EMSTER MITTAGSTISCH MIT NEUEM KONZEPT

Jeden Freitag bietet die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in ihrer Emster Begegnungsstätte seit Jahren einen erstklassigen Mittagstisch für den kleinen Geldbeutel. Das Essen kostet 5 Euro, inklusive einem alkoholfreien Kaltgetränk. Die Speisen wurden in den vergangenen Jahren allein vom Ehepaar Kitzig zubereitet. Nach der Sommerpause haben sich Monika Köhler-Kitzig und der ehemalige Küchenchef Jürgen Kitzig Verstärkung in die Begegungsstätte „Auf dem Kämpchen“ geholt. Mit den Damen und Herren Azzara, Münze, Uffelmann, Fahsel, Ahmad und Khatib wird der freitägliche Mittagstisch demnächst internationaler. Bevor es am 1. September 2017 in der Zeit von 12:00 h bis 14:00 h mit dem traditionellen Heringsstipp in die wöchentliche Wechsel zu Reibekuchen, Eintopf und auch mal arabischen Köstlichkeiten geht, wird am kommenden Freitag (25.08.2017) ein kleines Buffet aufgebaut – um allen neugierigen Stamm- und Neukunden einen Gaumenkitzel darzustellen, der zum regelmäßigen Wiederkommen einlädt.

Der Emster Mittagstisch, bekannt bisher unter dem Namen „Von 12 bis 2 dabei“, ist eine gemeinsame Veranstaltung vom AWO-Ortsverein Emst, gemeinsam mit dem Migrationsdienst und dem hauptamtlichen Team der Begegnungsstätten innerhalb der Arbeiterwohlfahrt.

Gäste sind beim Mittagstisch jederzeit willkommen – es reicht, ausreichend Neugier und Appetit mitzubringen.

„Das Konzept ist nach einiger Zeit den Emster Begebenheiten angepasst worden – es bleibt aber genauso schmackhaft und erlebnisreich wie bisher. Der Kulturhof bietet damit auch weiterhin einen schmackhaften Einstieg in das Wochenende“, ist sich der Emster AWO-Chef Jürgen Kitzig sicher.

Emster Mittagstisch

„Von 12 bis 2 dabei“

Jeden Freitag

ab 01.09.2017

12:00 h bis 14:00 h

5,- Euro pro Gericht & 1 Kaltgetränk (alkoholfrei)

Fr., 25.08.2017

12:00 h bis 14:00 h

Schnupperbuffet

Eintritt Freitag

Gefahrstoffunfall in Ennepetal

 

Ennepetal. Am Montag um 12:16 Uhr, wurde die
Feuerwehr Ennepetal, zu einem Unfall mit Gefahrgut alarmiert. In
einem Freizeitbetrieb an der Mittelstrasse, wurde bei Verladearbeiten
ein Kanister mit Natronlauge beschädigt. Dadurch lief die Lauge aus.
Zwei Mitarbeiter des Betriebes wurden dabei verletzt und nach
Versorgung an der Einsatzstelle in ein Krankenhaus transportiert. Die
Feuerwehr stellte sicher, dass der Stoff sich nicht weiter ausbreiten
konnte. Die Lauge musste verdünnt und abgepumpt werden. Anschließend
wurde eine Fachfirma damit beauftragt, die sachgerechte Entsorgung
durchzuführen. Es bestand keine Gefahr für die Gäste und der Betrieb
der Einrichtung konnte, mit nur geringen Störungen, fortgeführt
werden. Es waren zwei Löschgruppenfahrzeuge, ein Tanklöschfahrzeug,
ein Gerätewagen Gefahrgut, zwei Gerätewagen Logistik und ein
Einsatzleitwagen der Feuerwehr Ennepetal eingesetzt. Ein weiteres
Löschgruppenfahrzeug, sowie eine Drehleiter stellten den Grundschutz
der Stadt sicher. Somit waren Kräfte aller Löschgruppen der Stadt,
sowie die Hauptamtliche Wache in den Einsatz eingebunden. Unterstützt
wurde diese durch den Rettungsdienst, die Feuerwehrtechnische
Zentrale des Ennepe-Ruhr-Kreises und die Polizei. Nach 3 Stunden und
30 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

1.700 Jugendfeuerwehr-Menschen für Vielfalt und Toleranz

Unsere Welt ist bunt-Aktion in den Landeszeltlager Hamburg und Nordrhein-Westfalen

Meschede / Hamburg Am Mittwoch, 23. August 2017, dreht sich in
den Landeszeltlagern der Jugendfeuerwehren Hamburg und
Nordrhein-Westfalen zeitgleich alles um „Unsere Welt ist bunt“. Die
gleichnamige Integrationskampagne der Deutschen Jugendfeuerwehr
feiert dieses Jahr ihren 10. Geburtstag. So wollen die 1.700
Teilnehmer/innen der beiden Zeltlager ein Zeichen für Vielfalt und
Toleranz setzen.

