Rückruf Geleeprodukt „Wackies“

Die Fa. Suntjens Süßwaren Import + Export GmbH ruft das Gelee-Produkt „Wackies“ im Beutel (EAN: 4250018922580) sowie „Wackies“ in der Boxen (EAN: 4250018922566) unter der Marke „Suntjens Candyland“ (in Plastikkapseln enthaltene Geleestücke) aus dem Handel und von den Verbrauchern zurück. Es besteht die theoretische Möglichkeit des Erstickens bei Herunterschlucken des Produktes im Ganzen.

Die Verbraucher werden gebeten, gegen Erstattung des Kaufpreises und der Kosten für die Rücksendung die Produkte an folgende Adresse zu senden:

Suntjens Süßwaren Import + Export GmbH, Katers Feld 2, 41379 Brüggen

Giousouf: „Integrationskonzept von Martin Schulz ist ein Griff in die politische Mottenkiste“

Zur gestrigen Berliner Rede zur Integrationspolitik erklärt Cemile Giousouf MdB, Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:

„Bei Martin Schulz ist Integrationspolitik eine Einbahnstraße. Allein der Staat soll es seiner Meinung nach richten. Nur Fördern – kein Fordern. Schulz bewegt sich in der Diskussion auf dem Stand von vor 20 Jahren. Es war die Union, die das Amt der Integrationsbeauftragten erst geschaffen hat! Wenn Schulz´ Parteifreundin Özoğuz die Gestaltungsmöglichkeiten ihres Amtes nicht nutzt, so ist dies nicht das Problem der Union. Der Vorwurf von Schulz, dass die Union angeblich auf Abschottung und Abschreckung setzt, verwundert doch sehr, wenn man sich die Politik der CDU unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in den letzten zwei Jahren anschaut. Das Gegenteil ist der Fall. Die Forderung nach einem Integrationsministerium ist ebenfalls kalter Kaffee. Mehr Bürokratie heißt nicht automatisch mehr Leistung.

Wenn zudem die Frage nach dem Frauenbild in Schulz´ integrationspolitischer Schlüsselrede nicht vorkommt, so ist dies eine klare Leerstelle aus falscher Rücksichtnahme, nach dem Motto: „Ich will eure Stimme, aber fordere nichts!“ So jemand sollte nicht Kanzler werden! Insgesamt war seine gestrige Berliner Rede zur Integrationspolitik eine bloße Wohlfühlveranstaltung für die Verbandsvertreter und Soziologen vor Ort – solche Reden haben wir auch vor 20 Jahren schon gehört.“

Wer kennt den Kinderwagendieb aus dem Westfalenbad?

Hagen. Bereits am 09.07.2017 kam es zu einem Diebstahl im Hagener
Westfalenbad. Eine 31-jährige Mutter stellte dort gegen 14.00 Uhr
ihren Kinderwagen ab, um mit ihrem Sprössling schwimmen zu gehen. Als
sie wenige Stunden später zurückkehrte, stellte sie fest, dass der
Kinderwagen verschwunden war. Nach einer Auswertung der
Kameraaufzeichnungen ermittelte die Polizei, dass ein Unbekannter mit
dem Kinderwagen das Bad verließ und nie zurückbrachte. Das
Amtsgericht Hagen ordnete jetzt eine Öffentlichkeitsfahndung an. Die
Polizei fragt: Wer kennt den abgebildeten Mann oder kann Hinweise auf
seinen Aufenthaltsort geben? Hinweise werden unter 02331 986 2066
entgegen genommen.

73-Jährige betrunken gefahren – Führerschein sichergestellt

m Dienstag, 15.08.2017, ertappte die Polizei zwei Verkehrssünder. Gegen 10.00 Uhr hielten die Beamten einen 44-jährigen Rollerfahrer in der Bahnhofstraße an. Der Hagener war, wie sich schnell herausstellte, ohne Führerschein unterwegs. Während der
Verkehrskontrolle versuchte er, ein Tütchen mit Betäubungsmitteln
wegzuwerfen. Mit einem anschließenden Drogentest ermittelten die
Polizisten schnell, dass der Hagener unter dem Einfluss von
Betäubungsmitteln fuhr. Ein Arzt entnahm ihm wenig später eine
Blutprobe. Jetzt muss er mit zwei Anzeigen rechnen. Nur eine Stunde
später, auf der Odenwaldstraße, kontrollierte der Verkehrsdienst der
Hagener Polizei eine 73-jährige Kia-Fahrerin. Aus dem Auto roch es
stark nach Alkohol. Ein Test ergab einen Wert von über 1,1 Promille.
Die Beamten stellten den Führerschein der Hagenerin sicher und ließen
eine Blutprobe entnehmen. Auch hier legten sie eine Anzeige vor.

