Warnung vor Telefonbetrügern

Arnsberg. Nach dem Motto „Rat mal, wer hier ist. Erkennst du mich nicht?“
versuchten am  Mittwoch Trickbetrüger in Arnsberg gleich
mehrfach an das Geld ihrer Opfer zu kommen. In allen Fällen
reagierten die angerufenen älteren Mitmenschen richtig. Sie
informierten die Polizei. Die Betrüger manipulieren ihre Opfer, indem
sie ihnen bei den Anrufen vorspielen, am anderen Ende des
Telefonapparates sei ein Verwandter (Enkel) oder eine gute Freundin.
Aber auch als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen
geben sie sich aus. Dabei schildern sie eine Notlage, zum Beispiel
durch einen Unfall, eine bevorstehende Operation oder es drohe ein
Einbruch in die eigenen vier Wände. Die Phantasie der Betrüger kennt
da keine Grenze. Sie erzählen ihre Geschichten zudem überzeugend.
Diesen so genannten Enkeltrick registriert die Polizei schon seit
vielen Jahren. Durch meist mehrere kurz aufeinanderfolgende
Telefonate werden die ausnahmslos älteren Opfer unter Druck gesetzt
und fühlen sich zum Handeln genötigt. Nach bislang fünf gemeldeten
Versuchen am Donnerstagvormittag rechnet die Polizei mit erneuten
betrügerischen Anrufen im Kreisgebiet. Die Beamten raten: Geben Sie
niemals Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder über andere
persönliche Daten. Gibt sich ein Anrufer als Polizeibeamter aus,
lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110 und
schildern den Sachverhalt. Die Polizei erfragt telefonisch keine
Bankdaten. Öffnen Sie niemals Unbekannten die Tür. Fragen Sie Ihre
engsten Familienmitglieder oder gut Freunde. Übergeben Sie niemals
Geld oder Wertsachen. Seien Sie grundsätzlich misstrauisch und
verständigen im Zweifelsfall immer die Polizei. Angehörige und
Freunde älterer Menschen sollen diese auf die Betrugsmaschen
aufmerksam machen. „Geben Sie Betrügern keine Chance – legen sie
einfach den Hörer auf!“ Informationen zum Thema Enkeltrick finden Sie
auch im Internet auf der Seite: www.polizei-beratung.de

Schokoladendiebe gesucht

Wetter(Ruhr). Unbekannte Täter entwendeten zwischen dem 12.08.2017, 19:00 Uhr
und dem 13.08.2017, 13:30 Uhr im hessischen Neustadt einen
Lebensmittel-Kühlauflieger mit etwa 21 Tonnen Schokoladenprodukten
der Marke Ferrero (Nutella, Überraschungseier, Giotto und Valparaíso)
in einem Gesamtwert von 50.000 bis 70.000 Euro. Sie benutzten hierzu
offensichtlich die Zugmaschine eines zuvor in Niederweimar
gestohlenen Sattelzuges.

Der in Neustadt gestohlene Lebensmittel-Kühlauflieger (siehe
Fotomontage) mit dem Kennzeichen HEF-AA 687 wurde am 17.08.2017 um
15:00 Uhr im Schneppenheimer Weg im nordrhein-westfälischen
Euskirchen, rund 250 Kilometer vom Ort des Diebstahls entfernt, leer
aufgefunden. Die Ladung von etwa 21 Tonnen Schokolade muss demnach
entweder dort oder auch an anderer Stelle umgeladen worden sein. Die
Kriminalpolizei Marburg sucht dringend nach Zeugen, die das Umladen
der Waren von diesem Sattelanhänger in einen anderen, vielleicht auch
an einem hierfür äußerst ungewöhnlichen Ort, beobachtet haben.

Die Täter müssen die Sattelzugmaschine der Marke DAF mit dem
Kennzeichen KS-K5367 (siehe Fotomontage) anschließend weiter benutzt
haben. In der Nacht zum 21.08.2017 ging ihnen dann aber offenbar der
Sprit aus, denn sie ließen den Lastwagen mit leerem Tank, offen und
ohne Kennzeichen mitten auf der Kreuzung Grundschötteler Straße /
Oberwengerner Straße in Wetter Volmarstein stehen. Der Lastwagen fiel
um 02:35 Uhr dort auf. Aufgrund der noch bestehenden Restwärme des
Motors konnte der Lkw noch nicht allzu lange dort gestanden haben.
Die Fahndung nach dem Fahrzeugführer blieb erfolglos. Der Fundort der
Sattelzugmaschine liegt mehr als 100 km weit entfernt vom Abstellort
des Kühlaufliegers und über 230 Kilometer weit entfernt vom Ort des
Diebstahls. Hier interessiert sich die Kriminalpolizei Marburg für
Zeugen, die den Lastwagen generell gesehen haben oder sogar jene, die
das „Abstellen“ des Lastwagens mit verfolgt haben.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Marburg
werktags unter der Telefonnummer 06421 406-320 oder über jede
Polizeidienststelle.

