Purps: „EEG-Umlage gefährdet mittelständische Unternehmen“

Hagener Mittelstandsvereinigung zu Besuch bei KB Schmiedetechnik

(CDU Hagen) >>Hagen. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Hagen hat gemeinsam mit dem Vorsitzenden der MIT Ruhrgebiet Steffen Kanitz MdB, dem Ehrenvorsitzenden der MIT Ruhrgebiet Friedhelm Müller, der Hagener Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf, sowie der Sprecherin der Arbeitsgruppe „Frauen in der Wirtschaft“ der Landes-MIT Melanie Purps die Firma KB Schmiedetechnik im Hagener Lennetal für einen fachlichen Austausch besucht. Die KB Schmiedetechnik ist ein unabhängiges mittelständisches Unternehmen mit über 100 Jahren Erfahrung in der Herstellung von Gesenkschmiedeteilen.

Das mittelständische Unternehmen stellt Gelenkschmiedeteile her, die beispielsweise im Rohrleitungs- und Armaturenbau unentbehrlich sind. Die Geschäftsführer Angelika Schulte und Thomas Henneke wiesen deutlich auf die großen Probleme vieler kleiner mittelständischer Betriebe mit sehr hohem Energieverbrauch hin. Auslöser für die aktuell herrschende Problematik ist die EEG-Umlage für Unternehmen dieser Größe in Deutschland. Hagens MIT-Kreisvorsitzender Christoph Purps hält fest: „Die Belastung der Unternehmen mit der EEG-Umlage in dieser Form ist einfach zu hoch. Die Betriebe können zum Teil keine weiteren, für den eigenen Fortbestand wichtigen, Investitionen mehr vornehmen.“

Ein weiteres wichtiges Thema, welches die Bundestagsabgeordneten Steffen Kanitz und Cemile Giousouf mitgenommen haben ist der noch immer fehlende Breitbandausbau in Hagen. Die Idee der 2016 mit Hagener Unternehmen gegründeten Breitbandgenossenschaft eG wurden ebenfalls aufgenommen um bei Nachbesserungen bessere Hilfestellungen einholen zu können.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher über die betriebseigene Kindertagesstätte mit angegliedertem Physio-Therapiezentrum. „Ein best practice Beispiel in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das in Gänze in diesem Unternehmen gelebt wird“ freut sich die Sprecherin der „Frauen in der Wirtschaft“ der MIT NRW Melanie Purps.<<

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Lebensgefahr! Nach Garagen-Einsturz mit Hubschrauber in Klinik

Hagen. Bei einem Arbeitsunfall in der Straße Wacholderkamp
wurden am Freitagnachmittag, gegen 14.25 Uhr, zwei Arbeiter verletzt.
Bei Abrissarbeiten an einer Garage stürzte unter anderem ein Teil des
Daches ein. Dabei wurden ein 76-jähriger Mann aus Geseke leicht und
ein 65-jähriger Mann aus Warstein lebensgefährlich verletzt. Nach
erfolgter Erstversorung vor Ort wurde die Person mit einem
Rettungshubschrauber einer Klinik zugeführt. Wie es zu dem Unfall
kommen konnte ist nicht bekannt. Kriminalpolizei und das Amt für
Arbeitsschutz haben Ermittlungen aufgenommen.

Ausbildungsmesse Hagen 2017

Hagen.  Insgesamt 122 Aussteller aus den Bereichen Industrie, Dienstleistung, Einzelhandel und Handwerk präsentieren sich heute bei der fünften Ausbildungsmesse im Gewerbegebiet Kückelhausen. Ebenfalls vertreten sind Behörden wie Finanzamt und Polizei, die Industrie- und Handelskammer, Arbeitgeberverbände und Bildungsträger. Die Agentur für Arbeit ist ebenfalls mit einem großen Infostand vor Ort.

Bei der Eröffnung bedankte sich Kirsten Kling, Geschäftsführerin der agentur mark GmbH, auch im Namen der Mitveranstalter Kreishandwerkerschaft Hagen, Märkischer Arbeitgeberverband e. V. (MAV) und Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) für die finanzielle und konzeptionelle Unterstützung der Agentur für Arbeit Hagen und das Sponsoring der Sparda-Bank West eG.

