Deutsche Federfußballer verpassen Top-Platzierungen

(ktr) Die 22. Auflage der Hungarian Open im ungarischen Újszász entwickelte sich für die deutschen Federfußballer nicht zur erhofften Erfolgsgeschichte. Als Vorjahresfinalist musste die SG FFC Hagen/TV Lipperode ohne den noch immer an den Folgen einer Knieverletzung laborierenden Nationalspieler David Zentarra bereits im Achtelfinale die Segel streichen. Hier scheiterten Christopher Zentarra, Sven Walter und Stefan Blank unglücklich mit 21:23, 19:21 an Nagykanizsa aus Ungarn. Dafür blieb das Team in der Platzierungsrunde um die Plätze 9 bis 16 ungeschlagen. Nach dem abschließenden 21:16, 21:13 über Pusztaszer Pigler belegten Christopher Zentarra, Sven Walter und Stefan Blank den neunten Rang im Gesamtklassement.

Besser schnitt Flying Feeet Haspe ab, auch wenn Marcel Scheffel, Torben Nass und Philip Kühne der ganz große Wurf verwehrt blieb. Im Viertelfinale endete der Siegeszug beim 21:12, 15:21, 17:21 gegen Újszász Takács. Damit spielte das Trio um die Plätze fünf bis acht. In der Zwischenrunde konnte hier Újszász Hartyáni 21:11, 21:19 bezwungen werden, ehe in der abschließenden Partie Nagykanizsa Lukacs mit 24:22, 21:16 niedergekämpft werden konnte. Damit belegten die Hasper den 5. Platz.

Die Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/TV Lipperode/FFC Hagen um Max Duchene und Franziska Oberlies erreichte zwar das Achtelfinale, konnte aber nach dem verletzungsbedingten Aus von Philipp Münzner in der Platzierungsrunde nicht mehr antreten und belegte im Gesamtklassement Rang 16 und 30 Teams aus sieben Nationen. Derweil kamen Frida Varga und Andre Lange vom FFC Hagen zusammen mit dem Österreicher Martin Holzapfel auf Rang 26. Bei den Damen blieb Flying Feet Haspe mit Franziska Schönfeld, Patricia Kovacs und Lina Marie Kurenbach unter 15 Teams nur der zwölfte Rang.

Auch im Einzel, das im K.o.-System ausgetragen wurde gab es für die Deutschen wenig zu holen. Immerhin erreichten Philip Kühne von Flying Feet Haspe und Christopher Zentarra vom FFC Hagen das Viertelfinale. Nach ihrem Aus wurden die beiden Nationalspieler als Fünfter und Sechster unter 68 Startern gewertet. Marcel Scheffel von Flying Feet Haspe kam auf Rang 9, Sven Walter vom TV Lipperode wurde 12 und Torben Nass von Flying Feet Haspe musste sich mit Rang 16 bescheiden, während Andre Lange vom FFC Hagen bereits in der ersten Runde ausschied.

Angeblich bewaffneter Mann in Hohenlimburger Gaststätte

 

Hagen. Am Donnerstagnachmittag meldete sich telefonisch
eine Frau bei der Polizei und teilte glaubhaft mit, dass sich ein
Mann mit einer Schusswaffe in einer aktuell nicht in Betrieb
befindlichen Gaststätte in der Oberen Isenbergstraße aufhalten
sollte. Erste Einsatzkräfte stuften gegen 15.00 Uhr die Situation als
gefährlich ein, sperrten den Bereich und forderten
Sondereinsatzkräfte an. Um 18.40 Uhr meldeten die SEK-Beamten, dass
die Durchsuchung des Gebäudes negativ verlaufen war, es hielt sich
niemand in dem Haus auf. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Besondere Fortbildung in Volmarstein

Wetter(Ruhr). Die Evangelische Stiftung Volmarstein bietet am Montag, 16. Oktober, ein Seminar „Grundkurs Unterstützte Kommunikation (UK)“ an. Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende sozialer Einrichtungen im EN-Kreis und in Hagen, die Menschen betreuen, die aufgrund einer Behinderung oder ihres Alters kaum oder gar nicht sprechen können. Außerdem ist das Seminar für Angehörige dieser Betroffenen geeignet.
Die Seminar-Teilnehmer bekommen einen Überblick, was „Unterstütze Kommunikation“
überhaupt ist und für welche Zielgruppen diese Hilfestellungen geeignet sind. An praktischen Beispielen erfahren sie, wie verschiedene UK-Hilfsmittel funktionieren. Das Spektrum reicht von der Bildertafel, auf deren Motive man mit dem Finger zeigt, bis zum Sprachcomputer, in dem Sätze programmiert sind. Mit solchen Hilfsmitteln können sich Menschen mit Kommunikations-Problemen in alltäglichen Situationen wie etwa im Supermarkt verständlich machen.
Das Seminar findet auf dem Stiftungs-Zentralgelände in Wetter-Volmarstein statt, und zwar im Untergeschoss des Martineums, Lothar-Gau-Straße. Es dauert von 9 bis 16.30 Uhr.
Die Teilnahmegebühr beträgt 115 Euro. Anmeldung bis zum 15. September bei Christina Panzer, Tel. 02335 / 639 20 32, E-Mail panzerc@esv.de

In die Engstelle gedrängelt und geflüchtet

Iserlohn.  An der Kirchstraße kam es gestern, gegen 15.55
Uhr, zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein 77-jähriger Iserlohner war
dort mit seinem PKW unterwegs. An einer Engstelle kam ihm ein noch
unbekannter PKW-Fahrer entgegen. Dieser soll den Vorrang des
77-Jährigen missachtet und sich in die Engstelle hinein gedrängelt
haben. Der 77-Jährige musste nach rechts ausweichen und kollidierte
mit einem geparkten PKW. Der Verursacher, ein Mann in einem dunklen
Audi, flüchtete vom Unfallort. Es entstanden etwa 2000 Euro
Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise zum Vorfall nimmt die Polizei Iserlohn
unter 02371/9199-7104 oder 9199-0 entgegen.

