Hagen feiert 500 Jahre Reformation

Mit einer großen Open-Air-Veranstaltung hat der Ev. Kirchenkreis Hagen das 500. Reformationsjubiläums auf dem Friedrich-Ebert-Platz in die Hagener City gefeiert. Von 11 bis 16 Uhr standen an diesem Samstag Interviews zum Beispiel mit dem Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Live-Musik mit den Living Voices und ELI Worship auf dem Programm. An diesem Sonntag (02.07.2017) lädt der Kirchenkreis zu einem zentralen Open-Air-Gottesdienst um 11 Uhr auf den Friedrich-Ebert-Platz vor der VolmeGalerie in die Hagener City ein. Im Interview: Superintendentin Verena Schmidt.

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Verkehrsunfall Autobahn A43

Schwelm. Am Samstagmorgen (01.07.2017) wurden Feuerwehr und Rettungsdienst um 09:07 Uhr auf die BAB A43 alarmiert. In Fahrtrichtung Münster sollte sich im Bereich des AK Nord ein Unfall mit einem PKW und
mehreren Verletzten ereignet haben. Aufgrund der Lagemeldung wurden
von der Rettungsleitstelle neben der Feuerwehr auch 2 Rettungswagen
und 2 Notärzte entsendet.
Die Einsatzkräfte fanden auf der A43 in Höhe der Auffahrt von der
A46 auf die A43 in Fahrtrichtung Münster einen schwer beschädigten
PKW der Marke BMW. Der Fahrer konnte sich vor dem Eintreffen der
Einsatzkäfte bereits selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde von
einem zufällig vorbei kommenden Arzt erstversorgt. Weitere Personen
wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab,
stellte den Brandschutz sicher und streute ausgelaufene
Betriebsstoffe ab. Der Verletzte wurde währenddessen vom
Rettungsdienst versorgt und im Anschluss mit einem Rettungswagen
unter Notarztbegleitung in ein Schwelmer Krankenhaus gebracht. Nach
Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde das
Unfallfahrzeug auf die rechte Spur gebracht, die Fahrbahn grob
gereinigt und die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 7 Fahrzeugen und 19
Einsatzkräften vor Ort. Weitere Kräfte standen an der Feuerwache in
Bereitstellung. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte des
Löschzuges Stadt sowie die hauptamtliche Wachbesatzung. Der Einsatz
konnte gegen 10:25 Uhr beendet werden.

Rettungswagen kollidiert auf dem Weg zum Unfall mit einem Pkw

 

Hagen. Zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt sechs verletzten
Personen hielten am Samstagnachmittag die Rettungskräfte auf Trapp
und führten zu Verkehrsbehinderungen. Am Nachmittag hatte sich ein
Auto am Bahnhof überschlagen, drei Fahrzeuge waren insgesamt
beteiligt und vier Personen verletzten sich. Aus diesem Grund
forderte die Feuerwehr einen zusätzlichen Rettungswagen an, der
allerdings nie am Unfallort ankam, sondern ebenfalls in einen
schweren Unfall verwickelt wurde und weitere Einsatzkräfte
erforderte. Gegen 14.10 Uhr befand sich ein 50-jähriger Volvo-Fahrer
auf der rechten von zwei Fahrstreifen auf dem Graf-von-Galen-Ring in
Richtung Altenhagen. In Höhe des Fußgängerüberwegs wollte er auf den
linken Fahrstreifen wechseln, wurde allerdings in diesem Augenblick
von einem Fiat überholt. Die Pkw prallten seitlich zusammen, der
19-jährige Fiat-Fahrer kam nach links von der Fahrbahn ab, stieß
gegen den Bordstein des Mittelgrünstreifens, überschlug sich und kam
auf der Gegenfahrbahn in Richtung Haspe auf der Seite zu liegen. Der
Volvo-Fahrer lenkte zurück nach rechts prallte dabei gegen einen auf
dem rechten Fahrstreifen nachgerückten Audi, gesteuert von einer
40-jährigen Frau. Sowohl der Fiat-Fahrer als auch seine beiden 16
Jahre alten Beifahrer verletzten sich dabei und mussten mit
Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch die Audi-Fahrerin
verletzte sich so schwer, dass sie ambulant im Krankenhaus behandelt
werden musste. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der
Graf-von-Galen-Ring in beide Richtungen gesperrt werden, die
beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt, die Schadenshöhe liegt
deutlich über 10000 Euro. Schwerer waren die Folgen bei dem Unfall,
der sich um 14.35 Uhr am Landgericht ereignete. Der zusätzlich
angeforderte Rettungswagen querte die Kreuzung aus Richtung Iserlohn
kommend mit Sonderrechten (Blaulicht und Martinshorn). Am Steuer saß
ein 34 Jahre alter Rettungssanitäter, Beifahrerin war eine 23-jährige
Kollegin. Zeitgleich kam über die Eduard-Müller-Straße ein
22-jähriger Mercedes-Fahrer und prallte in die Beifahrerseite des
schweren Rettungswagens. Der kippte durch die Wucht des Aufpralls auf
die Fahrerseite und rutschte etliche Meter weiter, bevor er auf der
Mittelinsel der Heinitzstraße gegen eine Ampel und Laterne stieß und
liegen blieb. Die Beifahrerin aus dem Rettungswagen verletzte sich so
schwer, dass sie vorsorglich stationär ins Krankenhaus musste, der
Mercedes-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu lediglich der
Rettungswagenfahrer kam mit dem Schrecken davon. Über den gesamten
Kreuzungsbereich verteilten sich Trümmerteile und auslaufende
Betriebsstoffe, die Schadenshöhe dürfte hier im sechsstelligen
Bereich liegen.

