Frauen Union informiert sich vor Ort über Müllentsorgung

In der vergangenen Woche besuchten Mitglieder der FU Kreisverbände Ennepe-Ruhr und Hagen gemeinsam das Müllheizkraftwerk der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH.  Bei strahlendem Sonnenschein wurden sie auf dem Gelände der AWG von Conrad Tschersich, dem technischen Betriebsleiter freundlich in Empfang genommen. Zum Einstieg in das Thema hielt Conrad Tschersich einen unterhaltsamen und informativen Vortrag über Müll-Recycling, die unterschiedlichen Aufgaben der AWG und die technischen Eckdaten der Anlage in Wuppertal. Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH ist ein kommunales Unternehmen der Stadt Wuppertal und ist durch die Mitgliedschaft im ECO-City Zweckverband auch für den Müll aus dem Ennepe-Ruhr Kreis zuständig.

Neben dem Betrieb des Müllheizkraftwerks übernimmt die AWG die städtische Müllabfuhr in Wuppertal, betreibt Recyclinghöfe, führt Wertstoffsammlungen und Sperrmüllsammlungen durch und hat sogar einen eigenen Autorecycling-Hof.

Nach dem Vortrag wurden die Damen mit den nötigen Schutzhelmen ausgerüstet und die eigentliche Besichtigung konnte beginnen. Bei dem Rundgang schwankten die Temperaturen enorm, neben den Verbrennungsöfen war es sehr warm, im Kontrollraum der Anlage klimatisiert und angenehm kühl. Eine Herausforderung war das „Höhendiplom“ auf einer Gitterrostbrücke in 50 Meter Höhe. Von dort konnte sogar der Kölner Dom mit bloßem Auge erspäht werden. Da sollte Frau schon schwindelfrei sein. Der Besuch der Krananlage im Inneren der Anlage war ebenfalls ein Highlight. Hier wird der angelieferte Müll mit riesigen Greifkrallen aufgenommen und in die Öfen gegeben. Der jüngste und einzige männliche Teilnehmer der Besichtigung durfte hier selbst einmal tätig werden und ferngesteuert den Müllgreifer bedienen.

Am Ende der Führung waren sich alle Teilnehmerinnen einig, dass die Besichtigung sehr informativ und interessant war und viele neue Erkenntnisse in puncto Müllwirtschaft gebracht hat. Dr. Babett Bolle, Vorsitzende der Frauenunion des Ennepe-Ruhr-Kreises meinte abschließend: „Viele von uns sitzen im Stadtrat oder Kreistag. Müll und besonders die Müllgebühren stehen immer wieder auf der politischen Tagesordnung und da ist es nur gut, wenn wir die Hintergrundinformationen dazu haben und kompetent in die Diskussionen einsteigen können.“

Hütten-Stadt auf Bauspielplatz eröffnet

Wetter(Ruhr). Zwei Wochen sägten und zimmerten rund 250 Mädchen und
Jungen auf dem großen inklusiven Bauspielplatz. Die Kinder haben auf der großen Wiese hinter dem Volmarsteiner Berufsbildungswerk „ihre“ Hütten-Stadt gebaut. Als alles fertig war, haben Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) als „Hütten-TüV“ die Stabilität der Bauwerke gecheckt. Heute (Freitag) ist die Hütten-Stadt offiziell eröffnet worden.
„Der Bauspielplatz ist eine tolle Sache“, betonten Bürgermeister Frank Hasenberg und Markus Bachmann, Vorstand der Evangelischen Stiftung Volmarstein, als sie symbolisch das rot-weiße Flatterband durchschnitten. Seit fünf Jahren betreiben Stadt und Stiftung den inklusiven Bauspielplatz als Gemeinschaftsprojekt. Dort erleben Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren,
darunter auch Mädchen und Jungen mit Behinderung aus Einrichtungen der Stiftung, drei Wochen lang jede Menge Ferien-Abenteuer – diesmal bis zum 3. August. „Zirkus Karlo Kiste“ – so lautet das aktuelle Bauspielplatz-Motto. Das bedeutet: Neben dem
Hüttenbau gab es jede Menge Aktionen zum Thema „Zirkus“. So versuchen sich die Mädchen und Jungen u.a. im Jonglieren, Balancieren und Zaubern.

Bauarbeiten auf der Brücke Becheltestraße

Zu Verkehrsbeeinträchtigungen kann es ab Montag, 31. Juli, bis Freitag, 4. August, auf der Brücke an der Becheltestraße kommen, da der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) die Fahrbahn saniert. Die ursprünglich für die Vorwoche geplanten Arbeiten mussten witterungsbedient verschoben werden. Zeitweise werden einzelne Fahrspuren gesperrt, um den Fugenverguss zu erneuern. Der WBH hält die Beeinträchtigungen so gering wie möglich und bittet um Verständnis.