Gastgewerbe weist Vorwürfe der Gewerkschaft entschieden zurück

Klare Worte finden Matthias Hummer, Kreisvorsitzender des „Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes“ (DEHOGA Westfalen e.V.) und Lars Martin, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes auf die Warnung der Gewerkschaft NGG vor einer Reform den Arbeitszeitgesetzes.

Zuletzt hatte die Gewerkschaft behauptet, der DEHOGA setze sich auch im Kreis Hagen für „13 Stunden täglich arbeiten an bis zu sechs Tagen pro Woche“ ein. „Eine Unverschämtheit“ findet Matthias Hummer, der das gleichnamige Catering Unternehmen in Hagen betreibt. „Mit keinem Wort hat der DEHOGA jemals so einen Blödsinn gefordert“. Und auch Lars Martin zeigt Unverständnis für die Behauptungen des Tarifpartners: „Mir scheint, dass der eine oder andere Mitarbeiter bei der NGG in letzter Zeit vielleicht selbst zu viel gearbeitet und zu wenig geschlafen hat – anders kann ich mir eine solche Wahrnehmungsstörung nicht vorstellen.“ Martin wird konkret: „Was wir vom DEHOGA fordern und seit langem gefordert haben, ist eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, keine Mehrarbeit. Wir möchten den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt und auch den Wünschen vieler unserer Mitarbeiter Rechnung tragen und von der täglichen, hin zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit kommen. Am Ende der Woche bleibt es bei der jetzigen Höchstarbeitszeit.“ Tarifvertraglich wären das ausweislich des Manteltarifvertrages zwischen DEHOGA und NGG dann weiterhin 39 Stunden pro Woche, die einzelvertraglich auf 46 Stunden erhöht werden können. „Damit sind wir weit entfernt von den 78 Wochenarbeitsstunden, die die Gewerkschaft als Schreckensszenario an die Wand wirft“ ergänzt Gastronom Matthias Hummer.

Hummer weiter: „Dass bei uns dann gearbeitet wird, wenn andere Freizeit haben, ist bekannt. Die Arbeit an Abenden und Wochenenden liegt in der Natur unserer Branche. Die gut 2,1 Millionen Beschäftigten im Gastgewerbe in Deutschland wissen, dass die Betriebe gerade zu diesen Zeiten die notwendigen Umsätze generieren, um ihre Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Die Kritik daran ist völlig unverständlich und hat nichts mit dem Reformbedarf beim Arbeitszeitgesetz zu tun.“ Und sichtlich verärgert wirft Verbandsjurist Martin ein: „Mit aller Entschiedenheit weisen wir den Vorwurf zurück, dass Überstunden nicht bezahlt würden. Diese inakzeptable Behauptung reiht sich ein in eine Reihe von pauschalen Anschuldigungen. Wenn es irgendwo Probleme gibt, verschließen wir uns selbstverständlich nicht den Lösungsvorschlägen unseres Tarifpartners. Die NGG sollte dieses Angebot lieber annehmen, anstatt durch Falschbehauptungen und pauschale Anschuldigungen die Arbeitsplätze ihrer Mitglieder auf’s Spiel zu setzen.“

Zum Hintergrund:

(Erklärung der DEHOGA) >>Der DEHOGA hält die starre tägliche Höchstarbeitszeit im geltenden Arbeitszeitgesetz von regelmäßig acht, im Ausnahmefall maximal zehn Stunden für nicht mehr zeitgemäß. Er macht sich deshalb stark für eine Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. So könnten Arbeitszeiten individuell und flexibel auf die Woche verteilt werden, ohne die Gesamtarbeitszeit zu verlängern. Es geht uns explizit nicht um mehr Arbeit, sondern um eine bessere Verteilung. Gesundheitsschutz, Jugendarbeitsschutz und Mindestruhezeiten bleiben gewahrt. Der DEHOGA fordert die Anpassung des Arbeitszeitgesetzes an die Lebenswirklichkeit. Der DEHOGA beruft sich bei seiner Forderung auch auf Europa. Die europäische Arbeitszeitrichtlinie sieht die wöchentliche Arbeitszeit (mit sogar maximal 48 Stunden) als Maßstab vor, die sich die Branche als Modell auch für Deutschland wünscht. Die Wochenarbeitszeit nach EU-Recht schafft Flexibilität für Betriebe und Mitarbeiter und auch längere Ruhepausen für Mitarbeiter, wenn einmal längere Dienste geleistet werden müssen.

