5. Hagener Filmfestival in Vorbereitung

Mit 5 darf man schon ein Jubiläum feiern, ist die Meinung von Bernhard Steinkühler und damit gibt es am 13. Oktober im #Cinestar #Hagen nicht nur ein 5. Hagener #Kurzfilmfestival sondern auch ein Jubiläum. Ganz spontan und ohne Vorbereitung zum Dreh haben wir uns auf der „Durchreise“ von einem Dreh zum anderen mit dem Gründer und Macher des Hagener Kurzfilmfestivals getroffen und über das geplaudert, was uns im Oktober „kurzfilmtechnisch“ hier in Hagen so erwartet.

Besuch aus dem Bundestag im Reisebüro an der Springe

Dass sie sich auch um die Sorgen und Nöte der Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrem Wahlkreis kümmert hat die Bundestagsabgeordnete Cemile Giousouf (CDU) heute wieder in Hagen gezeigt. Am Nachmittag besuchte sie, u.a. mit ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Anselm Tiggemann, Eva Grund, die Inhaberin des Reisebüro an der Springe auf der Frankfurter Straße in Hagen. Thema waren neue EU-Richtlinien die sowohl für die Reisebüros, als auch für deren Kunden zu Nachteilen führen können. Mehr dazu später in einer Reportage bei TV58.de . (Alle Fotos: © Hans Leicher.)

Neuer Ansprechpartner für Theater-Abo

Wetter(Ruhr). Heiner Rechmann kann auf 13 Jahre ehrenamtliche Arbeit beim Stadtmarketing für Wetter e.V. zurückblicken. Jetzt jedoch hört er auf. Allerdings kehrt er dem Verein nicht den Rücken zu: Seit kurzem ist er Mitglied und wird daneben noch als Konsument erhalten bleiben, verspricht er.
Anfangs hat Rechmann Stadtführungen übernommen und ist dann aber schnell in die
Vorstandsarbeit eingestiegen. Zwei Wahlperioden hat er das Wohl des Vereins
mitgelenkt und – geleitet, bevor er die Organisation des Theaterabos übernommen hat. Dass das sein eigentliches Steckenpferd ist, merkt man sofort, wenn er anfängt zu erzählen. Er kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Rechmann weiß viele
interessante Geschichten zu erzählen. Eins wird bei jeder Erinnerung deutlich: Das Abo ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von Theaterbesuchen.
Viele Abonnenten kennen sich und mittlerweile hat sich eine gute Gemeinschaft entwickelt, in der natürlich jederzeit neue Gesichter willkommen sind.
Die Organisation des Theater-Abos geht jetzt auf John Fiolka über. Durch seine langjährige Erfahrung im Chorwesen teilt er die Leidenschaft zu Musik und Kultur
und ist somit ein Glücksgriff für das Stadtmarketing.
Das Abo für die kommende Saison haben Rechmann und Fiolka gemeinsam
in Kooperation mit dem Theater Dortmund zusammengestellt.
Das Programm kann sich sehen lassen: Von Musical über Ballett bis hin zu Oper
und Operetten ist alles dabei. Insgesamt sechs Mal wird in den Monaten
Oktober bis März das Opernhaus in Dortmund angefahren. Die Vorstellungen finden jeweils sonntags um 18 Uhr statt. Aboinhaber kommen dabei in den Genuss eines besonderen Services: An-und Abreise erfolgen gemeinsam in einem Bus, der
an markanten Punkten in Alt-Wetter, Grundschöttel, Volmarstein, Wengern und sogar in der Mühlenstraße in Herdecke hält, bevor er direkt den Eingang des Theaters ansteuert.
Kurze Wege sind somit garantiert. Vor allem in der dunklen und kalten Jahreszeit ein großer Vorteil, den besonders ältere Bürgerinnen und Bürger schätzen.
Zum Auftakt am 8. Oktober wird das Publikum nach Wien entführt. In Richard Strauß ́
komischer Oper „Arabella“ soll das begehrteste Mädchen der österreichischen Metropole
verheiratet werden. Am 5. November folgt das Broadway-Musical „Hairspray“. In Marc
Shaimans Werk dreht sich alles um Tanz, um den Angebeteten zu treffen. Handlungsballett von Xin Peng Wang gepaart mit Musik von Rachmaninow und Tschaikowsky erwarten die Zuschauer am 3. Dezember. Im neuen Jahr, 21. Januar, geht es erneut mit Tschaikowsky weiter: Die Oper „Eugen Onegin“ wird als eine der schönsten Opern des russischen Repertoires bezeichnet. „Frau Luna“ entführt am 11. Februar das Publikum auf den Mond.
Die Revue-Operette verspricht einen bunten und fantasievollen Theaterabend.
Den Abschluss bildet am 25. März 2018 Verdis bekannte Oper „Nabucco“ mit dem
berühmtesten Gefangenenchor der Operngeschichte.
Eine Anmeldung ist noch bis zum 25. August möglich. Das Abo kostet 316 € und ist im
Stadtmarketing im Gebäude der Sparkasse (Kaiserstraße 78, Tel. 02335 840188) erhältlich.
Details zum Programm finden Sie unter http://www.stadtmarketing-wetter.de.

