Kleinkind tödlich verletzt – 34-Jähriger fährt in Fußgängergruppe

Hagen. Gegen 16.50 Uhr fuhr ein 34 Jahre alter Mann mit
seinem Volvo von der Holzmüllerstraße in den Kreisel und verließ ihn
in die Badstraße. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab,
geriet auf den Gehweg und prallte in eine Fußgängergruppe. Ein
einjähriges Kind wurde lebensgefährlich verletzt, seine 21 Jahre alte
Mutter erlitt einen Schock. Nach medizinischer Versorgung durch einen
Notarzt kam das Kind ins Krankenhaus, wo es an seinen schweren
Verletzungen verstarb. Ein vierjähriges Kind wurde ebenfalls schwer
verletzt, kam ins Krankenhaus, es besteht keine Lebensgefahr. Eine
ältere Passantin trug leichte Verletzungen davon. Die
Staatsanwaltschaft und ein Sachverständiger haben die weiteren
Ermittlungen übernommen. An der Unfallstelle landete ein
Rettungshubschrauber, es kam in der Innenstadt zu erheblichen
Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs.


Externer Link:

Wie denken unsere Leser?

Werbeanzeigen

Rauchentwicklung Döinghauser Str.

Schwelm. Am frühen Donnerstagmorgen (13.07.2017) um 05:11 Uhr wurde die
Feuerwehr mit dem Stichwort „Kleinbrand – Rauchentwicklung
Zassenhausgelände“ in die Döinghauser Str. alarmiert. Hierzu rückte
die hauptamtliche Wachbesatzung mit dem Tanklöschfahrzeug aus. Vor
Ort stellten die eintreffenden Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung
aus einer Öffnung in etwa 6m Höhe aus einem Silo fest. Sofort wurden
weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle nachalarmiert.

In dem Silo brannten bzw. glimmten im Bereich des Silobodens sowie
im Bereich der darunterliegenden ehemaligen Förderanlage Holzspäne.
Über die Drehleiter nahmen die Einsatzkräfte unter Atemschutz ein
C-Strahlrohr vor, um den Brand zu löschen. Um eine ausreichende
Eindringtiefe in die verbackenen Späne zu erreichen, wurde dem Wasser
Schaummittel als Netzmittel zugegeben. Parallel wurde ein weiteres
C-Rohr im Bereich der Förderanlage von einem Trupp unter Atemschutz
eingesetzt. Der Einsatz zog sich bis in den Morgen gegen 09:45 Uhr
hin. Die Einsatzstelle wurde am Nachmittag noch einmal von der
hauptamtlichen Wachbesatzung im Rahmen einer Nachschau kontrolliert.

Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen vor Ort.
Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des Löschzuges Stadt,
der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der
Einsatz war gegen 09:45 Uhr beendet.

Schnäppchen zum Ferienanfang

Zum Anfang der Ferien bietet der Kinderschutzbund in seinem Second-Hand-Shop in Altenhagen einen Sommerschlussverkauf an. Gebrauchte Kinderbekleidung in vielen verschiedenen Größen und gebrauchte Erwachsenenbekleidung, egal um welche Waren es sich handelt – alle Sommersachen müssen raus. Auch ein großes Sortiment an Stofftieren, Büchern und Spielen wartet auf neue Besitzer.

Wichtig: Der Second-Hand-Shop steht nicht nur Menschen zur Verfügung, die ein geringes Einkommen haben, sondern ist als Angebot für alle Familien gedacht, die für „kleines Geld“ einkaufen möchten. Er ist eine gemeinnützige Einrichtung und dient unter anderem zur Finanzaufbesserung des Kinderschutzbundes. Außerdem helfen sie, das breite Spektrum der sozialen Arbeit für Kinder und Familien zu finanzieren. Die Mitarbeiterinnen im Second-Hand-Shop arbeiten ehrenamtlich, also ohne Entgelt, so dass sämtliche Einnahmen der guten Sache zur Verfügung stehen.