Eine tägliche Arbeitszeit von 13 Stunden soll also keineswegs Alltag werden, aber möglich sein. Dann, wenn die Veranstaltung länger dauert als geplant, das Wetter besser ist als vorhergesagt und der Biergarten voll ist oder sich der Reisebus verspätet und die Gäste dennoch zu Abend essen wollen. Selbst bei bester Planung muss im Gastgewerbe oft kurzfristig reagiert werden, um Gästewünsche zu befriedigen – denn das ist unsere Aufgabe.

– BEISPIEL HOCHZEIT

Am Samstag findet die Hochzeitsfeier im Gasthof statt. Die Gäste treffen nach der kirchlichen Trauung um 17 Uhr ein. Die Arbeitszeit der Mitarbeiter begann um 15 Uhr. Das Veranstaltungsende war für 1 Uhr vorgesehen. Aufgrund der guten Stimmung wird es jedoch 4 Uhr. Aus verständlichen Gründen kann der Gastwirt nicht um 1 Uhr die Hochzeitsfeier beenden, denn dies wäre dann sicherlich die letzte Veranstaltung dieser Art in seinem Haus. Es ist ihm auch nicht möglich, im Laufe des Abends das Serviceteam auszuwechseln, da er auf Abruf ab Mitternacht keine Schicht vorhalten kann.

– BEISPIEL NEBENBESCHÄFTIGUNG

Die in Teilzeit (25 Stunden) pro Woche arbeitende Bankangestellte verdient sich seit Jahren am Wochenende etwas in der Gastronomie hinzu, um sich kleinere Anschaffungen oder auch einen Urlaub gönnen zu können. Normalerweise passiert dies am Samstag oder Sonntag, hin und wieder jedoch stattdessen am Freitag von 18 Uhr bis 24 Uhr. Da sie an diesem Freitag in der Sparkasse von 8 Uhr bis 15 Uhr gearbeitet hat, darf sie am Abend nach dem Arbeitszeitgesetz eigentlich nur noch maximal 3 Stunden arbeiten. Das deckt die Zeit des sechsstündigen Abendservices nicht ab. Dieser Fall lässt sich auf hunderttausende Arbeitnehmer ausdehnen, die einer Nebenbeschäftigung nachgehen.

– BEISPIEL WETTER

Der Biergartenbetreiber hat aufgrund der ursprünglichen Wettervorhersage das Serviceteam erst für 15 Uhr eingeteilt. Wider Erwarten scheint am Morgen die Sonne und zahlreiche Gäste strömen in den Biergarten. Für den nächsten Tag ist Regen vorhergesagt. Die Servicemitarbeiter fangen so bereits um 11 Uhr an zu arbeiten statt wie geplant um 15 Uhr und können aufgrund des großen Andrangs auch vor 23 Uhr am Abend nicht ihre Arbeit beenden. Da ein gutes Biergartengeschäft dieser Art nur an maximal 50 Tagen pro Jahr vorkommt, kann der Wirt an so einem Tag nicht wirklich um 20 Uhr seinen Betrieb schließen. Nicht nur die Gäste, sondern auch die Mitarbeiter hätten dafür kein Verständnis.

– BEISPIEL FAMILIE

In einigen Fällen besteht auch der ausdrückliche Wunsch der Arbeitnehmer, länger als 10 Stunden zu arbeiten, wie zum Beispiel die alleinerziehende Mutter, die zwei Tage je 12 Stunden statt dreimal 8 Stunden arbeiten will. In dieser Kombination verdient sie effektiv am meisten.

Für diese typischen Sachverhalte in der Branche brauchen wir Lösungen, die das derzeit geltende Arbeitszeitgesetz nicht bietet.

Fakt ist auch, dass die rechtlichen Vorgaben nicht nur das Gastgewerbe vor Probleme stellt. Wir erwarten hier eine ehrliche und offene Diskussion beim Finden angemessener Lösungen, die den Bedürfnissen von Beschäftigten und Betrieben gleichermaßen Rechnung tragen.