Schwarzfahrer beleidigte Kontrolleure und Polizisten

Mit einem ganz besonders aggressiven Schwarzfahrer
hatten es am Dienstag zunächst zwei Kontrolleure und danach
Polizeibeamte zu tun. In einem Nahverkehrszug sollte ein junger Mann
seinen Fahrausweis zeigen, dabei beleidigte er lautstark und
wiederholt eine Kontrolleurin, sodass der Zugbegleiter um
polizeiliche Unterstützung am Zielbahnhof bat. Dazu nahmen
Polizeibeamte den 33-Jährigen am Hagener Hauptbahnhof in Empfang, der
nun seine Schimpftiraden und Beleidigungen sowohl gegen die
Polizisten, als auch gegen andere Fahrgäste richtete, die durch seine
lautstarken Äußerungen auf den Vorfall aufmerksam wurden. Da er sich
nicht ausweisen wollte, erfolgte seine Identitätsfeststellung in der
Polizeiwache. Im Anschluss konnte er seinen Weg fortsetzen und beim
Hinausgehen fuhr er mit seinen üblen Beschimpfungen fort. Außer einer
Anzeige wegen Schwarzfahren kommt nun noch ein Verfahren wegen
Beleidigung auf ihn zu.

Neues Campus-Leitsystem vereinfacht Orientierung

Die FernUniversität in Hagen hilft Studierenden dabei, ihre Ziele zu erreichen – nicht nur in Sachen Bildung: Damit Gäste von außerhalb noch schneller zum Hagener Campus finden, kennzeichnen bald meterhohe Fahnenmasten die Einfahrt zur Universitätsstraße. Fünf farbige Flaggen repräsentieren die FernUni und ihre vier Fakultäten. Weitere Banner heißen die Gäste rechts vor den Treppen willkommen, die von den Parkplätzen hinauf bis zum zentralen Campusbereich, dem „Roten Platz“, führen.

Beflaggung und Campus-Pläne

Die Beflaggung ist das auffälligste von zahlreichen Projekten, die bis Jahresende 2017 im Zusammenhang mit dem neuen Campus-Leitsystem umgesetzt werden. Andreas Gocz von der Gebäudeverwaltung betreut das Vorhaben vom ersten Tag an und ist vom Konzept überzeugt: „An den sieben Stellen, wo Fußwege beginnen, geben Stelen mit Campusplänen einen ersten Überblick für Besucherinnen und Besucher. Anschließend leiten Richtungswegweiser zu den verschiedenen Gebäuden, deren wichtigste Eingänge nun deutlich gekennzeichnet sind. Außerdem werden die bisherigen Gebäudenamen durch Nummern ergänzt, sodass sich Gäste leichter orientieren können.“

Nicht nur die Gebäude sind fortan gut sichtbar beschildert, das Leitsystem hilft ebenfalls dabei, sich innerhalb der Häuser zurechtzufinden.

Fair und nachhaltig

Für alle, die den Campus über die Universitätsstraße ansteuern, werden Lieferwege und Parkmöglichkeiten besser ausgewiesen. Die ersten Hinweisschilder für Parkplätze stehen bereits. Auch Behinderten- und Frauenparkplätzen sind so einfacher zu finden.

Ein weiterer Höhepunkt ist das neue Beleuchtungskonzept. Sogenannte „Wallwasher“ strahlen die Fassaden der FernUni an. „Insgesamt soll der ganze

Campus viel heller werden“, erklärt Gocz. Trotzdem wird unterm Strich Strom gespart: Alle Laternen auf dem Gelände leuchten jetzt mit energieeffizienten LEDs.

