SEK-Einsatz in Iserlohn

Iserlohn. Am heutigen Montag, um 19:30 Uhr, kam es zu
einer Gefährdungslage in der Weststraße. Hier verschanzte sich ein 51-jähriger Mann in seiner Wohnung im 2. OG und drohte damit, sich
umzubringen. Er hielt die Polizei bis ca. 21:30 Uhr in Atem. Einem
Spezialeinsatzkommando des Polizeipräsidiums Dortmund gelang es, den
Aggressor beim Verlassen seiner Wohnung zu überwältigen. Er wurde dem
Polizeigewahrsam zugeführt, wo eine Einweisung in eine Klinik in
Hemer geprüft wird. Die Ermittlungen zur Motivlage dauern an.

Sexueller Übergriff nach Disko-Besuch

Freudenberg. Das Siegener Kriminalkommissariat 1 ermittelt aktuell gegen drei
noch unbekannte Tatverdächtige wegen eines Sexualdelikts. Eine
20-jährige Frau nutzte am frühen Sonntagmorgen (18.06.2017) das
Angebot von drei Männern, sie nach einer durchfeierten Nacht in einer
Freudenberger Diskothek nach Hause zu fahren. In der Zeit zwischen
04:30 Uhr und 05:00 Uhr kam es dann in dem Auto der Verdächtigen,
vermutlich einem dunkelblauen VW ähnlich einem Touran mit der
Stadtkennung MK-?? (möglicherweise auch AK-), zu dem Übergriff.
Anschließend setzten die Männer die 20-Jährige an der Straße vor der
Diskothek ab und fuhren davon. Der vermeintliche Haupttäter konnte
wie folgt beschrieben werden: Südländisches Erscheinungsbild, ca.
25-30 Jahre alt, 195 cm groß mit kurzen, schwarzen Haaren und ohne
Bart. Bekleidet war die Person mit einem weißen T-Shirt mit einem
schwarzen Muster und vermutlich einer dunklen Hose. Zudem sprach der
Verdächtige Deutsch mit einem deutlichen Akzent. Die beiden anderen
Männer waren deutlich kleiner, augenscheinlich älter und ebenfalls
vom äußeren Erscheinungsbild Südländer mit dunklen Haaren. Der Fahrer
hatte dabei schon leicht gräulich melierte Haare, war etwa 40 Jahre
alt und hatte einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einem blauen
Oberteil. Das Siegener Kriminalkommissariat 1 ermittelt mit Hochdruck
und bittet darum, dass sich mögliche Zeugen unter 0271-7099-0 bei der
Polizei melden. Insbesondere sind die Ermittler an Hinweisen zu dem
vermeintlichen VW Touran und zu den drei verdächtigen Männern, die
sich im Zeitraum vor der Tat auch in der Diskothek aufgehalten haben
sollen, interessiert. Weitergehende Auskünfte können aufgrund der
laufenden Ermittlungsverfahrens nicht erteilt werden.

NRW pflanzt rund 4.000 Bäume

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Straßen.NRW hat in den vergangenen Monaten wieder umfangreiche Bepflanzungen an den Bundesautobahnen, den Bundes- und Landesstraßen durchgeführt; ebenso auf Flächen, die dem Ausgleich- und Ersatz für die durch den Straßenbau verursachten Eingriffe in die Landschaft dienen.

Etwa 4.000 Bäume sind seit Oktober 2016 parallel der Straßen gepflanzt worden. Bäume benötigen für ein gutes Wachstum geeignete Standorte. Bereits in der Planungsphase muss Straßen.NRW die notwendigen Voraussetzungen für die langfristige Entwicklung der Bäume berücksichtigen. Gepflanzt wurden auch circa 330 Obstbäume auf Streuobstwiesen. Zusätzlich hat Straßen.NRW insgesamt circa 166.500 Sträucher gepflanzt.

Häufig gleichen Pflanzungen nicht nur den Eingriff in die Natur aus, sondern übernehmen auch an Straßen wichtige Funktionen. Der Verlauf einer Straße lässt sich zum Beispiel durch Sträucher und Bäume optisch betonen. Pflanzen tragen zudem wesentlich zur Stabilität von Straßenböschungen bei. Und auch für die Tierwelt sind die Pflanzen in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung.

Der Umgang mit den Pflanzen und die Pflanzarbeiten erfordern große Sorgfalt. Die Pflege der Neupflanzungen genießt bei Straßen.NRW einen hohen Stellenwert und umfasst einen Zeitraum von drei Jahren.

Für diese Begrünungsmaßnahmen hat Straßen.NRW circa 2,2 Millionen Euro ausgegeben. Die Lieferung und Pflanzung der Gehölze kostete rund 1,3 Millionen Euro. Für die im Regelfall dreijährigen Pflegearbeiten werden circa 850.000 Euro ausgegeben.

Fitz Lange Gedächtnis Fußball Turnier

Am Freitag, 23. Juni, findet auf dem Kunstrasenplatz am Höing, Am Sportpark 16 a, das diesjährige „Fitz Lange Gedächtnis Fußball Turnier“ statt. Veranstalter ist die Drogentherapeutische Ambulanz der Stadt Hagen. Wie auch in den vergangenen Jahren treten Mannschaften aus verschiedenen Drogenhilfe-Einrichtungen aus ganz NRW gegeneinander an. Das Turnier beginnt um 10 Uhr und wird gegen 15 Uhr mit der Pokalverleihung enden. Die Schirmherrschaft übernimmt, nach dem Versterben des Gründers und langjährigen Leiters der Drogenhilfe Hagen, dessen Ehefrau Brigitte Lange. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Alle Teilnehmer des Turniers würden sich über reges Interesse und den Besuch sportbegeisterter Hagener Bürgerinnen und Bürger freuen.

