45-jähriger nach Unfall auf der A 43 gestorben

Nach einem Verkehrsunfall auf der A 43 am Dienstagmittag  ist ein 45-jähriger Mann aus Ennepetal in einem Krankenhaus gestorben. Ein internistischer Notfall kann als Unfallursache nach den ersten Ermittlungen nicht ausgeschlossen werden.

Ersten Zeugenangaben zufolge war der Mann mit seinem Auto in
Fahrtrichtung Wuppertal unterwegs, als er zwischen den
Anschlussstellen Witten-Herbede und Sprockhövel aus bislang
ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Dort prallte
sein Wagen gegen die Schutzplanke und wurde nach rechts abgewiesen.
Er schleuderte über beide Fahrspuren und prallte schließlich mit der
dortigen Schutzplanke und auch mit dem Fahrzeug einer 56-jährigen
Frau aus Wetter zusammen. Diese war zum Unfallzeitpunkt auf der
rechten Fahrspur unterwegs.

Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen von Zeugen und
den eintreffenden Rettungskräften starb der 45-Jährige später in
einem Krankenhaus. Die 56-Jährige erlitt einen Schock und wurde
ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme lief der Verkehr einspurig an der
Unfallstelle vorbei.

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Paukenschlag in Hongkong – Sven Walter und Philip Kühne holen WM-Bronze

(ktr) Kollektiver Jubel bei den deutschen Federfußballern: Am dritten Tag der Weltmeisterschaft in Hongkong sorgten Sven Walter vom TV Lipperode und Philip Kühne von Flying Feet Haspe für eine faustdicke Überraschung und sicherten sich die Bronzemedaille im Doppel. Derweil kamen Lina Marie Kurenbach von Flying Feet Haspe und Tanja Schlette vom TV Lipperode bei den Damen nicht über Rang 8 hinaus.

Spannender hätte selbst Krimi-Altmeister Alfred Hitchcock den Showdown im kleinen Finale des Herren-Doppels im Lai Chi Kok Park Sports Centre zu Hongkong nicht inszenieren können. Schon im ersten Durchgang sahen sich Sven Walter und Philip Kühne mit Lau Ho Kan und Hon Sze Ming aus Hongkong zwei absolut gleichwertigen Gegnern gegenüber. Mit dem knappst möglichen Ergebnis verbuchten die beiden Deutschen den ersten Durchgang 21:19 für sich. Was nun im zweiten Satz folgte, sollte an Spannung kaum zu überbieten sein. Eine ständig wechselnde Führung sorgte dafür, dass der Satz mehrfach in die Verlängerung ging, ehe Sven Walter und Philip Kühne am Ende glücklich mit 30:28 die Oberhand behielten und das erste WM-Bronze für Deutschland überhaupt in dieser Disziplin feierten.

„Das war ein Triumph der Nervenstärke und Willenskraft“, konstatierte ein überglücklicher Bundestrainer David Zentarra. Sein Vertrauen in das Gespann, das auf sein Drängen hin bereits die gesamte Saison in der deutschen Rangliste zusammen am Ball war, hatte sich mehr als ausgezahlt.

In der Vorrunde hatten Walter/Kühne zunächst mit 21:13, 21:13 gegen Andri Anno Selamat und Suyanto aus Indonesien gesiegt, dann beim 21:19, 18:21, 17:21 eine bittere Dreisatzniederlage gegen Lau Ho Kan und Hon Sze Ming aus Hongkong kassiert. Teuer verkauften sich das Duo auch beim 19:21, 12:21 gegen Wen Chien Hung und Wang Yen Kai aus China. Anschließend sorgte das Gespann für einen ersten Paukenschlag, als Europameister Ungarn mit Gábor Herczeg und Tóth Gábor 19:21, 21:18, 21:19 auf Distanz gehalten werden konnte. Im Viertelfinale konnten Wen Chien Hung und Wang Yen Kai aus Taiwan mit 21:16, 21:13 niedergerungen werden. Im Halbfinale gab es dann ein Wiedersehen mit den Chinesen Wen Chien Hung und Wang Yen Kai, die auch diesmal mit 21:16, 21:12 die Nase vorn hatten. Als Trost gab es nach dem grandiosen 21:19, 30:28 im kleinen Finale gegen Hongkong die ersehnte Bronzemedaille.

