Viele Einsätze für die Feuerwehr Ennepetal

Ennepetal. Am 19.07.2017 wurde die Feuerwehr Ennepetal um
12:44 Uhr in die Kirchstrasse zu einer Person hinter verschlossener
Tür alarmiert. Die Tür wurde mit Spezialwerkzeug geöffnet. Die
Feuerwehr war mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und fünf
Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz endete um 13:00 Uhr. Um 13:45Uhr
wurde die Feuerwehr Ennepetal zu einem Verkehrsunfall am Schlagbaum
alarmiert. Die Feuerwehr unterstütze bei der Patientenversorgung.
Während des Einsatzes wurde der Löschzug eins zur Grundsicherung
alarmiert. Die Feuerwehr war insgesamt mit 11 Einsatzkräften bis
15:02 Uhr im Einsatz. Ab 16:46 Uhr gab es in Ennepetal insgesamt
sieben Unwetter Einsätze. Diverse Gullydeckel auf den Straßen und
Geröll musste beseitigt werden . Der letzte Einsatz endete um 18:05
Uhr. Es waren die Hauptwache und der Löschzug eins mit insgesamt 17
Einsatzkräften vor Ort.

Mehrere Einsätze bei Unwetterlage

Gevelsberg. Am 19.07.2017 um 16:50 Uhr wurde die Feuerwehr
Gevelsberg, bestehend aus freiwilligen und hauptamtlichen Kräften zu
mehreren zeitgleichen Einsätzen alarmiert. Grund hierfür war ein
Unwetter mit Starkregen. Die 32 Einsatzkräfte wurden je nach
Einsatzpriorität bei überschwemmten Straßen, umgefallenen Bäumen und
übergelaufenen Kanaleinläufe eingesetzt. Des weiteren, musste eine
Straße wegen einer umgefallenen Straßenlaterne abgesperrt werden. Mit
Hilfe der Technischen Betriebe konnte diese stromlos geschaltet und
beseitigt werden. So schnell wie das Unwetter kam, war es auch wieder
vorbei. Um 18:28 Uhr waren alle bis dahin aufgelaufenen Einsätze
abgearbeitet.

Autofahrer wenden auf der A 1 bei Schwerte

Dortmund. Am gestrigen Dienstag (18. Juli) hatten zwei Autofahrer auf der A
1 bei Schwerte eine ziemlich bescheidene Idee. Glücklicherweise kamen
sie nicht weit.

Wer im Stau steht hat in der Regel nicht viele Optionen. Ärgern
ist mit Sicherheit eine, zur Seite fahren und eine Rettungsgasse
bilden eine andere. Keine Option hingegen ist es, das Auto zu wenden
und entgegen der Fahrtrichtung zu fahren. Doch genau zu diesem
Entschluss kamen zwei Männer gegen 14.20 Uhr.

Unsere Kollegen befanden sich übrigens auch im Stau in Richtung
Bremen, als auf dem Seitenstreifen zwei Autos an ihnen vorbeifuhren –
allerdings rückwärts! Dicht gefolgt von zwei weiteren Pkw. Die beiden
Autos, ein Skoda und ein Ford, fuhren entgegen der Fahrtrichtung auf
dem Seitenstreifen in Richtung der Ausfahrt Schwerte. Diese
erreichten sie allerdings nicht. Unsere Kollegen stoppten die Autos
sofort.

Gegen beide Autofahrer (31 und 44 Jahre) wird nun wegen einer
Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Den Führerschein mussten
sie sofort abgeben.

Eine Meinung zum Thema Verkehrssicherheit konnte bislang nicht von
den beiden unbekannten Autofahrern eingeholt werden. Sie fuhren
einfach davon, aber diesmal in die richtige Richtung.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache Hagen
unter 0231-132/4621 zu melden.

Pkw-Brand in Herdecke

Herdecke. Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Herdecke gegen 14:50 Uhr zur Wetterstraße gerufen. Auf Höhe des Minigolfplatzes sollte ein Pkw brennen. Bereits auf der Anfahrt konnten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung sehen. Vor Ort sahen sie dann, dass ein in Vollbrand stehender Pkw nur knapp einen Meter von der Hauswand eines Industriegebäudes entfernt stand. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein mit Gas betriebenes Fahrzeug. Durch die Hitzeeinwirkung waren bereits erste Fensterscheiben des Gebäudes gesprungen.