Zahlreiche Verstöße bei Motorradkontrollen festgestellt

Menden/Balve. Polizeibeamte waren gestern in Menden und Balve unterwegs und
führten erneut eine Kombination aus repressiven Verkehrskontrollen
sowie präventiven Gesprächen durch. Dabei ging es insbesondere um
Motorradfahrer. Bereits auf der Anfahrt zur Kontrollstelle mit einem
zivilen Polizeifahrzeug überholte ein Motorradfahrer die Beamten im
Überholverbot. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige war die Folge.

Auf der B 515 im Bereich Oberrödinghausen hielten Polizeibeamte
vorbeikommende Motorradfahrer an und wiesen vor allem auf die
gravierenden Unfallfolgen bei unangepasster Geschwindigkeit hin.

Im weiteren Verlauf der B 515 wurde zeitgleich in
Balve-Volkringhausen eine Tempokontrolle eingerichtet. Ein Teil der
an der „Präventiv-Kontrollstelle“ besprochenen Zweiradfahrer
passierte demnach wenig später direkt die Geschwindigkeitsmessstelle.

Einer der angesprochenen Kradfahrer aus Dortmund war
offensichtlich beratungsresistent. Schaffte er es noch in
Volkringhausen vernünftig zu fahren, wurde er wenige Kilometer an
einer weiteren Kontrollstelle in Beckum mit 103 km/h Geschwindigkeit
erwischt. In der Regel zieht dieses Verhalten bei fahrlässiger
Begehung ein Bußgeld in Höhe von 280,- EUR, 2 Monate Fahrverbot und 2
Punkte in Flensburg nach sich. Aufgrund seiner Beratungsresistenz
dürfte die Bußgeldbehörde das Bußgeld aufgrund der besonderen
Umstände sehr wahrscheinlich verdoppeln.

In Volkringhausen wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 1627
Fahrzeugen gemessen. Von diesen fuhren 135 bei erlaubten 50 km/h zu
schnell. 129 Verstöße lagen im Verwarngeldbereich. 6
Verkehrsteilnehmer waren deutlich schneller und erwarten eine
Anzeige. Tagesschnellster war ein PKW-Fahrer mit 117 km/h. Das
schnellste Krad fuhr mit 91 km/h am Radarwagen vorbei.

Ein weiterer Motorradfahrer war zwar nicht zu schnell, zeigte den
Messbeamten in der Vorbeifahrt jedoch den ausgestreckten Mittelfinger
und warnte im Anschluss den entgegenkommenden Fahrzeugverkehr vor der
Tempokontrolle. Dass er wenige Meter weiter von Polizeibeamten
unmittelbar angehalten werden würde, hatte er wohl nicht erwartet.
Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

Insgesamt passierten 1495 Fahrzeuge die Messanlage in Beckum. Es
waren 164 Fahrzeuge zu schnell. Neben 156 Verwangeldverstößen waren
acht Anzeigen zu verzeichnen.

Eine weitere Geschwindigkeitsmessung auf der L 686 in
Langenholthausen passierten 862 Fahrzeuge. Es kam zu 54
Überschreitungen, welche sich allesamt im Bereich von
Verwarnungsgeldern befanden.

Parallel durchgeführte technische Überprüfungen an Motorrädern
führten zu folgendem Ergebnis:

Bei zwei Motorrädern wurden deutlich erhöhte Lärmemissionen durch
die angebauten Abgasanlagen festgestellt. Bei einem Krad wurden bei
zulässigen 87 db im Rahmen der Schallpegelmessung 98 db festgestellt.
Bei dem zweiten Krad wurde bei zulässigen 86 db der massiv erhöhte
Geräuschpegelwert von 116 db ermittelt. Beide Abgasanlagen wurden
sichergestellt. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Für die
Kradfahrer war damit die Fahrt beendet.

Bei einem weiteren Motorrad wies der Hinterreifen an mehreren
Stellen deutlich weniger als 1,6 mm der Mindestprofiltiefe auf.
Anzeige.

Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Einbrecher drangen in Schnellimbiss ein

Hemer. Gestern, zwischen 2.30 und 6 Uhr, schlugen
Unbekannte eine Fensterscheibe eines Schnellimbiss an der
Bahnhofstraße ein. Anschließend drangen die Täter ins Gebäude ein.
Nach bisherigen Erkenntnissen machten sie keine Beute. Es entstanden
mehrere hundert Euro Sachschaden.

Hinweise zum Vorfall nimmt die Polizei Hemer unter 02372/9099-0
entgegen.