Sie hob hervor, dass die Messe trotz langjähriger Erfahrung keine Routine sei, sondern sich weiterentwickeln müsse. So seien die Vorbereitungsveranstaltungen in Schulen neu organisiert worden, um eine enge Verknüpfung mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zu gewährleisten. Eingebunden seien jetzt einige der Träger, die im Rahmen der Potenzialanalysen an den Schulen tätig sind und daher viele Schüler bereits kennen. Die Veranstalter erhoffen sich davon eine noch bessere Vorbereitung der Jugendlichen. Erstmals wurde die Messe auch in türkischer und arabischer Sprache beworben, um Jugendliche und Eltern mit Migrationshintergrund zu erreichen. Für die internationalen Förderklassen sei ein Messebesuch vorgesehen. Zur Unterstützung und um die Sprachbarriere zu senken, seien einige von der KAUSA Servicestelle Hagen ausgebildete Elternlotsen aus Migrantenorganisationen auf der Messe zugegen.
„Die eigentliche Herausforderung für die Unternehmen bleibt es aber, den Kontakt zu den Jugendlichen zu halten, die sie auf der Messe kennengelernt haben“, so Kling. Sie appellierte daher an die anwesenden Vertreter der Wirtschaft, der Kammern, des Handwerks und der Hagener Berufskollegs, die Unternehmen dazu zu ermutigen, den Schülerinnen und Schülern weiterführende Angebote wie z. B. Praktika zu machen.

In seinem anschließenden Grußwort betonte Oberbürgermeister Erik. O. Schulz, wie wichtig es sei, jungen Leuten die Möglichkeiten und die Bedeutung einer dualen Ausbildung nahezubringen. Der demografische Wandel und der Wunsch vieler Jugendlicher, das Abitur zu machen, erschwere es der Wirtschaft, geeigneten Nachwuchs zu finden. Die Messe sei daher ein gutes Format, die jungen Leute für eine duale Ausbildung zu gewinnen. Schulz: „Wir müssen uns verstärkt auch um die jungen Leute bemühen, die weniger gute Chancen haben, aus eigenen Kräften einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass jeder Jugendliche in Hagen einen Ausbildungsplatz findet, der zu ihm passt.“

Anschließend stellten Achim Stolle, Marketingleiter bei thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH, und Hans-Jürgen Barth, Ausbildungsleiter bei Altenloh, Brinck & CO GmbH & Co KG. In Gevelsberg, die Projekte ihrer Unternehmen zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung vor. Durch die Sprachbarriere, aber auch durch bürokratische Hindernisse sei dies eine besondere Herausforderung, so Barth.

Am Vormittag werden rund 2.300 Schüler von 24 Hagener Haupt-, Gesamt-, Förder- und Realschulen, Gymnasien und Berufskollegs auf der Ausbildungsmesse erwartet. Für die angemeldeten Schulen ist wie im vergangenen Jahr ein kostenloser Transfer von der Schule zur Messe und wieder zurück durch die Hagener Verkehrsbetriebe eingerichtet. Nachmittags hat die Messe für die breite Öffentlichkeit geöffnet.

Organisiert wird die Ausbildungsmesse Hagen gemeinsam von der agentur mark GmbH, der Kreishandwerkerschaft Hagen, dem Märkischen Arbeitgeberverband und der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Die Durchführung der Messe wird durch die finanzielle Förderung der Agentur für Arbeit in Hagen ermöglicht. Die Sparda-Bank West eG unterstützt die Messe durch ein Sponsoring. Medienpartner sind die Westfalenpost und der Stadtanzeiger Hagen.

Rabiate Ladendiebin legte sich mit Polizistinnen an

Hagen. Eine 34 Jahre alte Frau hatte nach einem
Ladendiebstahl Hausverbot in einem Hasper Supermarkt erhalten, hielt
sich am Donnerstagmittag allerdings nicht daran und war gegen 13.15
Uhr erneut in dem Geschäft. Da sie es nach Aufforderung nicht
verlassen wollte, riefen die Mitarbeiter die Polizei zu Hilfe. Die
kam in Form von zwei Bezirksbeamtinnen und denen war die 34-Jährige
nicht unbekannt. Bei vorangegangenen Einsätzen hatte sie bereits
gedroht, gegen den Streifenwagen zu treten und nun beleidigte sie die
Polizistinnen. Als sie rausgeführt werden sollte, riss sie sich los
und schlug einer Beamtin die Brille vom Kopf. Daraufhin wurde sie in
Handschellen abgeführt und nach Rücksprache mit einem Richter für
einige Stunden in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

 

Unfallsachbearbeitung sucht Golf-Fahrer

An einem Engpass auf der Berchumer Straße kam einer
34 Jahre alten Motorrollerfahrerin am Donnerstagabend gegen 19.15 Uhr
ein schwarzer BMW entgegen. Bei ihrem Bremsmanöver kam die Frau zu
Fall und verletzte sich so schwer, dass sie vorsorglich zur
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Ein
Zeuge berichtete, dass der BMW kurz anhielt und die vier Insassen
kurz ausstiegen. Nach wenigen Augenblicken setzten die Unbekannten
allerdings ihre Fahrt fort, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.
Ein Zeuge konnte bei der Unfallaufnahme Fragmente des Kennzeichens an
die Polizeibeamten weitergeben, inzwischen hat die
Unfallsachbearbeitung die Ermittlungen übernommen.

