Feuerwehr befreit Kleinkind aus parkendem Auto

Wetter (Ruhr). Ein zweijähriges Kind musste die Feuerwehr
Wetter am Montag um 10:21 Uhr aus einem parkenden Auto befreien. Die
Eltern hatten den PKW gerade in der Grundschötteler Straße
abgestellt und waren ausgestiegen, als sich die Türen nicht mehr
öffnen ließen. Geistesgegenwärtig wählten sie sofort den Notruf und
alarmierten Feuerwehr und Rettungsdienst. Die schnell vor Ort
eingetroffenen Einsatzkräfte schützten das Autoinnere mit Decken vor
der direkten Sonneneinstrahlung. Zeitgleich wurden an der
Beifahrertür Spezialwerkzeuge eingesetzt. Die Tür konnte nach wenigen
Minuten ohne Schaden geöffnet werden. Der kleine Junge wurde gesund
und munter an die besorgten Eltern übergeben. Acht Feuerwehrfrauen
und-männer waren hier dreißig Minuten im Einsatz. Die Feuerwehrärztin
war zur Unterstützung ebenfalls vor Ort.

Unklare Rauchentwicklung und Menschenrettung aus Wald

Wetter (Ruhr). Zwei Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Wetter (Ruhr) am Sonntag zu verzeichnen.

Los ging es für den Löschzug Alt-Wetter um 16:09 Uhr. Im Waldgebiet „Am Scharloh“ war eine Reiterin vom Pferd gestürzt und hatte sich verletzt. Der Rettungsdienst und Notarzt versorgten die Patientin vor Ort sofort. Da der Rettungswagen aber aufgrund des unwegsamen Waldgeländes nicht direkt bis zum Notfallort fahren konnte, musste die Patientin von der Feuerwehr auf einer speziellen Schleifkorbtrage ca. 300m aus dem Wald getragen werden. Danach wurde die verletzte Reiterin mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften ca. eine Stunde im Einsatz.

Kurz nach Mitternacht erreichte dann die Löschgruppe Wengern der nächste Alarm. Anwohner hatten am Ruhrhöhenweg, in Höhe eines Spielplatzes, eine unbekannte Rauchentwicklung wahrgenommen. Nach wenigen Minuten war die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen vor Ort und erkundete das Gelände. Festzustellen war hier aber glücklicherweise nichts. Um sicher zu sein, wurde das Umfeld noch mit weiteren Fahrzeugen großräumig abgesucht. Aber auch hier konnten weder Rauch noch Feuer entdeckt werden. Nach einer Stunde traten auch hier die Einsatzkräfte den Heimweg an.

Keine Rum-Eierei bei Fipronil

Rückruf: Fipronil in Eiern und Ei-Produkten

Erst wurde der Insektizid-Wirkstoff in Eiern aus den Niederlanden gefunden. Jetzt sind auch Eier und Ei-Produkte aus Deutschland belastet. Die Verbraucherzentrale NRW gibt in einem Video Antworten auf die drängendsten Fragen von Verbrauchern:

– Welche Eier werden zurückgerufen?

– Woran ist zu erkennen, welche Eier vom Rückruf betroffen sind?

– Was ist empfehlenswert in Sachen Eierkonsum?

Versuchtes Tötungsverbrechen

Iserlohn. Am Samstagabend wurde ein 59-jähriger Iserlohner
an seiner Wohnanschrift in der Südstraße durch mehrere Messerstiche
lebensgefährlich verletzt. Ein Bekannter des Verletzten, ein
61-jähriger Iserlohner, wurde festgenommen und gestand die Tat. Sein
Motiv liegt im persönlichen Bereich. Das Opfer wurde operiert und ist
außer Lebensfahr. Eine Mordkommission der Hagener Polizei hat die
Ermittlungen übernommen.

Der Beschuldigte wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft
Hagen dem Haftrichter des AG Iserlohn vorgeführt. Es wurde Haftbefehl
erlassen.

Sprachförderung für Kinder mit Migrations-Hintergrund

Neue Angebote zur Sprach- und Leseförderung von Kindern mit Migrationshintergrund bietet die Stadtbücherei Hagen mit der Teilnahme an dem Projekt „Leselotsen – Zusammen lesen, zusammen leben“ an. Im Rahmen des Sonderprogrammes „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ fördert das Land NRW Quartiere mit besonders hoher Zuwanderungsquote, um Flüchtlinge und EU-Zuwanderer besser zu integrieren.