Regionalexpress 1 – Diebstahlsduo im Fokus

Auf der Suche nach Schlafenden und Betrunkenen der Bundespolizei

Essen – Dortmund – Menden – Minden – Herne. Bereits im
Essener Hauptbahnhof rückten zwei mutmaßliche Taschendiebe
Sonntagmorgen (18. Juni) in den Fokus von zivilen
Taschendiebstahlsfahndern der Bundespolizei.

Nachdem die beiden Männer (17/ 17) in den RE 1 in Richtung
Dortmund eingestiegen waren, nutzten auch die Bundespolizisten den
Zug. Im Inneren versuchten die beiden Diebe dann einer schlafenden
30-jährigen Frau aus Menden, dass Smartphone zu stehlen.

Nach Angaben der Geschädigten war sie mit ihren beiden
Begleiterinnen (22/ 23) immer wieder eingeschlafen. Dies hatten die
beiden Tatverdächtigen ausgenutzt und versuchten der 30-Jährigen das
Smartphone zu stehlen. Diese erwachte jedoch bevor einer der
17-Jährigen das Gerät stehlen konnte. Sofort schrie die Frau aus
Menden beide Diebe lautstark an, welche sich daraufhin aus den
„Staub“ machten.

Bundespolizisten nahmen die polizeibekannten Männer in einem
anderen Wagon fest. Auf der Wache ergab eine Überprüfung des Duos,
dass die Beiden bereits wegen zahlreicher Diebstahlsdelikte
polizeibekannt waren.

Gegen das Duo, welches in Herne und Minden ihren Wohnsitz hat,
wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Diebstahl
eingeleitet. Auf Grund fehlender Haftgründe mussten die beiden
algerischen Staatsangehörigen später wieder entlassen werden.

Schleuser am Dortmunder Flughafen festgenommen

Bundespolizei liefert 36-jährigen Georgier in JVA ein.

Gestern Morgen (18. Juni) konnten Einsatzkräfte
der Bundespolizei einen 36-Jährigen georgischen Staatsangehörigen am
Dortmunder Flughafen fest.

Der Mann wollte gegen 08:30 Uhr mit einem Flug aus Kutaisi
(Georgien) kommend am Dortmunder Flughafen einreisen. Dabei wurde er
durch Einsatzkräfte der Bundespolizei grenzpolizeilich kontrollierte.

Die Überprüfung er gab, dass es sich bei dem Georgier um einen
verurteilten Schleuser handelte. Das Amtsgericht in Frankfurt Oder
hatte ihn wegen Einschleusen von Ausländern zu einer Geldstrafe von
4.750,- Euro verurteilt.

Da er „nur“ 3.618,- Euro Bargeld verfügte, lieferten ihn
Bundespolizisten zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 95
Tagen in die Dortmunder JVA ein.

Polizei beteiligt sich am bundesweiten Verkehrssicherheitstag

Am 17. Juni fand der diesjährige bundesweite
Verkehrssicherheitstag statt, woran sich auch die Hagener Polizei
beteiligt hat.

„Weil Leben schön ist“ – Dies ist ein bekannter Slogan der
bundesweiten Plakataktion „Runter vom Gas“, welche seit geraumer Zeit
in Ortschaften und auf Autobahnen die Autofahrer zum Fahren mit
vorgeschriebener Geschwindigkeit anregen will. Jedes Jahr sterben
viele Menschen bei Verkehrsunfällen, bei denen die vorgeschriebene
Geschwindigkeit missachtet wird.

Leider kam es auch am Tag vor der Aktion wieder zu einem tödlichen
Verkehrsunfall in Mönchengladbach, bei dem ein unbeteiligter
Fußgänger von einem Fahrzeugführer getötet wurde, da dieser sich
mutmaßlich mit einem zweiten Autofahrer ein illegales Autorennen
geliefert haben soll.

Die Hagener Verkehrssicherheitsberater wollten jedoch im Gespräch
den Autofahrern zeigen, dass selbst eine geringe
Geschwindigkeitsüberschreitung einen folgenschweren Unfall nach sich
ziehen kann.

In einem Video wurde gezeigt, wie in einer 30er Zone ein Fahrzeug
mit 40km/h ein Kind anfährt, welches gerade die Straße überqueren
will.

Wäre der Autofahrer die vorgeschriebenen 30km/h gefahren, hätte er
zirka fünf Meter vor dem Kind sein Fahrzeug zum Stehen bringen
können. Es wäre nichts geschehen.

Also denken Sie bei der nächsten Autofahrt daran: Das Leben ist
schön und wir haben leider nur eines davon. Halten Sie sich an die
vorgeschriebene Geschwindigkeit, damit es zu keinem schweren
Verkehrsunfall kommt.

Ladendieb versucht zu entkommen

Hagen. Am Freitag, 16.06.2017, kam es zu einem räuberischen
Diebstahl in der Freiligrathstraße. Gegen 21.25 Uhr beobachtete ein
42-jähriger Ladendetektiv eines Supermarktes über die
Videoüberwachung, wie ein Mann (33) mehrere Gegenstände aus den
Verkaufsregalen entnahm. Mit der Beute versuchte der Dieb, durch den
Eingang das Geschäft wieder zu entkommen. Als ihn der Detektiv dort
aufhalten wollte, riss sich der 33-Jährige los, stieß den Detektiv
zur Seite und versuchte wegzurennen. Gemeinsam mit weiteren
Mitarbeitern und Kunden brachte der 42-Jährige den Dieb zu Boden.
Dort konnten die Helfer ihn bis zum Eintreffen der Polizei
festhalten. Die Ermittlungen dauern an.

