A 45: Auto kommt von Fahrbahn ab und überschlägt sich

Eine schwerverletzte Beifahrerin und ein leichtverletzter
Fahrzeugführer, sowie ein beschädigter Renault Modus, sind die Bilanz
eines Alleinunfalls bei Lüdenscheid auf der A45 in Richtung
Frankfurt, von heute Nachmittag, 5. Juli 2017, 13.30 Uhr.

Den ersten Unfallermittlungen zur Folge fuhr der Fahrer des
Renault, ein 79-Jähriger aus Plettenberg, auf dem mittleren
Fahrstreifen der A45 in Richtung Frankfurt. Plötzlich lenkte der
79-Jährige den Pkw nach rechts, verlor die Kontrolle und geriet in
den Böschungsbereich.

Hier überschlug sich das Fahrzeug, und kam auf dem Dach, halb auf
der Schutzplanke liegend, zum Stillstand.

Die 80-jährige Beifahrerin des Plettenbergers kam mit einem
Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der
Fahrer selbst kam ebenfalls per Rettungswagen zur ambulanten
Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf circa 7.000 Euro.

Während der Unfallmaßnahmen musste der rechte Fahrstreifen
vorübergehend eingezogen werden. Es kam zu kurzfristigen
Verkehrsbehinderungen.

Tabak-Dieb bewirft Verfolger

Hagen/Witten/Dortmund. Ohne zu zögern verfolgte ein
bislang unbekannter Zeuge einen Tabak-Dieb und wurde von diesem dabei
mit einer vollen Tabakdose beworfen. Das „Wurfgeschoss“, das
ebenfalls gestohlen war, brachte der Unbekannte später zurück in den
Laden.

Dieser Vorfall ereignete sich bereits am 28. Juni gegen 07:30 Uhr
im Hagener Hauptbahnhof. Dort wurden drei solcher Tabakdosen im
Gesamtwert von 99,80 Euro entwendet. Nach Angaben der Mitarbeiterin
der Buchhandlung, soll der Täter sie dabei noch angegrinst haben.

Ein Kunde des Buchladens verfolgte daraufhin den dreisten Dieb und
wurde dabei mit einer Dose beworfen. Diese brachte er dann zurück in
den Laden.

Die Bundespolizei sucht nun den couragierten Zeugen, welcher den
Dieb verfolgt hat und bittet darum, sich mit der Bundespolizei unter
der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu
setzen.

Auffahrunfall: Frau schwer verletzt

Iserlohn. Heute kam es gegen 11:45 Uhr auf der Barendorfer Straße in
Fahrtrichtung Baarstraße zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten
Fahrzeugen. Ein 39-jähriger Iserlohner musste verkehrsbedingt
bremsen. Die hinter ihm befindliche 32-jährige Iserlohnerin kam noch
rechtzeitig zum Stehen. Eine dahinter befindliche 61-jährige
Iserlohnerin fuhr jedoch auf den PKW des Vordermanns auf und schob
das Fahrzeug auf den nächsten PKW. Die Unfallverursacherin wurde
schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die beiden übrigen
Fahrer blieben unverletzt. Nach ersten Schätzungen entstanden etwa
25.000 Euro Sachschaden. Das Fahrzeug der Verletzten (Foto) musste
abgeschleppt werden. Die Fahrbahn war für die Dauer der
Unfallaufnahme eine Stunde voll gesperrt.

39-Jähriger aus Hagen vermisst

Hagen. Seit dem 23.06.2017 wird der 39-jährige Hiwa H. aus Hagen vermisst. Zuletzt gesehen wurde er von seiner Freundin am 13.06.2017 in der Stresemannstraße. Hier kam es zu einem Streit zwischen beiden, seitdem ist er verschwunden und meldet sich entgegen seiner üblichen Gewohnheiten nicht bei ihr und dem gemeinsamen Sohn. Es ist daher nicht auszuschließen, dass er sich in hilfloser Lage befindet. Er wird wie folgt beschrieben: 169 cm groß, 74 kg schwer, kurze dunkle Haare, ausgeprägte Geheimratsecken, zeitweise Vollbart oder Dreitagebart.

gesuchter
Zum Originalbild bitte auf das Foto klicken!

Hinweise bitte an die Polizei in Hagen, Tel.: 02331-986 2066.

SPD-Fraktion im Regionalverband Ruhr

(SPD-Fraktion im Regionalverband Ruhr) Wo 2003 der letzte Zwieback vom Band rollte, griffen seit der Produktionsverlagerung nach Thüringen Verfall und Vandalismus um sich. Nach vielen Jahren vergeblicher Anstrengungen, die Brandt-Fläche in Hagen-Haspe neu zu nutzen, sind die letzten Kekskrümel endlich aus dem Weg gefegt. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat die Änderung des Regionalplans beschlossen.

Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um auf der alten Brache Einzelhandel ansiedeln zu können. In den nächsten Tagen werden der Stadtentwicklungsausschuss und der Rat der Stadt Hagen über die notwendige Anpassung des Flächennutzungsplans abstimmen. Die politischen Mehrheiten gelten als sicher, da der Wunsch nach einer Entwicklung der verfallenen Fläche in der Stadt weit verbreitet ist. Im Herbst soll Baurecht bestehen, wenn der entsprechende Durchführungsvertrag und der Bebauungsplan vorliegen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Keksfabrik werden voraussichtlich bald ein Lebensmittelmarkt, ein Discounter und ein Drogeriemarkt ihre Türen öffnen. Auch ein Gesundheitszentrum, Gastronomie und die Hauptverwaltung der Firma Brandt, der das Gelände nach wie vor gehört, sollen sich dort niederlassen. Dietmar Thieser, Bezirksbürgermeister in Hagen-Haspe und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im RVR, setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Fläche neu genutzt wird: „Mit der Änderung des Regionalplans haben wir nun den Hemmschuh beseitigt, der die Entwicklung bisher erschwerte. Das ist eine Initialzündung, um den städtebaulichen Schandfleck in eine sinnvolle Nutzung umzuwandeln.“

War die 4,8 Hektar große Brandt-Fläche bislang im Regionalplan noch für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB) vorgesehen, wurde sie nun in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) umgewidmet. Das ist die Voraussetzung, um dort Einzelhandel ansiedeln zu können. „Das Konzept der Investoren sieht eine Mischung von zwei Dritteln gewerblicher Nutzung und einem Drittel Einzelhandel vor. Die Bezirksvertretung wird selbstverständlich ein Auge darauf haben, dass die Einkaufs- und Lebensqualität des Zentrums von Hagen-Haspe nicht unter der neuen Einzelhandelsfläche leidet, sondern alle von der Entwicklung profitieren“, so Dietmar Thieser.

Carl Brandt baute bereits 1912 seine Bäckerei in Hagen-Haspe, zunächst unter dem Namen „Märkische Zwieback- und Keksfabrik“. Bis 2003 gehörte der Zwiebackduft unverkennbar zum Stadtteil dazu. Das Land Thüringen lockte mit hohen Subventionen, so dass die Produktion dorthin verlagert wurde. Nordrhein-Westfalen und Hagen konnten die Verlagerung trotz großer Anstrengungen nicht verhindern. Die Verwaltung der Firma Brandt blieb in Hagen, aber fast fünfhundert Beschäftigte in der Produktion verloren damals ihren Arbeitsplatz. Dietmar Thieser: „Das war ein schmerzhafter Verlust für unsere Stadt und die alte Brache hat uns jeden Tag daran erinnert. Ich freue mich sehr, dass hier nun endlich  neues Leben Einzug hält.“

 

 

ZUM LETZTEN MAL: „KLANGREDE“

Ein letztes Mal (nicht nur in dieser Spielzeit, sondern überhaupt) findet als Einführungsveranstaltung in das Sinfoniekonzert die „Klangrede“ am 9. Juli 2017, 11.30 Uhr, Stadthalle Hagen (Sinfonium) statt.

Über 5000 Interessenten besuchten in den letzten neun Jahren die „Klangrede“, welche an über 80 verschiedenen Veranstaltungsorten in Hagen durchgeführt wurde, unzählige Gesprächsgäste präsentierte und in mehr als 250 Werke der Orchesterliteratur einführte. Dieses Mal geht es um zwei herausragende Komponisten der Musikgeschichte, Johannes Brahms und Gustav Mahler, von denen im 10. Sinfoniekonzert (11. Juli, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) die Kompositionen „Nänie“ und „Schicksalslied“ sowie die fünfte Sinfonie auf dem Programm stehen.

Generalmusikdirektor Florian Ludwig und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg führen in diese Werke ein. Zudem erklingen musikalische Beiträge (Lieder von Brahms und Mahler), dargeboten von der Sopranistin Melanie Maennl sowie von Ann-Katrin Niemczyk (Mitglied der Soloklasse des Kinder- und Jugendchores).

Der Eintritt ist wie immer frei.

Betrüger geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus

Düsseldorf. Das Landeskriminalamt NRW beobachtet seit
einiger Zeit eine neue Betrugsmasche. Dreiste Betrüger geben sich am
Telefon als Kriminalbeamte, BKA-Beamte oder Staatsanwälte aus.
Besonders hinterlistig ist daran: im Display des Angerufenen
erscheint die Rufnummer 110 oder eine andere Rufnummer der örtlichen
Polizei. Zudem nutzen die Täter Namen von existierenden
Polizeibeamten und lassen Ihre Geschichte damit noch glaubwürdiger
erscheinen.

Die Betrüger rufen häufig bei älteren Menschen an und manipulieren
ihre Opfer in stundenlangen Telefonaten. Sie erzählen Ihnen, dass die
Polizei Einbrecher festgenommen habe und bei diesen eine Liste mit
weiteren geplanten Einbruchsorten gefunden habe. Darauf befände sich
auch die Adresse des Angerufenen.

In allen Fällen fordern die Täter die Opfer auf, Wertgegenstände
und Bargeld zum eigenen Schutz an einen „Kollegen“ zu übergeben. Um
die Ermittlungen nicht zu gefährden, solle das Opfer mit niemandem
über den Vorfall reden.

