UPDATE: – L528 wieder befahrbar!

Breckerfeld.  Seit 18:55 Uhr, fast sechs Stunden nach dem Unfall, ist die L528, Frankfurter Straße, im Bereich Wengeberg wieder in beiden Richtungen befahrbar. Bei dem Fahrzeugführer des Sattelzuges handelte es sich um einen 48-jährigen Iserlohner, welcher für ein Bauunternehmen aus Fröndenberg unterwegs war. Die Weiterfahrt mit dem verunfallten Fahrzeug wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit untersagt.

Mehrstündige Sperrung der L528 nach einem Unfall

Breckerfeld. Am Mittwoch, um 13:10 Uhr, wurde die
Leitstelle der Polizei darüber informiert, dass auf der L528,
Frankfurter Straße, ein Lkw umgekippt ist. Der 12 Tonnen schwere
Sattelkipper war nach ersten Erkenntnissen im Bereich einer Baustelle
auf der L528 in Höhe Wengeberg mit den Rädern des
Kippmuldenaufliegers in einen unbefestigten, abschüssigen Bereich
geraten und umgestürzt. Der Fahrer des Sattelzuges blieb hierbei
unverletzt. Der umgestürzte Sattelzug blockierte beide
Fahrtrichtungen auf der Frankfurter Straße. Da die nahegelegenen
Abschlepp- und Bergungsunternehmen ausstattungstechnisch nicht in der
Lage waren, dem 12-Tonnen-Koloss wieder auf die Räder zu verhelfen,
wurde ein Bergungsunternehmen aus Wuppertal angefordert. Die
Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der L528 dauern zum Zeitpunkt
dieser Meldung noch an. Die L528 ist weiter in beiden Fahrtrichtungen
gesperrt. Die Polizei leitet den Verkehr weiträumig ab und die
öffentlichen Verkehrsmittel fahren derzeit auf Ausweichstrecken.

Mähdrescher Brand

Ennepetal.  Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Ennepetal um
14:17 Uhr zu einem brennenden Mähdrescher in Nähe der Breckerfelder
Strasse alarmiert. Der Mähdrescher wurde mit mehreren Pulverlöschern
und Wasser gelöscht. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und elf
Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz endete um 15:52 Uhr.

Riss entdeckt: Vollsperrung der A40-Rheinbrücke-Neuenkamp

Duisburg (straßen.nrw). Noch heute (2.8., ca. 17 Uhr) muss die A40-Rheinbrücke Neuenkamp bei Duisburg in beiden Richtungen voll gesperrt werden. Das teilt der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mit. Der Grund ist ein Riss in einer Seilverankerung, der während der ständigen Überprüfung der Brücke entdeckt worden ist. Dem Verkehr wird empfohlen, die Brücke weiträumig zu umfahren, in Richtung Essen über die A57, A42 und A59 bzw. A3, in Richtung Venlo ebenfalls über die A59 und A3, dann über die A42 und A57. Der Verkehr aus Richtung Süden soll die A44 und die A52 nutzen als Verbindung von der A57 auf die A3.

Eine Expertenrunde wurde umgehend einberufen
Die Reparaturarbeiten sind bereits angelaufen. Die Dauer der Arbeiten und damit auch die Dauer der Sperrung hängen von der weiteren Schadensentwicklung ab, hieß es aus der Expertenrunde von Straßen.NRW, die sofort einberufen wurde. Die Brücke wird laufend von Straßen.NRW beobachtet und überprüft, bis der Neubau realisiert wird.

Zum Hintergrund
Die Rheinbrücke Neuenkamp stammt von 1970. 100.000 Fahrzeuge täglich nutzen die Brücke, davon 10.000 LKW. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH wurde im Sommer 2014 mit der Planung des Neubaus der Rheinbrücke Neuenkamp beauftragt.

Die Duisburger Rheinbrücke im Verlauf der A40 ist eine so genannte Schrägseilstahlbrücke. Sie ist 777 Meter lang und hat eine Fläche von rund 28.000 Quadratmetern. Instandsetzungsarbeiten gab es auch schon in den vergangenen Jahren: Die „Fahrbahnübergänge“ wurden 1977 ausgetauscht, und schon zweimal, 1996 bis 1998 und 2010 bis 2013, wurde die Fahrbahnplatte wegen aufgetretener Risse saniert. Seit einigen Jahren hat man auch immer wieder Schäden in den Querträgern festgestellt, die regelmäßig geschweißt wurden.