Mehr als die Hälfte der Lkw mit Mängeln

Dortmund. Gemeinsam mit dem Zollamt Siegen haben Beamtinnen und Beamte der
Autobahnpolizeiwache Freudenberg am Donnerstag (27. Juli) auf der A
45 den Schwerlastverkehr kontrolliert. Kontrollstelle war der
Rastplatz „Eisernhardt“ im Bereich Siegen. Insgesamt wurden 47
Fahrzeuge überprüft. Bei mehr als der Hälfte der kontrollierten LKW
wurden Mängel festgestellt.

Die eingesetzten Beamten fertigten 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen
gegen Fahrer bzw. Halter und erhoben vier Verwarnungsgelder.
Insgesamt wurde sechs Lkw-Fahrern die Weiterfahrt untersagt – unter
anderem wegen zu hoher Aufbauten, einer defekten Bremsanlage oder
Fahrens ohne Fahrerkarte. Wegen Verstößen gegen die Lenk- und
Ruhezeiten wurden 14 Anzeigen gefertigt.

Gleich mehrere Lkw durften ihre Fahrt nicht fortsetzen, weil ihre
Aufbauten am Auflieger zu hoch waren. Diese mussten vor der
Weiterfahrt die Höhe auf vier Meter reduzieren. Dies war bei einem
Lkw jedoch nur sehr schwer möglich. Hier musste zunächst die Ladung
auf einen anderen Lkw umgeladen werden.

Bei einem weiteren Lkw-Auflieger wurde ein erhöhter
Druckluftverlust festgestellt. Eine nähere Begutachtung brachte eine
defekte Bremsleitung zutage. Für dieses Fahrzeug wurde ein Truck
Service zur Reparatur bestellt und eine Sicherheitsleistung
einbehalten. Zuvor hatte dieser Lkw auch noch im Überholverbot mit
erhöhter Geschwindigkeit überholt.

Der Zoll richtete sein Augenmerk auf Schwarzarbeit und illegale
Beschäftigung. Es ergaben sich zwei Verdachtsfälle hinsichtlich
illegaler Arbeitsaufnahme.

Trotz Versteck gefunden

Hemer. Die Polizisten der Polizeiwache Hemer retteten am gestrigen Morgen gegen 06:30 Uhr einen flugunfähigen Reiher, der sich beim „Eiswerk“ an der dortigen Außenbestuhlung aufhielt. Mittels einer Rettungsdecke wurde er „eingefangen“ und mit zur Wache genommen.

Im Anschluss daran wurde er in fachkundige Hände übergeben, die sich nun um die Flugfähigkeit des Reihers kümmern werden.

Ob der Reiher sich beim „Eiswerk“ versteckte, um dort zu Öffnungszeiten ein Eis abzustauben, bleibt wohl sein Geheimnis.

Bushaltestelle zerstört

Hagen. Ein Zeuge verständigte am Donnerstagabend die Polizei, nachdem er einen Knall und lautes Klirren von der Straße her gehört hatte. Gegen 20.25 Uhr befand sich der Anwohner der Beethovenstraße in seiner Küche, als er durch das Geräusch aufgeschreckt nach draußen schaute. An der Bushaltestelle Gneisenaustraße standen zwei Personen neben der eingeschlagenen Scheibe des Wartehäuschens und liefen in Richtung Brahmsstraße davon. Einer der mutmaßlichen Täter trug ein blau-rot-quergestreiftes Oberteil, der andere eine schwarze Jacke mit weißen Ärmeln. Hinweise im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung bitte an die 986 2066.

VW Crafter mitsamt Rollstuhlrampe entwendet

Hagen. In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte in der
Rehstraße einen VW Crafter entwendet. Ein Angestellter hatte den
weißen Firmenwagen gegen 17.00 Uhr in einer Zufahrt abgestellt und am
anderen Morgen den Diebstahl bemerkt. Bei dem etwa 50000 Euro teuren
Fahrzeug handelt es sich um einen Siebensitzer mit Firmenbeschriftung
auf beiden Seiten, auffällig ist eine angebaute Rollstuhlrampe.
Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl des zwei Jahre alten
Kleinbusses bitte an die 986 2066.

Hagenerin entdeckt zufällig geklautes Fahrrad

Hagen. Eine 26-jährige Hagenerin war am Donnerstag gegen
13.30 Uhr zu Fuß auf der Schürmannstraße unterwegs. Sie traute ihren
Augen kaum, als sie an einem in der Nähe des Finanzamts befindlichen
Verkehrszeichen das ihr zwei Tage zuvor entwendete Fahrrad entdeckte.
Der bislang unbekannte Dieb hatte das Rad mit einem Schloss an dem
Verkehrszeichen befestigt. Die junge Dame informierte die Polizei und
gab an, dass ihr Fahrrad am Dienstag aus einem Treppenhaus in der
Rembergstraße entwendet worden sei. Sie habe das ehemals lilafarbene
Rad im März mit schwarzer Sprühfarbe umlackiert. Die 26-Jährige
konnte eindeutig belegen, dass es sich bei dem aufgefundenen Fahrrad
um ihr Eigentum handelt. Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise
unter der Rufnummer 02331/986-2066.