Mit geschickter Gesprächsführung bringen die Täter die Opfer dazu,
ihr gesamtes Barvermögen und mitunter sogar den Inhalt von
Bankschließfächern nach Hause zu holen. Dort nimmt dann ein
vermeintlicher Polizeibeamter Geld und Wertgegenstände an sich. Der
bisher höchste Beuteschaden einer einzelnen Tat in NRW liegt bei 523
850 Euro.

Die Täter agieren häufig aus „Callcentern“ im Ausland. Sie nutzen
das sogenannte „Call-ID-Spoofing“. Dies ermöglicht die Anzeige einer
frei wählbaren Telefonnummer mittels Internettelefonie. Die wahre
Herkunft des Anrufes wird nicht nur verschleiert, es entsteht der
Eindruck, der Anruf stamme tatsächlich von der Polizei. Bei einem
Anruf der echten Polizei erscheint jedoch niemals die Rufnummer 110
im Telefondisplay.

Sollten Sie dennoch einen solchen Anruf erhalten, empfiehlt die
Polizei:

–    Lassen Sie sich den Namen nennen, legen Sie auf und rufen Sie
Ihre örtliche Polizeibehörde über die Rufnummer 110 an.

–    Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre
Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

–    Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.

–    Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.

–    Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften,
Gerichten oder Geldinstituten.

–    Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie
sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Lesecafé im Ev. Altenwohnheim Dahl

Hagen. „Lachen ist die beste Medizin“, lautete das Motto des zurückliegenden
Lesecafés im Ev. Alltenwohnheim Dahl. Dabei handelte es sich
um die Abschlussveranstaltung des Lesepatenprojektes, das im Sommer
letzten Jahres vom Altenwohnheim Dahl und der OGS der Grundschule
Volmetal initiiert wurde.
In diesem Zusammenhang wurden die Schüler zunächst von einer Theaterpädagogin
als Lesepaten „geschult“. Möglich wurde dieses Projekt
auch dank finanzieller Unterstützung der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl.
Die teilnehmenden Kinder besuchten das ganze Schuljahr über alle 14
Tage montags das Altenwohnheim und „tourten“ mit ihren Vorlesegeschichten
durch das Haus, um Bewohnern vorzulesen. „Dieser besondere
Besuch erfreute sich bei allen Bewohnern großer Beliebtheit und auch
die Kinder bekamen eine Menge Selbstbewusstsein und natürlich Süßigkeiten
mit auf dem Weg“, berichtet Monick Demirel vom Sozialen Dienst
des Hauses rückblickend.
Am Montag (3. Juli) hieß es dann jedoch „Abschied nehmen“, da ein
Großteil der Lesepaten nach den Sommerferien eine weiterführende
Schule besuchen wird. „Zum Abschluss gab es im Lesecafé leckere Waffeln,
eine Saftbar und natürlich die Vorlesebeiträge der Kinder, die das
Motto ‚Lachen ist gesund‘ voll und ganz erfüllten.“ So sorgten beispielsweise
die „Arztvisite von Prof. Dr. Quatschkopf“ oder der „Besserwisser“
für herzliche Lacher. Auch die Vorträge „Katrinchen und ihr Opa“ und
„Fritzchen und seine Oma“, gemeinsam mit den Bewohnern Elly Janzon
und Klaus Dahlbüdding, brachten alle zum Schmunzeln.
„Wir sind den Schülern der OGS für ihr Engagement sehr dankbar, der
Austausch zwischen Jung und Alt ist wichtig“, ist sich Monick Demirel
sicher. Für die Sommerferien kündigte sie eine „Juxolympiade“ von OGS
und Altenwohnheim an.

Auto gestohlen

Als der Halter eines VW Touran am Dienstagmorgen
seinen Wagen in der Vogelsangerstraße abholen wollte, war dieser
verschwunden und so erstattete er eine Anzeige bei der Polizei. Der
35-jährige Mann hatte den roten Pkw aus dem Baujahr 2005 bereits am
Samstagabend gegen 18.30 Uhr in Haspe abgestellt. Polizisten gaben
die Fahrzeugdaten in das Fahndungssystem ein, Hinweise bitte an die
986 2066.

Einbruch in Hohenlimburger Werkhof

Am Dienstagmorgen gegen 7:40 Uhr, musste der Geschäftsführer einer Gaststätte in der Herrenstraße feststellen, dass in der zurückliegenden Nacht eingebrochen wurde. Alle Schränke und Schubladen waren geöffnet und durchsucht worden. Nach ersten Feststellungen wurde aus mehreren Geldkassetten Bargeld in noch
unbekannter Höhe entwendet. Die Kripo sicherte Spuren am Tatort. Wie
der oder die Täter in das Gebäude gelangten, ist zurzeit noch nicht
bekannt. Weiterführende Hinweise bitte an die Polizei Hagen unter der
02331-986 2066.