Teil des Projektes ist die Ausstattung von insgesamt sechs Kindergärten und -tagesstätten im Hagener Stadtgebiet mit Vorlese- und Erzählboxen. Jede dieser Boxen enthält unter der Überschrift „Zusammen lesen – zusammen leben“ 30 bis 40 Medien für Vorschulkinder wie Wimmel- und Bildwörterbücher, Bilderbücher ohne oder mit wenig Text, mehrsprachige (Bilder-)Bücher, Lieder- und Reimbücher, Audio-CDs, Kinderlexika und begleitendes Material für Erzähl- und Vorlesestunden. 2017 nehmen das Familienzentrum Haspe, der städtischer Kindergarten Stephanstraße, die Kita Konkordiastraße, das Familienzentrum Altenhagen, das Familienzentrum Wehringhausen und die Stadtmäuse Wehringhausen teil. Um den Kindern die deutsche Sprache näher zu bringen, finden zusätzlich regelmäßige Vorlesestunden von ehrenamtlichen Lesepaten in den entsprechenden Kindergärten/Kindertagesstätten statt. Die Ausbildung dieser erfolgt durch die Stadtbücherei in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenzentrale Hagen. Eine Informationsveranstaltung für Interessiere findet am Dienstag, 29. August, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe statt.

In einem weiteren Baustein des Projektes werden die rund 350 Erstklässler der fünf Hasper Grundschulen in Zusammenarbeit mit der Stadtteilbücherei Haspe und dem Förderverein Lesezeichen Haspe e. V. an das Lesen herangeführt. Ehrenamtliche des Fördervereins besuchen Ende des Schuljahres die Grundschulklassen, stellen Erstlesebücher vor und werben für einen Klassenbesuch in der Bücherei. Die Schüler besuchen danach mit den Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam die Bücherei und nehmen die Nutzungsmöglichkeiten der Stadtteilbücherei wahr. Im Rahmen der Führung erhalten die Kinder eine kleine Stofftasche des Fördervereins mit einem guten Erstlesebuch. Viele Grundschulkinder melden sich nach diesem Büchereibesuch in der Stadtteilbücherei an und legen damit den Grundstein für eine erfolgreiche Bildungskarriere.

Die einzelnen Bausteine des Projektes werden im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt. Der finanzielle Umfang beläuft sich auf 7.600 Euro. Das Projekt führt das Quartiersmanagement Hagen gemeinsam mit der Stadtbücherei Hagen durch.

CFC Hagen e.V. bietet kostenloser Webentwicklung Kurs an

Wie jeden zweiten Donnerstag im Monat, findet auch
diesen wieder der kostenlose Kurs zur
Webseitenentwicklung beim Computer Fan Club Hagen
e.V. statt. Unter dem Titel „Webmaster-Treff“ werden
monatlich verschiedenste Themen, von ganz einfach bis
sehr anspruchsvoll, besprochen. Die Teilnahme ist
kostenlos. Ort der Veranstaltung ist die Hammerstr. 10c
in 58135 Hagen.
In Abstimmung mit Teilnehmern wird ab sofort mit dem
Blog und CMS System WordPress gearbeitet. Dazu wird
die Installation und Administration auf einem
Webserver gehören, wie auch die Anpassung des
Designs bis hin zur Entwicklung von so genannten
Plugins für weitere Funktionalitäten.
Weil Webseiten im Internet auch gefunden werden
sollen, wird es am kommenden Donnerstag den
10.08.2017 um 17:00 Uhr um Suchmaschinenoptimierung
gehen. Es werden Themen besprochen was
an Webseiten gemacht werden sollte damit sie in
Suchmaschinen besser gelistet werden und was man
außerhalb der eigenen Webseite tun kann um die
Attraktivität zu erhöhen.
Anmeldung: info@cfc-hagen.de

Zwei Tatverdächtige nach Raub gestellt

Am Freitag, 04.08.2017, kam es zu einem Raub in der
Straße Springe. Gegen 23.40 Uhr führte eine 53-jährige Hagenerin
ihren Hund entlang der Volme spazieren. Dort sprachen sie zwei
männliche Jugendliche an und fragten nach eine Zigarette. Als die
Frau einen Beutel mit Tabak, indem sich auch Bargeld befand,
hervorholte, rissen die Räuber ihr diesen aus der Hand. Anschließend
flüchteten sie zunächst in Richtung Dödterstraße. Dort hielten sich
zwei Männer (26, 31) auf. Da die Hagenerin versuchte, die Täter zu
verfolgen, reagierten sie, liefen hinter den Jugendlichen her und
riefen die Polizei. Sie konnten die Räuber zunächst in Richtung
Frankfurter Straße verfolgen, verloren sie jedoch in der Engelsgasse
aus den Augen. Die Polizisten konnten die mutmaßlichen Täter kurze
Zeit später jedoch am Bahnhof Oberhagen stellen. Die zwei
Jugendlichen (16, 17) fielen bereits eine Stunde zuvor wegen eines
Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz auf. Die
Beamten legten zwei Anzeigen vor. Die Ermittlungen dauern an.