Um eine Brandausbreitung auf das Gebäude zu verhindern wurde der Brand direkt von zwei Seiten mit zwei C-Rohren bekämpft und konnte so schnell unter Kontrolle gebracht werden. Parallel dazu wurde das Gebäude begangen, um einen Brandüberschlag auf das Gebäude ausschließen zu können. Anschließend wurde noch die Fassade des Gebäudes geöffnet, um mögliche versteckte Glutnester aufzuspüren.

Die anwesende Polizei sicherte während des Einsatzes den Straßenverkehr ab. Zeitweilig musste die Wetterstraße für die Löschmaßnahmen der Feuerwehr komplett gesperrt werden.

Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke waren mit drei Fahrzeugen eine knappe eineinviertel Stunde im Einsatz.

Wohnungsbrand im Ortsteil Wengern

Wetter (Ruhr). Die Löschzüge I (Alt-Wetter) und III (Wengern / Esborn) wurden heute Mittag um 12:54 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Dachgeschoss in der Schmiedestraße alarmiert. Da durch die ersten Kräfte, welche nach 4 Minuten an der Einsatzstelle waren, nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine Person in der Wohnung befindet, wurde unmittelbar die komplette Feuerwehr Wetter (Ruhr) nachalarmiert. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz in die Wohnung geschickt, um diese abzusuchen. Ein weiterer Trupp unterstützte die Maßnahmen. Hier konnte zum Glück relativ schnell Entwarnung gegeben werden, die Person war nicht zu Hause. Parallel dazu wurde die von der Feuerwehr Witten zur Verfügung gestellte Drehleiter in Anleiterbereitschaft am Gebäude versetzt. Das Feuer im Wohnzimmer konnte schnell gelöscht werden und die betroffenen Gegenstände wurden über den Balkon ins freie befördert. Der gesetzte Rauchvorhang an der Wohnungstür verhinderte, dass der Brandrauch in das Treppenhaus gelang, sodass nur die Wohnung anschließend mit einem Lüfter vom Rauch befreit werden musste. Aufgrund der warmen Temperaturen mussten zwei Feuerwehrangehörige durch den ebenfalls anwesenden Rettungsdienst behandelt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war allerdings nicht notwendig. Die übrigen Bewohner des Hauses wurden während der Einsatzdauer ebenfalls durch den Rettungsdienst betreut. Nachdem die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei übergeben werden konnte, konnten die ausgerückten Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei den Einsatz gegen 15:30 Uhr für beendet erklären. Während des Einsatzes blieb die Schmiedestraße in dem Bereich komplett für den Verkehr gesperrt.

Durch Anwohner wurden die Einsatzkräfte während des Einsatzes mit gekühlten Getränken versorgt. Hierzu ein großes Dankeschön an diese, so ein Sprecher der Feuerwehr. Dieses ist nicht selbstverständlich

Auszubildende schließen erfolgreich ab

Wetter(Ruhr). Nach drei Jahren Ausbildung haben sie es geschafft: Angelika Gordzielik (22) und Julia Warwas (21) dürfen ab sofort die Berufsbezeichnung „Verwaltungsfachangestellte“ tragen. Bürgermeister Frank Hasenberg beglückwünschte die Absolventinnen, die beide mit „gut“ abgeschlossen haben, und freute sich, sie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernehmen zu können. „Für uns in der Verwaltung hat das Thema Ausbildung einen hohen Stellenwert“, so Hasenberg. „Ihre hervorragende Leistung bestätigt, dass sich die Investition in Nachwuchskräfte auszahlt“. Angelika Gordzielik ist ab sofort im Fachdienst Soziales tätig, Julia Warwas übernimmt Aufgaben im Fachdienst Jugend. Beiden sind die Aufgaben nicht unbekannt: Schon ihre Ausbildung führte sie in die jeweiligen Bereiche.