Nach dem Nachtdienst ist noch lange nicht Schluss

Hagen. Eine Polizeibeamtin befand sich am Freitagmorgen
gegen 06.30 Uhr nach ihrem Nachtdienst auf dem Heimweg, als sie auf
der Volmetalstraße von einem Renault überholt wurde, dessen Fahrer
auffällig unsicher unterwegs war. Mal war der Wagen deutlich zu
schnell, dann bremste der Fahrer unnötig ab und an einer Ampel fuhr
er nur zögerlich an, als diese auf „grün“ wechselte. Die alarmierten
Kollegen des Frühdienstes konnten schnell aufschließen und den Wagen
samt Fahrer in einem Betrieb direkt an der B54 antreffen. Hier wollte
der 26-Jährige gerade seine Arbeit aufnehmen, als ihn die Beamten
überprüften. Alkohol hatte der Renault-Fahrer nicht getrunken,
allerdings verlief ein Drogentest positiv und er musste mit zur
Blutprobe. Die Anzeigenbearbeitung wird nach der Auswertung der Probe
weitere Maßnahmen treffen.

20 Duscharmaturen aus Gebäude entwendet

Hagen. Bislang unbekannte Einbrecher entwendeten in der
Nacht zum Donnerstag 20 Thermostatarmaturen aus einem im Umbau
befindlichen Gebäude im Trappenweg. Am Donnerstag erschien der
33-jährige Objektverantwortliche gegen 10.00 Uhr an einem derzeit in
der Sanierung befindlichen Gebäude im Trappenweg. Hier bemerkte er,
dass die Kellertür aufgehebelt war. Der Zeuge betrat das Gebäude und
stellte fest, dass 20 Thermostatarmaturen der Duschen entwendet
wurden. Die Armaturen haben einen Wert von rund 3000 Euro. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Hagener Direktkandidaten für Bundestagswahl zugelassen

Der Wahlausschuss der Stadt Hagen hat am Freitagvormittag (28. Juli) folgende Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis I zugelassen: Cemile Giousouf (CDU), René Röspel (SPD), Karen Haltaufderheide (Bündnis 90/Die Grünen), Ralf Sondermeyer (Die Linke), Katrin Helling-Plahr (FDP), Michael Eiche (AfD), Reinhard Funk (MLPD) sowie Michael Tropp (Einzelbewerber). Die Bundestagswahl 2017 findet am Sonntag, 24. September, ab 8 Uhr statt. Dann sind die 133.000 wahlberechtigten Bürger des Wahlkreises aufgefordert, wohl überlegt ihre Stimme abzugeben.

Polizei fahndet nach schwarzem Geländewagen oder SUV

Herdecke. Am 27.07.2017, gegen 07.00 Uhr, führte eine
24-jährige Wetteranerin mit einem Pkw VW Golf im Kurvenbereich der
Ender Talstraße in Richtung Wetter in Höhe „Sägemühle“ wegen eines
entgegenkommenden und überholenden schwarzen Geländewagens oder SUV
eine Notbremsung durch. Ein hinter ihr fahrender Pkw Skoda Ibiza
eines 24-jährigen Herdeckers konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen
und fuhr auf den vor ihm fahrenden Pkw VW Golf auf. Bei dem
Zusammenstoß zogen sich beide Fahrer leichte Verletzungen zu. Sie
begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Der Fahrer des
schwarzen Geländewagens oder SUV setzte jedoch seine Fahrt fort, ohne
eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02335/9166-7000.

Mehr Geld für heimische Bäcker

Sie verdienen ab sofort mehr Brötchen: Ein Lohn-Plus gibt es in Hagen für die rund 640 Beschäftigten in Bäckereien. Gesellen bekommen rückwirkend zum Juli 2,3 Prozent mehr Geld – das sind 47 Euro mehr im Monat. Im Mai kommenden Jahres erhöht sich ihr Verdienst um weitere 2,2 Prozent. Das hat die NGG Südwestfalen mitgeteilt.  

Gewerkschafterin Isabell Mura spricht von einem „ordentlichen Tarifabschluss“: „In Hagen profitieren gerade Beschäftigte mit niedrigen Einkommen. Besonders Frauen, die vorrangig im Verkauf arbeiten, haben jetzt deutlich mehr in der Tasche“, so Mura. Außerdem sieht der Tarifvertrag ein Lohn-Plus für ungelernte Kräfte vor: Sie erhalten ab sofort 40 Euro mehr pro Monat und ebenfalls zusätzliche 2,2 Prozent ab Mai.  