Himmlisches Feuerwerk – Der Sternschnuppen-Strom der Perseiden

Jedes Jahr, in etwa zwischen dem 10. und 15. August, ist der Meteorstrom der Perseiden am aktivsten. Dieser Meteorstrom, im Volksmund auch „Laurentius-Tränen“ genannt (nach dem Märtyrer Laurentius, gest. 258 n. Chr.), bildet wohl den spektakulärsten des ganzen Jahres. Die Perseiden sind mit rund 60 Kilometer pro Sekunde sehr schnelle Objekte. In der Regel verglühen sie in Höhen zwischen 80 und 100 km. Die gewöhnliche Sternschnuppe wird von einem Objekt erzeugt, das nicht viel größer als ein Sandkorn ist.

 

Die meisten Perseiden dürften in den Nächten 11./12. und 12./13. August zu sehen sein, jedoch sollte auch die Nacht davor und danach nicht unbeobachtet bleiben. Bis zu 90 und mehr Sternschnuppen sind dabei theoretisch im günstigsten Fall pro Stunde zu sehen. Die beste Beobachtungszeit liegt in etwa zwischen 23 Uhr abends und 4 Uhr morgens. Der Radiant, jener Punkt am Himmel aus dem scheinbar alle Meteore strömen, liegt im Sternbild Perseus (daher auch der Name „Perseiden“), welches in der zweiten Nachthälfte immer höher steigt. Je höher der Radiant über dem Horizont steht, desto mehr Sternschnuppen können beobachtet werden.

 

In diesem Jahr stört der abnehmende Mond mit seinem hellen Licht die Beobachtung leider etwas. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Die hellsten Sternschnuppen werden trotz Mondlicht sichtbar sein.

 

Suchen Sie sich zur Beobachtung einen möglichst dunklen Platz mit guter Rundumsicht und machen Sie es sich auf einer Isoliermatte oder Gartenliege gemütlich. Denken Sie auch an warme Kleidung und eine Wolldecke. Gewöhnen Sie Ihre Augen mindestens 10 Minuten lang an die Dunkelheit und dann kann es losgehen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen und für halbwegs klaren Himmel sorgen. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Beobachtung!

 

Wichtiger Hinweis: Die Volkssternwarte Hagen führt in diesem Jahr keine öffentliche Beobachtung der Perseiden durch.

 

 

Text zum beiliegenden Foto sternschnuppe_20170327_wc_ert.jpg: „Sternschnuppe über Hagen, aufgenommen am 27. März 2017 gegen 03:27 Uhr von der Webcam der Volkssternwarte Hagen auf dem Eugen-Richter-Turm.“ Foto-Copyright: Volkssternwarte Hagen. Sie dürfen dieses Foto einmalig kostenfrei für diesen Artikel verwenden. Hinweis: Unsere Webcam auf dem Eugen-Richter-Turm läuft derzeit noch im Testbetrieb. Ein öffentlicher Zugriff/Link auf die Kamera wird erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein. Wir informieren Sie darüber.

 

 

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

Deutsche AIDS-Hilfe: Lockerung beim Blutspende-Ausschluss

Berlin. Jahresfrist fachlich nicht nachvollziehbar: HIV-Infektion lässt sich sechs Wochen nach Risiko sicher ausschließen.

Nach einer neu formulierten Richtlinie der Bundesärztekammer dürfen schwule und bisexuelle Männer fortan Blut spenden, sofern sie ein Jahr keinen Sex hatten. Zur Lockerung des pauschalen Ausschlusses von der Blutspende erklärt Björn Beck vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe:

„Die neue Regelung geht nicht weit genug. Eine HIV-Infektion kann man heute sechs Wochen nach dem letzten Risiko sicher ausschließen. Diese Frist wäre nachvollziehbar. Eine Frist von einem Jahr schließt die meisten schwulen und bisexuellen Männer weiterhin unnötig von der Blutspende aus. Das ist nicht mehr als Kosmetik und eine Unverschämtheit.“

England und Schottland sind bereits weiter: Dort gilt ab 2018 eine Frist von nur noch drei Monaten.

Der Europäische Gerichtshof hat 2015 geurteilt, dass ein Ausschluss nur soweit gerechtfertigt ist, wie sich Übertragungsrisiken nicht auf anderen Wegen reduzieren lassen.

Nicht akzeptabel und völlig unverständlich ist zudem die gesonderte Nennung von „transsexuellen Personen mit sexuellem Risikoverhalten“.