Einbrecher nutzen Stühle und Sonnenschirme als Sichtschutz

Hagen. In der Nacht von Sonntag auf Montag, 19.06.2017,
brachen Unbekannte in eine Konditorei in der Dortmunder Straße ein.
Der Inhaber des Geschäfts bemerkte den Einbruch in den führen
Morgenstunden. Nach ersten Ermittlungen hebelten die Täter so stark
an einem Schaufenster, dass die Scheibe zu Bruch ging. Das
entstandene Loch verdeckten die Einbrecher anschließend mit Stühlen
und Sonnenschirmen des Außenbereichs der Konditorei. Im Gebäude
durchwühlten sie Schränke und Schubladen. Allerdings mussten die
Einbrecher das Geschäft wieder ohne Beute verlassen. Die Kripo
sicherte Spuren am Tatort und sucht nach Zeugen. Hinweise nimmt die
Polizei unter 02331 986 2066 entgegen.

Piraten: Vorratsdatenspeicherung ab Juli – aber nicht für Freifunk im EN-Kreis!

Freifunker erleichtert: sie sind vom neuen Gesetz bis auf Weiteres nicht
betroffen

(Piraten EN) Freifunk ist ein spendenfinanziertes Netz in Bürgerhand, welches durch
Ehrenamtler aufgebaut wird. Allein im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es inzwischen
mehr als 1.500 Zugangspunkte. Ein Zugangspunkt wird durch einen Freifunk-
Router realisiert. Der gemeinnützige Verein Freifunk im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V.
bietet dazu die Möglichkeiten und betreibt die notwendige zentrale
Infrastruktur. Er kooperiert mit allen Kommunen im Kreis und hat mit ihnen
zusammen beispielsweise Geflüchtetenunterkünfte, Wohnungslosenunterkünfte und
öffentliche Gebäude mit Internet über Freifunk versorgt.

Gefahr für Freifunk bestand nun durch ein im Jahr 2015 von der großen
Koalition im Bund beschlossenes neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.
Dieses Gesetz muss von Internet-Zugangsanbietern bis Juli 2017 umgesetzt
werden. Sie sind ab dann verpflichtet, anlasslos sensible personenbezogene
Daten über jeden Internetnutzer zu speichern. Für den Freifunk-Verein würde
der dazu notwendige Aufwand eine nicht zu stemmende Aufgabe darstellen.
Weiterhin würde dies dem Ziel von Freifunk, ein überwachungsfreies Netz zur
Verfügung zu stellen, widersprechen.

Jetzt hat die Bundesnetzagentur klar gestellt, dass Freifunk keine
Überwachungsinfrastruktur aufbauen muss, so lange nicht geklärt ist, ob
Freifunk unter das Gesetz fällt. Laut Aussage der BNetA gäbe es „erhebliche
Zweifel“, ob Freifunk ein Internetzugangsdienst im Sinne des Gesetzes sei.
Selbst wenn die Bundesnetzagentur später zur Auffassung kommen sollte, dass
dies der Fall sei, wäre weiter unklar, ob etwas gespeichert werden müsse.
Schließlich vergibt Freifunk keine Benutzerkennungen, so dass eine sinnvolle
Sammlung personenbezogener Daten kaum möglich ist.[1]

Christoph Haas, Vorsitzender des Freifunk im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V.: „Die
Nutzung des Freifunk-Netzes wird über Juli 2017 hinaus ein großes Maß an
Freiheit bedeuten. Wir bieten ein kostenloses, unbegrenzt nutzbares,
überwachungsfreies und unzensiertes Netz. Durch die derzeitige Situation für
Freifunk beim Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung erhalten wir ein weiteres
Alleinstellungsmerkmal. Wer sich gegen anlasslose Massenüberwachung
aussprechen und aktiv etwas dagegen tun will, kann dies nun auch, indem er
einen Freifunk-Router aufstellt!”

Anfang Juni äußerte sich der Wittener Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack
bereits auf abgeordnetenwatch.de. Er sei guter Dinge, dass für Freifunk eine
Regelung gefunden werde, die dessen Fortbestehen ermöglichen werde. Weiterhin
bekannte er sich zu Freifunk als ein Projekt, das er in seinem Wahlkreis sehr
gerne unterstütze und welches ihm am Herzen liege.[2] Auch diese Unterstützung
aus Berlin stimmt die Freifunker im Ennepe-Ruhr-Kreis optimistisch.

Stefan Borggraefe, Pressesprecher des Freifunk-Vereins und Wittener
Ratsmitglied: „Mehrere Freifunker haben gegen das unserer Meinung nach
grundrechtswidrige Gesetz beim Bundesverfassungsgericht geklagt. Auch wenn wir
uns über das weiterhin befreite Gallische Dorf Freifunk im ringsum überwachten
Internet freuen, wünschen wir uns weiterhin eine erfolgreiche Klage und
weniger anlasslose Überwachung für das gesamte Internet.“

Der Freifunk im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V. trifft sich am 20. Juni wie jeden
dritten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Haus Fründt in Witten. Gäste, die sich
für Freifunk interessieren und mitmachen wollen sind immer willkommen! Im
Internet finden sich weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten unter
http://freifunk-en.de.