Dank Brandschutzerziehung Schlimmeres verhindert

Wetter(Ruhr). Die kleine Jannah ist erst sieben Jahre alt, hat aber mit ihrer besonnenen Reaktion Schlimmeres verhindert. Als vor wenigen Wochen Feuer in der Küche von Familie M. aus Wengern ausbrach, war es Jannah, die das Feuer bemerkte. Schnell erinnerte sie sich an den Besuch der Freiwilligen Feuerwehr in ihrem Kindergarten, die zur Brandschutzerziehung da war. Mittlerweile ist Jannah zwar schon Schulkind, aber das Erlernte hatte sie noch im Gedächtnis. Sie schloss die Küchentür und alarmierte die Nachbarn. Die wiederum riefen die Feuerwehr und der Brand konnte schnell gelöscht werden. Dafür bekam sie viel Lob von der Feuerwehr. Sabine Soest und Sven Krause, die beide für die Brandschutzerziehung in Wetter zuständig sind, waren sich einig, dass manch Erwachsener das Problem nicht so gut gelöst hätte. Beeindruckt über das Verhalten zeigte sich auch Bürgermeister Frank Hasenberg, der es sich nicht nehmen ließ, Jannah für ihre heldenhafte Tat persönlich zu denken. „Du bist ein großes Vorbild für andere Kinder“, lobte der Bürgermeister. Gemeinsam mit der Feuerwehr lud er sie und ihre Familie in das Feuerwehrgerätehaus Alt-Wetter ein. Dort durfte sie gemeinsam mit ihrer großen Schwester Nisrine (12) die einzelnen Fahrzeuge einmal von der Nähe betrachten, lernte die unterschiedlichen Werkzeuge kennen  und durfte sogar selbst Feuerwehrfrau spielen. Jannahs großer Wunsch ist es, Mitglied in der Feuerwehr zu werden und staunte nicht schlecht, dass einer Karriere bei der Feuerwehr bereits jetzt nichts im Wege steht: Kinder ab sechs Jahren können die im vergangenen Jahr neu gegründete Kinderfeuerwehr besuchen.

Der Vorfall macht einmal mehr deutlich, wie wichtig Brandschutzerziehung ist und –vor allem- wie notwendig. „Bereits im Kindergartenalter sind die Kleinen in der Lage, Dinge zu verinnerlichen“, weiß Sven Krause aus Erfahrung. Gemeinsam mit seiner Kollegin nimmt er diese Aufgabe sehr ernst. Sie besuchen regelmäßig Kindergärten und Schulen, um kindgerecht beizubringen, wie im Ernstfall gehandelt werden muss. Eine Aufgabe, die sich bei Jannah ausgezahlt hat.

Brand in Asylbewerberunterkunft

Unna. Wie  berichtet, kam es in der
Nacht zu Dienstag zu einem Brand in einer Kommunalen
Unterbringungseinrichtung an der Hammer Straße.

Der von Tatort flüchtige Bewohner, ein 19 jähriger Afghane,
stellte sich am Dienstagnachmittag bei der Polizei. Er gestand, den
Brand in seinem Zimmer gelegt zu haben und aus der Unterkunft
geflüchtet zu sein. Zur Motivation hat er sich bisher nicht
eingelassen.

Die Aussagen des Beschuldigten decken sich mit den Feststellungen
des Brandsachverständigen, der heute die Brandstelle untersucht hat.
Die Schadenssumme wird nach genauerer Betrachtung wohl noch im
fünfstelligen Bereich liegen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht
Unna heute einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 19 Jährigen. Er
wurde nach der richterlichen Vorführung in eine Jugendarrestanstalt
gebracht.

 

Polizeipräsidenten der NRW-Polizeipräsidien trafen sich in Dortmund

Dortmund. Heute trafen sich im Polizeipräsidium Dortmund die Präsidenten der 18 Polizeipräsidien Nordrhein-Westfalens. Zu diesem Treffen erschien auch der neue Innenminister Herbert Reul mit seinem Staatssekretär Jürgen Matthies. Die Polizeipräsidenten, die regelmäßig übergreifende Themen zur Inneren Sicherheit diskutieren, bekamen durch den ministeriellen Besuch heute die Gelegenheit, sich mit dem Innenminister über aktuelle Themen und Schwerpunkte abzustimmen.

 

Bäume drohten auf Gleise zu stürzen!

