A46: Engpässe wegen Wartungsarbeiten

im Tunnel Hemberg

Wennemen/Hamm (straßen.nrw). Am Montag (3.7.) und Dienstag (4.7.) werden im A46-Tunnel Hemberg zwischen den Anschlussstellen Wennemen und Freienohl Wartungsarbeiten durchgeführt. Am Montag in Fahrtrichtung Meschede und am Dienstag in Fahrtrichtung Werl jeweils in der Zeit von 8 bis 15.30 Uhr steht dann dort nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Geprüft werden durch die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm Tunneltechnik und Selbstrettungseinrichtungen.

Wieder Sonnenbeobachtung an der Volkssternwarte

Von April bis September ist die Sternwarte Hagen zweimal im Monat sonntags für Besucher geöffnet. Bei klarem Himmel steht dann die Beobachtung der Sonne mit zwei speziellen Teleskopen im Vordergrund. Mit diesen kann man die Sonne gefahrlos beobachten und z.B. die berühmten Sonnenflecken sehen. Auch wird mit einen speziellen Filter beobachtet, der nur das Wasserstoff-Licht, den sogenannten „H-Alpha-Bereich“ durchlässt, und gigantische Gasausbrüche (Protuberanzen) am Sonnenrand und viele weitere Details auf der Sonnenoberfläche bestaunt.

Bei bewölktem Himmel wird  ein Alternativprogramm angeboten, bei dem viel Wissenswertes über unsere Sonne erfahren werden kann.

Auch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Sternwarte und zur Besteigung des benachbarten Eugen-Richter-Aussichtsturms (mit wunderschönem Panoramablick über Hagen und Umgebung).

Nächster Termin: Sonntag, 9. Juli 2017, 14 – 16 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

 

 

Führung durch das Hagener Planetenmodell

Es findet wieder eine Führung durch das Hagener Planetenmodell statt, bei dem Sie viel Wissenswertes darüber erfahren werden. Weitere Führungen können auf Anfrage durchgeführt werden. Nähere Infos unter www.planetenmodell-hagen.de

Führung: Ralph Brinks

Sonntag, 9. Juli 2017

Treffpunkt: Um 14 Uhr vor dem alten Rathaus am Eingang zum Ratskeller.

Dauer: Ca. 1 Stunde.

Die Teilnahme ist frei.

Weitere Informationen unter www.sternwarte-hagen.de

Hagener Jobcenter gut vorbereitet auf neues Unterhaltsgesetz

 
Für viele Alleinerziehende und ihre Kinder ist der 1. Juli 2017 ein guter Tag. Ab dann erhalten sie länger als bisher Unterhaltsvorschuss, was gleichzeitig bedeutet, dass mehr Kindern diese Ersatzleistung zusteht. Im Jobcenter Hagen sieht man der Umsetzung des neuen Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) recht gelassen entgegen. „Grundsätzlich prüfen wir jetzt schon bei jedem Kind, für das Leistungen bei uns beantragt werden und das bei nur einem Elternteil lebt, ob es einen Anspruch auf Unterhalt hat“, berichtet Juristin Angela Schirmer. Sie ist die Leiterin des Teams im Jobcenter, das diese Prüfungen vornimmt. Zahlt der unterhaltspflichtige Vater nicht (rund 93 Prozent der Alleinerziehenden im Jobcenter Hagen sind Frauen, daher sind weit überwiegend die Väter in der Unterhaltsverpflichtung), springt in der Regel das Jugendamt ein, das aber das Geld vom Vater zurückfordert.
 
Bislang erhielten Kinder bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres maximal 72 Monate lang Unterhaltsvorschuss. Waren die sechs Jahre ausgeschöpft oder die Altersgrenze erreicht, endete der UVG-Anspruch. Dann übernahm das Jobcenter für Kinder im SGBII-Bezug diese Vorschusszahlung und forderte den Unterhalt vom Vater zurück. Häufig standen die Zahlungspflichtigen daher mit zwei Behörden in Kontakt: der Unterhaltsvorschusskasse oder Beistandschaft des Jugendamtes und dem Jobcenter.
 