Kunden helfen Kunden mit Strom-Check

Kostenlose Beratung für einkommensschwache Haushalte
Jeanette Wölling, Jobcenter | Einmal im Monat stehen Mitarbeitende der Caritas im Eingangsbereich des Jobcenters am Berliner Platz. Sie sprechen Kundinnen und Kunden an. Das Ziel: Energie sparen. Denn gerade für einkommensschwache Haushalte zählt jeder Cent – und bei Strom und Wasser gibt es meist eine Menge Einsparpotenzial. Ein schöner Nebeneffekt des Projektes: Zwei ehemalige Jobcenter-Kunden fanden über „Soziale Teilhabe“ einen festen Arbeitsplatz als Stromsparhelfer. Ekkehard Speth ist einer von ihnen.
 
Stromsparen gehört für den Hagener zum Alltag, wie er berichtet: „In meinem Haushalt habe ich alles umgerüstet und verbrauche inzwischen weniger als 800 Kilowattstunden Strom pro Jahr.“ 2000 Kilowattstunden gelten für einen Ein-Personen-Haushalt als normal. Da Ekkehard Speth viele Jahre als Berater tätig war, fiel es ihm leicht, als Stromsparhelfer einzusteigen. Im Januar hatte er zunächst mit einer Arbeitsgelegenheit (AGH) bei der Caritas begonnen. Sieben AGH-Plätze als Stromsparhelfer stehen für Jobcenter-Kunden zur Verfügung. Wie alle Neuen besuchte auch der studierte Ingenieur zunächst eine hundert Stunden umfassende Unterweisung „rund um die Elektrik“, bevor er den ersten Haushalt beraten durfte. Im Juli erhielt er dann eine Festanstellung über das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe“.
 
Jeden dritten Mittwoch im Monat stehen Ekkehard Speth und seine Kollegen im Jobcenter und bewerben ihr für ALG II/Sozialhilfe- und Wohngeld-Berechtigte kostenloses Angebot. „Die meisten Leute sind zunächst skeptisch, weil es auch viele gewerbliche Stromvertreter gibt. Aber wenn wir ihnen dann erklären, dass dies ein Projekt des Bundes und das Jobcenter mit im Boot ist, dann lassen sich doch einige beraten“, erklärt Speth.
 
Ablauf des Stromspar-Checks
Wer eine Energiesparberatung wünscht, macht einen Termin aus, denn der Stromspar-Check selbst findet in den Haushalten statt. Wie so eine Beratung abläuft, beschreibt Projektleiter Thomas Koslowski: „Beim ersten Termin wird die Ist-Situation analysiert. Anhand der Verbrauchsrechnungen sowie durch Messungen werden der aktuelle Strombedarf sowie Einsparmöglichkeiten ermittelt und dokumentiert. Anschließend wird ein auf den Haushalt abgestimmtes Stromspar-Konzept erstellt.“ In einem zweiten Termin würden die entsprechenden Strom- und Wassersparmaßnahmen wie LEDs, Wasserperlatoren, schaltbare Steckdosenleisten etc. kostenlos installiert. Gleichzeitig würden Hinweise gegeben auf Möglichkeiten zum energiesparenden Verhalten. „Ich habe schon Haushalte erlebt, wo den ganzen Tag der Backofen läuft, nur, um jederzeit eine Pizza reinschieben zu können“, erzählt Ekkehard Speth kopfschüttelnd.
 
Eine Rückmeldung bezüglich der Ergebnisse des Stromsparchecks bietet das „Monitoring“. Das ist ein dritter Haushaltsbesuch, bei dem nach frühestens einem Jahr der bereits beratene Haushalt erneut aufgesucht wird und die geplanten Einsparungen überprüft werden. Manchmal ist auch eine erneute Beratung sinnvoll.
 
Der Caritasverband Hagen ist seit 2008 als Projektträger „Stromspar-Check“ für die Stadt Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis. Bei allen bereits abgeschlossenen 1.912 Hagener Haushalten konnten im Durchschnitt pro Haushalt (knapp 3 Personen) jährlich rund 116 Euro Stromkosten (211 Euro mit Tausch des Kühlgerätes), 37 Euro Wasserkosten und sechs Euro Heizkosten (v.a. durch die Einsparung von Warmwasser) eingespart werden.
 
Seit Ende 2013 gibt es im Rahmen des Stromsparchecks auch einen Gutschein über 150 Euro für die Anschaffung eines neuen Kühlschranks. Den bekommt, wer sein Kühlgerät, das älter als zehn Jahre sein muss, gegen ein Neugerät der Energieeffizienzklasse A+++ mit einer Ersparnis von 200 kWh im Jahr eintauscht.
 
 
Die Stromsparhelfer sind wieder im Jobcenter, Berliner Platz 2, am Mittwoch, 20. September, und 18. Oktober. Von 9 bis 11 Uhr stehen sie im Eingangsbereich rechts.

 

133.000 Hagener sind zur Wahl aufgerufen

Vor fast genau vier Jahren wurde der letzte Bundestag gewählt. Am Sonntag, 24.September, ist es nun wieder so weit. Dann sind gut 133.000 wahlberechtigte Hagener zur Stimmabgabe aufgefordert. Für 6.800 junge Hagener ist es die erste Bundestagswahl.

Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit dem 24. Juni 2017 in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Für Deutsche, die im Ausland leben, gibt es besondere Regeln.