Die Bundesärztekammer hat Ende der Woche die novellierte „Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Richtlinie Hämotherapie)“ online gestellt: http://ots.de/bJcJo

Die Position der Deutschen AIDS-Hilfe zum Thema Blutspende und weitere Informationen finden Sie hier: https://www.aidshilfe.de/blutspendeverbot-schwule-bisexuelle-maenner

Kinder und Erwachsene im Laderaum eines Schrottsammlers

Am Sonntagvormittag bemerkten Polizeibeamte im Begegnungsverkehr einen Lieferwagen, in dem augenscheinlich ein kleines Kind ungesichert auf dem Schoß einer Frau saß. Die Beamten wendeten und stoppten den Wagen auf der Wehringhauser Straße. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein älteres Modell, dass zum Altmetallsammeln eingesetzt wurde. Am Steuer befand sich der 20 Jahre alte Fahrer, auf der Sitzbank neben ihm saßen ein 45-Jähriger und eine 21-Jährige, die ein zwei Jahre altes Mädchen auf dem Schoß hatte. Im Laderaum befand sich ein Holzstuhl und auf dem Boden stapelten sich Schrott, Metallrohre und Dachrinnenteile. Auf dem Stuhl und dem teilweise scharfkantigen Altmetall saßen eine 45 Jahre alte Frau mit einem achtmonatigen Kind, ein 32 Jahre alter Mann und ein 3-jähriges Mädchen. Jedes stärkere Lenk- oder Bremsmanöver hätte zu Verletzungen der Personen führen können. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und legten eine Anzeige vor.

Einbrecherbande festgenommen

Im vergangenen November und wenige Wochen später im
Januar 2017 hatten Einbrecher zweimal hintereinander einen Supermarkt
in Dahl im Visier. Sie schlugen zur Nachtzeit mit Steinen jeweils
eine Scheibe ein und rafften auf die Schnelle Zigaretten aus dem
Kassenbereich zusammen. Sie entkamen in beiden Fällen in der
Dunkelheit, die Hagener Kripo übernahm die Ermittlungen und setzte
für die Ermittlungen eine Kommission ein. Die Auswertung der Spuren
führte zu ähnlich gelagerten Fällen in Plettenberg und
Oer-Erkenschwick. Im Sauerland hatten es die Täter auf eine
Tankstelle abgesehen, die sie im März, April und Juni heimsuchten, im
Ruhrgebiet auf einen Getränkemarkt, dort verübten Sie zwei Einbrüche
im April und im Juni. Am 03. August erfolgten dann in Herne die
Festnahmen von drei Verdächtigen. Mitglieder der
Ermittlungskommission ließen bei einer 29-jährigen Frau und zwei
Männern im Alter von 31 und 35 Jahren die Handschellen klicken. Nach
ihren Vernehmungen im Hagener Polizeipräsidium wurden sie auf Antrag
der Staatsanwaltschaft einem Richter vorgeführt, der erließ
Haftbefehle und ordnete Untersuchungshaft an. Ein viertes Mitglied
der Einbrecherbande, einen 34 Jahre alten Mann, nahmen Beamte einer
Bochumer Mordkommission bereits am 21. Juli 2017 in Recklinghausen
fest. Er ist dringend tatverdächtig, einen Raubmord auf ein
Rentnerpaar in Bochum begangen zu haben.

Einbrecher nutzte günstige Gelegenheit

Als eine Anwohnerin der Schumannstraße am
Samstagmorgen gegen 05.30 Uhr aufstand, musste sie mit Schrecken
feststellen, dass sie am Vorabend vergessen hatte, ein Fenster ihrer
Erdgeschosswohnung zu schließen. Die 60-Jährige war gegen 23.00 Uhr
zu Bett gegangen und als sie am anderen Morgen ins Esszimmer kam,
lagen zerbrochene Blumentöpfe unter dem Fenster. Im Wohnzimmer stand
ihre Handtasche auf dem Sofa, war durchwühlt und Bargeld,
Kreditkarten sowie ihr Tablet waren weg. Die alarmierten
Polizeibeamten nahmen eine Anzeige auf und die Kripo sicherte Spuren.
Hinweise bitte an die 986 2066.

Alleinunfall mit schwer verletzter Frau

Am Sonntag, 06.08.2017, verletzte sich eine Frau auf der Jägerstraße bei einem Alleinunfall schwer. Nach jetzigen Ermittlungen fuhr die 23-Jährige in ihrem Fiat gegen 07.15 Uhr die Jägerstraße entlang. Aus unbekannter Ursache kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten 3er BMW. Durch den Zusammenstoß lösten die Airbags des Fiats aus. Die Wucht des Aufpralls schob den BMW so weit nach vorne, dass er einen geparkten Motorroller umstieß. Bei dem Unfall verletzte sich die Hagenerin schwer. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von zirka 15.000 Euro. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun die Unfallursache.