„Jugendfeuerwehr bedeutet nicht nur Technik, sondern Spaß, eine
tolle Gemeinschaft und spannende Aktivitäten. Alles das erleben die
33 Gruppen aus NRW in unserem Zeltlager“, betont der stellvertretende
Landesjugendfeuerwehrwart und Hauptorganisator Moritz Salomon „Aber
Jugendfeuerwehr steht eben auch für Respekt, Demokratie und Toleranz.
Wir möchten für diese Werte ein Zeichen setzen und demonstrieren
‚Unsere Welt ist bunt'“.

Um 20.00 Uhr geht es los – sowohl in Meschede (Hochsauerlandkreis)
als auch im Hamburger Stadtteil Allermöhe. Zunächst werden die
Zeltlagerteilnehmer an beiden Orten ein großes buntes bildliches
Zeichen setzen. Im Anschluss erzählen Vertreter/innen der
Jugendfeuerwehren in Talkrunden von ihren persönlichen Erlebnissen
und Erfahrungen. Kurz nach 21 Uhr startet dann die Live-Schaltung
zwischen Meschede und Hamburg – mit einer kleinen „Challenge um die
Welt“ zwischen den beiden Zeltlagern.

Arzt vom Mops bringt Spenden nach Uganda

Wetter(Ruhr). Zum ersten Mal spendeten Einrichtungen der Ev. Stiftung Volmarstein Material für Uganda. Ulrich Walther, Anästhesist im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe, ist Mitglied im Verein „Humanitäre Hilfe für Uganda e.V.“ und vermittelte Monitore, Defibrillatoren, Absauggeräte, OP-Material, motorisierte Bewegungsschienen, Rollstühle und Gehhilfen. Er arbeitete ehrenamtlich im Comboni Hospital, im Südwesten Ugandas und blieb vier Wochen vor Ort. „Ich war im OP in der Anästhesie, im Rettungsdienst und in der Notaufnahme tätig“, berichtet der Arzt vom Mops. Durch seine langjährige Erfahrung konnte er vor Ort wertvolle Hilfe leisten und Wissen weitergeben.

Ulrich Walther hatte im Ärzteblatt einen Bericht über die Organisation gelesen. „Der Verein  organisiert konkrete Hilfe vor Ort“, so der Anästhesist. „Das Engagement wollte ich unterstützen.“ Er nahm den Kontakt zur Hilfsorganisation auf und erkundigte sich in den Unternehmen der Ev. Stiftung Volmarstein nach Material.

„Die Kolleginnen und Kollegen hatten direkt ein offenes Ohr“, erzählt der Narkosearzt. Die Medizintechnik der Stiftung, das Krankenhaus und das Therapiezentrum am Mops stellten Material zur Verfügung, das den hohen deutschen Normen nicht mehr entspricht. „Das ist kein Schrott“, betont Jens Freier von der Medizintechnik. „Die Geräte sind voll funktionsfähig und können noch einige Jahre gute Dienste leisten.“ Die Therapiedienste Volmarstein spendeten Rollstühle und Gehhilfen.

„Neben Krankenhäusern unterstützen wir mit den Sachspenden auch ein Rehazentrum für behinderte Kinder“, berichtet Klaus Gennet, der gemeinsam mit Helga Brockbals die Spenden entgegennahm. „Die Spenden und der Einsatz von Ulrich Walther sind mehr als willkommen.“

Stiftung-Vorstand Pfr. Jürgen Dittrich und Krankenhaus-Geschäftsführer Olaf Heinrich unterstützten die Spendenaktion. „Das machen wir sehr gerne“, so Olaf Heinrich. „Das ist eine sinnvolle Nutzung für Material, das sonst nicht mehr gebraucht würde.“

Fakten über Uganda:

Uganda gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Über 50 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Die medizinische Versorgung ist katastrophal. Auf 100.000 Einwohner kommen vier Ärzte. Die Lebenserwartung liegt bei 45 Jahren, die Kindersterblichkeit bei 15 Prozent, die Säuglingssterblichkeit bei zehn Prozent und die HIV-Infektionsrate bei 25 Prozent der Bevölkerung. Weitere Infos zum Verein „Humanitäre Hilfe für Uganda e.V.“: www.ugandahilfe-verl.de

 

Verpuffung bei Wartungsarbeiten: Arbeiter erleiden schwere Brandverletzungen

 

Arnsberg. Am Montagmorgen gegen 08.50 Uhr wurden bei einer
Verpuffung zwei Arbeiter in einem Industriebetrieb am Westring schwer
verletzt. Nach ersten Ermittlungen kam es bei Wartungsarbeiten eines
gasbetriebenen Gabelstaplers zu der Verpuffung. Hierbei zogen sich
die beiden Männer Brandverletzungen zu. Ein 24-jähriger Mann aus
Meschede wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik
geflogen. Sein 40-jähriger Kollege aus Arnsberg wurde durch den
Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Das Dezernat für den
betrieblichen Arbeitsschutz der Bezirksregierung Arnsberg wurde über
den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Brutaler Raub: 12-jährigem Mädchen die Ohrringe herausgerissen!