Mutter mit Kinderwagen wird von Pkw erfasst

Schwelm. Am 14.07.2017, gegen 10:00 Uhr, befuhr ein
75-jähriger Schwelmer mit seinem Mercedes die Göckinghofstraße in
Schwelm. Hierbei fuhr er bergaufwärts und richtete seinen Blick nach
rechts, um die Vorfahrtsregelungen „Rechts vor Links“ zu beachten. In
Höhe des Oehder Wegs übersah er eine 33-jährige Schwelmerin, welche
die Göckinghofstraße mit ihrem Kinderwagen von links nach rechts
überquerte. Der 75-Jährige erwischte frontal den Kinderwagen mit dem
3 Monate alten Säugling und verletzte die 33-Jährige schwer. Die
Mutter wurde mit einem Rettungswagen in ein nahe gelegenes
Krankenhaus gebracht. Der Säugling erlitt äußerlich keine
Verletzungen, wurde aber ebenfalls zur Vorsicht in ein Krankenhaus
verbracht. Die Polizei hat nun hinsichtlich der Verkehrsunfallursache
die Ermittlungen aufgenommen.

Ladendieb klaut Videospiele

Am Donnerstag kam es um 14:27 Uhr in einer
Supermarktfiliale in der Freiligrathstraße zu einem Ladendiebstahl.
Laut Aussagen des 42-jährigen Ladendetektivs steckte ein 27-jähriger
Mann drei Videospiele im Wert von 138,00 Euro in seinen Rucksack und
versuchte, den Kassenbereich zu passieren. Der Ladendetektiv hielt
den Dieb an und rief die Polizei. Neben den Videospielen befand sich
im Rucksack des 27-Jährigen auch ein Tütchen mit grünlichem Inhalt,
bei welchem es sich augenscheinlich um Rauschgift handelte. Den
Ladendieb erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahl und wegen eines
Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Messerangriff in Wehringhausen

 

Hagen. Am Donnerstagabend kam es in Wehringhausen zu einer
Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, in deren Verlauf ein
bislang unbekannter Täter sein Gegenüber mit einem Messer schwer
verletzte. Gegen 19.20 Uhr alarmierten Anwohner aus der
Kottmannstraße die Polizei und ebenfalls eingesetzte Rettungskräfte
versorgten das 25 Jahre alte Opfer. Ein Rettungswagen brachte ihn ins
Krankenhaus, wo er nach einer Operation die Nacht verbrachte. Sein
Kontrahent flüchtete unerkannt vom Tatort. Polizeibeamte sicherten
Spuren am Einsatzort und aufgrund der Schwere der Verletzungen
übernahm eine Mordkommission der Kripo die weiteren Ermittlungen. Aus
den Reihen der Anwohner gab es mehrere Hinweise im Zusammenhang mit
dem Vorfall, diesen gehen die Beamten jetzt nach. Zeugen, die
weiterführende Angaben zum Tatgeschehen oder zu dem unbekannten Täter
machen können, melden sich bitte unter der 986 2066.

Karte zu Straßenkunst und Wandbildern in Wehringhausen

Der Stadtteil Wehringhausen ist in den letzten Jahren für seine Straßenkunstwerke bekannt geworden. Nun gibt eine Karte Auskunft über die Standorte der einzelnen Projekte. Begonnen hat es mit teils unauffälligen Motiven von Künstlern, die heute einen bekannten Namen haben, wenn es um Street Art geht. Kunst am Rande der Illegalität.