Wer übrigens den Kinderschutzbund unterstützen möchte, der kann dieses nicht nur als Kunde im Second-Hand-Shop tun, sondern auch als Spender von gut erhaltener Kinder- und Erwachsenenkleidung, Spielzeug, Kinderbüchern, Kinderwagen usw. Diese Dinge können direkt während der Öffnungszeiten vorbei gebracht werden. Der Sommerschlussverkauf im Second-Hand-Shop findet vom

18.07. – 27.07.17 jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 15.00 – 17.30 Uhr, und mittwochs zusätzlich auch vormittags von 9.00 bis 11.30 Uhr statt. Der Second-Hand-Shop ist zu finden in der Spichernstr. 11/Ecke Friedensstraße.  Vom 01.08.- 28.08.2017 bleibt der Laden geschlossen.

 

Marktbesuch und Schifffahrt zum Thema „Klimaschutz“

Zu einem Spaziergang über den Herdecker Wochenmarkt und einer Schifffahrt auf dem Harkortsee zum Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ lädt das Europe Direct Büro Hagen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale am Donnerstag, 20. Juli, von 10 bis 16 Uhr ein.

Was hat Klimaschutz mit Essen zu tun? Wie kann jeder einzelne einen positiven Einfluss darauf ausüben? Womit fängt man am besten an? Auf dieser besonderen Stadtführung stellt die Referentin Ingrid Klatte von der Verbraucherzentrale NRW den Bezug von saisonalen und regionalen Produkten zu den Zielen der europäischen Klimapolitik her. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Eingang des Hagener Hauptbahnhofes. Anschließend erfolgt die Busfahrt nach Herdecke. Nach Ankunft und Begrüßung wird der Wochenmarkt mit traditionell überwiegend regional erzeugten Lebensmitteln erkundet. Nach einer Mittagspause von 13 bis 14.30 Uhr nutzen die Teilnehmer die Schifffahrt mit einem schönen Ausblick auf die Landschaft zur gemeinsamen Diskussion zum Thema Konsumwandel.

Für eine bessere Planung der Veranstaltung wird bis Dienstag, 18. Juli, eine verbindliche Anmeldung unter sabine.krink@stadt-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-3186 benötigt. Die Kosten für die Schifffahrt übernimmt das Europe Direct Büro. An- und Abfahrt sowie der Verzehr im Rahmen der Mittagspause finden auf eigene Kosten statt.

Schlag gegen Drogenhandel

Dortmund. Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens gegen organisierte Strukturen
des Drogenhandels in der Nordstadt, von Staatsanwaltschaft und der
Kriminalpolizei Dortmund, erfolgten gestern mehrere Festnahmen und
Beschlagnahmen von Bargeld, Waffen und Betäubungsmitteln.

Während der Ermittlungen kamen die Beamten des
Kriminalkommissariats für Organisierte Kriminalität einem „Cafe“ in
der Nordstadt auf die Schliche, aus dem heraus massiv mit
Betäubungsmitteln (Marihuana) gehandelt wurde.

Im Fortgang des Verfahrens erfolgte im Laufe des gestrigen Tages
(12. Juli 2017) dann der Zugriff mit Unterstützung von
Spezialeinheiten der Polizei.

Hierbei wurden sechs Personen festgenommen, von denen vier noch
heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittler konnten circa 220.000 Euro Bargeld, 3500 Gramm
Marihuana und diverse Waffen (u.a. Schreckschusswaffen und einen sog.
„Totschläger“) beschlagnahmen bzw. sicherstellen.

„Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft haben unsere Spezialisten
der Kriminalpolizei dem organisierten Drogenhandel in der Nordstadt
einen empfindlichen Schlag versetzt. Dieser Erfolg trifft viele
Nerven unserer „Kundschaft“ und führt zur deutlichen Verunsicherung
der kriminellen Strukturen.“ So der Polizeipräsident Gregor Lange.

Ferienmaus-Eröffnungsfest „Sonne, Mond und Sterne“

Der morgige Freitag (14. Juli) ist ein wichtiger Tag für alle Mädchen und Jungen – es ist der letzte Schultag und an diesem geht es um 14 Uhr los mit der Ferienmaus-Eröffnungsparty im Familienzentrum und Spiel- und Sportpark Emst, Cunostraße 33. Das diesjährige Motto lautet „Sonne, Mond und Sterne“, denn in Anlehnung an den Weltraumvertrag vor 50 Jahren erwarten die Kinder jede Menge kreative und sportliche Spielangebote, lustige Erlebnisse und spannende Rateaktionen.

