Ideen prüfen und Arbeit koordinieren

Mit einem Sachantrag zum Umweltausschuss am Donnerstag (29.06.2017) fordern die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grüne, FDP und Hagen Aktiv ein sauberes und transparentes Prüfverfahren für die Anträge und Ideensammlungen der verschiedenen Fraktionen zur Zukunft von Harkort- & Hengsteysee.

„Einige Fraktionen haben in den vergangenen Monaten immer wieder Sachanträge und Vorschläge eingebracht“, wie der Vorsitzende der Allianz-Arbeitsgruppe „Natur- und Freizeitnutzung an Harkort- und Hengsteysee“, Martin Erlmann, betont. „Wir haben im April 2016 unseren neunseitigen Ideenkatalog offiziell der Umweltverwaltung überreicht. Seit 14 Monaten haben wir nichts mehr dazu gehört. Offensichtlich landeten unsere Vorschläge auf dem direkten Weg im Stadtarchiv“, wie Erlmann scherzt.

Der FDP-Sprecher im Ausschuss, Alexander Plahr, vermutet, dass es der Verwaltung am nötigen Beschluss mit einem konkreten Prüfauftrag fehlt: „Das kann man natürlich auch streng formal betrachten. Also liefern wir den Prüfauftrag jetzt nach, und legen die Ideensammlung noch einmal dazu – für den Fall, dass sie auf dem Weg ins Archiv vom Laster gefallen sein sollte. Bis zur Sitzung des UWA am 28. September erwarten wir aber mindestens einen Sachstandsbericht zu den Ideen!“

Der stellvertretende CDU-Fraktionssprecher Jörg Klepper ist auch „fasziniert“ vom Vorgehen der SPD: „Seit Monaten bremst sie mit dem Wunsch nach Erster Lesung selbst unsere einfach verständlichen Prüfaufträge aus. Auf diese Weise blockiert ist derzeit auch der Prüfauftrag zum Café Koepchen. Umgekehrt möchte sie ihre eigenen Ideen sofort umgesetzt sehen. Das hat für mich schon einen besonderen Reiz. Unser Vorschlag ist ein anderer: Wir wollen, dass die Verwaltung alle vorliegenden Vorschläge vorurteilsfrei zur Kenntnis nimmt und auf deren Realisierbarkeit hin prüft.“

Zu guter Letzt wollen die Allianzfraktionen und Hagen Aktiv die Verwaltung beauftragen „eine organisatorische Klammer um die verschiedenen Bemühungen zu entwickeln, um widerstrebende Interessenlagen möglichst frühzeitig zu erkennen und auszuräumen“. Der grüne Ausschussvorsitzende Hans-Georg Panzer unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich:Derzeit beschäftigen sich zahlreiche Gremien mit dem Zukunftsthema. Da sind der Stadtentwicklungsausschuss, die Zukunftsschmiede, der Fachbereich Planen und Bauen der Stadtverwaltung, der Arbeitskreis Natur- und Freizeitnutzung an Harkort- & Hengsteysee der Allianz-Fraktionen und Hagen Aktiv sowie der Arbeitskreis Stadtentwicklung des CDU-Projekts Hagen2030, um nur die bekanntesten zu nennen. Wenn wir vermeiden wollen, dass am Ende ein gewaltiges Durcheinander entsteht, müssen wir jetzt ein gemeinsames Verfahren entwickeln! Dazu wollen wir auch ausdrücklich die örtlichen Vereine und Anlieger einladen lassen.“

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„Affekt und Politik“ im Forum Philosophicum der FernUniversität

Das jüngste Aufkommen und der Erfolg rechtspopulistischer Bewegungen in Europa und den USA lassen die Frage nach dem Verhältnis von „Affekt und Politik“ dringlich werden. Welche Rolle spielen Affekte und Emotionen im politischen Geschehen? Darum geht es Prof. Dr. Jan Slaby (Freie Universität Berlin) am Donnerstag, 29. Juni, in seinem gleichnamigen Vortrag in der Vortragsreihe Forum Philosophicum der FernUniversität in Hagen. Beginn ist um 18.30 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstraße 33, 58097 Hagen. Interessierte sind willkommen, der Eintritt ist frei.