RVR, Städte und Kreise besiegeln Luftbildkooperation

Die Luftbildgrundlage für die elf kreisfreien Städte und vier Kreise im Ruhrgebiet werden künftig flächendeckend, einheitlich und aktuell sein. Eine regelmäßige Befliegung, zentral beauftragt und betreut durch den Regionalverband Ruhr (RVR), macht das möglich. Carsten Kamp, Abteilungsleiter Geodatenzentrum und Geobasisdaten der Stadt Hagen, besiegelte heute (2. August) als Hagener Stellvertreter das gemeinsame Vorgehen mit dem RVR sowie den anderen Städten und Kreisen im Geonetzwerk.metropoleRuhr mit einem Vertrag. Eine Befliegung erfolgt dann jeweils im Frühjahr 2018 und 2019.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel resümiert: „Dieses städteübergreifende Gemeinschaftsprojekt unter dem Dach des Verbandes ist ein gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit in der Metropole Ruhr. Von einer abgestimmten Luftbildbefliegung profitieren die Akteure im Geonetzwerk gleich doppelt. Zum einen erhalten sie ganz aktuelle, qualitativ hochwertige regionale Daten. Zum anderen sparen alle Beteiligten deutlich Kosten ein.“

Zurzeit sind die Luftbilder vom Ruhrgebiet nicht flächendeckend aktuell verfügbar. Die unregelmäßige Datenaktualisierung erschwert städteübergreifende Planungen beispielsweise im Siedlungsflächenmonitoring oder im Radwegebau.

Die gemeinsame Befliegung macht es möglich, dass 2019 erstmals aktuelle Luftbilder und sogar Schrägluftbilder vollständig für das gesamte Ruhrgebiet vorliegen. Die einheitliche Datenbasis eröffnet weitere Anwendungsfelder, um beispielsweise in Zeitreihen die Auswirkungen von Naturereignissen in der Region zu dokumentieren. Ebenso lassen sich versiegelte Flächen ermitteln oder die Entwicklung von Waldschäden darstellen.

„Mit der Luftbildkooperation konnte das Geonetzwerk innerhalb der letzten beiden Jahre drei Projekte für das Ruhrgebiet auf die Beine stellen“, berichtet Jürgen Vahlhaus, Lenkungskreissprecher des Geonetzwerk.metropoleRuhr aus dem Kreis Recklinghausen. „Die Bebauungsplanübersicht und das Luftbildportal haben bereits gezeigt, wie effektiv die Zusammenarbeit aller Städte und Kreise ist und auf Dauer sein kann. So lassen sich gute Ideen wirtschaftlich verwirklichen und alle Partner profitieren vom gegenseitigen Know-How.“

Im jetzt geschlossenen Kooperationsvertrag haben sich die Kommunen und der RVR auf inhaltliche und technische Standards der Bildflüge verständigt. Die Ergebnisse der Befliegung werden zentral beim Verband aufgearbeitet und unter luftbilder.geoportal.ruhr zur Verfügung gestellt. Der RVR übernimmt auch die zentrale Ausschreibung und Vergabe, die Vertragspartner teilen sich die Kosten anhand eines Finanzierungsschlüssels. Der RVR trägt die Aufwendungen für die Infrarotbilder komplett und übernimmt 30 Prozent der Ausgaben je Vertragspartner. Die Kosten für die Befliegung des Ruhrgebiets über zwei Jahre belaufen sich geschätzt auf rund 600.000 Euro. Eine Gesamtbeauftragung wird voraussichtlich 20 Prozent der Ausgaben einsparen. Zudem muss nicht jede Kommune das Know-How für die komplexe Datenauswertung bereithalten.

Carsten Kamp zeigt sich begeistert über die Kooperation: „Interkommunale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet wird in diesem Beispiel gelebt. Zudem sparen wir als Stadt noch Aufwand und Kosten. Moderne Web-Technik macht es möglich, die großen Datenmengen, insbesondere auch durch die zukünftig erstellten Schrägluftbilder, nicht mehr in Hagen speichern zu müssen und auch damit Kosten zu sparen. Ich sehe die gemeinsame Arbeit der Kommunen mit dem RVR im regionalen Geonetzwerk als zukunftsorientiertes Erfolgsmodell.“

Weitere Infos gibt es unter http://www.rvr.ruhr.