Alle Mädchen und Jungen haben die Möglichkeit, bei einem Rennen in der Bungee-Run-Anlage zu gewinnen oder beim „Kometenspiel“ ganz vorne zu sein. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich auch phantasievoll schminken zu lassen. Danach geht es zum Springen und Toben auf die Hüpfburgen oder beim Kistenstapeln hoch hinaus in der professionellen Kistenkletteranlage.

Das Künstlerduo „drauf und dran“ wird alle kleinen und großen Zuschauer an diesem Nachmittag mit einem lustigen und spektakulären Auftritt überraschen. Im Anschluss wird ein Luftballonkünstler für alle phantasievolle Luftballonfiguren erstellen.

Des Weiteren gibt es neben den genannten Spiel- und Aktionsständen der städtischen Jugendeinrichtungen und des Spielmobils außerdem viele freie Träger (AWO, CVJM, Ev. Jugend im Kirchenkreis Hagen, Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, SJD Die Falken), die ebenfalls mit tollen Aktionen beim Eröffnungsfest mitwirken. Die „Eröffnungsparty“ wird gegen 18 Uhr beendet sein und die Ferienmaus startet mit allen Kindern und Jugendlichen ab in den Ferien-Sommer 2017.

Täter schleichen sich ins Haus

In der Nacht von Dienstag, 11.07.2017, auf Mittwoch
kam es in der Alsenstraße zu einem Einbruch. Als der 32-jährige
Hausbewohner morgens aufwachte, stellte er fest, dass sein Handy
nicht mehr auf seinem Nachttisch lag. Wenig später bemerkte er, dass
auch andere Gegenstände, darunter der Autoschlüssel, fehlten. Als der
32-Jährige zu seinem Auto ging, fand er dies unverschlossen vor. Der
Schlüssel lag im Fahrzeug. Auch in einer anderen Wohnung stellte ein
Mieter mehrere gestohlene Gegenstände, unter anderem ein Handy und
Bargeld, fest. Die Polizei suchte vor Ort nach Einbruchsspuren.
Vermutlich gelangten die Täter über eine Terrassentür in das Haus,
indem sie zuvor die Jalousie hochschoben. Die Ermittlungen dauern an.

Wer kann Hinweise zu falschem Polizisten geben?

Wie die weiteren Ermittlungen ergeben haben, kam es am 07.07.2017,
gegen 18:30 Uhr, zu einem gleichgelagerten Fall im dortigen Wohnhaus
der Caritas an der Falkenstraße. Hier klingelte zum o.g. Zeitpunkt
ein Mann an der Tür, der sich als Mitarbeiter der Firma „Enervie“ bei
einer 87-jährigen Geschädigten vorstellte, um Unterlagen einzusehen.
Nachdem sie den „Enervie-Mitarbeiter“ hereingelassen hatte, suchte
sie nach den geforderten Unterlagen im Nachbarzimmer. Der Mann folgte
ihr. Als sie keine Unterlagen fand, verschwand der Mann umgehend von
der Bildfläche. Im Anschluss stellte die Seniorin den Diebstahl von
persönlichen Gegenständen, Bargeld und Schmuck fest.

Personenbeschreibung des „Enerviemitarbeiters“ am 07.07.2017:

– Männlich, zwischen 20 und 30 Jahre alt, sprach deutsch,
gepflegtes Erscheinungsbild, ca. 1,80 m groß, kräftige Statur,
helle kurze Haare.

Drei Tage später, am 10.07.2017, gegen 18:00 Uhr, klingelte es
erneut an der Wohnungstür der Seniorin und ein „Kriminalpolizist“
begehrte Einlass. Dieser wollte ihren zuvor entwendeten
Personalausweis und ihre Krankenkassenkarte – die drei Tage zuvor
beim Diebstahl abhandengekommen waren – wiederbringen. Er
„überprüfte“ die Zimmer und verließ die Wohnung. Im Anschluss daran
stellte die Seniorin fest, dass sie erneut auf einen Betrüger
hereingefallen war und dieser sie um ihre letzten Ersparnisse
bestohlen hatte.