Darüber hinaus werden mit dem neuen Leitsystem Barrieren für Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung abgebaut: Jede Begrüßungsstele trägt Kennzeichnungen in Brailleschrift. Dem gleichen „Zwei-Sinne-Prinzip“ folgt ein dreidimensionales Campus-Modell im Maßstab 1:500, das auf dem „Roten Platz“ errichtet wird. Es ist – genauso wie die übrigen Elemente – in seiner Höhe für Menschen im Rollstuhl angepasst. Sämtliche Darstellungen besitzen zudem einen klaren Farbkontrast. Somit sind die Beschriftungen leichter zu erkennen, was zum Beispiel Farbenblinden hilft. Akustische Unterstützung gibt es bei Bedarf aus dem Servicezentrum, dessen Nummer an mehreren Stellen in Brailleschrift vermerkt ist.

Auch in Sachen Gleichstellung ist das Leitsystem auf der Höhe der Zeit. „Am Wickeltisch wechselt eine männliche Figur die Windeln des Babys, während im Hörsaal eine Frauenfigur doziert“, weist Andreas Gocz auf die eigens für die FernUni entworfenen Raumsymbole hin. Auf die einzigartige und zugleich nutzerfreundliche Gestaltung ist Andreas Gocz besonders stolz: „So individuell die FernUni ist, so maßgeschneidert sollte auch ihr Leitsystem sein.“

Ladenddieb kam in U-Haft

Hagen. Weil ein junger Mann in der jüngeren Vergangenheit
immer wieder durch Ladendiebstähle auffällig wurde, erließ jetzt ein
Richter einen Untersuchungshaftbefehl. Der 22-Jährige fiel am
Dienstagvormittag in einem Supermarkt in Haspe einem Ladendetektiv
auf, als er drei 1,75-Liter-Flaschen eines Kräuterlikörs in seinen
Rucksack steckte und an der Kasse lediglich eine Flasche Limo zahlte.
Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass er zurzeit keinen
festen Wohnsitz hat und bereits zwei Staatsanwaltschaften (Hagen und
Bochum) zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Nach seinen
eigenen Angaben begeht er Eigentumsdelikte, um von dem Erlös der
entwendeten Gegenstände seine Drogensucht zu finanzieren. Mit dem
letzten Diebstahl hatte er den Bogen überspannt und auf Antrag der
Staatsanwaltschaft erließ einen Richter den Haftbefehl, nach seiner
Vernehmung kam er in das Hagener Gefängnis.

GRÜNE Ziele aus Frauensicht

Diskussion mit Ulle Schauws MdB Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, kommt am 24.8. um 19Uhr nach Hagen. In der Goldbergstraße 17 will sie gemeinsam mit Bundestagskandidatin Karen Haltaufderheide
Grüne Ziele aus frauenpolitischer Sicht vorstellen und diskutieren.
Interessierte, auch Männer, sind herzlich eingeladen.
Dazu erklärt die Kandidatin Karen Haltaufderheide:
„Gerade von jungen Frauen ist oft zu hören, Emanzipation sei ein alter Hut. Sie fühlen sich gleichberechtigt erzogen und erwarten Chancengleichheit im weiteren Leben.
Doch der Knick kommt häufig mit dem Einstieg in den Beruf und der Familiengründung:
Frauen verdienen immer noch 21% weniger als Männer, Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert und übernehmen immer noch die Hauptlast der Erziehungs-und Pflegearbeit. Frauen leiden unter häuslich er Gewalt, weltweit sind sie Opfer von Unterdrückung, Kriegen und Hunger . Es ist also noch ein weiter Weg. Wir GRÜNE wollen nicht weitere Jahrzehnte warten, ob uns eine Gleichstellung der Geschlechter zugestanden wird, wir wollen sie für alle Frauen umsetzen.
Wir laden herzlich ein, über den Weg dorthin mit uns zu diskutieren.“

Förderung des Breitbandausbaus im Ennepe-Ruhr-Kreis setzt wichtigen Impuls

Cemile Giousouf freut sich über Bundesmittel für den Breitbandausbau im Ennepe-Ruhr-Kreis. „Die Förderung des Bundes leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur vor Ort“, so die Bundestagsabgeordnete für Hagen und den Ennepe-Ruhr-Kreis I. „Insbesondere für die Arbeit der lokalen Unternehmen ist schnelles Internet unabdingbar, nicht zuletzt um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Der Förderbescheid wird heute einem Vertreter des Ennepe-Ruhr-Kreises durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann MdB, in Berlin überreicht.

Hintergrund:

Bis 2018 investiert der Bund 2,7 Milliarden Euro in den Breitbandausbau. Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes soll der Ausbau von schnellem Internet in unterversorgten Gebieten wie im Lennetal vorangetrieben werden. Damit soll bis 2018 eine flächendeckende Versorgung bis 50 Mbit/s Realität sein.