Röspel (CDU): Laschet geht in richtige Richtung

(CDU Hagen) >>Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hagen ist mit den Zielsetzungen der NRW-Koalition zur Kommunalfinanzierung sehr zufrieden: „Die neue Landesregierung“, so Wolfgang Röspel, „hat die Signale der Stärkungspakt-Kommunen nicht nur wahrgenommen und verstanden, sie will auch aktiv zur Lösung der drängenden Probleme beitragen. Ministerpräsident Armin Laschet geht also in die richtige Richtung!“

Von zentraler Bedeutung sei für Hagen nach Ansicht Röspels, „dass die Regierung Laschet den bestehenden Stärkungspakt mit einer verlässlichen und nachhaltig wirkenden „Kommunalen Kredithilfe“ weiterentwickeln will. Damit wäre sie die erste Landesregierung, die eine echte Lösung des kommunalen Verschuldungsproblems präsentiert. Die Stadt Hagen zahlt derzeit für ihre 1,1 Milliarden Euro Liquiditätskredite rund 20 Millionen Euro pro Jahr an Zinsen. Die rot-grüne Vorgängerregierung hat das Altschulden-Problem nicht gelöst, sondern den Schuldenabbau alleine den Kommunen überlassen. In den nächsten beiden Jahren wäre deutlich geworden, dass viele Kommunen das auch ohne steigende Zinsen gar nicht schaffen können.“ Systematisch nicht zu unterschätzen sei die Absicht, „die ineffiziente und teure Tröpfchen-Bewässerung kleinteiligster Förderprogramme auf mehr pauschale Zuweisungen an die Kommunen umzustellen. Das würde den Personalaufwand zur Bearbeitung der Förderanträge reduzieren und den Kommunen mehr Freiraum für die strategische Ausrichtung einräumen.“

Doch nicht nur im Bereich Finanzen beschreite das Team Laschet/Lindner die richtigen Pfade: „Neben einer ganzen Reihe von Verbesserungen freue ich mich darauf, dass die Sprachstandserhebungen bei Vierjährigen wieder eingeführt und mit verpflichtender Sprachförderung bei Defiziten flankiert werden soll. Auch das ist ein richtiger Weg! Ohne Sprache scheitert nämlich schon die Schulbildung und somit der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu selbstbestimmter sozialer Teilhabe – nicht nur bei Migranten!“<<

 

Abstecher nach Nord-Frankreich

Eine Gruppe des Städtepartnerschaftsvereins Hagen und Mitglieder von HoLiBru besuchten vom 23. bis 27. Juni Nord-Frankreich. Neben einem offiziellen Empfang im Rathaus der Partnerstadt Liévin durch Monsieur Jean-Pierre Kucheida, Président du Comité de Jumelages, standen unter anderem Abstecher nach Arras, Lille, Bergues und Le Touquet auf dem Programm.

Handeln statt reden – Fußballtore aufgestellt

Bis zur endgültigen Fertigstellung des Bolzplatzes,  Ratsfrau Ramona Timm-Bergs arbeitet an dem Thema, haben nach einer Idee von Fuat Aker, Mark Krippner zusammen mit David Jakobs, Suat Aker und Ralf Nickel eine Interimslösung auf die Beine gestellt.

Bis zur endgültigen Fertigstellung des Bolzplatzes,  Ratsfrau Ramona Timm-Bergs arbeitet an dem Thema, haben nach einer Idee von Fuat Aker, Mark Krippner zusammen mit David Jakobs, Suat Aker und Ralf Nickel eine Interimslösung auf die Beine gestellt.

Am 27.06.2017 wurden zwei Fußballtore auf dem Grundstück Piepenstock Str. 47 aufgestellt, damit die Kinder der Siedlung nun endlich mal auf Fußballtore statt auf Garagentore schießen können.

Das hatte nämlich zu erheblichen und verständlichen Beschwerden der Anwohner geführt. Zudem spielten die Kinder dabei auch noch auf der Straße.

Also wurden Rücksprachen mit der Hausverwaltung gehalten, Sponsoren für die Tore, den Transport und den Aufbau gesucht und gefunden und so kurzfristig eine Interimslösung erzielt mit denen jetzt alle hoffentlich gut leben können, bis dann der von Ramona Timm-Bergs versprochene Bolzplatz fertig ist. Dann werden diese Tore dorthin umgesetzt.

Die beiden Tore sind eine Spende von Dachdeckermeister David Jakobs, für den Transport sorgte Suat Aker, Idee und Hilfe beim Aufbau kam von Fuat Aker, koordiniert und organisiert hat das Ganze Ralf Nickel vom SPD OV Altenhagen.  Dafür einen ganz herzlichen Dank von der SPD Hohenlimburg.