Täterbeschreibung:

– Männlich, ca. 1,80 m groß, 20 – ca. 30 Jahre alt, braune
ungepflegte Haare bis zur Stirn, ungepflegtes Erscheinungsbild,
dunkle Jacke, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent

Bei einer weiteren Bewohnerin hatte gegen 17:00 Uhr jemand
geklingelt und sich als Polizist ausgegeben. Da die Seniorin den
„Polizisten“ nicht in ihre Wohnung ließ, entfernte sich die Person
nach einem kurzen Gespräch.

Personenbeschreibung: Männlich, Mitte 20 Jahre alt, schwarze
Haare, 1,80m groß oder größer, dunkle Jeans und einer Jacke,
südländischen Typ, 3-Tage-Bart, sprach sehr gut Deutsch, auffallend
höflich Die Polizei sucht nun Zeugen, die die verdächtigen Personen
an den Tattagen im Bereich der Wohnanlage am Falkenweg gesehen haben
und/oder verdächtige Fahrzeuge im dortigen Bereich festgestellt
haben.

Appell der Polizei an alle Seniorinnen und Senioren: Seien Sie
misstrauisch, lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung.
Holen Sie Hilfe, indem Sie die Notrufnummer der Polizei 110 wählen.
Wir überprüfen die vermeintlichen Polizisten oder Mitarbeiter
irgendwelcher Unternehmen.

Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Am Mittwoch, 12.07.2017, kam es auf der Boeler
Straße zu einem Verkehrsunfall. Gegen 16.50 Uhr fuhr ein 25-Jähriger
nach jetzigen Ermittlungen in Richtung Altenhagen. Zu diesem
Zeitpunkt trat in Höhe der Straße Heckenweg eine Frau auf die
Fahrbahn. Selbst eine Vollbremsung des Audifahrers konnte den
Aufprall nicht mehr verhindern. Die Polizei war schnell vor Ort und
sperrte die Unfallstelle ab. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten
die schwer verletzte 43-Jährige vor Ort. Anschließend brachten sie
die Frau in ein Hagener Krankenhaus. Das Verkehrskommissariat hat die
Ermittlungen aufgenommen.

Rollerfahrer beschädigt Pkw und haut ab

Am Dienstagnachmittag ereignete sich bei Fahrübungen
von zwei Rollerfahrern ein Verkehrsunfall, bei dem ein parkender Pkw
beschädigt wurde. Eine Zeugin beobachtete gegen 16.50 Uhr zwei junge
Männer, die mehrfach die Bachstraße rauf und runter fuhren, dabei
ihre Roller hochrissen und nur auf dem Hinterrad fuhren. Dabei kam
einer von ihnen zu Fall, sein Roller rutschte gegen einen parkenden
Volvo und beschädigte dessen Frontschürze. Zu den beiden gehörten
zwei 16-18 Jahre alte Mädchen, die während der „Stunts“ am Gehweg
warteten. Ein bislang Autofahrer hatte den Vorfall beobachtet, die
Rollerfahrer angesprochen und augenscheinlich ermahnt, die Polizei zu
rufen. Als dieser unbekannte Zeuge jedoch weiterfuhr, hauten auch die
Rollerfahrer ab in Richtung Dömbergstraße. Der Unfallfahrer trug
einen schwarzen Helm mit weißer Schrift, dunkelrote Jeans und eine
dunkle Jacke, sein Roller war überwiegend orange. Der verursachte
Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro. Hinweise bitte an die
Unfallsachbearbeitung unter der 986 2066.

Junge Burschen zu schnell unterwegs

In der Nacht zu Donnerstag fielen Polizeibeamten auf
der Eckeseyer Straße zwei PS-starke BMW mit Fahrtrichtung Herdecke
auf. In Höhe der Einmündung Lenaustraße drehten die Motoren der
beiden Autos lautstark hoch und beschleunigten auf der Becheltestraße
weit über 100km/h. An der roten Ampel Herdecker Straße mussten die
Fahrzeuge anhalten und konnten so kurz darauf kontrolliert werden.
Die 21 und 24 Jahre alten Fahrer waren miteinander befreundet,
zeigten sich uneinsichtig und stritten die erheblichen
Geschwindigkeitsüberschreitungen ab. Auf sie kommen nun empfindliche
Geldbußen, Punkte in Flensburg und Fahrverbote zu. Die Polizei wird
den Kontrolldruck auf Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die
Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, weiter erhöhen und konsequent
gegen sie vorgehen.