Auch für Stundenkräfte gibt es mehr Geld: Statt wie bisher den gesetzlichen Mindestlohn verdienen sie nun 9,04 Euro (ab Mai: 9,24 Euro) pro Stunde. „Wer einen Minijob zu 450 Euro im Monat hat, der muss nun eineinhalb Stunden weniger arbeiten“, so die NGG-Geschäftsführerin.  

Die NGG Südwestfalen rät allen Beschäftigten im Bäckerhandwerk, ihre aktuelle Lohnabrechnung genau zu prüfen. Mura: „Mit dem Juli-Lohn muss die Erhöhung auf dem Konto sein. Wer hier leer ausgeht, sollte seine Gewerkschaft anrufen.“

Vier Festnahmen nach nächtlichen Übergriffen

Hagen. In der Nacht zu Freitag nahmen Polizeibeamte vier
Heranwachsende im Alter von 16 bis 18 Jahren fest, sie stehen im
Verdacht, an einem räuberischen Diebstahl und einem versuchten Raub
beteiligt gewesen zu sein. Nach ersten Ermittlungen ereignete sich
gegen 01.10 Uhr der erste Vorfall auf der Springe. Ein 19-Jähriger
wollte nach einer Feier etwas frische Luft schnappen, als er auf eine
dreiköpfige Gruppe Heranwachsender traf, die ihn zunächst fragten, ob
er Hilfe benötigte. Dann hielt ihn einer fest und die anderen nahmen
ihm Portemonnaie und Mobiltelefon weg. Als er die Sachen
zurückforderte, versetzte ihm ein Täter eine Ohrfeige, anschließend
flüchtete das Trio und er folgte ihnen. Im Volkspark kamen vier
weitere Personen hinzu und diese umringten den 19-Jährigen. Nach
seinen Angaben zogen sie ihn zu Boden und traten und schlugen auf ihn
ein. Schließlich bedrohte ihn einer mit einem Messer, er zog sich
zurück und begab sich zum Ausgangspunkt des Übergriffs, von wo aus
Passanten auf sein Bitten hin die Polizei verständigten. Im Zuge der
Sachverhaltsklärung brachte ein Rettungswagen den jungen Mann
vorsorglich in ein Krankenhaus. An der Badstraße machte sich während
der Fahndung ein Zeuge bemerkbar und gab Hinweise auf einen ähnlichen
Zwischenfall, der sich um 01.25 Uhr auf der dortigen Volmebrücke
zugetragen hatte. Hier bedrängten drei junge Burschen einen
Jugendlichen, liefen allerdings in Richtung Volkspark weg, als der
Zeuge laut rufend hinzukam. Der Hinweisgeber beschrieb die
Flüchtenden in gleicher Weise, wie zuvor der Geschädigte von der
Springe. Wenig später trafen Polizeibeamte im Bereich Volkspark auf
zwei 16-Jährige sowie einen 17- und einen 18-Jährigen. Ihr
Erscheinungsbild stimmte mit den Beschreibungen überein, sie sind
allesamt bereits mehrfach einschlägig polizeilich in Erscheinung
getreten. Einer von Ihnen führte zwei Mobiltelefone mit sich, beide
ohne SIM-Karte, eins hatte er nach seinen Angaben gefunden und das
andere geschenkt bekommen. Den Rest der Nacht verbrachten die vier
Verdächtigen im Polizeigewahrsam, die Kripo hat den Sachverhalt
übernommen, weitere Ermittlungen dauern an. Zeugen, insbesondere das
bislang unbekannte Opfer von der Badstraße, werden gebeten, sich
unter der 986 2066 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Einbrecher nehmen TV Gerät mit

Letmathe /Lasbeck. In der Nacht von Mittwoch zum Donnerstag, (26.07 /27.07.2017)
wurden an der Wulfeistraße drei Gartenlauben aufgebrochen. Zwei Mal
gingen die Täter leer aus, in der dritten erbeuteten sie einen
Flachbildfernseher. In allen Fällen entstand Sachschaden.

Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder
Fahrzeugen in der Nacht zum Donnerstag in der Wulfeistraße nimmt die
Polizei in Letmathe entgegen.

Raub, Diebstahl und Einbrüche angezeigt

Iserlohn. Am gestrigen Donnerstag, 27.07.2017, gegen 15:30 Uhr, befanden sich eine 73 und 79 jährige Frau auf der Fußgängerbrücke im Bereich Auf der Alm und gingen in
Richtung Dördel. Plötzlich wurden die beiden Frauen von zwei Unbekannten
angerempelt und es gelang einem der Täter eine Handtasche zu
entreißen. Dem zweiten Täter gelang es bei der zweiten Geschädigten
glücklicherweise nicht. Die Täter flüchteten in Richtung
Bodelschwinghstraße. Die beiden Seniorinnen blieben bei dem Raub
unverletzt.