Rollerfahrer kollidiert mit Pkw

Am Mittwochmorgen kam es in Haspe zum Zusammenstoß eines
Motorrollers mit einem Pkw. Der 36-jährige Rollerfahrer kam dabei zu
Fall, verletzte sich glücklicherweise nur leicht und konnte nach
kurzer Behandlung in einem alarmierten Rettungswagen zur weiteren
ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 08.00
Uhr befuhr der Geschädigte mit seiner Piaggio die Straße Am Karweg in
Richtung Dickenbruchstraße. Als er die untergeordnete Straße An der
Kohlenbahn passierte, bog von dort eine 65 Jahre alte
Mercedes-Fahrerin nach links in Richtung Am Karweg ein. Die
Autofahrerin bemerkte den bevorrechtigten Zweiradfahrer zu spät und
der Roller prallte in die Fahrzeugfront. Fahrzeugteile verteilten
sich auf den gesamten Einmündungsbereich, der 36-Jährige kam zu Fall
und den Kratzspuren am Helm zufolge rutschte er einige Meter über den
Asphalt. Der Roller musste abgeschleppt werden, für die Dauer der
Unfallaufnahme sperrten Polizeibeamte den Verkehr auf der
Dickenbruchstraße/An der Kohlenbahn in beide Richtungen. Die
Gesamtschadenshöhe liegt über 10000 Euro.

Auffahrunfall auf der Eckeseyer Straße

Hagen. Polizeibeamte beobachteten am Dienstagmittag einen
Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer leicht verletzt wurde. Gegen
12.40 Uhr befuhren die Beamten im Rahmen ihrer Streife die Eckeseyer
Straße in Richtung Herdecke. In Höhe der Hausnummer 122 passierten
sie gerade einen KIA, dessen 42 Jahre alter Fahrer nach links auf ein
Firmengelände einbiegen wollte und bereits einige Sekunden dort
stand. Ein nachfolgender 28-jähriger Opel-Fahrer erkannte die
Situation zu spät und er prallte mit Wucht ins Heck des KIAs. Der
leichtverletzte 42-Jährige wollte nach der Unfallaufnahme einen Arzt
aufsuchen. Sein Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste
abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt bei 7000 Euro.

Fleißige Hände für AllerWeltHaus gesucht

Rund um das AllerWeltHaus gibt es viel zu tun. Daher werden Ehrenamtliche gesucht, die bereit sind, sich mit ihrem Können einzubringen. Beispielsweise müssen kleine Blumenbeete gepflegt werden, mal schließt eine Tür nicht richtig, mal muss etwas gestrichen werden, ein anderes Mal ist eine Holzarbeit fällig. Auch technischer Sachverstand ist gefragt. Das Team des AllerWeltHauses möchte nun eine Hausdienst-Gruppe einrichten, um diese Aufgaben bewältigen zu können. Wer Zeit hat, wöchentlich für zwei bis drei Stunden oder auf Abruf zur Verfügung zu stehen, ist herzlich zu einem ersten Treffen eingeladen. Es findet statt am Montag, 17. Juli 2017 um 17.00 Uhr im AllerWeltHaus, Potthofstr. 22. Interessierte können sich melden unter info@allerwelthaus.org beziehungsweise telefonisch unter 02331/21410.

 

Sommerfest mit Alice im Wunderland

Wetter(Ruhr). Die Behindertenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein feiert „Einen Tag im Wunderland“. Auf dem Festplatz im Zentralbereich, direkt vor der Orthopädischen Klinik, verwandeln sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Figuren aus dem Märchen „Alice im Wunderland“ des Schriftstellers Lewis Carroll. Der Magier „Magic WOBO“ lädt zur Zaubershow, „Miss Lilli“ singt „bunte“ Lieder und die Band „Herrenumkleide“ gibt Deutschrock zum Besten. Das Fest findet statt am Mittwoch, 12. Juli 2017, um 13:00 Uhr.
Zahlreiche weitere Angebote laden zum Schlendern, Staunen und Schlemmen.

Die schmerzende Knie-Prothese

Ev. Krankenhaus Haspe lädt ein zum Fachvortrag von Dr. Ludwin Ritter
Die schmerzende Knie-Prothese ist das Thema des Vortrags im Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe am Dienstag, den 11. Juli, um 18.00 Uhr. Referent ist Dr. Ludwin Ritter, leitender Oberarzt der Orthopädie und Traumatologie am Mops.
„Wenn man mit einer neuen Knieprothese lange schmerzfrei leben will, sollte man bestimmte extreme Belastungen vermeiden“, betont der Oberarzt. Welche das genau sind, erklärt er in seinem Vortrag. Aber auch bei optimaler körperlicher Betätigung kann es manchmal sein, dass die Knie-Prothese schmerzt. „Manchmal treten Beschwerden relativ kurzfristig nach dem Einsatz
der Knieprothese auf, manchmal erst nach vielen Jahren. Immer aber bedeuten sie für den Patienten eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität“, weiß Dr. Ritter.
Infektionen könnten zum Beispiel bei Kieferentzündungen über das Blut zu Prothese gelangen.
Aber die Infektion sei nicht die einzige mögliche Ursache für Probleme mit dem neuen Knie, so der Experte. Auch der Verschleiß der Prothese oder biologische Ursachen wie das Versagen der Bänder oder eine allergische Reaktion seinen möglich.
In seinem Vortrag erläutert Dr. Ritter Ursachen, Diagnoseverfahren und
Behandlungsmöglichkeiten bei einer schmerzenden Knieprothese. „Gemeinsam mit dem Patienten finden wir dann individuell den richtigen Weg“, so der Chirurg. Für Fragen bleibt nach dem Vortrag genug Zeit. Der Eintritt ist frei.
Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Chefarzt Dr. Helmut Queckenstedt, Tel. 0 23 31 / 476 28 01.