DRK-Landeswettbewerb dieses Jahr in Hagen

Der 65. DRK-Landeswettbewerb wird in diesem Jahr in Hagen stattfinden: am Samstag, 8. Juli 2017. Hierzu erwarten wir fast 500 Rotkreuzler, Jugendrotkreuzler und Gäste.

Am Wettbewerb, der vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ausgerichtet wird, werden die Siegergruppen der DRK-Kreiswettbewerbe in Westfalen-Lippe teilnehmen. Dabei werden sie unter anderem mit gespielten Notfällen konfrontiert, deren „Opfer“ sie unter den Augen von Schiedsrichtern mit ihren vielfältigen Kenntnissen aus Erster Hilfe, Sanitätsdienst und Co. versorgen müssen. Parallel zum DRK-Landeswettbewerb wird in Hagen der Jugendrotkreuz (JRK) – Landeswettbewerb der Stufe III für die 17- bis 27-jährigen Jugendrotkreuzler stattfinden.

Angestellten mit Messer angegriffen

Am 18.06.2017, gegen 17.00 Uhr, kam es in einer Gaststätte in Gevelsberg an der Mittelstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 21-jährigen Schwelmerin und einem Angestellten. Im weiteren Verlauf zog die Beschuldigte ein Messer aus ihrer Kleidung und verletzte ihren Kontrahenten leicht am Oberarm. Der Geschädigte wurde
mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Beschuldigte
wurde noch am Tatort vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache
gebracht.

Informations-Veranstaltung Ärzte ohne Grenzen in Haspe

Sie interessieren sich für die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen und möchten
mehr erfahren?

Ärzte ohne Grenzen lädt alle Interessierten zu einem Informationsabend ein,
bei dem ein Projektmitarbeiter die Organisation vorstellt, Möglichkeiten der
Mitarbeit aufzeigt und über seine persönlichen Erfahrungen berichtet

am 27.07.2017 um 19:00 Uhr
Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe
Schulungsraum
Brusebrinkstraße 20, 58135 Hagen

ÄRZTE OHNE GRENZEN ist eine private, internationale, medizinische Hilfsorganisation.
Die Organisation hilft Menschen, die durch (Bürger-) Kriege
oder Naturkatastrophen in Not geraten. ÄRZTE OHNE GRENZEN gewährt
diese Hilfe allen Opfern, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, politischen
oder religiösen Überzeugung. Im Namen der universellen medizinischen
Ethik und des Rechts auf humanitäre Hilfe arbeitet ÄRZTE OHNE
GRENZEN neutral und unparteiisch und fordert ungehinderte Freiheit bei
der Ausübung ihrer Tätigkeit. Darüber hinaus engagiert sich die Organisation
als Sprachrohr für Menschen in Not. Die Mitarbeiter beziehen öffentlich
Stellung, wenn sie selbst Zeugen von massiven Menschenrechtsverletzungen
oder schweren Verstößen gegen das humanitäre
Völkerrecht werden.

Jährlich arbeiten etwa 2.500 internationale und rund 25.000 nationale
Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN in rund 60 Ländern. Ihre Kompetenz
und ihre Einsatzbereitschaft für Menschen in Not wurden 1999 mit
dem Friedensnobelpreis geehrt.

Die Aktivitäten sind dabei sehr vielfältig: Wiederaufbau und Inbetriebnahme
von Krankenhäusern oder Gesundheitszentren, mobile Kliniken
zur Versorgung von ländlichen Gebieten, Impfprogramme, medizinische
Versorgung in Flüchtlingslagern, psychologische Betreuung, Aufbau von
Ernährungszentren, Wasser- und Sanitärprojekte sowie Gesundheitsversorgung
von besonders gefährdeten Gruppen (z.B. Straßenkinder,
Slumbewohner). Wir arbeiten in allen Projekten mit nationalem Personal
zusammen und legen Wert auf die Fort- und Weiterbildung der einheimischen
Mitarbeiter.

Weitere Informationen: http://www.aerzte-ohne-grenzen.de

Erhöhung der Pfändungs-Freigrenzen – Anpassung nicht verpassen

Die Verbraucherzentrale NRW – Beratungsstelle Hagen informiert:

Ab dem 1. Juli 2017 können Schuldner mit regelmäßigem Einkommen ein Plus in ihrer Haushaltskasse verbuchen: Die Pfändungsfreigrenzen werden um gut 5,5 Prozent erhöht. Das macht bei einer Pfändung von Einkommen auf der untersten Stufe fortan einen Freibetrag von 1.139,99 Euro, beim Pfändungsschutzkonto sind künftig 1.133,80 Euro geschützt. „Die neuen Pfändungsfreigrenzen gelten ohne Übergangsregelung und müssen automatisch sowohl von Arbeitgebern bei Lohnpfändungen und Lohnabtretungen als auch von Kreditinstituten bei einem Pfändungsschutzkonto beachtet werden“, pocht die Verbraucherzentrale NRW darauf, den ohnehin am Existenzminimum wirtschaftenden Schuldnern die Erhöhung des ihnen zustehenden Einkommens umgehend einzuräumen. Per Gericht oder Vollstreckungsstelle öffentlicher Gläubiger festgesetzte individuelle Freibeträge muss der Schuldner selber ändern lassen. Mit den folgenden Tipps weist die Verbraucherzentrale NRW den Weg, um die Anpassung an die neuen Pfändungsfreigrenzen nicht zu verpassen:

  • Neue Pfändungstabelle beachten: Die neue Pfändungstabelle erfasst alle Arbeitseinkommen und pfändbaren Sozialleistungen, die nach dem 1. Juli 2017 zur Auszahlung gelangen. Durch die Erhöhung kann etwa ein alleinstehender Schuldner ohne Unterhaltspflicht bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 1.300 Euro jetzt 1.183,66 Euro von seinem Lohn behalten. Ist er für eine Person unterhaltspflichtig, kann nichts gepfändet werden. Die aktuellen Pfändungsgrenzen sind im Internet unter www.bundesgesetzblatt.de zu finden. Eine Übersicht gibt es auch in der Hagener Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW, Hohenzollernstraße 8.
  • Automatische Berücksichtigung: Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, die neuen Pfändungsfreibeträge automatisch zu beachten, und zwar auch bei schon länger laufenden Pfändungen und Abtretungen. Vorsorglich empfiehlt es sich jedoch, dass sich von Pfändung oder Abtretung betroffene Schuldner beim Arbeitgeber oder Sozialleistungsträger erkundigen, ob die neue Pfändungstabelle bekannt ist und angewendet wird. Damit kann irrtümlichen Auszahlungen an den pfändenden Gläubiger vorgebeugt und eine möglicherweise Arbeitsplatz gefährdende Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber vermieden werden.
  • Automatische Anpassung Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Die automatische Anpassung an die neuen Freigrenzen gilt natürlich auch beim Pfändungsschutzkonto. Kreditinstitute müssen hier sowohl den geänderten Sockelfreibetrag von jetzt 1.133,80 Euro für den Kontoinhaber als auch die angehobenen Freibeträge für weitere Personen (426,71 Euro für die erste, weitere jeweils 237,73 Euro für die zweite bis fünfte Person) automatisch berücksichtigen. Betroffene müssen keine neuen Bescheinigungen vorlegen.
  • Rückforderungen: Überweisen Arbeitgeber, Sozialleistungsträger oder Kreditinstitute versehentlich noch nach der alten Tabelle, kann der Schuldner von diesen die Nachzahlung der irrtümlich an den Pfändungsgläubiger zu viel gezahlten Beträge verlangen.
  • Achtung! Keine Automatik bei Gerichtsbeschluss oder Bescheid: Für Pfändungen, bei denen der unpfändbare Betrag vom Gericht oder durch einen vollstreckenden öffentlichen Gläubiger individuell bestimmt wurde, wirken die neuen Pfändungsfreigrenzen leider nicht automatisch. Dies ist zum Beispiel bei einem gerichtlichen Beschluss wegen höheren Einkommens und entsprechend höherem Freibetrag bei einer Kontopfändung der Fall: Hier ist möglichst schnell beim Vollstreckungsgericht zu beantragen, dass der Beschluss abgeändert wird und die Freigrenzen angehoben werden. Hat der öffentliche Gläubiger den Freibetrag per Bescheid bestimmt, muss bei diesem eine entsprechende Änderung beantragt werden. Hierbei ist Eile geboten, denn die alten Beschlüsse und Bescheide gelten so lange, bis dem Kreditinstitut eine anders lautende Entscheidung zugeht.

Zwei verletzte Motorradfahrer bei Unfall

Am Sonntag wurde die Feuerwehr Sprockhövel gegen 15.40 Uhr zur Schwelmer Straße gerufen. Kurz vor der Auffahrt zur Bundesautobahn war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Cabriolet und zwei Motorrädern gekommen, von denen eines vollkommend zerstört worden ist. Die beiden Motorradfahrer mussten aufgrund ihrer Verletzung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Die
Einsatzkräfte der freiwilligen Wehr sicherten die Unfallstelle ab und
stellten den Brandschutz sicher. Nach der Erstbehandlung durch den
Rettungsdienst unterstütze die Feuerwehr den Transport der Verletzten
zum Rettungswagen. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden mit
Bindemitteln aufgenommen. Gegen 17.20 Uhr konnte der Einsatz dann
beendet werden. Während der Rettungsarbeiten war die Schwelmer Straße
in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Feuerwehr Sprockhövel war mit
4 Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften vor Ort.

Start in die „großen“ Ferien

München. Nach den Staus der vergangenen Wochenenden durch Pfingsturlauber geht es am kommenden Wochenende mit starkem Reiseverkehr weiter: In Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beginnen die Sommerferien. Zwar sind noch keine Megastaus mit stundenlangem Stillstand zu erwarten. Eng wird es dennoch vor allem im Norden und im Osten der Republik. An den kommenden zwölf Ferienwochenenden müssen Autofahrer im gesamten Bundesgebiet mit Staus und Behinderungen rechnen.

Die größten Staustrecken:

Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee – A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden – A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – A 1 /A 7/A 23 / A 24 Großraum Hamburg – A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau – A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck – A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt- Karlsruhe – Basel – A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – A 7 Hamburg – Flensburg – A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte – A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg – A 9 Berlin – Nürnberg – München – A 72 Chemnitz – Plauen – Hof – A 93 Inntaldreieck – Kufstein – A 99 Umfahrung München

Auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland sind ebenfalls Engpässe einzuplanen. Staus müssen vor allem auf den klassischen Urlaubsrouten in Österreich (Tauern-, Inntal-, Brenner- und Karawankenautobahn), der Schweiz (Gotthard- und San Bernardino-Route) und Italien (Brennerautobahn sowie Fernstraßen in Küstennähe) eingeplant werden. Etwas mehr Zeit benötigen Reisende auch an den Grenzen nach Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und in die Türkei.