Änderung des Waffengesetzes

Hagen. Am 06.07.2017 ist die vom Bundestag beschlossene
Änderung des Waffengesetzes in Kraft getreten. Für Waffenbesitzer
ergeben sich insbesondere Änderungen bei der Aufbewahrung von
Schusswaffen. Zudem ist es bis zum 05.07.2018 möglich, illegal
besessene Waffen und Munition bei den Waffen-/Polizeibehörden
straffrei abzugeben.

Amnestieregelungen

Die praxisrelevanten Regelungen zur Amnestie sehen vor, dass ab
Inkrafttreten der Gesetzesänderung am 06.07.2017 ein einjähriger
Strafverzicht bis zum 05.07.2018 bezüglich illegal besessener
erlaubnispflichtiger Waffen und Munition besteht. Das bedeutet, dass
Personen, die innerhalb der Frist der zuständigen Waffenbehörde bzw.
Polizeidienststelle entsprechende Waffen oder Munition übergeben,
nicht bestraft werden. Bei Übergabe der Waffen bzw. der Munition muss
bei der zuständigen Behörde bzw. Polizeistelle eine
Verzichtserklärung ausgefüllt werden. Für die Abgabe der Waffen bzw.
der Munition wird keine Gebühr erhoben. Anders als bei der letzten
Amnestie im Jahr 2009 ist es hingegen nicht möglich, illegal
besessene Waffen und Munition einem Berechtigten zu überlassen. Auch
panzerbrechende Munition sowie Munition mit Spreng- und Brandsätzen
und Munition mit Leuchtspursätzen sowie Geschosse für diese Munition,
soweit diese nicht vom Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen
umfasst sind, sind künftig verboten. Soweit derartige Munition oder
Geschosse besessen werden, können diese ebenfalls im Rahmen der
Amnestieregelung abgegeben werden.

Sichere Waffenaufbewahrung

Nach den neuen Regelungen zur Waffenaufbewahrung reicht es nicht
mehr aus, Waffen in Behältnissen der Sicherheitsstufe A und B nach
VDMA 24992 (Stand Mai 1995) aufzubewahren. Dennoch ist es für die
meisten Waffenbesitzer nicht erforderlich, neue Behältnisse
anzuschaffen. Denn für Waffenschränke, die zum Zeitpunkt des
Inkrafttretens der Gesetzesänderung am 06.07.2017 den alten
gesetzlichen Anforderungen entsprochen haben, gilt eine
Besitzstandswahrung. Sie dürfen also auch weiterhin verwendet werden.
Anders ist dies nur dann, wenn das Behältnis nach Inkrafttreten der
Gesetzesnovelle den Besitzer gewechselt hat. Das bedeutet
beispielsweise, dass in Erbfällen die Waffenschränke nicht übernommen
werden können und die Erben sich gegebenenfalls neue
Sicherheitsbehältnisse anschaffen müssten. Werden
Sicherheitsbehältnisse nach Inkrafttreten der Gesetzesnovelle am
06.07.2017 erworben, gelten folgende Bestimmungen: Erlaubnisfreie
Waffen oder Munition sind mindestens in einem verschlossenen
Behältnis aufzubewahren. Für erlaubnispflichtige Munition wird
jedenfalls ein Stahlblechbehältnis ohne Klassifizierung mit
Schwenkriegelschloss oder einer gleichwertigen Verschlussvorrichtung
oder ein gleichwertiges Behältnis benötigt. Eine unbegrenzte Zahl von
Langwaffen und insgesamt bis zu fünf Kurzwaffen und Munition können
in einem Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden, welches mindestens
der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 (unter 200 Kilogramm)
entspricht. Sofern dieses Behältnis 200 oder mehr Kilogramm schwer
ist, können darin eine unbegrenzte Anzahl von Langwaffen und bis zu
zehn Kurzwaffen und Munition aufbewahrt werden. Schließlich kann eine
unbegrenzte Anzahl von Lang- und Kurzwaffen sowie Munition in einem
Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden, welches mindestens der Norm
DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I entspricht.

Einbruch in Büro an der Färberstraße

Als der Inhaber einer Firma aus der Färberstraße am
Donnerstagmorgen ins Büro kam, stellte er fest, dass sich in der
zurückliegenden Nacht Einbrecher Zutritt verschafft hatten. Erste
Ermittlungen der alarmierten Polizeibeamten ergaben, dass die
Unbekannten durch ein auf Kipp stehendes Fenster im Erdgeschoss
hereingekommen waren. Sie entwendeten eine komplette Registrierkasse
mit etwa 180 Euro Bargeld und aus einem Getränkeautomaten gelangten
sie an das Münzgeld in Höhe von ca. 60 Euro. Lediglich einige
einzelne Münzen lagen noch auf dem Boden. Die Kripo sicherte Spuren,
Zeugen, die Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch geben können,
melden sich bitte unter der 02331-986 2066.