Täterbeschreibung: 1. Person: – Männlich – Ca. 1,75 m groß –
stämmig – 18-24 Jahre alt – Helle Cappy – Grauer Jogginganzug

2. Person:
– Männlich
– Ca. 1,75 m groß
– 18-24 Jahre alt
– Dunkle Sweatshirtjacke

Einbruch in Wohnhaus. Kurt-Schumacher-Ring In der Zeit vom 26.07. zum 27.07. kam es zu einem versuchten Einbruchdiebstahl an einem Haus am
Kurt-Schumacher-Ring. Die Täter hebelten an der Eingangstür, die dem
Ansinnen der Einbrecher jedoch Stand hielt. Es entstand Sachschaden.

Bei einem weiteren Einbruchsversuch scheiterten die Täter in der
heutigen Nacht ( 28.07.2017, 03:55 Uhr) an der Baarstraße, als die
Täter versuchten das Büro eines dortigen Pflegedienstes aufzubrechen.
Die Alarmanlage schlug beim Versuch das Fenster aufzuhebeln an und
die Täter flüchteten bislang unerkannt. Auch hier entstand
Sachschaden.

Einbrecher im Kindergarten erfolgreich Hennener Straße. Innerhalb
der letzten 10 Tage verschafften sich der/die Täter durch Beschädigen
des Türschlosses Zugang zum Kindergarten. Hier beschädigten sie u.a.
das Mobiliar. Entwendet wurde augenscheinlich nichts. Sachschaden
entstand im Bereich der Tür und der beschädigten Möbel.

Diebstahl in Lottogeschäft Leckingser Straße. Am gestrigen Tag,
gegen 16:00 Uhr, betrat ein Mann das Lotto Geschäft und verwickelt
die Angestellte in ein Gespräch. Der Unbekannte äußert den Wunsch
nach einer großen Menge an Farbmalkästen, die die Angestellte aus dem
angrenzenden Lager holt. Im Anschluss daran veranlasst er die
Angestellte dazu, auf eine Leiter zu einem Regal zu steigen um einen
Verkaufspreis für Stofftiere abzulesen. Er Unbekannte entschließt
sich zu keinem Kauf und verlässt das Lotto Geschäft. Im Anschluss
daran stellt die Geschädigte fest, dass der Täter ihre Abwesenheit
zum Bargelddiebstahl aus der Kasse genutzt hat. Täterbeschreibung: –
ca. 175 cm – vermtl. Deutscher – 30 – 40 Jahre alt – kurzes, im
oberen Bereich, lichtes, mittelbraunes Haar – schmale Statur – trug
zum Tatzeitpunkt ein beigefarbenes T-Shirt und eine blaue Jeans –
auffällig große Umhängetasche

Sachdienliche Hinweise zu den aufgeführten Straftaten nimmt die
Polizei in Iserlohn (Tel.: 9199-0) entgegen.

Zwei Personen schwer und drei leicht verletzt auf der B 236

Dortmund. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 236 sind am späten
Donnerstagabend (27. Juli) zwei Personen schwer und drei Personen
leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung
Schwerte zwischen der Anschlussstelle an der Brackeler Straße und dem
Tunnel Wambel.

Gegen 23.05 Uhr war dort ein 19-Jähriger aus Holzwickede auf dem
rechten Fahrstreifen unterwegs. Auf dem Seitenstreifen sah er seinen
ersten Angaben zufolge einen Wagen mit eingeschaltetem Warnblinklicht
stehen und kurz dahinter auf seiner Fahrspur ein totes Reh. Demnach
hielt der 19-Jährige daraufhin auf dem rechten Fahrstreifen an. Ein
hinter ihm fahrendes Auto wechselte noch auf den linken Fahrstreifen,
ein wiederum dahinter fahrender 30-jähriger Dortmunder schaffte dies
jedoch nicht mehr und fuhr mit seinem Fahrzeug auf das des
19-Jährigen auf.

Bei dem Unfall wurden die 33-jährige Beifahrerin des Dortmunders
(ebenfalls aus Dortmund) und eine 19-jährige Mitinsassin des
Holzwickeders (aus Kamen) schwer verletzt. Rettungswagen brachten sie
zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Bei der 19-Jährigen
konnte zunächst Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Der
19-Jährige sowie sein 18-jähriger Beifahrer und ein weiterer
19-jähriger Insasse (beide aus Holzwickede) trugen leichte
Verletzungen davon. Sie kamen zur ambulanten Behandlung in ein
Krankenhaus.