2014 entschlossen sich Ingema Dombrowsky und Anne Schmunz von der Initiative „L(i)ebenswertes Wehringhausen“, der Kunst im öffentlichen Raum einen würdigen Rahmen zu bieten und engagierten sich mit dem Projekt „Begegnungen“ zusammen mit dem Kulturmanager Ihsan Alisan und dem Quartiersmanagement dafür, öffentlich sichtbare Kunst im größeren Stil zu ermöglichen. Weitere Projekte dieser Art kamen hinzu. Inzwischen kann Wehringhausen mehr als 25 Wände vorweisen.

Die Karte, die am 19.07. im Rahmen einer Stadtteilbegehung vorgestellt wird, fasst die Standorte der Werke zusammen und führt Interessierte zu den Kunstorten.

Seit 2014 wurden stetig neue Wände, die zum Großteil in Privateigentum sind, gestaltet. Projekte wie „Begegnungen“ (Teil 1 und 2), Urban Heroes, urban fine art meeting und Kunstwerke, die aus dem „Farbenpool“ gestaltet worden sind, gehören dazu. Inzwischen gibt es auch Wandgestaltungen im Stadtteil, die durch private Aufträge entstanden sind.

Die nun erscheinende Karte wurde von der Projektgruppe L(i)ebenswertes Wehringhausen initiiert und aus Mitteln der Sozialen Stadt Wehringhausen finanziert.

Der Rundgang, der die Kunstwände im Quartier ansteuert, wird angeboten von Bezirksbürgermeister Ralf Quardt in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Wehringhausen und startet am kommenden Mittwoch um 16:00 Uhr auf dem Wilhelmsplatz.

Anmeldungen dazu sind möglich bei der VHS (http://vhs-studienreise.de/vhs/)

Die Karte ist ab dem 19.07. in Wehringhauser Geschäften zu finden.

Verleihung des Prädikats Familienfreundliches Unternehmen 2017

Sieben kleine und mittelständische Unternehmen aus Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis wurden am Donnerstag, 13.07.2017, in Iserlohn-Lössel vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH erstmalig mit dem „Prädikat Familienfreundliches Unternehmen“ ausgezeichnet. Sie alle setzen auf familienfreundliche Maßnahmen, um ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu erleichtern und um sich neuen Fach- und Führungskräften als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Denn im Wettbewerb um guten Nachwuchs, müssen die Unternehmen dem Wandel der Geschlechterrollen Rechnung tragen: Immer mehr gut ausgebildete (junge) Frauen planen ihre Karrieren und setzen hierbei auch auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die entsprechenden betrieblichen Rahmenbedingungen. Bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet wurden Unternehmen, die das Prädikat im Durchlauf 2015 erhalten hatten und sich nun erfolgreich rezertifizieren konnten.

Unterstützungsangebote für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind ein klarer Standortvorteil für Unternehmen, gerade auch angesichts des demografischen Wandels und einer sich verändernden Arbeitskultur. Vor diesem Hintergrund vergibt das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region seit 2014 das Prädikat Familienfreundliches Unternehmen. Premiumpartner 2017 sind neben der agentur mark GmbH die Wirtschaftsförderungsagentur des EN-Kreises, der Märkische Arbeitgeberverband sowie die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer. Weitere Partner aus der Region, wie Arbeitsagenturen, Gewerkschaften, Verbände, die Kreishandwerkerschaften und Handwerkskammern sowie das Jobcenter EN, unterstützen die Initiative.