Weniger rund lief es für das deutsche Damen-Doppel mit Lina Marie Kurenbach und Tanja Schlette. In der Vorrunde verloren sie nacheinander gegen die Chinesinnen Yang Zemiao und Lin Xiuting (4:21, 3:21), die Ungarinnen Reka Kunics und Noemi Morvai (8:21, 11:21) und Wong Weng Man und Leong On Kei aus Macau (8:21, 8:21). Nach der abschließenden 18:21, 16:21 Niederlage gegen Justine Crapanzano und Laeticia Beccani aus Frankreich mussten sich Lina Marie Kurenbach und Tanja Schlette somit mit Rang 8 im Gesamtklassement bescheiden.

Eine Niederlage musste zudem das deutsche Damenteam in der noch ausstehenden Vorrundenpartie gegen Ungarn einstecken. Silke Weusermann (Cronenberger BC), Tanja Schlette und Rieka Tiede (CP Gifhorn) verloren deutlich 6:21, 11:21, stehen aber dennoch im Viertelfinale.

Derweil mussten die deutschen Herren mit Christopher Zentarra (FFC Hagen), Noah Wilke (Cronenberger BC) und Torben Nass (Flying Feet Haspe) nach der 18:21, 13:21 Niederlage gegen die Gastgeber ihre Medaillenträume vorzeitig begraben. In der anschließenden Zwischenrunde gab es dann für Torben Nass, Noah Wilke, Christopher Zentarra und Philipp Münzner (TV Lipperode) einen 21:18, 21:13 Erfolg über Indonesien, so dass die DFFB-Auswahl nun am Donnerstag im Spiel um Platz 5 auf Frankreich trifft.

Unbekannter klaut Schließfach und flüchtet auf Fahrrad

Am Montag bemerkten zwei Angehörige einer Klinik in
der Grünstraße gegen 17.20 Uhr einen Mann, der mit einem Schließfach
unter dem Arm weglief. Der Mann rannte zum Ausgang. Dort setzte er
sich auf ein Fahrrad und verschwand in unbekannte Richtung. Die
anschließenden Ermittlungen ergaben, dass der Unbekannte das
Schließfach einschließlich einer Schublade aus einem Patientenzimmer
entwendet hatte. Das Schließfach beinhaltete ein Samsung Handy,
mehrere persönliche Papiere und einen zweistelligen Bargeldbetrag.
Der unbekannte Dieb kann wie folgt beschrieben werden: Der Mann ist
ca. 20 Jahre alt und 170 cm groß. Er hat schwarze Haare und braune
Augen. Zur Tatzeit war der Dieb mit einem dunklen Shirt mit roter
Aufschrift, einer dunklen Jogginghose und einer weiß-beigen Mütze
bekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer
02331/986-2066 zu melden.

Ladendieb war sturzbetrunken – Festnahme

Gegen 16.50 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv am
Montagnachmittag in einem Supermarkt an der Mittelstraße einen
Kunden, der eine Flasche Doppelkorn unter seine Jacke steckte und
damit nach draußen ging. Er nahm die Verfolgung auf, verständigte die
Polizei und an der Einmündung zum Märkischen Ring konnte der 54 Jahre
alte Mann angetroffen werden. Er stand deutlich unter Alkoholeinfluss
und ein Vortest ergab einen Wert von drei Promille. In der näheren
Vergangenheit war der 54-Jährige schon wiederholt aufgefallen und so
ordnete ein Staatsanwalt die vorläufige Festnahme an. Nach der
Ausnüchterung im Polizeigewahrsam übernahm die Kripo den Sachverhalt,
weitere Ermittlungen dauern an.