Verschiedene Sperrungen

Wetter(Ruhr). Im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den Breitbandausbau im Auftrag der Telekom werden folgende Gehwege im Stadtgebiet gesperrt:

1. Vor dem Grundstück Im Ostholz 1 bis zur Einmündung Grundschötteler Straße (ca. 15 m Tiefbau) in der Zeit vom 10.07.2017 bis zum 04.08.2017;

 

2. Vor dem Grundstück Grundschötteler Str. 141 bis zur Haus-Nr. 143 gegenüber der Einmündung Im Ostholz (ca. 50 m Tiefbau) in der Zeit vom 10.07.2017 bis zum 04.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Breslauer Str. 7: eine Baugrube in der Zeit vom 10.07.2017 bis zum 04.08.2017;

 

  1. Gegenüber dem Grundstück Breslauer Str. 40 ab dem Wendehammer bis in den Weg (ca 30 m Tiefbau) in der Zeit vom 10.07.2017 bis zum 04.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Heilkenstr. 69 Ecke Grundschötteler Str. 58 (eine Baugrube) weiterhin bis zum 22.07.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Breslauer Str. 40 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Nachtigallstr. 2 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Gegenüber des Grundstücks Am Wilshause 8 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Grundschötteler Str. 40 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Eilper Höhe 47 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Grundschötteler Str. 60 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Am Grünewald 4 Ecke Vogelsanger Straße (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

 

  1. Vor dem Grundstück Im Ostholz 1 (Baugrube ca. 2 m x 1,50 m) weiterhin bis zum 25.08.2017;

Sommerferien in NRW – Reisedokumente auf Stand?

Dortmund.  Mit Beginn der NRW Sommerferien am 14. Juli beginnt auch die
Reisezeit am Dortmunder Flughafen. Bereits jetzt ist die Vorfreude
auf die Urlaubsreise groß und es werden sich Gedanken gemacht, was
man alles mitnimmt bzw. was alles in den Koffer gepackt werden soll.

Beim ganzen Vorbereitungsstress sollten jedoch auch die
Reisedokumente überprüft werden. Sind die Dokumente aller
Familienangehörigen noch gültig? Oder anders, hab ich alle Dokumente
am Flughafen überhaupt dabei?

Damit der wohlverdiente Urlaub nicht schon am Dortmunder Flughafen
ein Ende findet, gibt die Bundespolizei folgende Reisehinweis:

– Bei Auslandsreisen, auch innerhalb der Europäischen Union, gilt

die Verpflichtung, ein Grenzübertrittsdokument mitzuführen.

– Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Reisedokumente noch gültig
sind. Die Bürgerbüros oder Einwohnermeldeämter der Städte und Gemeinden      beraten Sie gern.

– Für bestimmte Staaten ist ein Reisepass oder gar ein Visum
vorgeschrieben.

– Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die
Einreisevoraussetzungen Ihres jeweiligen Ziellandes. Genaue
Informationen hierüber erhalten Sie u.a. über die Homepage des
Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de

– Auch Kinder benötigen bereits ab deren Geburt ein eigenes
Reisedokument für Reisen ins Ausland.

Wird am Flughafen festgestellt, dass der Ausweis abgelaufen ist,
kann die Bundespolizei unter bestimmten Voraussetzungen einen
Reiseausweis als Passersatz (RaP) ausstellen. Hierfür ist es jedoch
Voraussetzung, dass das Zielland dieses Dokument anerkennt.

Für Staatsangehörige von Mitgliedsstaaten der EU, EWR und der
Schweiz oder eines der Staaten, die im Anhang II der Verordnung (EG)
Nr.: 539/2001 des Rates vom 15.03.2001 aufgeführt sind, können
Notreiseausweis ausgestellt werden. Hier muss die Bundespolizei
jedoch vorher prüfen, ob die Voraussetzung einer Erteilung eines
solchen Ausweisdokuments vorliegen.

Weitere nützliche Hinweise zum großen Thema Urlaubsreise finden
sich auch auf unserer Homepage www.bundespolizei.de und www.zoll.de

CDU bringt Windenergie Verfahrensruhe

(CDU Hagen) >>Mit deutlicher Mehrheit verordnet der Rat der Stadt Hagen auf Initiative der CDU-Fraktion dem laufenden Teilflächennutzungsplanverfahren Windenergie eine Verfahrensruhe von zunächst sechs Monaten. Damit ist die Planung von Windrad-Standorten auf Hagener Stadtgebiet vorläufig gestoppt. Der Vorsitzende Wolfgang Röspel begründete die Initiative seiner Fraktion damit, „dass die neue NRW-Landesregierung unter Ministerpräsident Armin Laschet im Koalitionsvertrag eine klare Kurskorrektur mit entsprechender Neuregelung bei der Genehmigung von Windenergieanlagen angekündigt hat. Kommen neue Regeln und Parameter, macht es wenig Sinn, mit alten weiter zu arbeiten. Wir sollten jetzt nicht unnötig Fakten schaffen, die dann kostenträchtig korrigiert werden müssen. Fehlplanungen  können wir uns nicht leisten. Sobald die neuen Rahmenbedingungen vorliegen, werden die Planungen auf dieser Basis fortgesetzt.“<<