Anstehende Änderungen im Waffengesetz

MK. Der Bundestag hat Mitte Mai einen Gesetzesentwurf der
Bundesregierung zu Änderungen des Waffengesetzes und weiterer
Vorschriften (2. WaffRÄndG) beschlossen. Für Waffenbesitzer ergeben
sich durch die nach Informationen des Bundesministeriums des Inneren
noch in dieser Woche zu erwartende Gesetzesnovelle insbesondere
Änderungen bei der Aufbewahrung von Schusswaffen. Zudem wird es für
einen befristeten Zeitraum von zwölf Monaten ab Inkrafttreten des
Gesetzes möglich sein, straffrei illegal besessene Waffen und
Munition bei den Waffen- und Polizeibehörden abzugeben.

So wird es nach den neuen Regelungen zur Aufbewahrung zukünftig
nicht mehr ausreichen, Waffen in Behältnissen der Sicherheitsstufe A
und B nach VDMA 24992 (Stand Mai 1995) aufzubewahren. Dennoch wird es
für die meisten Waffenbesitzer nicht erforderlich sein, neue
Behältnisse anzuschaffen. Denn für Waffenschränke, die zum Zeitpunkt
des Inkrafttretens der Gesetzesänderung den alten gesetzlichen
Anforderungen entsprochen haben, gilt eine Besitzstandswahrung. Sie
dürfen also auch weiterhin verwendet werden. Anders ist dies nur
dann, wenn das Behältnis nach Inkrafttreten der Gesetzesnovelle den
Besitzer gewechselt hat. Das bedeutet beispielsweise, dass zukünftig
in Erbfällen die Waffenschränke nicht übernommen werden können und
die Erben sich gegebenenfalls neue Sicherheitsbehältnisse anschaffen
müssten. Werden Sicherheitsbehältnisse nach Inkrafttreten der
Gesetzesnovelle erworben, gelten zukünftig folgende Bestimmungen:

Erlaubnisfreie Waffen oder Munition sind mindestens in einem
verschlossenen Behältnis aufzubewahren. Für erlaubnispflichtige
Munition wird jedenfalls ein Stahlblechbehältnis ohne Klassifizierung
mit Schwenkriegelschloss oder einer gleichwertigen
Verschlussvorrichtung oder ein gleichwertiges Behältnis benötigt.
Eine unbegrenzte Anzahl von Langwaffen und insgesamt bis zu fünf
Kurzwaffen und Munition können in einem Sicherheitsbehältnis
aufbewahrt werden, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1
Widerstandsgrad 0 (unter 200 Kilogramm) entspricht. Sofern dieses
Behältnis 200 oder mehr Kilogramm schwer ist, können darin eine
unbegrenzte Anzahl von Langwaffen und bis zu zehn Kurzwaffen und
Munition aufbewahrt werden. Schließlich kann eine unbegrenzte Anzahl
von Lang- und Kurzwaffen sowie Munition in einem Sicherheitsbehältnis
aufbewahrt werden, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1
Widerstandsgrad I entspricht.

Die praxisrelevanten Regelungen zur Amnestie sehen vor, dass ab
Inkrafttreten der Gesetzesänderung ein einjähriger Strafverzicht
bezüglich illegal besessener erlaubnispflichtiger Waffen und Munition
besteht. Das bedeutet, dass Personen, die innerhalb der Frist der
zuständigen Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle
entsprechende Waffen oder Munition übergeben, nicht wegen unerlaubten
Erwerbs, unerlaubten Besitzes, unerlaubten Führens auf dem direkten
Weg zur Übergabe an die zuständige Behörde oder Polizeidienststelle
oder wegen unerlaubten Verbringens bestraft werden. Anders als bei
der letzten Amnestie im Jahr 2009 wird es hingegen nicht möglich
sein, illegal besessene Waffen und Munition einem Berechtigten zu
überlassen.

Die in Anlage 1 Abschnitt 3 Nummer 1.5 des Waffengesetzes genannte
panzerbrechende Munition sowie Munition mit Spreng- und Brandsätzen
und Munition mit Leuchtspursätzen sowie Geschosse für diese Munition,
soweit sie nicht vom Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen
umfasst sind, ist zukünftig verboten. Soweit derartige Munition oder
Geschosse besessen werden, können sie ebenfalls im Rahmen der
Amnestieregelung abgegeben werden.

Jugendchor „Be Happy“ im „Café Miteinander“

Wetter(Ruhr). Der Jugendchor „Be Happy“ des Kinderschutzbundes Wetter und der ev. Luth. Kirchengemeinde Wetter ist am kommenden Freitag, 7. Juli, zu Gast im Café „Miteinander“ im Kicka Schmandbruch.