Dortmund. Die Freude über die erbeuteten Ohrringe währte nur kurz, die Freude über den jetzigen Aufenthaltsort dürfte beim Räuber gar nicht erst aufgekommen sein…

Doch erst einmal von vorne: Am Samstag (19.8.) um kurz nach 18 Uhr
begleitete eine zwölfjährige Dortmunderin ihre Mutter zum Einkauf.
Nachdem die beiden das Einkaufscenter an der Bornstraße verlassen
hatten und auf dem Parkplatz standen, näherte sich plötzlich ein
unbekannter Mann. Völlig unerwartet riss er dem Mädchen die Ohrringe
aus dem Ohr und flüchtete mit seiner Beute.

Das verletzte Mädchen alarmierte ihren Bruder, der tatsächlich
kurze Zeit später den Tatverdächtigen an einem Drogeriemarkt antraf.
Als er ihn ansprach, flüchtete der Räuber in Richtung Norden.

Der 17-Jährige alarmierte die Polizei und gab eine
Personenbeschreibung weiter. Um 20.20 Uhr trafen Polizeibeamte den
Mann in der Streckenstraße an und überprüften ihn. Bei seiner
Durchsuchung fanden die Beamten einen der beschriebenen Ohrringe auf
und stellten ihn sicher. Der bereits mehrfach in Erscheinung
getretene 34-jährige Mann aus Bulgarien wurde festgenommen. Es folgte
die Vorführung beim Haftrichter, der antragsgemäß Untersuchungshaft
erließ.

Gepäckdiebstahl – Bundespolizei bittet um Hinweise

Hagen / Paderborn. Bereits am 14. Mai entwendete ein bislang unbekannter
Tatverdächtiger den Rucksack und die Sporttasche eines 40-jährigen
Paderborners. Der Mann hatte einen Zug von Köln nach Hagen genutzt.
Nach dem planmäßigen Halt des Zuges im Hagener Hauptbahnhof stellte
der 40-Jährige dann fest, dass sein Eigentum entwendet worden war.
Dem Mann entstand so ein Gesamtschaden in Höhe von 500 Euro.

Die Tat wurde damsals durch die Videoüberwachung des Zuges
aufgezeichnet. Mit Beschluss ordnete das Hagener Amtsgericht die
Öffentlichkeitsfahndung an.

   Die Bundespolizei fragt nun:

   – Wer kennt die Person auf den Lichtbildern?
   – Wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben?

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien
Servicenummer 0800 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle
entgegen.

Vier Autos in Brand gesetzt

Witten. In den Abendstunden des gestrigen 20. August wurden
in Witten innerhalb von dreieinhalb Stunden gleich vier Autos in
Brand gesetzt.

Die Serie begann um 18.48 Uhr an der Gasstraße. Dort schlugen
Flammen aus dem Motorraum eines im Bereich der Unterführung stehenden
Pkw.

Gegen 19.15 Uhr bemerkten Polizeibeamte an der Straße „Am
Humboldplatz“ eine Rauchentwicklung an einem weiteren Wagen. Die
Polizisten dämmten diesen Brand mit dem Feuerlöscher ein, den Rest
erledigte die Feuerwehr.

Um 22.19 Uhr wurden die Feuerwehr und die Polizei dann zum
Einmündungsbereich von Schultenhof- und Beethovenstraße gerufen. Hier
waren gleich zwei Autos in Brand gesetzt worden. Durch das Feuer
wurde auch die Schaufensterscheibe einer Bank beschädigt.

Aufgrund von Zeugenhinweisen nahmen Wittener Polizeibeamte gegen
22.50 Uhr einen tatverdächtigen Mann (33) fest. Dieser Wittener ist
ebenfalls tatverdächtig, am 19. August den Inhalt eines Containers
angezündet zu haben.

Im Bochumer Brandkommissariat (KK 11) dauern die intensiven
Ermittlungen bezüglich dieser Brandserie zurzeit noch an.

Autofahrer will sich Kontrolle entziehen

Hagen. Am Samstag meldete sich eine Zeugin gegen 20.30 Uhr
bei der Polizei und gab an, dass ein BMW mit hoher Geschwindigkeit
ständig die Westhofener Straße rauf und runter fahren würde. Die
Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass der BMW nicht zugelassen
war. Ein Zivilfahrzeug der Polizei folgte dem verdächtigen PKW auf
der Westhofener Straße in Richtung Villigster Straße. Als sich ein
Streifenwagen näherte, bog der BMW mit hoher Geschwindigkeit in den
Quellenweg ab. Die Polizei konnte das Fahrzeug dann im Steinbergweg
anhalten. Mindestens zwei Personen, die sich auf der Rücksitzbank des
BMW aufgehalten hatten, entfernten sich unerkannt. In dem Fahrzeug
befanden sich zwei kleine Tütchen mit Marihuana. Der 21-jährige
Fahrer sowie sein 19-jähriger Beifahrer gaben an, nicht zu wissen,
wie das Marihuana in den PKW gelangt sei. Zu den Mitinsassen machten
sie keine Angaben. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen eines
Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen einer
Verkehrsstraftat ein.

