Gaffer fertigt Video und leistet danach Widerstand – Strafanzeige

Essen.  Gestern Nachmittag (22. Juli) kam es am Südausgang
des Essener Hauptbahnhofs zu einem Erste-Hilfe-Einsatz. Im Rahmen
dieses Einsatzes wurde eine 16-Jährige durch Bundespolizisten und
eine zufällig anwesende Ärztin betreut.

Um die Maßnahmen der Ärztin, sowie eine reibungslose Ankunft des
alarmierten Rettungswagens zu gewährleisten, sperrten die
Bundespolizisten den Nahbereich um die Einsatzstelle ab.

Ein 43-jähriger Mann störte sich nicht an den polizeilichen
Maßnahmen. Er zückte sein Handy und machte munter Videoaufzeichnungen
von der betreuten Jugendlichen und dem Einsatzgeschehen.

Als Bundespolizisten ihn aufforderten dies zu unterlassen und ihn
über die begangene Straftat belehrten, verstrickte sich der Essener
zunehmend in widersprüchliche Aussagen.

Um den Sachverhalt weiter aufzuklären, wurde der Mann auf die
Wache gebeten. Als er dieser Maßnahme nicht Folge leistete, brachten
ihn die Beamten auf die Wache. Auch dieser Maßnahme widersetze er
sich, indem er sich sperrte und versuchte sich in die
entgegengesetzte zu verflüchtigen. Dies konnte unterbunden werden.

Auf der Wache wurde das Handy, des mit 0,7 Promille
alkoholisierten Mannes, sichergestellt.

Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen der Verletzung des
höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen, Widerstand
gegen Vollstreckungsbeamte, unterlassene Hilfeleistung und wegen des
Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz.

Baum auf Imbissbude

Ennepetal. Am 23.07.17 wurde die Feuerwehr Ennepetal um
05:48 Uhr zu zwei umgestürzten Bäumen alarmiert. Auf dem Gelände
eines Baumarktes an der Neustrasse waren durch Windboen zwei Eichen
umgestürzt. Eine davon fiel auf eine Imbissbude und beschädigte diese
schwer. Die Einsatzkräfte sicherten den Gefahrenbereich und übergaben
die Einsatzstelle an den Betreiber der Imbissbude. Ebenfalls wurden
Verantwortliche der Baumarktkette verständigt ,die nun weitere
Schritte zur Entsorgung der Bäume einleiten. Der Einsatz endete für
die drei Einsatzkräfte um 06:53 Uhr.

Federfußball: Weltmeisterschaft in Hongkong

Eine Taifun-Warnung hatte den Start für die 9. Federfußball-Weltmeisterschaft in Hongkong mächtig durcheinander gewirbelt. Mit mehr als zwei Stunden Verspätung begann die bunte Eröffnungszeremonie, in deren Mittelpunkt Federfußball-Artistik stand. Durch die Verzögerung ließen sich die deutschen Damen jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Hoch konzentriert kämpften Franziska Schönfeld von Flying Feet Haspe, Rieka Tiede von CP Gifhorn und Silke Weustermann vom Cronenberger BC in der Auftaktpartie Taiwan mit 21:18, 17:21, 21:16 nieder.

In der zweiten Vorrundenbegegnung in der neben diesem Trio auch Tanja Schlette vom TV lipperode zum Einsatz kam, gab es dann für die DFFB-Auswahl gegen den Topfavoriten aus Vietnam beim 12:21, 2:21 erwartungsgemäß nichts zu holen.

Derweil starteten die deutschen Herren mit zwei Niederlagen in die WM. Gegen Europameister Ungarn hatten Philip Kühne von Flying Feet Haspe, Christopher Zentarra vom FFC Hagen und Torben Nass von Flying Feet Haspe beim hart umkämpften 18:21, 29:27, 15:21 das Glück nicht auf ihrer Seite.

Und auch gegen den Goldmedaillenanwärter aus China setzte es eine 2:0 Niederlage. Wobei Torben Nass, Christopher Zentarra und Noah Wilke vom Cronenberger BC beim 19:21, 10:21 zumindest im ersten Durchgang an einer Überraschung schnuppern durften.