 

Langweilig wird es den städtischen Planern zwischenzeitlich nicht, wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschuss, Dr. Stephan Ramrath, klarstellt: „Ich kenne die Klagen der Planungsverwaltung. Wir brauchen dringend  den Integrierten Stadtentwicklungsplan (ISEK) als Grundlage für viele Förderprojekte. Zusätzlicher Schub in Form von weiteren Planern oder Stundenkontingenten wäre also kein Luxus. Auch der Bauleitplanung würde Unterstützung guttun. Auf diese Weise könnten wir Grundstücke für Familien und Gewerbebetriebe schneller zur Verfügung stellen.“

 

Die Hagens Nachbarn sehen das ähnlich: Kurz vor der Ratssitzung hatten CDU-Fraktion und Freie Wähler im Regionalrat Südwestfalen die Planungen von Windenergie-Standorten der Bezirksregierung Arnsberg gestoppt. „Diese Entscheidung ist besonders für Hohenlimburg wichtig. Wir hoffen nun, dass sich die Kreisdirektorin sowie die Bürgermeisterin von Nachrodt-Wieblingwerde einsichtig zeigen und nicht weiter mit der Brechstange ein aussichtsloses Verfahren betreiben“, wie der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Hohenlimburg, Peter Leisten, betont. Alleine im Ortsteil Veserde der Nachbargemeinde Nachrodt-Wiblingwerde sollten an Hagens Stadtgrenze bei Hohenlimburg bis zu 12 Windräder entstehen, mit deutlichen Auswirkungen auf das Nahmertal, den Katernberg und auf Oege.

 

Hochwertiger Wagen für städtische Transportdienste

Die Stadt Wetter (Ruhr) kann dank des Engagements von heimischen Unternehmen und Firmen, die sich mit Wetter identifizieren, einen hochwertigen Ford Tourneo Connect für die städtischen Transportdienste nutzen. Damit können die städtischen Verwaltungsfahrten auch in Zukunft so effizient wie bisher weitergeführt werden.  

Die beteiligten Sponsoren:

Jörg Rudat & U. Wollenberg

Ruhr-Pension Wengern

Grünert Rechtsanwälte

Rewe Schmitz

Tischlerei Siemer

Schrott-. Kohlenhandel Thomas Roschewski

Autohaus Strohschnieder

Praxis für Physiotherapie Sigrid Knipp

Forum Finanz

E-Bike prallt in Autotür

Am Donnerstabend kam es in Altenhagen zum Aufprall
eines Fahrradfahrers in die sich öffnende Tür eines Autos. Ein 61
Jahre alter VW-Fahrer hatte am Fahrbahnrand der Sedanstraße
angehalten und vor dem Öffnen der Tür im Außenspiegel nach hinten
geschaut. Nach eigenen Angaben hatte er dabei die Entfernung falsch
eingeschätzt, denn im nächsten Augenblick prallte der Mann mit Wucht
in die Tür und der Radfahrer, ein 57 Jahre alter Mann mit einem
E-Bike, stürzte auf die Fahrbahn. Ein Rettungswagen brachte ihn
vorsorglich ins Krankenhaus, an Auto und Rad entstanden Sachschäden
in Höhe von etwa 2500 Euro.

Papierkunst im Kunst-Schaufenster

Ausstellung von Birgit Ebbert in der Rathaus Galerie Hagen eröffnet.Mit dem Kunst-Schaufenster im ersten Obergeschoss der Rathaus Galerie Hagen wurde in Zusammenarbeit mit dem Osthaus Museum Hagen ein Raum geschaffen, der Künstlern aus Hagen und der Region die Möglichkeit für Ausstellungen bietet.

Bislang haben hier Kunstschaffende ihre Werke aus unterschiedlichen Kunstrichtungen und Werkstoffen gezeigt. Malerei, Bildhauerei, Fotocollagen, Skulpturen aus Holz, Lampen aus Strohhalmen und Rostarbeiten waren schon zu sehen.

Nun folgt das Thema Papier. In der Zeit vom 6. Juli bis 26. August 2017 zeigt nun Birgit Ebbert ausgewählte Arbeiten im Kunst-Schaufenster.

Statt zwischen Papierseiten im Buch finden sich hier die Texte der Hagener Autorin auf, in und zwischen Papierfaltelementen wieder und wecken dadurch die Aufmerksamkeit der Leser und Betrachter. „Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, meine Texte anders als in Büchern zu veröffentlichen und habe dabei das Papier als Werkstoff wieder entdeckt. Papier ist ein unterschätztes Material“, erklärt Birgit Ebbert, „dabei ist es leicht verfügbar und kann ganz tolle Effekte erzielen.“ Die Effekte der Hagenerin entstehen durch geschickte Faltung und Platzierung vieler einzelner Faltelemente zusammen mit den Texten. Bei ihrer Recherche ist Birgit Ebbert tief in die Geschichte der Papierarbeiten eingetaucht und hat unter anderem die Schönheitsformen von Friedrich Fröbel, dem Erfinder des Kindergartens, aus dem 19. Jahrhundert entdeckt und für ihre Ideen abgewandelt.