Möglichkeit der Stimmabgabe der Deutsch-Türken in Gefahr

Möglichkeit der Stimmabgabe der Deutsch-Türken in Deutschland bei türkischen Wahlen sollte entzogen werden

Zum Aufruf des türkischen Staatspräsidenten Erdogan an Deutsch-Türken, bestimmten Parteien bei der Bundestagswahl keine Stimme zu geben, erklärt die Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Cemile Giousouf:

„Die Aussagen von Herrn Erdogan machen nochmals sein simples Demokratieverständnis deutlich. Unser Demokratieverständnis ist ein anderes: In Deutschland dürfen türkeistämmige Deutsche an den Bundestagswahlen teilnehmen, während es gleichzeitig den Deutsch-Türken mit türkischem Pass 2015 sogar erlaubt war, in Deutschland ihre Stimme für die Parlamentswahlen in der Türkei abzugeben. Davor war dies nur unter erschwerten Bedingungen möglich gewesen.

Nach dem aktuellen Boykottaufruf Erdogans bin ich dagegen, dass die Deutsch-Türken hierzulande weiterhin ihre Stimme bei türkischen Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen abgeben dürfen. Herr Erdogan will Misstrauen in eine starke Demokratie wie Deutschland säen, dabei schafft er diese in der Türkei gerade ab. Für ihn sind die Deutsch-Türken offensichtlich nur ein Spielball, um seine Stellung in der Türkei weiter zu festigen.

Und sein Einfluss ist zudem geringer, als er denkt: Beim türkischen Referendum im April hat sich nur eine Minderheit der in der Türkei wahlberechtigten Deutschtürken von Erdogan vor den Karren spannen lassen. Ich bin mir sicher, dass auch bei der Bundestagswahl seine Bevormundung von einer Mehrheit abgelehnt wird.“

Betrunkene randalierten in Linienbussen

Hagen. Gleich zweimal randalierten am vergangenen
Wochenende Betrunkene in Bussen der Hagener Straßenbahn. Bereits am
Freitagabend gegen 22.10 Uhr wollte ein erheblich alkoholisierter 29
Jahre alter Mann an der Kölner Straße in einen Bus einsteigen. Als
der 56-jährige Fahrer die Mitnahme verweigerte, kam es zu einer
Auseinandersetzung zwischen den beiden, der junge Mann stieß den
Fahrer vor dem Bus zu Boden und verletzte ihn durch mehrere
Fußtritte. Passanten eilten dem Geschädigten zu Hilfe und der Täter
flüchtete. Während ein Rettungswagen den 56-Jährigen zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus brachte, konnten Polizeibeamte den
mutmaßlichen Täter in der Tillmannsstraße stellen. Dabei zeigte er
sich durchgehend aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er sich
schließlich an das Pistolenholsters eines Polizisten klammerte,
legten ihm die Beamten Handfesseln an und trotz seiner erheblichen
Gegenwehr durch Kopfstöße lieferten sie ihn in das Polizeigewahrsam
ein. Der zweite Zwischenfall trug sich am Sonntag gegen 11.25 Uhr in
einem Bus an der Boeler Straße zu. Hier beleidigte ein 36-Jähriger
andere Fahrgäste und bespuckte sie. Beim Eintreffen der alarmierten
Polizisten wollte der ebenfalls betrunkene Mann nicht aufstehen,
sperrte sich gegen alle polizeilichen Maßnahmen und spuckte einem
Beamten ebenfalls ins Gesicht. Auch für ihn endete die Busfahrt im
Polizeigewahrsam, die weiteren Ermittlungen gegen die Männer dauern
an.

Betrunkener Verletzter greift Rettungssanitäter an

Hagen. Am frühen Sonntagmorgen gegen 03.00 Uhr randalierte
ein Betrunkener auf einer Vereinsfeier im Nahmertal und wurde von den
Verantwortlichen des Geländes verwiesen. Dabei stürzte er nach
Angaben der Zeugen ohne Fremdeinwirkung und zog sich eine Platzwunde
am Kopf zu. Alarmierte Rettungssanitäter kümmerten sich gerade um die
Verletzung, als der erst 17 Jahre alte Volltrunkene unvermittelt
versuchte, die Feuerwehrleute zu schlagen. Unter polizeilicher
Begleitung erfolgte nun der Transport ins Krankenhaus und dort die
Versorgung der Wunde. Da der Jugendliche übelste Beschimpfungen und
Drohungen ausstieß und sich weigerte, seine Personalien anzugeben,
musste er seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen. Die
Erziehungsberechtigten konnten nicht erreicht werden, sodass eine
Mitarbeiterin des Jugendamtes über den Sachverhalt informiert wurde.

Einbruch in Friseursalon

Hagen. Am Sonntag bemerkte eine 21-jährige Zeugin, dass ein
Fenster zu einem Friseursalon auf der Boeler Straße offenstand. Die
Zeugin wollte gegen 12.20 Uhr mit Reinigungsarbeiten beginnen und
stellte dann im Geschäft fest, dass der Kassenbereich durchwühlt war.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass sich bislang unbekannte
Einbrecher in der Nacht zum Sonntag durch das rückwärtige Fenster des
Friseursalons Zugang in den Laden verschafft hatten. Hier
durchsuchten sie den Kassenbereich und mehrere Schränke. Nach einer
ersten Bestandsaufnahme ließen die Einbrecher einen Fön und einen
Bargeldbetrag in bislang nicht bekannter Höhe mitgehen. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Junger Mann beschmiert Fensterscheiben

Hagen. Eine Zeugin verständigte am Sonntag gegen 04.15 Uhr
die Polizei, als sie einen jungen Mann in der Hohenzollernstraße mit
einem dicken Filzstift auf Schaufensterscheiben malen sah.
Polizeibeamte trafen den 24 Jahre alten Verdächtigen im Nahbereich
an. Er hatte einen sogenannten Calligraffitistift dabei und seine
Hände waren mit der schwarzen Farbe verschmiert. Auf das sinnfreie
Gekritzel an den Scheiben von zumindest sieben Geschäften
angesprochen, bezeichnete er sich als politischer Aktivist und er
noch seinen Stift leerschreiben werde. Zur Ausnüchterung konnte der
junge Mann den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen, den Stift
stellten die Polizisten sicher und legten eine Anzeige vor.