Am kommenden Freitag, 7 Juli, öffnet das „Café Miteinander“ von 15 bis  18 Uhr wieder seine Türen. Ab 17 Uhr wird der Jugendchor „Be Happy“ des Deutschen Kinderschutzbund Wetter und der ev. Luth. Kirchengemeinde Wetter eineKostprobe seines umfangreichen Repertoires geben. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, mitzumachen und mitzusingen. Das Café Miteinander findet in den Sommerferien nicht statt. Der erste Termin nach den Ferien ist der 8.September.

Wer Fragen zum Café hat oder gerne mithelfen möchte, kann sich gerne unter den folgenden Kontaktadressen melden.

 

02335/840-354  *          elvira.ahlburg-lemke@stadt-wetter.de

(          02335/ 66905                     *          kicka.schmandbruch(at)arcor.de

 

 

Be Happy im Café Miteinader

Wetter(Ruhr). Der Jugendchor „Be Happy“ des Kinderschutzbundes Wetter und der ev. Luth. Kirchengemeinde Wetter ist am kommenden Freitag, 7. Juli, zu Gast im Café „Miteinander“ im Kicka Schmandbruch.

Am kommenden Freitag, 7 Juli, öffnet das „Café Miteinander“ von 15 bis  18 Uhr wieder seine Türen. Ab 17 Uhr wird der Jugendchor „Be Happy“ des Deutschen Kinderschutzbund Wetter und der ev. Luth. Kirchengemeinde Wetter eineKostprobe seines umfangreichen Repertoires geben. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, mitzumachen und mitzusingen. Das Café Miteinander findet in den Sommerferien nicht statt. Der erste Termin nach den Ferien ist der 8.September.

Wer Fragen zum Café hat oder gerne mithelfen möchte, kann sich gerne unter den folgenden Kontaktadressen melden.

 

02335/840-354  *          elvira.ahlburg-lemke@stadt-wetter.de

(          02335/ 66905                     *          kicka.schmandbruch(at)arcor.de

 

 

Mutmaßliche Diebe auf frischer Tat festgenommen

Iserlohn. Zeugen beobachteten gestern, gegen 18.30 Uhr, wie
zwei Täter eine Rolle PVC aus einem Container vor einem Möbelhaus am
Karnacksweg entwendeten. Die Täter flüchteten. Sie konnten im Rahmen
der Fahndung noch im Nahbereich durch Polizeibeamte angetroffen
werden. Die polizeibekannten Männer, 36 Jahre aus Hemer und 25 Jahre
aus Iserlohn, wurden vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung
fanden die Beamten Betäubungsmittel, die sie sicherstellten. Die
Männer erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahls und Verstoß gegen
das Betäubungsmittelgesetz.

Fahrrad prallt gegen Pkw

Herdecke. Am 04.07.2017, gegen 14.45 Uhr, kam es beim
Abbiegen eines 8-jährigen Fahrradfahrers aus Herdecke von der
Vestestraße auf die Düsterstraße zu einem Zusammenstoß mit einem Pkw
Skoda eines 45-jährigen Herdeckers. Dabei stürzte der Radfahrer über
sein Lenkrad auf die Motorhaube des Pkw Skoda und verletzte sich
leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Giousouf: Regierungsprogramm von CDU und CSU – Stark für Frauen und Familien

(Cemili Giousouf) >>“Familienpolitik ist neben Sicherheit und Wohlstand das Schwerpunktthema des Wahlprogramms von CDU und CSU. Unsere Gleichstellungspolitik wird weitergeführt und ausgebaut. Die Frauen Union der CDU hat mit ihrer Arbeit den Grundstein für die künftige Frauen- und Familienpolitik gelegt. Unsere Forderungen sind jetzt Regierungsprogramm“, erklärt Cemile Giousouf, Vorsitzende der Frauen Union Hagen.

Familien brauchen Zeit, Geld und Infrastruktur. Dieser Dreiklang leitet die Union.

Cemile Giousouf: „Für die Zeitsouveränität von Frauen setzen wir weiter auf den Anspruch auf befristete Teilzeit (Teilzeitrückkehr). Über den Weg eines elektronischen Bürgerportals wollen wir mit einem Familienzeitkonto Eltern und Familien stärken.“
Das Kombimodell aus Kinderfreibetrag und Kindergeld fördert alle Familien nach Leistungsfähigkeit. In zwei Stufen wird der Kinderfreibetrag auf das Niveau des steuerlichen Grundfreibetrags von Erwachsenen angehoben und das Kindergeld entsprechend erhöht. In einem ersten Schritt steigt das Kindergeld um 25 Euro je Kind, das sind 300 Euro mehr pro Kind im Jahr. Mit dem Baukindergeld und einem Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer unterstützen wir Familien beim Erwerb von Wohneigentum.
Mit dem Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Betreuung im Grundschulalter unterstützt die Union Familien im Alltag.
„Zur Gleichstellung in Wirtschaft und Gesellschaft setzen wir den eingeschlagenen Weg konsequent fort“, so die Vorsitzende der Frauen Union Hagen.
Wir wollen, dass Männer und Frauen gleiches Geld für gleiche Arbeit bekommen. Mit dem Entgelttransparenz-Gesetz haben wir dazu einen wichtigen ersten Schritt gemacht. Wir werden die Wirkung dieses Gesetzes überprüfen und gegebenenfalls in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern weitere Schritte unternehmen.
Wir wollen mehr Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung. Mit der Einführung der Frauenquote in Aufsichtsräten haben wir erste Erfolge erzielt, wissen aber auch, dass weitere Anstrengungen notwendig sind. Wir wollen im öffentlichen Dienst bis spätestens 2025 eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Leitungsfunktionen auf allen Ebenen verwirklichen.<<