Vor mehr als 60 Gästen aus größtenteils regionalen Unternehmen zeigte sich Landrat Thomas Gemke in seinem Grußwort zur Prädikatsverleihung im Romantikhotel Neuhaus erfreut, dass die Feierlichkeiten nach dem Auftakt in 2014 nun zum zweiten Mal im Märkischen Kreis stattfanden. Dass das Thema Vereinbarkeit auch für die Gewerbliche Wirtschaft im Märkischen Kreis ein wichtiges sei, zeige die Zahl der beteiligten Betriebe. 21 Unternehmen aus dem Kreis hätten sich bereits erfolgreich um das Prädikat beworben. Der Landrat hob hervor, dass die Lebenswirklichkeit von den Unternehmen eine ständige Anpassung erfordere. Gemke: „Und aktuell erleben wir spannende Zeiten, in denen das Thema Familienfreundlichkeit für die Wirtschaft immer wichtiger wird. Eine Win-Win-Situation für Beschäftigte und Arbeitgeber muss hier das erklärte Ziel sein und es braucht Unternehmen wie Sie, die die entsprechenden Rahmenbedingungen gestalten.“

Andreas Lux, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen und hier Repräsentant der Partnerschaft, ergänzte: „Die Demografie bekommt uns voll zu fassen, doch mit dem Prädikat Familienfreundlichkeit zeigen wir hier immer wieder, dass die Mittelständler diejenigen sind, die sich um ihre Beschäftigten kümmern und damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Region leisten.“

Zum Standard in den zertifizierten Unternehmen gehören verschiedenste Modelle flexibler Arbeitszeiten oder Home Office-Lösungen, die den Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familienarbeit erleichtern. Hinzu kommen eine Vielzahl zusätzlicher Leistungen wie Kinderferienbetreuung oder psychosoziale Beratungsangebote. Mütter und Väter werden während der Elternzeit systematisch eingebunden und bleiben so über die betrieblichen Entwicklungen auf dem Laufenden. Der sukzessive Wiedereinstieg nach der Elternzeit oder einer Angehörigenpflege ist in fast allen Fällen möglich.

Unternehmen, die sich für das Prädikat 2018 interessieren (Start: Spätherbst 2017), können sich direkt wenden an: Bettina Schneider, Tel. 02331-488 78 40, competentia.schneider@agenturmark.de

 

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises. Mehr Infos unter www.agenturmark.de

 

Alter Dahler Luftschutzstollen soll zur „Whiskyhöhle“ werden

Gebrannt wird er in einer ehemaligen Schmiede im Hagener Süden, zur Ruhe und Reife
gelangt das hochdekorierte Destillat aber weit entfernt vom Entstehungsort in der Letmather Dechenhöhle. Nach den neuesten Plänen von Klaus Wurm, Geschäftsführer der Märkischen Spezialitätenbrennerei, könnte sein Höhlen-Whisky aber in naher Zukunft auch tief unter Dahler Erde seine geschätzten Aromen entwickeln.
Gleichzeitig soll ein weiterer Mosaikstein im touristischen Angebot der Volmestadt entstehen.
Das erfuhren jetzt Mitglieder der SPD-Ratsfraktion bei einem vor-Ort- Termin in Dahl von Klaus Wurm, der die Vorzüge des Hagener Südens launisch auf den Punkt brachte: „Wir sind hier Vollversorger. Die Vormannbrauerei sorgt mit ihren Bierspezialitäten für die Grundnahrung und ich mit meinen Bränden für die Spezialitäten.“
So sei die Zahl der Gäste, die Jahr für Jahr zur Verköstigung von Bier und Bränden
nach Dahl kämen, nicht unerheblich. Ihnen möchte Wurm und sein Team, erst kürzlich wurde ein Destillateur -Lehrling eingestellt, eine weitere Attraktion
bieten. Denn nur 130 Meter entfernt von der Brennerei befindet sich direkt an der Dahler Straße ein alter Luftschutzstollen, der sich für die Lagerung der wertvollen Fässer hervorragend eignen würde.
Was über Jahrzehnte vermauert und verschlossen in Vergessenheit geriet, könnte jetzt
als neue Lagerstätte für den berühmten Dahler Höhlen-Whisky dienen. „Die Temperatur liegt zwischen 4 und 10 Grad, die hohe Luftfeuchtigkeit verhindert einen zu hohen Verlust durch Verdunstung“, beschreibt Klaus Wurm die Vorteile der Stollen-Lagerung. Nach der Besichtigung der Brennerei möchte er seine Gäste als weiteres Highlight dann
auch durch die unterirdische Lagerstätte führen.
„Das alles soll ganz behutsam geschehen“, beschreibt Wurm sein Vorhaben. So würden
die einst in den Berg getriebenen Stollen auch von Fledermäusen bewohnt.
Das ergaben erste Besichtigungstermine.
„Wir werden hier weder mit irgendwelchen Gerätschaften arbeiten noch
die Stollengänge ausleuchten. Die Fässer werden nur in einem Teil der Stollen aufgestellt und dann gefüllt. Der andere Teil wird für die Fledermäuse als Schutzbereich abgeteilt.“ Die Führungen für die Besucher sollen zudem zeitlich begrenzt werden.
Ob das Vorhaben allerdings letztlich in die Tat umgesetzt werden kann, wird derzeit bei der Unteren Landschaftsbehörde im Hagener Rathaus geprüft. Als Klaus Wurm dort die
entsprechenden Anträge vorlegte, musste er erfahren, dass der Stollen vor Jahren
als Naturdenkmal ausgewiesen wurde.
Jetzt gilt es zu prüfen, ob sich Denkmalschutz und Nutzung vereinbaren lassen.
Die Mitglieder der SPD-Fraktion zeigten sich beindruckt von den unternehmerischen
Anstrengungen des Dahlers, der seine Spezialitätenbrennerei seit der Gründung vor siebenJahren zu einem weit über Hagen und Deutschland hinaus bekannten Betrieb ausgebaut hat.
Eine Erweiterung durch die Nutzung des alten Luftschutzstollens in unmittelbarer Nähe des Betriebes sei daher sicherlich wünschenswert. Daher sicherte der Vorsitzende Claus Rudel auch die Unterstützung seiner Fraktion im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten zu.
„Solch ein Kleinod ist sicherlich ein attraktiver Anziehungspunk für Whiskykenner. Wenn wir uns in Hagen touristisch verstärkt aufstellen wollen, dann können wir solch eine Initiativen nur begrüßen.“