Voraussichtlich ab Montag, 21. August, ist in den Bürgerämtern Briefwahl möglich. Wahlscheinanträge können aber schon per Online-Wahlscheinantrag unter  https://www.hagen.de/e01_briefwahlantrag/?kunde=05914000, per E-Mail an wahlen@stadt-hagen.de, per Brief an Stadt Hagen, Briefwahlbüro, Postfach 4249, 58042 Hagen, oder per Fax an 02331/207-2424 gestellt werden. Bei allen Antragsarten müssen Vorname, Nachname, Adresse der Hauptwohnung und Geburtsdatum des Antragstellers angegeben sowie vermerkt werden, ob die Wahlunterlagen an die Wohnadresse oder an eine andere Adresse versandt werden sollen. Die Bearbeitungszeit des Briefwahlantrages verkürzt sich spürbar, wenn der Wahlscheinantrag online gestellt wird.

Bei Fragen zur Briefwahl stehen ab Montag, 21. August, die Mitarbeiter des Briefwahlbüros unter Telefon 02331/207-5993 und 207-5986 zur Verfügung. Am Wahlsonntag ist das Wahlamt für Fragen zur Wahl oder zum Wahllokal von 8 bis 18 Uhr unter Telefon 02331/207-2279, 207-4520 oder 207-4515 zu erreichen. Weitere Infos rund um die Bundestagswahl gibt es auf https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_stadtkanzlei/fb_32_09/fb_32_0902/wahlen.html.

Verkehrsunfall auf dem Bahnhofsvorplatz in Wetter

Wetter (Ruhr). Das Vorgehen bei einem verunfallten Lkw hat der Löschzug
Alt-Wetter für die vierte Übung der Feuerwehr Wetter (Ruhr) im Rahmen
der stattfinden „Brandwochen“ vorgeführt. Die Einsatzstelle befand
sich auf dem Bahnhofsvorplatz.

Nachdem der Wettergott die Feuerwehr Wetter (Ruhr) auch an diesem
Mittwoch nicht im Stich gelassen hat, fanden sich zu Übungsbeginn
viele Besucher auf dem Vorplatz ein. Einige nutzten auch gleich die
Chance und sahen sich die Übung bei Eis oder Kaffee aus der
naheliegenden Gastronomie an.

Bei dem gezeigten Einsatzszenario handelt es sich um ein nicht
alltägliches, aber dennoch sehr wichtiges Thema. Zunächst erkundete
der Zugführer die Einsatzlage und stellte seine Fahrzeuge
anschließend entsprechend auf. Durch den ebenfalls mitausgerückten
Rettungsdienst wurde die Person im Fahrzeug versorgt. Durch einen
Trupp der Feuerwehr wurde eine Arbeitsbühne aufgebaut, damit das
Arbeiten an den oftmals höher gebauten LKW-Führerhäusern erleichtert
wird. Parallel wurden die Gerätschaften für eine technische Rettung
der verletzten Person und Maßnahmen für eine eventuell anstehende
Brandbekämpfung aufgebaut. In Absprache mit dem ebenfalls anwesenden
Notarzt wurde die Person dann anschließend schonend aus dem
Führerhaus gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Hier geht ein großes Dankeschön an das Deutsche Rote Kreuz,
Ortsverband Wetter und den Notarzt für die Städte Wetter (Ruhr) /
Herdecke, die die Übung unterstützt haben. Zusätzlich auch an den
Getränkehandel Wenmakers, welcher uns den Lkw für die Übung zur
Verfügung stellte und auch an die DLRG, Ortsgruppe Wetter (Ruhr),
welche die verletzte Person gestellt hatte.

Kommenden Mittwoch zeigt die Löschgruppe Grundschöttel an der
Grundschötteler Straße (Heyers Schlemmerecke / Total-Tankstelle
Grundschöttel) wie die Feuerwehr eine verletzte Person von einem
Garagendach rettet. Los geht es wie immer um 18:30 Uhr. Zuschauen,
fragen und ausprobieren ist auch hier wieder erwünscht!

Zu Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache. Mitmachen bei der
Freiwilligen Feuerwehr Wetter (Ruhr) kann jeder, egal ob Mann oder
Frau. Auch die Staatsangehörigkeit spielt keine Rolle.

Aller guten Dinge sind nicht immer drei…

 

Lüdenscheid. Heute, gegen 1 Uhr, versuchte ein Einbrecher
die Scheibe eines Juweliergeschäfts auf der Wilhelmstraße
einzuschlagen. Bei Eintreffen der Polizei war der Täter bereits
geflüchtet. Er hatte etwa 2000 Euro Sachschaden hinterlassen.

Noch während der Anzeigenaufnahme verständigten Zeugen die Polizei
über einen weiteren Einbruch, der sich an der Knapper Straße ereignet
hatte. Hier hatte der Täter gegen 1.15 Uhr eine Schaufensterscheibe
eingeschlagen und Feuerzeuge aus der Auslage entwendet. Ein Zeuge
nahm die Verfolgung auf, verlor den Täter jedoch nach kurzer Zeit aus
den Augen. Es blieben etwa 1000 Euro Sachschaden zurück.

Noch während die Polizeibeamten vor Ort mit dem Zeugen sprachen,
schlich plötzlich der Gesuchte aus einem nahegelegenen Hinterhof auf
die Straße. Der Zeuge und die Beamten bemerkten den Mann und nahmen
umgehend die Verfolgung auf. Auf der Herderstraße geriet der
Flüchtige ins Straucheln, fiel zu Boden und wurde von Polizeibeamten
vorläufig festgenommen.