Tag der Architektur

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen beteiligt sich mit dem umgestalteten Abschiedsraum am historischen Eduard-Müller-Krematorium am diesjährigen „Tag der Architektur“ am Samstag, 24. Juni. Als eines von insgesamt 326 Objekten in NRW kann der neue Abschiedsraum im denkmalgeschützten, historischen Eduard-Müller-Krematorium in der Zeit zwischen 12 und 16 Uhr besichtigt werden.
Neben dem Abschiedsraum können auch die historische Andachtshalle sowie die Einäscherungsanlage besichtigt werden. Um 14.30 Uhr wird es zusätzlich eine fachkundige Führung des Krematoriumsverwalters geben.
Neben Vertretern der Friedhofsverwaltung des WBH werden die Architekten Jutta Heinze und Giacomo Riggio vom Architekturbüro Heinze aus Duisburg Interessierten gerne Rede und Antwort stehen.

Trödel  in der Stadtbücherei

In der Stadtbücherei auf der Springe wird weiter getrödelt: Während sich der Sachbuchtrödel dem Ende zuneigt und am Dienstag noch mit Rabatten lockt, kommen ab Donnerstag, 22. Juni, ausrangierte Romane, Hörbücher, Kinderbücher und -hörspiele und einige Konsolenspiele in den Verkauf. Bis Dienstag, 4. Juli, können sich interessierte Erwachsene und Kinder für kleines Geld mit Literatur – vielleicht schon für die Sommerferien – eindecken. Die eingenommenen Gelder kommen wie immer Neuanschaffungen in der Stadtbücherei zugute. Der Trödel findet während der normalen Öffnungszeiten der Bücherei montags, dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr statt.

Start ins Berufsleben

Radevormwald. Die Basis für einen guten Start ins Berufsleben ist gelegt: Fünf Auszubildende der Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald haben in diesem Frühjahr ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen und eine Stelle beim Mittelständler im Bergischen Land erhalten. In einer kleinen Feierstunde haben die Gira Geschäftsführer Christian Feltgen und Thomas Musial den „frisch gebackenen“ Industriekaufleuten Kim Brandenberg, Christan Dießle, Marc Flosbach und Nils Klotz sowie dem Werkzeugmechaniker Constantin Osenberg zum Ausbildungsabschluss gratuliert und als neue Mitarbeiter im Unternehmen willkommen geheißen. Als Anerkennung für die erbrachten guten Leistungen überreichten sie gemeinsam mit den beiden Ausbildungsleitern Annabelle Rothe und Guido Zimmermann neben dem Gira Ausbildungszeugnis einen Füller mit eingraviertem Namen. „Wir freuen uns sehr, dass Sie Ihre Talente und Ihr Können weiterhin bei Gira einbringen. Nutzen Sie die Chance, sie im Rahmen ihrer neuen Tätigkeit beständig fortzuentwickeln und zu erweitern“, betonten die beiden Geschäftsführer.

Persönlich weitergebracht“

Die jungen Berufsstarter ihrerseits bedankten sich „für die Unterstützung und die Förderung, die Gira den Auszubildenden bietet.“ Diese – so Kim Brandenberg – habe „oftmals dazu geführt, das Beste aus sich herauszuholen. Für mich war die Ausbildung bei Gira genau die richtige Entscheidung und ein Weg, den ich jederzeit wieder so einschlagen würde.“ Auch weil das Gira Ausbildungskonzept den Nachwuchskräften die Chance eröffnet, Einblicke in viele Bereiche des Industrieunternehmens zu gewinnen und vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Sogar ein mehrwöchiger Auslandsaufenthalt kann wie im Fall von Kim Brandenberg dazugehören. „Die Abwechslung zwischen kaufmännischen und technischen Abteilungen und Aufgaben sowie den

Kontakt zu verschiedenen Mitarbeitern habe ich als sehr positiv empfunden“, zieht auch Nils Klotz ein zufriedenes Fazit. „Dies hat mich persönlich weitergebracht.“

Ausgezeichnete Ausbildung

Angesichts dieser Beurteilung durch die Auszubildenden selbst verwundert es nicht, dass Gira in diesen Tagen bereits zum fünften Mal in Folge das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ erhält. Denn dessen Vergabe, die von der „ertragswerkstatt“ initiiert wurde, basiert auf den Ergebnissen einer anonymen Befragung aller „Azubis“, die derzeit bei Gira ausgebildet werden, und auf der Auswertung der Ausbildungskennzahlen.