Widerstand auf „Menden a la Carte“

Menden. Ein 32-jähriger Mendener randalierte am Samstag,
kurz vor Mitternacht, auf dem Neumarkt. Hier soll er mehrere Personen
zunächst grundlos geschubst haben. Als der Sicherheitsdienst ihn des
Platzes verwies, weigerte er sich zu gehen. Polizeibeamte kamen
hinzu. Zunächst nannte er den Beamten falsche Personalien. Als die
Polizisten ihn nach seinem Ausweis durchsuchten, sperrte er sich
gegen die Maßnahmen und versuchte mehrfach eine Polizistin zu packen
und diese festzuhalten. Der alkoholisierte und verbal hochaggressive
Mann wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht in
einer Gewahrsamszelle. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen
Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und falscher Namensangabe.

Lycker kommen zu ihrem 62. Kreistreffen zusammen

Am kommenden Wochenende findet in Hagen zum 62. Mal das traditionelle Lycker Kreistreffen statt, zu dem die Veranstalter wieder zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland erwarten. Den Auftakt bildet am Samstag, 26. August, um 13 Uhr im Raum A.201 im Rathaus an der Volme die öffentliche Kreistagssitzung.

Im Anschluss folgt um 17 Uhr im Beisein von Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer eine feierliche Kranzniederlegung an den Lycker Gedenksteinen im Stadtgarten, die dort am 18. August 1963 der Kreisgemeinschaft von der Stadt Hagen übergeben worden waren. Um 19 Uhr beginnt dann im Wintergarten der Hagener Stadthalle der Heimatabend mit einem stimmungsvollen Unterhaltungsprogramm.

Höhepunkt des Treffens ist die musikalisch umrahmte Feierstunde am Sonntag, 27. August, ab 11 Uhr im kleinen grünen Saal der Stadthalle. Nach der Begrüßung durch die Kreisvertreterin der Kreisgemeinschaft Lyck, Bärbel Wiesensee, und einem Grußwort von Oberbürgermeister Erik O. Schulz wird Gerd Bandilla, Kreisältester der Kreisgemeinschaft Lyck, eine Festansprache halten. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Ostdeutsche Heimatchor Hagen unter Leitung von Ingrid Struck.

OB Schulz setzt Sommertour fort

Hagen. Während die diesjährigen Sommerferien langsam aber sicher auf die Zielgerade einbiegen, nimmt die Sommertour von Oberbürgermeister Erik O. Schulz noch einmal richtig Fahrt auf. An drei weiteren Terminen lädt Hagens Erster Bürger bis Anfang September jeweils von 11 bis 13 Uhr zum zwanglosen Gespräch unterm blau-gelben Sonnenschirm ein – und zwar an folgenden Orten:

–       Samstag, 26. August, Springe, Johanniskirchplatz
–       Samstag, 2. September, Eilpe, Durchgang Eilper Straße zum Kaufpark
–       Freitag, 8. September, Hohenlimburg, Gaußstraße

Wie in den Vorjahren findet der Abschluss der Gesprächstour im Herbst statt:

–       Samstag, 21. Oktober, Dahl, Dahler Bauern- und Kreativmarkt, Am Obergraben

Reichlich Arbeit

Iserlohn. Einbrecher unterwegs Wermingser Straße In der
Nacht vom 19.08. zum 20.08.2017 verschafften sich Unbekannte durch
Aufhebeln eines Fensters Zugang zum Schaufenster eines Geschäftes an
der Wemingser Straße/Ostengraben und entwendeten aus der Auslage
Schreibwaren. Die Täter betraten jedoch nicht das Geschäft. Es
entstand Sachschaden.

Am Freitag, 19.08.2017, in der Zeit von 07:00 Uhr – 08:30 Uhr,
öffneten Unbekannte ein Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss Am
Schützenhof. Die Täter betreten das Haus und entwenden Bargeld,
Mobiltelefone und persönliche Gegenstände.

Ebenfalls am Freitag, hier in den Abendstunden (Tatzeit: 19:00 Uhr
– 22:15 Uhr) verschaffen sich die Einbrecher Zutritt zu einer
Erdgeschosswohnung an der Schulstraße. Hier nehmen die Einbrecher
Bargeld und ein Mobiltelefon mit.

In beiden Fällen entstand Sachschaden.