RVR, Städte und Kreise besiegeln Luftbildkooperation

Die Luftbildgrundlage für die elf kreisfreien Städte und vier Kreise im Ruhrgebiet werden künftig flächendeckend, einheitlich und aktuell sein. Eine regelmäßige Befliegung, zentral beauftragt und betreut durch den Regionalverband Ruhr (RVR), macht das möglich. Carsten Kamp, Abteilungsleiter Geodatenzentrum und Geobasisdaten der Stadt Hagen, besiegelte heute (2. August) als Hagener Stellvertreter das gemeinsame Vorgehen mit dem RVR sowie den anderen Städten und Kreisen im Geonetzwerk.metropoleRuhr mit einem Vertrag. Eine Befliegung erfolgt dann jeweils im Frühjahr 2018 und 2019.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel resümiert: „Dieses städteübergreifende Gemeinschaftsprojekt unter dem Dach des Verbandes ist ein gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit in der Metropole Ruhr. Von einer abgestimmten Luftbildbefliegung profitieren die Akteure im Geonetzwerk gleich doppelt. Zum einen erhalten sie ganz aktuelle, qualitativ hochwertige regionale Daten. Zum anderen sparen alle Beteiligten deutlich Kosten ein.“

Zurzeit sind die Luftbilder vom Ruhrgebiet nicht flächendeckend aktuell verfügbar. Die unregelmäßige Datenaktualisierung erschwert städteübergreifende Planungen beispielsweise im Siedlungsflächenmonitoring oder im Radwegebau.

Die gemeinsame Befliegung macht es möglich, dass 2019 erstmals aktuelle Luftbilder und sogar Schrägluftbilder vollständig für das gesamte Ruhrgebiet vorliegen. Die einheitliche Datenbasis eröffnet weitere Anwendungsfelder, um beispielsweise in Zeitreihen die Auswirkungen von Naturereignissen in der Region zu dokumentieren. Ebenso lassen sich versiegelte Flächen ermitteln oder die Entwicklung von Waldschäden darstellen.

„Mit der Luftbildkooperation konnte das Geonetzwerk innerhalb der letzten beiden Jahre drei Projekte für das Ruhrgebiet auf die Beine stellen“, berichtet Jürgen Vahlhaus, Lenkungskreissprecher des Geonetzwerk.metropoleRuhr aus dem Kreis Recklinghausen. „Die Bebauungsplanübersicht und das Luftbildportal haben bereits gezeigt, wie effektiv die Zusammenarbeit aller Städte und Kreise ist und auf Dauer sein kann. So lassen sich gute Ideen wirtschaftlich verwirklichen und alle Partner profitieren vom gegenseitigen Know-How.“

Im jetzt geschlossenen Kooperationsvertrag haben sich die Kommunen und der RVR auf inhaltliche und technische Standards der Bildflüge verständigt. Die Ergebnisse der Befliegung werden zentral beim Verband aufgearbeitet und unter luftbilder.geoportal.ruhr zur Verfügung gestellt. Der RVR übernimmt auch die zentrale Ausschreibung und Vergabe, die Vertragspartner teilen sich die Kosten anhand eines Finanzierungsschlüssels. Der RVR trägt die Aufwendungen für die Infrarotbilder komplett und übernimmt 30 Prozent der Ausgaben je Vertragspartner. Die Kosten für die Befliegung des Ruhrgebiets über zwei Jahre belaufen sich geschätzt auf rund 600.000 Euro. Eine Gesamtbeauftragung wird voraussichtlich 20 Prozent der Ausgaben einsparen. Zudem muss nicht jede Kommune das Know-How für die komplexe Datenauswertung bereithalten.

Carsten Kamp zeigt sich begeistert über die Kooperation: „Interkommunale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet wird in diesem Beispiel gelebt. Zudem sparen wir als Stadt noch Aufwand und Kosten. Moderne Web-Technik macht es möglich, die großen Datenmengen, insbesondere auch durch die zukünftig erstellten Schrägluftbilder, nicht mehr in Hagen speichern zu müssen und auch damit Kosten zu sparen. Ich sehe die gemeinsame Arbeit der Kommunen mit dem RVR im regionalen Geonetzwerk als zukunftsorientiertes Erfolgsmodell.“

Weitere Infos gibt es unter http://www.rvr.ruhr.

Sommerverkauf: Bücher, Spiele und Puzzles im Kinderschutzbund

Die „Klamottenkiste“ des Kinderschutzbundes bietet derzeit eine besonders große Auswahl an spannenden Kinderbüchern, tollen Gesellschaftsspielen und interessanten Puzzles zu kleinen Preisen an.

Deshalb findet in den Sommerferien ein Sonderverkauf im Café des Kinderschutzbundes statt. Alle Familien sind herzlich eingeladen, ausgiebig zu stöbern und zu shoppen. Die Erlöse helfen dabei, die pädagogische Arbeit des Kinderschutzbundes zu finanzieren und neue Projekte für Kinder und Familien ins Leben zu rufen.

Der Ausverkauf findet von Montag, 07.08. bis Freitag, 25.08. von 10.00 bis 17.00 Uhr im Café des Kinderschutzbundes, Potthofstr. 20, 58095 Hagen-Mitte statt.

