Zitterpartie im AllerWeltHaus vorerst beendet

Stellungnahme des Vorstandes des AllerWeltHaus Hagen e.V.

>>Hagen. Wie geht es mit dem AllerWeltHaus weiter? Diese Frage haben sich viele besorgte Menschen gestellt, als vor ein paar Monaten bekannt wurde, dass die Verlängerung des Mietvertrages für das Gebäude gegenüber dem Rathaus nach fast 30 Jahren auf dem Spiel steht. Nun ist eine Verlängerung des Mietvertrages bis Ende 2019 eingetroffen, nicht zuletzt aufgrund einer breiten Unterstützung engagierter Privatpersonen, der Hagener Parteien und Kooperationspartner. Die Freude im AllerWeltHaus ist riesengroß und Martin Pietschik, Vorsitzender des AllerWeltHauses, ist erleichtert. „Wir bedanken uns bei allen, die uns in den letzten Monaten dabei unterstützt haben, die Bedeutung unserer Einrichtung nach außen zu tragen. Darüber hinaus bedanken wir uns auch für den Zusammenhalt und die dadurch neu entstandenen Verbindungen. Wir sind guter Dinge und positiv eingestellt, dass wir unser Potential nutzen können, um das AllerWeltHaus Hagen an diesem Standort weitere 30 Jahre fortführen zu können.“

Nun gibt es erst einmal eine Atempause, die jedoch aktiv genutzt werden soll, um ein Renovierungskonzept für das Gebäude und das vorhandene Café zu entwickeln. Hier wird das AllerWeltHaus auf die Stadt zugehen, der das Gebäude gehört, um nach gemeinsamen Lösungen suchen. Dabei ist sicherlich hilfreich, dass sich schon vor einigen Wochen im AllerWeltHaus eine Arbeitsgruppe gebildet hat, in der Hagener Politikerinnen und Politiker aller Parteien mitarbeiten. Die Mandatsträger wurden zunächst einmal über alle Aktivitäten im und rund um das AllerWeltHaus informiert, vom fairen Handel mit Kleinbauern und Plantagenarbeitern in den armen Ländern dieser Welt bis hin zu den zahlreichen Projekten des interkulturellen Kulturprogramms sowie den Bildungsangeboten für Schulen, Kitas, Jugendgruppen, kirchlichen Gruppen etc. Besonders großes Erstaunen rief die Tatsache hervor, dass sich in dem Haus neben den eigenen Bildungs- und Kulturangeboten über 30 Gruppen treffen, um ihre Angebote durchzuführen, darunter amnesty international, terre des hommes und viele andere.In der kommenden Zeit wird viel Arbeit auf das AllerWeltHaus zukommen. Diese muss neben den laufenden Projekten, dem Weltladen und Café gestemmt werden. Da die Stadt das Haus auf den Prüfstand stellt, sollen nun alle Kräfte gebündelt und neue hinzu gewonnen werden, um das Haus am Standort im Dr. Ferdinand-David-Park behalten zu können. Derzeit werden Ideen gesammelt, was das Haus braucht, um attraktiver als bisher zu sein. Es werden unter anderem Renovierungen und teilweise auch die Anschaffung von neuen Möbeln anstehen. Dieses ist eine große Herausforderung für den Verein, der nur über ein kleines Budget verfügt und auf Spenden angewiesen ist. Doch die Ehrenamtlichen sind zuversichtlich und werden viel Eigenarbeit leisten, möglichst mit der Unterstützung der heimischen Handwerker. Aber auch die Stadt als Vermieter der Immobilie ist gefordert. Sollte es einen baulichen Renovierungsstau geben, so kann dieser nicht allein dem AllerWeltHaus aufgebürdet werden. Öffentliche Fördergelder, auch seitens des Landes und Bundes, müssten erforscht und beantragt werden. Grundsätzlich wird eine Lösung benötigt, die auf vielen Schultern verteilt ist.

Wer dem AllerWeltHaus helfen möchte, sei es durch Anregungen, ehrenamtliche Mitarbeit oder Spenden (IBAN DE37450500010103023003), der kann sich direkt im Weltladen melden, selbstverständlich auch per Email unter info@allerwelthaus.org oder telefonisch unter 02331/21410.<<

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