Wolfgang Jörg führt Familienausschuss

Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg ist neuer Vorsitzender des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie des Landtags. Auf der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause ernannte ihn der Ältestenrat des Landtags.
„Ich freue mich sehr über diese Aufgabe und werde alles dafür tun, der strukturellen Benachteiligung von Familien entgegen zu treten.“ Der 54-jahrige Jörg war bereits seit 2006 Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für diesen Bereich.

Polizei warnt vor „nettem Opa von nebenan“

Siegen. Ein als „netter Opa von nebenan“ beschriebener
Unbekannter verschaffte sich am Donnerstagabend gegen 20.30 Uhr
widerrechtlich Zutritt zu einem Hotel in der Siegener Innenstadt.
Anschließend begab er sich in Diebstahlsabsicht unbefugt in mehrere
Hotelzimmer, wurde dabei jedoch stets von den zufällig anwesenden
Zimmergästen überrascht. Der als gepflegt beschriebene Hoteldieb wird
wie folgt beschrieben: circa 1.70 Meter groß, ca. 60 Jahre alt;
weiß-graues, etwas längeres Haar; größere Brille, beige Jacke,
Jeans, blau-weiß kariertes Hemd. Die Polizei schließt ein weiteres
Auftreten des „netten Opas“ nicht aus und rät daher zu entsprechender
Vorsicht.

Fachvortrag über die weibliche Genitalbeschneidung

Genitalverstümmelung ist ein Verbrechen, das die Opfer hochgradig traumatisiert. Einen Vortrag über kulturelle und traditionelle Hintergründe der weiblichen Genitalbeschneidung hielt der Gynäkologe Dr. Christoph Zerm im Rahmen einer Fachtagung der Fachbereiche Jugend und Soziales und Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Hagen sowie des „Runden Tisch Hagen gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen“.

Der anerkannte Experte erläuterte den rund 50 Fachkräften aus Jugendhilfe, Psychologie, Ärzteschaft und Hebammen nicht nur die kulturellen Hintergründe, sondern erklärte die unterschiedlichen Beschneidungsformen mit den medizinischen und psychologischen Folgen. Zudem gab der Gynäkologe Handlungsempfehlungen für den Umgang mit betroffenen Frauen und zeigte Möglichkeiten auf, die genitale Beschneidung zu verhindern.