Autofahrer leicht verletzt

Gevelsberg. Am 30.06.2017 um 16:45 Uhr befährt ein
70-jähriger Ennepetaler mit seinem Pkw Toyota die Kölner Straße in
Fahrtrichtung Ennepetal. In Höhe der Unfallstelle kommt er aus noch
ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidiert mit einem
Verkehrszeichenmast sowie einem Betonpfeiler. Dabei wird der
Ennepetaler leicht verletzt. Durch den Rettungsdienst wird er einem
umliegenden Krankenhaus zugeführt. Es entsteht Sachschaden in Höhe
von etwa 3700,- Euro.

Radfahrer schwer verletzt

Ennepetal. Am 30.06.2017 gegen 19:40 Uhr befährt ein
28-jähriger Radfahrer aus Gevelsberg die Kölner Straße in Ennepetal.
In Höhe der dortigen Polizeiwache stürzt er aus bisher ungeklärter
Ursache und erleidet schwere, aber nicht lebensgefährliche
Kopfverletzungen. Vorbeikommende Passanten leisten Erste Hilfe und
verständigen den Rettungsdienst. Der Gevelsberger wird einem
örtlichen Krankenhaus zugeführt. Es entsteht Sachschaden in Höhe von
etwa 30,- Euro. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und ggf.
weiteren Unfallbeteiligten machen können, werden gebeten sich bei der
Polizei Ennepetal unter der Rufnummer 02333-9166 4000 zu melden.

Fossilien- und Mineraliensuche im Steinbruch

Eine spannende Exkursion in den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke bietet das Museum Wasserschloss Werdringen in Kooperation mit GeoTouring am Sonntag, 9. Juli, um 11 Uhr an. Treffpunkt für die Führung mit der Diplom Geologin Antje Selters ist die Verwaltung der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39. Nach einer kurzen Einführung über die Entstehung von Massenkalk, geht es anschließend zu Fuß hoch in den Steinbruch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen auf eine spannende Zeitreise: Vor mehr als 380 Millionen Jahren lag Hagen noch am Rande eines tropischen Meeres, das ein mächtiges Korallenriff beherrschte. Die versteinerten Überreste dieses Riffs sind Kalksteinablagerungen, die fast ausschließlich aus den Skeletten ausgestorbener Korallen, Schwämme, Seelilien, Armfüßer, Muscheln und Schnecken bestehen.

Die etwa vierstündige Exkursion ist für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren geeignet. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder und Jugendliche. Für das Betreten des Steinbruchs ist festes Schuhwerk sowie ein Fahrradhelm für Kinder unbedingt erforderlich. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Hammer und Lupe sowie Taschen oder Beutel für die Fossilien und Mineralien denken. Alles was getragen werden kann, kann mitgenommen werden. Eine Anmeldung unter Telefon 02331/207-2740 oder 0178/1964177 ist zwingend erforderlich.

Städte haben Verantwortung für den Frieden

Am 8. Juli 2017 werden weltweit die Flaggen der „Bürgermeister für den Frieden“ gehisst – auch die Stadt Hagen wird sich an der Aktion beteiligen: um 11 Uhr am Rathaus an der Volme. Am 8. Juli 1996 erklärte der Internationale Gerichtshof den Einsatz und die Drohung mit Atomwaffen für völkerrechtswidrig. Daran soll dieses Hissen der Flagge erinnern.

Die „Bürgermeister für den Frieden“ fühlen sich besonders verantwortlich für die atomare Abrüstung, weil gerade die Städte und ihre Bewohnerinnen und Bewohner Opfer von Atombomben werden würden. Die Stadt Hagen gehört seit 1984 diesem internationalen Städtebündnis an. In diesem Jahr trat Leutenberg/Thüringen als 500. Stadt in Deutschland dem Bündnis bei.

In diesem Jahr kann dieser 8. Juli ein besonderer Termin für die atomare Abrüstung werden. Dann liegt vielleicht ein Beschluss für ein internationales Verbot von Atomwaffen vor. Seit dem 27. März 2017 verhandeln 132 von 193 Staaten der UNO über ein völkerrechtliches Verbot der Atomwaffen. Deutschland ist leider nicht dabei. Vom 15. Juni bis zum 7. Juli tagt die zweite Verhandlungsrunde, der ein erster Entwurf für ein internationales Verbot von Atomwaffen vorliegt.

Der Verein HAGENER FRIEDENSZEICHEN hat eine informative Präsentation zusammengestellt unter der Überschrift: „Warum wir uns 2017 dringend mit Atomwaffen beschäftigen müssen“, die am 5. Juli um 19 Uhr im AllerWeltHaus vorgeführt wird. Vorher wird um 17 Uhr in der Johanniskirche eine Ausstellung zum Thema „Hiroshima und die Folgen“ eröffnet.