 

 

Ladendieb wild auf Pistazien

In einem Discounter an der Altenhagener Straße hatte
es ein Ladendieb auf Pistazien in größeren Mengen abgesehen.
Mitarbeiter erwischten am Dienstagnachmittag den 40-jährigen Mann,
der an der Kasse lediglich ein Getränk bezahlen wollte, aber zuvor
mehrere Tüten in seinen Rucksack gesteckt hatte. Sie hielten den
Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. In seinem Rucksack
fanden die Beamten 17 Tüten Pistazien im Wert von 50 Euro. Die Ware
blieb im Geschäft, der Mann musste mit zur Wache und die Polizisten
legten eine Anzeige vor. Erst nach der Identitätsfeststellung konnte
er seinen Weg fortsetzen.

Festnahme nach räuberischem Diebstahl mit E-Bike

Am Dienstag, 27.06.2017, kam es zu einem räuberischen Diebstahl in Vorhalle. Gegen 13.00 Uhr beobachtete der 60-jährige Detektiv eines Sportgeschäftes in der Weststraße einen 23-jährigen Mann. Dieser nahm ein hochwertiges E-Bike aus einem
Ständer, entfernte das Preisschild und fuhr mit dem Fahrrad an den
Kassen vorbei in Richtung Ausgang. Auf Ansprache reagierte der Dieb
nicht. Erst im Ausgangsbereich konnte der Detektiv den Mann fassen.
Der 23-Jährige versuchte den Detektiv zu schlagen, was ihm jedoch
nicht gelang. Gemeinsam mit einem Angestellten hielt der 60-Jährige
den Dieb fest und rief die Polizei. Die Beamten nahmen den
Gesetzesbrecher vorläufig fest. Die Ermittlungen dauern an.

Ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden bei Unfall

Bei einem Vorfahrtsunfall zog sich am Dienstagnachmitttag ein
Autofahrer leichte Verletzungen zu. Gegen 15.00 Uhr war der
26-jährige Opel-Fahrer auf der Bahnhofstraße unterwegs in Richtung
Volkspark. Als er die Kreuzung mit der Grabenstraße passierte, kam
eine 46 Jahre alte Frau, ebenfalls mit einem Opel, aus Richtung
Körnerstraße. Sie wollte die Bahnhofstraße geradeaus in Richtung
Elberfelder Straße queren, beachtete dabei allerdings nicht die
„Rechts-vor-Links-Regelung“ und prallte ungebremst in die Fahrerseite
des 26-Jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls löste dessen
Seitenairbag aus, bewahrte den jungen Mann vor schweren Verletzungen,
dennoch musste er zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen
in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Autos waren nicht mehr
fahrbereit und wurden abgeschleppt, die Schadenshöhe liegt über 20000
Euro.

Kelleraufbrüche in Altenhagen

Am Dienstagabend machte ein Anwohner eines
Mehrfamilienhauses in der Brinkstraße eine Nachbarin darauf
aufmerksam, dass ihr Kellerraum aufgebrochen wurde. Die Geschädigte
schaute sich den Schaden an, bemerkte noch weitere aufgehebelte
Schlösser und verständigte die Polizei. Insgesamt neun mit
Vorhängeschlössern gesicherte Verschläge waren betroffen. Unbekannte
Täter hatten die Gelegenheit genutzt, dass erst um 21.00 Uhr die
Haustür abgeschlossen wird und gelangten so in der Zeit zwischen
Montagabend und Dienstag, 19.20 Uhr in den Keller. Nähere Angaben
über entwendete Gegenstände liegen noch nicht vor. Zeuge, die
verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit den Aufbrüchen oder dem
Abtransport möglicher Beute gemacht haben, melden sich bitte unter
der 986 2066.