Unter den Folgen leiden Betroffene ihr Leben lang oder sterben sogar. In Nordrhein-Westfalen leben geschätzt 10.000 Betroffene und 2.000 Frauen und Mädchen, denen die genitale Beschneidung droht. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit circa 140 Millionen Mädchen und Frauen betroffen. Dabei sterben jährlich zwischen 60.000 bis 140.000 Mädchen und Frauen direkt nach dem Eingriff. Durch Komplikationen bei späteren Geburten oder durch chronische Infektionen erhöht sich die Sterblichkeitsrate auf 25 bis 30 Prozent.

Jugendlicher klaut Kinderfahrrad

Am Donnerstag hielt sich ein 17-jähriger Hagener im
Garten seines Elternhauses in der Albrechtstraße auf. Plötzlich
betrat ein fremder Jugendlicher den Garten. Der Unbekannte griff nach
einem dort stehenden Kinderfahrrad. Er setzte sich auf das Fahrrad
und verschwand damit in Richtung Wehringhauser Straße. Das Fahrrad
der Marke Bergamont ist schwarz und hat einen Wert von rund 300 Euro.
Der jugendliche Dieb kann wie folgt beschrieben werden: Er ist ca. 16
Jahre alt und 170 cm groß. Der junge Mann hat kurze, dunkle Haare und
trug zur Tatzeit eine dunkle Hose und eine dunkle Lederjacke. Die
Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02331/986-2066 zu
melden.

Steinzeitmesser herstellen im Wasserschloss Werdringen

Die Steinzeit erleben und ein eigenes Steinzeitmesser herstellen können alle Kinder ab acht Jahren in einem Ferienworkshop im Museum Wasserschloss Werdringen am Mittwoch, 19. Juli, um 15 Uhr. Bei einem spannenden Programm erfahren die Kinder, wie unsere Vorfahren gelebt und woraus sie Werkzeuge hergestellt haben.

Bevor es an die Herstellung des Steinzeitmessers geht, gibt es eine spannende Erlebnisführung über das Leben in der Steinzeit. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild von der damaligen Zeit. An den verschiedenen Arbeitsstationen können die Kinder selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen Bohrmaschine ein Steinbeil durchbohren. In der anschließenden Ferienaktion fertigen die Kinder ihr eigenes Messer an, das sie als Steinzeit-Souvenir mit nach Hause nehmen können. Dafür müssen sie einen passenden Griff aus Holz schnitzen und eine Feuersteinklinge einpassen. Mit einem Spezialkleber aus der Steinzeit wird dann die Messerklinge eingeklebt.

Das Ferienprogramm dauert circa zwei Stunden und kostet für Kinder 6 Euro zuzüglich des Eintritts von 1,50 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird unter Telefon 02331/207-2740 entgegengenommen.

Tödlicher Unfall in Hagen: Polizei untersucht weiter die Ursache

Hagen. Weiterhin untersucht die Polizei Hagen die Ursachen, die zu dem tödlichen Unfall in der Hagener City am Donnerstag Nachmittag geführt haben können. Das Verkehrskommissariat hat gemeinsam mit der
Staatsanwaltschaft Hagen die Ermittlungen zum Unfallhergang
aufgenommen. Ob Beeinträchtigen des Gesundheitszustandes des
34-Jährigen vorlagen, kann als Unfallursache nicht ausgeschlossen
werden und wird zur Zeit untersucht. Entsprechende Maßnahmen sind
eingeleitet. Die Polizei stellte noch am Donnerstag den Führerschein
des 34-Jährigen sicher und ließ auf Anordnung des Amtsgerichts
vorsorglich eine Blutprobe entnehmen.


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Wie denken unsere Leser?

Team von Aktion Mensch e.V. besuchte die Ev. Stiftung Volmarstein

Wetter(Ruhr). „Wir wollen nicht nur auf dem Papier entscheiden, sondern auch vor Ort in den Organisationen und Einrichtungen Eindrücke gewinnen“, betonte Monika Kleinefenn von Aktion Mensch e.V.. Die Leiterin der Abteilung Strategie, Fördermarketing und Gremienmanagement war mit ihrem Team aus Bonn angereist, um das Forschungsinstitut der Evangelischen Stiftung Volmarstein zu besuchen und sich über die Entwicklung des Projekts „inklusive Erwachsenenbildung“ zu informieren.