Im dritten Spiel gelang der DFFB-Auswahl dann der erhoffte Sieg. Gegen Frankreich dominierten Christopher Zentarra, Noah Wilke und Torben Nass beim 21:10, 21:9 deutlich und qualifizierten sich damit für das Viertelfinale. Hier geht es am morgigen Montag dann gegen Gastgeber Hongkong.

„Die Chancen stehen 50:50. Aber mit ein bißchen Glück gelingt uns der Sprung ins Halbfinale“, gibt sich Bundestrainer David Zentarra vom FFC Hagen optimistisch. Für die Damen steht morgen unterdessen noch die Vorrundenpartie gegen Ungarn an. Erst danach steht fest, wer der Gegner im Viertelfinale sein wird. Zudem starten am Montag auch die Einzelwettbewerbe bei den Männern und Frauen ausgetragen. Hier vertreten Silke Weustermann vom Cronenberger BC und Torben Nass von Flying Feet Haspe die deutschen Farben.

Unwetter verursachte Einsätze am frühen Sonntag Morgen

Herdecke. Nach einem Gewitter mit Starkregen wurde die
Freiw. Feuerwehr Herdecke am frühen Sonntagmorgen gegen 5:46 Uhr
alarmiert. Zunächst rückte ein Löschfahrzeug in die Zeppelinstraße
aus. Dort drückte Wasser aus einem Sickerschacht in den Keller. Die
Feuerwehr nahm hier eine Tauchpumpe vor. Weiter ging es parallel auf
der Hengsteyseestraße und auf der Wetterstraße. Dort standen die
Straßen erheblich unter Wasser. Die Feuerwehr zog die Gullyeinläufe
und reinigte diese. Daraufhin konnte das Regenwasser wieder
ordnungsgemäß abfließen. Die Feuerwehr war eineinhalb Stunden im
Einsatz.

Zu einem Brandeinsatz wurde die Feuerwehr am Samstagabend um 19:34
Uhr zum Kallenberger Weg gerufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass in
einem Waldstück ein Lager- oder Grillfeuer nicht ordnungsgemäß
abgelöscht wurde. Die Feuerwehr wurde vom Anrufer eingewiesen. Die
Brandstelle befand sich nach ca. 800 Metern Fußweg in einem
unwegsamen Gelände (Steilhang). Die Löscharbeiten gestalteten sich
daher sehr schwierig und aufwendig. Das Löschfahrzeug konnte die
Einsatzstelle nicht erreichen. Feuerwehrleute denken immer flexibel:
Daher wurden neben einer Kübelspritze kurzerhand A-Sauglängen, die
eigentlich zur Wasserentnahme aus offenem Gewässer gedacht sind, mit
Löschwasser gefüllt und zur eigentlichen Einsatzstelle getragen. Das
Feuer wurde dann mit Kübelspritze und Sauglängen gelöscht. Ein
Löschfahrzeug mit acht Einsatzkräften war 2 Stunden im Einsatz.

Kampf gegen die Raserszene in Dortmund

Manche lernen es einfach nicht……

Dortmund. Die Dortmunder Polizei führte in der Nacht von Freitag (21.07.)
auf Samstag eine erneute Kontrollaktion, überwiegend im Dortmunder
Innenstadtbereich, im Kampf gegen die Raserszene durch.

Immer wieder nutzen einige Unbelehrbare den Innenstadtbereich,
schwerpunktmäßig den Wall, als Rennstrecke und gefährden so
unbeteiligte Verkehrsteilnehmer, aber auch sich selbst. Regelmäßig
zeigt aber auch die Dortmunder Polizei Präsenz gegen die Raser und
sanktioniert das gefährliche Verhalten.

So traf es auch am Wochenende mehrere Fahrzeugführer. 123 Personen
und fast 150 Fahrzeuge (PKW und Motorräder) kontrollierten die
Beamten. 48 Verwarngelder und 12 Ordnungswidrigkeiten (Owi)-anzeigen,
überwiegend wegen überhöhter Geschwindigkeit, waren ein Teil des
Ergebnisses. Zwei traurige Spitzenreiter, ein 26-jähriger aus Soest
und ein 29-jähriger Hagener, wurden in der 50 km/h-Zone mit 100 km/h,
bzw. knapp darüber gemessen.