Expertentipps rund um den Bau

Wetter(Ruhr). Sie möchten bauen und haben Fragen rund um das Planungsrecht? Dann holen Sie sich Rat bei Experten: Mitarbeitende aus den städtischen Fachdiensten Stadtentwicklung und Bauordnung bieten ab sofort immer dienstags, jeweils von 9 bis 12 Uhr im Bauamt an der Wilhelmstraße 21 (1. Etage), eine offene Beratung für Bauherren an. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Kollegen aus beiden Fachdiensten stehen bei allen Fragen rund um das Planungsrecht, die Bebauungsplan-Festsetzung und die Bauantragstellung zur Verfügung.

 

A45: Kurze Sperrung wegen Sprengungen am Sonntag im Bereich der Lennetalbrücke

Hagen (straßen.nrw). Im Rahmen des Abbruchs der alten Lennetalbrücke werden am Sonntag (6.8.) um voraussichtlich 14 Uhr zwei Pfeiler gesprengt. Von 13.55 bis 14.05 Uhr wird deswegen die A45 zwischen der Anschlussstelle Schwerte-Ergste und dem Autobahnkreuz Hagen gesperrt. Es wird ein Sicherheitsbereichsradius von 100 Metern eingerichtet, dort ist der Aufenthalt verboten. Der Sperrbereich wird streng überwacht.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a45/neubau-der-lennetalbruecke.html

Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart besuchte die FernUniversität

Im Rahmen seiner Sommerreise 2017 besuchte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, neuer Minister des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, am Mittwoch, 2. August, die FernUniversität in Hagen. Die staatliche deutsche Universität mit der größten Zahl von Studierenden ist eine Vorreiterin bei der Digitalisierung der universitären Lehre. Sie befasst sich nicht nur in der Lehre mit dem höchst aktuellen Thema, sondern erforscht die Digitalisierung, ihre Vorteile und ihre Einsatzmöglichkeiten in vielfältiger Weise. Hierfür baut sie auch einen Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen. Konsequenzen für die Hochschulbildung“ auf.

 

Der immer größeren Bedeutung der Digitalisierung trägt das Ministerium durch seine Namensgebung sichtbar Rechnung. Für Minister Prof. Pinkwart, FernUni-Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert und Hochschulkanzlerin Regina Zdebel ergaben sie durch die Digitalisierung zahlreiche interessante Ansätze für Gespräche, die weitergeführt werden sollen. Prof. Pellert ist auch Sprecherin der Digitalen Hochschule NRW, die die Digitalisierungsaktivitäten im Hochschulbereich des Landes auf eine neue Ebene hebt.

A45/A46: Neue Verkehrsführung im Kreuz Hagen

Hagen (straßen.nrw). Im Zuge des Neubaus der Lennetalbrücke kam es im Autobahnkreuz Hagen im Bereich der Verbindung von der A46 aus Iserlohn auf die A45 nach Dortmund immer wieder zu Rückstausituationen auf der A46. Damit der Verkehr ungestörter fließt, wurde jetzt im Rahmen einer Unfallkommission beschlossen, während der weiteren Bauarbeiten die Verbindung zu sperren und den Verkehr aus Iserlohn nach Dortmund das Autobahnkreuz „durchkreiseln“ zu lassen, um so die Einfädelung zu entzerren. Die Verkehrsführung erfolgt mit Rotem Punkt.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a45/neubau-der-lennetalbruecke.html

Lkw überrollt Mann auf der A 1 – 63-Jähriger tödlich verletzt

Dortmund. Ein Mann ist in der Nacht auf den heutigen Mittwoch (2. August)
auf der A 1 bei Schwerte von mehreren Fahrzeugen überrollt worden. Er
wurde tödlich verletzt.

Ersten Ermittlungen zufolge erkannte der 44-jährige Fahrer eines
Sattelzugs gegen 0.45 Uhr eine Person auf dem rechten Fahrstreifen
der A 1 in Richtung Köln, wenige Meter vor der Anschlussstelle
Schwerte. Sofort leitete er eine Vollbremsung ein und wich auf den
Standstreifen aus. Dennoch kam es zum Kontakt des Lkw mit der Person.
Der Fahrer des Lkw hielt sofort an und versuchte andere
Verkehrsteilnehmer zu warnen. Ein nachkommender Lkw versuchte noch
auszuweichen, überrollte den Mann jedoch ebenfalls.

