Federfußball: Hungarian Open in Újszász

(ktr) Knapp zwei Wochen nach der WM in Hongkong steht das nächste internationale Highlight für die deutschen Federfußballer an. Im ungarischen Újszász steigen vom 12. bis 15. August die Hungarian Open. Bei der 22. Auflage der internationalen ungarischen Meisterschaften hoffen auch die Federfußballer aus Deutschland wieder ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können. Nachdem die Spielgemeinschaft FFC Hagen/TV Lipperode im Vorjahr erst im Finale scheiterte, gehört das Team um Christopher Zentarra, Stefan Blank und der Bronzemedaillengewinner von Hongkong, Sven Walter, als Nummer 2 der Setzliste wieder mit zum Favoritenkreis, auch wenn der lange am Knie verletzte Nationalspieler David Zentarra das Gros der Spiele nur vom Seitenrand verfolgen dürfte.

Zu den stärksten Teams dürfte auch Flying Feet Haspe um den frisch gebackenen WM-Dritten Philip Kühne, Einzeleuropameister Torben Nass und Marcel Scheffel zählen. Weniger aussichtreich starten derweil WM-Teilnehmer Philipp Münzner vom TV Lipperode, Max Duchene vom FFC Hagen und Nationalspielerin Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe ins Rennen – haben aber zumindest das Erreichen des Achtelfinales im Blick.

Traditionell schließen sich an die Mannschaftswettbewerbe auch die Einzelwettbewerbe bei den Damen und Herren an. Hier hängt vieles vom Losglück ab, da nach dem K.o.-System gespielt wird. Neben den Genannten wirft dann auch Andre Lange vom FFC Hagen seinen Hut in den Ring. Allerdings dürfte er es als ungesetzter Spieler schwer haben, weiter zu kommen.

Mit dabei in Ungarn sind auch Lars Oliver Hüsecken, Michael-Frank Nölle vom VfL Eintracht Hagen sowie Regine und Ludwig Zentarra vom FFC Hagen, die aber nicht ins sportliche Geschehen eingreifen.

Kaum zu glauben: Vermisster Senior in defektem Aufzug gefunden

 

Gummersbach. Am Samstag, gegen 14:00 Uhr wurde
in einem Gummersbacher Altenpflegeheim ein achtzigjähriger männlicher
Bewohner vermisst. Nach umfangreichen Suchmaßnahmen mit starken
Polizeikräften und nach Anforderung der Johanniter
Rettungshundestaffel Oberberg wurde der Mann doch noch im Haus
gefunden. Er befand sich in einem defekten Aufzug und wusste sich
offensichtlich altersbedingt nicht zu helfen. Er wurde gegen 15:50
Uhr wohlbehalten befreit. Eine Gesundheitsgefahr bestand zu keinem
Zeitpunkt für den Senior. Der Aufzug war gestern erst nach einem
Defekt wieder von einem Techniker in Betrieb gesetzt worden. Wie es
heute zum Defekt kann, ist noch nicht geklärt.