Die Hagener Autorin Birgit Ebbert ist sonst eher bekannt für ihre Krimis mit Lokalkolorit, ihr Buch „Hagen – Porträt einer Stadt“ und die Schreibförderung für junge Autorinnen und Autoren. Mit ihrer LiteraturArt sucht sie neue Wege, ihre Texte zu präsentieren, erste Ergebnisse waren im Herbst im Theater an der Volme und im Mai 2017 in der Stadtbücherei Stuttgart zu sehen. Für die Ausstellung in der Rathaus Galerie Hagen hat sie weitere neue Formen und Großformate entwickelt, die im Kunst-Schaufenster erstmals zu sehen sind.

Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung durch Centermanager Christoph Höptner und den Hagener Künstler Dietmar Schneider von der Kooperative K.

A40/A45: Sperrungen im Kreuz Dortmund-West

Dortmund/Bochum (straßen.nrw). An zwei verkehrsärmeren Wochenenden in den Sommerferien erneuert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr alle A45-Fahrbahnen in Richtung Frankfurt im Bereich des Autobahnkreuzes Dortmund-West auf einer Strecke von insgesamt 1,5 Kilometern.

* Von Freitagabend (21.7.) um 21 Uhr bis Montagmorgen (24.7.) um 5 Uhr wird dafür die Parallelfahrbahn gesperrt. Eine Fahrt von der A45 auf die A40 nach Essen und Dortmund ist dann nicht möglich, ebenso keine Verbindung von der A40-Fahrtrichtung Essen auf die A45 nach Frankfurt. Umleitungen über das Autobahnkreuz Dortmund/Witten und die Anschlussstelle Dortmund-Hafen werden ausgeschildert.

* Von Freitagabend (28.7.) um 21 Uhr bis Montagmorgen (31.7.) um 5 Uhr wird die A45 zwischen dem Autobahnkreuzen Castrop-Rauxel-Ost und Dortmund-West gesperrt. Die Umleitung führt dann über die A42, A43 und A40.

Im Rahmen der Sanierung wird die Fahrbahn auf der gesamten Breite zwölf Zentimeter tief abgefräst und erneuert. Zusätzlich werden die Abläufe der Entwässerungseinrichtungen ausgetauscht. Straßen.NRW investiert in diese Sanierung rund eine Million Euro aus Bundesmitteln. Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, können sich kurzfristig Verschiebungen ergeben.

60-Jähriger zieht Messer in der Düppenbeckerstraße

Am Donnerstag, 06.07.2017, überwältige die Polizei einen Mann in der Düppenbeckerstraße. Gegen 20.20 Uhr rief eine Frau den Notruf. Vor den Fensterscheiben der Etablissements hielt ein Mann mehrere Küchenmesser in der Hand, führte damit Stichbewegung in der Luft in Richtung der Frauen aus und gab währenddessen katzenartige Laute von sich. Wenige Minuten vorher hatte er mit einem Schirm gegen die Fensterscheiben geschlagen. Die Beamten konnten den 60-Jährigen
überwältigen und fanden drei Küchenmesser bei ihm auf. In einer
ersten Befragung stellte sich schnell heraus, dass der Mann einem
Krankenhaus zugeführt werden musste, was kurz darauf mit Hilfe des
Ordnungsamtes geschah. Die Beamten fertigen eine Anzeige und stellten
die Messer sicher.

Baustellen im Stadtgebiet

Wetter(Ruhr). Wegen Arbeiten an Versorgungsleitungen wird der Gehweg vor der Schillerstr. 55 in der Zeit vom 10.07.2017 bis zum 07.08.2017 teilweise gesperrt.

Gesamtsperrung des Verkehrs vor den Grundstücken Deipenbecker Weg 14, 16 und 12.  

Vom 10.07.2017 bis zum 14.07.2017 über den Zeitraum von jeweils 2 Kalendertagen wird die Fahrbahn vor den Grundstücken Deipenbecker Weg 14/16 und 12 wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt.

Halbseitige Sperrung des Verkehrs in der Höltkenstr. 75 bis 143.  

Wegen dem Bauen von 4 Ausweichstellen (Straßenbauarbeiten) wird der Verkehr vor den Grundstücken Höltkenstr. 75 bis 143 vom 05.07.2017 bis zum 19.07.2017 halbseitig gesperrt.

Fahrbahneinengung in der Straße Auf der Bleiche und teilweise Sperrung des Gehweges.  

Vom 11.07.2017 bis zum 12.07.2017 jeweils von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr wird die Fahrbahn in der Straße Auf der Bleiche vor und hinter der Brücke „Auf der Bleiche“ in Höhe des Grundstückes Oberwengerner Str. 204 eingeengt und der Gehweg teilweise gesperrt.