Die B 236 musste an der Unfallstelle zunächst für kurze Zeit
komplett gesperrt werden, bis 1.45 Uhr lief der Verkehr über den
linken Fahrstreifen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 13.000
Euro.

Das auf der Fahrbahn liegende Reh war bei einem vorangegangenen
Wildunfall getötet worden. Ein 32-jähriger Mann aus Sprendlingen
(Rheinland-Pfalz) hatte nach dem Zusammenprall sein Fahrzeug auf dem
Standstreifen angehalten und bereits die Polizei verständigt. Das
tote Tier wurde während der Unfallaufnahme von der Autobahnmeisterei
entsorgt.

Zeugen für gestrigen spektakulären Unfall gesucht

Hemer. Am gestrigen Nachmittag, 27.07.2017, gegen 16:30 Uhr, kam es an
der Nockenstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 35 jähriger
Mann mit seinem Pkw gegen einen Baum stieß und sich dann überschlug.
Der beteiligte 54 jährige Taxifahrer blieb unverletzt, der Hagener
BMW Fahrer musste dem Krankenhaus zugeführt werden.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich mit ihr unter der
Telefonnummer 9099-0 in Verbindung zu setzen.

Gemeinsam über Tellerränder blicken

Bunt, vielfältig, gesund und gemeinsam erleben! In Kindertagesstätten – kurz Kita – spielt das Essen und Trinken eine wichtige Rolle. Zusammen am Tisch sitzen und gemeinsam frühstücken oder die Mittagsmahlzeit verputzen: Durch solche regelmäßigen Rituale lernen die Kleinen, die meist aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammen, kulinarische und interkulturelle Vielfalt kennen. Ganz von selbst werden bei dem munteren Miteinander Gemeinschaftssinn und ein gesundes Ernährungsverhalten gefördert. „Indem Eltern und Kita-Teams abwechslungsreiche Speisen, unterschiedliche Esskulturen und Essgewohnheiten im Alltag einer Kita einbringen, fördern sie gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen beim gemeinsam Essen und Erkunden über den eigenen Tellerrand hinaus“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Wie diese gemeinsame Vielfalt am besten in der Praxis umgesetzt werden kann, zeigen einige wichtige Impulse für Kita-Eltern:

  • Essen tut gut und verbindet: Vom Butterbrot und Müsli, über Veggie-Burger und Nudeln mit Tomatensoße bis hin zu Couscousomelett oder Curryreis mit Gemüse: Speisen aus allen Teilen der Welt bringen kulturelle Vielfalt auf den Esstisch einer Kita und stärken den gemeinsamen Genuss. Über die tägliche Verpflegung hinaus können sich auch Eltern kulinarisch bei Festen oder anderen Aktionen in der Kita mit einer Kostprobe von Speisen aus ihrer Heimat in der Kita beteiligen. Gerichte aus verschiedenen Kulturen erweitern den Horizont und helfen beim gegenseitigen Kennenlernen. Wichtig hierbei: Die Mahlzeiten sollten dem Alter der Kinder entsprechend sowie mit ausgewogenen Zutaten – etwa Getreide, Obst und Gemüse – zusammengestellt sein.
  • Verschiedene Vorlieben und Vorgaben treffen aufeinander: Ob individuell, kulturell, religiös, vegetarisch oder vegan ausgerichtet: Die Kitabetreuung muss sich in unserer pluralistischen Gesellschaft mit stets wandelnden, aber auch aus fernen Kulturen mitgebrachten Ernährungsweisen auseinandersetzen. Die Akteure sollten hierbei Wege finden, wie die unterschiedlichen Vorlieben und Vorschriften in der Ernährung auch bei der Versorgung der ganz Kleinen in einer Kita unter einen Hut gebracht werden können. Wichtig für das Wohlbefinden von Groß und Klein dabei ist, dass individuelle Verpflegungsvorgaben und Regeln ohne Wenn und Aber von der Küche und vom Caterer einer Kindertagesstätte respektiert werden. Dennoch ist es im Alltag eines Regelbetriebs kaum möglich, alle Wünsche von Eltern und Kindern täglich gleichermaßen zu erfüllen. Gegenseitiges Verständnis und ein einfühlsamer Umgang mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Abneigungen tragen deshalb dazu bei, dass ein lebendiges und entspanntes Miteinander in einer Kita funktioniert.
  • Taten, die Vertrauen schaffen: Bereits beim Aufnahmegespräch und in der Eingewöhnungsphase sollten Eltern wichtige Hinweise zu den Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder geben – etwa über Vorlieben und Abneigungen ihrer Sprösslinge, aber auch über religiöse Speisevorschriften, Allergien und Unverträglichkeiten. Eltern sollten beim Warmwerden mit einer Kita auch einen Blick auf den Speisenplan werfen. Wichtig ist vor allem in der Eingewöhnungsphase ihres Nachwuchses, dass sie Erwartungen, Wünsche und die Bedürfnisse Ihrer Kinder schildern. Der gegenseitige Austausch zu Beginn in einer angenehmen Atmosphäre schafft Vertrauen und Sicherheit. Auch während der Mahlzeiten ist neben den dargebotenen Speisen auch eine behagliche Atmosphäre wichtig, damit Kinder sich eingewöhnen und rundum wohlfüllen.