Mit dem neuen Gesetz ist die Altersgrenze für Unterhaltsvorschuss auf Vollendung des 18. Lebensjahres angehoben worden, die zeitliche Befristung fällt weg. Allerdings gibt es immer noch einige Einschränkungen für diese Altersgruppe. Denn nur jene Jugendlichen betrifft die Gesetzesänderung, die nicht im Leistungsbezug des Jobcenters stehen bzw. die durch den Unterhaltsvorschuss einen Leistungsbezug vermeiden können oder deren alleinerziehender Elternteil mehr als 600 Euro monatlich verdient.
 
Rund 6600 Kinder bis zwölf Jahren beziehen im Jobcenter Hagen Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch II. Etwa 1200 davon erhielten bislang Unterhaltsvorschussleistungen von der Stadt, 470 Unterhalt direkt von den zahlungspflichtigen Elternteilen. 2100 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren erhalten Leistungen nach dem SGB II. Für etwa 200 zahlt der Unterhaltsverpflichtete. Nur 17 bekamen bislang Unterhaltsvorschuss übers Jugendamt ausgezahlt. Diese Zahl wird ab dem 1. Juli ansteigen, wenn auch die Jugendlichen UVG-Anspruch haben. 
 
„In all diesen Fällen sind im Jobcenter bereits Prüfungen der Unterhaltsberechtigung erfolgt, denn einen Anspruch auf Unterhalt hatten die meisten Kinder von Alleinerziehenden schon vorher“, fasst es Michael Bus, Bereichsleiter im Jobcenter, zusammen. Die neue Gesetzesregelung beziehe sich ja lediglich auf die Dauer der Vorschusszahlung und betreffe damit vor allem die Jugendämter.
 

 

Sommerfest im Hans-Grünewald-Haus

„Spanien Olé“ – unter dem Motto feiert das Hans-Grünewald-Haus in Gevelsberg sein Sommerfest. Bewohner, Angehörige und die Gevelsberger Mitbürger sind zu einem schönen Nachmittag in geselliger Runde eingeladen. Los geht es am Samstag, 8. Juli, um 15.00 Uhr in der Haßlinghauser Straße 60. Es gibt einen Sketch, leckere Getränke von einer Bar, ein Glücksrad, Musik mit den Fidelen Amigos und Tanz. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Neben Kuchen und Kaffee und Gegrilltem gibt es typisch spanische Tapas. Die Taubenväter spendieren den Besuchern wieder frisch gezapftes Bier. Alle Gäste sind herzlich willkommen.

300-Euro-Spende nach gemeinsamem Konzert

Bei einem gemeinsamen Konzert des Hagener und des Hohenlimburger Akkordeon-Orchesters in der Pauluskirche in Wehringhausen sind insgesamt 300 Euro zusammen gekommen. Diesen Betrag haben die beiden Musikformationen jetzt in Form eines symbolischen Schecks an Pfarrerin Elke Schwerdtfeger übergeben. Das Geld kommt der Gemeinde  zugute.

Von dem ersten gemeinsamen Konzert in einer Kirche, bei dem die Musiker einen Querschnitt ihres Repertoires von Pop über Rock bis zur Klassik präsentierten, zeigte sich nicht nur das Publikum begeistert. Auch Dirigent Jürgen Lollert und Margit Buxhoidt, Vorsitzende des Hohenlimburger Orchesters, waren mehr als zufrieden: „Die Akustik in der Kirche war einfach toll“, waren sie sich einig. „Es hat einfach sehr viel Spaß gemacht, hier gemeinsam zu spielen“, ergänzte Lothar Schmidt, Vorsitzender des Hagener Ensembles. „Schön, dass uns die Gemeinde dieses für alle wunderbare Konzert-Erlebnis ermöglicht hat.“

Brutaler Überfall auf Hagener Goldschmiedin steht vor der Aufklärung – 35-jähriger Serbe in Haft

