Rettungswagen kollidiert auf dem Weg zum Unfall mit einem Pkw

 

Hagen. Zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt sechs verletzten
Personen hielten am Samstagnachmittag die Rettungskräfte auf Trapp
und führten zu Verkehrsbehinderungen. Am Nachmittag hatte sich ein
Auto am Bahnhof überschlagen, drei Fahrzeuge waren insgesamt
beteiligt und vier Personen verletzten sich. Aus diesem Grund
forderte die Feuerwehr einen zusätzlichen Rettungswagen an, der
allerdings nie am Unfallort ankam, sondern ebenfalls in einen
schweren Unfall verwickelt wurde und weitere Einsatzkräfte
erforderte. Gegen 14.10 Uhr befand sich ein 50-jähriger Volvo-Fahrer
auf der rechten von zwei Fahrstreifen auf dem Graf-von-Galen-Ring in
Richtung Altenhagen. In Höhe des Fußgängerüberwegs wollte er auf den
linken Fahrstreifen wechseln, wurde allerdings in diesem Augenblick
von einem Fiat überholt. Die Pkw prallten seitlich zusammen, der
19-jährige Fiat-Fahrer kam nach links von der Fahrbahn ab, stieß
gegen den Bordstein des Mittelgrünstreifens, überschlug sich und kam
auf der Gegenfahrbahn in Richtung Haspe auf der Seite zu liegen. Der
Volvo-Fahrer lenkte zurück nach rechts prallte dabei gegen einen auf
dem rechten Fahrstreifen nachgerückten Audi, gesteuert von einer
40-jährigen Frau. Sowohl der Fiat-Fahrer als auch seine beiden 16
Jahre alten Beifahrer verletzten sich dabei und mussten mit
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch die Audi-Fahrerin
verletzte sich so schwer, dass sie ambulant im Krankenhaus behandelt
werden musste. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der
Graf-von-Galen-Ring in beide Richtungen gesperrt werden, die
beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt, die Schadenshöhe liegt
deutlich über 10000 Euro. Schwerer waren die Folgen bei dem Unfall,
der sich um 14.35 Uhr am Landgericht ereignete. Der zusätzlich
angeforderte Rettungswagen querte die Kreuzung aus Richtung Iserlohn
kommend mit Sonderrechten (Blaulicht und Martinshorn). Am Steuer saß
ein 34 Jahre alter Rettungssanitäter, Beifahrerin war eine 23-jährige
Kollegin. Zeitgleich kam über die Eduard-Müller-Straße ein
22-jähriger Mercedes-Fahrer und prallte in die Beifahrerseite des
schweren Rettungswagens. Der kippte durch die Wucht des Aufpralls auf
die Fahrerseite und rutschte etliche Meter weiter, bevor er auf der
Mittelinsel der Heinitzstraße gegen eine Ampel und Laterne stieß und
liegen blieb. Die Beifahrerin aus dem Rettungswagen verletzte sich so
schwer, dass sie vorsorglich stationär ins Krankenhaus musste, der
Mercedes-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu lediglich der
Rettungswagenfahrer kam mit dem Schrecken davon. Über den gesamten
Kreuzungsbereich verteilten sich Trümmerteile und auslaufende
Betriebsstoffe, die Schadenshöhe dürfte hier im sechsstelligen
Bereich liegen.

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