Lkw geklaut In der Nacht zum Freitag (17.08./18.08.2017)
entwendeten unbekannte Täter einen an der Händelstraße/Mozartstraße
abgestellten weißen Lkw Plane und Spriegel, Daimler Benz weiß, mit
dem amtlichen Kennzeichen UN-LL1180, der mit Gerüstmaterial und
hochwertigen Elektrowerkzeugen beladen war.

Zwei Pkw Aufbrüche angezeigt 18.08.2017, Theodor-Heuss-Ring ,
Zeitraum 15:45 Uhr – 17:15 Uhr Hier wurde an einem schwarzen Renault
Twingo das Schloss der Fahrertür beschädigt und herausgebrochen. Es
wurde augenscheinliche nichts entwendet.

21.08.2017, Kurt-Schumacher-Ring 00:15 Uhr An einem silbernen
Renault Kangoo wurde die Rückscheibe aufgehebelt und das Fahrzeug
durchsucht. Art und Umfang der Beute sind bislang nicht bekannt.

In beiden Fällen entstand Sachschaden.

Grabsteinverzierungen gestohlen In der Nacht vom Freitag zum
Samstag (18.08.-19-08.2017) wurden auf dem Waldfriedhof am
Echelnteichweg an zwei Gräbern die Grabsteinverzierungen aus Kupfer
geklaut. Bei einem weiteren Grab wurde die aufgestellte
„Messingmadonna“ gestohlen.

Sachdienliche Hinweise zu den angezeigten Straftaten nimmt die
Polizei in Iserlohn entgegen.

…. Einfach mal die Klappe halten … Am Freitag, 19.08.2017,
gegen 23:10 Uhr, kam es an der Alexanderstraße zu einer einfachen
Körperverletzung zwischen einem Iserlohner und einem Mendener. Die
hinzugezogene Polizei klärte den Sachverhalt auf und stelle die
Personalien fest, um eine Anzeige aufzunehmen. Dieses nahm einer der
beteiligten, der 21 jähriger alkoholisierter Iserlohner zum Anlass,
die eingesetzten Beamten zu beleidigen. Er wollte flüchten, wurde
festgehalten und zur Verhinderung weiterer Straftaten der
Polizeiwache zugeführt. Auf der Fahrt zur Wache ließ er es sich nicht
nehmen, die Beamten weiterhin in übelster Art und Weise zu
beleidigen. Die Ermittlungen dauern an.

Haus in Vollbrand: 400 000 Euro Sachschaden

Bad Berleburg. Am Sonntagabend (20.08.2017) gegen 23.20 Uhr
wurde die Leitstelle der Polizei Siegen durch einen Zeugen über einen
Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in Bad Berleburg-Arfeld in
der  Stedenhofstraße informiert. Zeitgleich wurde die Kreisleitstelle
der Feuerwehr durch die Hausbesitzer über den Brand informiert.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte stand das Haus bereits in
Vollbrand. Die vier dort gemeldeten Bewohner (Ehepaar und zwei Kinder
–6 und 2 Jahre alt–)  konnten sich eigenständig aus dem Wohnhaus
ins Freie retten. Die 38-jährige Mutter wurde anschließend
vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 41-jährige Ehemann
zog sich eine Rauschgasintoxikation zu und wurde deshalb ebenfalls
einem Krankenhaus zugeführt. Der entstandene Sachschaden wird aktuell
von der Polizei auf rund 400.000 Euro geschätzt. Das Einfamilienhaus
ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursachenermittlung durch das Bad
Berleburger Kriminalkommissariat erfolgt am heutigen Tage
(21.08.2017), da die unmittelbare Brandstelle in der Nacht noch nicht
betreten werden konnte.

Junge Frau von mehreren Männern sexuell genötigt und begrapscht

Wilnsdorf.  Eine 17-jährige Kirmesbesucherin wurde am Samstagabend von einer
noch unbekannten Gruppe junger Männer in Wilnsdorf sexuell belästigt
bzw. genötigt.

Die Tat ereignete sich gegen 22 Uhr im Bereich des Gehweges der
Hagener Straße in Richtung Ortsmitte Wilnsdorf in etwa in Höhe eines
dortigen Optikergeschäftes.

Die junge Frau wurde dort plötzlich von etwa zehn Männern, die
sich zuvor im Bereich einer dortigen Bushaltestelle aufgehalten
hatten, umkreist, festgehalten, begrapscht und sexuell beleidigt.
Nachdem die 17-Jährige dann laut um Hilfe rief und dabei zudem um
sich trat, ließen die Männer von ihr ab, flohen in Richtung Volksbank
und sind dort vermutlich in einen Bus in Richtung Siegen
eingestiegen.

Die Tatverdächtigen werden von der Geschädigten als Nordafrikaner
im Alter von circa 18 – 20 Jahren beschrieben. Alle sollen dunkle
Kleidung getragen haben.

Das für Sexualdelikte zuständige Siegener Kriminalkommissariat 1
ermittelt nun gegen die noch unbekannten Tatverdächtigen. Dabei
bitten die Ermittler mögliche Zeugen, die den Übergriff auf die junge
Frau in der Hagener Straße mitbekommen haben, sich bei der Polizei
unter 0271-7099-0 zu melden. Gleiches gilt für mögliche Fahrgäste in
dem besagten Bus. Hier interessiert die Polizei: „In welchen Bus sind
die Nordafrikaner eingestiegen?“, „Können die jungen Männer näher
beschrieben werden?“ und „Wo sind die Tatverdächtigen wieder
ausgestiegen?“.