Der Mann erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der
Unfallstelle. Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich um einen
63-jährigen Dortmunder.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die A 1 in Richtung Köln
für mehrere Stunden bis einschließlich 4.45 Uhr gesperrt werden

Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, dass
der Mann zuvor von einem weiteren unbekannten Fahrzeug angefahren
worden ist, sucht die Polizei nun Zeugen.

Hinweise nimmt die Polizeiwache Schwerte unter der Rufnummer
02304/921-3320 entgegen.

Die Ermittlungen dauern an.

Hagener wird im Schlafzimmer von Einbrecher geweckt

Am Mittwoch, 02.08.2017, kam es zu einem versuchten
Einbruch in der Straße Am Höing. Gegen 01.00 Uhr wachte ein
53-jähriger Hagener durch Geräusche auf. Er musste feststellen, dass
ein Einbrecher durch das Fenster geklettert war und im Schlafzimmer
stand. Der Täter ergriff augenblicklich ohne Beute die Flucht und
sprang über ein Garagendach auf die Straße. Während der Fahndung
sahen die Beamten auf der Alexanderstraße einen Motorroller mit zwei
Personen. Der Fahrer reagierte weder auf die Anhaltezeichen, noch auf
das Yelp-Signal und Blaulicht. Stattdessen fuhr er durch eine
Sackgasse in den Hameckepark hinein, wohin der Streifenwagen zunächst
nicht folgen konnte. Im Park sahen Zivilbeamte den Motorroller an
einem Gebüsch. Dort versteckten sich auch der Fahrer und sein Sozius.
Die Polizisten nahmen die Männer (21, 22) vorläufig fest. Vermutlich
besaß der 21-jährige Rollerfahrer keinen Führerschein. In dem
Fahrzeug fanden die Ermittler mehrere Werkzeuge, die sie
sicherstellten. Ob ein Tatzusammenhang zum Einbruch besteht, wird zur
Zeit durch die Kriminalpolizei geprüft.

Zeuginnen beobachten Einbrecherinnen

Am Dienstag vernahmen zwei 46 und 48 Jahre alte
Zeuginnen gegen 17.50 Uhr verdächtige Geräusche aus der oberen Etage
eines Wohnhauses in der Knüwenstraße. Die Zeuginnen gingen in den
Hausflur und trafen dort auf zwei ihnen unbekannte Frauen. Die
Unbekannten gaben auf Nachfrage in gebrochenem Deutsch an, sie seien
bei einer Freundin gewesen. Daraufhin verließen die Frauen das Haus
in Richtung Schwerter Straße. Unmittelbar danach stellten die
Zeuginnen fest, dass die Eingangstür einer Wohnung über ihnen
aufgebrochen war. Ob aus der Wohnung etwas entwendet wurde, stand zum
Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die beiden
unbekannten Frauen können wie folgt beschrieben werden: Eine der
Einbrecherinnen ist ca. 20 bis 23 Jahre alt und schlank. Sie hat
lange, zum Zopf gebundene blonde Haare und war zur Tatzeit mit einem
beigen Blazer und einer beigen Hose bekleidet. Außerdem trug die Frau
eine Handtasche mit sich. Die andere Frau ist ebenfalls 20 bis 23
Jahre alt und korpulent. Sie hat lange schwarze Haare, die zum Zopf
gebunden sind, und trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke. Die Polizei
bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu melden.

Angeblicher Spendensammler bedrängt 82-Jährige

Mit einem rabiaten Spendensammler bekam es am
Dienstagmorgen eine 82 Jahre alte Frau aus Haspe zu tun. Gegen 09.45
Uhr klingelte es an der Etagentür der Geschädigten in der
Schützenstraße. Ein Fremder bat zunächst um eine Spende für eine
Operation seiner Tochter, woraufhin ihn die Frau aufforderte, zu
gehen. Stattdessen drängte sich der Mann gewaltsam in die Wohnung.
Die 82-Jährige eilte hinter dem Unbekannten her und ergriff ihn am
Kragen. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich bereits in ihrem
Schlafzimmer und auf griff eine Ablage. Sie schob ihn aus der
Wohnung, musste dann allerdings wenig später feststellen, dass der
Mann einen goldenen Ring von der Ablage entwendet hatte. Sie
beschrieb ihn später bei der Anzeigenerstattung als 40 bis 50 Jahre
alt und 1,60 Meter groß mit dunklen Haaren und dunkelgrauer Kleidung.
Bei dem Vorfall führte er einen kleineren Rucksack mit. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht
haben, melden sich bitte unter de r986 2066.