Einbruch in Reifenhandel – Türen hielten stand

Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes machten
sich Unbekannte an einer Stahltür zu schaffen, die in die
Betriebsräume eines Reifenhandels an der Hügelstraße führt.
Mitarbeiter bemerkten am Montagmorgen, dass durch die Hebelversuche
an der stabilen Tür eine Scheibe teilweise gerissen war, die Tür
hielt allerdings den Einbruchversuchen stand. Daraufhin hatten sich
die Einbrecher einer zweiten Tür versucht, die als Nebeneingang
dient. Hier gelang es ihnen zwar, die linke obere Ecke aufzubiegen,
mehr als ein schmaler Spalt entstand dadurch allerdings nicht. Die
Täter scheiterten an den Sicherungsmaßnahmen und mussten ohne Beute
abziehen, es blieb lediglich bei dem Sachschaden. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem missglückten
Einbruch gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Auffahrunfall auf der Haßleyer Straße

Bei einem Auffahrunfall auf der Haßleyer Straße
verletzte sich am Montagnachmittag ein Autofahrer leicht. Gegen 14.30
Uhr fuhren zwei BMW, beide jeweils von 39 Jahre alten Männern
gesteuert, in Richtung Feithstraße. Der Vorausfahrende setzte nach
eigenen Angaben den Blinker nach rechts um in eine Einfahrt
einzubiegen und der Nachfolgende erkannte das Fahrmanöver zu spät. Er
prallte mit großer Wucht ins Heck des Vordermanns und es entstand
Sachschaden in Höhe von etwa 8000 Euro. Der Vordermann verletzte sich
leicht, er wollte nach der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt
aufsuchen.

Senior zuhause beraubt

Iserlohn. Im Verlaufe des heutigen Morgens ereignete sich
an der Grüner Talstraße ein Raub auf einen 77-jährigen Iserlohner.
Nach bisherigen Erkenntnissen klingelte ein unbekannter Täter an der
Tür des Mannes. Nach dem Öffnen sprühte der Räuber eine noch
unbekannte Substanz in Richtung seines Opfers. Dieses fiel daraufhin
zu Boden und verlor das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam waren
der Täter sowie die Geldbörse des 77-Jährigen verschwunden. Gegen
11.15 Uhr verständigte der Beraubte die Polizei. Sofort eingeleitete
Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher erfolglos. Der Senior wurde
leicht verletzt durch eine Rettungswagenbesatzung dem Elisabeth
Hospital Iserlohn zugeführt.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, etwa
20-30 Jahre alt, 180 Zentimeter groß, schlank und dunkel gekleidet.

Wer hat am heutigen Morgen verdächtige Personen, Fahrzeuge oder
sonstige Beobachtungen am oder im Umfeld des Tatortes gemacht?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Iserlohn unter 02371/9199-0
entgegen.

A45: Sanierung und Sperrungen im Autobahnkreuz Dortmund-West

Dortmund/Bochum (straßen.nrw). Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr erneuert die Fahrbahn im Bereich des Autobahnkreuzes Dortmund-West auf einer Strecke von 1,5 Kilometern. Saniert werden die A45-Richtungsfahrbahn und die Parallelfahrbahn in Richtung Frankfurt. Die Maßnahme läuft an zwei Wochenenden in den Sommerferien. Die erste Bauphase wurde am vergangenen Wochenende abgeschlossen.

Am kommenden Wochenende startet dann die zweite Bauphase: Freitag (28.7.) ab 21 Uhr bis Montag (31.7.) um 5 Uhr

* Sperrung der A45 zwischen dem Autobahnkreuz Castrop-Rauxel-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund-West.

Die Umleitung führt über die A42, A43 und A40.

Die Fahrbahn wird auf der gesamten Breite zwölf Zentimeter tief abgefräst und erneuert. Zusätzlich werden die Abläufe der Entwässerungseinrichtungen erneuert. Straßen.NRW investiert in dieser Maßnahme rund eine Million Euro aus Bundesmitteln. Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, können sich kurzfristig Verschiebungen ergeben.