Gruppenangebot für geflüchtete Schwule und Lesben


Während bei uns gerade die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gefeiert wird, ist Homosexualität für viele Menschen ihr Hauptfluchtgrund. Da in ihren Heimatländern auf sie Schikane, körperliche Gewalt und sogar der Tod warten, suchen viele homosexuelle Männer und Frauen hier in Hagen ein Leben in Freiheit und ohne Angst. Einer von ihnen ist der Iraner Reza Alifard, der schnell neue Freunde bei der Aidshilfe Hagen e.V. fand, wo er sich regelmäßig ehrenamtlich engagiert. „Ich genieße und bewundere immer noch die Freiheit, die alle Menschen hier genießen. Das ist für mich nicht selbstverständlich.“ Der junge Mann weiß, wie wichtig es ist, Anschluss zu finden und sich mit Leuten auszutauschen, die ähnliche Themen beschäftigen. Daher ruft er nun mit der Unterstützung der Aidshilfe eine Selbsthilfegruppe für homosexuelle Migranten ins Leben. „Wir freuen uns sehr, dass Herr Alifard sich so engagiert, denn Migranten und insbesondere Flüchtlinge, haben Bedürfnisse, die niemand besser kennt als jemand, der ähnliches erlebt hat.“, so Kathrin Maraun von der Aidshilfe Hagen. Reza Alifard freut sich schon auf die monatlichen Treffen. „Wir werden gemeinsam viel Spaß haben. Wir können zusammen kochen, spielen oder Unternehmungen planen – oder einfach gemeinsam Dinge besprechen, die uns wichtig sind.“ Er wolle den Menschen einen Ort bieten, wo sie sein können, wie sie sind und Unterstützung in der Gemeinschaft finden. Dabei freut sich der sympathische Iraner sowohl Frauen als auch Männer in seiner neuen Gruppe begrüßen zu dürfen. Das erste Treffen findet am 13.09.2017 um 18h in den Räumen der Aidshilfe in der Körnerstraße 82C statt. Danach geht es jeweils an jedem zweiten Mittwoch des Monats weiter.

Falsche Polizeibeamte unterwegs

Märkischer Kreis.  Heute Morgen kam es in Werdohl zu drei
Fällen, in denen sich Anrufer bei vornehmlich älteren Mitbürgerinnen
und -bürgern als Polizeibeamte ausgaben.

Bereits in der vergangenen Woche kam es zu rund zehn Fällen im
Raum Werdohl und Plettenberg. Das vermehrte Aufkommen führte bisher
glücklicherweise zu keinen bekannt gewordenen Schäden. Alle Opfer
bemerkten die Taten und erstatten Strafanzeigen bei der „echten
Polizei“.

Unbekannte Täter geben sich bei den Anrufen als Polizeibeamte aus
und täuschen falsche Tatsachen vor, die die Opfer im Ergebnis zur
Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen bewegen sollen. Dabei
verwenden die Täter teilweise auch Telefonnummern, die den Anschein
erwecken sollen, dass tatsächlich die Polizei anruft. Durch
technische Manipulation erscheint zum Beispiel im Display nach einer
Vorwahl die Notrufnummer „110“.

Unser Rat:

– Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung.
– Fordern Sie von vermeintlichen Amtspersonen eine Legitimation.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der
die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Lassen Sie den Besucher währenddessen vor
der abgesperrten Tür warten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte.
– Verständigen Sie beim kleinsten Verdacht die Polizei unter
Notruf 110.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Betrugsmaschen
erhalten Sie auf www.polizei-beratung.de.

Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Betrugsfällen nimmt die
Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0 entgegen.

Augen auf beim Eierkauf!

Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die bei Eiern auf Nummer sicher gehen wollen, hat die Verbraucherzentrale in Hagen eine kleine kostenlose Information erstellt. Aus welchem Land, aus welchem Bundesland, aus welcher Haltungsform stammt das Ei? Alles das kann aus dem Stempel heraus gelesen werden, wenn man den Code entschlüsselt. Die Information kann kostenlos zu den Öffnungszeiten der Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstraße 8 abgeholt werden.

Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Hagen
Hohenzollernstraße 8
58095 Hagen
Tel (02331) 6 97 33 01
Fax (02331) 6 97 33 15
Öffnungszeiten der Beratungsstelle
Montag 10 – 18 Uhr
Dienstag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 10 – 19 Uhr
Freitag 10 – 13 Uhr

Brände und Einbrüche

Lüdenscheid. Am Sonntag, gegen 3 Uhr, geriet an der
Bräuckenstraße eine Gartenhütte in Brand. Die Hütte brannte
vollständig aus. Das Hauptgebäude wurde ebenfalls leicht beschädigt.
Die Feuerwehr Lüdenscheid übernahm die Löscharbeiten. Der Brandort
wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Es
entstanden etwa 2500 Euro Sachschaden.