Tipps zum gemeinsamen Essen zu Hause und in der Kita sowie einfache, abwechslungsreiche Rezepte für jede Vorliebe finden Eltern im Ratgeber „Mit Kindern gemeinsam essen“. Für 12,90 Euro ist das Buch in der Hagener Beratungsstelle, Hohenzollernstraße 8 erhältlich.

Weitere Infos zu gesunder Kitaverpflegung gibt’s ebenfalls im Internet unter www.verbraucherzentrale.nrw/kita-schulverpflegung.

Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Hagen
Hohenzollernstraße 8
58095 Hagen
Tel (02331) 6 97 33 01
Fax (02331) 6 97 33 15
Öffnungszeiten der Beratungsstelle
Montag 10 – 18 Uhr
Dienstag 10 – 17 Uhr
Donnerstag 10 – 19 Uhr
Freitag 10 – 13 Uhr

Sommerferienspaß in der Stadtbücherei Haspe mit „Billy und das Monster“

Um die Urlaubsgeschichte von Billy und dem Fischer Sven geht es im Bilderbuchkino in der Stadtbücherei Haspe, Kölner Straße 1, am Dienstag, 1. August, um 16 Uhr. Eine ehrenamtliche Vorlesepatin liest die Geschichte „Billy und das Monster“ von der Autorin Birgitta Stenberg vor und zeigt dazu passende Dias.

Billy fährt mit seiner Mutter ans Meer. Dort trifft er den Fischer Sven, der ihm Schauergeschichten von Meeresungeheuern und Monsterfischen erzählt. Vor lauter Angst will Billy nicht mehr baden. Doch seine pfiffige Mutter durchschaut die Lage und erteilt dem geschwätzigen Fischer einen Denkzettel. Die Veranstaltung dauert circa 45 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4297 oder unter www.hagen-medien.de.

„Mit Saus und Braus auf Sternwartenrallye“

„Kommt mit auf eine spannende Astronomie-Rallye durch unsere Sternwarte und löst dabei knifflige und interessante Fragen und Aufgaben!“ Die Maskottchen der Sternwarte, Saus und Braus, sind auch dabei. Alle Teilnehmer nehmen an einer grossen Verlosung am Jahresende teil und können schöne Preise wie z.B. Teleskope, Ferngläser, Sternkarten und Astronomiebücher gewinnen.
Auch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte, sowie zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen).

Termine:

Mittwoch, 2. August 2017, 19 Uhr
Mittwoch, 16. August 2017, 19 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

http://www.sternwarte-hagen.de/

Fahrbahneinengung auf der Fahrbahn in diversen Straßen

Wetter(Ruhr). Die Maßnahme „Netzerweiterung Telekom – Versorgung NBG Auf dem Elberg“ verlängert sich bis zum 31.08.2017. In folgenden Straßen ergeben sich Verkehrseinschränkungen:

Deipenbecker Weg ab Haus-Nr. 12 bis zur Einmündung Höltkenstraße, Höltkenstraße ab Einmündung Deipenbecker Weg bis zu Einmündung Appendahl, Appendahl ab Einmündung Höltkenstraße bis zu Einmündung Finkenweg und Finkenweg ab Einmündung Appendahl bis zur Einmündung Drosselweg.

In den Arbeitsbereichen kommt es zur Einengung der Fahrbahn und teilweise Sperrung der Gehwege bzw. Vollsperrung der Gehwege mit einem Notweg für die Fußgänger auf der Fahrbahn.

Vollsperrung der Bismarckstraße  

Am 4.8.2017 von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr findet die Veranstaltung „Feierabendmarkt“ im Bereich des Grundstücks Bismarckstr. 46 (Kirche) und der Fußgängerzone (Bismarck-Quartier) unter Vollsperrung der Fahrbahn statt.

Wichtig für den Ausbildungsstart: Spielregeln lernen

Schule und Beruf sind zwei verschiedene Welten: Das bekommen alljährlich viele Jugendliche und junge Erwachsene beim Ausbildungsstart zu spüren. Damit der gut gelingt, kommt es auf ein angemessenes Auftreten als Azubi an. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) empfiehlt, rechtzeitig die Spielregeln des Arbeitslebens kennenzulernen – und zu vermitteln.