Herr Dittrich hieß die Gruppe im Forschungsinstitut Volmarstein willkommen. Er berichtete von den Anfängen und der Entwicklung in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Der Vorstandssprecher gab den Gästen einen kurzen Überblick über die Vielfalt der Angebote in der Behinderten- und Seniorenhilfe sowie in der Medizin.

Rainer Zott und Hans-Werner Geburek berichteten über die Wohnberatung. Anschließend informierte sich die Besuchergruppe in der Musterwohnung des Forschungsinstituts über aktuelle Möglichkeiten der Wohnraumanpassung und über moderne Hilfsmittel. Die Gäste von Aktion Mensch zeigten sich beeindruckt von den absenkbaren Küchenschränken, Lichtquellen, die sich der Tageszeit entsprechend verändern oder von Smartphone-gesteuerte Schließung von Fenstern und Rollläden.

Im Anschluss an die Führung im Forschungsinstitut besuchten die Aktion-Mensch-Mitarbeitenden das Zentralgelände der Stiftung. Dort tauschten Sie sich mit der Arbeitsgruppe „Inklusive Erwachsenenbildung“ aus. „Wir sind dankbar, dass Aktion Mensch immer wieder Projekte unserer Stiftung unterstützt“, betont Vorstandssprecher Jürgen Dittrich. „Diese Hilfe kommt direkt bei denen an, die sie am nötigsten brauchen.“

 

Stadtmarketing für Wetter e.V. – Info-Büro geschlossen

Von Montag, 17. Juli bis einschließlich Montag, 31. Juli ist das Info-Büro des Stadtmarketing für Wetter e.V. nicht besetzt.

Besucher können jedoch zu den Öffnungszeiten des AVU-Treffpunkts weiterhin Informationsmaterial über Veranstaltungen sowie Wander- und Radfahrkarten über Wetter und naher Umgebung erhalten. In dringenden Fällen steht Herr Rainer Zimmermann (Wirtschaftsförderung – Stadt Wetter) telefonisch unter der Rufnummer 02335 840-182 zur Verfügung.

 

Buntes Ferienprogramm im Museum Wasserschloss Werdringen

Egal ob Urzeitgeschichte, Steinzeit oder Mittelalter: Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet in den Sommerferien spannende Veranstaltungen und ein buntes Programm für Klein und Groß. Das Spektrum reicht von Steinbruch-Exkursionen über zahlreiche Aktions- und Themenführungen, Workshops, dem mittelalterlichen Handwerkertag bis hin zum Fossilientag.

Die Exkursionen für Kinder und Erwachsene in den Steinbruch finden an folgenden Terminen statt: Sonntag, 16. Juli, Samstag, 22. Juli, Samstag, 12. August, Sonntag, 20. August, und Samstag, 26. August.  Die Termine für die Themen- und Aktionsführungen mit spannenden Vorführungen sind: Donnerstag, 20. Juli, Sonntag, 23. Juli, Freitag, 28. Juli, Mittwoch, 2. August, Sonntag, 6. August, Mittwoch, 9. August und Mittwoch, 16. August. Am Mittwoch, 19. Juli, Sonntag, 13. August, und Donnerstag, 24. August, finden die Ferienworkshops für Kinder statt. Der mittelalterliche Handwerkertag am Sonntag, 20. August, sowie der Fossilientag mit Mineralienbörse am Sonntag, 27. August, bieten allen Besuchern kostenlose Vorführungen und Kinderaktionen.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen unter www.museum-werdringen.de. Anmeldungen für alle Veranstaltungen werden unter Telefon 02331/207-2740 entgegengenommen.

Kirchenführungen mit Stadtmarketing fallen aus

Wetter(Ruhr). Die Kirchenführung des Stadtmarketing für Wetter e.V. durch die Ev. Dorfkirche in Wengern, geplant für Freitag, 28. Juli, findet leider nicht statt. Auch die vier weiteren Führungen zum Thema »Kirchen als Kulturdenkmäler in den Blick nehmen« können erst wieder in 2018 geplant und durchgeführt werden. Die neuen Termine werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben und im neuen Jahresprogramm des Stadtmarketing für Wetter e.V. und auf der Internetseite www.stadtmarketing-wetter.de veröffentlicht.