Mehrere Bäume drohten am Dienstagabend auf die Bahnstrecke
Dortmund – Herdecke zu fallen. Äste lagen teilweise schon auf den
Gleisen. Ein umgestürzter Baum hatte sich bereits in weitere Bäume
verfangen. Die Freiw. Feuerwehr wurde um 19:49 Uhr danke eines
aufmerksamen Passanten zur Straße Am Jollenstein alarmiert.

Als erstes sperrten die Einsatzkräfte die Bahnstrecke. Die
Durchfahrt des Zuges aus Dortmund stand kurz bevor und konnte noch
verhindert werden. Ein Baum musste von der Feuerwehr mit einer
Seilwinde umgeworfen werden Danach wurde dieser mit mehreren
Motorsägen zerteilt. Zwei weitere Bäume wurden danach gefällt und
ebenfalls zerteilt. Der Gleisbereich wurde komplett frei geräumt.

Zur Abstimmung mit der Deutschen Bahn befand sich der
Notfallmanager an der Einsatzstelle. Weitere Feuerwehrkräfte nahmen
mit dem Zug aus Dortmund, der auf freier Strecke vor der
Einsatzstelle stand, Kontakt auf. Die Feuerwehr verteilte im Zug
Getränke. Da der Zug klimatisiert war und die Zuggäste von mehreren
Mitarbeitern der Bahn bestens betreut waren, bestand hier keine
weitere Einsatztätigkeit der Feuerwehr. Drei Personen wurden aus dem
Zug zum Haltepunkt Wittbräucker verbracht. Im weiteren Einsatzverlauf
wurde der Zug nach Abstimmung mit dem Notfallmanager zum Haltepunkt
Wittbräucker zurück gefahren. Mit einem weiteren Zug aus Hagen wurde
kurz vor dem Bahnhof Herdecke Kontakt aufgenommen. Dieser wurde in
Herdecke wieder nach Hagen umgeleitet. Gegen 21:05 Uhr war die
Bahnstrecke wieder befahrbar. Im Einsatz war ein kompletter Löschzug.

Während des laufenden Einsatzes wurde eine unbekannte
Rauchentwicklung aus der Kleingartenanlage an der Hagener Straße
gemeldet. Ein Löschzug rückte daraufhin zur neuen Einsatzstelle ab.
Vor Ort wurde festgestellt, dass hier vorsätzlich Gartenabfälle
verbrannt wurden. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht.
Einsatzdauer hier 45 Minuten.

VDE warnt vor Billigprodukten aus dem Internet

Oftmals fallen 50 Prozent der Produkte bei der Erstprüfung im VDE-Institut durch. Was viele nicht wissen: CE-Kennzeichnung ist kein Sicherheitszeichen. VDE empfiehlt zum persönlichen Schutz auf Sicherheitszeichen zu achten.

„Das billigste ist immer das teuerste“ predigten schon unsere Großmütter und ihr Rat hat heute mehr Gültigkeit denn je. Denn immer mehr Billigprodukte mit gravierenden Sicherheitsmängeln fluten den Online Handel. „Heute kann der Verbraucher dank kreativer Bildbearbeitung gar nicht mehr unterscheiden, welches Produkt qualitativ hochwertig und damit sicher ist“, warnt Ansgar Hinz, Vorstandsvorsitzender des Technologieverbandes VDE. Eigene Marktrecherchen des VDE-Instituts haben ergeben, dass die Hersteller von Billigprodukten entweder ungeeignete Materialien verwenden, die Sicherheitsaspekte nicht ausreichend berücksichtigen oder an der Verarbeitung sparen – mit fatalen Auswirkungen für Gesundheit und Leben der Verbraucher. Die gefundenen Mängel bergen unter anderem Brandgefahr, Gefahr eines elektrischen Schlages sowie Funktionsstörungen in sich.

Ein Beispiel von vielen – LED-Lampen lebensgefährlich

Sicherheitsprüfungen des VDE-Instituts hatten ergeben, dass einige der in Deutschland gehandelten LED-Lampen für Verbraucher lebensgefährlich werden können. Sechs von sieben untersuchten Stichproben entsprachen nicht den gültigen Sicherheitsanforderungen. Bei den geprüften Geräten handelte es sich um eine Unterbauleuchte und LED-Lampen, die unter anderem als Ersatz für Halogenstäbe in Außenleuchten und Baustrahlern genutzt werden können.