Weitere Verwarngelder und Owi-Anzeigen waren fällig wegen
technischer Mängel, Gurtverstößen und weiterer Verkehrsverstöße. Die
Beamten stellten einen PKW wegen erheblicher technischer Mängel
sicher.

Und weil es einige Wenige nicht lernen wollen oder können, wird
die Polizei in ihren Bemühungen nicht nachlassen und diese Kontrollen
regelmäßig fortführen….

Mit sieben Kindern im Kofferraum unterwegs

Hagen. Am Samstagmorgen, gegen 11.15 Uhr, wurden zwei
offensichtlich zusammengehörige Fahrzeuge auf der Elberfelder Straße
angehalten und überprüft, nachdem sie den Parkplatz eines
Supermarktes verlassen hatten. Zeugen hatten zuvor beobachtet, dass
in beiden Fahrzeugen offensichtlich Kinder ohne die vorgeschriebenen
Sicherungsvorrichtungen befördert wurden. In dem ersten überprüften
VW-Passat befanden sich drei komplett ungesicherte Kinder auf der
Rücksitzbank. Der 35- jährige Fahrzeugführer aus Rumänien hatte
keinen Wohnsitz in Deutschland, sodass eine Sicherheitsleistung
erhoben wurde. Bei der Überprüfung des zweiten VW-Passat staunten die
Beamten nicht schlecht. Die Rücksitzbank war umgelegt. Der dadurch
entstandene Raum war u.a. mit Kissen und Decken ausstaffiert und es
befanden sich insgesamt sieben Kinder, darunter ein Säugling, völlig
ohne Sicherung im Heck des Kombi. Die Weiterfahrt wurde dem 31-
jährigen rumänischen Fahrzeugführer untersagt. Die Kinder gingen zu
Fuß zur nahegelegenen Wohnung. Gegen den Fahrer wurde eine Anzeige
gefertigt.

Schnelle Festnahme nach Handydiebstahl

 

Hagen. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen
konnten am frühen Samstagmorgen, 22.07.2017, gegen 06.30 Uhr, zwei
Handydiebe festgenommen werden. Die beiden 15- und 16- jährigen
Hagener hatte zuvor einem 19- jährigen aus Hagen das Handy entwendet.
In einer Gaststätte am Friedrich- Ebert- Platz hatten sie nach der
Uhrzeit gefragt. Als der Hagener sein Handy aus der Tasche holte und
in der Hand hielt, hat einer der Jugendlichen zugegriffen und das
Gerät entwendet. Beide verließen dann die Örtlichkeit. Auf Grund der
Personenbeschreibung konnten zwei Verdächtige auf der Elberfelder
Straße festgestellt werden. Bei der Durchsuchung konnte bei dem
15-jährigen das Mobiltelefon aufgefunden werden. Er wurde nach
Personalienfeststellung entlassen. Der 16- jährige, der erheblich
strafrechtlich in Erscheinung getreten ist und nach eigenen Angaben
vor zwei Monaten eine Freiheitsstrafe bekommen hat, die zur Bewährung
ausgesetzt ist, wurde festgenommen. Ein Strafverfahren wurde
eingeleitet.

Junge Frau aus Ennepetal bei Verkehrsunfall verletzt

 

Hagen Leicht verletzt wurde eine 18-jährige aus Ennepetal
bei einem Verkehrsunfall am Freitag, gegen 23.05 Uhr. Eine
ebenfalls 18- jährige aus Hagen verließ mit ihrem Opel Corsa die
Autobahn 45 an der Anschlussstelle Hagen- Süd. Beim Einfahren auf den
Volmeabstieg missachtete sie die Vorfahrt der Ennepetalerin, die
ebenfalls mit einem Opel Corsa unterwegs war. Obwohl diese noch
versuchte, durch Ausweichen einen Zusammenstoß zu verhindern kam es
zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Dabei wurde die junge Frau aus
Ennepetal leicht verletzt, ein Rettungswagen brachte sie in ein
Krankenhaus. Beide Autos waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr
fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt
die Polizei auf rund 10.000 Euro.