„Viele junge Leute wissen nach dem Schulabschluss gar nicht so genau, was im Berufsleben von ihnen erwartet wird“, berichtet Sabine Schoening vom BGW studio78 in Bochum, in dem die Berufsgenossenschaft unter anderem Seminare für Auszubildende im Friseurhandwerk anbietet. Unterstützen können beim Berufseinstieg auf der einen Seite die Eltern oder auch ältere Geschwister, Freundinnen und Freunde. Gefragt sind aber ebenso die Ausbildungsbetriebe samt der Kolleginnen und Kollegen.

Tipp 1: Grundregeln vermitteln

Viele Regeln gelten fast überall in der Arbeitswelt. Neben den klassischen Standards wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Sauberkeit und angemessene Kleidung zählt dazu auch der richtige Umgang mit dem Smartphone. Nachrichten checken, chatten und privat surfen: „All das, was in der Schule schon unerwünscht war, gehört nun endgültig in die Pausen“, betont Schoening.

Tipp 2: Üben, üben, üben

Mit Reden allein ist es aber nicht getan. Manches gilt es auch vorab zu proben. Zum Beispiel eine positive Körpersprache: Brust raus, Schultern nach hinten und unten, Kopf gerade halten. „Das kommt meist nur dann locker und natürlich rüber, wenn man es ein paar Mal geübt hat“, gibt die Expertin der BGW zu bedenken. Gleiches gilt für das Sprechen in vollständigen Sätzen: Denn das ist in vielen Branchen eine der Grundregeln der Kommunikation – ganz im Gegensatz zur Sprachkultur vieler Jugendlicher und junger Erwachsener.

Tipp 3: Erwartungen klären

Den Ausbildungsbetrieben rät die BGW, zu Beginn die im Unternehmen geltenden Spielregeln zu erklären und die Erwartungen anzusprechen. „Voraussetzung ist, dass sich der Chef oder die Chefin die eigenen Ansprüche an die Neulinge bewusst macht“, betont Schoening. Das gleiche gilt in größeren Unternehmen für die Vorgesetzten in den an der Ausbildung beteiligten Abteilungen.

Tipp 4: Checklisten einsetzen

„Es lohnt sich, auch vermeintlich Selbstverständliches zu thematisieren“, so Schoening. „Zum Beispiel, wann und wie man sich grüßt, wie man sich am Telefon meldet, was man aus dem Betriebsalltag zu Hause und im Freundeskreis erzählen darf und was nicht.“ Sie empfiehlt kleine Checklisten mit den relevanten Punkten für die Eingangsgespräche zu Beginn der Ausbildung. „Das macht einmal ein bisschen Arbeit, lässt sich aber in den Folgejahren wiederverwenden.“

Tipp 5: Neulinge im Team unterstützen

Mit Tipps und Hinweisen können auch Kolleginnen und Kollegen den Einstieg ins Berufsleben deutlich erleichtern. „Zum einen entlastet es die Neulinge psychisch, wenn sie sich im Team gut aufgenommen fühlen“, erläutert die Expertin der BGW. „Zum anderen lässt man sich auf einen kleinen Fehltritt lieber mal unter vier Augen im Team aufmerksam machen als offiziell von den Vorgesetzten.“

Ein gelungener Start in die Ausbildung ist nach Einschätzung der BGW eine gute Basis für ein erfolgreiches und gesundes Berufsleben. Unter anderem trägt angemessene Selbstsicherheit zur Prävention von Stress und stressbedingten Unfällen bei. Mit gutem Willen können alle Beteiligten das unterstützen – und direkt oder indirekt davon profitieren. Denn man lernt ja nie aus und ein gutes Betriebsklima im Kleinen wie im Großen kommt allen zugute.

Über die BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für über 8 Millionen Versicherte in rund 630.000 Unternehmen zuständig. Die BGW unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe beim Arbeitsschutz und beim betrieblichen Gesundheitsschutz. Nach einem Arbeitsunfall oder Wegeunfall sowie bei einer Berufskrankheit gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Wittener Polizei spendet für den Kinderhospizdienst

Witten. Eine Spende für unheilbar kranke Kinder: 300 Euro übergab Dorothea
Gellenbeck, Leiterin der Polizeiinspektion Witten, jetzt an Ulrike
Merk, Schatzmeisterin des Vereins „Kinderhospizdienst Ruhrgebiet“.

Der große Teil dieser Summe ist im Rahmen einer Verlosung beim
Wittener Polizei-Info-Tag Anfang Juni zusammengekommen. Mehrere
Polizeibeamte stockten die Spende noch etwas auf.

Der Verein wurde vor 16 Jahren gegründet und greift unheilbar
kranken Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien mit
weitreichenden Unterstützungsangeboten unter die Arme.