Schule „zerlegt“

Hemer. Warum macht man so etwas? In der Nacht zum Freitag vergangener Woche waren Einbrecher/Vandalen an der Wilhelm-Busch-Schule an der Iserlohner
Straße unterwegs. Zunächst warfen die Unbekannten mit einem Stein die
Glaseingangstür zum Schulgebäude ein. Im Anschluss daran ließen es
sich die Einbrecher nicht nehmen, ganze Arbeit zu leisten: Es wurden
mehrere Türen eingeworfen, Holztüren aufgehebelt, diverse Schränke
aufgebrochen und durchsucht. Zu guter Letzt wurde die Tür einer
Holzhütte auf dem Schulhof eingetreten und ebenfalls durchsucht.
Bilanz: Keine Beute, aber Sachschaden in Höhe von mehreren tausend
Euro.

Sachdienliche Hinweise zu den Vandalen/Einbrechern nimmt die
Polizei in Hemer entgegen.

Einbrecher erbeuten 30 komplette Reifensätze

Hagen. Bei einem Einbruch in das Reifenlager eines
Autohandels an der Berliner Straße machten Unbekannte reiche Beute.
Ein Mitarbeiter hatte am Freitagnachmittag die Halle am im
Außenbereich des Unternehmens verschlossen. Am Samstag gegen 18.00
Uhr kam ein anderer Angestellter auf das Gelände und dem fiel auf,
dass ein nur von Innen zu betätigendes Tor offen stand, die daneben
befindliche Eingangstür jedoch verschlossen war. Im Zuge der weiteren
Ermittlungen stellte sich heraus, dass Unbekannte eine rückwärtige
Tür aufgehebelt und sich so Zugang zu dem Lager verschafft hatten.
Mit einem größeren Fahrzeug transportierten sie dann ca. 30 komplette
Reifensätze im Wert über 30000 Euro ab. Zeugen, die weiterführende
Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch oder dem Abtransport der
Räder gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Gemeldeter Zimmerbrand und gleichzeitig unklare Geruchsbelästigung

Hattingen. Zwei Einsätze sorgen am heutigen Montagmorgen für ein Großaufgebot
an Rettungskräften im Stadtgebiet.

Um 7:12 Uhr wurde ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der
Tippelstraße gemeldet. Hierzu rückten, neben den hauptamtlichen
Kräften der Löschzug Niederwenigern sowie die
Schutzzielergänzungseinheiten aus Mitte, Welper und Oberbredenscheid
aus.

Nur zwei Minuten später wurde im Bereich der Bochumer Straße ein
massiver schwefelhaltiger Geruch gemeldet. Diesen Einsatz übernahmen
dann die weiteren ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Welper.

An der Einsatzstelle Tippelstraße war eine Rauchentwicklung aus
einer Wohnung erkennbar. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits
verlassen. Zur Erkundung und zur Brandbekämpfung wurde hier ein Trupp
unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr eingesetzt. Ein weiterer
Trupp unter schwerem Atemschutz ging zur Kontrolle der weiteren
Wohnungen in das Gebäude vor. Als Brandursache konnte ein Feuer in
einem Sicherungskasten in einer Wohnung ausfindig gemacht werden.
Dieser wurde abgelöscht und das Gebäude stromlos geschaltet. Nach dem
der Bereich um den Sicherungskasten mit einer Wärmebildkamera
kontrolliert wurde, belüfteten die Rettungskräfte das Gebäude mit
einem Hochleistungslüfter.

Im Bereich der Bochumer Straße konnte eine deutliche
Geruchsbelästigung ausfindig gemacht werden. Da an einem
Mehrfamilienhaus, nach Auskunft der Nachbarn, kürzlich Gasleitungen
erneuert wurden, führten die Einsatzkräfte hier zunächst Messungen
durch. Diese ergaben jedoch keine Gaskonzentration. Da auch im Umfeld
keine Ursache für die Geruchsbelästigung ausfindig gemacht werden
konnte, wurden die umliegenden Straßen abgefahren. Hier konnte wenig
später eine ganz natürliche Ursache auf einem Feld an der Wuppertaler
Straße kurz vor der Bochumer Stadtgrenze erkundet werden. Die beim
Ausbringen von Gülle entstandene Geruchsentwicklung wurde durch den
Wind in das Hattinger Wohngebiet geweht und sorgte so für die
Meldungen bei Feuerwehr und Gasversorgungsunternehmen. An dieser
Einsatzstelle brauchte die Feuerwehr nicht weiter tätig werden.

Somit konnten beide Einsätze nahezu zeitgleich um 8 Uhr beendet
werden.