 

 

 

 

Betrunkener springt vor Pkw

Herdecke. Am 07.07.2017, gegen 00.05 Uhr, befuhr ein
21-jähriger Herdecker mit einem Pkw Fiat die Ender Talstraße in
Richtung der Straße Herdecker Bach. In Höhe des Westender Weges stand
plötzlich eine männliche Person auf der Fahrbahn. Der Autofahrer
bremste sofort ab und kam kurz vor dem Fußgänger zum Stehen. Er ließ
die alkoholisierte Person in sein Fahrzeug einsteigen und
beabsichtigte sie, an seine Wohnanschrift zu bringen. Während der
Fahrt schlug der Betrunkene plötzlich wild um sich und zerriss die
Kleidung der Fahrzeuginsassen. Die Geschädigten verständigten die
Polizei. Am Einsatzort trafen die Beamten den 20-jährigen Randalierer
aus Herdecke im Beisein der Geschädigten an. Bei seiner Festnahme
leistete er erheblichen Widerstand, so dass die Beamten ihn zur
Verhinderung weiterer Straftaten vorläufig festnahmen und zur
Polizeiwache nach Hattingen brachten.

Barbecue, Beer & Beethoven

Wetter(Ruhr). Warum ein Konzert in einem klassischen Konzertsaal verfolgen, wenn man stattdessen die Musik „open air“ genießen und dabei auch noch mit Freunden plaudern und während der Veranstaltung etwas essen und trinken kann? Gute Frage, noch bessere Antwort: Am Freitag, 1. September, können Freunde der klassischen Musik und all jene, die es noch werden möchten, auf dem Seeplatz in Wetter den berühmten Klängen Ludwig van Beethovens lauschen.

Mit „Barbecue, Beer & Beethoven“ präsentieren die Stadt Wetter (Ruhr) und die Musiklandschaft Westfalen am 1. September im Rahmen der beliebten Konzertreihe „Klassik an der Ruhr“ das Konzerthighlight des Jahres. „Dabei rücken wir mit dem dritten Konzert dieser Reihe ganz nah ans Wasser und an die Ruhr heran“, so Peter Uphoff von der städtischen Wirtschaftsförderung. Denn unter dem Motto „Barbecue, Beer & Beethoven“ können sich die Besucherinnen und Besucher am 1. September ab 19 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) auf ein klassisches Konzert der Extraklasse freuen.

Bürgermeister Frank Hasenberg  freut sich, „dass wir die Reihe Klassik an der Ruhr mit diesem ungewöhnlichen Konzerterlebnis fortsetzen können. Diese Konzerte sind ein Aushängeschild für unsere Stadt. Ich möchte insbesondere unseren heimischen Sponsoren ganz herzlich danken, dass sie sich so mit unserer Stadt identifizieren und mit ihrem Beitrag diese Veranstaltung ermöglichen.“ Auf dem Seeplatz in Wetter spielt die „Festival Philharmonie“, die sich aus talentierten Studenten und Absolventen der internationalen Hochschulen zusammensetzt, Höhepunkte aus bekannten Sinfonien und Ouvertüren von Beethoven. Neben dem „Best of“ von Beethoven dürfen sich die Besucher an diesem Abend auch auf viele bekannte Stücke weiterer großer Komponisten freuen. Dirigent Ingo Ernst Reihl wird zu den einzelnen Stücken noch einiges Wissenswertes erzählen. Solist des Abends ist der in Wetter bereits bekannte und sehr beliebte ungarische Stargeiger Jószef Lendvay.

Wie kam es zu der Idee?  „Wir haben uns gefragt: Wie bekommen wir ein klassikfernes Publikum in ein klassisches Konzert“, erklärt Maximilian Klapsing von der Musiklandschaft Westfalen. Daher richtet sich das Konzert neben Freunden der klassischen Musik an all jene, die es bisher eher weniger in die „klassischen“ Konzertsäle zog. Auch auf junge Familien mit Kindern zielt das Angebot ab. In jeder Eintrittskarte sind ein freies Getränk und eine Bratwurst inkludiert. Der Seeplatz ist am 8. September für bis zu 800 Besucher ausgelegt. Bestuhlt ist der Platz mit wetterfesten, nicht nummerierten Stühlen. Das Publikum darf während der Veranstaltung essen und trinken und entscheidet selbst, ob es sich hinsetzt, steht oder auch im direkten Austausch mit anderen das Konzert genießt. Das Konzert beginnt am 1. September um 19 Uhr, Einlass ist bereits um 17 Uhr. Bis zum Konzertbeginn verwöhnt das Ensemble „Brassonanz“ die Besucher bereits mit Livemusik.