Energetische Sanierung der Gebäudehülle

Wie bereits angekündigt, werden mit den Arbeiten an der Fassade die umfangreichen
Sanierungsarbeiten im städtischen Sport- und Freizeitbad Oberwengern abgeschlossen. Für diesen letzten Bauabschnitt muss das Hallenbad ab Samstag, 1. Juli, für die Bürgerinnen und Bürger geschlossen werden. Geplant ist, dass die Arbeiten Ende Dezember abgeschlossen sind, so dass sich die Schwimmfreunde in Wetter voraussichtlich Anfang Januar 2018 auf ein dann rundum erneuertes Sport- und Freizeitbad freuen können.
Nach den Einrüstungsarbeiten beginnen die Arbeiten zur energetischen Sanierung der
Gebäudehülle. Dabei werden die Außenwände gedämmt und neue, dichtere Fenster
eingesetzt. Die Kosten für diesen letzten Sanierungsabschnitt betragen rund 950.000 Euro.
„Diese halbjährige Schließung ist leider unumgänglich. Aber mit den umfangreichen und
komplexen Sanierungsarbeiten hat die Stadt Wetter in die Attraktivität dieses städtischen
Sport- und Freizeitbades investiert und dafür gesorgt, dass das Hallenbad dann ab Anfang
Januar allen Schwimmfreunden, den Vereinen und den Schulen weiter für ihre Aktivitäten zur
Verfügung steht“, so Bürgermeister Frank Hasenberg.

Exkursion auf den Spuren von Klimawandel und Klimaschutz

Das Europe Direct Büro Hagen lädt in Kooperation mit der Verbraucherzentrale am 20. Juli von 10 bis 16 Uhr zu einem Spaziergang über den Herdecker Wochenmarkt und einer Schifffahrt auf dem Harkortsee zum Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ ein.
Was hat Klimaschutz mit Essen zu tun? Viel wurde in der letzten Zeit über Klimawandel und Klimaschutz diskutiert. Wie kann jeder einzelne einen positiven Einfluss darauf ausüben? Womit fängt Mann oder Frau am besten an?
Auf dieser Stadtführung wird Referentin Ingrid Klatte von der Verbraucherzentrale NRW den Bezug von saisonalen und regionalen Produkten zu den Zielen der europäischen Klimapolitik herstellen.
Treffpunkt ist um 10 Uhr am Eingang des Hauptbahnhofes. Anschließend folgt eine Busfahrt nach Herdecke. Nach Ankunft und Begrüßung wird der Wochenmarkt mit traditionell überwiegend regional erzeugten Lebensmitteln erkundet. Schließlich wird nach einer Mittagspause von 13 bis 14.30 Uhr die Schifffahrt mit einem schönen Ausblick auf die Landschaft zur gemeinsamen Diskussion zum Thema Konsumwandel genutzt.
Für eine bessere Planung der Veranstaltung wird bis zum 13. Juli eine verbindliche Anmeldung unter sabine.krink@stadt-hagen.de oder unter Telelfon 02331-2073186 benötigt.
Die Kosten der Schifffahrt werden vom Europe Direct Büro Hagen übernommen. An- und Abfahrt, sowie der Verzehr im Rahmen der Mittagspause finden auf eigene Kosten statt.

Exhibitionist gestellt

Altena. Anrufer meldeten gestern Abend einen Mann, der nur
mit Shorts und Sandalen bekleidet an der Fuelbecker Straße im Bereich
der Talsperre unterwegs war. Laut den Zeugenangaben zog der Mann,
jedes Mal, wenn ein Fahrzeug ihn passierte, die Hose herunter und
entblößte sich. Der mutmaßliche Exhibitionist konnte noch in
Tatortnähe angetroffen werden. Den 48-jährigen Lüdenscheider erwartet
nun ein Strafverfahren.

Iserlohner Polizei hat viel zu tun

Polizeibeamte rückten heute, um 00.15 Uhr, zur Bushaltestelle Fritz-Kühn-Platz aus. Dort war eine Mülltonne in Brand geraten. Der Brand konnte durch die Beamten mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Es entstand kein Sachschaden. Warum der Mülleimer in
Brand geriet ist nicht bekannt.

Gestern, gegen 15.50 Uhr, schlug an der Hans-Böckler-Straße ein
bislang unbekannter Täter die Scheibe des PKW eines
Medikamentenzulieferers ein und entwendete neben Tüten mit
Medikamenten auch ein Mobiltelefon. In diesem Zusammenhang wurde eine
verdächtige Person beobachtet, die möglicherweise mit der Tat in
Zusammenhang steht. Die Person verschwand in der Gosengasse und
konnte von Zeugen wie folgt beschrieben werden: Männlich, circa 20-30
Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, schwarze Haare, Bart und
bekleidet mit blauer Arbeitshose. Fahndungsmaßnahmen der Polizei
verliefen bisher erfolglos.