Big Brother is watching you

Auch die „smarten“ Produkte im Haushalt, die sich mit dem Internet verbinden, sind gefährdet. „Kann das Produkt nicht mit Hilfe etablierter Sicherheitsmethoden geschützt werden und kann neue, sicherere Software nicht upgedated werden, öffnet das Hackern Tür und Tor ins eigene Zuhause“, warnt Ansgar Hinz. Mit krimineller Energie beladene Personen können dann ihre Opfer unbemerkt überwachen oder Malware auf die Geräte aufspielen. „Es wurden bereits mehrere Millionen vernetzte Heimgeräte von Privatnutzern, oftmals unbemerkt, „gekapert“ und das ist erst der Anfang“, prophezeit der VDE-CEO.

Prüfungen durch unabhängige Institute wichtiger denn je

Der Online Handel boomt und damit auch die Gefahr, dass immer mehr gefährliche Billigprodukte Einzug in die Haushalte und damit unsere Privatsphäre finden. Immer wichtiger werden daher Sicherheitsprüfungen durch anerkannte, neutrale Prüfhäuser, wie dem gemeinnützigen VDE-Institut. „In unserem Institut bestehen oft mehr als 50 Prozent der Erstprüfungen an elektrotechnischen Produkten die Prüfanforderungen nicht. Und das sind Hersteller, die bereit sind in die Qualität und Sicherheit ihrer Produkte zu investieren und ihre Produkte uns zur Qualitäts- und Sicherheitsüberprüfung schicken“, erklärt Hinz. „Und wir sind hart. Wer das VDE-Dreieck als Prüfsiegel erhalten will, muss solange nachbessern bis unsere Prüfingenieure zufrieden sind“, so Hinz weiter. Viele Verbraucher denken, dass die CE-Kennzeichnung für Sicherheit steht. Aber das ist nicht der Fall. Sie ist lediglich eine Herstellererklärung, dass sein Produkt den Sicherheitsanforderungen genügt. „Ob das überprüft wurde, erkennt keiner“, warnt der VDE-Chef.

Die vom VDE-Institut entdeckten häufigsten Mängel:

– fehlende oder mangelhafte Schutzleiterverbindungen, so dass
Schutzeinrichtungen nicht ausgelöst werden können
– mangelhafte Konstruktion und Zuverlässigkeit eingesetzter
ungeprüfter Bauteile wie Temperaturregler und Kondensatoren
– zu geringe Sicherheitsabstände zu unter Spannung stehenden
Teilen
– Einbau ungeeigneter Kondensatoren, die nicht für die
Betriebsbedingungen des jeweiligen Gerätes ausgelegt sind
– nicht dauerhaftes Material von Kontakten in Schaltern und
Temperaturreglern
– Verwendung von Kunststoffmaterialien und Leiterplatten, die
thermischen Belastungen nicht gewachsen sind und brandtechnische
Anforderungen nicht erfüllen
– Einsatz von Gehäusedichtungen, die Anforderungen an den
Wasserschutz nicht erfüllen (z. B. undichte Außenleuchten und
Pumpensteuerungen, die die Spritzwasserprüfung nicht erfüllen)
– mangelhafte Tischsteckdosen, die thermisch nicht belastbar sind
und deren Leitungen schlecht angecrimpt sind
– schlechtes Auslöseverhalten von Leitungsschutzschaltern
– funktionsuntüchtige Thermosicherungen, die bei Kurzschluss nicht
auslösen
– nicht normgerechte Glühfassungen, wodurch die Berührung des
Schraubgewindes möglich wird

Drei Autofahrer unter Drogeneinfluss erwischt

Am Dienstagmorgen sind gleich drei Autofahrer unter
Drogeneinfluss erwischt worden. Gegen 08.00 Uhr fielen im
verkehrsberuhigten Bereich in der Blumenstraße bei einer gezielten
Geschwindigkeitskontrolle kurz hintereinander zwei VW-Fahrer auf, die
beide jeweils deutlich schneller als mit Schrittgeschwindigkeit
unterwegs waren. Nur zwei Stunden fuhr ein junger Mann mit seinem
Mazda neben einem Streifenwagen und am Graf-von-Galen-Ring stoppten
ihn die Beamten, da er keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Alle
drei mussten letztlich mit zur Blutprobe, durften ihre Fahrt nicht
fortsetzen. Polizeibeamte legten Anzeigen gegen die 23, 36 und 49
Jahre alten Männer vor, auf alle drei kommen empfindliche Strafen,
Fahrverbote und Punkte in Flensburg zu.