Verkehrsbeeinträchtigungen am Haßleyer Kreisel am Wochenende

Aufgrund von Sanierungsarbeiten am Kreisverkehr Zur Hünenpforte/Haßleyer Straße/Kattenohler Straße im Auftrag des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) kommt es am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juli, zu Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr.

Die Zufahrten zur Kattenohler Straße sowie zum Mitfahrerparkplatz werden während der Bauarbeiten komplett gesperrt. Die Straße Zur Hünenpforte ist in beide Fahrtrichtungen mittels einer Ampelregelung einspurig befahrbar. Ein Abbiegen in die Haßleyer Straße ist aus beiden Richtungen im Kreisverkehr möglich. In die Gegenrichtung – aus der Haßleyer Straße in Fahrtrichtung A45 und Hagen-Hohenlimburg – kann der Kreisverkehr nicht befahren werden. Ausgenommen sind Linienbusse der Hagener Straßenbahn. Der Individualverkehr wird über die Haßleyer Straße, Eppenhauser Straße, Hohenlimburger Straße, Zur Hünenpforte umgeleitet. Die Zufahrt zur Ortschaft Haßley und zum Raffeisenmarkt ist weiterhin möglich. Der WBH bittet um Verständnis für die Verkehrsbeeinträchtigungen.

IG BAU kritisiert Schieflage am Hagener Arbeitsmarkt

Immer mehr unsichere Jobs: Rund 33.400 Menschen in Hagen arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder haben einen Minijob als alleiniges Einkommen. Damit ist der Anteil der so genannten atypischen Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 41 Prozent gestiegen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die Entwicklung am Hagener Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2003 untersucht hat. Damals lag die Quote atypischer Jobs noch bei 33 Prozent.  

IG BAU-Bezirkschef Friedhelm Kreft spricht von einem „Alarmsignal an die Politik“: „Es kann nicht sein, dass wir einerseits einen wirtschaftlichen Aufschwung erleben, aber andererseits so viele Menschen in prekären Verhältnissen arbeiten“, sagt Kreft. Hier sei „grundsätzlich etwas in Schieflage geraten“. Der unbefristete Vollzeit-Job müsse dringend wieder zum Normalfall werden, fordert die IG BAU Westfalen Mitte-Süd.  

Nach Angaben der Böckler-Stiftung hat in Hagen besonders die Teilzeit-Beschäftigung drastisch zugenommen: Arbeiteten 2003 noch etwa 11.700 Erwerbstätige in Teilzeit, waren es 2016 bereits rund 17.700 – ein Anstieg von 52 Prozent. „Gerade für Frauen ist es nach einer Familienpause enorm schwer, wieder voll in den Beruf einzusteigen. Gegen die Teilzeit-Falle brauchen wir endlich ein verbrieftes Rückkehrrecht in Vollzeit“, ist Friedhelm Kreft überzeugt. Ein entsprechender Gesetzentwurf der großen Koalition war in diesem Frühjahr am Widerstand der Union gescheitert. 

Auch bei Minijobs gibt es der Studie zufolge keine Entwarnung: Knapp 13.000 Menschen in der Stadt waren 2016 ausschließlich geringfügig beschäftigt (2003: 12.500). In der Gebäudereinigung machten Minijobs mittlerweile die Hälfte aller Arbeitsplätze aus, berichtet Gewerkschafter Kreft. Auch hier seien es insbesondere Frauen, die nach einem Jobverlust oder einer Trennung oft schnell in Hartz IV abrutschten. 