Auch an der Inselstraße verschaffte sich, zwischen Montagmittag
und Dienstagmorgen, ein unbekannter Dieb Zutritt zu einem PKW und
durchsuchte diesen. Er machte offenbar keine Beute. Der Täter
hinterließ 200 Euro Sachschaden.

Einbrecher schlugen heute Morgen, gegen 00.30 Uhr, eine Scheibe
der Brabeckschule ein. Im Gebäude durchsuchten die Täter Schränke und
entwendeten nach bisherigen Erkenntnissen ein Sparschwein. Es
entstanden mehrere hundert Euro Sachschaden. Anwohner konnten mehrere
verdächtige Personen beobachten. Eine Sofortfahndung nach den
Tatverdächtigen verlief jedoch bisher erfolglos. Die insgesamt drei
mutmaßlichen Täter waren männlich, 15-18 Jahre alt und etwa 170-180
Zentimeter groß. Ein Täter trug einen grauen Kapuzenpullover, ein
weiterer eine weiße Jacke sowie der Dritte eine schwarze Jogginghose.

Sachdienliche Hinweise zu allen Fällen nimmt die Polizei Iserlohn
unter 02371/9199-0 entgegen.

Unfall mit 3,7 Promille

Am Dienstag, 27.06.2017, baute ein 37-Jähriger in der Tillmannstraße einen Unfall unter Alkoholeinfluss. Gegen 15.20 Uhr stellte ein 58-jähriger Hagener seinen Opel auf einem Garagenhof ab. Den Schlüssel ließ er zum Entladen stecken. Wenig später hörte
eine Anwohnerin (64), die ihren Audi ebenfalls auf dem Garagenhof
geparkt hatte, einen Knall. Sie sah, wie ein Mann aus dem Opel
davontaumelte. Zuvor war er offenbar in den Audi der 64-Jährigen
gefahren. Die gerufenen Polizisten fanden den 37-Jährigen in einem
Schuppen neben mehreren Falschen hochprozentigen Alkohols auf. Einen
Führerschein besaß der Hagener nicht mehr. Ein erster Alkoholtest
zeigte einen Wert von über 3,7 Promille an. Die Beamten ließen zwei
Blutproben entnehmen und legten eine Anzeige vor. Der Verkehrssünder
verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Das Verkehrskommissariat
ermittelt.

Angreiferin festgenommen

Am 28.06.2017, gegen 06.55 Uhr, griff eine 49-jährige Ennepetalerin vor einer Bäckerei an der Voerder Straße einen Fußgänger grundlos mit Pfefferspray an. Dabei zog sich der
28-jährige Ennepetaler eine leichte Augenverletzung zu. Er begab sich
selbständig in ärztliche Behandlung. Die Beamten nahmen die
aggressive Angreiferin vorläufig fest und brachten sie in das
Gewahrsam der Polizeiwache.

Fahrgäste und Anwohner mit Messer bedroht

Gevelsberg. Am 27.06.2017, gegen 21.00 Uhr, war ein
32-jähriger Gevelsberger in einer S-Bahn in Richtung Hagen unterwegs.
Während der Fahrt pöbelte er mehrere Fahrgäste an und warf eine
Glasflasche in Richtung einer 14-jährigen Schülerin. Als das
Zugpersonal und mehrere Fahrgäste ihn ansprachen, wurden sie von ihm
beschimpft und beleidigt und mit einem Messer bedroht. An der
Haltestelle Gevelsberg-Knapp verließ der Beschuldigte den Zug und
ging in Richtung eines Waldgebietes. Bereits kurze Zeit später wurde
der Polizei mitgeteilt, dass auf der Straße Am Werde eine männliche
Person einen Anwohner mit einem Messer bedrohe und mehrere
Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und Fensterscheiben begehe. Am
Einsatzort trafen die Beamten den Beschuldigten in der Nähe des
Tatortes an. Bei der Durchsuchung seines Rucksackes wurden zwei
Messer und ein Tütchen mit Betäubungsmittel aufgefunden und
sichergestellt. Bei seiner Festnahme leistete der 32-jährige
Gevelsberger erheblichen Widerstand. Er wurde aufgrund seines
verwirrten und aggressiven Zustandes in ein Krankenhaus gebracht.