Auf dem Hinterhof fanden die Beamten wenige Minuten später einen
PKW mit eingeschlagener Fensterscheibe. Beute machte der Täter hier
keine. Auch hier entstanden mehrere hundert Euro Schaden.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 17-jährigen
Lüdenscheider, den nun drei Strafverfahren wegen besonders schweren
Fall des Diebstahls erwarten.

Fußgänger von Pkw touchiert und leicht verletzt

 

Hagen. Gegen 12.00 Uhr ereignete sich auf der
Denkmalsstraße ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Autos und
eines Fußgängers. Ein 80 Jahre alter Mann wollte die Fahrbahn queren
und achtete nach Angaben von Zeugen nicht auf den fließenden Verkehr.
Ein 86-jähriger Citroen-Fahrer berührte ihn mit dem rechten
Außenspiegel und überrollte nach Schilderung des Fußgängers dessen
Fuß. Vorsorglich brachte ihn ein Rettungswagen ins Krankenhaus, die
Unfallsachbearbeitung hat die Ermittlungen übernommen.

Vorbildliches Verhalten rettet Leben – auch in diesem Fall?

Ein technischer Defekt hat die Autofahrt einer jungen Frau am
Mittwoch (16.8.) auf der A 1 bei Hamm vorzeitig beendet. Vorbildlich
sicherte sie sich und ihr Fahrzeug – und bescherte sich so
wahrscheinlich ihr eigenes Glück im Unglück…

Die 19-jährige Dortmunderin war gegen 6 Uhr in Richtung Bremen
unterwegs, als ihr Wagen kurz hinter der Anschlussstelle
Hamm/Bergkamen plötzlich streikte. Ein Weiterfahren war unmöglich und
so steuerte sie mit ihrem VW auf den Seitenstreifen. Die 19-Jährige
schaltete das Warnblinklicht an, zog die Warnweste an und stellte
auch das Warndreieck entsprechend auf. Anschließend machte sie sich
auf den Weg zur Schutzplanke. Telefonisch wurde der Pannendienst
informiert – während die Dortmunderin mitansehen musste, wie ein
Sattelzug beim Vorbeifahren ihren VW touchierte.

Der Fahrer – 23 aus Warstein – war aus bislang ungeklärter Ursache
von der Fahrbahn abgekommen. Was bleibt, sind etwa 1.000 Euro
Sachschaden und auf Seiten des jungen Mannes 35 Euro Verwarngeld.

Der 19-Jährigen bleiben ein wahrscheinlich erschrockener
Gesichtsausdruck und ihre Gesundheit…

Bitte beachten Sie bei Unfällen oder Pannen auf der Autobahn
folgende Hinweise:

– Warnen Sie andere Verkehrsteilnehmer und schalten Sie das
Warnblinklicht an.

– Verlassen Sie – sofern es möglich ist – mit ihrem Fahrzeug die
Fahrbahn und halten Sie an geeigneter Stelle an.

– Tragen Sie die Warnweste und stellen Sie das Warndreieck auf.

– Verlassen Sie das Fahrzeug und halten Sie Abstand dazu – am
besten hinter der Leitplanke und nicht auf der Fahrbahn.

– Rufen Sie den Pannendienst.

Festnahme beim Autokauf

 

Hagen. Mitarbeiter eines Autohauses am Konrad-Adenauer-Ring
verständigten am Mittwoch die Polizei, weil sich gerade ein Kunde bei
ihnen aufhielt, der möglicherweise bereits bei anderen Händlern als
Betrüger aufgetreten war. Als der Verdächtige den Streifenwagen auf
das Gelände fahren sah, wollte er plötzlich gehen, wurde allerdings
zur Klärung des Sachverhalts zunächst zurück ins Büro gebeten. Dort
hatte der 54-Jährige kurz zuvor Kaufverträge für zwei teure Neuwagen
unterschrieben und wollte nun zur Überbrückung bis zur Auslieferung
einen Leihwagen haben. Offensichtlich hatte der seriös auftretende
Mann diese Masche schon wiederholt in anderen Autohäusern angewandt,
die bestellten Auto allerdings niemals abgeholt und die Leihfahrzeuge
nicht zurückgebracht. Eine erste Recherche im Fahndungssystem der
Polizei ergab, dass der 54-Jährige schon einige Male wegen Betrugs
verurteilt wurde und aktuell mehrere Ermittlungsverfahren in
ähnlichen Fällen gegen ihn laufen. Da die betroffenen Autohäuser
untereinander in Kontakt stehen, war die Vorgehensweise bekannt und
der Verdacht der Mitarbeiter führte am Mittwoch zur Festnahme des
Verdächtigen. Die weiteren Ermittlungen der Kripo dauern an.

Radfahrer überschlug sich

 

Hagen. Auf der Alexanderstraße zog sich am
Mittwochnachmittag ein Radfahrer bei einem Sturz so schwere
Verletzungen zu, dass er vorsorglich stationär im Krankenhaus
aufgenommen werden musste. Gegen 16.50 Uhr war der 65-Jährige auf dem
Radweg unterwegs in Richtung Eckesey. Nach seinen Angaben wollte er
einem Dornengestrüpp ausweichen, das in seine Fahrbahn rankte. Dazu
bremste er ab, flog über den Lenker und überschlug sich. Er zog sich
zahlreiche Abschürfungen und Prellungen zu, sodass der Einsatz eines
Rettungswagens erforderlich war. Polizeibeamte nahmen den Unfall auf,
das Fahrrad des 65-Jährigen verblieb abgeschlossen an der
Unfallstelle.