Hagen. Der brutale Raubüberfall auf eine 77-jährige Goldschmiedin steht vor der Aufklärung. Ein 35-jähriger serbischer Staatsangehöriger ist dringend tatverdächtig und sitzt mittlerweile wegen eines anderen Raubüberfalls in der Hamburger Justizvollzugsanstalt ein. Zur Vorgeschichte: Eine Zeugin hatte die Juwelierin am 20.08.2016 in ihrem Geschäft in der Straße Bergischer Ring blutüberströmt am Boden liegend aufgefunden. Die 77-Jährige wurde schwer verletzt einer Klinik zugeführt. Zeitweise befand sie sich in Lebensgefahr. Polizei und Staatsanwaltschaft setzten eine 10-köpfige Ermittlungskommission ein und fahndeten mit Hochdruck nach den Tätern. Nach dem damaligen Stand der Ermittlungen hatte mindestens ein Täter im Verlaufe des Samstagvormittags die Goldschmiede betreten. Er schlug mit einem unbekannten Gegenstand auf die Juwelierin ein und raubte Goldschmuck im Wert von rund 300.000 Euro aus der Auslage sowie aus mehreren Vitrinen. Kripo und Staatsanwaltschaft gingen einer Vielzahl von Spuren nach. Den entscheidenden Ermittlungserfolg erbrachte die Spur mit der Nummer 107. Nach Erkenntnissen aus dem bundesweiten polizeilichen Informationsaustausch und einem Hinweis des Juwelierwarndienstes hatte es am 03.12.2016 in Hamburg eine gleichgelagerte Tat gegeben. Zwei männliche Täter hatten dort am Samstagvormittag ein kleines Juweliergeschäft betreten und den alleine anwesenden Juwelier brutal niedergeschlagen. Die Männer raubten hochwertigen Goldschmuck und flüchteten mit einer U-Bahn vom Tatort. Da Zeugen den Raub beobachtet hatten und der Polizei Hinweise auf die Fluchtrichtung geben konnten, gelang noch in der U-Bahn die Festnahme von zwei Serben im Alter von 35 und 27 Jahren. Die Hagener Polizei nahm Kontakt zu den Kollegen des LKA Hamburg auf und bat um Entnahme von DNA bei den Tätern. Ein Abgleich der DNA des 35-Jährigen mit Blutspuren an verschiedenen Gegenständen in der Hagener Goldschmiede war dann ein Volltreffer. Bislang haben sich keine Hinweise darauf ergeben, dass auch sein 27-jähriger Mittäter aus dem Hamburger Überfall an der Hagener Tat beteiligt war. Der 35-jährige Serbe wurde wegen der in Hamburg begangenen Tat mittlerweile zu 8 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zu dem in Hagen begangenen Überfall macht er keine Angaben. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen davon aus, dass der Inhaftierte und seine Mittäter gezielt zur Begehung von Straftaten nach Deutschland eingereist sind. Teile der hier geraubten Schmuckstücke sind bisher noch nicht wieder aufgetaucht. Die Ermittlungen dauern an.

 

„Game of Tones“ in der Oberlinschule

Wetter(Ruhr). Am Mittwoch, 5. Juli, treffen sich Schulbands von Förder- und Grundschulen für ein gemeinsames Open-Air-Spektakel. Veranstaltungsort ist die Oberlinschule der Evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter, Hartmannstraße 18. Zwischen 10 und 14 Uhr treten die Schulbands der Gustav Heinemann Schule Hagen, der Werner Richard Schule Herdecke, der Grundschule Volmarstein, der Schule am Haus Langendreer und der Oberlinschule auf. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Fußgänger läuft gegen Lieferwagen

Bei einem Zusammenprall mit einem Lieferwagen ist am
Donnerstagnachmittag ein Fußgänger verletzt worden. Gegen 14.10 Uhr
befuhr ein 27-jähriger Fiat-Fahrer mit seinem Lieferwagen die
Kammanstraße. Nach eigenen Angaben war er mit geringer
Geschwindigkeit unterwegs und er hatte den Fußgänger, einen 52 Jahre
alten Mann, auf dem Gehweg wahrgenommen. Unvermittelt trat der
Passant auf die Fahrbahn und es kam zum Zusammenstoß zwischen ihm und
dem Lieferwagen. Ein Rettungswagen brachte den 52-Jährigen
vorsorglich ins Krankenhaus.