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Über Gira

Die Gira Giersiepen GmbH & Co. KG (www.gira.de) mit Sitz in Radevormwald zählt zu den führenden Komplettanbietern intelligenter Systemlösungen für die elektrotechnische und vernetzte digitale Gebäudesteuerung. Mit seinen zahlreichen Entwicklungen prägt und beeinflusst das Familienunternehmen seit seiner Gründung im Sommer 1905 die Welt der Elektroinstallation und Gebäudesteuerung. Der zukunftsträchtigen Entwicklung zu intelligent vernetzten „Smart Building Systemen“ und zur Digitalisierung von Gebäuden hat Gira mit vielfältigen Innovationen wie etwa dem Gira HomeServer von Beginn an maßgebliche Impulse gegeben. Dabei stehen Gira Produkte und Lösungen für deutsche Ingenieurskunst, für Qualität „Made in Germany“, für nachhaltige Prozesse bei ihrer Herstellung und einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Betrieb, für Perfektion in Form und Funktion – vor allem aber dafür, dass sie den Menschen das Leben ein Stück einfacher, komfortabler und sicherer machen. Nicht umsonst finden Schalter, Steuerungs-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme von Gira heute in mehr als 40 Ländern Anwendung, etwa in der Hamburger Elbphilharmonie, im Olympia-Stadion in Kiew, im „Messner Mountain Museum: Corones“ in Südtirol und im Banyan Tree Hotel in Schanghai. Dank des umfassenden Know-hows im Bereich Kunststofftechnik stellt Gira heute zudem komplexe Systemprodukte aus Kunststoff für die Medizintechnik her. Zur Gira Gruppe gehören darüber hinaus die Tochtergesellschaft Stettler Kunststofftechnik in Untersteinach bei Bamberg sowie die Beteiligungen Insta Elektro in Lüdenscheid und das Softwareunternehmen ISE in Oldenburg. Zusammen erwirtschaften damit ca. 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen Euro.

Hagener qualifizieren sich fürs NRW-Finale

Justin Anyacho ist der schnellste Grundschüler

Coesfeld/Hagen. Beim Stadt-Finale des „BARMER Kindersprint“ am Sonntag zeigten 196 Kinder aus neun Hagener Grundschulen, was sportlich in ihnen steckt. Am schnellsten flitzte Justin Anyacho (3. Klasse) durch den Laufparcours im SportPark Bechelte. Er brauchte dafür nur 5,34 Sekunden und hat sich damit für das NRW-Finale im Juli in Gelsenkirchen qualifiziert.

Mithilfe von Lichtschranken ließen sich beim computergestützten Laufparcours Reaktion, Sprintvermögen, Wendigkeit und Pendelvermögen messen. Von Nervosität war bei den jungen Sprintern keine Spur, sie gingen routiniert an den Start. Ablauf und Parcours-Anordnung kannten sie bereits aus den Qualifikationsläufen an ihren Grundschulen. Beim Stadt-Finale gab es erneut nach jedem Durchgang einen Laufzettel mit der persönlichen Zeit. „Es geht um den individuellen Erfolg jedes einzelnen Schülers. Der direkt messbare Fortschritt spornt an und führt zu weiteren Leistungsverbesserungen in den Teil- und Gesamtzeiten“, erläuterte Markus Laurenz von Laurenz Sports. Nahezu jeder Läufer konnte für sich eine Verbesserung, zumindest in einer der Kategorien, verbuchen.

„Die Freude an Bewegung ist bei diesem Lauf das aller wichtigste. Kinder, die wir motivieren, regelmäßig aktiv zu sein, tun langfristig etwas für ihre körperliche und seelische Gesundheit“, betonte Daniel Oelke, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Hagen. Die Kasse ist Partner von Laurenz Sports und Namensgeber des „BARMER Kindersprint“. Dazu gehören der Laufwettbewerb, der Einsatz von Azubis als Übungsleiter sowie die Koordination eines lokalen Netzwerks.

Auszeichnung und Qualifikation

Der Spaß am Sprint war für die Grundschüler die größte Motivation. Von Lauf zu Lauf feuerten sie ihre Klassenkameraden an und freuten sich über neue Bestzeiten. Zusätzlichen Ansporn bekamen sie durch den Beifall und die Anfeuerungsrufe der Zuschauer. Jedes Kind erhielt als Auszeichnung eine Urkunde. 80 Kinder – die zehn besten Mädchen und Jungen aus jeder Jahrgangsstufe – qualifizierten sich für das große NRW-Finale. Die besten drei Mädchen und Jungen jedes Jahrgangs konnten sich zudem über eine Medaille freuen.

 

Die Läufe des „BARMER Kindersprint“ wurden in Hagen zusätzlich von SportPark Bechelte GmbH, Legoland Discovery und Sea Life unterstützt.

 

Die schnellsten Mädchen

  1. Klasse:

Jara Bauta (GS Kuhlerkamp), Aikaterini Gjoka (Goldbergschule),

Viola Zurru (GS Kuhlerkamp)

  1. Klasse:

Ece Ayse Özcan (Hermann-Löns-Schule), Emeley Hackenberg (Freiherr-vom-Stein-Schule),

Isra Zebrowski (Gebrüder-Grimm-Schule)

  1. Klasse:

Hannah Wobig (GS Helfe), Sarah Danzebrink (Overberg Grundschule),

Fatma Khemiri (GS Ernst)

  1. Klasse:

Rafailia Polyzou (Goldbergschule), Katharin-Marie Specchio (Freiherr-vom-Stein-Schule),

Zara Akkamis (Hermann-Löns-Schule)

 

Die schnellsten Jungen

  1. Klasse:

Silas Zimuowski (Hermann-Löns-Schule), Mika Di Liberto (Hermann-Löns-Schule),

Jan Buczek (GS Helfe)

  1. Klasse:

Lasse Kaiser (Hermann-Löns-Schule), Lennard Schiefer (GS Ernst),

Michael Borgmeier (Goldbergschule)

  1. Klasse:

Justin Anyacho (Gebrüder-Grimm-Schule), Moritz Wojtek (Freiherr-vom-Stein-Schule),

Aadlai Mohammed (Gebrüder-Grimm-Schule)

  1. Klasse:

Lukas Walter (Overberg Grundschule), Silas Heinemann (Hermann-Löns-Schule),

Florian Banz

Diebstahl, Einbruch & Zigarettenklau

Iserlohn/Letmathe.  Iserlohn Anhänger geklaut In der Nacht
vom 15.06. zum 16.06. entwendeten Unbekannte einen HP Anhänger, mit
silber blauer Plane, amtliches Kennzeichen MK-CP 262 , vom Hombrucher
Weg.