Das Gastgewerbe hat in den letzten zehn Jahren 290.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen (+38,5 Prozent) und gehört mit 54.000 Auszubildenden immer noch zu den größten Ausbildern des Landes.

Die Tariflöhne im Gastgewerbe in NRW sind in den vergangenen zehn Jahren überdurchschnittlich gestiegen: in der untersten Tarifgruppe (1) um 73,4 %, in der Tarifgruppe 4 (ausgelernte Berufsanfänger) um 39,9 % und in der Tarifgruppe 10 (Führungskräfte) um 34,8 % .<<

Bundestagswahl: Die Zeit drängt für wohnungslose Menschen in Hagen

Damit wohnungslose Menschen ohne festen Wohnsitz ihr Wahlrecht
wahrnehmen können, müssen sie bis zum 1. September ihren Antrag
auf Eintragung in ein Wählerverzeichnis stellen. Darauf macht die
Wohnungslosenhilfe Hagen der Diakonie Mark-Ruhr aufmerksam und
schließt sich damit einer Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe (BAG W) an, die auf die in wenigen Tagen ablaufende
Frist hinweist.
„Wohnungslose Bürger sind oft nicht im Melderegister und damit auch
nicht im Wählerverzeichnis ihrer Kommune verzeichnet“, erläutert Christine
Wienstroth, Leiterin der Wohnungslosenhilfe Hagen. Um bei den
Bundestagswahlen dennoch ihr Wahlrecht wahrnehmen zu können,
müssen sie bis spätestens Freitag, 1. September, schriftlich die Eintragung
in ein Wählerverzeichnis beantragen. Zuständig für die Eintragung
in das Wählerverzeichnis von wahlberechtigten Deutschen, die sich –
ohne eine Wohnung innezuhaben – im Wahlgebiet gewöhnlich aufhalten,
ist das Wahlamt der Kommune, in der der Antrag gestellt wird.
Dazu teilt die BAG W mit: „Der formlose Antrag muss den vollen Namen,
das Geburtsdatum sowie die persönliche Unterschrift des bzw. der Antragstellenden
aufweisen. Anstelle einer persönlichen Postanschrift können
Wohnungslose die Anschrift der Stadtverwaltung angeben. Der Antrag
muss nicht persönlich abgegeben werden. Er kann auch durch eine
andere Person oder per Post übermittelt werden.

Vom 4. bis zum 8. September2017 kann die Eintragung der Daten im Wahlamt persönlich geprüft werden. Bei fehlerhaften oder unvollständigen Angaben sollte sofort
Widerspruch eingelegt werden.“

Bedarf von Rettungsdienst und Kankenhausbetten rufen in Hagen Sondersitzung auf den Plan

Zu einer außerordentlichen Sitzung trifft sich am Mittwoch, 30. August, um 14 Uhr die Hagener Gesundheitskonferenz unter Leitung von Thomas Huyeng, zuständiger Beigeordneter für Gesundheit der Stadt Hagen, im Rathaus an der Volme. Die Sitzung ist öffentlich.

Gemeinsam mit den Delegierten des Sozialausschusses beraten die 25 Abgeordneten aus den verschiedenen Bereichen der gesundheitlichen Versorgung den aktualisierten Entwurf des Rettungsdienstbedarfsplans für Hagen und die zukünftige Zahl der Planbetten in den Krankenhäusern. Zu den Planungen kann die Gesundheitskonferenz eine Stellungnahme gegenüber der Bezirksregierung und dem Ministerium abgeben.

Kleintransporter erfasst Neunjährigen

Da hatte ein neun Jahre alter Junge noch einmal
Glück gehabt. Gegen 08.05 Uhr querte der Schüler bei „grün“ die
Helferstraße. Zeitgleich kam ein 59 Jahre alter Ford-Fahrer aus der
Pappelstraße und bog nach links in die Helferstraße ein. Dabei
übersah der wartepflichtige Fahrzeugführer zwei Kinder und erwischte
einen Neunjährigen mit der rechten Fahrzeugseite. Durch die leichte
Berührung zog sich der Junge eine leichte Verletzung an der Hand zu
und ein Sanitäter eines ebenfalls eingesetzten Rettungswagens klebte
ihm ein Pflaster auf die Wunde. Die Mutter des Jungen kam während der
Unfallaufnahme hinzu und konnte ihren Sohn im Anschluss mit nach
Hause nehmen.

