Feuerwehr rettet eingesunkene Kuh

Hattingen. Zu einer etwas anderen Tierrettung rückte heute der Löschzug
Elfringhausen aus. Auf einer Weide ist eine Kuh im Schlamm
eingesunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Da
die Befreiungsversuche des Tiers bereits zu einen starken
Erschöpfungszustand führte, kamen die ehrenamtlichen Retter zum
Einsatz. Sie zogen das Tier mit vereinten Kräften und Spanngurten auf
ein großes Blech. Dies wurde dann als eine Art Schlitten genutzt und
mit einer Seilwinde aus dem Schlamm gezogen. Dort konnte das Tier
unverletzt aber total erschöpft in die Obhut des Besitzers übergeben
werden. Die ehrenamtlichen Kräfte des Löschzuges Elfringhausen waren
mit 15 Rettungskräften 1,5 Stunden im Einsatz.

SEK-Einsatz nach Familienstreit in Witten

 

Witten. Nach einem Familienstreit in Witten am
Freitagabend (20.40 Uhr), wurde das Spezialeinsatzkommando
angefordert.

Ein 47-jähriger Wittener hatte zuvor in einem Wohnhaus an der
Westfeldstraße Familienmitglieder mit einem Messer bedroht. Da die
Gefährdungslage zu diesem Zeitpunkt nicht einzuschätzen war, wurde
das SEK eingesetzt.

Die Beamten trafen den Mann allein in der Wohnung an. Er war
alkoholisiert (ca. 1,6 Promille). Der Wittener wurde vorläufig
festgenommen und zur Begutachtung seines Gesundheitszustandes in ein
Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Wittbräucker Straße

Herdecke. In der Nacht zu Sonntag kam es auf der
Wittbräucker Straße zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein
Herdecker schwer verletzt wurde. Der ca. 40 Jahre alte Mann war
ersten Erkenntnissen nach kurz vor dem Abzweig nach Dortmund
Aplerbeck nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Baum
geprallt. Sein Audi hatte sich in der Folge auf die Seite gedreht,
kam jedoch glücklicherweise auf den verbliebenen Rädern wieder zum
Stehen. Ein Rad war zuvor aufgrund der Wucht des Aufpralls vom
Fahrzeug abgerissen.

Die um 3:11 Uhr alarmierte Feuerwehr Herdecke konnte nach dem
Eintreffen direkt mit der Sicherung des Brandschutzes und der
Absperrung der Straße beginnen, da der Fahrer sich selbst befreien
konnte und bereits durch die Besatzung eines Dortmunder Rettungswagen
versorgt wurde. Er wurde schließlich zur stationären Behandlung in
ein Krankenhaus eingeliefert. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme
wurde die Einsatzstelle schließlich ausgeleuchtet.

Neben den zwei Löschfahrzeugen und dem Einsatzleiter der Feuerwehr
Herdecke waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Polizei sowie ein
Fahrzeug der Feuerwehr Dortmund-Syburg rund eineinhalb Stunden im
Einsatz.

Auch am Samstag müssten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der
Feuerwehr zu einem Einsatz ausrücken. Gegen 16:50 Uhr sicherten sie
die Landung eines Rettungshubschraubers am Krankenhaus Herdecke. Hier
war die Besatzung eines Löschfahrzeuges rund eine Stunde im Einsatz.

Hiroshima-Gedenktag: Alle Atomwaffen abschaffen

Mitglieder des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN und interessierte Bürgerinnen und Bürger ließen sich vom Regen nicht abhalten: Am 5. August erinnerten sie in der Hagener Innenstadt an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, denen über 300.000 Menschen zum Opfer fielen.

Zugleich informierten sie über die Initiative von 122 Staaten, die von den Atommächten endlich Schritte zur atomaren Abrüstung fordern. Denn 16.000 Atombomben bedrohen nach wie vor die Existenz dieser Welt. Von der nächsten Bundesregierung forderten sie, sich dieser Initiative anzuschließen, Rüstungsexporte zu begrenzen und stark zu kontrollieren und mehr Geld für zivile Konfliktbewältigung und die Ausbildung von Friedensfachkräften bereit zu stellen.

Ruth Sauerwein

 

Einbruch in Hagener Innenstadt

Hagen. Unbekannte brachen in der Zeit von Donnerstag
(03.08.2017), 19.00 Uhr, auf Freitag, 10.00 Uhr, in eine Einrichtung
für Kinder und Jugendliche in der Bergstraße in der Hagener
Innenstadt ein. Nach dem Eintreten der Eingangstür betraten sie die
Räumlichkeiten und entwendeten Spielwaren und Spielgerät. Der
entstandene Schaden wird mit über 250 Euro beziffert. Die Polizei
bittet Zeugen um Hinweise unter der Rufnummer 02331 986 2066.

Raub in Hagen Mittelstadt

Hagen. In den frühen Morgenstunden des Samstag (05.08.2017)
kam es um 05.30 Uhr in Hagen auf der Volmestraße zu einem Raub zum
Nachteil eines 34 Jährigen. Nachdem eine männliche Person in einem
Gespräch dem späteren Geschädigten ein Kaufangebot gemacht hatte,
erhielt dieser im weiteren Verlauf einen Faustschlag gegen den Kopf
und ging zu Boden. Der Täter nahm das Handy seines Gegenübers und
floh zunächst in Richtung Obere Wasserstraße. Umgehend eingeleitete
Fahndungsmaßnahmen führten zum Ergreifen des 23-jährigen Räubers. Der
Ausgeraubte wurde aufgrund seiner erlittenen Verletzung einem Hagener
Krankenhaus zugeführt.

Einbruch im Hagener Hochschulviertel

Hagen. Von Freitag (04.08.2017), 22.00 Uhr, auf Samstag,
06.20 Uhr, kam es in der Karl-Halle-Straße zu einem Einbruch in eine
Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Nachdem sich der oder die
Einbrecher durch ein Fenster Zutritt zu der Wohnung verschafft
hatten, entwendeten sie das Bargeld der schlafenden
Wohnungsinhaberin. Die Einbrecher entfernten sich in unbekannte
Richtung bevor die 82-jährige Geschädigte erst nach dem Erwachen den
Einbruch bemerkte. Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch erbittet
die Hagener Polizei unter der 02331 986 2066.

Angetrunkene Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen

Hagen. Am Samstag (05.08.2017)um 14.25 Uhr fiel der Polizei
auf der Straße Wasserloses Tal zunächst eine 59-jährige Fahrerin in
ihrem Fahrzeug auf. Im Verlauf der Verkehrskontrolle wurde
Alkoholgeruch bei der Fahrzeugführerin festgestellt. Ein Alkoholtest
ergab einen Wert, dessen Höhe im Anschluss eine Blutprobe
erforderlich machte. Ihr Führerschein wurde von der Polizei
einbehalten.