Letmathe Am 18.06.2017, gegen 04:10 Uhr, schlug ein unbekannter
Täter vemutlich mit einer Metallstange die Fensterscheibe eines
Mobilfunkgeschäftes an der Untergrüner Straße ein. Der/die Täter
entwendeten aus der Auslage zahlreiche Handyattrappen. Der
hinterlassene Sachschaden ist augenscheinlich höher als der Wert der
Beute.

An der Kampstraße hebelten Unbekannte innerhalb der letzten
vierzehn Tage einen Zigarettenautomaten auf und entnahmen die
Zigaretten. Es entstand ein Sachschaden von ca. 500,– Euro.

Sachdienliche Hinweise zu den angezeigten Straftaten an die
Polizei in Iserlohn/Letmathe erbeten.

Relativ ruhiges Wochenende

Hemer. In der Nacht vom 18.06.2017 zum 19.06.2017 wurden
zwei Fahrräder, die mittels Kabelschlosses gesichert waren, von einem
Gitter am Höcklingser Weg entwendet.

Des Weiteren wurde in den letzten 14 Tagen die Münzbox des
Geldautomaten des öffentlichen WC am ZOB aufgebohrt und geleert.

Die Polizei in Hemer nimmt sachdienliche Hinweise zu den
angezeigten Straftaten entgegen.

Heckscheibe eingeschlagen

Altena. Am 18.06.2017, gegen 20:30 Uhr, schlug ein 31 jähriger Iserlohner
in der Rahmedestraße die Heckscheibe eines geparkten Dacia ein.

Im Anschluss daran rannte er über die Hauptstraße und fiel einem
Zeugen vor dessen Pkw. Als der Zeuge ausstieg, bewaffnete sich der
Iserlohner mit einer Holzlatte und schlug unvermittelt auf den 49
Jährigen Lüdenscheider ein und flüchtete in Richtung Unterer
Ardeyweg. Der Pkw Fahrer wurde bei dem Angriff glücklicherweise nicht
verletzt. Der alkoholisierte Iserlohner wurde von der hinzugerufenen
Streife gestellt und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dier muss er
sich nun nach Ausnüchterung mit einer Anzeige wegen gefährlicher
Körperverletzung und Sachbeschädigung an Pkw auseinandersetzen.

Was den Delinquenten zu dieser Aktion verleitete hat, müssen die
Anschlussermittlungen ergeben.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Am Samstag, 17.06.2017, meldete ein 59-jähriger Hagener eine
seltsame Beschädigung an seinem Auto. In drei Reifen seines Rover
fand er präzise eingeführte Schrauben vor. Nach jetzigen Ermittlungen
gingen die Täter in der Eigen-Richter-Straße geplant vor. Sie drehten
die Schrauben vermutlich zwischen dem 12.06. und dem 17.06. mit einem
Akkuschrauber gerade in den jeweils gleichen Bereich der Reifen. Der
Schaden beträgt zirka 200 Euro. Ein Motiv für die Tat ist noch
unklar. Die Polizei sucht nach Zeugen. Hinweise nimmt die Kripo unter
02331 986 2066 entgegen.

Zwei Einbrüche und ein dreister Diebstahl

Menden. An der Unnaer Landstraße versuchten Unbekannte am
Samstag, um 3.55 Uhr, die Tür eines Hotelrestaurants gewaltsam zu
öffnen. Der Versuch misslang. Die Täter flüchteten unerkannt. Sie
hinterließen mehrere hundert Euro Sachschaden.

In der Nacht auf Freitag hebelten Diebe mehrere Münzsammelboxen
einer SB Waschanlage Am Stuckenacker auf. Zudem brachen sie alle vier
Staubsaugerboxen auf. Sie entwendeten einen geringen Bargeldbetrag.
Die Täter flüchteten unerkannt und hinterließen mehrere tausend Euro
Sachschaden.

Am Samstag, gegen 22:50 Uhr, war eine 54-jährige Mendenerin mit
ihrem PKW auf der Wilhelmstraße unterwegs. Dort wollte sie nach links
auf die Balver Straße Richtung Lendringsen abbiegen. Da die Ampel auf
Rot stand musste sie anhalten. Plötzlich klopfte ein junger Mann an
das Fenster der Beifahrerseite. Er bat darum mit nach Lendringsen
genommen zu werden. Da die Dame in die Nähe musste, ließ sie ihn
einsteigen. Am Bieberberg, in Höhe des dortigen Kiosk, ließ die
hilfsbereite Frau den Mann aussteigen. Er verschwand in der
Clemens-Brentano-Straße. Kurz darauf bemerkte die Dame den Diebstahl
von Bargeld sowie eines Mobiltelefons. Der mutmaßliche Dieb war etwa
17 – 20 Jahre alt, circa 170 cm groß, hatte kurze, blonde Haare,
sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent, trug zur Tatzeit ein
langärmliges, dunkles Sweatshirt, eine lange, weite, dunkelgrüne Hose
und hatte eine große, grüne Sporttasche bei sich.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9199-0
entgegen.