Trickdiebe nutzten Hilfsbereitschaft aus

Zwei unbekannte Frauen waren am Mittwoch in der
Mittagszeit in der Etagenwohnung einer 75 Jahre alten Frau in der
Alleestraße und nutzten ihre Hilfsbereitschaft aus. Gegen 11.00 Uhr
klingelte eine Frau mit langem Kleid, Pferdeschwanz und rundlichem
Gesicht bei der Bewohnerin und bat um ein Glas Wasser. Sie gab
glaubhaft an, dass ihr aufgrund ihrer Schwangerschaft schwindelig
sei. Die 75-Jährige bat sie in die Wohnung und ging mit ihr ins
Wohnzimmer, wo sie von der Unbekannten in ein Gespräch verwickelt
wurde. Als sie der Fremden ein weiteres Glas Wasser holen wollte,
bemerkte sie eine zweite Frau in der Wohnung, die augenscheinlich
heimlich mit der angeblich Schwangeren hineingekommen war. Daraufhin
forderte sie die beiden auf, sofort die Wohnung zu verlassen. Erst in
den späten Nachmittagsstunden bemerkte die 75-Jährige, dass im
Schlafzimmer zwei Schubladen geöffnet waren und eine kleine
Schmuckschatulle aus dem Schlafzimmer fehlte. Der Wert einer Kette,
mehrerer Ohrringe und eines Armbandes liegt bei ca. 4000 Euro.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Betrunkener kippt Motorroller um

Ein Zeuge rief am Mittwochabend die Polizei in die
Boeler Straße, dort hatte gerade ein Fußgänger einen abgestellten
Motorroller umgestoßen. Der Anrufer hatte gegen 22.30 Uhr einen 31
Jahre alten Mann beobachtet, der ohne ersichtlichen Grund mit beiden
Händen den Peugeot-Roller auf die linke Seite kippte. Beim Eintreffen
hielt sich der 31-Jährige noch in der Nähe auf. Bereits eine Stunde
zuvor hatte der erheblich angetrunkene Mann einen Polizeieinsatz
massiv gestört, weil er sich immer lauthals in eine
Personalienfeststellung einschaltete. Zu diesem Zeitpunkt leistete er
noch dem ausgesprochenen Platzverweis folge. Zu der Sachbeschädigung
befragt, reagierte er nun aggressiv und er schrie die Polizisten an.
Da weitere Straftaten durch den polizeilich hinlänglich bekannten
Betrunkenen zu erwarten waren, konnte er seinen Rausch in einer Zelle
ausschlafen. Gegen ihn legten die Beamten eine Anzeige wegen der
Sachbeschädigung vor. Der Halter des leicht beschädigten Zweirades
wurde über den Vorfall informiert.

Jugendliche springen auf Motorhaube

Bereits am Sonntagmorgen gegen 05.30 Uhr kam es in
der Külpestraße zu einer Sachbeschädigung an einem Seat, die der
Geschädigte am Nachmittag zur Anzeige brachte. Der Mann hatte lautes
Grölen vernommen und damit verbunden einen lauten Knall. Beim Blick
vom Balkon hatte er allerdings niemanden mehr gesehen. Erst gegen
15.00 Uhr sah er dann, dass auf der Motorhaube seines Seats eine
tiefe Beule war. Dem Anschein nach ist hier jemand mit beiden Füßen
draufgesprungen und hat so einen Schaden von etwa 2000 Euro
angerichtet. Hinweise bitte an die 986 2066.

Neun Fußballteams kicken beim Inklusions-Turnier

Zum vierten Mal organisieren das Berufsbildungswerk (BBW) der Evangelischen Stiftung
Volmarstein und der SuS Volmarstein ein Inklusions-Fußballturnier. Los geht’s am kommenden Samstag, 26. August, ab 12 Uhr auf dem Sportplatz an der Köhlerwaldstraße. Dort kicken neun Teams, die aus Spielern ohne und mit Behinderungen bestehen.
Gespielt wird auf dem Kleinfeld, zu jedem Team gehören fünf Feldspieler plus Torwart. Folgende Mannschaften haben zugesagt: RW Oberwengern, ABUS, ESV-Betriebssport, CJD Dortmund, Burg Wächter, Polizei Hagen, ESV-Klinikfußballer, BBW / SuS Volmarstein, SV Schwalle.
Für den Sieger hat der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) einen großen Pokal gestiftet. Auf diese Weise wird das gemeinsame Turnier
von BBW und SuS Volmarstein als Inklusions-Projekt besonders gewürdigt. Hintergrund: Das Volmarsteiner BBW war vor zwei Jahren die erste Einrichtung für Menschen mit Behinderungen im Bereich des FLVW, die Partner eines Sportvereins und gleichzeitig des Fußball-Verbandes geworden ist.
Nach dem inklusiven Fußballturnier steht ab 19.30 Uhr auf dem Sportplatz inklusives Feiern auf dem Programm: Alle Sportler sind zur Oldie-Nacht des SuS Volmarstein mit Musik, Tanz und Essen eingeladen.