 

René Röspel lädt Bürger zur „rollenden Sprechstunde“

Wie in jedem Sommer lädt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel auch in dieser Saison die Bürgerinnen und Bürger zu seinen „rollenden Sprechstunden“ auf den Hagener Marktplätzen ein.
Am Freitag, dem 18. August, kommt René Röspel mit seinem roten VW-Bus nach Hohenlimburg. Weitere Termine – jeweils von 10 bis 12 Uhr – sind am Donnerstag, dem 24. August, in Haspe und am Freitag, dem 25. August, in Vorhalle. Es folgen Marktbesuche am Mittwoch, dem 30. August, in Altenhagen und am Donnerstag, dem 31. August, auf dem Emster Markt.
Auf Emst wird Röspel gemeinsam mit den SPD-Genossinnen und -Genossen auch einen weiteren roten Info-Stand am 21. September kurz vor der Bundestags-Wahl aufbauen. Am Vortag, Mittwoch, den 20. September, ist ein Marktbesuch in Boele geplant.
Eine Anmeldung zur „rollenden Sprechstunde“ ist nicht erforderlich. Wer ganz spezielle Fragen hat, sollte die allerdings vorab unter Telefon 0 23 31 / 91 94 58 mitteilen, damit sich der Abgeordnete darauf vorbereiten kann.

Gasfahrzeug brannte direkt vor der Garage

Herdecke. Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde in der Nacht zu Mittwoch um 1:29 Uhr mit dem Alarmstichwort unbekanntes Feuer in die Straße „Im Siepen“ alarmiert.

Bei Eintreffen wurde festgestellt, dass ein Fahrzeug, welches unmittelbar vor einer Garage stand, in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte teilweise vor Eintreffen der Wehr auf die Garage übergegriffen. Zwei C-Rohre wurden sofort unter Atemschutz vorgenommen. Eine weitere Brandausbreitung konnte durch das Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Eine Brandbekämpfung erfolgte auch mit Löschschaum.

Bei dem Fahrzeug (VW Golf) handelte es sich um ein Gasfahrzeug. Während der Löschmaßnahmen hat der Gastank abgeblasen, so dass es zu einer massiven Stichflamme kam.

Die Garage musste durch die Feuerwehr mit einem Trennschleifer geöffnet werden. Das Automatiktor ließ sich aufgrund der massiven Wärmestrahlung nicht mehr öffnen. In der Garage wurden Glutnester abgelöscht und die dort befindlichen zwei Fahrzeuge wurden durch die Feuerwehr kontrolliert. Die beiden in der Garage befindlichen Fahrzeuge (Mercedes G und Volvo) wurden leicht durch Wärmestrahlung und Brandrauch beschädigt.

Die Polizei war an der Einsatzstelle und nahm die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens auf.

Ein Löschzug war mit 19 ehrenamtlichen Einsatzkräften unter der Leitung von Wehrführer Hans-Jörg Möller eine Stunde im Einsatz.

Die Stadt Hagen stellt sich für die Zukunft neu auf

Bürgerinnen und Bürger können sich aktiv einbringen

Gesellschaftliche, wirtschaftliche, soziale und klimatische Veränderungen stellen die Stadt Hagen vor große Aufgaben. Die strategischen Leitlinien und Ziele der städtischen Entwicklung formuliert künftig ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK). Das Besondere am Aufstellungsprozess: Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände haben die Möglichkeit, sich im gesamten Prozess auf vielfältige Weise aktiv einzubringen und an der Beantwortung der Fragen mitzuwirken.

Wie sieht Hagen im Jahr 2035 aus? Wo wird dann gewohnt und gearbeitet? Wo liegen die räumlich-strategischen Stärken und Schwächen der Stadt Hagen und ihrer Stadtbezirke? Und wie können wir die Stärken in Wert setzen? Wie sieht die zukünftige urbane Mobilität aus? Wie können wir beispielsweise das Radwegenetz verbessern, wo Sport für jedermann anbieten oder die Gestaltung und Aufenthaltsqualität der öffentlichen Räume verbessern? Auf diese und viele weitere Fragen sollen das integrierte Stadtentwicklungskonzept und der Flächennutzungsplan Antworten finden. Dabei soll Hagen nicht einfach ein Stempel aufgesetzt werden. Unsere Stadt kann heute schon auf vieles Recht stolz sein. Auf diese Stärken, Potenziale und Alleinstellungsmerkmale soll aufgebaut werden, damit sich Hagen in Zukunft erfolgreich und selbstbewusst präsentiert. Gemeinsam soll eine Vision für die Stadt und ihre Stadtbezirke entwickelt werden, eine Idee für ein Hagen 2.0, die von der Stadtgesellschaft mitgestaltet und mitgetragen wird.