Schlägerei entpuppte sich als Raub

 

Hagen. Am Mittwochabend riefen Anwohner die Polizei, im
Bereich Augustastraße / Unterführung zum Bodelschwinghplatz sollte es
zu einer Schlägerei gekommen sein. Am Einsatzort befand sich niemand,
aber in der Bismarckstraße machte sich eine junge Frau bemerkbar, die
angab, soeben überfallen worden zu sein. Zwei Männer forderten an der
Unterführung Geld von ihr und es kam nach ihren Angaben zu einer
Rangelei. Im Zuge dieser Auseinandersetzung zog sie Reizgas aus der
Handtasche und sprühte in Richtung der Männer. Einer von ihnen
ergriff dabei die Chance, das Portemonnaie aus der Tasche der Frau zu
entwenden und mit ihrer Beute flüchteten die Täter durch den Tunnel
in Richtung Wehringhauser Straße. Der 35-jährigen Geschädigten sind
die Täter vom Ansehen her bekannt, beide sind zwischen 30 und 40
Jahre alt, einer ist blond, der andere hat eine Glatze. Die Männer
erbeuteten einen geringen Bargeldbetrag und persönliche Papiere.
Zeugen des Vorfalls melden sich bitte unter der 986 2066.

Neues Leben im Bahnhof Wetter

Kulinarische Freuden und fantasievolle Erlebnisgastronomie

Steampunk ist im Trend und kommt jetzt auch nach Wetter. Mit dem „Lox-Old Station“ wird in wenigen Wochen die Gastronomie im Bahnhof wieder zum Leben erweckt.  Dabei setzt Pächter Sascha Masurkewitsch nicht nur auf reinen Restaurantbetrieb, sondern er will mit seinem Konzept einen Ort schaffen, an dem sich Gäste aus Nah und Fern wohlfühlen. Steampunk ist ein Stil, der die Atmosphäre des viktorianischen Zeitalters mit Fantasiemaschinen verbindet.

In seinem gastronomischen Angebot für das „Lox“ hat Masurkewitsch Essen À-la-carte, Mottodinner und – als Hauptattraktion- Speisen, die mittels einer Seilbahn an den Tisch gebracht werden. Darüber hinaus ist natürlich auch jeder Gast willkommen, der nur etwas trinken möchte. In gemütlicher Pubatmosphäre kann er u.a. Bierspezialitäten wie Dampf- oder Trappistenbier genießen.

Dafür müssen die Räumlichkeiten noch ein wenig umgestaltet werden. Große Wandbilder, ein Zeppelin, der im Eingangsbereich von der Decke ragen wird, und die Metallarbeiten sollen dafür sorgen, dass der Gast in eine Fantasiewelt versetzt wird. Zudem wird das Servicepersonal kostümiert sein, allen voran Manfred Westfalen, der das Team anführen wird. Hut und Brille sind dabei unverzichtbare Accessoires.

Die Stadtverwaltung zeigt sich zufrieden, einen neuen Pächter gefunden zu haben. Im Vorfeld gab es einige Interessenten, mit denen Gespräche geführt wurden. Letztendlich hat sich das „spannende Konzept von Herrn Masurkewitsch durchgesetzt“, so Manfred Sell, städtischer Bauamtsleiter. Erfahrung im Gastro-Bereich konnte der neue Pächter bereits in seinen beiden anderen Lokalen sammeln. In Witten und Bergkamen betreibt er zusammen mit seinem Sohn Themenrestaurants. Das beliebte „Dinner in the dark“ wird von Witten nach Wetter geholt und künftig in der oberen Etage stattfinden. Masurkewitsch wird sechs Tage die Woche öffnen, samstags und sonntags bietet er Brunch an. An den anderen Tagen wird zur Tea-Time geöffnet.

Auch Bürgermeister Frank Hasenberg freut sich darüber, in Masurkewitsch einen Gastronom gefunden zu haben, der mit dem Lox einen Ort schaffen will, der Freunde der Erlebnisgastronomie in das wettersche Bahnhofsgebäude lockt.

Sexualstraftat: Polizei fahndet mit Phantombild nach Täter

Iserlohn. Am vergangenen Samstag soll es gegen 3 Uhr zu einer Vergewaltigung
zum Nachteil einer 18-jährigen Frau gekommen sein. Beim mutmaßlichen
Tatort handelt es sich um die Parkanlage zwischen der Goethe- und
Görrestraße. Das Phantombild zeigt den von der Geschädigten
beschriebenen Tatverdächtigen.

   Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zu ihrer
Identität machen? Wer hat die Tat beobachtet? Wer hat in der Tatnacht
verdächtige Beobachtungen am oder um den Tatort gemacht?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-5117 oder 9199-0 entgegen.

LEBENSGEFÄHRLICH: Unbekannte lösen Radmuttern

 

Hemer. Die Polizei ermittelt seit gestern in zwei Fällen
von gelösten Radmuttern. Am Finkenweg machte sich ein unbekannter
Täter am linken Vorderrad des am Straßenrand parkenden Pkw zu
schaffen. Die Betroffene bemerkte die Tat, die sich in der Nacht auf
Mittwoch ereignet hatte, rechtzeitig.

Bereits am Dienstagmittag kam es zu einem ähnlichen Vorfall. Eine
35-jährige Hemeranerin war mit ihrem PKW auf der B7 Richtung Menden
unterwegs, als sie seltsame Geräusche hörte. Auf der Landstraße
knickte plötzlich das linke Vorderrad ein und zwang die Frau zum
Anhalten. Kurze Zeit später wurde festgestellt, dass auch an ihrem
Fahrzeug die Radmuttern beider Vorderräder gelöst wurden.

Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen wegen gefährlichen
Eingriffs in den Straßenverkehr. Im Falle der Ermittlung eines
Tatverdächtigen erwartet diesen eine Freiheitsstrafe bis zu fünf
Jahren oder Geldstrafe.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hemer unter
02372/9099-7122 oder 9099-0 entgegen.

Ludger Willeke für weitere fünf Jahre Stadtbetrieb – Vorstand

Wetter(Ruhr). Ludger Willeke führt den Stadtbetrieb weitere fünf Jahre als Vorstandsmitglied für den kaufmännischen Bereich. Der Verwaltungsrat des Stadtbetriebes würdigte die hervorragende Arbeit Willekes in den zurückliegenden Jahren und verlängerte einstimmig den Dienstvertrag mit Wirkung ab 1. November 2017. Willeke ist damit weiterhin für die Leitung des kaufmännischen und öffentlich-rechtlichen Bereiches zuständig. Außerdem ist er, wie bisher, gemeinsam mit dem zweiten Vorstandsmitglied, Ulrich Conrads, verantwortlich für den operativen Bereich. Bürgermeister Frank Hasenberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Ludger Willeke in den nächsten Jahren.

Mit der VHS die Walddorf-Siedlung erkunden

Zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum im Rahmen des Urlaubskorbes am Donnerstag, 24. August, von 16 bis 17 Uhr ein. Die Teilnehmer treffen sich vor dem Haus in der Walddorfstraße 17.

Zum „Hagener Impuls“ gehören nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch die weniger bekannten Arbeiterwohnhäuser der Walddorf-Siedlung. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile mit elf Häusern, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Dr. Elisabeth May führt die Teilnehmer durch das Haus Nummer 17, gibt zahlreiche Hintergrundinformationen und erläutert die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie hinter dem Bauvorhaben.

Die Teilnahme kostet 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1108 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

HEUTE: WORKSHOP IM JUNGEN MUSEUM

An diesem Donnerstag, den 17. August, findet von 11.30 bis 14 Uhr der Workshop „Das Portrait als farbiger Linoldruck“ im Jungen Museum statt. Am ersten Tag dient für die farbigen Linoldrucke die Ausstellung des Malers Armin Mueller-Stahl als Anregung. Nach Skizzen von Gesichtern und Köpfen wird unter Anleitung des Hagener Künstlers Karl-Friedrich Fritzsche durch das Schneiden von Linolplatten eine Druckvorlage gestaltet. Am Freitag, den 18. August werden dann von 11.30 bis 13.30 Uhr auf farbig angelegten Papieruntergründen mit der Farbe Schwarz die Köpfe und Gesichter gedruckt. Durch die malerisch gestalteten Papiere entstehen so unterschiedliche grafische Arbeiten mit derselben Druckplatte.
An dem Workshop können maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 15 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 10+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

HEUTE: „LebensLange LeseLust“

Zur nächsten Vorlesestunde für ältere Menschen lädt die Stadtbücherei auf der Springe alle Seniorinnen und Senioren an diesem Donnerstag, 17. August, um 11 Uhr ein. Zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen lesen Erzählungen, kurze Romanauszüge, Anekdoten oder Gedichte vor und regen anschließend zum Austausch über das Gehörte an. Wer Lust, Zeit und Freude am Zuhören hat, kann sich auf einen gemütlichen Vormittag freuen. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in der Musikabteilung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.

Wetters Händler laden zum Bummel bei Mondschein in die Innenstadt

Wetter(Ruhr). Am Samstag, dem 26. August laden Wetters Händler wieder zum Moonlight Shopping in die Innenstadt. Von 17.00 bis 22.00 Uhr bieten die Geschäfte in der Innenstadt wieder unterschiedliche Aktionen und Angebote. Im Ruhrtal Center erhalten beispielsweise alle Kunden kostenlos ein Glas Sekt. Kinder können sich bunte Airbrushtattoos erstellen lassen und man kann Gourmet-Popcorn probieren. Live-Musik rundet das Programm ab und sorgt für eine entspannte abendliche Shoppingatmosphäre.

Außerhalb des Ruhrtal Centers bietet beispielsweise Cruse besondere Rabatt-Aktionen, im Café 1898 kann man bereits ab 11.00 Uhr beim Sommerbasar von AWO und WSG insbesondere Handarbeitsprodukte wie z. B Selbstgestricktes erwerben oder an der Tombola zugunsten von Kinderschutzbund und Kinderfeuerwehr teilnehmen. Der Abschluss des Innenstadtbummels kann in der Vinothek Christo bei einem Glas Wein oder Sekt genossen werden.

Parallel zum Moonlight Shopping findet auf der Kaiserstraße wieder der Mondscheintrödelmarkt statt. Hierzu ist wieder die komplette Kaiserstraße für den fließenden Verkehr gesperrt und es kann nach Herzenslust gehandelt, gefeilscht und getrödelt werden. Es haben sich wieder viele Händler angemeldet, die ein vielfältiges Angebot von Raritäten über Trödel bis hin zu Kunst und Krempel bieten und zum Stöbern und Verweilen einladen. Ganz Kurzentschlossene können sich hierzu auch noch bei der Bücherstube Draht anmelden.