Betrügerische Gewinnversprechen am Telefon

Zwei Hagener sind betrügerischen Gewinnversprechen
auf den Leim gegangen. Am 14. Juli meldete sich telefonisch ein
Unbekannter bei einem 64 Jahre alten Mann aus Halden und teilte ihm
mit, dass er 40000 Euro bei einem Preisausschreiben gewonnen hätte.
Ein Mitarbeiter würde sich in ein paar Tagen wegen der Geldübergabe
mit ihm in Verbindung setzen. Dies war dann am vergangenen Montag der
Fall und der bei der erneuten telefonischen Kontaktaufnahme forderte
der Anrufer zunächst 900 Euro Bearbeitungsgebühr von dem 64-Jährigen.
Nachdem dieser Betrag übermittelt wurde, kam eine weitere
Geldforderung, diesmal in vierstelliger Höhe, da der Gewinnbetrag
tatsächlich deutlich höher sei und daher eine höhere
Versicherungssumme hinterlegt werden müsse. Dies kam dem Geschädigten
verdächtig vor und er meldete den Vorfall der Polizei. Einen Gewinn
bekam er natürlich nicht und die 900 Euro sind weg. Im zweiten Fall
war am 13.07. eine 38-Jährige aus Hohenlimburg Opfer eines ähnlichen
Betrugs. Zunächst sollte diese für die Einrichtung eines Kontos 200
Euro überweisen, erst dann könne man ihr die gewonnenen 48.000 Euro
zukommen lassen. Dieser Betrag würde angeblich als Sicherheit
benötigt und wenig später zurücküberwiesen. Nachdem die Rückzahlung
erfolgt war, glaubte die Geschädigte, das Gewinnversprechen sei
seriös und sie zahlte wenig später per Barüberweisung 3000 Euro. Die
sind nun weg und die 38-Jährige erstattete eine Anzeige. In beiden
Fällen machten die Betrüger einen glaubwürdigen und seriösen Eindruck
auf ihre Opfer und zerstreuten deren Bedenken. Immer wieder gelingt
es so, arglosen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Polizei
rät daher: Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag.

Gelungene Lesung mit Lyriker Gernot Burgeleit

Lyriker Gernot Burgeleit brachte jetzt beim Literaturkreis in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg Gedichte und Prosa aus seinem Werk zu Gehör. Aus seinem fast vierzigjährigen Schaffen gab er Heiteres und Ernstes, Ungereimtes und Erfreuliches – aber immer sehr nachdenklich Stimmendes zum Besten. Gut gelaunt trug Gernot Burgeleit seine Gedichte mit kräftiger Stimme und sehr passend disponierter Empathie vor, was dann auch zu einigem Zwischenapplaus bei den anwesenden Zuhörern führte. Nach über einer Stunde bedankte sich Dr. Hartmut Thoma, der Leiter des Hohenlimburger Literaturkreises, im Namen des Literaturkreises mit einer guten Flasche Wein.
Das nächste Treffen des Literaturkreises findet nach der Sommerpause am 8. September von 18 Uhr bis ca. 19.30 Uhr in den Räumen der Stadtteilbücherei Hohenlimburg statt. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2074477. (Foto: Jürgen Asmuth)