Auffahrunfall – Ein schwerverletzter Lkw-Fahrer und hoher Sachschaden

Dortmund. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es gestern am frühen Abend (23.
August 2017), 18.43 Uhr bei Unna auf der A1 in Richtung Bremen, zu
einem Auffahrunfall an einem Stauende.

Den ersten Ermittlungen zur Folge, fuhr der Fahrer eines
Sattelzuges, ein 40-Jähriger aus Polen, verkehrsbedingt auf dem
rechten Fahrstreifen der A1 mit geringer Geschwindigkeit in Richtung
Bremen. Der nachfolgende Fahrer eines Klein-Lkw, ein 51-Jährige aus
Unna, bemerkte den sich stauenden Verkehr offenkundig zu spät.
Vergeblich leitete er noch eine Notbremsung ein. Sein Klein-Lkw
prallte frontal auf das Heck des vorausfahrenden Sattelaufliegers.

Der Mann aus Unna musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack seines
Klein-LKW befreit werden. Ein Rettungswagen brachte den 51-Jährigen
zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 15.000 Euro.

Bedingt durch die Unfallmaßnahmen staute sich der Verkehr
zeitweilig bis auf zehn Kilometer hinter der Unfallstelle zurück.

Dummer Dieb oder dummer Scherz

Am Mittwochabend zeigte eine junge Frau den
Diebstahl ihres Fahrrads an. Die 26-Jährige hatte ihr rotes Rad in
der Straße am Hauptbahnhof an ein Verkehrszeichen gekettet und
Besorgungen erledigt. Als sie gegen 19.15 Uhr zurückkam, war das Rad
verschwunden, allerdings nur etwa 100 Meter weit. Es stand nun
unverschlossen an einem Treppenaufgang und daneben schlief ein
Betrunkener seinen Rausch aus. Das Rad war zu diesem Zeitpunkt leicht
beschädigt und das Schloss befand sich weder am ehemaligen Abstellort
noch am Fundort. Die Frau schnappte sich ihr Fahrrad und erstattete
eine Anzeige in der Innenstadtwache. Beamte suchten den Fundort auf
und fanden dort einen schlafenden 37-Jährigen vor. Der hatte beim
Aufwachen noch 2,4 Promille Atemalkohol, versicherte aber, mit dem
Diebstahl nichts zu tun zu haben. Diese Aussage wurde von einem
unbeteiligten Zeugen insofern bestätigt, dass der den Mann bemerkt
hatte, als er sich zum Schlafen hinlegte und zu diesem Zeitpunkt
„radlos“ war. Wie das Fahrrad nun entwendet wurde und wer es 100
Meter weiter abgestellt hat, bleibt vorerst ein Rätsel. Das Schloss
bleibt verschwunden, Zeugen, die weiterführende Angaben machen
können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Eltern auf dem Silbertablett

Das Jobcenter Hagen bietet zum Aktionstag „Einstellungssache“ ein
Exklusivcoaching für Mamas und Papas.

Imageberatung, Stärkenanalyse und ein professionelles Fotoshooting: Das sind nur drei der wertvollen Bausteine aus einem Kurs exklusiv für Eltern. Anlass für dieses Exklusivcoaching ist die Aktion „Einstellungssache – Jobs für Eltern“, welche jedes Jahr stattfindet, und von den Jobcentern bundesweit mit Leben gefüllt wird. „Wir machen statt eines Tags mehrere Aktionen“, kündigt Karin Schellenberg, Leiterin des Bewerber-Services im Jobcenter Hagen, an. Mit im Boot ist der Bildungsträger Tertia. Natürlich darf der inzwischen etablierte Bewerber-Shuttle mit Speed Dating am Schluss nicht fehlen.
2014 hatte das Hagener Jobcenter das Erfolgsprojekt „Bewerber-Shuttle“ eigens für „Jobs für Eltern“ initiiert. Inzwischen wird die Reisebus-Fahrt zu lokalen Arbeitgebern für alle
Bewerbergruppen eingesetzt. „Aber wir wollten dieses Jahr mal etwas Neues für die Eltern dazu anbieten“, sagt Arbeitsvermittlerin Britta Moranz. Deshalb erhalten motivierte Mamas und Papas, die im Bewerber-Service des Jobcenters betreut werden, die Möglichkeit eines Exklusivcoachings mit 32 Unterrichtseinheiten, bevor es im September in die Betriebe geht.