 

Auf Schusters Rappen über den 3 Türme Weg

Eine Wanderung über den 3 Türme Weg in Hagen ist immer wieder ein Erlebnis.
Und unter fachkundiger Führung kann man nebenbei auch noch eine Menge über Hagen erfahren.
So geht es am Sonntag, 9. Juli 2017, wieder auf eine kulturelle Entdeckungsreise
über eine Teilstrecke des ersten Premiumwanderweg im Ruhrgebiet.
Themenschwerpunkte der Führung sind die Geschichte
von Hagen, ihre Entwicklung, Industrie und Kultur. Auch die eine oder andere Sage wird dabei zum Besten gegeben.
Wanderfreudige sollten festes Schuhwerk und wetterbeständige Kleidung tragen.
Die Tour beginnt 10.30 Uhr und dauert etwa 2,5 Stunden.
Die Führung kostet 8 Euro pro Person und eine Anmeldung ist erforderlich. Buchungen nimmt die HAGENinfo während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 09:00-
17:00 Uhr, Samstag von 09:30–12:30 Uhr) in der Körnerstraße 25, 58095 Hagen,
unter der Telefonnummer 02331/ 8099980 bis zum 7.Juli 2017 entgegen.
Maximal 17 Personen können teilnehmen, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6Personen.
Weitere Termine für diese Tour gibt es am 3. September und 8. Oktober 2017.
Zudem ist der Rundgang auch individuell buchbar.

Austausch zu weiblichem Nachwuchs in MINT-Berufen

Lüdenscheid / Hagen. Einen kollegialen Austausch zum Thema „Weiblichen Nachwuchs für naturwissenschaftlich-technische Berufe begeistern“ gab es am 28.06.2017 bei einem MINT-Fachgespräch im Technikzentrum Lüdenscheid.

Die Firmen Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH aus Lüdenscheid und die Schnöring GmbH aus Schalksmühle präsentierten Beispiele aus ihrem Betriebsalltag und eröffneten damit einen lebhaften Erfahrungsaustausch. Vertreter und Vertreterinnen aus 10 Unternehmen, der Fachhochschule Südwestfalen, dem Geschwister-Scholl Gymnasium aus Lüdenscheid sowie der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) erörterten den aktuellen Stand in den Unternehmen und Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit, um mehr junge Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen.

Weibliche MINT-Auszubildende wurden von den anwesenden Unternehmen als große Bereicherung gesehen, da sie als zielstrebig, teamorientiert, fleißig und sehr verlässlich beschrieben werden. Die z.T. bei Führungskräften noch vorhandenen Vorurteile wegen mangelnder Belastbarkeit und vermehrten Ausfallzeiten von Frauen mit Familienpflichten ließen die beiden Vortragenden Sigrid Wendland von Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH und Olaf Baum von der Schnöring GmbH nicht gelten. Sie waren sich einig, dass für Anforderungen, die sich z.B. aufgrund von Elternzeit oder Wiedereinstieg nach Familienphasen stellen, gute betriebliche Lösungen finden lassen. „Wenn der Betrieb das möchte und sich hier flexibel zeigt, ist das alles kein wirkliches Problem“, so Wendland. „Außerdem“, ergänzte Martin Eilbrecht, Leiter der Technischen Ausbildung bei Lumberg Connect GmbH „gibt es auch zunehmend männliche Beschäftigte, die Familienaufgaben übernehmen und auch in Elternzeit gehen, und das wird bei uns im Betrieb und von der Geschäftsführung auch unterstützt“.

Ein Schlüsselfaktor bei der Förderung weiblicher Nachwuchskräfte in diesem Bereich ist, da waren sich in der Diskussion alle einig, die Unternehmenskultur. Einige Unternehmen zeigen sich hier schon sehr offen, während andere erst langsam für sich entdecken, dass gut qualifizierte Frauen eine echte Bereicherung bei zunehmend knapper werdenden Bewerbungen sind.

Um die Unternehmen dabei zu unterstützen, das Interesse junger Frauen für Berufsbilder im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu wecken, gibt es bereits zahlreiche Ideen von einem MINT-Preis für Mädchen bis hin zu einer engeren Zusammenarbeit mit ansässigen Schulen und der Fachhochschule Südwestfalen.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf der agentur mark GmbH in Kooperation mit dem zdi-Netzwerk technik_mark des Vereins Technikförderung Südwestfalen e.V.