Ladendieb benutzt ungewöhnliches Beuteversteck

Am Mittwoch, 12.07.2017, kam es zu einem Ladendiebstahl in der Weststraße. Der Detektiv (60) eines Sportgeschäftes beobachtete gegen 17.15 Uhr einen 32-jährigen Mann.
Dieser nahm verschiedene Kleidungsstücke, sowie ein paar Schuhe und
einen Sonnenbrille, mit in die Umkleidekabine. Als er wieder
herauskam und in Richtung Kasse ging, war von den Gegenständen nichts
mehr zu sehen. Der Detektiv rief die Polizei, als der 32-Jährige das
Geschäft verließ, ohne etwas zu bezahlen. In seiner Tasche fanden die
Beamten zwei Sportjacken. Die Schuhe hatte der Dieb direkt angezogen
und eine Sonnenbrille in der Kapuze seines Pullovers versteckt. Die
Polizisten erhoben eine Sicherheitsleistung und legten eine Anzeige
gegen den Mann vor.

Klimawandel bedroht größten Süßwasser-Speicher

Eine Sommerreise bei minus neun Grad – das war bestimmt kein Urlaub, von dem der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel beim CVJM in Haspe berichtete. Im Januar 2015 hatte er die Neumayer-Forschungsstation in der Antarktis besucht. Röspel ist einer von zwei Bundestagsabgeordneten, die dem Senat der „Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren“ angehören. Zu der Gemeinschaft gehört auch das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, das seit mehr als 25 Jahren die Zusammenhänge des Klimas und der Ökosysteme erforscht und eine Station in der Antarktis betreibt. „Die Antarktis ist größer als Europa, und in ihrem Eis sind 75 Prozent des Süßwassers unserer Erde gespeichert“, machte der Abgeordnete deutlich.
Röspel, der selbst Naturwissenschaftler ist, berichtete von den Forschungsstationen der verschiedensten Staaten und deren außerordentlich guter Zusammenarbeit: „Ich war zu ersten Mal auf einem Kontinent, auf dem sich alle Menschen verstehen und miteinander auskommen.“ Im 1959 unterzeichneten Antarktis-Vertrag verpflichten sich die inzwischen 43 Staaten, den Kontinent nur für friedliche Zwecke zu nutzen. 1991 wurde ein umfassender Schutz der antarktischen Umwelt vereinbart.
In Gesprächen mit den Forschern erfuhr er, dass die 2009 errichtete dritte Neumayer-Station sich jedes Jahr mit dem Eis um 157 Meter Richtung Meer bewegt und voraussichtlich 2034 aufgegeben werden muss. Im „Sommer“ von November bis Februar arbeiten dort 50 Frauen und Männer, nur neun Personen „überwintern“ dort. Der zwischen einigen hundert Metern und mehreren Kilometern dicke Eispanzer auf der Antarktis, die zum größten Teil noch unerforscht ist, hat zwischen 2002 und 2011 rund 147 Milliarden Tonnen Eis verloren. Dadurch steigt der Meeresspiegel jedes Jahr um vier Millimeter an. „Das macht uns hier direkt nichts aus, aber Milliarden Menschen leben an den Küsten und müssen sich über kurz oder lang neue Lebensräume suchen“, sagte Röspel, der neben wissenschaftlichen Erkenntnissen auch viele persönliche Eindrücke von der Reise schilderte: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, nachts bei strahlendem Sonnenschein und absoluter Ruhe über das unendliche Eis zu blicken.“
Das Schmelzen des Nordpolareises habe deutlich weniger Einfluss auf die Höhe des Meeresspiegels, da sie Gletscher zum größten Teil auf dem Meer schwimmen. Von dort drohe aber eine andere Gefahr: Das Schmelzwasser kann Meeresströmungen verändern, und das habe Auswirkungen auf Mitteleuropa, sagte Röspel: „Wir leben hier vom Golfstrom.“

