Tipps rund um die Urlaubsreise 2017

Das Gute zuerst: Mit wenigen Ausnahmen gibt es keine Aufschläge mehr für das Telefonieren, Simsen und Surfen im EU-Urlaub. Ab dem 15.06.2017 entstehen für Reisende keine Extra-Kosten mehr für die vorübergehende Nutzung von Smarphone und Tablet im europäischen Ausland. Gemäß dem Motto „Roam like at Home“ kosten Telefonie, SMS und mobile Datennutzung auf Reisen in die EU-Mitgliedsstaaten dann grundsätzlich genauso viel wie zu Hause.

Benjamin Korte, Leiter der Beratungsstelle: „Achtung aber bei Urlauben außerhalb der EU, wie
z. B. in der Schweiz, in der Türkei oder auch z. B. auf Kreuzfahrten. Hier müssen weiterhin Aufschläge gezahlt werden.“

Auf jeden Fall sollte nach dem Urlaub die Mobilfunkrechnung besonders aufmerksam kontrolliert werden.

Mit ins Gepäck gehört auf jeden Fall auch eine gute Reisekrankenversicherung, denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen im Ausland nur eingeschränkten oder gar keinen Schutz. Benjamin Korte: „Mit der wichtigste Punkt: der Rücktransport. Er sollte schon erfolgen können, wenn er medizinisch „sinnvoll“ ist. Gemäß manchen Bedingungen muss er aber medizinisch „notwendig“ sein.“ Jahresverträge sind schon für unter fünf Euro, aber auch für das Dreifache zu bekommen.

Viele Anbieter haben auch spezielle Tarifangebote für Familien im Programm. Jahresverträge gibt es bei manchen Gesellschaften schon ab 14 Euro. Deshalb empfiehlt sich, den Umfang der Versicherung vorher genau zu prüfen und mit anderen Tarifen zu vergleichen. Vor allem sollte darauf geachtet werden, bis zu welchem Alter mitversicherte Kinder Versicherungsschutz genießen. Denn die Versicherer haben sehr unterschiedliche Regelungen.

Ebenfalls einpacken sollten Verbraucher Informationen zum Thema: „Mit dem Flieger auf Pauschalreise“.

Was passiert bei Flugverspätungen?

Was passiert, wenn das Gepäck nicht ankommt?

Die Verbraucherzentrale in Hagen hat einen Spickzettel fürs Handgepäck mit den wichtigsten Verhaltensmaßnahmen zusammengestellt. Der Spickzettel kann zusammen mit einem kleinen Präsent in der Beratungsstelle, Hohenzollernstraße 8 (im Volkspark) abgeholt werden.

Aber auch nach dem Urlaub ist die Verbraucherzentrale die richtige Anlaufstelle, wenn die Reise nicht den Vorstellungen entsprach. Ganz wichtig: Innerhalb von 4 Wochen muss gegenüber dem Reiseveranstalter reklamiert werden. Bei Mängel sollte schon im Urlaub an die Beweise gedacht werden, z. B. in Form von Fotos.

Für Fragen rund um die Reise stehen die Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale Hagen, Hohenzollernstraße 8 zur Verfügung.

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