Lkw prallt gegen Bahnschranke

Ennepetal. Am 27.06.2017, gegen 07.45 Uhr, prallte der
Fahrer eines Lkw mit grauer Plane und einer bisher nicht bekannten
Firmenaufschrift beim Überqueren der Bahngleise an der Milsper Straße
in Richtung Wilhelmstraße gegen eine bereits herunter senkende
Bahnschranke. Der Verursacher fuhr weiter, ohne eine
Schadensregulierung eingeleitet zu haben. Die Polizei bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 02333/9166-4000.

Männer greifen Paar an und flüchten

Gevelsberg. Am 27.06.2017, um 23.25 Uhr, griffen zwei
männliche Personen auf der Mittelstraße ein Pärchen an. Das Pärchen
befand sich innerhalb einer Gruppe, als zwei Unbeteiligte sich
näherten und den 21-jährigen Mann anpöbelten. Ein Täter schlug dem
Mann mit der Faust ins Gesicht, der andere Täter schlug der 22-
Jährigen ins Gesicht und trat nach ihr. Beide erlitten leichte
Verletzungen und wurden noch vor Ort von der Besatzung eines
Rettungswagens ärztlich versorgt. Die Täter liefen in unbekannte
Richtung davon. Laut Zeugenaussagen waren die Täter etwa 20 bis 25
Jahre alt und etwa 170 und 175 cm groß. Die kleinere Person hat nach
Angaben der Zeugen ein südländisches Aussehen, kurze schwarze Haare
und trug eine Bomberjacke. Der andere Mittäter hat eine schlanke
Figur, kurze blonde hochgegelte Haare und trug ein weißes T-Shirt.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer
02332/9166-5000.

Bilderbuchkino in der Stadtteilbücherei Haspe

Am Dienstag, 4. Juli, sind wieder alle Kinder ab vier Jahren zusammen mit ihren Eltern, Großeltern oder Paten um 16 Uhr zum Bilderbuchkino in die Stadtteilbücherei Haspe (im Torhaus) eingeladen. Diesmal wird die Geschichte „Ich bin der Stärkste im ganzen Land!“ von Mario Ramos erzählt: Eines Tages beschließt der Wolf mal wieder durch den Wald zu gehen, um zu hören, wie die anderen Tiere über ihn reden. Alle, vom kleinen Häschen, über Rotkäppchen oder den drei kleinen Schweinchen, erschrecken vor seiner pompösen Erscheinung und beteuern angstvoll, dass er der Stärkste im ganzen Land ist. Der Wolf wird immer stolzer und fühlt sich glücklich und zufrieden. Aber im Märchenwald ist es wie im realen Leben. Es gibt immer einen, der noch größer, noch schöner oder noch stärker ist. Ein kleiner Kröterich stoppt schließlich den Egotrip des Wolfes, als er ihm seine riesige Drachenmutter vorstellt, die eindeutig die Stärkste im ganzen Land ist.
Beim Bilderbuchkino schauen die Kinder in einem verdunkelten Raum auf Dias, während der Vorleser die Geschichte dazu erzählt. Dadurch entsteht fast schon eine Kinoatmosphäre und die Kinder können gebannt der Geschichte lauschen. Die Vorstellung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstaltung dauert ca. 45 Minuten. Weitere Informationen unter Telefon 02331-2074297.

197.FREITAGSKONZERT

Am Freitag, den 7. Juli, findet um 18.00 Uhr das 197. Freitagskonzert

in der Johanniskirche Hagen am Markt statt.

Zum 500. Reformationsjubiläum ist das Konzert Martin Luther als „Liedermacher“

gewidmet. Der Reformator Luther wurde auch zu einem der bedetendsten

Melodienschöpfer und Textdichter der evangelischen Kirche.

Er schrieb Psalmlieder, Übertragungen lateinischer Hymnen, Erweiterungen mittelalterlicher

Kyrie-Gesänge, Fest- und Katechismuslieder und liturgische Gesänge, um

den Menschen in deutscher Sprache die zentralen Glaubensaussagen der Reformation

auf musikalischem Wege zu vermitteln.

Die Johanniskantorei wird unter der Leitung von KMD Manfred Kamp einige der

Luthermelodien in Chorsätzen von Hassler, Bach, Schütz und Distler vorstellen.

Manfred Kamp spielt Choralbearbeitungen von Mendelssohn, Bach, Reger, Pepping

und Duruflé.

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Kollekte für die MUSIK AN JOHANNIS

gebeten.

 

Historische Bunker-Touren mit der VHS

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 1. Juli, von 13 bis 16 Uhr, wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.
Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.
Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen AralL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.
Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/2073622.