Chargenrückruf Novalac in Österreich Produkte in Deutschland nicht betroffen

Köln. In Österreich hat das Unternehmen Medis GmbH zwei Chargen der dort von ihm vertriebenen Säuglingsnahrung „Novalac 1“ und „Novalac CC“ vorsorglich zurückgerufen. Der Rückruf gilt nicht für die in Deutschland von der Careforce Pharma GmbH vertriebenen Chargen von „Novalac 1“, da die betroffenen Chargen nicht nach Deutschland geliefert wurden. Die Säuglingsnahrung „Novalac CC“ wird in Deutschland nicht vertrieben.

Hintergrund des Rückrufs ist ein möglicherweise erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureestern und 3-MCPD in den beiden betroffenen Produktchargen. Beide Fettsäureester entstehen bei der Verarbeitung der verwendeten pflanzlichen Öle – diese Öle sind notwendig, damit Säuglingsnahrungen hinsichtlich des Fettsäureprofils möglichst muttermilchnah sind. Das Fettsäureprofil von „Novalac 1“ entspricht den gesetzlichen Vorschriften für Säuglingsnahrungen.

Der Rückruf in Österreich ist somit als Vorsorgemaßnahme zu verstehen. Bei Medis in Österreich und ebenso bei Careforce in Deutschland genießen die Qualität der Produkte und die Sicherheit der Verbraucher höchsten Stellenwert.

Wurden Produkte aus Österreich erworben, sind die betroffenen Chargen an folgenden Kennzeichnungen auf dem Dosenboden zu erkennen:

„Novalac 1“: Chargen-Nr. 9828301, EXP 01/09/2019,

„Novalac CC“: Chargen-Nr. 45405, EXP 23/09/2018.

„Novalac 1“, das in Deutschland erworben wurde oder im Handel erhältlich ist, ist von dem Rückruf nicht betroffen.

 

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