Zuwanderung aus Südosteuropa

Verstärkte Prüfung des Aufenthalts und der Lebensverhältnisse durch ausländerrechtliche Kontrollen. Im Rahmen regelmäßiger Kontrollen haben gestern (20. Juni) unter Federführung der Ausländerbehörde der Stadt Hagen Mitarbeiter der Wohnungsaufsicht, der Polizei, des Jobcenters und des Stadtordnungsdienstes in den Vormittagsstunden acht Häuser in verschiedenen Stadtteilen aufgesucht.

Ziel war es, unter anderem den Meldestatus der dort untergekommenen Familien zu überprüfen. Dabei wurden circa 265 Personen melde- und ausländerrechtlich überprüft. Bei neun Hausbewohnern wurden Ausweisdokumente eingezogen, da sie einwohnermelderechtlich nicht erfasst sind und der weitere Aufenthaltsstatus geklärt werden muss. Darüber hinaus werden 31 Personen abgemeldet, da sie sich unter den gemeldeten Anschriften nicht mehr aufhalten und sie sich nicht ordnungsgemäß abgemeldet haben. Sofern diese Personen im öffentlichen Leistungsbezug stehen sollten, wird das Jobcenter Leistungseinstellungen überprüfen, um möglichen Leistungsmissbrauch einzudämmen.

Die Polizei konnte eine Aufenthaltsermittlung durchführen. Vorgefundene Müllproblematiken und Wohnungsmängel werden an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

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