Mit Blick auf die Bundestagswahl im September fordert die IG BAU Westfalen Mitte-Süd von den Parteien klare Konzepte „gegen die Unwucht am Arbeitsmarkt“. Dazu müsse die Abschaffung der Befristungen ohne sachlichen Grund genauso gehören wie die Einbeziehung von Minijobs in die Sozialversicherung. „Dabei sind auch die Arbeitgeber in der Pflicht. Statt aufs Billig-Prinzip sollten Chefs auf Kontinuität setzen“, betont Kreft. Wer heute vollwertige Stellen schaffe, brauche sich morgen nicht um fehlende Fachkräfte sorgen.

Super-Stimmung beim Sommerfest

Ein Hauch von 60er Jahre ging durch das Dietrich-Bonhoe
ffer-Haus: Unter dem Motto „Rock around the clock“ (Rock’n`Roll rund um die Uhr) feierten Senioren der Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein in Eilpe „ihr“ Sommerfest, und zwar gemeinsam mit Angehörigen sowie Freunden des Hauses.
„Wir hatten eine Super-Stimmung“ freute sich Hausleiterin Nicole Kötter. Mitarbeitende des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses präsentierten als Gruppe mit den Namen „Die rockenden Socken“ Lieder aus den 60er Jahren. Dabei klatschten die Senioren begeistert mit. Einige reihten sich in eine Polonaise ein oder legten sogar eine flotte Sohle aufs Parkett.

Leichtkraftrad weicht Pkw aus

Ennepetal. Am 24.07.2017, gegen 05.55 Uhr, wich ein
53-jähriger Wipperfürther mit einem Leichtkraftrad auf der Straße
Landwehr in Richtung Ennepetal in Höhe der Einmündung Singerhof einem
entgegenkommenden und überholenden Pkw aus. Dabei gerät das Zweirad
auf den unbefestigten Seitenstreifen und kippt um. Bei dem Sturz zog
sich der Leichtkraftradfahrer leichte Schürfverletzungen zu. Der
Autofahrer setzte jedoch seine Fahrt in Richtung Radevormwald fort,
ohne eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Der Kradfahrer
begab sich anschließend selbständig in ärztliche Behandlung.

Lkw prallt gegen Verkehrszeichen

Ennepetal. Am 24.07.2017, gegen 08.25 Uhr, fuhr der Fahrer
eines Sattelzuges beim Zurücksetzen auf der Schachtstraße ein
Verkehrszeichen um. Anschließend setzte der Verursacher seine Fahrt
fort, ohne eine Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Ein
aufmerksamer Verkehrsteilnehmer notierte sich das Kennzeichen und
verständigte die Polizei. Bereits kurze Zeit später wurde der
67-jährige Fahrer aus Mechernich ermittelt und angetroffen.

Auto rollt in Gegenverkehr – Fahrerin war nicht ansprechbar

Am Montagmorgen waren Polizei und Feuerwehr in Wehringhausen
eingesetzt, ein Auto war in den Gegenverkehr geraten und mit einem
Lieferwagen zusammengestoßen. Gegen 07.00 Uhr befuhr ein 72-jähriger
Mann mit einem Renault-Kleintransporter die Eugen-Richter-Straße in
Richtung Innenstadt. Kurz nachdem er die Rehstraße passiert hatte,
kamen ihm ein Skoda langsam entgegen, verließ die Richtungsfahrbahn
Haspe und rollte schräg über die Straße. Der 72-Jährige bremste stark
ab, konnte allerdings nicht verhindern, dass er am äußerst rechten
Fahrbahnrand mit dem Skoda zusammenstieß. Am Steuer des Pkws saß eine
62 Jahre alte Frau, die nicht ansprechbar war und mehrere Personen
leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Nach
medizinischer Versorgung kam die 62-Jährige ins Krankenhaus,
augenscheinlich führte ihr Gesundheitszustand zu dem Unfall. Im
Krankenhaus zu dem Geschehen befragt, gab sie an, keine Erinnerung
daran zu haben. An den beiden Autos entstand Sachschaden in Höhe von
etwa 1000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten
Behinderungen, der Verkehr wurde über Reh- und Tunnelstraße
abgeleitet.