Die Farb- und Typberatung durch eine erfahrene Visagistin gehört genauso zum Kurs wie der „Kleiderschrankcheck“, bei dem die Bewerberinnen und Bewerber Tipps erhalten, welches Outfit am besten zu ihnen und ihrem Wunschberuf passt. In Kleingruppen – geordnet nach Berufsgruppen – werden Bewerbungsgespräche für das Speed Dating mit den Arbeitgebern geübt und die persönlichen Stärken herausgearbeitet. „Es ist unglaublich, was Eltern alles leisten und sich selbst darüber gar nicht im Klaren sind: Zeitmanagement, Logistik, Warenwirtschaft, Kommunikation – das machen sie alles ganz selbstverständlich nebenbei“, lobt Britta Moranz. Viele dieser Qualitäten würden von Arbeitgebern benötigt.

Darum, dass jede und jeder Projektteilnehmer/in eine realistische Chance auf eine
Anstellung erhält, kümmern sich Britta Moranz und ihre Kollegin Rosemarie Wrede
persönlich. Sie führen zunächst Gespräche mit den Bewerberinnen und Bewerbern, klären die Kompetenzen und Rahmenbedingungen ab und suchen anschließend den passenden Arbeitgeber für jede einzelne Person. „Unsere Erfahrung zeigt, dass es so herum am besten funktioniert“, sagt Teamleiterin Karin Schellenberg. Denn so könnten sie den Arbeitgebern hochmotivierte Jobsuchende quasi auf einem Silbertablett präsentieren.

Damit die Bewerber wissen, wie sie sich in den Vorstellungsgesprächen dargestellt haben, wird es anschließend für jeden ein Feedbackgespräch mit den Arbeitsvermittlerinnen geben.

Betriebe, die Interesse an einem Speed Dating mit Bewerbern haben, können sich an Rosemarie Wrede oder Britta Moranz vom Team Bewerber-Service des Jobcenters unter
Telefon 02331/36758-603 oder -713 wenden. Fragen zu Fördermöglichkeiten beantwortet
Manfred Ihrig unter -605.

Randalierer pöbelt Passanten an und leistet Widerstand

 

Wetter. Am Mittwoch, gegen 22.55 Uhr, hielt sich eine
männliche Person lautstark auf der Grundschötteler Straße auf und
pöbelte mehrere Passanten an. Sie verständigten die Polizei. Am
Einsatzort trafen die Beamten den Beschuldigten an. Sie sprachen
gegen ihn einen Platzverweis aus, dem er nur kurzzeitig nachkam.
Gegen 23.25 Uhr kehrte der 30-jährige Wetteraner erneut zurück. Er
sprang auf der Fahrbahn herum und nötigte Passanten. Die Beamten
nahmen ihn aufgrund seines äußerst aggressiven Verhaltens in
polizeilichen Gewahrsam. Hierbei leistete der Beschuldigte
körperlichen Widerstand. In der Polizeiwache wurde eine
Blutprobenentnahme wegen des Verdachts des Drogen- und Alkoholkonsums
angeordnet.

Raub auf Tankstelle – drei vermummte Täter bedrohten Kassiererin mit Schusswaffe

Bönen Am Mittwochabend stürmten gegen 21.35
Uhr drei vermummte Täter in eine Tankstelle an der Bahnhofstraße. Ein
Täter bedrohte die angetroffene 28 jährige Angestellte mit einer
Schusswaffe und erzwang damit die Öffnung der Kasse. Die Täter
packten den Kasseninhalt in eine mitgebrachte, blau-weiße „Aldi“
Plastiktüte und eine beschriftete dunkelrote Plastiktüte.
Anschließend flüchtete sie zu Fuß in Richtung Hamm.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: 1. Täter: schwarze
Oberbekleidung mit „Nike“ Zeichen, schwarze Hose, schwarze Schuhe,
schwarze, ins Gesicht gezogene Mütze, schwarze Handschuhe, silberne
Schusswaffe.