Warnung: Im Ruhrgebiet sind falsche Mitarbeiter unterwegs

Düsseldorf. In den vergangenen Tagen ist es im Ruhrgebiet vorgekommen, dass zwei Frauen sich als Mitarbeiterinnen der EnergieAgentur.NRW ausgegeben haben und an Haustüren die Bewohner aufforderten, ihnen – mit dem Hinweis, sie wollten Tipps zum Energiesparen geben – die Stromrechnung zu zeigen. „Dabei handelt es sich allerdings nicht um tatsächliche Mitarbeiter der EnergieAgentur.NRW.
Wir können über die Absicht des Duos nur spekulieren, und wir können den Betroffenen nur empfehlen, der Aufforderung, die zumindest unseriös ist, nicht Folge zu leisten und sich mit der Polizei oder uns in Verbindung zu setzen“, erklärt Dr. Joachim Frielingsdorf, Pressesprecher der EnergieAgentur.NRW.

Die EnergieAgentur.NRW weist darauf hin, dass sie in der Regel keine Hausbesuche macht – und wenn, dann nur, wenn zuvor ein längerfristiger Termin mit der Einrichtung vereinbart wurde. „Es gehört nicht zu unseren Dienstleistungen, von Haustür zu Haustür zu gehen und Beratungen anzubieten“, so Frielingsdorf.

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: von der Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. Es gilt, die Entwicklung von innovativen Energietechnologien in NRW zu forcieren und von neutraler Seite Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen, Kommunen und Privatleute ökonomischer mit Energie umgehen oder erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen können.

Streit eskaliert: Ein Mann schwer verletzt

Iserlohn. Auf der Rahmenstraße kam es Montagabend, 19.45
Uhr, zu einem Streit zwischen mehreren Personen syrischer Herkunft.
Ein 41-jähriger geriet mit zwei weiteren Männern (25 und 31)
aneinander. Der zunächst verbale Streit eskalierte nach kurzer Zeit.
Die beiden Kontrahenten schlugen und traten ihr Gegenüber und stachen
mit einem spitzen Gegenstand auf ihn ein. Der 14-jährige Sohn des
Geschädigten versuchte dazwischen zu gehen und wurde dabei ebenfalls
geschlagen. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten zunächst vom
Tatort. Sie konnten im Rahmen der Fahndung angetroffen und vorläufig
festgenommen werden. Sie wurden gestern Abend auf Antrag der
Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ jeweils
Untersuchungshaftbefehl.

Der 41-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Lebensgefahr bestand nicht. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln
nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Die genauen Hintergründe der
Tat sind Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Iserlohn
unter 02371/9199-5115 oder 9199-0 zu melden.

Unbekannter ergaunerte BMW und verkaufte ihn weiter

Wuppertal. Die Polizei sucht einen Mann, der auf betrügerische Art und Weise ein Auto erlangte und dieses dann weiterverkaufte. Der Vorfall ereignete sich bereits im Februar 2015. Ein 65-jähriger Mann aus Hagen bot im Internet seinen BMW zum Kauf an. Es meldete sich ein Interessent, der angab, seinen Arbeitskollegen zum Abholen des Fahrzeugs zu schicken. Mit gefälschten Dokumenten und Überweisungsbelegen erhielt der Unbekannte den BMW, ohne dass es zu einer Zahlung kam. Dann verkauften die Betrüger das Auto für 10.000 Euro Bargeld an einen anderen Mann weiter. Der neue Käufer trat indes in Kontakt mit dem Vorbesitzer, wodurch der BMW aufgefunden und von der Polizei sichergestellt werden konnte. Von dem Mann, der das Auto bei dem 65-Jährigen abholte und weiterverkaufte, fehlt seither jede Spur. Auch eine umfangreiche spurentechnische Untersuchung des Fahrzeugs führte nicht zu einem Ergebnis. Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der Unbekannte im Bereich des Bergischen Städtedreiecks (Wuppertal, Solingen, Remscheid) aufgehalten haben könnte, möglicherweise auch in Leverkusen. Die Person wurde bei der Übergabe des BMW von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen erließ das zuständige Amtsgericht einen Beschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe: Wer kennt die auf dem beigefügten Foto abgebildete Person oder kann Hinweise zu ihrer Identität oder ihrem Aufenthaltsort geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 34 in Wuppertal (0202/284-0) zu melden. (am)