Beim ISEK handelt es sich um ein informelles, strategisches Steuerungsinstrument auf gesamtstädtischer Ebene, das auch die strukturierte Akquise von Fördermitteln ermöglicht. Gleichzeitig unterstützt das ISEK den effektiven Einsatz kommunaler finanzieller Mittel, da es als Handlungs- und Orientierungsrahmen für die nächsten Jahre dient und Schwerpunkte der Entwicklung setzt. Das ISEK stellt die planerische Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans dar, da es definiert wie die Stadt sich räumlich entwickeln soll. Die Aussagen des ISEK gehen dabei aber über die Aussagen des Flächennutzungsplans hinaus, der die reine Flächennutzung darstellt. Aus dem ISEK werden daher auch konkrete, überwiegend bauliche Maßnahmen entwickelt.

In einem aufwendigen Vergabeverfahren hat die Stadtverwaltung in den letzten Monaten das Dortmunder Planungsbüro Plan-lokal ausgewählt, dass die Erarbeitung von Stadtentwicklungskonzept und Flächennutzungsplan übernehmen wird. Dieses wird Mitte August die Arbeit aufnehmen.

Informationen zum Stadtentwicklungskonzept und zum Flächennutzungsplan werden zukünftig auf einer eigenen Internetseite zur Verfügung gestellt. Dort wird es möglich sein, sich über das ISEK und die Veranstaltungen zu informieren. Die Ergebnisse der Veranstaltungen werden dort dokumentiert und ein Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung wird im Rahmen einer Online-Beteiligung zu zentralen Fragestellungen dort stattfinden.

PKW verursacht Busunfall und flüchtet

Menden. An der Kurze Straße, Ecke Beisicht, kam es gestern
zum Verkehrsunfall. Gegen 23 Uhr missachtete ein noch unbekannter
PKW-Fahrer die Vorfahrt eines Linienbusses. Der 54-jährige Busfahrer
war auf der Kurze Straße in Richtung Bieberberg unterwegs. Der PKW
kam von links aus der Beisicht und soll ungebremst die Kreuzung in
Richtung Heinrich-Lersch-Straße überquert haben. Dabei touchierte er
den Bus am vorderen Stoßfänger. Ein 19-jähriger Fahrgast stürzte und
verletzte sich leicht. Es entstanden etwa 1500 Euro Sachschaden. Der
Fahrer des roten PKW flüchtete vom Unfallort. Fahndungsmaßnahmen der
Polizei verliefen bisher erfolglos.

Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zum Fahrer machen?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-7121
oder 9099-0 entgegen.

Neues Video der EnergieAgentur.NRW gibt Tipps für Planung, Installation und Wartung von Batteriespeichern

Bonn/Düsseldorf. Wer träumt nicht davon? Unabhängig vom Stromversorger zu werden und den selbstproduzierten Strom vollständig selber zu nutzen. Ein neues 5-Minuten-Video der EnergieAgentur.NRW stellt den Hauseigentümer Thomas Koch aus Bonn vor, der sich diesen Traum nahezu erfüllt. Mit seiner Photovoltaikanlage auf dem Dach und seinem Batteriespeicher im Keller ist er bis zu 90 Prozent autark vom seinem Energieversorger.

Grund dafür sind die sinkenden Preise für Speichertechnik. Es lohnt sich bei Gestehungskosten von nur ca. 20 Cent pro Kilowattstunde, den Strom selber zu erzeugen, zu speichern und jederzeit nutzen zu können – auch wenn die Sonne nicht scheint. Dabei kostet jede Kilowattstunde, die nicht für die Abendstunden gespeichert werden muss, sogar nur ca. 11-12 Cent in der Gestehung.

Mit seinen 91 PV-Modulen und der passenden Lithium-Ionen-Batterie versorgt er sich jetzt nahezu komplett selbst mit Solarstrom.