Heute Morgen, gegen 3 Uhr, geriet an der Bahnhofstraße eine
Mülltonne in Brand. Die Feuerwehr Lüdenscheid übernahm die
Löscharbeiten. Es entstanden etwa 300 Euro Sachschaden. Die Polizei
ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Am Freitag, gegen 2.30 Uhr, versuchten unbekannte Täter in ein
Cafe an der Straße „Zur Normandie“ einzubrechen. Dabei wurden sie von
Zeugen gestört und flüchteten vom Tatort. Die Täter machten keine
Beute und wurden wie folgt beschrieben: 1. Täter: männlich, etwa 20
Jahre alt, circa 1,60 m groß, schlank, blonde Haare, dunkle Kleidung
2. Täter: männlich, etwa 20 Jahre alt, circa 1,70 m groß, stabile
Statur, schwarze Kleidung.

Zwischen Mittwochmorgen und Sonntagabend drangen Unbekannte in
drei Gartenlauben in der Kleingartenanlage am Schmittenstück ein. Aus
einer Laube ließen die Täter eine Flex sowie eine Kettensäge
mitgehen. In den beiden anderen Fällen gingen sie leer aus. Es
entstand jeweils Sachschaden an den aufgehebelten Türen bzw. Fenstern
in Höhe von mehreren hundert Euro.

Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter 02351/9099-0
entgegen.

Viel Arbeit für Iserlohns Polizeibeamte

Iserlohn. Der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes war am
Samstagabend auf Kontrollgang am Bahnhof unterwegs. Im Bereich des
Parkhauses traf er auf einen alkoholisierten 26-jährigen Iserlohner,
der den Wachmann erst angepöbelt und dann mit der Faust ins Gesicht
geschlagen haben soll. Anschließend überwältigte der Wachmann sein
Gegenüber, fesselte ihn mit Handschellen an einen Zaun und
verständigte die Polizei. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich
heraus, dass der Wachmann zwar die Handschellen, jedoch nicht den
passenden Schlüssel mit sich führte. Die Polizeibeamten verständigten
daraufhin die Feuerwehr, die den Mann aus seiner misslichen Lage
befreite. Im Anschluss durfte der 26-Jährige den Heimweg antreten.
Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

Am Sonntag kam es auf der Hans-Böckler-Straße innerhalb kurzer
Zeit zu zwei Körperverletzungsdelikten. Gegen 4.50 Uhr soll ein
23-jähriger Iserlohner vor einer Diskothek von drei Männern mit den
Fäusten geschlagen worden sein. Anschließend seien die Personen in
unbekannte Richtung geflüchtet. Eine nähere Beschreibung der Täter
war dem alkoholisierten Opfer nicht möglich. Er wurde leicht verletzt
einem Krankenhaus zugeführt. Gegen 5.45 Uhr soll es im
Kreuzungsbereich zur Baarstraße dann zu einem weiteren Vorfall
gekommen sein. Ein 22-jähriger Iserlohner soll aus einer Gruppe
heraus unvermittelt ins Gesicht geschlagen worden sein. Daraufhin
soll er zu Boden gegangen und auf dem Boden liegend gegen den
Oberkörper getreten worden sein. Anschließend flüchteten die Täter.
Der mutmaßliche Haupttäter soll circa 20-25 Jahre alt gewesen sein
und einen grauen Kapuzenpullover getragen haben. Der alkoholisierte
22-Jährige wurde vor Ort durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt
und konnte anschließend leicht verletzt den Heimweg selbst antreten.

An der Erich-Nörrenberg-Straße kam es Sonntag, gegen 10.45 Uhr, zu
einem versuchten Einbruch in eine Arztpraxis. Eine Zeugin hatte drei
männliche Täter im Alter von 15-16 Jahren und bekleidet mit
Kapuzenpullovern beobachtet. Diese hätten versucht erst eine Tür und
anschließend ein Fenster aufzubrechen. Dies sei misslungen.
Anschließend seien die Täter ohne Beute geflüchtet.
Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher erfolglos.

Unbekannte schlugen kürzlich eine Fensterscheibe zur Mensa der
Gesamtschule „Am Sonnenbrink“ ein. Die Tat ereignete sich zwischen
Freitag- und Sonntagmittag. Es entstanden etwa 200 Euro Sachschaden.
Beute machten die Täter allem Anschein nach nicht.

Vermutlich in der Nacht auf vergangenen Freitag drangen Unbekannte
in eine Turnhalle an der Gerichtstraße ein. Die Täter brachen Spinde,
Türen, Schränke und Fenster auf. Ob sie Beute machten stand zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Es entstand nach
ersten Schätzungen ein hoher vierstelliger Sachschaden.