Einbrecher „unter Dampf“

Hagen. Als die Inhaberin eines Ladenlokals in der Hochstraße am
Dienstagmorgen ihr Geschäft für E-Zigaretten betrat, stellte sie
fest, dass es in der zurückliegenden Nacht zu einem Einbruch gekommen
war. Nach ersten Ermittlungen der alarmierten Polizei haben
Unbekannte ein Fenster des zum Geschäft gehörenden Toilettenraums
aufgehebelt und sich so Zugang verschafft. Sie entwendeten die Kasse
mit etwa 200 Euro Wechselgeld sowie ein iPad. Die Tatzeit liegt
zwischen Montagabend, 18.00 Uhr und dem nachfolgenden Morgen, 08.30
Uhr. Während die hinzugezogene Kripo Spuren am Tatort sicherte,
legten die eingesetzten Polizisten eine Anzeige vor. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Fotoexkursion in die Hohenlimburger Kalksteinbrüche

Am Samstag, 15. Juli, findet von 15 bis 18 Uhr eine Fotoexkursion der VHS Hagen in die wilde Landschaft der Hohenlimburger Kalksteinbrüche statt. Wenn sich der Abbaukessel dem Auge öffnet, ist man nicht nur vom Anstieg atemlos, die unerwartete Farbigkeit der Gesteinsschichten im Streiflicht lässt uns erstaunen. Der aktive Steinbruch bietet unendliche Möglichkeiten für die Bildgestaltung. Totale und Detail, Rhythmus und Struktur, Landschaft und Raum und Spurensuche. Geprägt durch wöchentliche Sprengungen und aktiven Abbau mit schwerem Gerät, ändert sich mit jedem Schritt die Perspektive. Nach einer kleinen fachkundigen Standortbestimmung und Einführung in die Geologie eines Korallenriffes aus dem Devon geht es ans Werk. Vom Panorama zum Makro, jeder findet seine Motive. Treffpunkt sind die Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39. Die Exkursion hat die Veranstaltungsnummer 5020. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

Veranstaltung Stadtbücherei in Wetter

Wetter(Ruhr). Das Gitarrenduo Kreuzer/Wagener spielt am 14.7.2017 in der Stadtbücherei Wetter (Ruhr), Bahnhofstraße 19. Achim Kreuzer und Andreas Wagener werden Eigenkompositionen aus 26 Jahren gemeinsamer Zeit präsentieren. Eingängige Stücke in unterschiedlichen Sprachen wechseln sich mit ausgefeilten Instrumentalstücken ab.

Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Infos und Hörproben gibt es auf kreuzer-wagener.webnode.com.

 

Flugzeug-Modellbau für Jung und Alt

Am Sonntag, 16. Juli, ist an der VHS Hagen von 9 bis 17 Uhr in der Villa Post der Kurs 5150 geplant. In diesem Mitmachkurs werden die Teilnehmer ein Flugzeug aus einfachen Materialien „bauen“, das anschließend  als Wurfgleiter erste Flugversuche startet. Es wird gesägt, gebohrt und geleimt bis der Kleinsegler flugtauglich ist. Kinder ab zehn Jahre und Erwachsene erfahren an dem Tag so ganz nebenbei, warum Flugzeuge fliegen können und vieles mehr rund ums „Segelfliegen“. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auf Wunsch ist ein Folgekurs  möglich, in dem  Interessierte aus ihrem  Segelflieger  einen Elektroflieger mit Motor und Fernsteuerung bauen können. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2073622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.

Info rund um Geburt im Ev. Krankenhaus Haspe

Im Rahmen der Geburtsvorbereitungskurse lädt das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe zu einem Arztvortrag ein, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Am Montag, 10. Juli, um 17.00 Uhr im Schulungsraum des Krankenhauses Haspe, erläutert Dr. Sebastian Kolben, Oberarzt der Frauenklinik am Mops, den üblichen Ablauf bei einer Geburt im Kreißsaal Haspe – von der Ankunft im Kreißsaal, den alternativen und konventionellen Möglichkeiten zur Erleichterung der Schmerzen, den verschiedene Gebärpositionen bis zum Geburtsverlauf. Nach dem Vortrag laden die Hebammen zur Kreißsaalführung ein.

 

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG IM EMIL SCHUMACHER MUSEUM

Am Sonntag, den 9. Juli findet um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „EMIL SCHUMACHER – PASTORALE“ statt. Die gewaltigen abstrakten Farblandschaften, die Emil Schumacher aus der spontanen Geste schuf, sind geprägt vom beständigen Ringen des Künstlers mit seinem Material. Ob mit reiner Farbe oder Fundstücken geschaffen, stets sind die Spuren des bildnerischen Prozesses Teil der Gemälde. Insbesondere im Spätwerk nahm Schumacher immer wieder auch Figuren von Mensch und Tier in seine Kompositionen auf, deren landschaftlicher Charakter so noch gesteigert ist. Damit stellt er sich zugleich der Herausforderung eines der bedeutendsten Themen der abendländischen Kulturgeschichte, der Pastorale. Ohne jedoch eine Handlung zu erzählen, lässt Schumacher einen größtmöglichen Spielraum für Betrachter, welche die Bilder aufgrund der eigenen Seh-Erfahrungen spontan nachempfinden und interpretieren können.
Für den einstündigen Rundgang durch die Ausstellung wird zusätzlich zum regulären Eintrittspreis ein Führungsentgelt in Höhe von 5 Euro erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es wird jedoch um Verständnis dafür gebeten, dass nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen werden kann.