Bahnhofsunterführung in Wetter wird zum Kunstobjekt

Wetter(Ruhr). Der Gang durch die Unterführung am Bahnhof in Wetter weckt ein eher beklemmendes Gefühl. Es ist zudem düster und es wirkt schmutzig. Ein Problem, was nicht selten an Bahnhofsunterführungen vorherrscht. In Wetter soll jetzt Abhilfe geschaffen werden. Der frei schaffende Künstler Jonas Heinevetter will gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule im Rahmen eines Kunstprojekts die Unterführung am Bahnhof aufhübschen. Innerhalb von gut zwei Wochen entsteht ein Kunstwerk aus Graffiti und Acryl, Genaueres wird noch nicht verraten. Insgesamt zwölf Kids arbeiten an der Gestaltung mit. Erste Vorarbeiten sind bereits gemacht. Das Thema wurde gemeinsam entwickelt, auch Schablonen sind angefertigt worden. Am 30. August beginnen die Arbeiten an der Unterführung selbst. Zunächst muss die Fläche grundiert werden, erst dann wird gemalt. Das Endprodukt kann dann im September bestaunt werden.

Heinevetter ist in Wetter kein Unbekannter: Vor einigen Jahren hat der Wittener schon einmal ein Kunstprojekt an der Unterführung gemeinsam mit Kindern durchgeführt.

Die Kosten für das aktuelle Projekt werden maßgeblich von der Sparkasse und dem Stadtjugendring getragen.

In den nächsten Tagen beginnen die großflächigen Reinigungsarbeiten, die durch den Stadtbetrieb durchgeführt werden. Dazu rückt die Kolonne u.a. mit einem Fahrzeug an, das eigentlich bei Kanalarbeiten verwendet wird. Zudem wird Efeu zurückgeschnitten und die Aufgänge von Unkraut befreit. Es kann daher zu Behinderungen kommen.

 

HEUTE: Nächtliche Verkehrsbehinderungen im Kreuz Dortmund/Unna

(straßen.nrw). Donnerstagnacht (17./18.8.) von 20 bis 6 Uhr und Freitagnacht (18./19.8.) von 22 bis 8 Uhr wird es sehr eng auf der A44 in Fahrtrichtung Werl im Baustellenbereich des Autobahnkreuzes Dortmund/Unna. Donnerstagnacht steht dem Verkehr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Freitagnacht wird der gesamte Verkehr in Richtung Werl auf einem Fahrstreifen über die Parallelfahrbahn geleitet. Gleichzeitig ist die Verbindung von der A1 aus Bremen auf die A44 nach Werl gesperrt. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Schwerte wird ausgeschildert. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss im nichtsanierten Bereich einen Fahrbahnschaden beseitigen. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten diesen Verkehrsraum zu meiden.

Führung durch die Hagener City mit Rathausbesichtigung

Zu einer City- und Rathausführung mit der Gästeführerin Anne-Marie Proriol lädt die Volkshochschule Hagen für Dienstag, 22. August, von 17 bis 18.30 Uhr im Rahmen des Urlaubskorbs ein. Der Treffpunkt ist vor dem CineStar, Springe 1.

Schon der Treffpunkt bietet einen Vergleich von Alt und Neu in der Innenstadt. Wo bis in die 1950er Jahre die Stadthalle stand, laden nun Stadtbücherei und CineStar zum Schmökern oder Kinobesuch ein. Nach einem kurzen Besuch auf dem Elbersgelände geht es an der Johanniskirche vorbei über den Friedrich-Ebert-Platz zum Rathaus an der Volme. Dieses besichtigen die Teilnehmer mit Peter Mook aus der Stadtkanzlei. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1042 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

„Person in der Ruhr“ – Hilfskräfte in kürzester Zeit vor Ort

Hattingen. Am Mittwochnachmittag ist eine Person aus
unbekannter Ursache im Bereich der Kemnader Brücke in die Ruhr
gesprungen.

Augenzeugen alarmierten umgehend die Feuerwehr. Diese rückte
sofort mit einem Großaufgebot an Rettungskräften aus.

Bereits auf der Anfahrt koordinierte der Einsatzleiter die die
eingesetzten Einheiten so, dass die Ruhr direkt von mehreren Stellen
aus abgesucht werden konnte. Des Weiteren wurde auch die DLRG
alarmiert. Somit standen innerhalb kürzester Zeit vier Boote für eine
mögliche Rettung einsatzbereit.

Glücklicherweise brauchten diese jedoch nicht mehr eingesetzt
werden, da der ersteintreffende Rettungswagen die Person bereits an
Land in Empfang nehmen und direkt untersuchen konnte.

Vorsorglich wurde jedoch der Ruhrabschnitt zwischen Kemnader und
Koster Brücke durch die Hattinger Feuerwehr von Land aus
kontrolliert. Somit konnte man sicher sein, dass keine weitere Person
in der Ruhr war. Da diese Suche ergebnislos blieb, konnte der Einsatz
nach rd. einer Stunde wieder beendet werden.

Die Hattinger Feuerwehr war neben den hauptamtlichen Kräften mit
den freiwilligen Einheiten aus Mitte, Welper und Blankenstein sowie
der Sondereinsatzgruppe Information und Kommunikation des Löschzugs
Oberbredenscheid im Einsatz. Hinzu kamen drei Rettungswagen, zwei
Notärzte, die DLRG sowie Kräfte der Feuerwehr Bochum und der
örtlichen Polizei.