Angetrunkener Autofahrer beschädigt beim Einparken einen Baum und ein Fahrzeug

Am Dienstag beobachtete eine 38-jährige Zeugin gegen
16.00 Uhr einen Mann, der beim Einparken in der Straße Büddinghardt
mit seinem Opel Astra rückwärts gegen einen Baum stieß. Der
Autofahrer rangierte dann weiter und berührte hierbei einen hinter
ihm parkenden Mazda. Daraufhin verließ der Mann sein Auto und begab
sich mit unsicherem Gang in ein Gebäude. Die von der Zeugin
informierte Polizei konnte den Astra-Fahrer in dem Gebäude ausfindig
machen. Er stand offensichtlich unter dem Einfluss alkoholischer
Getränke. Daher musste der Unfallfahrer die Polizei zur Entnahme
einer Blutprobe begleiten. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Die Höhe des Sachschadens an dem Mazda und am Baum stand zu Zeitpunkt
der Unfallaufnahme noch nicht fest.

Technische Zusammenführung der Sparkassen Hagen und Herdecke

Am Wochenende vom 18. bis 20. August erfolgt die technische Zusammenführung der
ehemaligen Sparkassen Hagen und Herdecke. Die bislang noch getrennten Datenbestände werden technisch zusammengeführt. Damit geht die Sparkasse HagenHerdecke den abschließenden Schritt, um ihre Leistungen für Kunden in der Region Hagen und Herdecke einheitlich anbieten zu können.
„Dann ist es egal, ob ein Kunde aus Hagen in Herdecke oder ein Herdecker in Hagen
zu uns kommt,“ so Frank Walter, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, „in allen Geschäftsstellen werden die gleichen Leistungen angeboten.
Um dies zu erreichen, wird es am dritten Augustwochenende zu Einschränkungen kommen !“
Von Freitagabend, 18. August 2017 ab 18.00 Uhr bis Sonntagabend, 20.August, 18.00 Uhr,
müssen die Kunden der Sparkasse folgendes beachten:
Geldabhebungen am Geldautomaten werden zeitweise nicht möglich sein.
Die Selbstbedienungstechnik, wie Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminals,
wird zeitweise nicht zur Verfügung stehen.
Beim bargeldlosen Bezahlen im Handel mit Sparkassenkarten werden die Verfügungsmöglichkeiten eingeschränkt sein.
Das Onlinebanking steht im gesamten Zeitraum nicht zur Verfügung.
Auch im Ausland wird es zu Einschränkungen bei der Nutzung von  Selbstbedienungstechnik kommen.
Die Sparkasse HagenHerdecke empfiehlt ihren Kunden daher:
Erledigen Sie Ihre Zahlungsvorgänge im Online-Banking und an den Selbstbedienungsgeräten rechtzeitig vor diesem Wochenende.
Versorgen Sie sich rechtzeitig mit ausreichend Bargeld .
Falls vorhanden: Halten Sie Ihre Kreditkarte mit PIN bereit.
Bei Auslandsreisen über dieses Wochenende sollten alternativ ausländische Zahlungsmittel, eine Kreditkarte mit PIN oder Reiseschecks mitgenommen werden.
Alle Kreditkarten (MasterCard/Visa etc.) sind wie gewohnt nutzbar.
„Wir sprechen unsere Kunden auf möglichst vielen Wegen an.“, so Frank Mohrherr, stellvertretendes Vorstandsmitglied. „So können die möglichen Unannehmlichkeiten
für unsere Kunden weitestgehend vermieden werden.“
Alle Informationen zur technischen Zusammenführung sind auf der Homepage abrufbar.
Für Fragen rund um die Zusammenführung der beiden Sparkassen stehen natürlich auch alle Kundenberater und Kundenberaterinnen gerne zur Verfügung. Das KundenDialogCenter der Sparkasse HagenHerdecke ist darüber hinaus von Montags bis Freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter 02331-206-0 zu erreichen.

Kindesmissbrauch „live“ per Webcam – Festnahme

Die Staatsanwaltschaft Traunstein und das
Bundeskriminalamt haben am Dienstag einen 48-jährigen Beschuldigten
aus dem Landkreis Altötting festgenommen, der des schweren sexuellen
Missbrauchs von Kindern sowie der Verbreitung, des Erwerbs und des
Besitzes kinderpornografischer Schriften dringend verdächtig ist.

Der zugrunde liegende Sachverhalt betrifft den noch neuen Modus
Operandi des „Webcam Child Sex Tourism“. Dabei werden Kinder sexuell
missbraucht, während der zahlende Kunde das Geschehen im Ausland
mittels Webcam „live“ beobachten und sowohl dem Täter als auch dem
Kind Handlungsanweisungen geben kann.