Zum Schulstart Schulhefte mit Blauem Engel wählen

Hagen. Wenn Ende August die Schule wieder beginnt, ist der Run auf neue Hefte, Blöcke und Papierordner in vollem Gange. „Der Start des Schuljahres ist eine gute Gelegenheit, beim Kauf von Schreibwaren auf umweltfreundliches Recyclingpapier zu achten“, rät Ingrid Klatte, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale. Die richtige Wahl für Wald- und Ressourcenschutz sind Waren aus Papier, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind. Sie wurden zu 100 % aus Altpapier hergestellt, das heißt: Für diese Hefte werden keine Bäume gefällt. Außerdem werden 60 Prozent weniger Energie und sogar 70 Prozent weniger Wasser im Vergleich zur Herstellung von Heften aus frischen Holzfasern verbraucht.

Grau war Gestern

Bei der Herstellung von Schulmaterialien, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, werden Wasser und Energie viel sparsamer eingesetzt als bei Produkten aus frischen Holzfasern. Zudem wird die Umwelt geschont, weil der Einsatz von chlorhaltigen Bleich-Chemikalien und anderen schädlichen Stoffen verboten ist. Hefte, Blöcke und Kopierpapier aus Recyclingpapier stehen den Produkten aus Frischfasern qualitativ in nichts nach. Auch für den Drucker ist das nachhaltigere Papier geeignet.

Hilfe für die Suche nach Recyclingheften

Immer mehr große überregionale Händler führen inzwischen Hefte mit dem Blauen Engel. Wer gezielt zum Einkauf der umweltfreundlichen Hefte losziehen will, der findet im Netz Adressen von lokalen Händlern, die Schulmaterialien aus Recyclingpapier führen unter: www.blauer-engel.de/papierfinder. Das Portal hilft beim umweltfreundlichen Einkauf für den Schulstart.

Vorsicht vor Fantasie-Siegeln, die Umweltfreundlichkeit vorgeben: „Es werden nach wie vor Schulmaterialien mit anderen, oft nicht sehr aussagekräftigen „Umweltsiegeln“ verkauft“, sagtUmweltberaterin Klatte. Deshalb unbedingt auf den Engel achten. Er garantiert, dass die Hefte zu 100 % aus Recyclingpapier hergestellt werden und ist ein vertrauenswürdiges Siegel.

Zum Schulstart hält die Umweltberatung in der Verbraucherzentrale jetzt wieder eine kostenlose Information zu den verschiedenen Siegeln und Kennzeichen bereit, sowie für jedes Schulkind einen Plakatkalender, gedruckt auf 100 % Recyclingpapier.

Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW

Hohenzollernstr. 8

58095 Hagen

Telefon: 02331-69733-01 oder-40 (Achtung neue Nummern)

hagen.umwelt@verbraucherzentrale.nrw

Öffnungszeiten:

Montag 10-18 Uhr

Dienstag 10-17 Uhr

Donnerstag 10-19 Uhr

Freitag 10-13 Uhr

Vergewaltigung in Iserlohn: Zeugen gesucht!

Iserlohn. Am Samstag, gegen 6 Uhr, soll es zu einer
Vergewaltigung zum Nachteil einer 23-jährigen Frau gekommen sein. Der
noch unbekannte Täter soll das Opfer mit in eine Wohnung an der
Limburger Straße genommen haben.

Der Täter war männlich, 30 bis 35 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter
groß, schlank, hatte mittelblonde kurze Haare, im Stirnbereich dünn,
ein Piercing in der Lippe sowie eine helle Augenfarbe.

Wer kann Angaben zur Identität des mutmaßlichen Täters machen? Wer
hat am frühen Samstagmorgen im Bereich Limburger Straße und Umgebung
eine Frau in Begleitung eines Mannes gesehen, auf den die
Beschreibung passt?

Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-5122 oder
9199-0 entgegen.

Klapprad bei mutmaßlichem Einbrecher sichergestellt

Hagen. Im vergangenen Juli hatte ein 35-Jähriger mehrere Einbrüche in
Haspe begangen. Er sitzt mittlerweile in der
Hagener Justizvollzugsanstalt. In seiner Wohnung hatten die Ermittler
ein Fahrrad sichergestellt, dass offensichtlich aus einem Einbruch
stammt, allerdings nicht zuzuordnen ist. Wer vermisst das abgebildete
Klapprad – Hinweise bitte an die Kripo unter der 986 2066.

Jugendlicher greift Personengruppe tätlich an

Schwelm. Am 20.08.2017, gegen 02.55 Uhr, befand sich eine
Personengruppe von fünf weiblichen und männlichen Personen im Alter
von 20, 21, 48, 50 und 51 Jahren zu Fuß auf dem Heimweg auf der
Kölner Straße. In Höhe der Straße Altmarkt begegnete ihnen eine
jugendliche männliche Person, die sich von der Gruppe beim
Telefonieren gestört fühlte. Sie beschimpfte und beleidigte eine der
weiblichen Personen und schlug einen der männlichen Personen mehrfach
ins Gesicht. Der 50-jährige Ennepetaler wurde mit einem Rettungswagen
in ein Krankenhaus gebracht. Bereits kurze Zeit später trafen die
Beamten den 16-jährigen Angreifer aus Schwelm unter Alkoholeinfluss
stehend auf der Hauptstraße an. Sie notierten sich die Personalien
und übergaben den jugendlichen Täter, welcher sich nun wegen
Körperverletzung verantworten muss, in die Obhut seiner
Erziehungsberechtigten.