wurden in Gewahrsam genommen. Zwei
Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung,
Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie
Beleidigung.

Wohnhausbrand und Schlägerei

Menden. Am Sonntagmittag kam es am Heimkerweg zu einem
Brand in einem Einfamilienhaus. Glücklicherweise wurde niemand
verletzt. Er entstand nach ersten Schätzungen ein hoher fünfstelliger
Sachschaden. Derzeit ist das Haus nicht bewohnbar. Die Ermittlungen
zur Brandursache wurden aufgenommen. Angaben hierzu sind bislang
nicht möglich.

Samstagnachmittag gerieten auf dem Kirchplatz drei Männer
aneinander. Dabei sollen zwei Männer gemeinsam auf einen Dritten
eingeschlagen haben. Passanten bemerkten die Situation und trennten
die Streithähne. Kurz nachdem man sich getrennt hatte, kam es in Höhe
der St. Vincenz Kirche erneut zu einer kurzen Schlägerei.
Anschließend gingen zwei Personen in Richtung Werringser Straße
davon. Die dritte Person verschwand Richtung Unnaer Straße. Die
beiden Männer im Alter von 17 und 20 Jahren konnten durch
Polizeibeamte im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Der Dritte
blieb verschwunden. Die Beamten legten eine Anzeige wegen
Körperverletzung vor.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-0
entgegen.

Update: Dachstuhlbrand

Ennepetal. Am Sonntag den 27.08.2017 um 22:11 Uhr, wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu einem Dachstuhlbrand in die Kirchstrasse alarmiert. Bei
Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dach.
Glücklicherweise handelte es sich um nicht mehr bewohnte Häuser.
Dennoch wurden durch die ersten Trupps vorsorglich alle Wohneinheiten
kontrolliert, während die Brandbekämpfung von innen und über die
Drehleiter vorbereitet wurde. Zusätzlich musste eine weitere
Drehleiter aus Gevelsberg angefordert werden um die benachbarten
Gebäude zu schützen. Da sich das Feuer in Zwischendecken gebrannt
hatte, gestalteten sich die Löschmaßnahmen sehr aufwändig. Große
Teile des Daches mussten abgedeckt werden, um den Brand zu löschen.
Mit Sirene wurden alle Einheiten der Feuerwehr Ennepetal in Marsch
gesetzt. Während eine Bereitschaft den Grundschutz der Stadt
sicherte, bekämpften die übrigen Einsatzkräfte den Brand. Des
weiteren waren Kräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale des
Ennepe-Ruhr-Kreises, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort.
Diese hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren
55 Einsatzkräfte, mit allen Fahrzeugen der Feuerwehr eingebunden. Die
Einsatzdauer betrug über 7 Stunden.

Dachstuhlbrand am Sonntag Abend

Ennepetal. Am Sonntag, gegen 22:10 Uhr,
geriet aus bisher nicht geklärter Ursache der Dachstuhl eines leer
stehenden Mehrfamilienhauses in der Kirchstraße in Brand. Die Flammen
griffen anschließend auf die rechts und links vom Brandort
befindlichen, aber ebenfalls leer stehenden beiden Nachbarhäuser
über, und beschädigte diese ebenfalls. Nach ersten Ermittlungen waren
die Objekte seit geraumer Zeit unbewohnt. Es wurde niemand verletzt.
Die Schadenshöhe ist zur Zeit unbekannt. Die Ermittlungen zur
Brandursache dauern an.