Die agentur mark GmbH unterstützt mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf Märkische Region kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) des Ennepe-Ruhr-Kreises (Süd), des Märkischen Kreises und der Stadt Hagen bei der Umsetzung einer frauenfördernden und familienfreundlichen Personalpolitik. Denn wollen sich Unternehmen heute attraktiv für Fachkräfte präsentieren, müssen sie dem Wandel der Geschlechterrollen Rechnung tragen: Immer mehr gut ausgebildete (junge) Frauen planen ihre Karrieren und setzen hierbei auch auf eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die entsprechenden Rahmenbedingungen in den Unternehmen.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf wird gefördert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union und aus Beiträgen der Stadt Hagen, des Ennepe-Ruhr-Kreises und des Märkischen Kreises.

 

 

Grenzkontrollen im Vorfeld des G20-Gipfels

Die Bundespolizei wird in den nächsten Tagen in Nordrhein-Westfalen vor allem auch an den Grenzen zu Belgien und den Niederlanden verstärkte Kontrollen durchführen. Dabei wird die Bundespolizei temporär und punktuell auch an den Hauptreisewegen wie Bundesautobahnen, Bundesstraßen und den grenzüberschreitenden Bahnverkehr kontrollieren. Hierzu werden auf den Straßen auch Verkehrslenkungsmaßnahmen und Geschwindigkeitsreduzierungen vor-genommen. Die Kontrollen sollen so effizient wie möglich erfolgen und dabei einen verhältnismäßig reibungslosen Reiseverkehr gewährleisten. Gleichwohl werden gelegentliche Verzögerungen unvermeidbar sein. Die Bundespolizei bittet hierfür um Verständnis.

Die vorübergehenden Grenzkontrollen stehen im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel in Hamburg. Hierzu hat Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière in der Zeit vom 12. Juni bis zum 11. Juli 2017 an den deutschen Schengen-Binnengrenzen Grenzkontrollen angeordnet. Dabei sollen die Kontrollen Sicherheitsbelangen Rechnung tragen und die Anreise potentieller Gewalttäter in das Bundesgebiet verhindern und zu einem störungsfreien Verlauf der Veranstaltung beitragen.

Die Bundespolizei NRW führt die verstärkten Einsatzmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der Förderalen Polizei Belgien, der Königlichen Marechaussee der Niederlande sowie der Bundeszollverwaltung durch.

Schlussendlich weist die Bundespolizei darauf hin, dass beim Überschreiten der Grenze stets ein Reisepass oder Personalausweis mitzuführen ist. Dies gilt unabhängig von vorübergehenden Grenzkontrollen.

Versuchte Brandstiftung vor Gaststätte

Wetter (Ruhr). Am 29.06.2017, gegen 21.20 Uhr, hat ein 25-jähriger
Mann zwei mit Benzin gefüllte Flaschen angezündet und auf der
Schmiedestraße in Richtung einer dortigen Gaststätte geworfen. Die
brennenden Behältnisse fielen fünf Meter von dem Gebäude entfernt auf
den Gehweg und verpufften hier, ohne größeren Schaden zu verursachen.
Aufmerksame Zeugen beobachteten das Geschehen und es gelang ihnen den
Mann bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Beamten nahmen
den 25-Jährigen Wetteraner vorläufig fest und brachten ihn zur
Polizeiwache. Warum der Mann so handelte muss nun durch Ermittlungen
geklärt werden.

Auto kollidiert mit Zug

Dortmund. Bei einem Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Bülowstraße
wurden am Donnerstag (29.6.) zwei Männer leicht verletzt.

Nach ersten Zeugenaussagen fuhr gegen 15.30 Uhr ein Güterzug mit
geringer Geschwindigkeit über den Bahnübergang Speicherstraße 23.
Gleichzeitig wollte ein 36-jähriger Dortmunder mit seinem BMW die
Gleise überqueren. Augenscheinlich übersah der BMW-Fahrer den
ankommenden Zug und es kam zu einem Zusammenstoß auf dem
Bahnübergang. Der 36-Jährige und sein Beifahrer (45 Jahre aus
Dortmund) verletzten sich bei dem Unfall leicht.

Es entstand ein Sachschaden von circa 3.000 Euro.

Die Einmündung Speicherstraße / Schäferstraße blieb bis circa
17:30 Uhr gesperrt.