Karten zum Preis von 39 Euro (inklusive einer Bratwurst und einem Getränk) gibt es im Infobüro des Stadtmarketing, Kaiserstraße 78, bei der Bücherstube Draht, Bismarckstraße 52 sowie über eine Kartenbestellung gegen Rechnung beim Festivalbüro der Musiklandschaft Westfalen unter Tel. 02861 70385-86. Schüler, Studenten und Schwerbehinderte (ab einem GdB von 70 Prozent) erhalten 30 Prozent Ermäßigung. Das komplette Festivalprogramm ist online unter www.musiklandschaft-westfalen.de abrufbar.

Eines ist übrigens sicher: das klassische Musikerlebnis in Wetter bleibt erhalten, die Reihe „Klassik an der Ruhr“ wird fortgesetzt.

Matratze brannte

Hemer. Gestern Abend, gegen 18 Uhr, geriet eine Matratze in
Brand, die auf einem Sperrmüllhaufen lag. Der Vorfall ereignete sich
an der Peter-Grah-Straße. Ein Zeuge bemerkte den Rauch und löschte
den Kleinbrand mit einem Feuerlöscher. Es kam niemand zu Schaden. Die
Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Hinweise nimmt die Polizei Hemer unter 02372/9099-0 entgegen.

Brand in Grundschule

Iserlohn. Gestern, gegen 13 Uhr, entzündete sich aus
zunächst unerklärter Ursache in einem Raum der Grundschule „Im
Nordfeld“ ein Feuer. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der
Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit auf zwei 8-jährige Schüler
zurückzuführen ist, die im betroffenen Raum zündelten. Verlässliche
Aussagen zur Höhe des entstandenen Sachschadens sind noch nicht
möglich. Die Ermittlungen – auch zur Motivlage der Jungen – dauern an.

Täter scheuen logistischen Aufwand nicht

Iserlohn. In der Nacht auf Donnerstag entwendeten
Unbekannte von einem Firmengelände fast 30 etwa 1x1x1 Meter große
Gitterboxen. Betroffen war eine Firma an der Baarstraße nahe des
Barendorfs. Die Boxen wurden wahrscheinlich mit einem LKW
abtransportiert.

Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge
gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Iserlohn unter
02371/9199-0 in Verbindung zu setzen.

Netzwerk Demenz: Gemeinsames Singen

Zum gemeinsamen „Rudelsingen“ lädt das Netzwerk Demenz im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demenz Bewegt“ am Mittwoch, 12. Juli, von 15 bis circa 17.30 Uhr alle Menschen mit und ohne Demenz in das Helmut-Turck-Zentrum, Johann-Friedrich-Oberlin-Straße 11, ein.

Gemeinsames Singen entspannt, verbindet und hebt die Stimmung. Auch bei schwerer Demenz kann Singen das menschliche Grundbedürfnis von erkrankten Menschen nach sozialen Kontakten befriedigen und gibt ihnen eine Möglichkeit zur Kommunikation. Zudem entsteht beim gemeinsamen Singen eine wunderbare Nähe zwischen allen Teilnehmern. Bei der Veranstaltung stehen die Freude an der Musik und eine ungezwungene Atmosphäre im Vordergrund. Der hauseigene Chor des Helmut-Turck-Zentrums „Die Rudelsinger“ unterstützt gemeinsam mit dem auf der Gitarre spielenden Chorleiter die Veranstaltung. Die Texte werden gut sichtbar mit einem Beamer auf eine Leinwand projiziert.

Die Mitglieder des Netzwerks Demenz bieten in dieser Zeit eine kostenlose Beratung und Informationsmaterial an. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Informationen steht Kristina Kühn unter Telefon 02331/36848 zur Verfügung.

Erzähltheater mit „Die Schule ist ein großes Haus“

Mit der Geschichte „Die Schule ist ein großes Haus“ von Lydia Hauenschild lädt die Stadtbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 1, alle Kinder ab vier Jahren zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten am Donnerstag, 13. Juli, um 16 Uhr zum Erzähltheater ein.

In der Geschichte kann der Vorschüler Tim es kaum erwarten, in die Schule zu gehen. Er möchte endlich zu den Großen gehören. Bis es aber so weit ist, gibt es jede Menge Vorbereitungen zu treffen. Mit seiner Mama übt er den Schulweg, besichtigt die Schule und feiert im Kindergarten ein Abschiedsfest. Im Anschluss an die 30-minütige Veranstaltung können die Kinder noch ein Bild malen. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Für das leibliche Wohl bietet das Lesecafé Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen an. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-4477 oder unter www.hagen-medien.de.

Schülerkonzert: „Rhythmus macht Musik“

Der musikalische Nachwuchs der MaxReger-Musikschule sorgt am Samstag, 8. Juli, um 11 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe für einen musikalischvielfältigen
Vormittag. Die Schüler der Instrumentalklassen
von Barbara Majewski spielen auf dem Akkordeon und der
Blockflöte und zeigen, was sie im vergangenen Schuljahr
in der Musikschule gelernt haben. Die Teilnahme ist
kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-
3591 oder unter hagen-medien.de.