2. Täter: schwarze Oberbekleidung, schwarze, ins Gesicht gezogene
Mütze, schwarze Hose mit weißen Streifen, graue Handschuhe, schwarze
Schuhe mit weißem Rand.

3. Täter: graue Oberbekleidung mit ins Gesicht gezogener Mütze,
graue Handschuhe, schwarze Schuhe mit weißem Rand, führte
blau-weiß-gestreifte „Aldi“ Plastiktüte und weinrote Plastiktüte mit
sich.

Wer kann weitere Angaben zum Raub oder den Tätern machen? Hinweise
bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder
921 0.

Märchenstunde auf der Springe

Den Märchenklassiker „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen hören alle Kinder ab fünf Jahren in der nächsten Vorlesestunde unter dem Motto „Märchen und Geschichten aus aller Welt“ in der Stadtbücherei auf der Springe am Samstag, 26. August, um 11 Uhr.

Das Märchen handelt von einem eitlen Kaiser, der neue Gewänder liebt und sich nur all zu gerne im Spiegel betrachtet. Er kümmert sich nicht um seine Soldaten, sein Volk und andere kaiserliche Verpflichtungen. Als der Kaiser neue Kleider weben lässt, versprechen ihm die Schneider: „Diese Kleider kann nur sehen, wer des Kaisers würdig und nicht dumm ist.“ Bei der Anprobe jedoch zeigt das Spiegelbild den Kaiser nackt. Wie die Geschichte weitergeht, erzählt die Vorlesepatin und zeigt in einem großen Buch die Bilder zur Geschichte. Die 45-minütige Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Open-Air-Kino mit der Ferienmaus

Zum Open-Air-Kino lädt die Ferienmaus in Kooperation dem Familienzentrum Emst große und kleine Filmfans am Montag, 28. August, ab 19 Uhr in den Park an der Cunostraße ein. Bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21 Uhr erwartet das Publikum in dem illuminierten Park ein lustiger Kinofilm für die ganze Familie auf großer Leinwand. Eine Bestuhlung ist vorhanden. Wer mag, kann sich auch eine große Decke mitbringen. Popcorn und Würstchen zur Stärkung runden einen gelungenen Kinoabend ab. Bei schlechter Witterung kann die Veranstaltung gegebenenfalls nicht stattfinden.

Musikalische Reise durch Bella Italia

„Oh du schönes Italien“ – Wenn bei uns bereits der Herbst einzieht, wird es im Eventcafé Oller Dreisch nochmal richtig sonnig: Denn hier steht am Mittwoch, 6. September 2017, ab 15 Uhr eine musikalische Reise mit dem Duo Taktvoll in das Land der guten Laune auf dem Programm.

Kristina Schulte und Cud Kegel laden alle Interessierten herzlich ein, ganz im Sinne von „La Dolce Vita“ italienische Lebensfreude zu genießen und einen musikalischen Streifzug durch Bella Italia zu unternehmen.

Restkarten für den stimmungsvollen Nachmittag gibt es im Eventcafé Oller Dreisch, Eugen-Richter-Straße 21, 58089 Hagen, Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr. Die Veranstaltung kostet 6 Euro pro Person. Für leibliches Wohl ist gesorgt.

 

 

Nächtliche Zeitreise im Bunker

Am Samstag, den 26.8.2017 können Besucher den alten Kriegsbunker bei Nacht mit der Taschenlampe entdecken.  Um 21.30h kann man einen kleinen Vortrag über das Leben im Bunker zu Kriegszeiten und dessen Technik anhören und dann schrillt die Luftschutzsirene und alle Besucher können sich – bewaffnet mit einer Dynamotaschenlampe – in den Kellerkatakomben des Bunkers von 1940 „in Sicherheit bringen“ und dort selbstständig die unzähligen Räume, die alle wieder original rekonstruiert wurden wie zu Angriffszeiten, inspizieren und die Atmosphäre von damals unter dem Original-Dröhnen der Bombergeschwader und der Bombenexplosionen wahrnehmen. Eine spannende Zeitreise !

Datum: 26.8.17
Uhrzeit: 21.30 h
Eintritt: 9,50 Euro
Tickets unter: www.bunker-hagen.de
Michaela Beiderbeck
Bunker-Museum
Bergstr. 98
58095 Hagen
02331-4893855
www.bunker-hagen.de