Versuchter Raub an der Haßleyer Straße

Am Freitag, 30.06.2017, kam es zu einem versuchten
Raub in der Haßleyer Straße. Gegen 01.30 Uhr ging ein 18-jähriger
Hagener einen kleinen Weg in der Nähe von Wohnhäusern der Haßleyer
Straße entlang. Dort kamen ihm zwei unbekannte Männer entgegen. Diese
forderten den Hagener auf, sein Handy und Bargeld zu übergeben. Als
der 18-Jährige lediglich eine Schachtel Zigaretten übergab, versuchte
einer der Räuber in die Hosentasche des Hageners zu greifen.
Vermutlich wollte er das Handy erbeuten. Daraufhin kam es zum
Handgemenge, bei dem das T-Shirt des jungen Mannes zerriss. Die Täter
flüchteten anschließend mit der Schachtel Zigaretten in Richtung
Boloh. Der Hagener verständigte die Polizei erst mehrere Minuten
später. Die Räuber trugen jeweils eine schwarze Jogginghose. Hinweise
zur Tat nimmt die Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

 

Waschmaschine gestohlen

Am Mittwoch hatte ein Anwohner der Grimmestraße eine
gebrauchte Waschmaschine gekauft und vor dem abschließenden Transport
in seine Wohnung im Hinterhof des Mehrfamilienhauses abgestellt.
Vorsorglich deckte er den Toplader mit einer Plane ab und als er am
Donnerstagmorgen auf den Hof kam, war die Maschine verschwunden. Eine
Nachfrage bei den Nachbarn verlief ohne Erfolg. Der Geschädigte
informierte die Polizei und erstattete eine Anzeige. Zeugen, die
weiterführende Hinweise im Zusammenhang mit dem Diebstahl gemacht
haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Ausgezeichnete Klimadetektive

Wetter(Ruhr). Die Vorschulkinder des AWO-Familienzentrums am Brasberg waren stolz wie Oskar, als sie am Donnerstag aus den Händen von Klimabotschafter Klaus Wüster eine von Bürgermeister Frank Hasenberg unterzeichnete Urkunde erhielten, die sie als Klimadetektive auszeichnet. Ein dreiviertel Jahr war Klaus Wüster, Klimabotschafter der Stadt Wetter (Ruhr), in der Kita am Brasberg aktiv, um den Kleinen viele spannende Sachen rund um Wind, Stromerzeugung, Stromkreise, Magnetismus und Photovoltaik zu erklären. Und dass das Lernen jede Menge Spaß macht, zeigte sich beim Abschlussfest am Donnerstag. Klaus Wüster hatte „Herrn Hoffi“ mitgebracht. Dieser, aus gespendeten Materialien der Firma „Moderne Verpackung Hoffmann“ gebastelte Herr, war mit einem Messgerät ausgestattet, das wiederum mit einem Fahrrad verbunden war.

Jedes Kind, das schwungvoll in die Pedalen trat, konnte am Messgerät nachschauen, wie schnell es war. Denn an verschiedenen Stellen des Gerätes waren Bilder von Tieren angebracht. „So kann jedes Kind sofort sehen ob es eher langsam und gemütlich wie eine Schnecke, ein Igel oder eine Schildkröte unterwegs ist, oder flink und rasant wie ein Hase oder ein Reh“, erklärt Klaus Wüster.

Auch Kita-Leiterin Inge Grob zeigte sich erfreut: „Die Kinder waren total begeistert.“ Die gemeinsamen Experimente mit Klimabotschafter Klaus Wüster passten perfekt in das Konzept des AWO-Familienzentrums, das vom Bundesbildungsministerium als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert ist. „Bei uns steht in jeder Kita-Gruppe eine kleine Forscher-Ecke“, so Inge Grob. Und der Spaß am Forschen ist nicht nur auf die Kinder beschränkt: „Am Samstag veranstalten wir hier einen Vater-Kind-Forschertag.“

 

Die Stadt Wetter (Ruhr) freut sich jederzeit über neue Klimabotschafter, denen es Freude macht, Kindern mit viel Spaß und Experimenten Wissenswertes rund um das Klima und die Umwelt näher zu bringen. „Wir freuen uns insbesondere über Bürgerinnen und Bürger, die in den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden Zeit haben, als Klimabotschafter in Kitas und Schulen unterwegs zu sein“, so Marietta Elsche, Ehrenamtsbeauftragte der Stadt Wetter (Ruhr).