Zwischen Donnerstag- und Samstagmittag verschwand aus dem Innenhof
eines Mehrfamilienhauses an der Piepenstockstraße ein Kleinkraftrad.
Hinweise zum Verbleib des lilafarbenen Peugeots-Rollers nimmt die
Polizei Iserlohn entgegen.

Auf dem Besucherparkplatz des Hauptfriedhofs trieben Sonntag,
gegen 16.40 Uhr, PKW-Aufbrecher ihr Unwesen. Zeugen hatten
beobachtet, wie sich zwei Männer an einem Fahrzeug zu schaffen
machten. Auf Ansprache flüchteten die Täter in Richtung Gerlingser
Weg. Die Täter hatten eine Fensterscheibe eingeschlagen, jedoch keine
Beute gemacht. Sie wurden wie folgt beschrieben: 1. Täter: Circa
1,65-1,70m groß, schlank, mittleres Alter, bekleidet mit einer blauen
Strickjacke, einem weißen T-Shirt sowie Jeans. 2. Etwa 1,90m groß,
dünner Körperbau, dunkle, kurze Haare, bekleidet mit einer dunklen
Jogginghose, um die Schulter eine Umhängetasche der Firma „O2“.
Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher erfolglos.

Freitag, gegen 23.50 Uhr, setzten Unbekannte mehrere Pakete
Zeitungen in Brand. Diese lagen in einer Bushaltestelle an der
Hagener Straße. Zeugen entdeckte das Feuer und löschte es
eigenständig. Dabei ging eine Scheibe der Haltestelle zu Bruch. Es
entstanden etwa 1000 Euro Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 entgegen.

Fünf Personen verletzt

Hagen. Am Sonntag, 06.08.2017, kam es zu einem
Verkehrsunfall am Graf-von-Galen-Ring. Gegen 18.30 Uhr stand ein
41-jähriger Busfahrer mit seinem Fahrzeug an der roten Ampel auf
einer Linksabbieger-Busspur. Von dieser wollte er vom
Graf-von-Galen-Ring in Richtung Schwenke abbiegen. Nach eigenen
Angaben fuhr er bei Grünlicht los, als plötzlich ein schwarzer Ford
Kuga den Graf-von-Galen-Ring in Richtung Wehringhauser Straße fuhr
und so seine Fahrlinie kreuzte. Um einen Zusammenstoß zu verhindern,
führte der Busfahrer eine Vollbremsung durch. Dabei stürzten fünf
Menschen im Bus und verletzten sich leicht. Der Fahrer des Ford
wendete wenige Meter und fuhr in die entgegen gesetzte Richtung
weiter. Die Polizisten konnten den Kuga-Fahrer wenig später in der
Alexanderstraße anhalten und seine Personalien, sowie seine Aussage
aufnehmen. Auch seine Ampel habe nach eigenen Angaben Grünlicht
gezeigt. Wer den Unfall verursachte, ermittelt jetzt das
Verkehrskommissariat.

Mann am Seilersee belästigt

Iserlohn. Am vergangenen Donnerstag, gegen 17.45 Uhr, war
ein 45-jähriger Mendener zu Fuß am Seilersee unterwegs. Im Bereich
des dortigen Skaterparks, unterhalb der BAB-Brücke, soll er von einer
Gruppe Jugendlicher, bestehend aus 10 bis 15 Mädchen und Jungen,
angehalten worden sein. Mehrere Personen sollen den geistig
behinderten Mann daraufhin festgehalten, belästigt und u.a. im
Intimbereich angefasst haben. Durch das laute Schreien des
45-Jährigen wurden Passanten auf seine Situation aufmerksam. Kurz
darauf ließen die Jugendlichen von ihm ab. Nun werden dringend Zeugen
gesucht, die den Vorfall beobachtet haben.

Hinweise zur Tat oder Identität der Täter nimmt die Polizei
Iserlohn unter 02371/9199-5117 oder 9199-0 entgegen.

Anzeigen gegen „Körperverletzer“ und Diebe

Hemer. Im Rahmen des Schützenfestes kam es am Sonntag,
gegen 2.45 Uhr, zu einer Schlägerei an der Englandstraße. Mehrere
Personen gerieten in zunächst verbalen Streit, der anschließend in
Form von Faustschlägen und Schubsereien eskalierte. Zwei Personen
wurden leicht verletzt. Alle Beteiligten erhielten Platzverweise,
denen sie nachkamen. Der Grund der Auseinandersetzung ist noch nicht
abschließend geklärt. Die Polizei ermittelt nun wegen
Körperverletzung gegen drei Männer im Alter von 22 bis 41 Jahren.

