Frauen Union informiert sich vor Ort über Müllentsorgung

In der vergangenen Woche besuchten Mitglieder der FU Kreisverbände Ennepe-Ruhr und Hagen gemeinsam das Müllheizkraftwerk der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH.  Bei strahlendem Sonnenschein wurden sie auf dem Gelände der AWG von Conrad Tschersich, dem technischen Betriebsleiter freundlich in Empfang genommen. Zum Einstieg in das Thema hielt Conrad Tschersich einen unterhaltsamen und informativen Vortrag über Müll-Recycling, die unterschiedlichen Aufgaben der AWG und die technischen Eckdaten der Anlage in Wuppertal. Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH ist ein kommunales Unternehmen der Stadt Wuppertal und ist durch die Mitgliedschaft im ECO-City Zweckverband auch für den Müll aus dem Ennepe-Ruhr Kreis zuständig.

Neben dem Betrieb des Müllheizkraftwerks übernimmt die AWG die städtische Müllabfuhr in Wuppertal, betreibt Recyclinghöfe, führt Wertstoffsammlungen und Sperrmüllsammlungen durch und hat sogar einen eigenen Autorecycling-Hof.

Nach dem Vortrag wurden die Damen mit den nötigen Schutzhelmen ausgerüstet und die eigentliche Besichtigung konnte beginnen. Bei dem Rundgang schwankten die Temperaturen enorm, neben den Verbrennungsöfen war es sehr warm, im Kontrollraum der Anlage klimatisiert und angenehm kühl. Eine Herausforderung war das „Höhendiplom“ auf einer Gitterrostbrücke in 50 Meter Höhe. Von dort konnte sogar der Kölner Dom mit bloßem Auge erspäht werden. Da sollte Frau schon schwindelfrei sein. Der Besuch der Krananlage im Inneren der Anlage war ebenfalls ein Highlight. Hier wird der angelieferte Müll mit riesigen Greifkrallen aufgenommen und in die Öfen gegeben. Der jüngste und einzige männliche Teilnehmer der Besichtigung durfte hier selbst einmal tätig werden und ferngesteuert den Müllgreifer bedienen.

Am Ende der Führung waren sich alle Teilnehmerinnen einig, dass die Besichtigung sehr informativ und interessant war und viele neue Erkenntnisse in puncto Müllwirtschaft gebracht hat. Dr. Babett Bolle, Vorsitzende der Frauenunion des Ennepe-Ruhr-Kreises meinte abschließend: „Viele von uns sitzen im Stadtrat oder Kreistag. Müll und besonders die Müllgebühren stehen immer wieder auf der politischen Tagesordnung und da ist es nur gut, wenn wir die Hintergrundinformationen dazu haben und kompetent in die Diskussionen einsteigen können.“

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