Wer sich vorstellen kann, sich auf diese Weise zu engagieren, kann sich melden bei Marietta Elsche unter Tel.: 840432 oder per Mail: marietta.elsche@stadt-wetter.de.

 

 

 

Verkehrsunfall auf der Hagener Straße

Hagen. Am Freitagmorgen ereignete sich auf der Hagener
Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Frau so schwer verletzt
wurde, dass sie vorsorglich stationär in ein Krankenhaus kam Gegen
06.35 Uhr stoppte die 25 Jahre alte Hyundai-Fahrerin bei ihrem
Abbiegevorgang von der Hagener in die Boeler Straße, um Fußgängern
das Queren der Fahrbahn zu ermöglichen. Ein nachfolgender Sattelzug,
gesteuert von einem 53-jährigen Mann, befand sich auf der
Rechtsabbiegespur hinter dem Pkw. Der Fahrer erkannte die Situation
zu spät und prallte mit hoher Wucht in den Kleinwagen. Dabei
verletzte sich die Frau so schwer, dass ein Rettungswagen die
25-Jährige ins Krankenhaus brachte. Es entstanden Sachschäden in Höhe
von ca. 5000 Euro, der Hyundai musste abgeschleppt werden. Während
der Unfallaufnahme regelten Polizeibeamte den Verkehr an den
Fahrzeugen vorbei.

Ferngesteuerter Mähroboter fährt gegen PKW

Hagen. Am Freitag verursachte ein ferngesteuerter Mähroboter
einen Unfall. Gegen 09.20 Uhr führten Mitarbeiter eines Unternehmens
Grünschnittarbeiten in der Eugen-Richter-Straße durch. Dabei lenkte
ein 20-Jähriger einen ferngesteuerten Mähroboter. Als der Roboter
über einen Gullyschacht fuhr, rutschte er plötzlich vom Hang ab und
prallte gegen einen parkenden Dacia. Die 900 Kilogramm schwere
Arbeitsmaschine wurde durch einen firmeneigenen Kran geborgen. Am PKW
entstand ein Schaden von zirka 3.000 Euro.

Unbekannte sägen Zigarettenautomat auf

Am Freitag, 30.06.2017, brachen Unbekannte einen Zigarettenautomaten in Helfe auf. Ein Anwohner der Louise-Schröder-Straße hörte gegen 02.50 Uhr seltsame Sägegeräusche. Diese traten immer wieder in kurzen Abständen auf. Woher genau die Geräusche kamen, konnte er nicht sagen. Da er einen Einbruch vermutete, rief er die Polizei. Die Beamten fanden einen aufgesägten Zigarettenautomaten vor. Die Täter hatten bereits in unbekannte Richtung die Flucht ergriffen. Vermutlich machten sie keine Beute, da sie den Automaten nicht komplett aufhebeln konnten. Die Kripo sucht jetzt nach Zeugen. Hinweise werden unter 02331 986 2066 entgegen genommen.

Ein PKW ist kein Tresor

Iserlohn. Im Stadtgebiet ereigneten sich zwischen Mittwochabend und
Donnerstagmorgen insgesamt fünf Diebstähle aus PKW. Unbekannte Täter
schlugen jeweils eine Seitenscheibe ein und entwendeten aus den
Fahrzeugen Wertgegenstände.

Am Bömbergring verschwand eine Handtasche und aus einem weiteren
Fahrzeug ein Brillenetui. Am Caller Weg nahmen die Täter eine
Geldbörse mit. Im Tückwinkel nahmen die Täter Bargeld an sich. An der
Heinrichsallee machten die Täter keine Beute.

Insgesamt entstanden etwa 1000 Euro Sachschaden.

Prävention der beste Schutz vor PKW-Aufbrüchen!

– Schließen Sie Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Co.
immer ab, auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen!
– Ihr PKW ist kein Tresor: Lassen Sie niemals Wertsachen zurück!
– Verstecken ist sinnlos: PKW-Aufbrecher kennen jedes Versteck!