Der Kunde macht sich beim „Webcam Child Sex Tourism“ aufgrund der
Einflussmöglichkeiten auf Missbraucher, Opfer und das konkrete
Geschehen (als Anstifter) in gleichem Maße strafbar wie der
Missbraucher vor Ort.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein erließ das
Amtsgericht Traunstein bereits im Vorfeld einen Haftbefehl gegen den
48-Jährigen. Die Wohnungsdurchsuchung führte zur Sicherstellung von
Beweismaterial.

Der Beschuldigte wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Dieser
hat den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet.

Der Festnahme waren umfangreiche Ermittlungen des
Bundeskriminalamts vorausgegangen.

Papiercontainerbrand

Wetter (Ruhr). Der Löschzug Alt-Wetter wurde am Abend des 01.08.2017 um 22:58 Uhr zu einem Papiercontainerbrand in der Hoffmann-von-Fallersleben-Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte brannte der Inhalt des Papiercontainers in voller Ausdehnung. Durch eine Person unter Atemschutz wurde ein C-Rohr vorgenommen und das Feuer abgelöscht. Vereinzelte Glutnester wurden mit der Wärmebildkamera aufgespürt und ebenfalls abgelöscht. Anschließend wurde der Container komplett mit Wasser und Schaum geflutet. Weitere Maßnahmen waren für die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr nicht erforderlich, sodass der Einsatz nach einer guten Stunde beendet werden konnte.

 

 

Bundespolizei und Staatsanwaltschaft zerschlagen Schleuserbande

Sankt Augustin, Bochum, Düsseldorf, Essen. Bundespolizei
und Staatsanwaltschaft gelang gestern ein
Ermittlungserfolg gegen eine mutmaßliche Schleuserbande.

Dabei wurden ein Haftbefehl, vier Durchsuchungsbeschlüsse sowie
sieben Pfändungsbeschlüsse vollstreckt. Ein weiterer Haftbefehl
konnte nicht vollstreckt werden.

Die kriminelle Bande steht im Verdacht, irakische
Staatsangehörige unter Vortäuschung humanitärer Notfälle in die
Bundesrepublik Deutschland geschleust zu haben.

Mit Hilfe vermutlich gefälschter medizinischer Atteste, die durch
einen Mittelsmann in Polen in dortigen Kliniken vorgelegt wurden,
konnten polnische Schengen-Visa erschlichen werden. Die irakischen
Staatsangehörigen reisten damit über das europäische Ausland nach
Deutschland ein. Die Behandlungstermine in Polen wurden nicht
wahrgenommen. Stattdessen stellten die Geschleusten kurz vor Ablauf
der sogenannten Medical-Visa Asylanträge in Deutschland.

Die Schleusungswilligen zahlten durchschnittlich bis zu 10.000,-
Euro an die Schleuser.

Bei den Wohnungsdurchsuchungen wurden zahlreiche
verfahrensrelevante Dokumente wie Medical-Visa-Unterlagen,
Bankbelege sowie Krankenversicherungskarten, Barmittel in Höhe von
ca. 10.000 Euro sowie zwei Fahrzeuge sichergestellt, die den
bisherigen Tatverdacht untermauern. In einem Bankschließfach wurden
weitere 10.000 Euro sowie Goldschmuck gefunden und sichergestellt.

Den gestrigen Vollstreckungsmaßnahmen gingen intensive Fahndungs-
und Ermittlungsmaßnahmen von Bundespolizei und Staatsanwaltschaft
voraus. Insgesamt waren heute ca. 40 Einsatzkräfte der Bundespolizei
im Einsatz.

Die Ermittlungen dauern weiter an.

Nachfragen sind bitte an die Staatsanwaltschaft Essen zu richten,
wenngleich bis auf weiteres über die Pressemitteilung hinaus keine
weiteren Erklärungen abgegeben werden können.

Laterne umgefahren und geflüchtet

Iserlohn. Zwischen Montag, 18 Uhr und Dienstag, 7 Uhr, beschädigte ein noch
unbekannter Täter am Caller Weg, Ecke Hembergstraße eine Laterne.
Anschließend flüchtete er oder sie in unbekannte Richtung und
hinterließ mehrere hundert Euro Sachschaden. Am Unfallort blieben
Fahrzeugteile zurück, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem
weißen VW Tiguan ab dem Baujahr Mai 2011 gehören.

Wer kann Hinweise zum Unfall oder einem PKW machen, der einen
passenden Unfallschaden aufweist? Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn
unter 02371/9199-7106 oder 9199-0 entgegen.