Was es bei der Planung, Installation und Wartung von Batteriespeichern im Haushalt zu beachten gibt, was Ladezeiten, Garantie und Förderung betrifft, das Video lässt Experten zu Wort kommen und gibt Handlungsempfehlungen.

Mehr über Fördermöglichkeiten, Anwendungsbeispiele der Praxis und Tipps bietet die Website der EnergieAgentur.NRW unter www.energieagentur.nrw/photovoltaik

VHS-Führung entlang der Volme

Zu einem Spaziergang entlang der Volme mit Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann lädt die Volkshochschule im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes am Dienstag, 22. August, von 12 bis 13.30 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist die Marktbrücke am Märkischen Ring. Christoph Gerbersmann führt die Teilnehmer entlang der Volme bis hin zur Kaufmannschule I und informiert über die vielfältigen Tier- und Pflanzenarten vor Ort. Mit etwas Glück kann man Eisvögel, Wasseramseln, Gebirgsstelzen, Graureiher, Prachtlibellen, Gauklerblumen und Blutweiderich sehen. Die Teilnahme ist kostenlos. Je nach Wetterlage sind wetterfeste Kleidung und Schuhe angebracht. Bei Hochwasser oder bei extrem schlechter Wetterlage findet die Veranstaltung nicht statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1044 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

„Onleihe“-Tag in der Stadtbücherei

Wie funktioniert die E-Book-Ausleihe der Stadtbücherei? Um diese und weitere Fragen zur Nutzung der „Onleihe“ geht es in der Stadtbücherei auf der Springe am Donnerstag, 17. August, von 13 bis 18 Uhr. Beim „Onleihe“-Tag stehen einen ganzen Nachmittag die Mitarbeiter der Stadtbücherei bereit, um über die Möglichkeiten, Inhalte und die Technik der E-Book-Ausleihe zu informieren oder bei der Einrichtung von privaten Geräten zu helfen. Außerdem können die Besucher verschiedene Endgeräte ausprobieren. Die Onleihe ist ein Service von Bibliotheken, über den die Mitglieder der Bücherei ohne zusätzliche Kosten E-Books und Hörbücher ausleihen und herunterladen können. Weitere Informationen gibt es online unter www.hagen-medien.de.

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Bei einem Rundgang durch das Museum am Sonntag, 20. August, ab 11.15 Uhr wird die Werkentwicklung des Künstlers Emil Schumacher erläutert: Von den frühen, vom Expressionismus beeinflussten Arbeiten, über die Werke der 1950-er, die schließlich zur Abstraktion führten, den Einsatz von verschiedenen Materialen der folgenden Jahrzehnte bis hin zum Spätwerk werden verschiedene Facetten aus rund 70 Schaffensjahren vorgestellt. Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.

Röspel lädt zur Rundfahrt durch den „schönsten Wahlkreis der Welt“

 

Den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen bezeichnet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel immer wieder als den „schönsten Wahlkreis der Welt“. Dass das keineswegs übertrieben ist, können jetzt die Bürgerinnen und Bürger aus Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen und Schwelm selbst erforschen: Wie in jedem Jahr lädt Röspel herzlich ein zu einer Bus-Rundfahrt am Dienstag, dem 29. August, von 9 bis etwa 17 Uhr. In der Eigenbeteiligung von 25 Euro pro Person sind die Busfahrt, Mittagessen, Kaffeetrinken und alle Erläuterungen und Besichtigungen enthalten.
Die bis ins frühe Mittelalter reichende Geschichte der ganzen Region wird dabei ebenso sichtbar wie die modernen, zukunftsweisenden Einrichtungen. Die Reise führt durch alle Städte des Wahlkreises. Dabei wird auch das Wasserwerk unterhalb der Ennepetalsperre besucht, von dem die Hälfte der EN-Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt wird. Auf dem „höchsten Berg des Ruhrgebiets“, dem Wengeberg in der alten Hansestadt Breckerfeld, kehren die Reisenden zum Mittagessen ein. Zum Abschluss gibt es beim Besuch der FernUni Hagen auch ein Kaffeetrinken.
Zusteigen kann man um 9 Uhr in Hagen am Hauptbahnhof, um 9.15 Uhr in Haspe, Preußerstraße, und um 9.30 Uhr an der Bushaltestelle „Rathaus“ in Gevelsberg.
Für diese Reise ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Interessierte sollten sich möglichst bald in Röspels Wahlkreisbüro unter Telefon 0 23 31 / 91 94 58 anmelden.