Kompliment für Werkstatt-Zeitung

Wetter(Ruhr). Es ist ein ehrgeiziges Projekt: Beschäftigte der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Evangelischen Stiftung Volmarstein wollen regelmäßig eine eigene Zeitung herausbringen. Die druckfrische erste Ausgabe haben sie nun Stiftungs-Vorstand Markus Bachmann präsentiert.
„Kompliment für das Engagement, das Sie aufbringen“,
meinte Markus Bachmann anerkennend, als er das Redaktionsteam besuchte.
Zu dem gehören 12 Beschäftigte mit Behinderung, die von Gruppenleiterin Anke Prill unterstützt werden. Zweimal im Jahr wollen sie die WfbM-Zeitung erstellen, um für Beschäftigte und Mitarbeiter über das Geschehen in „ihrer“ Werkstatt zu berichten. Schnell haben die neuen Zeitungs-Macher festgestellt: An Themen mangelt es nicht. Was macht der Werkstattrat? Welche Personalien gibt es? Was bietet das Kulturprogramm? Ein Teil der Beiträge ist in Leichter Sprache verfasst – also bestens geeignet für Beschäftigte mit Lernschwierigkeiten.
Es ist keineswegs der Normallfall, dass eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung eine eigene Zeitung erstellt. Und die Volmarsteiner Zeitung hat noch eine weitere Besonderheit: „Sie wird ausschließlich von Beschäftigten mit Behinderung gemacht“,
so WfbM-Leiter Andreas Barth.

Postfiliale überfallen

Altena. Am heutigen Morgen, 25.07.2017, gegen 08:00 Uhr, betrat ein
männlicher Einzeltäter unter Vorhalt eines Gegenstandes die
Postfiliale und forderte Bargeld. Er fügte der Geschädigte Gewalt zu,
um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Diese händigte dem Täter
Bargeld aus und der flüchtete in Richtung Hauptstraße.

Die Geschädigte wurde beim Überfall glücklicherweise nur leicht
verletzt.

Täterbeschreibung: Männlich, ca. 180 cm groß, schlanke Statur,
dunkel gekleidet, Kapuzenpullover, dunkle Hose, dunkelkariertes Tuch
vor dem Gesicht

Sachdienliche Hinweise zum Täter an die Polizei in Altena oder
jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Gitterboxen geklaut

Letmathe. In der Nacht vom 21.07. zum 22.07.2017 entwendeten Unbekannte von
einem verschlossenen Firmengelände /Lagerplatz in der Breslauer Straße mindestens 50! Leere Gitterboxen. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Die Polizei in Letmathe/Iserlohn fragt nun: Wer kann Hinweise zu
verdächtigen Lkw bzw. Anhängern machen.

Spannende Erlebnisführung im Museum Wasserschloss Werdringen

Einmal ein echter Ritter sein – darauf können sich Groß und Klein bei der Erlebnisführung am Mittwoch, 2. August, um 15 Uhr im Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle freuen. Als besondere Aktion stehen verschiedene Rüstungsteile aus dem Mittelalter für Erwachsene und Kinder zum Anprobieren zur Verfügung.

Bei der Erlebnisführung reisen die Teilnehmer mehr als 450 Millionen Jahre zurück in die Steinzeit und bestaunen natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier. An verschiedenen Arbeitsstationen können Klein und Groß selber Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Des Weiteren bietet die Führung spannende Einblicke in die Jungsteinzeit, die Bronze- und Eisenzeit und das Römische Reich. Da das Museum und das dazugehörige Wasserschloss ihren Ursprung im Mittelalter haben, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur.

Die Aktionsführung kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Eintritts. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/2072740.