Zahlreiche weitere Tipps zum Schutz vor PKW-Aufbrüchen erhalten
Sie unter www.polizei-beratung.de.

Sachdienliche Hinweise zu den aktuellen Fällen nimmt die Polizei
Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

Drei Einsätze am Donnerstag

Ennepetal. Am Donnerstag den 29.06.2017 wurde die Feuerwehr Ennepetal zu drei
Einsätzen alarmiert.
Um 10:43 Uhr wurde eine Erstversorgung im Industriegebiet geleiste.
Der Einsatz endete für die vier Einsatzkräfte um 11:07 Uhr.
Weiter ging es um 13:35 Uhr mit einem ausgelösten Heimrauchmelder in
der Voerder Straße. Die Wohnung wurde erkundet und der Rauchmelder
wieder zurück gestellt.
Dieser Einsatz endete für die 17 Einsatzkräfte der Hauptwache und des
Löschzuges Milspe Altenvoerde um 14:27 Uhr.
Der bislang letzte Einsatz war eine Alarmierung der automatischen
Brandmeldeanlage Sporthalle-Berufskolleg.
Nachdem das Gebäude mit dem Hausmeister begangen wurde konnte der
Fehlalarm zurück geschaltet werden.
Der Einsatz endete für die 12 Einsatzkräfte der Hauptwache und des
Löschzuges Milspe Altenvoerde um 20:53 Uhr.

Kitzig befiehlt Sonne

In der Begegnungsstätte der Emster Arbeiterwohlfahrt (AWO)  findet am kommenden Mittwoch, 05.07.2017, ab 14:00 h ein Sommerfest-Nachmittag statt.

Hier gibt es die beste Möglichkeit, das reichhaltige Angebot des Ortsvereines kennenzulernen. Gäste sind ebenso herzlich willkommen, wie die Mitglieder der heimischen AWO.

„Wir bieten beste Unterhaltung mit DEN ENTERTAINERN, sowie einem Kuchenbuffet und Bratwurst vom Grill.“, verspricht der Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Kitzig.

Der Eintritt ist natürlich frei. Bei gewünschten Sonnenschein kann auch auf dem gemütlichen Vorplatz vor dem Kulturhof der Nachmittag genossen werden.

Als Ritter im Wasserschloss

Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle bietet am Sonntag, 2. Juli, um 15 Uhr eine spannende Aktionsführung für die ganze Familie an. Als besondere Attraktion wird nicht nur Kindern die Möglichkeit geboten, einmal selbst Rüstungsteile anzuprobieren. Auch manch ein Erwachsener wird sicherlich gerne von der Möglichkeit Gebrauch machen, einmal einen Helm aufzusetzen, das Schwert zu führen und sich wie ein Ritter zu fühlen.
Das Leben in der Steinzeit bildet einen weiteren Schwerpunkt der Führung durch 450 Millionen Jahre. Natürliche Nachbildungen von Mammut, Wollnashorn und Rentier sowie Inszenierungen vermitteln ein anschauliches Bild vom Leben in der damaligen Zeit. An Arbeitsstationen können Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen und Holz mit einem Faustkeil und Leder mit einem Steinwerkzeug bearbeiten, Korn mahlen oder mit einer steinzeitlichen „Bohrmaschine“ ein Steinbeil durchbohren. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Überreste steinzeitlicher Menschen, die in der Blätterhöhle in Hagen gefunden wurden. Untersuchungen der Knochen haben ein Alter von etwa 10.700 Jahren und 5.600 Jahren ergeben.
Von den ersten Bauern der Jungsteinzeit geht es weiter über die Bronze- und Eisenzeit zu den Römern. Da sich das Museum in einem Wasserschloss befindet, dessen Ursprung in das Mittelalter zurückgeht, endet die Führung in dieser Epoche bei einer imposanten Ritterfigur. Einen Abstecher gibt es auch in die Zeiten der Riesenlibellen aus dem Vorhaller Steinbruch und die Dinosaurier der Kreidezeit.
Die Erlebnisführungen kostet für Erwachsene 3 Euro und für Kinder 1,50 Euro zuzüglich des Museumseintritts. Eine Anmeldung für die Führung ist nicht erforderlich.