In der Nacht auf Samstag hebelten unbekannte Täter das Münzfach
eines Hochdruckreinigers an der Waschstraße einer Tankstelle an der
Hauptstraße auf. Sie entwendeten das dort enthaltene Münzgeld und
entfernten sich in unbekannte Richtung. Es entstanden etwa 100 Euro
Sachschaden.

Hinweise nimmt die Polizei Hemer unter 02372/9099-0 entgegen.

800 Jugendfeuerwehrleute zelten in Meschede

Fünf Tage ausspannen und dabei spielerisch
Gemeinschaft erleben – das Landeszeltlager der Jugendfeuerwehr
Nordrhein-Westfalen (JF NRW) hat viel zu bieten. Von Dienstag, 22.
August bis Samstag, 26. August 2017 findet in Meschede im
Hochsauerlandkreis das Landeszeltlager der Jugendfeuerwehr
Nordrhein-Westfalen statt. Seit Herbst 2015 arbeitet das
Organisationsteam an der Planung. Mit den Jugendfeuerwehren des
Hochsauerlandkreises hat die JF NRW erfahrene Partner in Sachen
Zeltlager gefunden. Mit im Boot ist auch das Küchenteam der
Jugendfeuerwehren des Kreises Soest um die Jugendlichen sowie die
Betreuerinnen und Betreuer zu versorgen.

Nach vielen Gesprächen und der Suche nach einem geeigneten Gelände
wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Mit dem Knaus-Campingpark
am Hennesee im Herzen des Sauerlandes gibt es auch ein geeignetes
Gelände. Geleitet wird die Arbeitsgruppe vom stellvertretenden
Landesjugendfeuerwehrwart Moritz Salomon, der hierbei von weiteren
Helfern aus NRW unterstützt wird. 33 Jugendfeuerwehrgruppen aus NRW
erleben in diesem Jugendzeltlager fünf Tage voller Abenteuer. Zum
Programm gehören Workshops, Ausflüge in das Umland, ein Aktionstag im
Freizeitpark „Fort Fun“, Abendshows, eine Nachtwanderung und ein
„Reisebüro“ mit einer Auswahl an Ausflügen in die nähere Umgebung.
Außerdem können die Jugendlichen und ihre Betreuer das deutsche
Feuerwehr-Fitness-Abzeichen (dFFA) erlangen.

Die JF NRW ist seit 1978 der Dachverband aller Jugendfeuerwehren
in Nordrhein-Westfalen. Jugendfeuerwehren gibt es bei uns in NRW in
fast allen Städten und Gemeinden. Zurzeit engagieren sich bei den
Feuerwehren rund 77.000 junge Menschen in der Kinder- und
Jugendarbeit. Das Landeszeltlager mit rund 800 Jugendlichen und
Betreuern/innen aus allen fünf Regierungsbezirken NRWs ist in seiner
Form und Durchführung der organisatorische und emotionale Höhepunkt
der verbandlichen Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr NRW. Damit
zählt diese Veranstaltung zu den größten Jugendbegegnungen dieser Art
in NRW und zählt für die Nachwuchsabteilung der Feuerwehren zu einem
der Highlights des Jahres.

Krankenwagen-Besatzung angegriffen

Altena. Am Markaner ereignete sich am frühen Samstagmorgen,
gegen 3.40 Uhr, eine Schlägerei. Im Streit um eine Frau gerieten zwei
Männer aneinander. Dabei soll ein 37-jähriger Lüdenscheider einem
34-jährigen Kontrahenten aus Altena u.a. eine Flasche auf den Kopf
geschlagen haben. Der 34-Jährige wurde mit einem Rettungswagen leicht
verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Sein namentlich bekanntes
Gegenüber flüchtete vom Tatort. Fahndungsmaßnahmen verliefen
ergebnislos. Polizeibeamte leiteten ein Strafverfahren wegen
gefährlicher Körperverletzung ein. Die Ermittlungen dauern an.

Am Samstag, gegen 14.15 Uhr, erreichte die Polizei ein Notruf
einer Krankenwagenbesatzung auf der Kirchstraße. Ein alkoholisierter
52-jähriger Altenaer mit einer Kopfverletzung war im KTW behandelt
worden. Im Verlauf der Behandlung holte der Mann zum Schlag aus und
griff einen Rettungssanitäter an. Es gelang den Angriff abzuwehren
und den Mann bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren. Neben einer
zerrissenen Einsatzhose wurde bei der Auseinandersetzung eine
Schiebetür des KTW beschädigt. Der 52-Jährige wurde einem Krankenhaus
zugeführt. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter
Körperverletzung und Sachbeschädigung.