Unbelehrbare Autofahrer – 30 Mal zu schnell

Von Dienstag, 01.08.2017, auf Mittwoch, hielten sich
mehrere Autofahrer nicht die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Hagen.
Zwischen 21:30 Uhr und 01.00 Uhr führten die Beamten der
Polizeiwachen Innenstadt und Hoheleye gezielte
Geschwindigkeitskontrollen durch. Auf der Eckeseyer Straße fuhren
zehn Autofahrer zu schnell. Gleich drei Verkehrsteilnehmer erwartet
eine längere Zeit mit Bus und Bahn. Einen 23-jähriger Mercedesfahrer
aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis erwischten die Polizisten mit 92 km/h,
statt erlaubter 50 km/h. Ein 25-jähriger Sharan-Fahrer fuhr nur ein
wenig „langsamer“ (85 km/h), muss jedoch ebenfalls mit einem
Fahrverbot rechnen. Auch ein 19-Jähriger Fahranfänger wird seinen
sechs Wochen alten Führerschein vermutlich bald wieder abgeben
müssen. Ihn maßen die Beamten mit 83 km/h. Besonders unbelehrbar
zeigte sich der 25-jährige Fahrer eines Fiats. In der Herdecker
Straße wurde er mit 66 km/h gemessen und musste ein Verwarnungsgeld
zahlen. Nur zehn Minuten später waren an der Eckeseyer Straße erneut
35 Euro fällig. Hier erwischten ihn die Beamten mit 67 km/h.
Insgesamt kam die Polizei 30 Geschwindigkeitssündern auf die
Schliche.

Polizei warnt vor betrügerischen Faxmitteilungen

Derzeit erhalten Hagenerinnen und Hagener wahllos
Faxmitteilungen, die angeblich von einer Bank aus Bilbao in Spanien
stammen. In dem Fax wird mitgeteilt, dass ein Kunde verstorben ist
und ein großes Vermögen hinterlassen hat. Der Adressat des Fax sei
als möglicher Erbe festgestellt worden. Daher werde man gebeten,
Kontaktdaten zu übermitteln. Geht man darauf ein, wird man
aufgefordert, eine Vorauszahlung auf das vermeintliche Erbe zu
leisten. Die Polizei rät dringend davon ab, Kontakt zu der
angeblichen Bank aufzunehmen. Selbstverständlich sollte man auch
keine Vorauszahlung auf das scheinbare Erbe leisten. Betroffene
werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu me

Mit der VHS auf den Spuren alter Hagener Industriepioniere

Zu einer Spurensuche zu Hagens alten Industriepionieren in der Innenstadt mit dem Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund am Mittwoch, 9. August, von 18 bis 19.15 Uhr ein. Treffpunkt ist der Eingang zum Volkspark in der Karl-Marx-Straße.

Im 19. Jahrhundert gab es mehrere große Fabriken im Bereich der heutigen Innenstadt, zum Beispiel „Funcke & Hueck“ oder auch „Söding & Halbach“. Diese Epoche ist zwar längst Geschichte, aber an die industrielle Vergangenheit erinnert mancherlei bis heute – zum Beispiel einige Straßennamen oder der Volkspark, dessen Vorgänger ein privater Park der Familie Funcke war. Auch verschiedene Kunstwerke wird Michael Eckhoff bei dieser Tour eingehender betrachten. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1048 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

VHS-Führung durch die Heilig-Geist-Kirche Emst

Zu einer Führung durch die Heilig-Geist-Kirche in Hagen-Emst mit Karl-Josef Sievers lädt die Volkshochschule Hagen für Mittwoch, 9. August, um 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Willdestraße 19.

Die katholische Heilig-Geist-Kirche in Emst ist das letzte Bauwerk des bekannten deutschen Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm, errichtet im Jahr 1955. Sie liegt beinahe burgartig, mit einem markanten, runden und weit sichtbaren Turm auf der Emster Höhe. Innen stellt sich die Kirche als eine hohe, säulenlose Halle dar, an die sich übergangslos ein halbrunder Chorraum anschließt. Besondere Einrichtungsgegenstände sind eine freihängende Stuckdecke mit Feuerzungen-Motiven, Altar, Ambo, und Taufbecken aus grünem Marmor, ein textiler Kreuzweg (Stickarbeit) von Hildegard Buchholz sowie Glasfenster von Dr. Egbert Lammers in Turm- und Taufkapelle. Die Führung geht auf die Geschichte, die Architektur und die Symbolik des Kirchenraumes ein und gibt Erläuterungen zu den Einrichtungsgegenständen. Die Kirche ist seit 2008 in die Denkmalliste der Stadt Hagen aufgenommen.

Der Kostenbeitrag für die Führung ist nicht festgelegt. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welcher Beitrag ihnen die Führung wert ist. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1174 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.