Experten-Austausch im Forschungsinstitut

Südkoreanische Stadtabgeordnete besuchten Ev. Stiftung Volmarstein
Über eine Besucher-Gruppe aus Südkorea freuten sich die Mitarbeitenden des
Forschungsinstituts Technologie und Behinderung (FTB) der Ev. Stiftung Volmarstein.
Abgeordnete der Stadt Daejeon informierten sich über die Gestaltung barrierefreier
Lebensbereiche und die Anwendung moderner Technologien für Menschen mit Behinderungen und für ältere Menschen. Zu der fünfköpfigen Delegation gehörten neben Stadtrat Kim Dong Sub auch Mitarbeitende aus dem Sozialbereich der südkorea
nischen Stadt.
Besonderes Interesse bei den Besuchern fanden Aktivitäten der Agentur Barrierefrei NRW und der FTB-Wohnberatung. Die Besucher brachten vielen Fragen mit. Diese betrafen u.a. die Zielgruppen der am FTB vorgehaltenen Beratungs- und
Informationsangebote, die Nutzungsmöglichkeiten von Projektergebnissen, an denen
das FTB beteiligt ist, sowie die Finanzierung von Maßnahmen zur Umsetzung baulicher Barrierefreiheit. Der Besuch wurde mit einem Rundgang durch die  Hilfsmittelausstellung und Demonstrationswohnung des FTB abgeschlossen.
Auf ihrer Informationsreise besuchte die Delegation außerdem die Stadt Hagen, die Diakonie Mark-Ruhr, das Netzwerk Diakonie, die Stadt Trier und den nordrhein-westfälischen Landtag.

850 Liter Diesel von Baustelle gestohlen

Zwischen Dienstag, 17.07.2017, und Mittwoch drangen
Unbekannte auf das Baustellengelände der Lennetalbrücke ein. Dazu
kletterten oder durchstiegen sie den Bauzaun, der das Gebiet umgibt.
Auf dem Gelände befand sich ein großer, mobiler Dieseltank, mit dem
die vielen Fahrzeuge und Maschinen aufgefüllt werden. Der 33-jährige
Polier erklärte der Polizei, dass der Tank noch am Dienstag
aufgefüllt wurde. Am Mittwoch stellte der Bauführer dann fest, dass
Unbekannte zirka 850 Liter Diesel abzapften und fortschafften. Wie
genau die Täter vorgingen, ist noch unklar. Die Kripo nahm die
Ermittlungen auf. Zeugenhinwiese nimmt die Polizei unter 02331 986
2066 entgegen.

Hagener Urlaubskorb 2017: Besuch der Rettungswache Hohenlimburg

Zu einem Besuch der Rettungswache Ost in Hagen-Hohenlimburg, Florianstraße 2, lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen des Hagener Urlaubkorbes 2017 am Mittwoch, 26. Juli, von 15 bis 18 Uhr ein. Thomas Huyeng, zuständiger Beigeordneter der Stadt Hagen, führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Rettungswache und erklärt, wie der Rettungsdienst in Hagen funktioniert. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1039 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Hagener Urlaubskorb 2017: Wanderung durch das Hasselbachtal

Zu einer naturkundlichen Wanderung durch das Hasselbachtal mit Stadtkämmerer Christoph Gebersmann lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes 2017 am Sonntag, 23. Juli, um 14 Uhr ein. Treffpunkt ist der Kreuzungsbereich Hasselbach/Alter Henkhauser Weg, der etwa 200 Meter oberhalb des Henkauser Freibades liegt. Die Wanderung dauert circa dreieinhalb Stunden und ist auch für Familien mit Kindern geeignet. Christoph Gebersmann führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch das landschaftlich sehr reizvolle Tal und zeigt fachkundig, seltene Pflanzen, kleine Reptilienarten, Schmetterlinge und andere Insekten. Je nach Wetterlage sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk angebracht. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1043 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Hagener Urlaubskorb 2017: Mit dem Rad vom Hasper Bach nach Breckerfeld

Zu einer Radtour entlang der alten Straßenbahnlinie 11 lädt die Volkshochschule Hagen im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes 2017 gemeinsam mit dem Rad-Sport-Club Hagen am Sonntag, 23. Juli, ein. Treffpunkt ist um 12.30 Uhr der Friedrich-Ebert-Platz vor der Volmegalerie. Die circa fünfstündige Tour führt durch das Volmetal über den Hasper Bach bis nach Breckerfeld. Nach einer kleinen Pause radeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Auf Grund der längeren Steigung und der Wegstrecke von circa 50 Kilometer ist ein wenig Kondition erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen zur Radtour erhalten Interessierte beim Rad-Sport-Club Hagen bei Marlies und Karl-Heinz Kubas unter Telefon 02331/50586 oder bei Ulrich Jakob unter Telefon 02334/56522.