Kleiner Spatz beschäftigt die Polizei

Am gestrigen 20. Juni waren Bochumer Polizeibeamte plötzlich in
einen tierischen Einsatz eingebunden, als sie von einer aufgeregten
Frau (41) um Hilfe gebeten wurden.

Was war in den heißen Mittagsstunden passiert? „Aus heiterem
Himmel“ war die Bochumerin Opfer eines „Luftangriffs“ geworden. Ein
Spatzenjunges machte offensichtlich seine ersten Flugversuche im
Bochumer Luftraum.

Als die Kraft in der heißen Mittagssonne nachließ, landete der
junge Sperling auf dem Kopf der Spaziergängerin. Hier fühlte sich der
Piepmatz augenscheinlich so wohl, dass er seinen neuen Landeplatz
nicht mehr verlassen wollte.

Gutes Zureden der Beamten und selbst das Absetzen des Tieres
konnten den kleinen Piepmatz nicht davon überzeugen, zu seinen
Artgenossen zurückzukehren. Stets raffte er sich wieder auf, drehte
eine Runde und landete unter den Augen der Polizeibeamten wieder auf
dem Haupt der 41-Jährigen. Diese hatte in der Zwischenzeit ihre Angst
verloren und den kleinen Vogel in ihr Herz geschlossen.

Jetzt kreist der kleine Spatz schon wieder über Bochum, von neuen
spektakulären Landungen ist uns nichts bekannt.

 

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