Mehrere Feuerwehreinsätze am Mittwoch

Schwelm. Seit Mittwochmorgen musste die Feuerwehr 4
Einsätze abwickeln. Den Anfang machte ein Einsatz mit dem Stichwort
„Person hinter verschlossener Tür“ in der Kaiserstr. Dort musste der
Rettungsdienst unterstützt werden. Es befand sich eine Person in
einer Erdgeschosswohnung, die medizinische Hilfe benötigte aber die
Tür nicht mehr selbständig öffnen konnte. Die Feuerwehr verschaffte
sich über ein auf Kipp stehendes Fenster Zugang zur Wohnung und
konnte dann die Wohnungstür von innen öffnen und den Patienten an den
Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz waren drei Einsatzkräfte der
hauptamtlichen Wachbesatzung mit einem Rüstwagen. Der Einsatz war
gegen 09:10 Uhr beendet.

Um 14:02 Uhr wurde die hauptamtliche Wachbesatzung zur Absicherung
eines Rettungsdiensteinsatzes auf die Autobahn A1 alarmiert. Zu
dieser Einsatzstelle rückten 2 Einsatzkräfte mit dem
Tanklöschfahrzeug aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich die
Einsatzstelle in einem abgesicherten Bereich einer Baustelle befand
und keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren. Die Einsatzstelle
wurde an die Autobahnpolizei übergeben und der Einsatz gegen 15:00
Uhr nach der Rückkehr ins Stadtgebiet beendet.

Um 18:14 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung zu einer Technischen
Hilfeleistung in die Linderhauser Straße. Bei einem Mitbürger mit
einer Sehbehinderung war ein Spiegelschrank von der Wand gefallen und
der Fussboden war mit gefährlichen Glassplittern übersäht, die
aufgrund der Beeinträchtigung des Bewohners der Wohnung eine große
Verletzungsgefahr darstellten. Von den Feuerwehrleuten wurde
kurzerhand der defekte Schrank in den Keller verbracht und die
gefährlichen Glasscherben zusammengekehrt und entsorgt. Der Einsatz
für die 2 hauptamtlichen Einsatzkräfte, die mit einem
Kleineinsatzfahrzeug vor Ort waren, endete gegen 19:00 Uhr.

Um 20:53 wurde die Feuerwehr zu einer Flüchtlingsunterkunft in die
Kaiserstr. alarmiert. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage
Feueralarm ausgelöst. Als die ersten Kräfte eintrafen hatte der
Sicherheitsdienst das Gebäude bereits geräumt und konnte die
Feuerwehr einweisen. Ursache für die ausgelöste Brandmeldeanlage war
angebranntes Essen in einer Küche. Der Küchenbereich wurde
kontrolliert, die Brandmeldeanlage zurückgestellt und die
Einsatzstelle an den Sicherheitsdienst übergeben. Feuerwehr und
Rettungsdienst waren mit 36 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen vor Ort.
Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des Löschzuges Stadt,
der Einsatzführungsdienst sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der
Einsatz war gegen 21:20 Uhr beendet.

Pkw aufgebrochen & Automatenaufknacker erwischt

Iserlohn. Pkw Aufbrecher am Tage unterwegs Am gestrigen
Mittwoch, 12.07.2017 wurden vier Pkw aufgebrochen. An der Wiemer
waren es im Laufe des Tages ein silberner Nissan Micra und ein
schwarzer Opel Corsa. An der Mendener Straße wurde aus einem
schwarzen VW die Handtasche geklaut und an der Hugo-Fuchs-Alle waren
die Täter in einem schwarzen Mercedes.

In allen Fällen entstand beim Diebstahl der persönlichen
Gegenstände Sachschaden.

Hier der erneute Appell der Polizei: Lassen sie keine persönlichen
Wertgegenstände – sichtbar- im Fahrzeuginnenraum liegen. Bieten sie
Autoaufbrechern keinen Anreiz. Bei verdächtigen Personen an
Fahrzeugen informieren sie umgehend die Polizei über die Notrufnummer
110.

