Neues Campus-Leitsystem vereinfacht Orientierung

Die FernUniversität in Hagen hilft Studierenden dabei, ihre Ziele zu erreichen – nicht nur in Sachen Bildung: Damit Gäste von außerhalb noch schneller zum Hagener Campus finden, kennzeichnen bald meterhohe Fahnenmasten die Einfahrt zur Universitätsstraße. Fünf farbige Flaggen repräsentieren die FernUni und ihre vier Fakultäten. Weitere Banner heißen die Gäste rechts vor den Treppen willkommen, die von den Parkplätzen hinauf bis zum zentralen Campusbereich, dem „Roten Platz“, führen.

Beflaggung und Campus-Pläne

Die Beflaggung ist das auffälligste von zahlreichen Projekten, die bis Jahresende 2017 im Zusammenhang mit dem neuen Campus-Leitsystem umgesetzt werden. Andreas Gocz von der Gebäudeverwaltung betreut das Vorhaben vom ersten Tag an und ist vom Konzept überzeugt: „An den sieben Stellen, wo Fußwege beginnen, geben Stelen mit Campusplänen einen ersten Überblick für Besucherinnen und Besucher. Anschließend leiten Richtungswegweiser zu den verschiedenen Gebäuden, deren wichtigste Eingänge nun deutlich gekennzeichnet sind. Außerdem werden die bisherigen Gebäudenamen durch Nummern ergänzt, sodass sich Gäste leichter orientieren können.“

Nicht nur die Gebäude sind fortan gut sichtbar beschildert, das Leitsystem hilft ebenfalls dabei, sich innerhalb der Häuser zurechtzufinden.

Fair und nachhaltig

Für alle, die den Campus über die Universitätsstraße ansteuern, werden Lieferwege und Parkmöglichkeiten besser ausgewiesen. Die ersten Hinweisschilder für Parkplätze stehen bereits. Auch Behinderten- und Frauenparkplätzen sind so einfacher zu finden.

Ein weiterer Höhepunkt ist das neue Beleuchtungskonzept. Sogenannte „Wallwasher“ strahlen die Fassaden der FernUni an. „Insgesamt soll der ganze

Campus viel heller werden“, erklärt Gocz. Trotzdem wird unterm Strich Strom gespart: Alle Laternen auf dem Gelände leuchten jetzt mit energieeffizienten LEDs.

Darüber hinaus werden mit dem neuen Leitsystem Barrieren für Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung abgebaut: Jede Begrüßungsstele trägt Kennzeichnungen in Brailleschrift. Dem gleichen „Zwei-Sinne-Prinzip“ folgt ein dreidimensionales Campus-Modell im Maßstab 1:500, das auf dem „Roten Platz“ errichtet wird. Es ist – genauso wie die übrigen Elemente – in seiner Höhe für Menschen im Rollstuhl angepasst. Sämtliche Darstellungen besitzen zudem einen klaren Farbkontrast. Somit sind die Beschriftungen leichter zu erkennen, was zum Beispiel Farbenblinden hilft. Akustische Unterstützung gibt es bei Bedarf aus dem Servicezentrum, dessen Nummer an mehreren Stellen in Brailleschrift vermerkt ist.

Auch in Sachen Gleichstellung ist das Leitsystem auf der Höhe der Zeit. „Am Wickeltisch wechselt eine männliche Figur die Windeln des Babys, während im Hörsaal eine Frauenfigur doziert“, weist Andreas Gocz auf die eigens für die FernUni entworfenen Raumsymbole hin. Auf die einzigartige und zugleich nutzerfreundliche Gestaltung ist Andreas Gocz besonders stolz: „So individuell die FernUni ist, so maßgeschneidert sollte auch ihr Leitsystem sein.“

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