Boxclub Haspe trauert um Erich Borowski

Der Box-Sport-Club Haspe 1949/97 eV trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Erich Borowski

(Fatih Kurukafa, Box-Sport-Club Haspe 1949/97e.V.) >>Am 22.07.2017 verstarb unser Ehrenvorsitzender Erich Borowski völlig unerwartet im Alter von 78 Jahren. Er wurde am 10.01.1939 in Inserburg (Ostpreußen) geboren und ist bedingt durch Vertreibung in Mecklenburg und NRW unter Vormundschaft aufgewachsen und hat eine Ausbildung als Kaltformer absolviert. Seit seiner Kindheit war der Boxsport seine große Leidenschaft. 1963 wurde er Mitglied im Boxclub Volmetal und Erwarb 1966 die Fachtrainer C Lizenz. Von 1966 – 1976 war er Vorsitzender des Boxclub Volmetal. 1978 Beisitzer Abteilungsvorstand des damaligen Großvereines Hasper Sportverein. 1980 übernahm er die Boxabteilung des Hasper Sportvereines und wurde Mitglied im Hauptvorstand. 1997 ging der Hasper Sportverein Insolvenz und Erich gründete als Nachfolge und Anknüpfung an den BC Volmetal den Box-Sport-Club Haspe 1949/97 e.V. Diesen führt er von 1997 – 2012 als 1. Vorsitzender und machte den Boxsport in Hagen wieder salonfähig. 1994 erhielt Erich Borowski die Bronzene und 2010 die silberne Ehrennadel des Deutschen-Amateur-Boxverbandes. 2010 wurde er mit der Ehrenplakette der Stadt Hagen ausgezeichnet. Er war außerdem Gründungsmitglied der Aktion „Sport statt Gewalt“, wo er die zusammenarbeit mit dem Boxsport koordinierte. 2012 wurde Erich Borowski Ehrenvorsitzender des BSC Haspe und arbeitetete junge Mitglieder in die Vorstandsarbeit ein.

Er war Gründungsmitglied, Initiator und die gute Seele vom BSC Haspe. Erich hat sich um seinen Box-Sport-Club Haspe und dessen integrativen Anliegen immer mit besonderem Herzblut eingesetzt. Sein Einsatz für die Jugend, insbesondere aus sozialschwachen Familien, bleibt in unserer Stadt und darüber hinaus unvergessen. Er war sein Leben lang mit Leidenschaft dabei. Erich Borowski, der mit seiner Art die Welt stets besser und freudiger gestaltet hat. Erich war ein absoluter Vereinsmensch. Kinder oder Familie hatte er nicht. Der BSC Haspe war seine Familie und die Jugend waren seine Kinder. Auch bei tiefem Eis und Schnee kam Erich dreimal die Woche von seinem Wohnort aus Schalksmühle mit seinem Fiat Punto in die Rundturnhalle Haspe gefahren und holte dabei sogar seine Schützlinge von zu Hause ab. Erich schloss als erster die Halle auf und als letzter wieder ab. Er hatte für seine Schützlinge stets ein offenes Ohr. So adoptierte er sogar einen jungen zugewanderten Mann aus dem Kosovo um ihn zu schützen und ihm ein zu Hause zu bieten. Sein großes Anliegen war es jugendliche von der Straße zu holen und ihnen im Boxclub Haspe eine perspektive zu ermöglichen.

Erich Borowski hat den Boxclub Haspe mehrmals fallen und aufrappeln sehen. Es gab internerne Unstimmig- und Streitigkeiten, aber so sehr auch alles auseinander zu fallen schien, so war Erich immer die eine Konstante die blieb. Selbst bei stärkstem Sturm und Gegenwind. Erich, mit seiner alten Bomberjacke, seiner Baseballmütze und der großen Hornbrille. So haben wir ihn gekannt und geliebt und so werden wir ihn auf ewig in Erinnerung halten. Er bemühte sich stehts um die Förderung des Boxsportes und um den Ruf der Stadt Hagen in besonderem maße.

Mit Erich Borowski verliert der Hagener Sport einen ganz großen unvergessbaren Sportkameraden und ein grosses Stück Hasper Boxgeschichte<<

Alle Fotos – Quelle: Fatih Kurukafa