Dank eines Zeugen konnte die Polizei zwei von drei
Zigarettenautomatenaufbrecher auf frischer Tat festnehmen. Am
gestrigen Morgen, 12.07.2017, gegen 02:15 Uhr, informierte ein Zeuge
die Polizei über drei Personen, die sich an einem Automaten an am
Karnacksweg zu schaffen machten. Die Polizei konnte zwei der drei
dort anwesenden Täter stellen, dem dritten gelang die Flucht. Die
zwei 21 und 23 Jahre alten Männer aus Dortmund wurden vorläufig
festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Wer kann Hinweise zu falschem Polizisten geben?

Lüdenscheid. Dreister geht’s nicht – Am gestrigen Abend, 12.07.2017, gegen 20:30 Uhr, wurde eine 89 jährige Bewohnerin des Altenheimes an der Frankenstraße von einem
vermeintlichen Polizisten in ihrer Wohnung aufgesucht.

Der „Sven Schmidt“ erklärte, dass es zu Einbrüchen gekommen sei
und fragte,ob sie auch bestohlen worden sei. Bei Nachschau im
Schlafzimmer folgte ihr der Polizist und entriss der Seniorin ihre
Geldkassette.

Sie hielt „Herrn Schmidt“ noch fest doch dieser stieß sie zu
Boden.

Im Anschluss flüchtete er unerkannt mit dem Inhalt der
Geldkassette. Die Seniorin blieb glücklicherweise bei dem
räuberischen Diebstahl unverletzt.

Täterbeschreibung: – ca. 25-30 Jahre – ca. 180cm – dunkle, kurze
Haare – durchschnittliche Statur – komplett dunkel gekleidet, dunkle
engere Jacke – sprach akzentfrei Deutsch

Die Polizei in Lüdenscheid fragt nun: Wem ist der „falsche
Polizist“ im Altenheim an der Frankenstraße aufgefallen und/oder wer
kann Hinweise zum Täter machen.

Brandwochen – Mittwochs geht’s zur Feuerwehr

Wetter(Ruhr). Am 26.07.2017 starten die ,,Brandwochen“ der Freiwilligen
Feuerwehr Wetter (Ruhr) mit dem Slogan ,,Mittwochs geht’s zur
Feuerwehr!“.

In einem Zeitraum von sechs Wochen soll jeweils mittwochs um 18.30
Uhr die vielfältige Arbeit der Feuerwehr dem Bürger nähergebracht und
verständlicher gemacht werden.

Jede der fünf Einheiten der Feuerwehr Wetter (Ruhr) präsentiert
eine ca. 20 – 30 minütige Übung, die von einem Verantwortlichen
verständlich kommentiert wird.

Die Übung wird in der Regel von einer Gruppe durchgeführt, d.h. es
sind 9 Feuerwehrangehörige involviert.

Im Anschluss an die Übung können interessierte Bürgerinnen und
Bürger Fragen stellen, die Gerätschaften selbst einmal in die Hand
nehmen und sogar ausprobieren.

Ziel des Konzepts ist die Aufklärung über die Arbeit der
freiwilligen Feuerwehren sowie das Wecken von Interesse an der Arbeit
bei der Feuerwehr.

Am 30.08.2017 findet dann eine Abschlussübung auf dem Seeplatz
statt, in der Kameradinnen und Kameraden aus allen Wetteraner
Feuerwehreinheiten zusammenarbeiten und ein entsprechend größeres
Übungsszenario abarbeiten.

Die Termine der Gruppenübungen sind wie folgt:

26.07.2017 – Löschgruppe Volmarstein (Dorfplatz Volmarstein)

02.08.2017 – Löschgruppe Esborn (Albringhauser Str. 122 – 130,
Bushaltestelle Dorfschänke)

09.08.2017 – Löschgruppe Wengern (Parkplatz Penny-Markt)

16.08.2017 – Löschzug Alt-Wetter (Marktplatz am Ruhrtalcenter /
Bahnhofsvorplatz)

23.08.2017 – Löschgruppe Grundschöttel (Total Tankstelle / Heyers
Schlemmerecke)

30.08.2017 – Gesamtwehr Wetter (Ruhr), Seeplatz

Kein Tabu: Blasenschwäche der Frau

„Blasenschwäche bringt dich nicht um, sie nimmt dir nur das Leben“, weiß Alexei Khudiakov-Fieber. „Diese Erkrankung ist kein Einzelschicksal und auch kein Anzeichen von Altersschwäche. Sie ist eine Volkskrankheit, die in jedem Alter auftreten kann“, betont der Arzt der Frauenklinik am Mops. Warum frühe Therapie die besten Erfolgs-Chancen bietet, erklärt er in einem Vortrag für Patientinnen. Dazu lädt das Evangelische Krankenhaus Haspe ein. Start ist am Donnerstag, 20. Juli, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses, Brusebrinkstraße 20.

Alexei Khudiakov-Fieber erklärt die verschiedenen Formen der Blasenschwäche, Symptome und Therapiemöglichkeiten. „Unsere Klinik ist ein anerkanntes urogynäkologisches Ausbildungszentrum und behandelt nicht nur Blasenschwäche, sondern auch alle Beschwerden, die durch Senkung der Blase, der Gebärmutter und des Enddarms entstehen“, erklärt der Experte. „Wir zeigen den Besucherinnen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt, und dass nicht immer eine Operation sein muss.“ Zusätzlich erläutert eine Physiotherapeutin vom Therapiezentrum am Mops die Möglichkeiten, Beschwerden mit krankengymnastischen Übungen vorzubeugen und zu behandeln.

Die Frauenklinik am Mops ist Teil des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Hagen und von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Chefarzt Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski trägt außerdem die höchste Auszeichnung der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion – AGUB III. Damit finden die Patientinnen am Mops eine hoch qualifizierte Anlaufstelle. Diagnostik und Therapien bieten heute eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

 

Instrumentenkarussell für Kinder

Nach den Sommerferien beginnt wieder das beliebte Instrumentenkarussell an der Max-Reger-Musikschule für Kinder ab sechs Jahren. Im Laufe von fünf Monaten lernen die Kinder unter fachlicher Anleitung viele  verschiedene Instrumente kennen und erhalten Gelegenheit, erste Spielerfahrungen zu sammeln. Der Kurs bietet eine Entscheidungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Instrumentes für einen weiterführenden Unterricht an der Musikschule. Anmeldungen und weitere Informationen unter Telefon 02331/207-3146 oder musikschule@stadt-hagen.de.

Nachtwächterführung mit der VHS

Die Volkshochschule Hagen und die Schloss Hohenlimburg gGmbH laden am Freitag, 21. Juli, von 21 bis 22.30 Uhr zu einer Nachtwächterführung mit Gästeführer Rainer Scholz ein. Der Treffpunkt ist auf dem Parkplatz vor dem Schlossgelände in Hohenlimburg. Der Eintritt für das Schloss wird vor Ort bar kassiert. Anmeldungen unter der Kursnummer 1150 nimmt die VHS unter Tel. 02331 207-3622 gerne entgegen
Zum Sonnenuntergang startet die spannende Zeitreise durch die ca. 800 Jahre alte Geschichte der Limburg. Ein Schloss, im Wandel von einer Ritterburg in eine fürstliche Residenz, im Schein der Nachtwächterlaterne. Die Teilnehmer erfahren viel über die wechselvolle Geschichte der Burg, ihrer Bewohner und die Sagen und Mythen, die man sich noch heute in Hohenlimburg erzählt. Das dunkle Geheimnis der Limburg erwartet die Teilnehmer im Bergfried, wo sie den Erzählungen und Anekdoten des Nachtwächters lauschen werden.
Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Schloss Hohenlimburg gGmbH führt auch durch die Gartenanlage. Empfehlenswert sind daher wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.

Geschichtenzeit für Grundschüler in der Stadtbücherei

Zum Auftakt der Sommerferien lädt die Stadtbücherei auf der Springe zu einer Vorlesestunde für Grundschulkinder mit der Geschichte „Felline, Professor Paul und der Chemiebaukasten“ am Montag, 17. Juli, um 16.30 Uhr ein. Paul wünscht sich schon lange einen großen, gefährlichen Hund, der ihn beschützt und alle Welt in Angst und Schrecken versetzt. Doch als sein Wunsch endlich in Erfüllung geht, ist er maßlos enttäuscht: Denn Felline ist klein und überhaupt nicht gefährlich. Aber es gibt ja noch Papas Chemiebaukasten. Wer im Anschluss Lust hat, kann noch einen Wackel-Dackel basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter www.hagen-medien.de.